Mittwoch 31. März, 2004

Muscetrawitz III

Eine Familie aus einem Entwicklungsland ist zum ersten Mal in einem Kaufhaus. Während die Mutter sich die Dessous anschaut, stehen Vater und Sohn voller staunen vor einer geteilten Metalltür, die sich wie von Geisterhand öffnet und einen kleinen Raum freigibt. (Es ist natürlich ein Aufzug).
Fragt der Sohn: "Vater, was ist das ?"
Der Vater: "Mein Sohn, so was habe ich im Leben noch nicht gesehen!"
Da humpelt eine kleine alte Dame mit einem schrumpeligen Gesicht und einem Buckel, der einer Hexe zur Ehre gereicht hätte, in den Aufzug. Die Tür schließt sich, und Vater und Sohn beobachten die Lampen über der Tür, wie sie nacheinander aufleuchten:
12 - 13 - 14 - 15 ... 14 - 13 - 12, die Tür geht auf, und eine phantastisch aussehende Blondine verlässt den Lift.
Der Vater zu seinem Sohn: "Schnell !! ..... Hol deine Mutter!"
Dienstag 30. März, 2004

Inuit-XP

Microsoft plant nach eigenen Angaben eine Eskimoversion von Windows XP.
Ich liebe Sprachen die sich unserer allgemeinen Sprach-Logik widersetzten. Schön das.

Letztes Jahr durfte ich hier ein paar fremdsprachliche Versionen von XP aufsetzen und optimieren. Solange eine Registry vorhanden ist, geht auch das in Inuit. Vielleicht werde ich in der nächsten Firmenwerbung auch die Optimierung in Inuit anbieten - wer weiß ...
Dienstag 30. März, 2004

Sex

»Sex macht insofern schlau, als dass man eine Menge Lebenserfahrung sammeln kann, die später in nichtsexuellen Bereichen anwendbar ist«
Tja, jetzt ist's endlich auch bewiesen, weshalb es da draußen so viele dumme Menschen gibt.

Nachtrag zum Thema:
Interessant auch das hier.
Dienstag 30. März, 2004

XA-RO

Was sind schon 12.000 Euro für einen Sender der Big Brother ausstrahlt...
Diese Summe nämlich muss der rumänische Sender Prima TV, wegen pornografischer Ausstrahlung, straf-bezahlen. Gezeigt hatte man eine unverhüllte Liebesszene zweier Big Brother Teilnehmer in Rumänien.

Lassen wir das, gratulieren wir lieber Rumänien zum Betritt in die Organisation der Signatarmächte des Nordatlantikpakts.
... hier weiter lesen!
Montag 29. März, 2004

Sir Peter

Sir Peter UstinovEr war ein Mensch, den ich wirklich mit Hochachtung bedachte. Mit seinem Tod geht von dieser Welt eines seiner wertvollsten Bewohner. Mein Beileid gilt nicht nur seinen Verwandten und Freunden, sondern allen Menschen.
Unlängst wurde Sir Peter in einem Interview gefragt, ob es etwas gäbe, von dem er bereue es nicht getan zu haben in seinem Leben. Er erzählte von einem Aufenthalt in einem Hotel, in dem auch Ariel Sharon mit seinem Gefolge einquartiert gewesen sei. Morgens auf dem Weg beim Frühstücksbuffet seien sei er ihm dann auch begegnet. Sir Peter hätte, wie es Schauspieler eben gelernt haben, einen ausfallenden Diener gemacht, als Sharon an ihm mit einem vollen Tablett vorbei gegangen sei. Ariel Sharon hätte ihn daraufhin mit keiner Mine beachtet. Er bereue es, in diesem Augenblick Sharon kein Bein gestellt zu haben.

Diese Welt wird Sie vermissen, Sir Peter Ustinov.
Montag 29. März, 2004

918

Es ist soweit:
Nach genau 918 Tagen und 2 Stunden fahre ich die Server im "alten Büro" runter.
Wenn alles "gut-geht" sind wir heute Mittag gegen 14°° Uhr im neuen Bürogebäude wieder ON.

Mal sehen wie die Telekom sich verhält.
Have fun und einen schönen Wochenstart. ;)
Freitag 26. März, 2004

Schellrer

Schellet Se ed an sell'rer Schell,
selle Schell schellet ed!
Schellet Se an sell'rer Schell,
selle Schell schellet.
Freitag 26. März, 2004

Search.arm

Sie mal wieder, Herr Bush. Sie Schlingel Sie, Sie unweigerlicher Humorist!
Sie konnten Ihren Humor am Mittwochabend wieder mit einer Glanzleistung an Slapstick zur Schau stellen. Die wichtigsten Medienköpfe des US-Vaterlandes konnten Sie entzücken, als Sie mit Ihren Mitarbeitern unter Schreibtisch und Papierkorb, nach den Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins suchten. Irgendwo müssen die doch sein, wo sind die nur? Vielleicht unter diesem Stapel Papier, vielleicht unter dem Teppich?
Sie sind, darf ich das bitte noch einmal bemerkten, ein süßer Schlingel Herr Bush. Ein rechter Kerl, im Präsidentenkostüm, der sein Volk allzu gern in solchen Zeiten zum Lachen bringt. Ich mir aber sicher, dass der eine oder andere UNO-Vertreter Ihre Show auch richtig verstanden haben wird. Zeigten sie doch mit dieser Tat Ihren nackten Arsch und bliesen Ihre Darmluft der UNO entgegen.

Darf ich Sie für den Oscar nominieren? Bitte!
Freitag 26. März, 2004

Intern

Nie wünschte ich ihn mir so schnell vorbei wie heute. Mit dem ersten Erwachen ersehnte ich das Morgen, Samstag mit Namen. Es ist beeindruckend, wie wir Menschen in Hoffnung auf Kommendes (nein, das ist nicht zweideutig, das ist sogar sehr einschlägig), die Zeit mit unseren Gedanken wegdenken versuchen. Man Mann weiß, dass der Samstag ganz ihm gehört, deshalb verfliegt dieser Freitag in ärmlichkeit, bevor er überhaupt Kraft erlangen konnte.
Nein, dieser Text bietet weder eine Lösung noch ist er allzu persönlich. Richtig. Dieser Text spricht von Erdbeereis, Handflächen, Geruch und 5%. Thank God, it's Friday!!!

