Freitag 29. Oktober, 2004

F.w.ahrenheit

Jeder im Netz wird schon gelesen haben dass GeorgWbush.com für Europa gesperrt wurde. Kein Geheimnis auch, dass man diese Seiten dennoch lesen kann. Alles bekannt ...
Der wahre Grund aber warum Bush den Besuch aus übersee (fast hätte ich mich zu einem «überseh» verleiten lassen ...) sperren will, ist Michael Moore. Dessen Fahrenheit 9/11 wird hierzulande noch vor den Wahlen frei im TV ausgestrahlt. Mündige US-Wähler (they in the armee, you know) könnten sich davon beieinflussen lassen und ihre Stimmchen an John Kerry verteilen. So ist das nämlich! ;)
1. November, 20:15 Uhr, Pro 7

Nachtrag:
Ich hätte nicht gedacht dass dieser Beitrag so unverständlich ist. Gerade wurde ich per Mail gefragt, ob Michal Moore gerichtlich dagegen vorgehen will.
Natürlich wurde die Website nicht wegen Fahrenheit 9/11 gesperrt, sondern weil man den Traffic für die USA freihalten wollte. Diese Wahlen zogen das internationale Interesse so stark an, dass man einen überlauf auf "überseh" voraussah. Das Bushregime wollte den US-Lesern den vorzug geben und ihre Servertraffic aus dem Ausland senken!

Das nächste Mal schreibe ich S.A.T.I.R.E vor und hinter den Text.
Freitag 29. Oktober, 2004

Tangen.tz

Gibt es eine asymmetrische Symmetrie? Sicher, wir leben auf/in/mit einer Solchen.

man nennt es Uhr - TangenteErinnere ich mich an meine Kindheit, wurde ich von Onkel und Tanten gefragt, was ich mal werden will. Mit mal werden wird ein Kind bekanntlich gefragt, ob dieser Arzt, Professor oder Friseur werden will. Da der Spezies Türkenkind alle Menschen außerhalb der Familie Onkel oder Tante nennen muss, durfte ich diese Frage fast täglich beantworten. Manchmal antwortete meine Mutter, er wird mal Doktor, womit sie Arzt meinte. Ich habe bis heute noch nicht herausgefunden welcher Art Arzt ich werden wollte. Damals galt der Berufswunsch noch als Lebensfrage. Heute entscheidet nicht der Wunsch, sondern die Situation das Leben. Egal, jedenfalls wurde ich unter den Onkel und Tanten in unserer Umgebung als kluges Kind gehandelt, der irgendwann entweder Arzt oder Professor der NASA wird. Nach meinem 9. Geburtstag durfte ich für Nachbarn und einige andere Onkel und Tanten, Kassettenrekorder, Fernsehapparate, Uhren und Stereoanlagen reparieren. Ich kann nicht sagen, dass ich wusste was ich da tat, aber alle waren mit meiner Arbeit zufrieden. Er wird bestimmt einmal Professor. Ich wurde nicht, nicht mal bei der NASA.
Mit 16 (1982) bekam ich das erste Mal einen PC zu Gesicht. Eine Woche davor hatte ich beschlossen Arzt zu werden und es meinem besten Freund mitgeteilt. Wir hatten uns auch schon Gedanken gemacht, ob Gynäkologe oder Landarzt. Jedenfalls sah ich dann dieses Ding dass sich Computer nannte, in der Bibliothek einer Schule hier am Ort. Eigentlich wollte mein bester Freund irgendein Sportbuch ausleihen und ich war nur mitgegangen weil ich immer mitging, so wie er immer mitging, wenn ich irgendwohin ging. Es war ein Apple IIe, davor saß ein brilliger Schüler. Was da auf dem Bernsteinmonitor zu sehen war, konnte ich damals nicht entziffern, es schien aber sehr von Bedeutung zu sein, denn der Brillige tippte als müsse er die Welt retten. Ich hab' mich seitlich hinter den Tipper gesetzt und ihm etwa eine Stunde zugesehen. Irgendwann fragt er mich, ob ich vielleicht den Fehler sehen würde. Er faselte irgendwas von BASIC und HPGL-2 und in zwei Wochen Prüfung. Was ist das hier eigentlich, war meine Antwort. Jeden Mittag fuhr ich mit dem Bus zur Bibliothek und sah dem Brillentipper zu, wie er sich auf seine Prüfung vorbereitete. Zwei Wochen lang. Dann gab' er mir einen Leitzordner. Nimm das und komm wieder wenn du es verstanden hast.
Mein erstes Basic-Programm bestand aus drei Zeilen und füllte per Endlosschleife den Monitor mit meinem Namen. Variationen mit Namen von begehrten Weibchen bis hin zu Flüchen auf bestimmte Lehrer, ließ ich dann im Kaufhaus auf jeden ausgestellten PC errechnen. Mein Gespartes reichte gerade mal zu einem Z80 und später wurde ich stolzer Teilhaber eines Apple-IIe Bausatzes. (An dieser Stelle möchte ich mich als C64 Gegner outen. Als dieses Ding auf den Markt kam, nannte ich es TV-Taschenrechner.) So wurde ich also kein Professor der NASA und auch kein Doktorarzt, sondern nur ...
Vor den Onkel und Tanten zog das ebenso, obwohl sich damals niemand etwas darunter vorstellen konnte. Damals war ein Computer etwas mit großen Bändern in großen Räumen, zusehen in irgendwelchen amerikanischen Filmen.
Ich frage mich, womit die Eltern von heute angeben. Es zählt nicht mehr der Intelligenzgrad um Anerkennung der Onkel und Tanten zu bekommen. Bekanntlich verdienen Stars besser als jeder Ingenieur oder Arbeiter. Mein Sohn wird mal Torwart von Bayern München, meine Tochter wird Sängerin. Die Gesellschaft verneigt sich vor einem Kübelböck, jedes Restaurant hält einen Tisch für Dieter Bohlen frei. Dumm wie Weißbrot, aber die Verehrung aller Onkel und Tanten. Hollywood zahlt runde 20 Millionen Gage, für Menschen die Tangenten als sexy Unterhosen beschreiben. Wir stellen uns alle über diese dummen Menschlein, kehren ihnen aber mit flachen Händen vor den Füssen. Da lobe ich mir das verhasste Mittelalter Europas. Sang ein Minnesänger schräg, wurde ihm der Kopf abgeschlagen, ansonsten bekam er eine Suppe wenn er den Adligen oder Wirt in gute Laune singen konnte.
Donnerstag 28. Oktober, 2004

