Mittwoch 30. Juni, 2004

Stehter

Heißhunger nach:
Pasta, Zigarette, Frau!

Abhilfe durch Verzehr von (Reihenfolge einhalten):
2 Nektarinen, 1 Süd-Tiroler Apfel mit 1 Mars.

Status:
Naja, geholfen hat's nicht viel. Der ehemalige schwedische Außenminister ist immer noch bei mir zu Gast.
Steinhart Stehter. Geh' jetzt endlich!
Mittwoch 30. Juni, 2004

Preisbloggen 2004

Nun, ich sehe gerade (Verweisliste) dass das Fieber beim Preisbloggen der Zeit.de nominiert wurde.
Schön, warum nicht. Aber sind wir mal realistisch in der Tatsache wie weit das gehen kann.
Das Fieber hat weder die nötige Lobby noch die investierte Zeit, zu einer reellen Chance.

Aber gelächelt habe ich.
Das ist auch was wert ;)
Mittwoch 30. Juni, 2004

Todesstrafe

Die übergangsregierung. Schlimmes Wort, übergangsregierung.
Die übergangregierung im Irak hat angeblich beschlossen die Todesstrafe wieder einzuführen. Das war abzusehen, wenn auch nicht wünschenswert, da Saddam Hussein und weitere 11 Mitglieder der ehemaligen irakischen Regierung formell von den Besatzungstruppen an das "neue Irak" ausgeliefert werden. Sicher hat Saddam den Tod verdient wenn man seine Grausamkeiten wertet. Keine Frage! Die Todesstrafe war aber nie eine Lösung für eine freie Gesellschaft und wird nie eine werden. Das sollte kein Gesetz gebieten, den Tod eines Menschen.
Betrachten wir eines der ältesten schriftlich verfassten Gesetzgebungen hätte wahrscheinlich die Hälfte der Führungskräfte dieses Planeten den Tod verdient ... wenn nicht die Hälfte der Menschheit.

Ich bleibe dabei; die Todesstrafe ist keine Strafe sondern die stille Rache der Gesellschaft an sich selbst. Man kann sein Gewissen nicht reinwaschen, in dem man einen Menschen das Leben nimmt.
Dienstag 29. Juni, 2004

Frau Julie

... mal wieder.
Ich konnte mir bei der folgenden Sprachübung das Lachen nicht verkneifen,
besonders ob der Tatsache, dass diese von Kind (wahrscheinlich I) besprochen wird:
«Tausend traurige Tussis telefonieren trotz tiefer Temperaturen talwärts.
Teilzeit Tischler tapezieren Tinas Tiffany-Tornister tapfer typisch telegen.» ;)
Dienstag 29. Juni, 2004

Mars

Boah ist das GEMEIN!!!!
Eben stand hier ein Kunde und erzählt mir welche Probleme er mit seinem System hätte,
UND fuchtelt die ganze Zeit MIR mit einem angebissenen MARS VOR DER NASE rum.

Kennt Ihr das Marsgluckern?
Ich schon ...
Dienstag 29. Juni, 2004

60's.Geek

I'm A 1960s Geek
You're pretty quirky and weird but we know you're smart and love you anyway!
find your geek decade at spacefem.com


Hat er nicht :D
Dienstag 29. Juni, 2004

Hanfattack2004

Es ist wieder soweit!
Am 3. 07. 2004, Samstag steigt die Hanfattack 7.0.
Mehr Infos gibt es hier unter "where to go" oder hier

Das Wetter ist uns egal!

Verschoben auf den 31. Juli, 2004.
Das Wetter war uns dann doch nicht sooo egal.
Dienstag 29. Juni, 2004

Intern

Auf den Tag genau 17 Jahre, bist Du nicht mehr auf dieser Seite des Lebens.
Ich werde den Tag nicht vergessen, als der Anruf kam, geh' nach Hause und sag' deinen Geschwistern,
ihre Oma ist gerade gestorben.
Zeit vergeht, Erinnerungen nicht.
Ich hoffe Du hast Frieden, wo auch immer.
Montag 28. Juni, 2004

Riesenschwein

Wie, Forscher haben einen neuen Grosssäuger entdeckt - das Riesenschwein.