Welche Seite Brot faltet ihr über, wenn ihr Euch ein solches belegt?
Würdet ihr eine Tomatenscheibe über oder unter einem Salatblatt auf ein Käsebrot legen?
Donnerstag 25. März, 2004

Muscetrawitz II

Sie: »Guter Sex findet im Kopf statt!«
Er: »O.k., mach den Mund auf!«

*hehe*
Donnerstag 25. März, 2004

Ich.bin

Es gibt die "goldenen Regeln" für das Umgirren zwischen Weibchen und Männchen.
Keiner der beiden Parteien - nennen wir sie einfach mal so - versucht sich der anderen auszuliefern. Keep cool, zeig' nicht wie sehr du auf dein Gegenüber abfährst. Schalt' runter, überwältige weder dich selbst noch dein Begehrtes. Spielchen um den möglichen, zum realen Partner zu überreden. Man trifft sich hier und dort, zeigt Aufmerksamkeit, hält zurück was zuviel sein könnte, lächelt in bester Gebärde. Zudem grenzt man ab, steck Claims im Voraus, lügt Traumverhalten das man wahrhaben will. Am Ende, wenn's passiert, ist man Sieger in Bett und Partnerschaft. Ein Lebensabschnitt beginnt, man verspricht sich diesmal alles besser und anders als die anderen Male zu machen. Vergleiche.

Pustekuchen Spielchen. Wenn das Wahre kommt, hast du keine Chance zu überlegen. Du sagst was das Herz auf die Zunge legt. Dein Verstand, der Dumme, dreht Kreise und ergibt sich dem Du. Kahlils personifizierte Liebe steht neben dir, streichelt über dein Gesicht und lässt dich wissen, du bist nur Mensch und doch soviel. Und jetzt geh deinen Weg, denn nicht du bestimmst wer und wo ich bin, denn ich bin. Allem dem du bis her hinterher rannest, von dem du dachtest ich sei es, schwöre ab. Denn wer sich mit meinem Namen schmückt, sich dir Liebe nennt, wird brennen.

Ps.
Die letzten zwei Sätze sind für einen speziellen Freund.
Möge er endlich begreifen, was unwendbar ist.
Mittwoch 24. März, 2004

Journal.ik

Was will uns dieser Artikel (Link!) sagen?
Einer der Verdächtigen an den Anschlägen in Madrid, bekam von David Beckham eine Autogramkarte mit einem Geburtstagsgruß. Wen interessiert das? Beckham wird etlichen Leuten eine Autogramkarte gegeben haben. Genauso wie Alice Schwarzer etlichen Männern vorgelesen haben wird, die später daheim ihre Frauen verprügelten. Man sollte mediale Journalistik nicht mit Journalismus vergleichen. Ich wehre mich gegen den Vergleich einiger Journalisten mit Waschweibern. Waschweiber bewahrten die Welt vor allzu stinkenden Menschen. Solche Art Journalistik aber fördert den Gestank in der Gesellschaft. In den USA wäre Beckham mit diesem Artikel ein Geächteter.
Dienstag 23. März, 2004

Who.R.U

Ja ich fühle mich gut. Thema-Wechsel.

Was ist Eure älteste Erinnerung überhaupt?
Welcher war Euer erster Gedanke Gestern, welcher Heute?
Montag 22. März, 2004

Y-S

Bernhard führt heute vier Punkte auf, die ich im Gedanken teile.

Tatsache ist, dass jetzt alle Möglichkeiten für den Frieden im nahen Osten verspielt worden sind. Solange Sharon an der Macht bleibt, werden die Anschläge in Israel nicht aufhören. Solange Arafat sich PLO-Führer nennt, wird Sharon weiterhin eine Funktion in Israel ausführen. Nur der internationale Druck der UNO könnte hier Abhilfe schaffen. Leider ist die UNO nicht legitimiert, eine gewählte Regierung zum Abdanken zu bitten. Man sollte aber, an den letzten Funken Verstand zum Wohle ihrer beiden Völker in Arafat und Sharon appellieren.
Montag 22. März, 2004

Telekam

Wer die Telekom kennt, weiß dass es da ab und zu was zum lachen gibt. Nicht für den Kunden natürlich:
Vor drei Wochen gebe ich einen Termin (22.03.2004) für den Umzug in neue Büroräume durch. Telekom gab eine Bestätigung des Termins zurück. Ein paar Tage später musste ich den Termin um eine Woche (29.03.2004) verschieben. Telekom bestätigt wieder alles per Bestätigung. Wunderbar.
Heute Morgen um 08:10 wurde von der Telekom beschlossen die Firma zu teilen. Ist ja lustig das zu machen. Man trennte also DSL von Telefon. Während das Eine hier im alten Gebäude geschaltet, geisterte das Andere schon im neuen Schaltkasten. Als Antwort auf meine Frage in der ich meine Befürchtung aussprach, dass wahrscheinlich Beschriebenes passiert sei, hörte ich, dass das unmöglich wäre. Schließlich "ginge das Telefon noch". 10 Minuten bestätigte man mir, es sei doch so, man hätte DSL "umgelegt". Eine Stunde später kam der Anruf, man wäre jetzt soweit auch das Telefon umzuschalten ...

17:30 Uhr, Süd-Deutschland. 8 Anrufe. Nicht geschrieen. Immer freundlich gewesen - auch die Telekommitarbeiter. Alles geht wieder, sogar die Mailflut.
Ich will gar nicht an nächste Woche denken müssen.
Donnerstag 18. März, 2004

Intern

Ich hab' von Grimlock auf Soundwave-beta umgestellt.
Scheint alles gut funktioniert zu haben - wie immer.
Die Emoticons sind jetzt wieder direkt anwählbar, einfach klicken.
Das File Mapping ist richtig lecker ... leider könnt Ihr es nicht sehen.
Im Hintergrund teste ich noch Trackback, bevor ich es hier freischalte.
Und, das Ganze ist etwas schneller geworden.