Miss.Freedom

Freiheitsstatue - wie sie sich fühlt




Happy Birthday!!!
Donnerstag 28. Oktober, 2004

overcoming

the real marlboro ... and smog getzzz in your eyesAuszug GeorgWBush.com: As the world has seen over the past few years, the American people do not face the future with fear; they embrace the challenges of the future because they know that America is capable of overcoming them. With three-and a- half years of results, the American people know the foundation has been set for even greater things to come.

America is capable of overcoming ... the challenges of the future. "Imstandesein" die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Den Beweis lieferte "America" im Irak. Schöne Bewältigung und welch' schöne Herausforderung. Gemeint ist damit natürlich der nahe Osten und nicht Bin Laden oder der Weltfrieden oder der Hunger im Sudan. Sollte Bush die Wahl gewinnen, wird der Iran befreit und Russland 52. US-Staat.
Donnerstag 28. Oktober, 2004

Blind.meinung

Bild 1969 - damals wie heute, die Sau vor den PerlenAuszug Yahoo!: Hamburg (AFP) - Die "Bild"-Zeitung hat als erstes deutsches Blatt eine Empfehlung für die US-Präsidentschaftswahlen am 2. November abgegeben. Die Zeitung sprach sich für Amtsinhaber George W. Bush aus. "Bei Bush wissen wir, was wir zu erwarten haben. Bei John Kerry weiß dagegen niemand, wofür er steht und wohin er Amerika - und die Welt - führen will", schrieb Autor Hugo Müller-Vogg, der zehn Punkte pro Bush aufführte.

«Bei Bush wissen wir, was wir zu erwarten haben.» Diesen Satz könnte man sich auf der Zunge zergehen lassen.
Donnerstag 28. Oktober, 2004

Krank

OK. Ich war krank und mein Fieber war's auch.
Jetzt funktioniert alles wieder wie gewohnt ...

Have fun ;)
Dienstag 26. Oktober, 2004

A.Bieger

Manchmal sollte manN einfach keine Fragen stellen. Besonders wenn die Antwort der Logikhalber ein ordinäres Arschloch lauten müsste.

Da gibt es Autofahrer, die ab 20 Grad Lenkradbetätigung ihr Fahrzeug fast zum vollständigen Stillstand bringen. Dabei ist es egal, wo und wieso abgebogen wird. Einfahrt, Tankstelle, Nebenstraße, Feldweg, Bushaltestelle. Wahrscheinlich will sich dieser Typus Fahrer so vom mäßig fließenden Verkehr verabschieden. Den wahren Grund habe ich bis heute nicht ergründen können, ging aber vom Fluchen zum Winken über. Wer tagsüber etwas zum lachen hat, schläft nachts bekanntlich besser.
Ich weiß nicht ob der im Folgenden beschriebene Autofahrer zwangsläufig mit dem ersten Typus verwandt ist. Dieser wartet meist an irgendwelchen Kreuzungen im Vorfahrtgewährenmodus, bis jemand auf 20m heranfährt, um dann den Heranfahrenden zur schieren Vollbremsung zu zwingen. überleben beide Fahrzeuge diese Aktion, bewegt der Vorausfahrende sein Fahrzeug die nächsten 112 Meter mit genau 35 Km/h, um nach einem vollständigen Stillstand in die nächste Seitenstraße abzubiegen.
Die Frauen solcher Autofahrer stellen sich täglich an irgendwelche Fußgängerampel, um sie bei Rot überqueren, wenn ich vorbeifahre. Natürlich bleibe ich stehen und sehe ihnen zu, wie sie gemütlich über die Kreuzung wandern - ein Füßen vor dem anderen.

Keine Fragen!
Montag 25. Oktober, 2004

B.rufen

Auszug Yahoo!: London (AFP) - Die britische Armee hat erstmals einen Soldaten offiziell als Satanisten anerkannt. Der 24-jährige Marinetechniker Chris Cranmer habe von seinem Kapitän auf dem Kriegsschiff "HMS Cumberland" die Erlaubnis erhalten, satanistische Rituale praktizieren zu dürfen, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Sonntag in London mit. ... Falls Cranmer nun im Kampf ums Leben kommen sollte, werde er gemäß der Kirche Satans beigesetzt.