Hallo?
Hätte mal jemand mich gefragt,
ich kenne wirkliche Riesenschweine - und das schon seit Jahren.
Montag 28. Juni, 2004

Fahrenheit 911

Miramax, Disney und der Bruder von Georg W. Bush, Jeb (nein, ich mache jetzt keine Witze diesen Vornamen) seines Zeichens Gouverneur des Bundesstaates in dem Disney einige Millionen Steuern zahlt, konnten am Ende nicht verhindern was heute in den US-Kinos gezeigt wird. Disney hoffte auf Steuererlass, Miramax auf weitere Investitionen des Mutterkonzerns, Jeb auf Förderung des Präsidentenbruders und Ape W. Bush, Verzeihung, Georg W. Bush natürlich (Tippfehler), auf ein sauberes Image im Wahlkampf. Michael Moores Fahrenheit 911 zieht seit der Premiere volle Kinosäle in den USA mit sich. Begleitet wird die Aufführung mit recht gürtellinigen (immer diese Worterfindungen der Türken) Ausrufen der Zuschauer. Und genau hier rastet der Republikanerstolz ein. Wenn selbst einige Republikanerwähler nach dem Kinobesuch zugeben im November ihre Stimmabgabe zu überdenken, wird diese Dokumentation als gefährlich eingestuft. Der Film, die Dokumentation, das Werk Fahrenheit 911 bekommt von ganz Oben ein großes "R" verpasst. Im Deutschen versteht man dieses "R" als Restriktion - also Vorbehalt oder Einschränkung. Jugendliche oder Menschen die amtlich nicht selbst denken können, dürfen Fahrenheit 911 nur noch in Begleitung eines Erwachsenen US-Bürgers ansehen. Der Vorführer haftet für das Einhalten dieses Erlasses.
Wahrscheinlich ist auch, dass Fahrenheit 911 nach dem 30. Juli aus allen US-Medien - somit auch Kino und Verleih - bis nach den Wahlen verbannt wird. Es gibt da ein Gesetzt in den USA, welches besagt, dass 6 Wochen vor der Wahl keine Negative über einen Präsidentenanwärter ausgestrahlt werden dürfen. Armes Kabarett.
Montag 28. Juni, 2004

Intellaktika

Also hörte ich mir heute Morgen auf Empfehlung das neue Werk von Mia an und dachte mir, schön, schön dass ihr darüber singt, aber ihr seid keinen Schritt weiter.
Erstaunlich, wenn ich mich so umsehe und begreife, wie alte Weisheiten immer wieder neu entdeckt werden. Im Spiegel der Musik kommt das besonders zur Geltung, wenn man sich die Texte näher betrachtet. Jedes zweite Werk hält hinter dem Beat seines Jargons, irgendeine Weisheit des Lebens bereit. Man muss schon fast lächeln, weil man annehmen kann, dass der Schreiberling des Textes einer Erleuchtung begegnete. Schade ist nur, dass diese Erkenntnisse eigentlich keine neuen sind, sondern stattdessen immer wieder von neuem entdeckt werden müssen. Das heißt, der Entdecker, der annimmt hier eine neue Erkenntnis erlangt zu haben und sich dabei erleuchtet fühlt, ist im Grunde nur ein weiterer Beweis für den allgemeinen Stillstand seiner Gesellschaft.
Eltern, Lehrer, Umfeld, Gesellschaft, Führung. Der Reihe nach die Schuldigen für den Stillstand. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Man gibt nicht weiter, was das Leben einem lehrte. Sicher müssen bestimmte Erfahrungen selbst gemacht werden, um sie zu begreifen. Keine Frage. Dennoch fällt auf, dass Menschen ihr Dasein in den Fallen ihrer Ahnen fristen. Manche schaffen es sich aus diesen Fallen zu befreien, indem sie alte Weisheiten neu entdecken. Warum muss ein Kind, Jugendlicher, Neuling im selben Feuer brennen, in dem schon so viele verbrannt sind? Nur weil man annimmt, das Leben nur meistern zu können, wenn man brennt, lassen Ahnen ihre Nachkommen alleine? Dummes denken.

