Samstag 30. April, 2005
Freitag 29. April, 2005

Mini-Nukes

bum!Auszug Yahoo!: Washington (AFP) - Die neuen taktischen Atomwaffen, deren Entwicklung von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ins Auge gefasst wird, könnten einer offiziellen Studie zufolge verheerende Verluste unter der Zivilbevölkerung verursachen. Die Untersuchung des Nationalen Forschungsrats kommt zwar zu dem Schluss, dass die "Mini-Nukes" so gebaut werden können, dass sie bis zu 250 Meter tief in der Erde liegende Bunker knacken können. Auf der Oberfläche könnten sie aber zugleich mehr als eine Million Menschen töten, heißt es in der vom US-Kongress in Auftrag gegebenen Studie.
Entsprechend dazu eine Meldung von Gestern. Die USA würden rund 1000 Bunkerbrecher-Bomben an Israel verkaufen. Auszug Spiegel-Online: Der vorgesehene Verkauf werde "die Militärbalance in der Region nicht beeinflussen", hieß es in einer Mitteilung des Pentagons. Außerdem stütze das Geschäft "die Außenpolitik und nationale Sicherheit der USA", weil es helfe, "die Sicherheit eines freundlich gesinnten Landes zu verbessern, das eine wichtige Kraft für den wirtschaftlichen Fortschritt im Nahen Osten war und bleiben wird", heißt es weiter in der Mitteilung des Pentagon. Israelische Medien zitierten jedoch Militärexperten, die spekulierten, die Lieferung könnte auf die Vorbereitung eines israelischen Angriffs auf iranische Atomanlagen hindeuten. Ein Verkauf der Bomben an Israel müsse in Teheran als Warnung verstanden werden ...

»Kümmer' dich um dein Leben, dann kümmer' dich um uns.
Schäden können wir beheben, das ist nicht die Kunst.
Es geht nicht nur um dein Leben, sondern ob es ein Leben ist.« (Söhne Mannheims)
Eben!
Donnerstag 28. April, 2005

Pro7

OK. Wir kommen im TV. Pro7.
Ganz sicher - die sind gerade hier und beleuchten das Internetcafé (eNjoy).
Sony Kamera, Tontechniker und eine rauchende «Direktorin». Hell hier drin.

Wenigstens zeigen die «meinen Flyer» für die Musiknacht - die Direktorin mit den spitzen Schuhen nickt freudlich. Ihre Zigarette ist aus.
Na dann ... gucken wir mal - »Prompt«, nächste Woche ... irgendwann.
Mittwoch 27. April, 2005

Metropolis

Einfach mal durchlesen (PDF 184KB auf Ntfs). Spricht für sich selbst - ich habe eine Textstelle auf der 2. Seite markiert.

Gefunden via Mehrzweckbeutel.
Mittwoch 27. April, 2005

R.I.P.

Maria Schell

Das bezaubernde Lächeln ist gestern Abend an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. Sie wurde 79.

Ruhe in Frieden!
Mittwoch 27. April, 2005

Zug

Zug des LebensIrgendwie hat sich gestern Nacht der Kreis geschlossen. Vor und während Telefonterror - der die ganze Nacht anhielt - sah ich wieder diesen wunderbaren Film. »Zug des Lebens«.
(Mordechai) Schlomo, wieso bist du der Verrückte?
(Schlomo) Durch Zufall. Eigentlich wollte ich Rabbi werden - aber den gab's schon. Und weil ein Verrückter fehlte, dachte ich mir, bevor jemand anderes verrückt wird, werde ich verrückt.
(Mordechai) Fühlst du dich nicht etwas allein?
(Schlomo) Nein, nein, es gibt ja viele Verrückte.
(Mordechai) Nein ... ich meine doch eine Frau! Wieso hattest du nie eine Frau, Schlomo, und Kinder, eine Familie?
(Schlomo) Ich bin doch nicht verrückt. Ich hätte zu viel geliebt. Ich wäre vor Liebe gestorben - oder verrückt geworden. Nein, nein!
Dienstag 26. April, 2005

sensus.expers

Wirf mal kurz dein Leben weg und leb' weiter.
Tenac, ist nicht das richtige Wort dafür.
Montag 25. April, 2005

Perspektiven

An dieser Stelle wieder fast pünktlich der Spruch zum Wochenanfang, von höherer Stelle:
Einmal wurde Benjamin Disraeli (1804-81, britischer Staatsmann, Ministerpräsident) gebeten, den Unterschied zwischen Unglück und Missgeschick zu erklären. Disraeli nahm seinen großen Rivalen Gladstone als Beispiel und sagte: "Wenn Mr. Gladstone in den Fluss fiele, wäre das ein Missgeschick. Aber wenn ihn jemand herauszöge, wäre das ein Unglück."
Viele Betriebe sind in den vergangenen Monaten in den Fluss gefallen - eindeutig eine missliche Lage. Es wäre allerdings für niemanden ein Unglück, wenn möglichst viele wieder aus dieser Lage herauskämen.
Samstag 23. April, 2005

Biene.Maya

Schlager. Bin vorhin beim Durchschalten durch die Kanäle auf HR3 ca. 10min arretiert. Karel Gott sang, umgeben von etwas um die hundert fröhlich mitsingenden Fans, unter anderem »Biene Maya« und ein Cover von »How wants to live for ever« auf Deutsch. Beieindruckend wie Menschen auf diese Musik und Performance reagieren können. Ich frage mich, ob das der gleiche Menschenschlag wie auf Faschingsbällen ist.
Nach meinem Besuch Gestern im Toy (Stgt.) wundere ich mich über gar nichts mehr. Wahrscheinlich würden die Fans von Karel Gott gleichsam verwundert und paralysiert dreinblicken, wenn der gestrige Abend auf irgendeinem Sender übertragen worden wäre. Welten. Welche besser ist, will gar nicht entschieden sein. Denn ein Besser ist hierzu nicht relevant. Geschmacksache, warum auch immer. Das Schöne dabei ist, dass Personen aus diesen Welten immer der anderen kopfschüttelnd begegnen können.