Bush fühlt sich von Gott berufen die Welt zu befreien. Sich bei dieser Berufung von Satanisten helfen zu lassen, hat was ...
Montag 25. Oktober, 2004

Fieber

Ich bin krank. Das heißt mein Körper hat Fieber um 39.1 °C, meine Lunge bricht Schleim, mein Schädel spielt Amboss für virtuelle Hammerschläge, meine Knochen wollen vom Fleisch springen. Vor zwei Stunden habe ich die Nase frei bekommen. Luftzufuhr ist somit geregelt.
Zwei Kunden noch, dann gehe ich irgendwo sterben ... und morgen geht's wie gewohnt weiter.
Freitag 22. Oktober, 2004

Herbtlich.keit

Als Beweis für den Trotz zum Herbst, krempel ich mir die Hemd.s.aermel hoch!Bekanntlich wird der Sonnenfreund gegen Winter eher schwermütig. Nachdem man sich, mit allen nur möglichen Motivationsgedanken um Sechs aus dem Bett zwingt, erschlagen die von Dunkelheit barrikadierten Fensterscheiben jedes müde erkämpfte Lächeln. Selbst das Duschen bringt keinen Spaß, sondern enttarnt sich als Nötigung gesellschaftlichen Pflichtens. Der Tee will gesüßt werden, die Nachrichten hebeln das letzte Stück Bereitschaft aus den Energiereserven. Die Krönung ist der Kleiderschrank, mit seinem abweisenden Blick für den Wunsch nach T-Shirt. Sprich mir nach, Pull-over. Trotzig greift manN zum Hemd und zieht es ohne das untere über den Oberkörper. Das letzte bisschen Freiheit am Herbstmorgen.

Morgen lege ich mir eine Schüssel Salz ins Auto. Saug den Herbst weg du Schlüttli!
Donnerstag 21. Oktober, 2004

Songwürfel

Le Vent Nous PorteraIch wurde gerade nach dem aktuellen extreme.Song gefragt und ob ich ihn übersetzten könnte. Es ist von «Manu Chao», die es dann mit «Noir Desire» aufgenommen haben. «Le Vent Nous Portera». Eine übersetzung so gut es ging (ich fand keine im Netz) hänge ich hier an.

Dieser Song bringt einen leicht bitteren Nachgeschmack mit sich. Bertrand Cantat, der Sänger von Noir Desire, schlug am 27.07.2003 angeblich im Drogenrausch seine Freundin Marie Trintignant ins Koma. Sie starb am 1. August 2003. In Verbindung mit dem Text, ist diese Tatsache fast "irre".
... hier weiter lesen!
Mittwoch 20. Oktober, 2004

Pluma

Interessant.
Heute hat mir ein Kunde eine «interessante Internetadresse» vorgeführt, die ein guter Bekannter von ihm «machen» würde. Die Adresse sei etwas komisch, wegen dem E zwischen Extrem und Farming. Nachdem ich etwas sprachlos auf den Monitor starrte, meinte ich, dass das wirklich komisch sei. ...
Der Kunde will mir seinen Bekannten bald vorstellen.
Mittwoch 20. Oktober, 2004

Calling.decade

Wie nennt man eigentlich diese Dekade?
Letztes Jahrhundert war's leichter. Da gab es die Sechziger, Siebziger, die Zwanziger, Dreißiger, die Fünfziger und sogar die Neunziger. Wo befinden wir uns? In den Einzigern?
Heute Morgen hörte ich jemanden sagen, ach Herr Sürat, wir sind doch im 24. Jahrhundert, da passiert das schon mal ...

OK. Warum hat mich niemand geweckt?
Mittwoch 20. Oktober, 2004

Governor.ing

Auszug Yahoo!: Los Angeles 20. Oktober (AFP) - Wegen seiner Wahlkampfhilfe für US-Präsident George W. Bush ist Arnold Schwarzenegger von seiner Frau Maria Shriver mit Liebesentzug bestraft worden: "Nun, es gab 14 Tage lang keinen Sex", sagte der kalifornische Gouverneur im kalifornischen Monterey.

Armer Arnold. Wird bestraft für seine Idiotologie. 14 Tage - wahrscheinlich auch Nächte - keinen Sex.
No Sex 4 Bushliners. No trefucking in this bed. Don't drink and vote.
Dienstag 19. Oktober, 2004

T.Shirt














Mir war danach ...
Wer will kann sich Eines per Mail gegen Produktionskosten plus Proto/Verpackung bestellen.
Dienstag 19. Oktober, 2004

Tankwart

Die Wissenschaft schläft nicht, ihre Erungenschaft ist unerbittlich und deutlich - hörbar.

Have fun!
Dienstag 19. Oktober, 2004

Narr.atio

M. GhandiAuszug Yahoo!: Ahmedabad (AFP) - Ein Schulbuch im westindischen Bundesstaat Gujarat stellt Adolf Hitler als Vorbild dar. ... Unter der überschrift "Internationale Leistungen des Nationalsozialismus" heißt es darin, "Hitler brachte der deutschen Regierung binnen kurzer Zeit Würde und Anerkennung, indem er eine starke Verwaltung aufbaute."

Würde und Anerkennung. Die Atombombe brachte Indien binnen kurzer Zeit ebenfalls Würde und Anerkennung - Ghandi nur die Teilung.
Das Schlimme an Geschichtsbüchern ist, dass Unwissende daraus lernen, benotet werden und so die Gesellschaft bilden.
Montag 18. Oktober, 2004

Chat.ing

Auszug Yahoo!: »Der Alltag verlagert sich immer mehr auf die digitale Ebene. Eine Gefahr liegt dabei darin, dass sich Menschen zunehmend aus dem realen Leben zurückziehen« ...
»Wenn die Differenz zwischen der virtuellen und der realen Welt zu groß ist, können Depressionen entstehen.« Dies gelte besonders für Menschen, die unter einem geringen Selbstwertgefühl leiden, sich im Netz oder in Spielen aber als Held fühlen. »Die Rückkehr in die Realität kann dann ganz besonders bitter sein, zu einer permanenten Enttäuschung und letztlich zu einer Depression führen«, sagte te Wildt. »Bei manchen Menschen drücken sich diese Enttäuschungen eher in Aggressionen aus. Da gibt es dann einen Hunger nach extremen realen Erfahrungen, bis hin zu ausgeübter Gewalt.« Einen ursächlichen Zusammenhang nachzuweisen, sei wissenschaftlich aber schwierig. ...

