Donnerstag 30. Juni, 2005

Netzeitung

Auszug Netzeitung: Das norwegische Verlagshaus übernimmt mit sofortiger Wirkung 100 Prozent der Netzeitung.
Orkla Media expandiert nach Deutschland: Das in Oslo ansässige Medienunternehmen kauft die ausschließlich im Internet erscheinende Netzeitung. Die Verträge wurden von den bisherigen Eigentümern, Dr. Michael Maier und Ralf-Dieter Brunowsky für BrunoMedia, sowie von Jan M. Moberg, dem für Orkla Media Digital Verantwortlichen, unterzeichnet. über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.


Klar. Irgendwann in den 70ern änderte sich das Coca-Cola Rezept.
Besser schmeckt's nicht - aber mehr wird's getrunken, von mir bekanntlich eher nicht.
Was ich damit sagen will?
Nichts - aber manchmal riecht das Pferd hinten wie höher.
Mittwoch 29. Juni, 2005

1109.2

Auzug Netzeitung: Mehrfach verwies Bush auf die Terroranschläge vom 11. September 2001. Der Irak sei eine wichtige Front im Kampf gegen den Terror. Dort seien Kämpfer aus Saudi-Arabien, Syrien, Iran, ägypten, Sudan, Jemen, Libyen und anderen Ländern gefasst worden. Der Präsident räumte ein, es werde in der Zukunft wahrscheinlich weitere Tote im Irak geben.

Irgendwann muss doch Schluss sein mit dieser Farce. Jeder weiß inzwischen, dass das gefällte Irakregime nichts mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gemein hatte. Bush und seine Falken hatten nicht vor den Terror zu bekämpfen. Mit dem überfall des Iraks haben sie es forciert.
Mal ehrlich, täglich bangt die Welt um eine zweites 11092001. Und keine Wirtschaft hat die Eier in der Hose, Bush zur Rede zu stellen.
Dienstag 28. Juni, 2005

Logo

Stravrakis Security InternationalEin neues Logo mit Flügeln sollte es sein - so der Auftrag.
Nach Tagen nun das Ergebnis.

Fragt mich nicht, wie ich die Flügel gebildet habe.
Montag 27. Juni, 2005

WM.leins

OK. Besser als Tante Käthes Kochtöpfchen, ist die heurige Mannschaft der Nationalen 11fer bei weitem. Aber den Weltmeistertitel 2006 gleich ins Wohnzimmer zu hängen, scheint mir etwas zu laut geschrieen. Auch und gerade weil der 3. Platz des aktuellen Turniers noch nicht dingfest scheint.

Aber was verstehe ich schon von Fußball? Vielleicht ist ja Fußball die Ausnahme im Leben und überheblichkeit hier kein Argument.
Montag 27. Juni, 2005

Echo.it

Mark TwainAn dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenanfang:
Der amerikanische Schriftsteller Mark Twain ging zu seinem Nachbarn, um ein Buch von ihm auszuleihen. »Natürlich helfe ich Ihnen gerne«, sagt der Nachbar, »aber ich muss Sie bitten, das Buch hier bei mir zu lesen. Schauen Sie, ich habe da einen Grundsatz: Kein Buch verlässt meine Bibliothek.«
Wenige Tage später wollte der Nachbar Mark Twains Rasenmäher ausleihen. »Aber natürlich helfe ich Ihnen gerne,« sagte Twain, ohne mit der Wimper zu zucken. »Aber ich muss Sie bitten, den Rasenmäher hier bei mir zu benutzen. Schauen Sie, ich habe da einen Grundsatz... «


Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Die Welt ist in vieler Hinsicht eine Reaktion auf unser eigenes Verhalten.
In diesem Sinne, einen schönen Wochenanfang!
Mittwoch 22. Juni, 2005

Zuse

Heute wäre er 95 geworden.

Konrad Zuse!
Dienstag 21. Juni, 2005

FIA

Toll habt Ihr das gemacht.
Aber warum sollte sie Sicherheit der Fahrer über der Sache stehen? Schließlich fuhr man ja auch weiter, als ein Streckenposten starb.