PS.
Ich liebe es, wenn meine Nichte mich anruft um zu fragen wieso das Röstbrot so heißt, wie einen Trinkspruch ausbringen. Toast.
Sonntag 27. Juni, 2004

Zeit.hören

Ich geb's zu,
ich höre mir gern Artikel aus der Zeit an.
Warum nicht?
Freitag 25. Juni, 2004

Fuck!

«Fuck you!» Alltagssprache.
Nun, warum soll ein Vizepräsident, zudem der von USA, sich nicht solch Sprachmittel bedienen dürfen. Fuck you! Fuck yourself!
Schön, wenn Politiker beweisen, dass Diplomatie nicht immer ein Muss im Amt ist. Vizepräsident Dick (nicht über den Vornamen nachdenken) Cheney, ehemals senior Präsident von Halliburton, zeigt es uns.

Herr Bundeskanzler Schröder, wie wärÂ’s mit einem gepflegtem "Fick Dich", bei der nächsten Begegnung mit Frau Merkel? Wir wissen doch alle, dass Frau Merkel das nicht persönlich nehmen könnte. Oder doch?
Freitag 25. Juni, 2004

Bella,

in dem Sein meiner Selbst, bist Du der Atem meiner Gedanken, Dein Geruch die Nahrung meiner Träume und ein Menschsein ohne Träume, ist mir nicht möglich. Denn dieses Leben braucht die Träume der Menschen um den Menschen lebendig werden zu lassen. Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters. Niemand kann uns etwas eröffnen, das nicht schon im Dämmern unseres Wissens schlummert. So ist der Gedanke an Dich, die Frucht meiner Zukunft.

Khalil Gibran:
Als ich einst im Herzen eines Granatapfels wohnte, hörte ich einen Samen sagen: eines Tages werde ich ein Baum sein der Wind wird in meinen Zweigen rauschen, die Sonne wird sich in meinen Laub spielen, und zu allen Zeiten des Jahres werde ich stark und schön sein!
Darauf sagte ein anderer Samen: Als ich so jung war wie du, hatte ich auch solche Wünsche. Mittlerweile habe ich gelernt, die Dinge zu gewichten, und eingesehen, dass meine Hoffnung eitel war.
Und ein dritter Same sagte, ich sehe nichts in uns, dass eine so große Zukunft verspricht.
Ein vierter sagte: Aber was ist das für ein Leben, ohne Hoffnung und eine große Zukunft!
Darauf ein fünfter: Warum streiten wir uns darüber, was wir einst sein werden, wissen wir doch nicht einmal, was wir sind.
Ein sechster sprach, ich habe eine ganz klare Vorstellung, wie alles kommen wird, aber ich kann sie nicht in Worte fassen.
Dann sprach ein achter Samen, ein neunter, ein zehnter und dann noch viele und schließlich alle, bis ich in dem Stimmengewirr nichts mehr unterscheiden konnte. Noch am selben Tag übersiedelte ich in das Herz einer Quitte.
Dort gibt es weniger Samen, und sie sind recht schweigsam.
Freitag 25. Juni, 2004

Coming.home

Alle Achtung.
Wenn ich das als nicht Fussballfan bis zur letzten Minute ansehe,
hat das etwas zu bedeuteten: Das Spiel gestern, Portugal vs. England, war Weltklasse.
England wie auch Portugal haben alles gegeben, beide Mannschaften hätten es verdient weiter zu kommen.
Das war Endspielklasse!
Donnerstag 24. Juni, 2004

R to the D

Herr Rumsfeld.
Was sollen wir Ihnen noch wünschen, außer vielleicht, dass Sie sich glücklich schätzen können, nicht Minister im alten Europa zu sein. Aber das wäre ja kein Wunsch sondern eine Tatsache.
Denn Tatsache ist, wären Sie ein Politiker des alten Europa, müssten sie Ihrem Amt weichen. Das alte Europa hat nämlich, wenn auch versteckt, Prinzipien die Sie weder aus Erziehung noch Bildung Ihr Eigen nennen können.
Donnerstag 24. Juni, 2004