Dieses Thema hatten wir hier schon - öfters.
Montag 18. Oktober, 2004

Guantánamo

Bericht über systematische Misshandlungen auf Guantanamo (AP)
»New York Times« befragte Mitarbeiter des Stützpunkts - Bremer Häftling wusste nichts vom Irak-Krieg ...

Misshandlungen auch bei Guantánamo-Gefangenen? (dpa)
Auf dem US-Stützpunkt Guantánamo Bay auf Kuba sind nach Informationen der »New York Times« Gefangene aus dem Afghanistan-Feldzug systematisch misshandelt worden.

Zweites Schuldgeständnis im Folterskandal angekündigt (AP)
Im Folterskandal bei den US-Streitkräften im Irak hat ein zweiter Soldat ein Schuldeingeständnis angekündigt. ...

Neuigkeiten?
Freitag 15. Oktober, 2004

VW.Browserstopp

vw_browserstopp Eben ruft mich ein Kunde an, er könne mit Mozilla nicht alle Internetseiten betrachten. Ich meinte dann, dass wahrscheinlich ein Plugin fehlt, er solle mir doch den Link schicken und ich würde mich alles Weitere kümmern. Der Kunde ist Autohändler. Ich habe dort aus sicherheitsgründen IE gegen Mozilla getauscht, da es vermehrt Probleme gab.
Jetzt schau' ich mir die besagte Seite selbst mit Mozilla an. VW AG, Händlersuche ... Browserstopp. Wörtlich heißt es dort: «Um Ihnen einen komfortablen Service bieten zu können, basiert der von Ihnen gewählte Internetdienst Volkswagen Beratung & Kauf auf neuester Technologie. Zu seiner Nutzung ist eine aktuellere Version Ihres Browsers (Internet Programm zum Betrachten von WebSeiten) notwendig.« Gefolgt von je einem Link zu Microsoft.de und Netscape.de. Weiter heißt es: «Bitte laden Sie die aktuelle Version des Internet Explorers, oder die des Netscape Navigators aus dem Internet auf ihren Computer, und installieren Sie diese anschließend. Klicken Sie hierzu einfach auf einen der obenstehenden Links. Dieser führt sie auf die entsprechende Webseite. Nach erfolgreicher Einrichtung auf Ihrem Computer steht Ihnen Volkswagen Beratung & Kauf zur Verfügung.»

Geht's eigentlich noch?
Wenn private Seiten einen Browserstopp programmieren verstehe ich das, weil der Webmaster entweder in Idiot ist, mit Scheuklappen durch die Welt springt oder sich für etwas Besseres hält. Wenn aber eine Weltfirma IE und Netscape zum Ultimo der Webtechnik erklärt, und ihre Kunden zu Sicherheitsrisiken zwingt, nenne ich das kriminell.
Freitag 15. Oktober, 2004

Libra

libraGanz ehrlich, ich hatte vergessen dass noch eine Staffel Big Brother läuft. So wird es auch anderen gegangen sein, bis sich die Sendung wieder in die Schlagzeilen bombte. Ein italienischer Insasse soll den anderen Gefangenen drei Judenwitze erzählt haben, worauf diese dann gelacht hätten. Das Ganze wurde live über Premiere ausgestrahlt. Premierechef Georg Kofler reagierte, nachdem er von der Süddeutschen Zeitung darauf aufmerksam gemacht wurde. Zwei Redakteure wurden gefeuert.
Empörung auch in der bayrischen Regierung. Medienminister Erwin Huber fordert ein Ausstrahlungsstopp. «Sendeformate dieser Art sollten eigentlich in einem Kulturland gar nicht ausgestrahlt werden.»

Ein Italiener erzählt Judenwitze und die Nation dreht am Rad.
Im Osten werden Teenager mit Hakenkreuzen besudelt, und kein Minister fordert irgendwas.

Balek, deine Waage ist zum kotzen.
Freitag 15. Oktober, 2004

Affirmatio

Auszug Yahoo!: München (ddp.vwd). In London und New York stieg der Rohölpreis in diesen Tagen auf Rekordhöhen. Verbraucher befürchten als Folge erneut steigende Benzinpreise an ihren Tankstellen. Dagegen versichert nun die Versicherungsgesellschaft »The Hullberry Insurance Company« mit einer Benzinpreisgarantie. Für einmalig 19,95 Euro ist der Kunde dagegen versichert, dass der Preis seiner Benzinsorte innerhalb eines ganzen Jahres um mehr als 15 Prozent steigt.

Interessant.
Vielleicht sollte die Adam Opel AG auf diesen Zug aufspringen. Beim Kauf eines Vektra wird der Benzinpreis für ein Jahr garantiert.
Donnerstag 14. Oktober, 2004

br.Ake

Zeit für die Notbremse. Cut.

Zum Thema Opel, Karstadt etc.:
Wer nur noch Schnäppchen kaufen will und sich dann wundert, dass sein eigener Arbeitgeber nicht mehr Arbeit geben will, sollte Schnäppchen essen und dabei denken lernen.
Opel baut richtig übl'e KFZ, woran GM die größte Schuld trägt. Das ist kein Geheimnis. Aber selbst mit herunter gelassenen Hosen kann ein "Autobauer" einen Markt, der sich den Reimport von 7.500 Euro Mittelklassewagen aus Osteuropa (Rumänien) zum Volkssport erklärt hat, nicht bedienen ohne eben diesem Volk die Arbeit verwehren zu müssen.