Zur Strafe ließ ich den Sender laufen und habe in der Küche nebenher ein Brot gebacken. Wie es schmeckt weiß ich noch nicht. Es ist noch roh im heißen Backofen. Sollte ich mich bis morgen nicht erschossen haben, gibt es frisches Brot zum Frühstück. Aber jetzt läuft erst mal »Genial daneben«.
Freitag 22. April, 2005

havefun

Für Heute gibt es nicht viel zu schreiben, außer:

Thank God, it's Friday!
Donnerstag 21. April, 2005

Dichter II

Hehe! Gestern schrieb ich noch über Schwarzenegger und seiner Forderung die US-Grenzen dicht zu machen. Gerade lese ich auf Yahoo!: Seine bei der lateinamerikanischen Bevölkerung für Befremden sorgenden äußerung vom Dienstag sei ein Versprecher gewesen, räumte Schwarzenegger am Mittwoch ein. »Ich meinte nicht 'schließen' (closing), sondern 'sichern' (securing)«, erklärte er auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz.

Sure, Gouverneur Schwarzenegger. And the next time you went to a Restaurant, you become a Steak.
Wenn schon, denn schon ;)
Donnerstag 21. April, 2005

Hak

Wer sagt denn dass ich bei 200x nicht die Handbremse ziehen kann?

Wer andere um einen Gefallen bittet, sollte darauf bedacht sein, dass dieser nicht zu dessen Nachteil ausartet. Ansonsten könnte es passieren, dass wenn man nicht angeschnalt ist, bei 200x aus dem Wagen geschleudert wird, weil der Fahrer die Handbremse zieht. Argwohn hat sich noch nie ausgezahlt.
Mittwoch 20. April, 2005

HIV-Killer

Lactobazillen greifen das Virus an und schließen es einLactobazillen. Eine Art davon frisst anscheinend das HI-Virus, wie man in Chicago herausgefunden haben will. Auszug Yahoo!: ... da diese mit Zucker-Mannose umhüllt sind, die den Bakterien als Nahrungsquelle dienen. "Verschiedene Bakterien haben jedoch unterschiedliche Zucker-Präferenzen. Um die HIV-Viren zu blockieren mussten wir gezielt jene Bakterien finden, die sich von der ungewöhnliche Zucker-Mannose ernähren und dadurch die HIV-Viren angreifen", erklärte Studienleiter Lin Tao von der University of Illinois at Chicago (http://www.uic.edu). Zu finden sind diese Bazillen »vor allem in der oralen und vaginalen Flora« - und, "... ich glaube, dass jede Lebensform ihren natürlichen Feind hat und HIV sollte da keine Ausnahme bilden. Wenn wir diesen natürlichen Feind ausfindig machen, können wir die Ausbreitung von HIV auf natürlichem Weg und vor allem kostengünstig in den Griff bekommen", erklärte Tao.
Interessant. Auch die Tatsache, dass die Entdecker respektive Forscher an der Finanzierung ihrer weiteren Studien zu scheitern scheinen. Demnach ist also das Geld der natürliche Feind des Menschen.

ps.
An die Yahoo!-Redaktion: Es heißt HI-Viren und nicht HIV-Viren.

image - via yahoo! zum thema
Mittwoch 20. April, 2005

Dichter

Gouverneur mit heroischem Blick und SchlagringArnold mal wieder. Ganz der österreichischen Manie, beweist er Sinn für Humor und Unsinn für einen klaren Geist. Jetzt fordert er die Grenzen der USA gegen Einwanderer zu verdichten. Das Volk jubelt. Schließlich ist er Einer der Ihren. Ein Amerikaner, ein eingewanderter.

Demnächst in diesem Kino.
Teil 1: In Deutschland lebende Türken fordern keine Ausländer mehr nach Deutschland hereinzulassen.
Teil 2: Holländische Dealer fordern russische Pusher hinter Gittern. Schließlich ist der Markt nicht unbegrenzt.

image - AP via netzeitung
Dienstag 19. April, 2005

G00d.by.Erwin

Wir wünschen unserem vertretenen Landesvertreter ein gutes Schaffen in der Königstraße 3 auf der Gänseheide.

Mir persönlich ist es immer noch nicht ganz klar, warum unser Erwin gehen musste.
Aber wer weiß das schon ...
Montag 18. April, 2005

Sok.redes

An dieser Stelle wieder fast pünktlich der Spruch zum Wochenanfang, von höherer Stelle: Ein Schwätzer wünschte, von Sokrates Rhetorik zu lernen. Der Philosoph verlangte von ihm doppelt soviel Honorar wie von anderen. "Aber warum?" - "Weil ich dir sowohl Sprechen als auch Schweigen beibringen muss", sagte Sokrates.
Fast nichts lieben Zuhörer mehr als eine gute Rede, nichts weniger als Geschwätz. Hinzu kommt, dass man heute deutlich kürzer redet als noch vor einigen Jahren, so dass eine Rede, die früher als erträglich lang akzeptiert worden wäre, heute wegen überlänge kritisiert würde. Denken Sie daran, wann immer Sie vor Publikum auftreten!