EM.out

Tja, verloren, ausgeschieden. Die deutsche Nationalmannschaft erlag der ersten Runde.
Im Grunde doch vollkommen egal. Die Anderen waren besser, stärker, torreicher. Irgendjemand, wenn nicht Holland, wird Europameister und die Welt dreht sich weiter.
Was ich nicht verstehe sind Sprüche wie, "ich hätte es ihnen gegönnt".
Hallo? Das ist Sport und keine Sitzplatzverteilung in der U-Bahn.
Donnerstag 24. Juni, 2004

Dutroux II

Herr Dutroux fühlt sich ungerecht behandelt.
Er beantragte Gestern die Wiederaufnahme seines Verfahrens, und leitete die überprüfung möglicher Verfahrensfehlern ein.
Bei Erfolg ist das Urteil nicht rechtskräftig!
Donnerstag 24. Juni, 2004

Intern

Ich wurde um 3 Uhr geweckt. Zuerst dachte ich es sei ein Traum und legte mich wieder hin. Selbst jetzt ist mir nicht ganz klar, ob das alles auf dieser Seite der Realität passiert ist.

In all der bitteren Erkenntnis mich getäuscht zu haben, vergaß ich das Wichtigste: Mich.
Dienstag 22. Juni, 2004

Feelings

Können wir uns, unser Leben, von Gefühlen leiten lassen und was verstehen wir unter Gefühle?
Jeder von uns hat schon einmal gehört oder gesagt, man sei sich über seine eigenen Gefühle nicht sicher, müsse sich darüber klar werden. Was sind Gefühle, wenn man fühlt, sich aber nicht im Klaren darüber ist, was man da fühlt? Ist es nicht so, dass wir uns ständig selbst ein Bein stellen, bei dem was wir denken zu fühlen und nicht fühlen was wir wirklich fühlen? Projizieren wir in solchen Situationen nicht eine Sehnsucht, eine Erwartung an das Leben, in unsere Gefühle und meinen dann darüber nicht im Klaren zu sein?
Ich weiß es nicht.
Sonntag 20. Juni, 2004

So.ist.das

Durch einen glücklichen Umstand wurde ich also zum Nichtraucher.

Ich liebe meine Schoko_Bella.
Mio cuore, il tuo amore sono i miei sensi!
Freitag 18. Juni, 2004

Dutroux

8 Jahre nach der Befreiung der beiden überlebenden Mädchen (Laetitia Delhez und Sabine Dardenne) wurden Marc Dutroux und Mitangeklagte endlich für schuldig befunden. Das Strafmaß steht noch aus. Diese Chronologie (via Yahoo!) zeigt, wie die belgische Justiz sich seit 20 Jahren mit Dutroux befasste.
Es mag dahin gestellt sein, ob wirklich alle Hintermänner und Auftraggeber von Dutroux gefasst worden sind. Vor 8 Jahren ließ die Presse von einem internationalen Ring berichten, dem Dutroux und Hintermänner angehören sollten. Ich will nicht wissen wie viele Dutrouxens es da draußen wirklich gibt. Sexuelle Handlungen gegen den freien Willen gibt es in jeder bekannten Gesellschaftsform. Ebensolche übergriffe auf Minderjährige und Schwächere, lassen sich täglich überall auf der Welt listen.
Ich hoffe, die überlebenden und die Angehörigen der Ermordeten können mit diesem Urteil endlich in Frieden leben; die Seelen der Toten in Frieden ruhen.
Donnerstag 17. Juni, 2004

Ground.0

Die Untersuchungskommission zum 11. September kommt mit Ihrer Arbeit zum Ende.
Zwar liegt der vollständige Bericht der öffentlichkeit noch nicht vor, einige Punkte wurden aber schon bekannt:
1. Der Anschlag auf das Pentagon (die 3. Boing) hätte verhindert werden können.
2. Der Irak hatte keine Verbindungen zur Al Kaida und den Anschlägen vom 11. September 01.
3. Ursprünglich wollte die Al Kaida 10 Maschinen entführen.