Ein Gutes hatte das Rennen vom Wochenende dann doch: Meister Schuhmacher durfte auch mal wieder aufs Treppchen. Bist ein Held, Schumi, ein ganz großer. Aber das wußte ich ja schon immer - fahren, konntest Du noch nie.
Montag 20. Juni, 2005

Weg.e

An dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenanfang:
Seit mehr als 150 Jahren benutzen wir Briefmarken. Wussten Sie, dass diese kleinen Aufkleber nicht immer aus Papier gemacht wurden? Neben verschiedenen Metallen - von Gold über Zink bis zu Aluminium - wurden auch Holz, Stoff und Plastik verwendet. Die «tollste Erfindung» auf diesem Gebiet erschien 1973 in Bhutan: Sieben runde Plastikmarken mit einem Loch in der Mitte und eingepressten Rillen. Auf diesen einzigen »Schallplattenmarken« der Welt, die man auch auf dem Plattenspieler abspielen konnte, waren eine kurze Geschichte und zwei bhutanische Volkslieder zu hören. Erstaunlicherweise wurden die Marken tatsächlich zum Frankieren von Briefen verwendet. Wie hat man die Marken wohl gestempelt? Vermutlich sehr vorsichtig ...

Nun es zeigt jedenfalls, um Erfolg zu haben, darf man auch mal ungewöhnliche Wege gehen.

Nebenbei: Die erste Duftbriefmarke - Rosenduft - wurde übrigens ebenfalls 1973 von Bhutan herausgegeben.
Freitag 17. Juni, 2005

Drucker.sprache

Hmmm.
Es gibt also Menschen die meine Aufmerksamkeit mit einem abgelegten Drucker am Straßenrand erreichen wollen.
Leichter und erfolgreicher wäre es, mich direkt anzusprechen.

Thank God - it's Friday!!!
Have fun!
Donnerstag 16. Juni, 2005

Spätabtreibung

Down-Syndrom - http://www.down-syndrom.chGestern Abend lief auf WDR eine Dokumentation mit dem Titel, »Er sollte sterben - doch Tim lebt«. Tim leidet unter dem «Down-Syndrom», war zur zeit der Filmarbeiten 7 Jahre alt und lebt bei Leiheltern - was für ein schrecklich schönes Wort. Seine leibliche Mutter hatte sich zur Spätabtreibung entschlossen, sie weigerte sich ein »solches Kind» auf die Welt zu bringen. Also Spätabtreibung.

Ich lebe jetzt schon ein paar Jahre auf diesem Planeten, in und mit dieser Gesellschaft. Bis Gestern aber wusste ich nicht, dass wir zu solchem fähig sind. Bis Gestern dachte ich wirklich, Abtreibungen würden nur bis einschließlich der 5. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Bei der Spätabtreibung wird eine Zwangsgeburt durch Medikamente eingeleitet. Das so zur Welt gekommene Kind stirbt meist bei der Geburt oder in den nächsten Stunden. Das heißt, wenn das Kind lebendig geboren wird, überlässt man es sich selbst, bis es - wie gewünscht - stirbt. Auf schwäbisch heißt das, man lässt das Geborene verrecken. Tim verreckte nicht. Fünfeinhalb Stunden oder 360 Minuten, nicht!

Wie ist das möglich? Wie kann ein Arzt, ein Geborenes, Kind, dem Sterben überlassen? Wie kann eine Gesellschaft das legitimieren? Geht's noch?!?
Ich bin kein Abtreibungsgegner; aber einen Säugling bewusst verrecken lassen, kann ich nicht akzeptieren. Es gibt keinen Grund der Rechtfertigung. Das römische Reich ist untergegangen - will man annehmen. In punkto Spätabtreibung, frage ich mich, ob das wirklich so ist.

PS.
Meine Hochachtung den Menschen wie es die Leihfamilie von Tim ist (bewußt »ist« und nicht »sind« - nur nebenbei bemerkt).

image - http://www.down-syndrom.ch/ds_netring.htm
Dienstag 14. Juni, 2005

AoP

Alien of Pop.
Wahrscheinlich werden sich heute sämtliche Server Netz zum Thema Michael Jackson verbiegen. Deshalb will ich den Meinen gar nicht arg damit belasten. Er, Jackson, ist frei gesprochen und damit hat es sich. Niemand kennt die Wahrheit, denn keiner war dabei. Auffallend war jedoch die Geldgier der Zeugen. Vielleicht nimmt sich Jackson das zu Herzen und hält zünftig fremde Kinder fern von seiner Farm.