Was sagt man?
Danke Bob, sagt manN ;)
Mittwoch 17. März, 2004

Das ICH im Wir

Ich hab' die Schnauze voll von euch. Diese Welt gehört mir. Jedes Kind, jede Frau, jeder Mann den ihr mordet bin ich, meine Kinder, Brüder und Schwestern. Jeder Wald, den ihr rodet, das Meer, dass ihr verseucht, gehören mir. Das ist meine Welt, und ich bin.
Ihr unwürdigen Dummköpfe, die Ihr den Namen Gottes auf Eure Gürtel schnallt, werdet in der Hölle Eurer eigenen Geschichten ewig schmachten. Ihr Sharons, bin Ladens, Putins, Bushs und Arafats, euch gehört diese Welt nicht. Ihr seid nicht mal Gäste, denn ihr seid auf immer unwillkommen in diesem Leben. Ihr habt nicht das Recht mein Leben, mein Besitz und meine Träumen zu vernichten, nur weil ich diese Welt mit euch teilen wollte. Diese Welt gehört nicht euch, es ist meine, die meiner Kinder, Brüder und Schwestern. Ich bin sie und sie sind ich und ihr seid nichts!

Dieser Text sprang aus mir heraus als ich vorhin über Kanäle hinweg Nachrichten sah. Ich bin mir sicher, dass ihn nicht jeder verstehen wird - ansonsten hätten wir nicht dieses Chaos und die Eskalation auf diesem Planeten. In solchen Augenblicken suche ich nach dem Schalter des Lebens und finde ihn nicht. Mein Nachbar meint, was geht mich die Welt an, was interessiert mich der nahe Osten, was Madrid! - Arsch! Es ist Deine Welt, Dein Eigentum, jeder Mensch ist Du!

Manchmal habe ich wirklich kein Bock mehr. Ich hab' die Schnauze voll mit ansehen zu müssen, wie ein paar Vollidioten mit diesem Leben spielen als gehöre alles ihrem Stolz. Wo ist dieses ICH, wo bleibt es, warum steht es nicht auf und schlägt diesen Lebensfeinden ins Gesicht?

In alten Geschichten wird erzählt:
Als Gott Adam und Eva aus dem Paradies verbannte, setze er beide getrennt von einander auf die Erde. Da Adam Eva liebte und sie ihn, suchten sie sich. Gott war erzürnt und ließ sie irren. Als Adam 3.000 Jahre gesucht hatte, betete er am Hügel Arafat: Im Namen von dem Einen, dessen Name am Himmel geschrieben stehe, solle Gott doch seinem Versprechen gedenken und ihn Eva finden lassen, damit sie sich mehren könnten. Und Gott erbarmte sich in dessen Namen.
Hätte Adam doch einfach seine Klappe gehalten!
Mittwoch 17. März, 2004

Zauberlehre

Tja, hätte Aznar mal besser in der Schule aufgepasst - er ist ein schlechter Zauberlehrling:
...
... hier weiter lesen!
Mittwoch 17. März, 2004

Gutscheine

Gerade ruft mich die Schlund AG an.
Wegen meiner Webrealisierungen letztes Jahr, hätte man mir Tankgutscheine - es würde für ca. 3 Monate ausreichen - von Aral zugesandt. Das Ganze per Einschreiben. Sie seien aber bei der Post nie abgeholt worden. Man schicke es jetzt noch mal raus. Danke.
Ich glaube ich muss mit ein paar Leuten hier im Haus ein sehr ernstes Gespräch führen.
Mittwoch 17. März, 2004

Dreitaktspring

Vor ca. 2 Jahren schrieb ich an dieser Stelle über eine Dreitaktbegegnung beim Bäcker. Leider finde ich den Text zum verlinken nicht mehr. Es ging um eine Weibliche, die mich mit ihrem Gang hypnotisierte. Eigentlich warÂ’s es nicht der Gang, sondern das Dreitaktwippen ihrer Brüste.
Aber vergessen wir das und kommen zum Thema:
Seit Gestern erwische ich meine Augen vermehrt beim männlichen Blickhaften. Es ist nicht so, dass ICH es bewusst machen oder mir etwas dabei denken würde. Auch bin ich mir sicher, dass es niemand oder keine der Beblickten bemerkt - schließlich stehe ich immer noch in mir. Beim Autofahren zum Beispiel; Kein Stehen an der Ampel, ohne dass ich 31 Befehle an meinen Augenmuskel senden muss, um das Rot der Leuchte und nicht das Leuchten aus irgendwelchen Blusen oder Pullover zu verfolgen. So ist das als Mann. Während Frauen sich selbst unterstehen, muss Mann sich kontrollieren. Immer. Ihr wisst gar nicht, wie gut es Euch geht!
Ich überlege mir gerade, was ich an einer Frau als erstes beachte. Wer mich kennt weiß, dass es bei mir so etwas mir wie Erstes nicht gibt. Ich sehe gleichzeitig auf Augen, Hände, Hintern und Brüste, höre wenn möglich Stimme und definiere Gestik.
Und heute liebe ich den Frühling. Vor ein paar Tagen bin ich aus einer 12 Jährigen Selbstschutzroutine aufgewacht. Programmschleife beendet, IRQ1 wieder aktiviert, Systeme wieder online.
Dienstag 16. März, 2004

Kampfhund

Mal wieder ein Thema in Deutschland, Kampfhunde.
Schon allein das Wort müsste jedem Denkenden ein Kopfschütteln entlocken. Kampfhunde. Hier wird ein Tier nach einer höchst fragwürdigen Eigenschaft benannt, die jedem Dasein entgegensteht. Kampfhund. Wir sind hier nicht auf dem Heimatplaneten der Klingonen, Qo'noS (Kronos).
Der Mensch züchtet, wenn ihm langweilig ist. So entstanden Lebewesen, die absolut nichts mit der Evolution zu tun haben. Rosa Schweinchen, die gut schmecken, süße Kühe, die mit ihren Eutern abendlich auf jeder Wiese Murmel spielen könnten, Kampfhunde, die ab und zu kleine Kinder beißen.
Dieser Planet braucht keine Kampfhunde. Allein der Mensch will dass es Kampfhunde gibt. Eine weitere Waffe in seiner Sammlung, nur dass diese sogar Männchen machen kann, wenn es sich nicht gerade in etwas Lebendigem verbissen hat.