Bleibt abzuwarten wie die Kommission Arbeit und Verhalten von US-Regierung und Geheimdienst bewerten wird. Dazu werden heute weitere Verantwortliche angehört. Ich bezweifle dass das endgültige Untersuchungsergebnis Konsequenzen haben wird. Tatsache ist, mit diesem Bericht wurden nun alle vorgelegten Gründe - seitens der USA und GB - für eine Irakinvasion widerlegt. Eigentlich müsste sich die Bushregierung vor dem Internationalen Gerichtshof verantworten. Aber der Zug ist leider abgefahren.
Was bleibt ist ein vollkommen destabilisierter nahe Osten, mehr als er es vor dem Krieg war. Der Irak ist heute zum Hauptterrorlager gewachsen; die wahren Verantwortlichen für den 11. September sind immer noch auf freiem Fuß. Der Großteil der US-Bevölkerung sieht im Irakkrieg die Genugtuung für die Anschläge des 11.09.01. Zu befürchten ist, dass dieser Krieg erst weitere Anschläge in dieser Größe möglich machen wird - siehe Madrid.

Und, Gott kämpft für die Republikaner.
Schade, denn wenn es so ist, muss ich mir Gedanken machen.
Es gibt nur einen Gott - und es würde mir schwer fallen einen solchen Gott zu verehren.
Donnerstag 17. Juni, 2004

Fieber

So, da sind wir wieder.
Nachdem mein Linuxserver meinte Rechte zu verschieben,
war hier für etwa 16 Stunden "Sicht im Schacht".
Ich hab's erst heute Morgen gemerkt, nach einer Mail von Dave.

Schönen Tag Euch allen ,)
Mittwoch 16. Juni, 2004

Wie.ist.egal

Wir Menschen sind linear. Zwar ist unser Geist fähig in alle Richtungen der Zeit zu gehen, der Mensch selbst bleibt aber linear nach dem Heute und nach vorn gebunden. Verliert er den Faden, springt seine Psyche aus den Fugen und das Heute wird unreal, sein Leben schwimmt im Meer der Vergangenheit. Niemand könnte so gut schwimmen um hierbei im Heute nicht unterzugehen. Es gibt noch die Möglichkeit das Lineare zu beenden. Früher habe ich nicht verstanden wie ein Mensch dazu fähig sein könnte. Heute verstehe ich es. SeiÂ’s drum. Manchmal passieren eben Dinge, die dir den Atem stehlen.

Das war nicht persönlich!
Salbei.
Dienstag 15. Juni, 2004

Ask icin ölmeli

«Beni yak, kendini yak, herseyi yak
Bir kivilcim yeter ben hazirim bak
Ister öp ister oksa istersen öldür
Ask için ölmeli ask o zaman ask»
(Sezen Aksu)

Ich hab's versucht auf Wunsch zu übersetzen:
«Verbrenne mich, verbrenne dich, verbrenne alles.
Eine Funke reicht, sieh ich bin bereit.
Wenn du willst küss, streichel oder töte mich;
für die Liebe sollte man sterben können, dann ist Liebe Liebe.»

Das Original ist hinterm Songwürfel versteckt.
Montag 14. Juni, 2004

Krank

Wer gegen die Gesetzte dieser Gesellschaft
nie verstoßen hat und nie verstößt
und nie verstoßen will
der ist krank

Und wer sich noch immer nicht krank fühlt
an dieser Zeit
in der wir leben müssen
der ist krank
..
... hier weiter lesen!
Montag 14. Juni, 2004

Staulichkeit

Land- und oder Bundesstraßen haben die Eigenschaft Ortschaften zu durchqueren. So auch die durch das kleine und enge Königsbronn. Ich musste diese Straße von Norden her gen Süden passieren. Schon am Ortseingang bildete sich ein kleiner Stau, Schritttempo, vielleicht eine Baustelle. Nach ca. 10 Minuten sehe ich die Ursache für das Stauen. Ein Opel Astra steht mit Warnblinkfeuer in Fahrtrichtung, so, dass keiner an ihm ohne Ausweichen auf die Gegenspur vorbei kommen kann. Eine Panne, denke ich. Niemand hilft. Also fahre auch ich vorbei, wende weiter vorne an günstiger Stelle und parke auf einem Parkplatz genau gegenüber dem Astra. Ein älterer Herr, ca. 70, sitzt am Steuer und sieht gelassen nach vorn. Durch sein geöffnetes Seitenfenster frage ich ihn, ob ich helfen kann, vielleicht schieben bis zur Tankstelle 100m weiter. Nein sagt er, es sei alles in Ordnung, er warte nur auf seine Frau, die sei nur kurz etwas besorgen. Schön, sage ich, schön dass alles in Ordnung ist.
Sonntag 13. Juni, 2004

Es ist

Wenn sterben zu wenig und leben zu viel ist,
kann selbst das Nichts nicht erlösen.