Geiz ist geil ... und macht arbeitslos.

ps.
Der Fluss ist weder die Rinne allein, in der das Wasser fließt; Noch das Wasser allein, dass in der Rinne fließt.
Donnerstag 14. Oktober, 2004

Cuppedia

Auszüge aus der Netzeitung zur letzten TV-Debatte Bush ./. Kerry:

»Er hat Osama bin Laden laufen lassen«, kritisierte Kerry.
Warum hat er das wohl "getan"?

Schieffer konfrontierte Bush auch mit dessen Ablehnung der Homosexuellen-Ehe. Kerry sagte dazu, jeder Amerikaner solle seiner Ansicht nach glücklich werden, wie er wolle. »Wenn sie die Tochter von Dick Cheney fragen, die lesbisch ist, wird sie ihnen genau das sagen.«
Tja ...

Schieffer fragte Bush auch, welche Rolle der Glaube für seine Politik spiele. »Das Gebet, die Religion stärkt mich und hilft mir«, antwortete dieser. »Aber ich zwinge meine Religion niemand anderem auf.« Die Freiheit - etwa in Afghanistan - sei das, was sich Gott wünsche
Wenn Bush wirklich so religiös ist, sollte er zumindest von der Allmacht Gottes gelesen haben. Sich Gottes Wünschen als helfendes Werkzeug zur Verfügung zu stellen, würde diese Allmacht in Frage stellen.

Bush sagte, im Weißen Haus hänge ein Bild einer texanischen Landschaft, in der die Sonne aufgeht. »Ein optimistisches Bild.« Er sei ebenso zuversichtlich, dass man die Bildungschancen in den nächsten vier Jahren verbessern könne. »Und ich bin auch sicher, dass wir den Krieg gegen den Teror gewinnen werden.« Weltweit wolle er weitere vier Jahre für die Freiheit kämpfen. »Wo wir als Amerikaner hinkommen, stärken wir diese Freiheit. Das wünsche ich mir.«
Vier weitere Jahre Terror, Krieg und Unterdrückung mit Freiheit zu umschreiben hat was ...
Die Sonne wird, wenn nichts dazwischen kommt, die nächsten 30 Millionen Jahre nicht nur in Texas aufgehen. Danach wird's etwas brenzlig...
Mittwoch 13. Oktober, 2004

Unwort.2004

Auszug Yahoo!: «Frankfurt/Main (ddp). Zum 14. Mal seit 1991 wird das "Unwort des Jahres" bestimmt. Die Entscheidung soll am 18. Januar 2005 bekannt gegeben werden, wie der Sprecher der verantwortlichen Jury, Horst D. Schlosser, am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte. Gesucht werden "sprachliche Missgriffe in der öffentlichen Kommunikation, die 2004 besonders negativ aufgefallen sind, weil sie sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen".»

Ganz klar:
1. Protestwähler
2. Montagsdemonstrant
Mittwoch 13. Oktober, 2004

Kap.lan

Irgendein Bekannter hatte meine Nummer in Verbindung mit PC-Dienstleistung gegenüber einem Landsmann genannt. Es war ein Samstag und ich ließ mich zu einem Besuch überreden, weil der Anrufer meinte dringend etwas übers Internet recherchieren zu wollen. Als ich die Wohnung betrat wusste ich, dass hier etwas nicht stimmen konnte. Ich liebe saubere Wohnungen, doch was ich hier vorfand war nicht sauber sondern steril. Obwohl ich drei Frauen in der Küche, ein Kind im Kinderzimmer und vier Männer im Wohnzimmer registrierte, war es stiller als in jeder Bibliothek. Wer mich kennt weiß, dass ich mit einem Blick, Fussel, Staub und ähnliches erfasse. Hier war nichts davon. Der Teppich schien als ob er nie begangen war, die Wohnung selbst gab keinen Laut von sich. Alles schien bis auf die Menschen geruchlos. Ich wurde in ein Arbeitszimmer geführt. Eine Marotte von mir ist, bevor ich eine fremde Kugelmaus gebrauche diese an den Rollen zu reinigen. Die Maus hier, ließ nicht die geringsten Gebrauchsspuren erkennen.
Der PC lieferte mir dann die Daten die ich brauchte um zu begreifen, wen ich hier bediente. Zuerst dachte ich noch an einen Vörderverein, der sich auf Schulung ausländischer Mitbürger spezialisiert hatte. Dann fand ich vermehrt politische Schriften, die ich Kaplans Gedankengut unterordnen konnte.
Später versuchte man mit mir Kontakt aufzunehmen. Ich könne doch an bestimmten Abenden zum Tee trinken kommen etc. Ich würde bestimmt viele Freunde gewinnen und vielleicht würde ich gefallen daran finden mein Wissen zu teilen ...

Kaplans Auslieferung an die Türkei ist die Feuerprobe für den 17. Dezember. Hiermit soll die Türkei ihre Rechtstaatlichkeit unter Beweis stellen. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen diesen Wink auch als solchen begriffen haben.

Kaplan (tr) = Raubkatze (d)
Mittwoch 13. Oktober, 2004

Nuntius.fulgur



Das sah ich gerade in der Liste der aktuellen Yahoo-Nachrichten.