In diesem Sinne etwas verspätet, einen guten Wochenstart.
Montag 18. April, 2005

Eurovision

Eurovision Song Contest. Eigentlich sollte man nichts dazu zu sagen haben. In meiner Jugend war das immer ein Ereignis. Die Familie saß an irgendeinem Samstag im Jahr zusammen und wette untereinander wer und wieso gewinnen könnte. Sogar die Punktevergabe einiger Länder untereinander waren prophezeibar. Schwer war das nicht. Zypern gibt Griechenland 12, Deutschland gibt Israel 10 Punkte und kassiert dafür 1 Punkt etc.
Seit einigen Jahren ist dieser Contest eine einzige Farce, an dem auch Deutschland mit Tribut zollt. Die politischen Sympathiespiele außen vor, ist da nichts mehr Interessantes übrig. Man kann sich auch nicht mehr über die Performance der Interpreten lustig machen. Denn die meinen es ernst, mit ihrer zur Schau getragenen Dummheit.
Vertretene VertreterinAktuell liefert Deutschland wieder Grund zum Kopfschütteln. Erstmal ist es unsinnig einen Vorentscheid per SMS oder «Televoting» abzuhalten. Manipulation war hier vorprogrammiert. Denn wer seinen Interpreten monatelang so durch die Medien puscht, kann davon ausgehen wie das Flüssige im Ei, dass es auch gewählt wird. David Brandes ging hier einen sicheren Weg. Gracia ist die Dumme, die es mit sich machen ließ (wie auch immer). Wenn es nicht Gracia gewesen wäre, hätte sich Brandes irgendein anderes dummes Kücken geholt. Es gibt genug «Unstimmige» die für etwas Kariere, jeden Vertrag unterschreiben. Der Song »Run & Hide« schmerzt nicht nur in den Ohren. Ich brauchte Wochen und mehr als 14 Versuche, bis ich überhaupt verstanden habe was die Baur da singt. Run an hide. Und verstanden habe ich es nur, weil ich den Titel geschrieben sah. Bis dahin bastelte ich mir Möglichkeiten von Eiiieiei (es war ja kurz vor Ostern) bis Jayjayjay (vielleicht eine Urlaubsbekanntschaft aus Marokko). Es gab auch Tage da war ich überzeugt sie sänge, you better be shay. Warum auch immer.

Kurz: Das Werk - Brandes, Gracia und Rund and Hide - hatte nicht die rechtliche Voraussetzung zur Teilnahme an dem Vorentscheid erfüllt. Wenn der Song Deutschland auf dem ESC vertreten wird, liefert das die Basis zur Nachahmung. Die Essenz dieser Geschichte heißt dann nämlich: Betrug zahlt sich aus.
Samstag 16. April, 2005

Ultimo

Sieh durch den Nebel deines Atem in die Welt. Jeder Atemzug verdichtet sich vor dir, als würde es dich warnen wollen - atme leise, denn jedes Wort ist ein Schleier durch den du das Weitere erkennen musst. Manchmal reißen unsere Taten Andere in den Abgrund, den unsere Worte Schleier verbarg. Drum sprich leise - die Zukunft liegt vor dir, dort unten. Immer.
Freitag 15. April, 2005

Neander

den kenn' ichAuszug Yahoo!: Bonn (dpa) - Die Neandertaler verzehrten fast ausschließlich Fleisch - und das am liebsten vom Mammut, Riesenhirsch oder Wollnashorn. Entsprechende erste Untersuchungen an den Knochen von bisher sieben Neandertalern hätten gezeigt, dass die vor knapp 30 000 Jahren ausgestorbenen Urmenschen sich so einseitig wie Wölfe ernährt hätten.
Ja, und der Mensch von heute ernährt sich im MC Donnalds. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch zum 50. Geburtstag.

Aber mal zu dem Bild hier (Quelle Yahoo): Den kenn' ich. Wirklich. Sein Foto ist hier im Eventsafe unter »Eb with Friends @ Play (Stgt.) 15052004«. Das Zehnte von oben auf der rechten Seite. Wirklich - seht selbst.
Freitag 15. April, 2005

Blog.disco

http://www.antville.org/img/ausfluss/internet.jpgAuszug Yahoo!: Nur knapp 30 Prozent haben schon Blogs besucht. ... Chicago (pte) - Blogs sind zurzeit eines der heißesten Internet-Themen. Ihre Popularität wird dadurch aber oft überschätzt, wie aus einer Umfrage des Webhosting-Unternehmens Hostway http://www.hostway.com unter 2.500 Usern hervorgeht. Mehr als ein Drittel der Befragten hatte vor der Umfrage noch nie etwas von Blogs oder Weblogs gehört, berichtet das IT-Portal Cnet. Nur rund 30 Prozent haben schon selbst Blogs besucht. ... Die Frage, ob Blogger die gleichen Rechte wie Journalisten haben sollten, beantwortet eine Mehrheit der Befragten mit "Ja", während 27 Prozent dazu keine Meinung haben.
Nun lasst doch endlich mal die Kirche im Dorf. Diese ewige Diskussion um Blogs und ihre Wertigkeit sprengt alle Grenzen der Lächerlichkeit. Blogs sind Blogs und mehr nicht.
... hier weiter lesen!
Donnerstag 14. April, 2005

Intern

Auf Schwäbisch?
OK, warum nicht: ... Leckt mich am Arsch ihr Sorgen - bis Morgen!
Donnerstag 14. April, 2005

A/H2N2

nicht im HandelLeist geht die Meldung von fälschlich versandten Grippeviren durch die Presse. Die Vereinigung amerikanischer Pathologen hatte Proben des Influenza-Virus A/H2N2 fälschlicherweise an 3742 Labors in 18 Ländern (Quelle: NZZ), zwischen Oktober 2004 und Februar 2005, verschickt. Dieses Virus hatte 1957 eine Pandemie mit vier Millionen Toten ausgelöst, die erst 1968 abebbte. Auszug NZZ (via Rollinger, danke): Personen, die nach 1968 geboren wurden, hätten gemäß bisherigen Erkenntnissen keine oder kaum Abwehrkräfte gegen dieses Virus. Und die derzeitigen Impfstoffe gegen Grippe wirkten ebenfalls nicht dagegen. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) forderte - nach einem Hinweis der kanadischen Gesundheitsbehörte am 26.03.05 - die betroffenen Labore auf, das Virus umgehend zu vernichten. Belieferte Länder, respektive Labore, sind laut WHO (via NZZ): Bermuda, Belgien, Brasilien, Kanada, Chile, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Israel, Italien, Japan, Libanon, Mexiko, Südkorea, Saudi Arabien, Singapur und Taiwan.