Und dann ..?
Lieber "zuviel" als "zuwenig"?
Wir werden die Ersten sein, die es erfahren.
Samstag 12. Juni, 2004

Spamwelle

«:==>Nazi-Spams: Landeskriminalamt ermittelt<==
Bei der Suche nach dem Auslöser der E-Mail-Flut mit ausländerfeindlichem Inhalt ist das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern eingeschaltet worden. Der überwiegende Teil der Spams kam von einem Rechner der Universität Rostock - mittlerweile wurde er abgeschaltet. Laut einem Bericht der "Schweriner Volkszeitung" wurde der Spam-Angriff jedoch außerhalb der Universität Rostock mit Viren-Programmen vorbereitet und gestartet. Der Sprecher des Schweriner Landeskriminalamtes, Olaf Paetow, sagte dem Blatt: "Es gibt bisher keine Hinweise, dass Mitarbeiter oder Studenten der Rostocker Uni in diesen Fall verwickelt sind." Aber auch von Rechnern der Netzeitung und vom Medien-Branchendienst Kress wurden rechtsradikale Mails versendet - genauso wie von privaten User-PCs.»

Nur schade, dass diese Mail von www.sicherheitsnews.info ebenfalls eine Spam ist.
Interessant auch das Datum vom 21.09.1999 um 06:17.
Mittwoch 09. Juni, 2004

Eight Feed.s high

Gestern das erste Mal "Six feet under" auf VOX gesehen.
Ohne viel Nachdenken raus aus dem Alltag, rein in die Turbulenzen des Lebens. Abgedreht.
Ich kann mir nicht versprechen die Serie zu verfolgen; seit Harald Schmidt sich zurückzog, schlafe ich gern vor Mitternacht. Hierfür mache ich vielleicht eine Ausnahme.
Dienstag 08. Juni, 2004

Intern

Wie konnte ich mich nur so täuschen, ich Vollidiot!
Egal, das Leben geht weiter.

In einer Stunde wird dieser Text automatisch ersetzt und wenn ich wieder komme,
erinnert mich nichts mehr daran. Salbei.
Montag 07. Juni, 2004

Pastlife

ManN macht ja jeden "Scheiss" (gefunden bei Sprunghaft) mit:

«Ihre Past-Life Diagnose:
--------------------------------------------------------------------------------
Ich weiß nicht, wie Sie es empfinden, aber Sie waren maennlich in Ihrer letzten Inkarnation.
Ihr damaliger Geburtsort befindet sich irgendwo in der Nähe von USA Sued-Ost vermutlich um 1025.
Ihr Beruf war Mönch, Bienenzüchter, einsamer Bandit.
--------------------------------------------------------------------------------
Eine kurze Beschreibung Ihres psychologischen Profils im vergangenen Leben:
Sie waren ständig mit Neuem beschäftigt. Sie liebten die Veränderungen, besonders in der Kunst, Musik und Kocherei.
--------------------------------------------------------------------------------
Die jetzige Aufgabe, die aus dem vergangenen Leben resultiert:
Es gibt eine unsichtbare Verbindung zwischen der materiellen und der spirituellen Welt. Ihre Aufgabe ist es, diese Brücke zu finden.
--------------------------------------------------------------------------------
Na, können Sie sich erinnern?»