Ihr dürft raten was ich dabei gedacht habe:

1. Jemand erzählte Britney von Apollon und das Blondchen konnte Geschichte von Wahrheit nicht unterscheiden.
2. Jemand erzählte Britney, dass Frau nach Sex schwanger werden kann und das Blondchen kann nicht zählen.
3. Das arme Kind ...
3. Wen zum Geier interessiert das und warum hält das AFP für wichtig?
4. AFP ist die Bildzeitung ist die Bunte ist die Zeit ...
Montag 11. Oktober, 2004

Superman





R.I.P. Christopher Reeve!
Sonntag 10. Oktober, 2004

Face.it



Not
all fascists look
like
Adolf Hitler



sic!

via Dave-Kay -> via Mutant ...
Freitag 08. Oktober, 2004

Gift.4.Blair




Als Geschenk für den Helden der Wahrheit, rechtzeitig zum Erntedankfest als Tischbeigabe, diese CD. Soeben in streng limitierter Ausgabe erschienen und nur für Mr. Blair lieferbar.


R.I.P., Kenneth Bigley!

Ich weiß,
man wird mich dafür hassen. Aber so ist das Leben ...
Freitag 08. Oktober, 2004

Sententiam.dicere

Montage by Ebola - Stoiber als Konstantin & Merkel als Elena Diese Woche empfahl die EU-Kommission in Brüssel, Beitrittsverhandlungen mit der Türkei zu führen. Das heißt, dass EU-Staats- und Regierungschefs am 17. Dezember auf ihrem Gipfel in Brüssel über die Aufnahme von Verhandlungen entscheiden müssen. Die Aufnahme von Verhandlungen ist keine Zusage für einen Beitritt. Der Weg zur EU-Aufnahme ist durch strenge Auflagen gepflastert. Ob und wann die Türkei überhaupt diese Auflagen erfüllen kann und wird, ist nicht klar. Das soll aber hier nicht zum Thema werden, denn Informationen darüber sind für jeden hinlänglich abrufbar. Ich will hier nur das strikte Dementi der christlichen Unionsparteien Deutschlands, zur Aufnahme der Beitrittsgespräche mit der Türkei umreißen:
Stoiber und Merkel sind sich - man glaubt es kaum - einig, wenn es um den möglichen Beitritt der Türkei in die EU geht. Argumente für, werden nicht akzeptiert. Argumente gegen, werden nicht offen ausgesprochen sondern um-sprochen. Die Türkei sei nicht so weit (sie ist es wirklich nicht und ob sie je sein wird, ist fraglich), die EU sei nicht stark genug (dieses Argument nicht haltbar). Stattdessen wird von einer privilegierten Partnerschaft gesprochen. Ein Konzept hierzu fehlt; wie immer wenn Unionsparteien Argumentieren.
Machen wir es kurz und nennen das Kind beim Namen: Der CDU/CSU geht es nicht darum, einen (un)möglichen Partner für die EU abzuweisen, sondern das christliche Europa vor einer Unterwanderung durch einen christlichfremden Kulturkreis zu schützen. Die Verbundenheit der Unionsparteien mit dem katholischen Klerus ist bekannt und spielt hierbei die größte Rolle. Der Vatikan befürchtet eine Unterwanderung seiner Gemeindestärke, sollte die Türkei der EU beitreten. Europa sei ein griechisch römischer Kulturkreis. Das alte Rom ist untergegangen. Europa ist nicht mehr das Kind Konstantins und Konstantinopel nennt sich heute Istanbul.
Ob der Beitritt der Türkei in die EU für beide Seiten annehmbar ist, sollte diskutiert und ausgehandelt werden. Die Möglichkeiten hierzu aber durch falsche Beweggründe abzuweisen, halte ich als Gefahr für beide Seiten. Weder Europa noch die Türkei - als untere Säule Europas -, können diese Verlogenheit auf Dauer verkraften. Mit der Aufnahme der Gespräche würde Europa den europäischen Geist beweisen; die Türkei ihren Willen, sich dem anzugleichen. Schlägt man aber diese Tür zu, wird die Türkei − unter welcher Regierung auch immer − ihre Blickrichtung ändern. Auch wenn die Türkei als Osmanenstaat im muslimischen Kulturkreis immer noch verhasst ist, werden radikale Islamiten hier eine neue Spielwiese präsentiert bekommen. Ob Europa und der Rest der Welt das verkraften könnten, wage ich zu bezweifeln.

Imagemontage by Ebola - Stoiber als Konstantin und Merkel als Elena.
Donnerstag 07. Oktober, 2004

Besser II

Jeder wusste es, und jetzt räumen es die Verantwortlichen nach und nach (unterschwellig) selbst ein. Seit Rumsfelds Rede am vergangenen Dienstag, sollte der letzte Führsprecher des Irakkriegs begriffen haben, dass die US-Regierung und ihre Partner aus dem Großen Britannien, gegen das internationale Völkerrecht verstoßen haben. Die Kriegsgründe die der UNO vorgelegt wurden, waren weder überzeugend noch wahr. Auch wenn die Entmachtung Saddam Husseins als Solches für eine gute Tat angesehen werden könnte, bleibt es ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Hussein hätte also die Möglichkeit, die USA und seine Allianz der Willigen, vor dem internationalen Gerichtshof in Den Haag zu verklagen. Denn selbst unter dem Regime von Saddam Hussein, war der alte Irak ein legitimer UN-Staat. Schöne Falle habt ihr uns da gegraben, ihr Beschützer der Demokratie und Menschenrechte. Husseins Regime sah seiner legitimen Entmachtung entgegen. Der Kuchen wäre aber an diesem Ende, für die westliche Welt nicht so schmackhaft gewesen.