Die Vereinigung amerikanischer Pathologen liefert den Stoff für den neuen Grisham Bestseller. Darin wird auf diesem Weg versucht die amerikanische Wirtschaft über die Pharmaindustrie zu puschen, die ein Patent auf ein Serum gegen A/H2N angemeldet hat. Nebenbei und bis zur Auslieferung des Serums, wird der nahe Osten regelrecht vertikutiert.
Gute Story. Ich kauf mir das Buch. Es muss nur noch erscheinen.
Mittwoch 13. April, 2005

Ennepetal

Die Geschichte gestern mit dem Geiselnehmer von Ennepetal, hat wahrscheinlich jeder mehr oder weniger registriert. Ein 50 jähriger iranischer Asylant verschanzte sich mit vier Kindern als Geisel in einem Keller. Ein Kind wurde durch ein Messer verletzt. Er konnte nach fünf Stunden von Polizeikräften überwältigt werden. Heute kündigte eben dieser Mann, im Falle seiner Freilassung, weitere Geiselnahmen an. Auszug Yahoo!: Er werde solange Kinder in seine Gewalt bringen, bis seine Forderung erfüllt worden sei, seine Familie aus dem Iran nach Deutschland zu holen. Außerdem fordere er, dass die vom Amtsgericht Schwelm über ihn verhängte Betreuungsregelung aufgehoben werde.
Fragliches Vorgehen - schon gar, weil er selbst Vater ist. Welchen Erfolg erwartet dieser Mensch? Ein Mann der zu Gewalt an Kindern bereit ist, sollte in dieser Gesellschaft nicht von Familienzusammenführung sprechen dürfen. Selbst wenn die Familie eingeflogen wird, was nach diesem Akt mehr als fraglich ist, sollte er jegliche Erziehungsmacht entzogen bekommen. Das ist nicht die Tat eines verzweifelten, sondern die eines stark psychotischen Menschen.
Es gab eine Zeit, leider auch hier in Deutschland, da saßen solche Menschen vor Rathäusern und begossen sich mit Benzin. Glaubwürdiger wäre es gewesen, auch wenn ich ein solches Vorgehen nie gutheißen werde.
Dienstag 12. April, 2005

O+O.Defrag.8

O&O Defrag 8.0 bringt XP-Prof.Home (SP2) zum Absturz wenn auf diesem System der Virenscanner von Bitdefender (Vollversion) installiert ist. Sollte jemand Bitdefender installiert haben, rate ich von O&O Defrag ab. Das Problem ist O&O Software GmbH bekannt. Leider fehlt der Hinweis hierzu. Die Software wird dennoch verkauft! Der Käufer steht ziemlich alleingelassen da - wie so meist bei Produkten aus dem Hause O&O Software GmbH. (Subjektiver Erfahrungswert)
... hier weiter lesen!
Dienstag 12. April, 2005

Chomsky

Interessantes zum Frühstück lesen!
Eric Chauvistré - bekannt durch »Das atomare Dilemma« ISBN 3885207915 - interviewt Professor Chomsky. Sehr interessant.

Gefunden auf Blog-o-tronic via vasili.
Dienstag 12. April, 2005

Ile.ribo

Der neuen HARIBO-Inselspot mit Thomas Gottschalk Auszug Presseportal: In diesem Jahr startet HARIBO in der Zeit von Mitte April bis Ende August 2005 mit einer einzigartigen, abenteuerlichen Endverbraucher Promotion. ... HARIBO verlost unter dem Motto "Gewinne Deine eigene Insel in Kanada" eine echte, traumhafte Insel mit dem Namen "HARIBO Island". ... Ein bärenstarkes, robustes Holzhaus, das während des Promotionzeitraumes (Ende Juni/Anfang Juli) unter Mitwirkung von Thomas Gottschalk gebaut wird, runden den sensationellen HARIBO-Gewinn ab! ... Den Gewinner erwartet eine eigene 50.000 m2 große Insel, gut geschützt in einer wunderschönen Bucht mit urwüchsigem Baumbestand und traumhaftem Strand im malerischen Binnensee "Johns Lake".

Gefunden «im» Mehrzweckbeutel via Richard Gleim.
Holen wir uns die Insel, die eigene. So belanglos ist das nicht.

image Quelle: HARIBO GmbH & Co. KG
Montag 11. April, 2005

Qui.chotte

Dalis Don QuichotteEigentlich schade. In den letzten 5 Jahren, die ich diese Seiten betreibe, fällt mir immer mehr auf wie einzigartige Persönlichkeiten an ihren vermeintlich einzigartigen Internetauftritten verzweifeln. Der Faktor Resonanz rechtet jedem Charakter, egal wie selbstbewusst, Rechtfertigung vor sich selbst. Und genau hier scheitern leider viele Charaktere mit öffentlichem Auftritt. Anstatt die Resonanz bei sich selbst zu finden, wird es an der Meinung anderer gemessen. Natürlich ist Feedback wichtig, aber das klare Aufwiegen derselben ist der Schlüssel. Wäre es nicht so, gebe es heute keine Wunder Dalis, kein Don Quichotte aus dem wundersamen Geist Cervantes oder keinen Michelagniolo di Ludovico di Buonarroto Simonis David. Man muss sich nicht an den Genannten messen, sondern einfach nur an sich selbst.
Montag 11. April, 2005

Doppel.zunge

Auszug Yahoo!: Rom (AP) Die Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Papst sind erstmals von einer Kontroverse überschattet worden. Eine Unterstützergruppe für die Opfer sexuellen Missbrauchs in den USA protestierte am Montag in Rom dagegen, dass der frühere Erzbischof von Boston, Kardinal Bernard Law, die tägliche Messe für Johannes Paul II. im Petersdom zelebrieren sollte. ... Ihn eine öffentliche Messe zelebrieren zu lassen, sei jedoch schmerzlich für die Missbrauchsopfer und beschämend für die katholische Kirche. ... Kardinal Law war im Dezember 2002 als Erzbischof von Boston abgetreten. Zuvor war bekannt geworden, dass er die straffreie Versetzung von Priestern gebilligt hatte, die Kinder sexuell misshandelt hatten. Der Skandal fügte dem Ansehen der katholischen Kirche in den USA schweren Schaden zu. Die Diözese Boston erklärte sich später zur Zahlung von 85 Millionen Dollar Schmerzensgeld an die Opfer bereit.

Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern.
Backlink: http://ambrosius.patched.de/...
Montag 11. April, 2005

Zweite.Teile

Es war das Wochenende der zweiten Teile. Zuerst der zweite Teil des Horrorstreifens »The Ring« und am Sonntag im TV der des »Man in Black«.
Ich sehe mir in der Regel (ja ja, der Witz läuft hier selbst) keine Horrorfilme an. Nicht weil ich mich fürchte, sondern einfach weil die Story meist auf unlogischen Krücken herstolpert. Von dem Typ mit den Messerfingern und seinen 400 Folgen, habe ich keine zu Ende gesehen. Das Spektakel um diese schreiende Maske und seinen Teenageropfern ging am mir gänzlich vorbei - und ich weiß auch nicht wer was letzten Sommer getan hat. Der letzte Horrorstreifen den ich sah hieß Mann liegt eingeklemmt unter einem LKW auf der A3.

The Ring II»The Ring II« wollte ich aber doch selbst ansehen. Den ersten Teil bekam ich sporadisch von Schwester, Bruder und meiner Freundin immer wieder erklärt. Zwar habe ich immer noch nicht verstanden warum Video etc., aber die grobe Abfolge war mir bekannt: Mädchen starb im Brunnen, das Letzte was sie sah ist der leuchtende Ring des Brunnenrandes, Video taucht auf, wer es sieht stirbt in 7 Tagen außer jemand anderes sieht in dieser Zeit. Wenn unlogisch dann richtig. Warum haben die Beteiligten nicht einfach eine Endlosschleife gezogen und sich das Video alle 7 Tage in Turnus zugespielt? Keiner stirbt, gute Gemeinschaft, böser Geist guck in die Röhre und der Film ist aus. Na ja, deshalb wollte ich den zweiten Teil selbst sehen. Gute Effekte, die Story vorbeireitend auf den dritten Teil: Darin wird nämlich die Mutter dieses Brunnenkinds den Geist befreien und einen Videoverleih in Strahlsund eröffnen. Michal Moore wird sich das Video ausleihen und Georg Bush zum Geburtstag schenken. Die Welt ist erlöst und es gibt ein Happy End.

»Man in Black II« hatte ich damals verpasst. Nein, ich hatte mich geweigert das gute Cinema des ersten Teils in mir zu zerstören. Das gelingt dem zweiten Teil nämlich richtig gut. Alles was man im ersten Teil gut heißen kann, lässt sich im zweiten Teil als flach bezeichnen. Flache Story, flacher Witz, flache Dialoge, flaches Auto. Ich bitte Euch, eine E-Klasse als Agentenwagen. Eine E-Klasse! Geht's noch? Warum nicht gleich einen VW Passat. Schade eigentlich. Was bleibt ist ein Zitat aus dem ersten Teil: Ich wusste gar nicht dass Zucker so etwas kann!
Montag 11. April, 2005

Maut.lich

Eben höre ich folgenden Satz auf SWR3:
Mautumgehung ist aller Laster anfang.

*hehe* - wie wahr.
Montag 11. April, 2005

Netzwerk.nummer

Auszug StopHipHop:
<bitchchecker> sag mir deine netzwerk nummer man dann bist du tot
<Elch> öhm die ist 129.0.0.1
<Elch> oder war es 127.0.0.1
<Elch> ja genau die war es: 127.0.0.1 Ich warte dann mal auf einen dollen Hackerangriff
<bitchchecker> in fünf minuten ist deine fest platte gelöscht
<Elch> Da habe ich jetzt aber Angst
<bitchchecker> halts maul du bist gleich weg
<bitchchecker> ich hab hier ein program da gebe ich deine ip ein und du bist tot
...
<bitchchecker> elch du huren sohn
<Elch> was denn bitchchecker?
<bitchchecker> du hast eine frie wal
<bitchchecker> fire wall
<Elch> kann sein, kenn mich nicht so aus
...
<Elch> woran hast du gemerkt, dass ich eine Firewall habe?
<bitchchecker> weil deine schwuchtel fire wall mein ausschalt signal auf mich zurück gelengt hat
<bitchchecker> sei ein mann mach die scheisse aus


Gefunden via Vasili. Selten so gelacht.
Und ja, das ist kein Einzelfall. Ich hatte mal jemanden der mich per «Virus platt» machen wollte. Ich bekam eine Mail mit einer detaillierten Anleitung wie ich den Virus zu aktivieren hätte. Ich schrieb ihm zurück, dass ich seine Anleitung nicht verstehen würde und ob er mir nicht seine Telefonnummer schicken könnte, damit er mir das Ganze am Telefon erklären könnte. Seine Nummer habe ich dann mit der Virenmail an seinen Provider weitergeleitet.
Montag 11. April, 2005

Ulula.erez

Uhu - ein grauerEs konnte nicht lange gut gehen. Die aktive Friedensbewegung in und um Israel scheint einem neuen Ende nahe. Wieder stehen sich beide Parteien starrköpfig gegenüber und bezeichnen jeweils die Anderen als schuldig an der neuen Eskalation. Es ist wie immer, in den letzten Jahrzehnten. Die israelische Armee erschießt ein paar als Terroristen deklarierte Palästinenser, worauf Palästinenser (illegale) israelische Siedlungen bombardieren. Das Rad dreht sich nahezu endlos als scheinbar perfektes Perpetuum mobile. Starköpfige Politiker füttern die Maschine mit lebender Energie ihrer Völker. Ein Ende ist nicht abzusehen.