Nein,
kann ich nicht.
Montag 07. Juni, 2004

Food werben

Ich arbeite gerade an einem Expose für einen Kunden. Früchtejoghurt. Erd- und Himbeere, Ananas, Apfel etc.
Es gibt Hersteller, die von Werbung der anderen leben. Bespiel hierfür sei Aldi genannt. Während Zott wirbt, verkauft Aldi. Selten wird jemand wegen einer Joghurtwerbung ein Kaufhaus aufsuchen. Man sieht Foodwerbung nur noch nebenher um dann im Kaufhaus im Regal ein ähnliches Produkt zu ... ziehen. Wagner und Oetker gestalten Pizzawerbung, während im Kühlregal ein Nonameprodukt darauf zielt, von den großen schon beworben zu sein.
Mit Food, bekommt man bekanntlich keine Kunden mehr in ein Kaufhaus − obwohl Nahrung Primärkaufgrund ist. Aldi (und Pedanten wie Lidl etc.) lösen das elegant mit Technik. Kunden werden mit technischen Produkten angezogen. Themenwochen sind der Trend. Camping, Küchen, Bürobedarf und immer wieder Computer-und-drum-herum locken wöchentlich die Käufer.
Sind wir mal ehrlich, wer kauft schon Food nach Werbung?
Wenn ich Erbsen und Möhrchen, Mais, Sauergurken, Senf oder Sahne brauche, richte ich mich da nach Hersteller oder dem Umstand des Vorhandenseins im Regal? Wer wird das Kaufhaus für Champions in der Dose wechseln? Wer wird die Lust auf Früchtejoghurt in einer Marke betonieren? Niemand.
Ist also Foodwerbung für die sprichwörtliche Katz?
Vielleicht sollte es Spartenwerbung geben. Werbeinstitute werben dann für Joghurt, Schokoriegel, Müsli usw. von einer besonderen Verarbeitungsart. Der Kunde sucht sich die Marke eh selbst im Regal aus. Die Produkte wären billiger weil kein Hersteller selbst werben muss, sondern in ein Werbepool einbezahlt. Damit wäre eine gewisse Gerechtigkeit zwischen Aldiware und so genannter Markenhersteller geschaffen - denn auch der Aldiwarenhersteller müsste gleichsam in diesen Pool einbezahlen. Sozialismus innerhalb der freien Marktwirtschaft und weniger "Verarsche" abends beim Fernsehen. Ich hatte noch nie einen Milchjieeper, lasse mir aber doch gerne mal ein Kinderdings auf der Zunge zergehen. Primär ist es egal ob es in der richtigen oder der Aldiverpackung steckt. Hauptsache es schmeckt und der Inhalt ist vertretbar.
Nebenbei gesagt, tauchen bei Aldi plötzlich sogar Eier mit der Codierung 1 auf. Bei Penny sah ich selbst noch keine.
Sonntag 06. Juni, 2004

RIP Reagan

Er hatte seine Fehler, wie jeder Politiker. Er war Republikaner, aber das richtige Gewicht auf der demokratischen Seite der Waage des kalten Krieges.
Rest in Peace, Ronald Reagan (+05.06.2004).
Gott sei Deiner Seele gnädig, wie jedem von uns.
Samstag 05. Juni, 2004

Berlusconi

Zu welch entzückend' Körperhaltung Berlusconi doch fähig ist, der Süße. Ein Schelm, wer Böses hierbei denkt.
Während auf den Straßen Italiens die Bürger wehren, kriecht Berlusconi zwischen die Backen des lebendigen ölbrunnens. Er hat nicht gelernt, was Aznar spüren musste. Oder,
er will auch, wie Aznar, Professor in den USA werden. Wer weiß, wer weiß ...
Freitag 04. Juni, 2004

into his ken

Eben lese ich in (es war ja Mittagspause) einem Referat von Jorge Luis Borges:
«Was ist denn schon ein Buch? Ein Buch ist physisches Objekt in einer Welt physischer Objekte. Es ist eine Serie toter Symbole. Und dann kommt der richtige Leser vorbei, und die Wörter − oder besser die Dichtung hinter den Wörtern, denn die Wörter selbst sind bloße Symbole − werden lebendig, und wir haben eine Auferstehung des Wortes.»
Das erinnert mich stark an den Fiebereintrag vom 12. Mai (Any God out there?). Die Information selbst ist ein Nichts, bis sie erkannt wird.

Schön auch der Vers von John Keats, den Borges nach dieser Information zerfleischt:
Then felt I like some watcher of the skies
When a new planet swims into his ken;
Or like stout Cortez, when with eagle eyes
He stared at the Pacific - an all his men
Looked at each other with a wild surmise −
Silent, upon a peak in Darien.