Ich kenne einen Staffordshire Bullterrier, der ist zahm wie eine Wühlmaus. Sein Fell ist herrlich anzusehen mit dem goldenen und braunen Streifen. Sein Besitzer weiß was er da hat. Er meint, er könnte ihn nie ungeleint außerhalb seines Grundstücks laufen lassen: So ein Hund hat angezüchtete Killerinstinkte, du weißt nie wann er austickt und dann ist es zu spät. Er ist lieb, gibt es bei dieser Hunderasse nicht. Lieb sind diese Hunde nur im Augeblick. Recht hat er.
Dann gibt es noch die Nomi. Nomi ist kein Hund sondern eine Rottweilergöre und etwas verliebt in mich.

Ich mag Hunde. Ich würde mir aber nie einen Hund kaufen. In meinem Denken gibt es kein Platz für das Bestimmen über anderes Leben. Ein Hund ist ein Lebewesen und kein Spielzeug, Sehnsuchtsersatz, Schwanzverlängerung, Zeitvertreib oder Prestigeobjekt.
Dat is so, nicht immer so gewesen aber wird immer so sein. Salbei.
Montag 15. März, 2004

Schimpansig

Wer das hier liest, schafft es vielleicht noch um 22:05 Uhr die BBC Dokumentation auf VOX, "Der Mensch im Affen", zu sehen. Es ist bis her das Eindruckvollste was ich über diese Tiere sah.
Also einschalten. Prädikat sehenswert, wertvoll.
Und dann, nehmt Ihr am Wochenende Eure Kinder, Enkel respektive Neffen und Nichten und geht in die Wilhelma, Schimpansen gucken. Und - das zweite in Folge - wenn dann das Kind sagt, sind die nicht süß, sagt Ihr, nein, die sind nicht süß, die sind Affen. Wir auch.
Montag 15. März, 2004

Lokalwerbung

Ich drück mich kurz mal bezüglich einer lokalen Radiowerbung etwas salopp aus:
Sagt mal, geht es nur mir so, oder gehen diese Radiowerbungen vom Autohaus Reichstein auch anderen an die Eier? Was soll das sein, DJ Bobo oder wieso dieser lächerliche Halbschweizer Dialekt? Auto.haus Reichßtein, lääääässt die Preiße pur.ze.len. GehtÂ’s noch?!
Wenn es DJ Bobo sein soll, ist er sehr, sehr, sehr schlecht getroffen. Ansonsten kann ich mich nicht erinnern, dass hier im ultra Schwabenland weder ein Bobo noch der Schweizer Deutschelekt irgendwie angesagt ist. Oder habe ich da etwas verpasst? Kann ja sein ...
Montag 15. März, 2004

Intern

Seit gestern Abend flogen 5 Mails die Extremefarm und das Fieber betreffend ein. Anscheinend sei die Schrift mit den aktuellen Farben sehr schlecht oder wie in einem Fall beschrieben, gar nicht lesbar. Das Grau sei viel schöner gewesen, die überschriften in weißer Farbe eindeutiger.
Geschmacksache. Die Farben hier ändern sich je nach Laune. Bei einem lächerlichen Zugriff von aktuell 62.345 verschiedenen IPs im Monat, gehört das Fieber in die Kategorie private Laune. Ich sehe die Farm und das Fieber als Gesamtwerk, wobei jedes eine Einheit für sich darstellt. Deshalb wird sich das Fieber nie im Design in die Riege der Weblogs da draußen anpassen. Muss es auch nicht, denn in für die Funktion spielt das keine Rolle.
Die Kritik bezüglich der Lesbarkeit kann jetzt ich nicht nachvollziehen. Aber wenn wirklich jemand meint, die Texte wegen den Farben nicht lesen zu können, bin ich für Vorschläge offen.
Montag 15. März, 2004

Election.ed

In Spanien und Russland gab es Regierungswahlen.
Während in Russland 70% der Wähler - so wurde gezählt - wie erwartet brav ihren Diktator Putin bestätigten, schlug die Jugend in Spanien den Konservativen ins Gesicht. "Aznars Kronprinz", Mariano Rajoy, sah sich zu früh auf dessen Stuhl sitzen. Er wurde bei seiner Stimmabgabe mit Mörderrufen beschimpft. Unerwarteter Sieger und künftiger Präsident Spaniens ist der Sozialist Jose Zapatero.
Woher der Wandel in Spanien?
Im Grunde ist es kein Wandel sondern die Quittung für Aznars Außenpolitik. Der Grossteil der Spanier war gegen den Irakkrieg, während sich Aznar die Volksstimmung ignorierend an Bushs Seite stellte. Folglich spielte der Terroranschlag in Spanien eine Rolle im Wahlergebnis. Das Volk fühlte sich hier unzureichend von der Regierung informiert. Diese hatte die ETA für die Anschläge verantwortlich gemacht und offensichtliche Beweise zurückgehalten. Wahrscheinlich eine Wahlstrategie, denn wenn die El Kaida 911 Tage nach dem 09.11.2001 in Spanien agierte, dann als Quittung für Aznar.