Jetzt gibt's eine »Free Jacko Tour« rund um diesen Planeten, danach ein »Best OFF Jail« Album, vorher ein paar neue Songs. Vielleicht klopft sogar Bob Geldorf an. Wer weiß.

Happy Birthday, Michael Jackson. Es ist der erste Tag in Deinem neuen Leben.
Und immer schön die Nase hoch halten - besonders Du.
Montag 13. Juni, 2005

WWW

Warumup Waldfeier Wunderbar



www oddder:
Warmup Waldfeier Wunderbar



Alles weitere plus Rückseite unter »where to go« oddder
Weapons of Massdextrogyr

Ich wurde gerade per Mail gefragt, was dextrogyr bedeutet.
dex|tro|gyr auch: dext|ro|gyr [lat. + griech.] : die Ebene des polarisierten Lichts nach rechts drehend.
Montag 13. Juni, 2005

Fina

Katzenruhe Gestern Abend lummelte sie plötzlich so (<--) auf der Chouch.
Ich hab' sie gefragt, ob sie vielleicht Whisky, Zigarre oder gar Brandy haben will.

Nein,

wir sollten sie nur in Ruhe lassen - ob das so schwer zu verstehen sei!
Montag 13. Juni, 2005

Churchill

An dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenanfang:
Winston Churchill, der sein Land als Premierminister durch eine turbulente Epoche führte, besaß bekanntlich Humor. Auf die Frage, welche Eigenschaften ein Politiker vor allem brauche, antwortete er einmal: »Die Fähigkeit, im Vorhinein sagen zu können, was morgen, in einer Woche, in einem Monat und in einem Jahr geschehen wird ..., und dann noch die Fähigkeit, hinterher erklären zu können, warum es nicht eingetreten ist.«
Das trifft besonders auf Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung zu. Da sagen die Politiker nach Befragung der Experten: »Es kommt so und so!« und dann stellen sie am Jahresende fest: »Es ist doch alles anders gekommen.«

Was also tun, wenn es nicht möglich ist, auf der Basis gesicherter Erkenntnisse zu handeln?
Freitag 10. Juni, 2005

Intern

Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: »Das ist technisch unmöglich!«
Sir Peter Ustinov †

Thank God, it's Friday!!!
Donnerstag 09. Juni, 2005

Blogscar 2005

Blogscar 2005So, jetzt verkünde ich hier einfach mal die Gewinner des Fieber Blogscar 2005.

Kategorie Journal
Mehrzweckbeutel. Für Zusammenhalt, Inhalt und den täglichen Beweis, dass es auch normale Menschen gibt im Netz.

Kategorie Litterarius
Geschichten aus dem Hinterstübchen. Für Julies Unbeirrtheit des Individualismus. Straight.

Kategorie Mensch
Jimmiz Journal. Cem bleibt Maß an Offenheit. Leider gibt es wenige wie ihn.

Kategorie Mensch-männlich
Control-O . Josh und mehr nicht.

Kategorie Mensch-weiblich
Hallo? Falsch Verbunden, mein Akku ist leer.

Kategorie Kriegertum
It-Luemmel, Krank, Krank?, Krank!, Krank?!? etc. DaveKay ist Krieger kein Soldat. Dafür lernten wir ihn schätzen, nicht immer lieben.