Ich will gar nicht wissen, was in den Geschichtsbüchern eurer Kinder stehen wird: Als wir sahen dass wir stärker sind, haben wir unserem Gegner voll eines in die Fresse geschlagen. Unsere Demokratie ist die bessere Diktatur. Unser Fastfood schmeckt besser, unsere Frauen singen höher, unsere Jeeps leuchten im Dunkeln und unsere Panzer schießen weiter. In Arlington liegen unsere Helden, die für unsere Lügen starben, neben John F. Kennedy, der sterben musste, damit wir ewig weiter lügen können. Unsere Verfassung ist die Leinwand unserer Kinos am Ground Zero.

Image: Christian Tomuschat (Hrsg.) / Völkerrecht
(weitere Info: klick Image)
Mittwoch 06. Oktober, 2004

No.Mail.today

Seit Jahren rede ich mir den Mund fusselig, wenn ich Kunden mit T-Onlinemailkonten erwische. Leider sind manche User einfach Gewohnheitsmenschen und lassen sich nicht überzeugen. Gute Kunden bekommen von mir ein Konto über meinen Server.
Bei mir laufen gerade beide Telefone heiß, weil T-Onlinekunden keinen Zugang zu ihren E-Mailkonten bekommen. Ich sollte das der T-Online AG in Rechnung stellen.
Dienstag 05. Oktober, 2004

Intern

Der neue Menüpunkt (guckst Du unter Menü) der Farm ... isch fei luschdig.
Sollte ich auf meine alten Tage doch noch des Swäbisch lerna?

Man weiß es nicht ...
Dienstag 05. Oktober, 2004

Situa.intimo

Was ist das Intimste das Menschen teilen können?

GGG? (Geheimnisse, Gedanken, Geschichten). Ich habe fremde Menschen im Konsumrausch sich gegenseitig Intimitäten erzählen hören, von den ich hoffe, dass nicht einmal die hälfte wahr ist. Also ist der Austausch von GGG nicht intim, sondern situationsbedingt.
Lachen, Spaß? Ich habe gelernt, dass Menschen miteinander lachen und spaßen, wenn andere sterben. Spaß und auch das Lachen ist/sind folglich situationsbedingt.
Sex? Der Mensch hat mitunter mit Kühen und Hunden - auch der menschlichen Gattung welchen - Sex. Sex ist also ebenso situationsbedingt.
Musik? Die erste Musik wird wohl auf den Knochen erlegter Beute gespielt worden sein. Also ist Musik ebenfalls situationsbedingt.
Träume? Träume werden durch Umwelt, Umgebung und Erziehung forciert. Träume sind demnach gleichfalls situationsbedingt.
Freundschaft? Ich habe erlebt wie Freunde sich gegenseitig belogen, nur um den eigenen Vorteil zu wahren. Freundschaft ist ergo nicht minder situationsbedingt.

Was ist das Intimste das Menschen teilen können?
Einzig logisch resultiert hier als Antwort, die Situation.
Dienstag 05. Oktober, 2004

Boom.e.rang

ebola.montage aus langer.weileSeit Wochen kommen vermehrt Meldungen über Bombendrohungen in Bezug auf Linienmaschinen etc. durch. Eben landete eine Lufthansamaschine in Zypern eben wegen einer solchen Bombendrohung not. Am Ende stellten sich aber alle Drohungen bis heute, Gott sei dank, als unwahr dar.
Ich kann mich noch gut an einen amerikanischen Film aus meiner Jugend erinnern. Leider habe ich den Namen vergessen. Ein Meisterdieb sollte aus einem Museum einen Diamanten stehlen, der für damalige Zeiten ungewöhnlich gut über eine Alarmanlage gesichert war. Bewegungsmelder etc. Dem Dieb gelang mittels eines gewöhnlichen Bumerangs, die Alarmanlage außer Kraft zu setzten. Aus einem Versteck - ich glaube es war in einem unter einem Treppenaufgang untergebrachten Putzraum − warf er den Bumerang immer wieder über das gut abgesicherte Stück. Jedes mal wurde die Alarmanlage ausgelöst, durch den ein hoher Beamter aus seinem Schlaf gerissen wurde. Nach etlichen Beschwerden und dem Gewahr, dass hier eine Funktionsstörung vorliegen muss, schaltete das Museumspersonal die Alarmanlage schließlich aus Â… Dieb Diamant weg!
Ich hoffe nicht, dass diese Bombendrohungen solch eine Art Bumerang sind. Schaden richten sie auch ohne Schaden an. Tipp: Fliegen sie nicht. Laufen ist eh gesünder.

Backlinks:
http://www.netzeitung.de/ausland/307129.html
http://www.netzeitung.de/ausland/306842.html
http://www.netzeitung.de/reise/307610.html
Dienstag 05. Oktober, 2004

Bush.Nostra

Auzug Netzeitung: «Durch manipulative Richterwahl habe der US-Präsident Klagen von Holocaust-überlebenden unterdrückt, die von den USA und der Familie Bush Schadensersatz in Milliardenhöhe fordern ... Als Wolz von Bushs »Manipulation« erfuhr, hat er nachgelegt mit einer 400-Millionen-Dollar Klage gegen die Bush-Familie. Der Großvater des Präsidenten, Prescott Bush, hat demnach in den Dreißiger- und Vierzigerjahren bei Geschäften mit deutschen Konzernen aus den Verbrechen der Nazis Profit gezogen, der durch die Klage abgeschöpft werden soll. über diese Klage, die ebenfalls beim Washingtoner Bundesbezirksgericht eingereicht wurde, ist bisher nicht entschieden.»