Jedenfalls solange nicht, als ein Ariel Sharon als Politiker lebt.
Montag 11. April, 2005

Relativ

An dieser Stelle wieder pünktlich der Spruch zum Wochenanfang, von höherer Stelle: Albert Einstein, dessen Relativitätstheorien (die spezielle und die allgemeine) ihn weltberühmt gemacht haben, spielte mit Leidenschaft Violine. Einmal hat er auch Gregor Piatigorsky, dem herausragenden Cellisten seiner Zeit, vorgespielt: "Und", fragte Einstein am Ende, "habe ich gut gespielt?" Darauf Piatigorsky, durchaus anerkennend: "Relativ gut."
Selbst wenn Sie mich hören könnten, wollte ich nicht singen oder musizieren - ich bin in dieser Hinsicht etwas indisponiert. Auch wüsste ich nicht, wie Sie darauf reagieren. Sie müssen deshalb mit meinen kleinen Geschichten vorlieb nehmen. Ich werde allerdings jetzt nicht fragen, wie Ihnen diese Geschichte gefallen hat ... Ich sage stattdessen nur: Vielen Dank, dass Sie so aufmerksam gelesen haben!


In diesem Sinne einen guten Wochenstart!
Freitag 08. April, 2005

Furia.sica

Féte de la pomme - http://www.aubange.be/Ein Planungsbüro im Nachbarort kündigt einem Mitarbeiter wegen Interna fristlos. Er war neben seiner Planungsarbeit auch für die Administration der EDV zuständig. Ein paar Tage später (!) merken die drei anderen Zeichner, dass sie keinen Zugriff auf laufende Projekte haben. Die Sekretärin findet sich aus der Faktura ausgeschlossen. Auf Empfehlung kam man auf mich.
Ich fand vor: 6 XP-Professional PC in einem P2P-Netz. Alle User Rechte beschnitten. Sämtliche Administratorkennwörter unbekannt. Der ehemalige Mitarbeiter nicht auffindbar. Die Daten nicht zentral, sondern verstreut auf vier Rechner gelagert. Das Beste kommt noch: Keine Datensicherung vorhanden.
Eine halbe Stunde später konnte ich mich jeweils als Administrator einloggen. Eine Stunde später hatten alle User nach Absprache ihre entsprechenden Rechte wieder. Zusätzlich bekommt der Kunde nächste Woche einen Datenserver mit Backupsystem. Gegen den ehemaligen Mitarbeiter werden rechtliche Schritte eingeleitet. Wahrscheinlich wird er seines Lebens nicht mehr froh.

Der Mensch ist ein recht dummes Tier, wenn er sich von Habgier und Rache leiten lässt.

image - http://www.aubange.be/ ...
Freitag 08. April, 2005

U-Cabrio

Auszug Yahoo!: Berlin (dpa) - Cabrio-Fahrer werden in Berlin derzeit nicht nur auf den Boulevards und Straßen der Stadt gesichtet. Ganz harte Open-Air-Fahrer können jetzt auch eine Tunnelfahrt mit einem offenem U-Bahnwagen buchen. Die Fahrgäste erfahren bei einer zweistündigen Fahrt durch Berlins dunkle Unterwelt jede Menge über die baulichen und geschichtlichen Besonderheiten der Hauptstadt-U-Bahn. Der Preis für so eine nächtliche Fahrt ist laut Szenemagazin »Tip« mit 40 Euro pro Person allerdings relativ hoch. Der nächtliche Ausflug sei mit großem organisatorischen und personellen Aufwand verbunden, hieß es zur Begründung.

Hmmm. Warum nicht. Falls da jemand mitfährt, wäre ein Bericht darüber interessant.
Donnerstag 07. April, 2005

Austuria

österreich ist immer für eine überraschung gut. In den letzten Jahrhunderten gab es einige Beispiele: »... und Du mein liebes österreich heirate«, den halben Bismark, die 88 und seit einigen Jahren den Haider. Eben dieser Haider bleibt ein Phänomen im Sinne der österreichischen Kultur und gründet die BZö (Bündnis Zukunft österreich).

Irgendjemand sollte den österreichern klar machen, dass ihr geliebtes Land jährlich 5mm zusammen gedrückt wird. Bald, bald ist österreich nichts weiter als ein Bergkam. Bergziegen respektive Böcke mit Bärten bis zum Boden werden es bewohnen. So ist es.
Donnerstag 07. April, 2005

Verecundus

Auszug Yahoo!: Stockholm (AFP) - Schwedische Armeeangehörige, Politiker und sonstige Staatsbedienstete dürfen künftig nicht mehr in Hotels übernachten, in denen über das Hausfernsehen Pornofilme empfangbar sind. Die am 1. Juli in Kraft tretende Regelung gehe auf eine Initiative des Militärs zurück, sagte der für Unterbringung und Verpflegung zuständige Generalmajor Aake Jansson. Die schwedische Armee, in der auch Frauen Dienst leisten dürfen, wolle ihren Beitrag gegen entwürdigende Darstellungen von Frauen leisten, fügte er hinzu.

So so, einen Beitrag gegen entwürdigende Darstellungen von Frauen leisten. Nun denn, viel Glück dabei. Ich hab' in meinem kurzen Leben nie eine Porno zu Ende gesehen - andere Menschen bei völlig Unsinnigem zuzusehen liegt mir nicht - aber entwürdigende Darstellungen von Frauen begegnen mir täglich auch ohne solche.
Wie elegant Schweden seine Politiker entmündigt ist beispielhaft psychologisch. Wer es wagt zu widersprechen outet sich als Pornofetischist.
Donnerstag 07. April, 2005

Sport

AC MilanSeit Jahren ziehe ich den Argwohn «hiesiger» Italiener auf mich, wenn ich AC Mailand als nächsten Champion nenne.