Da fühlte ich mich wie ein Himmelsbeobachter,
wenn ein neuer Planet in seine Wahrnehmung schwimmt;
oder wie der kraftvolle Cortez, als er mit Adleraugen
auf den Pazifik starte − und alle seine Männer
einander anschauten mit wilder Verblüffung −
schweigend, auf einem Gipfel in Darien.
Donnerstag 03. Juni, 2004

Arbeit los

Es gibt ja bekanntlich ... viele Arbeitslose in unserer Gesellschaft.
Viele finden einfach keine Arbeit, weil sie entweder zu alt oder zu gebunden sind. Andere ... egal, ich möchte und werde hier niemanden bewerten, denn keine Arbeit zu haben, ist schlimm genug. Auch wenn das der Eine oder Andere selbst nicht begreift.

Vor ein paar Tagen stellte ich einen Netzauftritt eines Kunden online. Dort läuft auch ein kleiner Stellenmarkt, da der Kunde im Bereich Zeit-/Verleiharbeit tätig ist. Eben sehe ich, dass in allen 15 Geschäftsstellen im Bundesgebiet, Stellenangebote online sind.
Zumindest mit dem Stellenangebot, kann die hohe Zahl der Arbeitslosen nicht erklärt werden.
Mittwoch 02. Juni, 2004

Taktik

Kam gerade per Mail:
George W. Bush und Tony Blair treffen sich zum Essen mit Gästen im Weißen Haus.
Fragt einer der Gäste: "Mister Präsident, worüber unterhalten Sie sich denn den ganzen Tag?"
Bush: "Wir planen gerade den 3. Weltkrieg."
Gast: "Und wie sieht der aus?"
Bush: "Wir töten 4 Millionen Moslems und einen Zahnarzt..."
Der Gast schaut etwas verwirrt: "Wieso einen Zahnarzt?"
Tony Blair klopft Bush auf die Schulter und meint: "Was habe ich dir gesagt, George. Keiner wird nach den Moslems fragen ..."
Mittwoch 02. Juni, 2004

Pastaida

Ist das das Gesicht des Mannes, der für viel Geld der US-Regierung die Falschinformation zuspielte, der Irak hätte Massenvernichtungswaffen? Ist das das Gesicht der geheimen Quelle, von der Donald Rumsfeld, Powell und Bush sprachen?
Ich bin bereit für weniger Geld der US-Regierung wirklich geheime Informationen zu geben. Danach wüsste Amerika endlich, wie man mit einer Scheibe Weißbrot, etwas Olivenöl, passierte Tomaten, Oregano, Curry, Parmesan, Sardellen und einem Schluck Rotwein die allerbeste Pastasoße zaubern kann. Natürlich müsste das Rezept geheim ausgetauscht werden. Wenn dann die Toskana revidiert und meint statt des Curry, Zucker in der Soße zu wissen, könnte sich die USA vor der UNO auf die geheime Quelle berufen. Geheime Quellen kosten schließlich Geld. Informationen für Geld, schließen manche Wahrheiten aus. Auch wenn das bei dieser Pastasoße nicht zutrifft.
Wenn die Al Kaida wüsste, dass sie für einen Teller Pasta stark gemacht wurde nachdem sie keinen Grund und Boden mehr gehabt hatte ... strange World it is.
Mittwoch 02. Juni, 2004

Sex & the Vagina

Vagina Dentata - via RichardInteressante Themen verspricht Richard beim Besuch seiner Seiten. Er hält was er verspricht, wovon man sich selbst überzeugen kann (Link!).
«Physische und geistige Kastration ist die Gefahr, der sich jeder Mann beim Geschlechtsverkehr mit einer Frau aussetzt. Liebe ist der Zauber, durch den er seine Sexualangst überwindet.»
Dazu gleich der Buchtipp Vagina Dentata, von Cagliostro (via amazon.de): Der Comic-Händler und Hobbyschriftsteller Michael Stark ist auf der Suche nach zwei Dingen: einem Aufhänger für sein nächstes Buchprojekt und einer Frau, mit der er seine sexuellen Phantasien ausloten kann. Bei einem seiner nächtlichen Streifzüge durch das... Mehr dazu
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