Und Russland?
Russland ist nicht reif für eine Demokratie. Die "Putin Oper" wird noch lange aufgeführt werden. Armes Tschetschenien.
Sonntag 14. März, 2004

Ziboy.ed

image copyright Ziboy 03.03.2004 Ist ja kein Geheimnis dass ich Ziboyfan bin. Hier ein Foto aus seinem Fotolog, dass sehr gut zum Thema passt.
Heute hörte ich in den Nachrichten, dass China nun das Recht auf persönlichen Besitz in der Verfassung verankert hat. Außerdem würden Menschenrechte ausdrücklich anerkannt. Vielleicht wird China irgendwann zum Beispiel, dass eine sozialistische Staatform mit freier Marktwirtschaft (undenkbar gelle?), einer amerikanischen Form der Demokratie, durchaus das Wasser reichen, wenn nicht sogar abgraben kann. Weiter so, Du Schiff der Zukunft.
Wie das aber mit den Menschenrechten zu verstehen ist, bleibt mir gerade noch ein Geheimnis ...
Samstag 13. März, 2004

eboxed

Ja - Den Mittschnitt von heute Nacht gibt's auf CD.
Wie immer per Mail zu ordern.

Have fun und schönes Restwochenende!
Freitag 12. März, 2004

Hippkoch

Gott bitte,
halte mich zurück damit ich in Zacherls GB meine Meinung nicht darnieder gebe ...

Nachtrag - 20 Minuten später:
Und Gott sprach, mach' was du willst!
Und ich tat so.
Freitag 12. März, 2004

Doctype2CSS-Scrollbar

Kurze Erklärung zur Doctype in Abhängigkeit mit CSS und farbiger Scrollbar.
Wer - wie z. B. ich - für den IE farbige Laufleisten zu Verfügung stellen will, sollte seine CSS-Angaben entsprechend zur Doctype wählen. Ich sage das nur, weil ich immer wieder auf Seiten treffe, wo das nicht so ganz im Sinne der Erfinder gehandhabt wird.
... hier weiter lesen!
Freitag 12. März, 2004

Revolection

In dem ganzen Parteientumult, ist die Frau Schwan wohl die beste Wahl. Wenn manN sich die Perücke wegdenkt, hat die Frau auch wirklich was zu sagen. Der CDU Bonaventura Köhler scheint mir etwas unbeholfen mit seiner Aussage, er werde dem Amt die nötige Würde verleihen. Ich persönlich würde ihm nichts verleihen, nicht mal das Amt des Bundespräsidenten.

Anderes Thema aus der Ebolaküche:
Versuchen wir mal kurz das Wahlsystem der Bundesrepublik zu revolutionieren. Bis heute ist es so, dass sich Parteien mit einem Wahlprogramm an die Wähler wenden. In der Praxis propagieren parteiintern gewählte Personen über die Medien den Wählern Versprechungen, um ihn zur Stimmenabgabe zu bewegen. Glaubt der Wähler diesem Schauspiel oder lässt er sich davon überzeugen, gehtÂ’s an einem Sonntag zur Urne, damit am Abend eine Party steigen kann.
Der Wähler denkt - und damit ist leider die Demokratie leicht ausgehebelt - seine Stimme würde seine Interessen politisch zum tragen bringen. Nun gibt es noch den Wähler der nichts mit den Versprechungen der Medienclowns während eines Wahlkampfs anfangen kann. Er wählt entweder nicht, oder mutiert zum Protestwähler. Protestwähler ist ein Wort, dass sich in den letzten Jahren immer mehr in der Demokratie etabliert hat. Wenn in einer Demokratie eine Wahlbeteiligung zwischen 40-60% eine Regierung stellt, sollten sich die Politiker mehr schämen als sich über ihren vermeintlichen Sieg freuen.
Wie dem auch sei, nach der Wahl hat der Wähler keine Wahl. Die gewählte(n) Partei(n) handelt im eigenen Interesse, der Wähler ist Nebensache. Wahlversprechungen werden in der Lawine der Realität vergraben.

Die Lösung? Ein neues Wahlsystem.
Der Wähler muss die Möglichkeit bekommen, neben den Parteien einen Nullpunkt zu wählen. Das heißt, auf jeder Wahlliste gibt es diesen Nullpunkt für Erst- und Zweitstimme. Ergibt das Wahlergebnis einen Nullpunkt größer gleich 18% oder 20% (darüber kann und sollte diskutiert werden) muss die Wahl wiederholt werden. Die Parteien werden so gezwungen ihr Wahlprogramm zu überdenken und mehr auf die Wähler einzugehen. Der Wähler bekommt mehr Macht, die Wahlbeteiligung steigt voraussichtlich über 80%.
So werden unqualifizierte Machtgeier das Feld räumen müssen, weil sie vom Wähler ausgenullt werden. Keine Union ohne Wahlprogramm und keine SPD mit leeren Versprechungen. Demokratie eben!
Donnerstag 11. März, 2004

Fearless2fuckU

Der Grund für mein hämisches maliceoses Lachen eben ist das Hier!

Danke Josh ;)
Donnerstag 11. März, 2004

Fav-Celebrity

Ich wurde gerade gefragt, welche weibliche Celebrity ich "als gut oder würdig" ansehen würde.
Wen's interessiert: Nelly Furtado, als Künstlerin und Frau.
Alles Andere ist Fliegendreck!
Donnerstag 11. März, 2004