Warum glaubt mir keiner - ich hab' doch von Fußball keine Ahnung!
Es sind die drei Neuner im Wappen ... nur deshalb.
Mittwoch 06. April, 2005

Perturbari

Gleich spiele ich Nietzsche und rede mit meinem Bürostuhl - aus Trotz zu meinem Bewusstsein. Soll es doch sehen wo es bleibt. Wer sehen will, sieht, auch wenn es nichts zu sehen gibt; einer meiner Tagessätze. Es gibt keine Geister, kein personifiziertes Schicksal und weder Teufel noch Engel laufen durch die hiesige Fußgängerzone.
Ich lief aus einem durch Menschen hochfrequentierten Gebäude. An der Tür saß in Hockstellung eine Person mit gesenktem Kopf und vorgehaltener Kappe. Da mein Münzdepot in der rechten Hosentasche ist, griff ich rein, schnappte alles was darin zu greifen war und lies es in die Kappe gleiten. Die Person hob den Kopf und sah mir direkt in die Augen. Diese Sekunde kam mir vor wie eine ungewisse Ewigkeit und ein Gefühl «von etwas zu kennen» von dem ich nicht weiß was ist, kam in mir hoch. Ich nickte und lief weiter. Im selben Augenblick kommt etwas Männliches hinter einer verspiegelten Sonnbrille um die Ecke und flüstert mich im Gehen an. Man könnte es als eine Art Anhänseln beschreiben. Ich habe kein Wort verstanden, aber begriffen was er flüsterte. Im nächsten Moment ist alles weg. Der Typ, die Person, die Kappe. Nur ich der ohne zögern weiterlief und dieser Anhänger aus Silber (eine Art Stern mit Sinuskurve als Schweif) der vor meinen Füssen lag. Nach vier oder fünf Schritten beschloss ich den Anhänger aufzuheben - einfach nur um sicher zu gehen, dass gerade alles existent war. Weg.
Und jetzt rede ich mit meinem Bürostuhl. Ihr Name ist Ferrovia und sie blieb in einer AB-Maßnahme hängen. Eigentlich wollte sie Türgriff eines Luftschutzbunkers werden. Leider war keine Stelle mehr frei und von irgendwas muss man ja leben. Schlimme Zeiten. Auch für eine Bürostühlin. Welche Mutter nennt ihr Kind schon Einsenbahn?
Ich habe versprochen sie nicht mehr anzupupsen.
Mittwoch 06. April, 2005

Phishing

Manchmal frage ich mich, wozu sich jemand Administrator nennt. Es reicht nicht mit Fachbegriffen um sich zu werfen, hier und da ein Update zu fahren und sich auf der Dummheit der User auszuruhen. Schlimm wird das Ganze, wenn solche Admins Server bestimmter Low-Cost-Hoster betreuen.
Zu dritt gelang es uns in nur 12 Stunden gleich zwei «Phisher» dingfest zu machen. Arme Betreiber, ahnungslos. Infos folgen nächste Woche.

Wer meint sein Webangebot bei einem solchen Low-Cost-Betreiber zu hosten ist selbst schuld. Es ist wie auf dem Bau, beim gerinsten Beben bricht das Ganze zusammen. Und ob sich die paar gesparte Euro dann lohnen, ist fraglich. Man sollte Führerscheine für Serverbetreiber einführen. Zeit wird's.
Mittwoch 06. April, 2005

Rundum

Fürst Rainier III. von Monaco ist verschieden, der verstorbene Johannes Paul II. wird wahrscheinlich heilig gesprochen, die Ostalb bettet sich in einer einzigen Nebelbank. Körperlich wieder unter den Lebenden, stehe ich heute Morgen im Tal der Lawinen und überlege ob Rainer und J. Paul nicht die bessere Wahl getroffen haben. Bestimmt.
Dienstag 05. April, 2005

Hasta

Muss das sein?
Die letzten Monate konnte mich die lokal kursierende Erkältungs- respektive Grippewelle nicht fassen. Fast täglich hatte ich mit Menschen zu arbeiten, die mindestens eine Erkältung eingefangen hatten. Und jetzt? Jetzt sitze ich hier im Büro und verschnäuzte ein Päckchen Papiertaschentücher um das andere. Ich hasse es, wenn ich nicht 100%tig funktioniere. So nicht. Das haben wir gleich.
Die nächste Apotheke ist 70m um die Ecke - (schon mal aufgefallen was das für eine ulkige Phonetik ist »um die Ecke«?). Ascorbinsäure in Pulverform und einen Feierabend vor 20°° Uhr sollten helfen. Da sind noch ein paar ungesehene DVD im Regal.
Zeit dafür. Ist Gut Jetzt! Jammer doch wer will.
Dienstag 05. April, 2005

Ebay.Betrüger

Auszug zdNet: Ein geständiger Betrüger ist nach krummen Geschäften im Internet-Auktionshaus Ebay vom Mainzer Amtsgericht am Dienstag zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der 39-Jährige hatte zugegeben, in nur drei Monaten bis Juli 2004 Kaufinteressenten für Digitalkameras sowie eine Fotofirma um 391.500 Euro betrogen zu haben.

Stolze Summe - gelohnt hat sich bestimmt nicht.
Letztes Jahr wurde ich nach 2 Jahren sehr guter Zusammenarbeit, von einem Lieferanten über den Tisch gezogen. 8.130 Euro Luftgeld (Rechnungssumme war 813 EUR). Keine Chance auf einen Cent Rückgabe, da es nichts zu holen gibt.
Dienstag 05. April, 2005

Spargel.polen

Auszug Netzeitung: Deutsche Spargelbauern wollen lieber Erntehelfern aus Osteuropa einsetzen als auf deutsche Arbeitslose zurückzugreifen. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, sagte der »Bild«-Zeitung, die Erfahrung habe gezeigt, dass die Mehrheit der einheimischen Erntehelfer unzuverlässig ist. Seit der Einführung der Hartz IV genannten Arbeitsmarktreform gebe es seitens der Erwerbslosen zwar eine verstärkte Nachfrage nach Jobs in der Landwirtschaft. Aber die meisten Bewerber seien nicht in der Lage, die schwere Arbeit durchzuhalten und meldeten sich schnell krank, sagte Sonnleitner. Mit ausländischen Erntehelfern hätten die deutschen Bauern dagegen gute Erfahrungen gemacht.