Warum ich Fieber Blogscars verleihe?
Weil ich es kann.
An der Skulptur - der virtuellen - arbeite ich noch.
Donnerstag 09. Juni, 2005

Rum.springt

Gestern Abend blieb ich beim durchschalten der TV-Kanäle kurz an einem Beitrag über Alkoholismus bei Jugendlichen hängen. Als ein Diplom Psychologe zu erklären versuchte, weshalb Jugendliche vermehrt zu Alkoholikern werden, habe ich verärgert weiter geschaltet. Der Alkohol sei ein Ventil, durch den Jugendliche ihren Alltagsdruck abbauen würden. Mir wird bei solchen Analysen einfach nur übel.
Jugendliche greifen zu Alkohol weil sie es können und weil man es ihnen vorlebt. Jede zweite Sendung im TV wird von irgendeinem Gesöffbrauer gesponsert, jede dritte Werbung lebt Alkohol als en-vogue-Feeling vor. Alkohol ist IN, der Konsum COOL, die Schäden und Gefahren bleiben ein unausgesprochenes Geheimnis. Vor ein paar Monaten wurden Alkopops mit einer höheren Steuer belegt - um Jugendlichen den Erwerb zu erschweren. Man tat etwas für die weiße Weste. Lächerlich.
Wenn ich lese dass ein 17 Jähriger mit 1,4 Promille einen 16 Jährigen totschlägt, kommt mir das Kotzen. Alkohol gibt es an jeder Ecke, auf jeder Radio7-Party (um nur eine zu nennen), an jeder Tankstelle, in jedem Laden, in beliebiger Menge zu haben. Hauptsache verdient. Und welcher Papa, der sich zwei Flaschen Wein oder 7 Weizenbier zum Abendessen genehmigt, würde seinem Söhnchen das Rigo verbieten? Besonders wenn er, der Sohn welcher, nachts um 01 Uhr auf einer Party Rum ... rum ... springt.

Nachtrag:
Vorhin bin ich nach meinem Rundgang zu Anwalt und Stadtkasse, an einer der ältesten Stehcafés am Ort vorbei gelaufen. Das letzte Mal war ich vor ca. 10 Jahren drin gewesen - also ging ich rein, um mir ein »Coffee to go« zu holen. Als ich noch den »Kaffee zum Gehen« umrühre, fragt die Verkäuferin die Dame die nach mir kam, eine Halbe? Ja Halbe, antwortet die.
Es war 10:03 Uhr. Zeit für eine Halbe im Ulmer Stehcafé. Prost.
Donnerstag 09. Juni, 2005

Preis.bloggen

Die Zeit will dieses Jahr wieder Preise an oder für Blogs oder deren Macher vergeben - und sie nennen es wieder «Preisbloggen». Don Dahlmann versucht - eigentlich gelungen (im Sinne des Versuchens) - den Begriff Weblog zu erklären: »Zu versuchen, den Begriff "Weblog" zu definieren, ist ungefähr so schwer, wie den Begriff "Kuchen" zu erklären«. Leider fehlt hierbei die Definition des Preisbloggen: Blogger - also Kuchen - bloggen um einen Preis. Eben.

Wenn du Kuchen wärst, welcher Kuchen wärst du konkret?
Wäre ich der konkrete Käsekuchen, mit den konkreten Rosinen! Und du?
Wäre ich die konkrete Schokoladenkirschtorte mit der konkret süßen Sahne.
Warum die konkrete Schokoladenkirschtorte mit dem konkretes süße Sahne.
Na dann würden die konkreten Perlen mich mit dem Zunge abschlecken!
Mittwoch 08. Juni, 2005

Zeit.blasen

Auszug Presseportal (via DaveKay):
Unvoreingenommen nahm eine Streifenwagenbesatzung gegen 23.50 Uhr einen Einsatz an einer Tankstelle am Westfalendamm an. Dort hatte sich eine Angestellte gemeldet, ihr war ein Mann aufgefallen, der nur ein Kennzeichen an seinem PKW Daimler montiert hatte und den Wagen gerade mit Wasser auftanken wollte. Dass dieser gerade auf seiner Zeitreise kurz am Westfalendamm vorbeigekommen war und seinem Hobby, dem sog. »Image pressing« nachging, konnte die Frau ja nicht ahnen. ... Dann wusste der 36-Jährige zu berichten, er wäre in einer Zeitblase unterwegs, es wäre überaus erstaunlich, dass ihn die Beamten überhaupt sehen könnten.

Guten Morgen!
Daimler hat also einen Verbrennungsmotor der sich mit Wasser betreiben lässt. Man sollte etwas Aktien kaufen, oder Red Bull trinken.
Dienstag 07. Juni, 2005

Mac.tel

Irgendwann vor zwei Jahren schrieb ich hier (irgendwo im Fieberarchiv), die nächste Generation Mac werde mit Intel-Prozessoren laufen (müssen).