Interessanter Artikel ...
Die US-Regierung, Freund seiner jüdischen Wähler und Israels.

«Glodz ed so, sonsch bleibd's dir schdanda!!!»
Dienstag 05. Oktober, 2004

Evil.Coke

Ich überflog gerade diesen Artikel über die Firma Coca-Cola. «Aber das rote Symbol amerikanischer Kultur und Wirtschaftskraft verliert an Glanz. Vorstandsquerelen und eine altbackene Produktpolitik lädieren das Image.»
Auch wenn ich ab und zu, sehr gerne eine eisgekühlte Coke trinke, kann ich dieses Musterbeispiel einer zerstörerischen Globalisierungsmacht nicht gut heißen. In Ländern deren Einwohner vor Wasserknappheit Hunger und Armut zum Substantiv ihres täglichen Lebens erklären, pumpte diese Firma monatlich 2.5 Millionen Liter Grundwasser ab. Den durch die Produktion entstanden und verseuchten Klärschlamm, verkaufte man den Bauern "obendrein" als Düngerboden. Sich dann hinzustellen und zu behaupten, Glanz und Image würden nur durch Vorstandsquerelen und altbackene Produktivität lädiert, zeigt wie wenig die oben genannten Fakten wirklich bekannt sind.
Leider habe ich selbst oft genug zur Coca-Cola gegriffen. Ab heute ist Schluss damit! (Lieber spät als gar nicht)
Der No-Coke-Button darf natürlich übernommen werden.
Montag 04. Oktober, 2004

T.eutsch

Auszug Netzeitung; «Ein Mädchen ist in Sachsen von zwei Schülerinnen angegriffen und mit Nazi-Symbolen beschmiert worden. Die Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren hätten der 13-Jährigen SS-Runen ins Gesicht geschrieben ...»
Ich frage mich was oder ob hier etwas falsch läuft. Ich kenne Menschen, die diesen Fall als jugendlichen Streich herunterspielen werden. Im Grund ist es nicht mehr, aber der Vorfall lässt ahnen, dass zumindest das Umfeld der Mädchen zu solchem Handeln motivierte. Dies ist auch kein Einzelfall, Berichte über so genannte Naziübergriffe Jugendlicher im Osten Deutschlands liefert die Tagespresse zu genüge. Wer will darf sich über Google selbst darüber informieren.
Montag 04. Oktober, 2004

SAT1.Poker

Auszug Netzeitung: «"Wir haben viel Stehvermögen bewiesen. Sollten wir allerdings irgendwann gemeinsam mit Anke feststellen, dass wir auf der Stelle treten, müssen wir uns entscheiden", zitiert ihn der Branchendienst Kontakter.»
Thomas Koschwitz ist zurzeit nicht mehr zwischen 5³° und 7°° Uhr auf SAT1 zu sehen. Wird er vielleicht der neue Lückenbüser bis Januar, wenn Harald Schmidt wieder auf Sendung geht? Man weiß es nicht ...

Bavor ich's vergesse, der neue Farmspruch:
«Glodz ed so, sonsch bleibd's dir schdanda!!!»

Nachtrag:
Eben höre ich, wie der SAT1-Führer die Sendung abgesetzt haben soll. Das Desaster hat ein Ende, würde der Schwabe sagen.
Freitag 01. Oktober, 2004

Putinoper VII

Montage by EbolaNun, Putins Oper kommt dieser Tage mit einem neuen Akt auf die Bühne. Kyoto-Protokoll. Man möchte vor Begeisterung klatschen, bevor die Szene abgespielt ist. Klatschen, weil Länder wie USA und China sich nicht zur Ratifizierung bereit erklären. Putins Gefolge stimmte dem Kyoto-Protokoll zu. Bravo Putin, bravo.
Natürlich klatschen wir nicht. Denn wir wissen wie Putin mit diesem Akt, von seiner Person und Diktatur ablenken will. Der Druck der letzten Wochen war ein hoher. Selbst der König der Lügen, Georg W. Bush, ließ es sich nicht nehmen Putin zu schelten, wofür er selbst Vorbild steht. Wir klatschen nicht, erkennen diesen Akt aber an ... für die Zukunft dieses Planeten; Sei es auch nur der umwelttechnischen.
Ein Sack ist er dennoch, würde der Schwabe sagen.

Ich kannte mal einen Mann, der den Kindern der Nachbarschaft immer Eis spendierte und seine eigenen Kinder grün und blau schlug. Jeder mochte diesen Mann. Ich nicht.
Freitag 01. Oktober, 2004

NES

Auszug Yahoo!: «"Ich wurde getroffen und fiel zu Boden", berichtete der zehnjährige Ahmed Salem. "Der Mann neben mir hatte keinen Kopf mehr."« Die israelischen Truppen rissen nach Berichten von UN-Mitarbeitern 22 Häuser entlang der Zufahrtsstraße ins Zentrum ab.»
Die neuste vom israelischen Sicherheitskabinett genehmigte Operation, nennt sich «Tag der Buße». Auf beiden Seiten fordert diese Auseinandersetzung seit Jahren das Leben von Zivilisten ... Kinder und Frauen. Ein Ende der gegenseitigen Rachefeldzüge ist nicht in Sicht. Die Schuldfrage steht außen vor, denn legitim ist kein Morden - auch und schon gar nicht, wenn sie das Banner der Buße trägt. Auge um Auge, heißt es in der Bibel − so kann man es heute nachlesen. In der richtigen übersetzung heißt es aber, Auge zu Auge und Zahn zu Zahn.
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