Da insteressante zu dieser Meldung ist die hohe Quote der Ultra-Rechtswähler unter den Bauern.
Dienstag 05. April, 2005

Ciao.Silvio

Silvio Duce BerlusconiAuzug Tagesschau.de: Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi muss eine schwere Wahlschlappe verzeichnen. Seine Koalition konnte sich bei den Regionalwahlen nur zwei von 13 Regionen sichern. Acht Regionen gingen an die Opposition, in den übrigen drei gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bislang hielt Berlusconis Mitte-Rechts-Koalition acht der Wahlbezirke.

Was wird Silvio wohl heute Morgen gedacht haben? »Minchia, kaum ist der Pappa tot, merkt sogar der letzte Stronso in Italien dass ich nicht Bush bin!«
Gruß an die italienischen Wähler: Ihr habt echt Eier - weiter so!
Montag 04. April, 2005

H.Juhnke

Harlad JuhnkeEine der vier Essenzen meines heutigen Internetstreifens ist die Klage über mangelnde Würdigung Harald Juhnkes Tod. Der Papst hätte ihm die Schau geklaut, konnte ich gerade lesen. Harald Juhnke?
Nun, ich beklage jeden Tod - auch den von Harald Juhnke. Ich wünsche niemandem ein solches Ende. Schade um den Menschen, wie auch schade um jeden Menschen. Aber lassen wir die Kirche im Dorf wenn es um den vermeintlichen Entertainer geht. Er hatte stets das Unglück der zweiten Geige.
Leider konnte ich mit diesem Vollidioten als Entertainer nichts anfangen. Er wäre einer der größten Talente Deutschlands gewesen. Klar, ein Sauftalent war er.

R.I.P.
Montag 04. April, 2005

Pfaffenspiegel

Otto von Corvin - PfaffenspiegelAuszug Yahoo!: Rom (AP) Wenn in der zweiten Aprilhälfte 117 Kardinäle zur Wahl eines Nachfolgers für Johannes Paul II. im Vatikan »eingeschlossen« werden, befolgen sie ein mehr als 750 Jahre altes Ritual. Doch die Abschottung der Purpurträger hinter den dicken Mauern der heiligen Stadt hat nicht immer für einen würdigen Rahmen der Papstwahl gesorgt: Korruption und Einmischung von außen bestimmten oft die Ernennung eines Pontifex.

Guten Morgen. Vielleicht hat der Eine oder Andere den Pfaffenspiegel (Otto von Corvin) gelesen. Interessante Lektüre für Zwischendurch oder kurz vor dem Zubettgehen.
Montag 04. April, 2005

Big.Brother

Die Quoten sind derzeit schwach wie nie, schon wird über das Ende von »Big Brother« spekuliert. Nun äußerten sich Sender und Produzent. Am 6. Juni, so wollte es das Magazin »Focus« wissen, werde die auf unendlich angelegte, sechste Staffel von »Big Brother« enden. Grund seien die zuletzt schwachen Marktanteile, die teilweise unter zehn Prozent liegen. Der Sender RTL2 und die Produktionsfirma Endemol dementierten dies nun aber. »Wir denken nicht daran aufzuhören«, sagte Endemol- Produzent Rainer Laux. Auch eine RTL2-Sprecherin erklärte: »Big Brother geht weiter« ... »Big Brother« startete am 1. März mit der 6. Staffel.

Wie, ... die haben noch eine Staffel gestartet.
Ist denn die letzte Staffel zu Ende?
Samstag 02. April, 2005

R.I.P.

Karol Józef Wojtyła.

* 18.05.1920
+ 02.04.2005

Ruhe in Frieden.
Freitag 01. April, 2005

Apeface.ing

Körpersprache ala Card Auszug Yahoo!: Brüssel (AFP) - In Belgien sorgen Fotos für Aufregung, die einen Vergleich zwischen US-Präsident George W. Bush und Affen ziehen. Der belgische Innenminister Patrick Dewael räumte zerknirscht gegenüber der Zeitung "Het Laatste Nieuws" (Donnerstagausgabe) ein, die Bilder seien für die Ausbildung von Polizisten benutzt worden. Pikant: Dewael hatte den Städten und Gemeinden den Einsatz der entsprechenden Broschüre eigens mit einem Schreiben ans Herz gelegt. Die Fotoserie zeigt Bush mal lächelnd, mal ernst, mal mit gesenktem Blick neben ähnlichen Bildern von Schimpansen. Die Polizisten sollten damit die verschiedenen Formen der Körpersprache lernen.



Zentrale von Kartoffel 2 28!
Kommen 2 28!
Wir haben hier ein Bushface 4.
Stellung halten - bewaffnet, möglicher Terrorist! Verstärkung ist unterwegs!
Freitag 01. April, 2005

Manus.feles

Fina, Diva, Wärmflasche, JägerinWenn ich die Haustür aufschließe, schleicht sie an mir vorbei, dreht ihre Runde im Treppengang und lässt sich bitten - komm' jetzt rein. Danach wird gerieben - Katzenkopf an Menschenbein. Nach einem kurzen Schimpfen und den neusten Meldungen des Tages in Weltsprache, zitiert sie mich in die Küche - guck nach ob da nicht etwas Käse im Kühlschrank ist! Natürlich wird nicht jeder Käse verkostet - es muss schon Tilsiter oder Edamer sein. Sobald man sitzt will sie auf den Arm genommen werden. Den Katzenkopf auf Menschenschulter gelegt oder unter eine Achsel versteckt. Und wehe sie wird sauer ... Rückenansicht für Stunden, bis sie «vergiebt» - warum auch immer. Creme liebt sie, egal welche. An frisch eingecremten Stiefeln wird sich gewälzt. Plastik wird abgeschleckt, als wäre es Schokoladeneins. Nur ins Schlafzimmer darf sie nicht. Dafür springt sie vom Balkon, dritter Stock - Sommer wie Winter. Jetzt liegt sie gerade auf meinem Schoß und streckt alle Viere von sich.

Ich wollte keine Katze - ich wollte gar kein Haustier.
Stichwort-Wolke

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