BB-Worm

Tja, manchmal denke ich wirklich, dass es einen Internetführerschein geben sollte. Besonders wenn es um den Mailverkehr geht. 99% aller Viren, Würmer und Trojaner werden durch Mailuser aktiviert und verbreitet. Was aber diese Woche in England kursierte, lässt sich als Big Brother Wurm bezeichnen. Big Brother deshalb, weil das Gro der westlichen Welt in nichts lieber stöbert, als in der Intimsphäre ihrer Mitmenschen.
Frau, Mädel oder Dame aus EnglandEine Frau, Mädel oder Dame bekommt von ihrem Freund eine Mail auf die sie antworten will. Sie beschreibt, wie sie den letzten Telefonsex mit ihm genossen hat, fragt artig, ob es ihm genauso ging und schließt mit der Info, dass sie jetzt noch an eine Reihe von Kunden eine Schleimdankes-Mail schreiben muss. Klick und weg ging das Ganze, wie immer bei Mails.
Nun ist es beim Mailversand möglich, ein Schreiben an eine ganze Reihe von Teilnehmern zu schicken. Rundmail. Eine solche hatte der hier erwähnte Freund ihr nämlich auch geschickt. Wahrscheinlich eines dieser lustigen Power-Point-Geschichten. Und wie 99% aller Mailuser, hatte er das CC (Carbon Copy) Verfahren genutzt anstatt das BCC (Blind Carbon Copy). Der Unterschied: Beim CC sieht der Empfänger die anderen Mitempfänger, beim BCC wird nur der erste Empfänger gelistet. Empfängt man nun eine CC Mail und will darauf antworten, sollte man Reply to Sender Only und nicht Reply to All ausführen. An dieser Stelle ist es kein Geheimnis mehr, was die Frau, Mädel oder Dame aus England tat. Richtig, sie schickte ihre Antwort an alle. Es dauerte nicht lange, bis Millionen von Briten die Mail in ihren Postfächern hatten. Big Brother Wurm.
Damit nicht genug. Der Daily Mirror (Link!) und die Daily Mail (Link!), Boulevardzeitschriften ähnlich der Bild in England, druckten freundlicherweise die Mail für alle Briten die keine Mailbox haben. Damit ist dieser Wurm der erste, der sich außerhalb der digitalen Sphäre verbreitet hat. Ein Wurm der es bis an den Frühstückstisch der Queen schaffte.
Ihr Virenschreiber der Welt, Euch muss das Ganze schon deutlich an die Eier gegangen sein. Da schafft es ein Mädel, Frau oder Dame aus England Euch den Rang abzulaufen. Was sagt uns das Ganze? Ihr solltet mehr Telefonsex haben, dann klappt das auch mit den Würmern.

Ps.
Die Frau, Mädel oder Dame wird wahrscheinlich ihren Job verlieren. Ihr Chef ließ verlauten, es sei gegen die Firmenpolitik obszöne Mail zu verschicken. Armes Ding. Ich hoffe, dass wenigstens der Telefonsex mit dem Freund das Ganze wert war.
Mittwoch 10. März, 2004

Muscetrawitz

Ein Bayer steht vor Gericht, weil er zwei Preussen angefahren und schwer verletzt hat.
Richter: "Angeklagter, sagen's die Wahrheit!"
Bayer: "D'Strass war eisig, mei Wagen is ins Schleidern kemma..."
Richter: "Mir ham August, Sie soin die Wahrheit sagen!"
Bayer: "Es hod grengt und Laub war auf der Strass..."
Richter: "Seit Tagen scheint d'Sunna. Zum letzten Moi, die Wahrheit!"
Bayer: "Oiso guad. D'Sunna hat gschiena und scho von weitem hob i die Scheiss-Preissn gsehn. Dann hobi einfach auf sie draufghaltn. Der oane is durch die Frontscheibn, der ander is in einen Hauseingang gflogen. Ich bereue nichts!"
Richter: "Na, oiso. Warum denn net glei aso? Den oana verklag mer wegen Sachbeschädigung, den andern wegen Hausfriedensbruch!".
Mittwoch 10. März, 2004

Sexcity

Nun, versprochen und gehalten. Sex and the City angesehen. Das erste Mal und in fast voller Länge. Mir fehlen die ersten Minuten. Resümee, geht. Lernfaktor nicht, Unterhaltungswert ohne Frage vorhanden.
Die einzelnen Figuren könnten so im realen Leben natürlich nicht bestehen. Entweder würde die eine oder andere - z. B. das blonde Ding, welches gestern immer Secret Service spielen wollte - in dieser Form zur Alkoholikerin mutieren, oder - das lecker rothaarige Sekretärinnenverschnitt - würde längsseitig die Schienen des nächsten ICE schmücken. Sehr gefallen hat mir die verbissene Figur, die Jüdin wurde nur um ihren Freund zur Trauung zu zwingen. In ihr konnte ich am Besten das Denken einer Frau erkennen. Ich meine jetzt nicht ihre vermeintliche Unterwürfigkeit, die Mann nur mit einem Auge zu sehen scheint, sondern ihre Verbissenheit. Tu ich das, muss er das machen. Frauen sind so. Der erste Rechenschieber hieß nicht Abakus sondern Eva. Sie biss in den Apfel und verlangte von Adam mit ihr die Scheiße auszulöffeln.

Das Gute ist wirklich dass es ich jetzt weiß, was ich an Dienstagabenden sehen kann. Natürlich nur, wenn gerade nichts gescheites läuft ...
Dienstag 09. März, 2004

Enduring Freedom

über die US-Streitkräfte und ihre Vorgehensweise habe ich mich auf diesen Seiten schon öferts aufgeregt. Mag sein, dass der Leser denkt, ich hätte was an der Waffel − was nicht ganz unrichtig ist, denn ich weiß immer was ich an meiner Waffel habe.
Nach dem Afghanistankrieg, den ich selbst als Pazifist für unumgänglich hielt, wurden Stimmen laut, die US-Armee sei an einer Massenhinrichtung gefangener Taliban beteiligt gewesen. Als Doran versuchte sich mit der Sache zu befassen, verschwanden Zeugen. Später wurde seitens der UNO versichert, man würde eine Kontrollkommission unter höchster Geheimhaltung mit dieser Angelegenheit beauftragen. Was der öffentlichkeit bleibt, ist nur noch die Arbeit von Jamie Doran (Link!). Das Massengrab mit ca. 3000 ehemaligen Taliban ist der UNO nichts wert.
Human Rights WatchJetzt klagt die Human Rights Watch die US-Streitkräfte unter Beweislast eines 59-Seitigen Berichtes (Link!) öffentlich an, Gefangene und Zivilisten in Afghanistan gefoltert und misshandelt zu haben. Auch seinen Zivilisten ohne rechtlichen Hintergrund inhaftiert worden.
Eine prompte Antwort von Bryan Hilferty, Sprecher der US-Truppen in Afghanistan, ließ nicht auf sich warten. Afghanistan sei ein Kriegsgebiet und die US-Armee hielte sich an die Gesetze des Krieges (wörtlich übersetzt!). Man sehe die Genfer Kriegsgefangenen Konvention als Richtlinie. Die meisten Inhaftierten seien aber - und das lassen wir uns kurz auf der Zunge zergehen - keine Kriegsgefangenen.
Die HWR berichtet von mehreren Zivilisten, darunter auch Kinder, die von US-Patrouillen einfach erschossen wurden. Es wären Hausdurchsuchungen mit Misshandlungen an der Tagesordnung. Gefangene würden im Winter mit kaltem Wasser übergossen oder müssten wochenlang in Fesseln bewegungslos überdauern.
Geht uns das am Arsch vorbei weil in Afghanistan keine Menschen leben?
Montag 08. März, 2004