Ich habe mich getäuscht. Es ist die übernächste Generation, nicht die nächste.
Sorry for that.
Montag 06. Juni, 2005

Shame

WortlosWortlosWieder einmal steht unsere Stadt im Rampenlicht des Todes. Auszug HZ-Online: In der Nähe des Schnell-Imbiss-Restaurants »Ali Baba« an der Ecke Schnaitheimer Straße und Olgastraße lieferten sich mehrerer Jugendliche eine Schlägerei. Worum es bei der Auseinandersetzung ging, darüber konnte die Polizei gestern keine Auskunft gaben. Es werde noch ermittelt, heißt es in einer Mitteilung der Polizei und Staatsanwaltschaft Ellwangen.Wortlos
Dafür ist der Ausgang der Schlägerei umso tragischer. Ein 16-Jähriger wurde so schwer verletzt, dass er am Tatort wiederbelebt werden musste.

Der 16-Jährige erlag heute seinen Verletzungen. Beileid an die Hinterbliebenen.

Es ist gleich hier um die Ecke - ca. 50m. Blumen, Kerzen ...
Montag 06. Juni, 2005

Pillen.reich

An dieser Stelle wieder pünktlich - am Mittag - der Spruch zum Wochenanfang:
Pillring - http://www.aerzte-ohne-grenzen.at/ ...Statt gesund zu leben, ziehen es die meisten Menschen vor, Pillen zu schlucken - die große Medikamentenwelle. Heinz Erhardt hat sie in der Schlusszeile eines Spottgedichts auf die prägnante Formel gebracht: »Des Menschen Pille ist sein Himmelreich!«
Des Menschen Pille ist sein Himmelreich - für die Sexualität hat die Pille gewiss ein Maß an Befreiung gebracht, wie es die Menschheit vorher nie gekannt hat. Was die Medikamente angeht, so kennen wir alle das Dilemma; mit dem Fortschritt der Apparatemedizin, der Operationstechnik etc. ist das Gesundheitswesen so teuer geworden, dass wir am anderen Ende sparen müssen - bei den Medikamenten, die man sich gedankenlos verordnen lässt, um eine Woche wegen Husten und Heiserkeit krank geschrieben zu werden. Medikamente, die nichts helfen, weil eine Erkältung acht Tage dauert, ob mit oder ohne Medizin. Machen Sie zu Hause einmal die Probe aufs Exempel. Wie viele Medikamente gammeln in Schubladen oder Schränkchen vor sich hin?

In diesem Sinne - eine gesunde Woche.

image - http://www.aerzte-ohne-grenzen.at/img/db/img1452.jpg
Freitag 03. Juni, 2005

Buchholz #270

Auszug Buchholzens WochenSchauer - Nummer 270:
Neulich auf'm Prenzlberg an einem irgendwie linken Tresen. Bernd, einer der Mittrinker, ein praktizierender Ossi, tönte in die schon heftig angefeuchtete Runde: "Ick weeß ja, det man sowat nich sajen soll, wenn'n Wessi dabei is, aba gesacht wer'n mußet ma: Et war ja nu wirklich nich allet schlecht inna DDR." Er nahm noch einen Schluck, um sich den nächsten Gedanken schön zu trinken, den er ob seiner Erhabenheit auch im feierlichsten Hochdeutsch deklamierte: "Immerhin hat die DDR eine Angela Merkel hervorgebracht."

Ja. Und österreich einen Adolf Hitler. Aber deren Flagge weht noch ...