Handie

Auch als Chef muss manN ab und zu zur Kelle und Walze greifen und die Wände des neuen Bürogebäudes verspachteln und streichen. Sonntagmittag. Warum nicht. Schließlich kann manN alles besser und niemand kann es so gut wie man selbst. So sind sie, die überflüssigen männlichen Gene die man verpasst bekam bevor man atmen lernte. Gut gemacht, wenn auch noch nicht fertig, weil noch einiges fehlt, weil niemand es besser machen könnte.
So will manN Sonntagabend einfach nach dem Duschen vor dem reichhaltigen TV-Programm verbringen. Gegen 19:40 Uhr liegt der Hintern auf dem Sofa und die Fernbedienung gehorcht auf den Fingern. Des ewige Deja Vu des Sonntagabendprogramms - "Nur die Liebe zählt" - wird sofort abgewählt und mit einem "Ah jetzt sehe ich es auch mal" wird "Big Brother" begrüßt. Vier Minuten lang versucht man die Teilnehmer hinter Gittern und in eingelaufenen Rollkragenpulli zu sortieren. Keine Chance. Man bekommt das Gefühl nicht dazu zu gehören. Die Welt läuft an einem vorbei, wenn manN seine Zeit an den Wänden neuer Bürogebäude vergeudet. Dann, als ob dieses Gefühl nicht ausreichen würde, bekommt man den Hammer in der Person eines Oliver P serviert. Dieser spricht nämlich seine Zuschauer per "Sie" an. Wählen Sie bitte diese Nummer wenn Sie den Kandidaten Blabla nicht mehr im Haus haben wollen.
Sie? Die Zuschauer von Big Brother stiegen heimlich, während man selbst Wände in zwei Farben verstrich, zum Sie empor? In Gedanken verlässt man diese Welt und baut sich eine Hütte in Kanada, dessen Wände man nicht mit zwei Farben verstreichen muss.
Nun, nach diesem Hammer kommt der Vorschlaghammer: Oliver P stellt lässig rechtsseitig Unterarm samt Hand auf und lässt beides zum imaginären Leben erwachen indem er ein Gespräch führt mit diesem Ding, das sich dann auch noch selbst als Handie vorstellt. Handie erzählt dass er sein Handy vergessen hätte, worauf Oliver P dem Zuschauer-Sie erklärt, Sie können natürlich auch von ihrem Handy aus anrufen.
Rufen Sie an.

Ich wurde dann von einer Pfanne mit den besten Spiegeleiern der Welt und Apahachi auf Pro-7 gerettet.
Und ja, ich werde fertig streichen!
Samstag 06. März, 2004

Desktop

Mein Desktop wurde per Mail angefragt.
Hier als popup mit 207.7KB.
Freitag 05. März, 2004

Sealman

Na endlich scheint die Lady Klum sich einen gescheiten Mann geangelt zu haben. Seal.
In der Gala wurde aus einem Restaurant berichtet. Zitat einer Serviererin: "Die beiden gingen sogar nach dem Dinner zusammen raus".
Ja wie? Hätte ich gewusst, dass das "Zusammenrausgehen" aus einem Restaurant nach dem gemeinsamen Dinner mit seiner Begleiterin solche Runden schlagen kann, wäre ich superreich und satt. Ich hätte einen Vertrag mit einer Restaurantkette abgeschlossen, die nach jedem Besuch von mir solches der Gala berichten könnte. Ja stellen sie sich vor, zuerst haben die Beiden zusammen gegessen und danach haben sie gemeinsam das Lokal verlassen. Woher soll ich denn wissen, dass man da normalerweise seine Begleitung einfach sitzen lässt nach dem Essen.
Freitag 05. März, 2004

Doublemoon

Am Samstagabend, wenn es unbewölkt ist, kann man am Himmel vermeintlich zwei Monde sehen. Zum einen ist Vollmond, zum anderen wird der Jupiter direkt über dem Mond sichtbar. Also bitte nicht die Bildzeitung anrufen und irgendwas von Ufos oder ähnlichem erzählen ...
Oder doch, warum nicht. Ruft ruhig an.
Freitag 05. März, 2004

sKunK.K

Was hatte man sonst vom amerikanischen Präsidenten erwartet?
Natürlich wird er den 11. September 2001 für seinen Wahlkampf missbrauchen. Das war seit dem 12. September 2001 bekannt. Wir sind jetzt im dritten Jahr der Katastrophe, und es verging kein Tag an dem Bush und Konsorten die 9-11 nicht missbraucht haben.
Was soll also das Gezeter jetzt − dachtet ihr wirklich der Typ würde einen fairen Wahlkampf liefern, hätte vielleicht sogar realpolitisch ein Thema zu bieten? Schon vergessen wie er an die Macht kam? Klar ist er ein Heuchler ... aber nicht erst seit gestern.
Donnerstag 04. März, 2004

Motal-escapade

Einige Menschen, speziell Männer, machen sich Gedanken darüber, wie sie gerne aus dieser Welt scheiden möchten. Ein paar davon finden wir dann später auf Bahngleisen oder unter Brücken wieder. Aber um die geht es hier nicht.
"Mehr als die Hälfte aller Männer, die beim oder nach dem Sexualverkehr sterben", würden "in den Armen von Freundinnen oder Prostituierten" und nur jeder vierte in den Armen der angetrauten Ehefrau entschlafen. So das Ergebnis einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin in Verbindung mit der Frankfurter Universität. Dafür wurden 29.434 Obduktionen aus den letzten 30 Jahren analysiert.
Damit könnte doch die Kirche wieder einen Clou landen. Möglich wäre z. B. eine TV-Werbung, in der tote Männchen ungetarnt aus den Wohnungen ihrer bezahlten und unbezahlten Geliebten getragen werden. Man müsste natürlich noch etwas mit den Zahlen dieser Studie spielen. So könnte ein durchaus legitimer Text im Hintergrund gesprochen werden: "... ca. 57% aller Männer sterben während dem Verstoß gegen das 6. Gebot ... (Pause ... Bilder sprechen lassen, offene Särge liegen in Vorgärten) ... in den letzten 30 Jahren starben nur 7.358 Männer in den Armen ihrer angetrauten Ehefrau ... (Pause ... glückliche dicke Männer zeigen, die im Ehebett schlummern) ... stirb auch DU in den Armen Deiner Frau. Halte Dich an 6. Gebot Gottes! Deine Kirche hilft Dir dabei."