In diesem Sinne - thank God, it's Friday!
Donnerstag 02. Juni, 2005

LineUpdate

Am 01.07.2005
in der Wunderbar HDH (ehemals K2):

andele
cinoman [www.cinoman.de]
stephan mezger [ www.kopf-hoerer.com ]
fanaticsmile [ zabbeltherapie rec. ]
ebola [ www.extremefarming.de ]
coxorrange


Freut Euch - es gibt Musik!
Donnerstag 02. Juni, 2005

Guten Morgen

Auszug Netzeitung: Der neue Weltbank-Präsident Wolfowitz will den Kampf gegen die Armut in Afrika zur höchsten Priorität machen. Schon in Kürze reist er dorthin, um sich selbst ein Bild zu machen. ... Als neuer Präsident der Weltbank will sich der US-Politiker Paul Wolfowitz insbesondere um die Entwicklung in Afrika kümmern. Nichts wäre für ihn befriedigender, als am Ende seiner Amtszeit feststellen zu können, »dass wir dazu beigetragen haben, dass Afrika vom Kontinent der Verzweiflung zum Kontinent der Hoffnung wird«, sagte Wolfowitz am Dienstag in Washington, einen Tag vor seinem Amtsantritt.

Ja. Und wir glauben Dir alle alles, Wolfowitz. So wir es «taten», als Du uns von Saddam und seinen Massenvernichtungswaffen erzählt hast.
Warten wir also auf den Tag, an dem Richard Perle (oder vielleicht doch Rumsfeld?) Annans Posten übernimmt.
Mittwoch 01. Juni, 2005

Piano Man.n

Projekt PianomanAuszug Netzeitung: Die Spekulationen über die Identität eines orientierungslosen Mannes, der an einem englischen Strand aufgegriffen worden war, gehen weiter.
Seit er am 7. April an einem Strand auf der Insel Sheppey im Südosten Englands aufgefunden wurde, spekuliert die halbe Welt über seine Identität. Er sei in Anzug und Krawatte, oder wie eine andere Zeitung berichtet, nur mit Hemd und Hose bekleidet aufgefunden worden. Sicher scheint jedoch, dass er völlig durchnässt und ebenso verwirrt wie verschüchtert gewesen sein soll.. Seinen Kleidungstücken fehlte jegliche Etikette, so dass man deren Herkunft nicht feststellen konnte. Bis heute sprach er kein Wort, zeichnete jedoch kurz nach seiner Einlieferung im Krankenhaus eine schwedische Flagge und einen Flügel auf ein Stück Papier. Als man ihn zu einem Flügel brachte, gab er spontan ein stundenlanges - berichtet wird von zwei oder vier Stunden - Konzert. Er soll sehr gut und ausgebildet spielen.
Täglich melden sich vermeintliche Bekannte aus ganz Europa, die ihn zum Deutschen, Italiener, Polen, Russen oder Tschechen erklären. Bis heute konnte sich jedoch kein Hinweis als wahr bestätigen. Seine Identität bleibt ein Geheimnis. Er selbst bleibt stumm.

Wahrscheinlich ein Projekt. Der Typ ist entweder Künstler oder Student. Wie lange kann ein Mensch unerkannt die Medien geistern - die Aufgabe. Wer weiß? Jedenfalls deuten die bekannten Fakten darauf hin: Ein Mensch der durchnässt und weitgehend unverletzt an einem Strand aufgegriffen wird, dessen Kleidern aller sichtbare Hinweis auf Herkunft herausgerissen wurde, der kein Wort spricht sondern stattdessen ein Piano zeichnet (und die schwedische Flagge), entpuppt sich als klassisch ausgebildeter Pianist.
Irgendwas an seinem Blick stört mich. Kann darin keine Hilflosigkeit wieder finden.
Mittwoch 01. Juni, 2005

Kazaa

Auszug Netzeitung: Monatelang hat die australische Musikindustrie private Ermittler auf die Chefin der Firma Sharman Networks angesetzt. Allerdings ohne Erfolg. ... Vor dem australischen Bundesgericht sagte ein Privatermittler, man habe sie noch bis zum 24. Mai überwacht, um herauszufinden, wer die Internet-Tauschbörse Kazaa maßgeblich vorantreibe.

Kazaa?
Die Musikindustrie - wenn es eine solche gibt und man es als solche bezeichnen kann - sollte froh sein, dass Kazaa so bekannt ist. Der Daten-Schrott den man sich dort herunter lädt, ist nun wirklich keine Konkurrenz. Kein User dieser Welt wird um Kazaa trauern.
Bleibt die Frage um den Rummel der von «der Musikindustrie» fabriziert wird. Wahrscheinlich um es beliebt zu halten?
Stichwort-Wolke

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