Oder so ähnlich.
Mittwoch 03. März, 2004

Algidus-Sex

Auch Obdachlose haben das Bedürfnis nach Sex.
Am Montagabend hat in Stockholm ein Obdachlosenpärchen gegen fehlende Unterkünfte protestiert. Nichts Ungewöhnliches will man meinen, wenn da nicht Bett und Liebesspiel auf offenem Platz in der Innenstadt gewesen wäre. Die Beiden vergnügten sich fast anderthalb Stunden vor den Augen der meist empörten Passanten, bis sie daraufhin von der Polizei abgeführt wurden. Die Stockholmer Presse berichtet laut AFP, dass das Liebesspiel auch im Polizeiwagen nicht zu stoppen war.

Alle Achtung. Entweder war die Dame unsagbar scharf oder der Herr hatte sich Viagra intravenös verabreicht.
Dienstag 02. März, 2004

Gibra.nte

der Prophet - Kahlil GibranAls Kind Gibrans würde ich sagen:
Das Schönste für den Menschen ist das Leben,
sein Schlimmstes aber das überleben.
Dienstag 02. März, 2004

Polichildren

So sind sie, die Kinder der Politik. Irgendwann werden sie erwachsen, haben ihren eigenen Kopf und stellen sich gegen das Nest, dem sie entwuchsen und das sie ernährte.
Jean Bertrand AristideDie USA können ein paar solcher Lieder über ihre politischen Kinder singen. Sie hatten und haben viele davon. Uneheliche Cognacschwenker, Rumtreiber. Undankbare Dinger eben. Kaum haben sie sich endlich nach Jahren ihrem einstigen Liebling im nahen Osten entledigt, springt ihnen Jean Bertrand Aristide, ehemals Vorzeigekind kontinentalen Breitengrades, ins Gesicht. Die Amerikaner hätten ihn entführt, gegen seinen Willen deportiert, sagt er.
Immer diese Lügnerkinder. Von wem sie das wohl alle haben? An den Genen kann es ja nicht liegen, es muss die Erziehung sein. Erziehen sie ihre Kinder besser, damit ihnen das nicht auch passiert, Herr Europa.
Montag 01. März, 2004

Repräsident

Den jüngsten Vorschlag des saarländischen SPD-Vorsitzenden Heiko Maas, kann ich nur begrüßen. Der Gedanke der Bundespräsident sollte vom Volk direkt gewählt werden, ist nicht nur meine überzeugung, sondern wird seit Jahrzehnten von verschiedenen Seiten vertreten.
Wie im allgemeinen Machtgehabe der Parteien dieses Amt mit Füssen getreten wird, ist nicht nur traurig sondern einfach nicht mehr (aus)haltbar. Gebt dem Volk wenigstens das Recht den Repräsentanten selbst zu bestimmen. Einen, der die Bundesrepublik repräsentiert und keinen, der aus den Machtkriegen der Parteien übrig blieb!
Montag 01. März, 2004

Klatsch-TV

Wie gut, dass ich vormittags nicht vor dem TV sitze. Ansonsten müsste ich mich angesprochen fühlen durch SAT1s neuster Zielgruppenfütterung. Hier soll nämlich, neben Sibylle Weischenberg, Jenny Elvers die neue Sendung "Klatsch TV" ... moderieren. Da ich meist kurz vor 6 bis gegen 7 Uhr u. a. ZDF oder SAT1, zwischen Duschen und Frühstück zur Nachrichtenaufnahme laufen habe, kenne ich Weischenberg. Aber was soll der Trick mit der Elvers?

Nun, wieder einmal lernen wir: Wo keine Zielgruppe, da keine Sendung.
Montag 01. März, 2004

EU-Strafzoll

Das alte Europa regiert zum Ablauf ihres Ultimatums an die USA: Rund 1600 US-Importe werden ab heute mit Strafzöllen von 5% belegt (Link / Presseportal).
Jeden Monat werden, sofern der US-Kongress nicht handelt, die Strafzölle um einen Prozentpunkt erhöht. Legitimiert wurde die EU hierzu durch die WTO (Welthandelsorganisation), die das US-Gesetz der FSC (Foreign Sales Corporations) schon im Jahre 2000 als illegale Expotthilfe deklarierte.
Montag 01. März, 2004

Hansepoli

Ole von BeustNa dann wünschen wir Ole von Beust alles Gute, zur gewonnen Wahl. Mal ehrlich, er hat diesen Sieg verdient. Seine Gegner waren keine. Schill will auswandern, Südamerika − wie so mancher brauner Hintern aus Mitteleuropa vor ihm. Winke, winke, Tele-tapi. Und wie hieß dieser andere Â… der von der SPD? Vergessen. Den größten Dämpfer fährt wohl die FDP raus − wortwörtlich.
Natürlich wird die CDU in Berlin diesen Hamburger Erfolg für sich verbuchen wollen, war doch Merkel ein- zweimal an der Alster und winkte in die Menge während sie sich versprach. Gewonnen hat aber Ole von Beust als Person. Wahrscheinlich hätte ich als Hamburger auch ihn gewählt Â… auch wenn ich das nicht gerne zugeben würde.

Auszug aus dem politischen Duden:
Kanzleramtsbereiter [der, das], (Hamburger Senat)
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