Freitag 30. September, 2005

Quot

Auszug Bundestag.de:
Informationen zur Bundestagswahl 2005
Vorläufiges amtliches Ergebnis der Bundestagswahl 2005
Der Bundeswahlleiter hat am 19. September 2005 um 1.35 Uhr das vorläufige amtliche Ergebnis der Wahl zum 16. Deutschen Bundestag am 18. September 2005 bekannt gegeben.
Danach stellt sich das vorläufige amtliche Ergebnis - ohne den Wahlkreis 160 (Dresden I) - wie folgt dar:
Bei einer Wahlbeteiligung von 77,7 Prozent (2002: 79,1 Prozent) haben die
. SPD: 34,3 Prozent (2002: 38,5 Prozent)
. CDU: 27,8 Prozent (2002: 29,5 Prozent)
. CSU: 7,4 Prozent (2002: 9,0 Prozent)
. GRüNE: 8,1 Prozent (2002: 8,6 Prozent)
. FDP: 9,8 Prozent (2002: 7,4 Prozent)
. Die Linke.: 8,7 Prozent (2002: 4,0 Prozent) und die
. Sonstigen: 3,8 Prozent (2002: 3,0 Prozent)
aller Zweitstimmen erhalten. Der Anteil der ungültigen Zweitstimmen betrug bei der Bundestagswahl 2005 1,6 Prozent (2002: 1,2 Prozent).
Der 16. Deutsche Bundestag wird nach Paragraf 1 Absatz 1 des Bundeswahlgesetzes aus 598 Abgeordneten zuzüglich 15 überhangmandaten, also aus insgesamt 613 Abgeordneten (2002: 603 Abgeordnete) bestehen.


Und jetzt frage ich, wer hier die Kanzlerfrage stellen darf, Frau Merkel ...
Donnerstag 29. September, 2005

Star.Quiz

Effenberg, Stefan - IdiotGerade haben wir, wenn man schon GEZ bezahlt, eine Sendung auf ARD gesehen: Star Quiz, mit Jörg Pilawa. Kannte ich noch nicht; will ich hier auch gar nicht beurteilen. Nein - es geht um einen Kandidaten der heutigen Sendung: Effenberg, Stefan, seines Zeichen Idiot.
Heute hat er's wieder bewiesen. Man nennt ihn nicht Idiot, weil man ihn beleidigen will, sondern, weil man ihn nicht besser beschreiben kann. Idiot.

PS.
Ich kann mir nicht helfen ... das Bild erinnert mich ... an jemanden.
Mittwoch 28. September, 2005

Burger

Konzentrationsschwäche. Arzt. Blut, EEG etc.
Nachdem er mir erklärt hatte, wie, was und warum, fügte er noch an: Du hast zwei Möglichkeiten, entweder machst du weiter wie bisher und lebst damit, oder du springst alle zwei Wochen über deinen Schatten. Auf meine Frage ob jeder Vegetarier unter solchen Störungen leide, bekam ich zu hören, dass nicht jeder Vegetarier so ein Denker sei. Man könne ohne Fleisch leben, aber ... man müsse sich damit abgeben, normal zu sein. Einen Tipp hatte er noch: Falls ich den Burger - der es schon sein müsste - nicht als Ganzes essen könne, solle ich ihn eben in den Mixer ... mit Saft oder besser wäre Milch ...

Das Ganze ist jetzt 8 Wochen her. Er hatte Recht. Ich kann wieder sondieren, ordnen, lösen ohne mich dazu foltern zu müssen.

Fleisch werde ich weiterhin nicht konsumieren. Aber alle zwei Wochen einen Burger ... ungemixt.
Montag 26. September, 2005

Suche

An dieser Stelle wieder fast pünktlich am Nachmittag, der Spruch zum Wochenanfang:
Brahma, Vishnu, and ShivaEinst schuf Brahma die Welt und erfreute sich an seiner Schöpfung. Schließlich aber - nach Jahrmillionen - begann er sich zu langweilen. Deshalb dachte er sich ein Spiel aus: Er spielte Versteck mit sich selbst. Da aber Brahma allmächtig ist, konnte er sich so gut verstecken, dass er Jahrtausende brauchte, um sich wieder zu finden.
Das gefiel ihm so gut, dass er sich erneut versteckte. Darum wissen wir heute nicht, wo er sich gerade befindet. Er kann in der Vase dort auf dem Tisch sein oder im Baum im Garten. In der Musik, die du gerade hörst, oder in dir. Wer weiß?


Eine eindrucksvolle Parabel - finden Sie nicht auch? Gott kann in allem sein. In einer kunstvollen Vase, einem prachtvoll blühenden Baum, in himmlischer Musik, in einem freundlichen Menschen, in uns selbst. Bleiben wir bei den Menschen: Kann Gott auch in einem Kurden sein, der bei uns Asyl vor Verfolgung sucht? In einem Afrikaner, der Hunger und Dürre entkommen will? In einem Obdachlosen, der in der Kälte zittert?
Einen nachdenklichen Start in die Woche!

image http://www.yogajournal.com/history ...
Freitag 23. September, 2005

Ebola

Ist ja gut ...
Jedesmal wenn irgendein Sender »Ebola - Anschlag auf den Präsidenten« laufen läßt, bekomme ich so geistreiche E-Mails wie den folgenden:
Na Eb,
guckst dir auch gleich Ebola Anschlag auf den Präsidenten auf VOX an?
Paßt ja. Du gehst ja auch immer auf den Doppelbusch los.
...


Vielleicht ist da ja lustig - aber es nervt, fast ... nicht wirklich. Aber ich könnte die Uhr danach stellen.
Und nein, ich sehe es mir nicht an.
Donnerstag 22. September, 2005

ältern

Und da ich Sohn meiner Eltern bin, fuhr ich heute beide zum Flieger. Stuttgart.

Ich lade Gepäck und Eltern am Terminaleingang aus und fahre den Wagen in das Parkhaus gegenüber. Ein Kaffee, etwas Plaudern etc. und dann will ich weiterfahren. Kaum einen Parkplatz gefunden - die Blase am platzen - ruft Mutter an.
  Sohn, Dein Vater steht noch draußen am Eingang, rauchen.
  Ja Mama, ich bin auch gleich da, muss noch schnell Hände ...!
  Warte nicht auflegen, fällt sie mir ins Wort; Sag's ihm nicht, wir waren Gestern im Media Markt und er wollte unbedingt das Zenzor kaufen.
  Mama ... ich muss...!
  Hör mir doch zu, er darf das nicht wissen ...
  MAMAAAA, ich mach mir gleich in die Hosen und da hilft auch kein ZENZOR. ... ...   ... Geh' schnell auf die Toilette und ruf mich sofort nach dem Händewaschen an!
  Danke Mama.

Zwei Minuten später ruft sie wieder an.
  Warst du jetzt?
  Ja, was ist jetzt mit diesem Zenzor, will ich während dem Händewaschen wissen.
  Er wollte dieses Zenzor haben, ich hab's ihm verboten, er kauft doch alles was er sieht ... geh' das doch am Samstag kaufen und stell's ins Wohnzimmer als Überraschung.
  Mama, was ist ein Zenzor?
  Na du weißt doch, dieser moderne Kaffeeapparat.
  Ihr wollt eine Senseo Maschine ... wirklich, will ich wissen?
  Ich nicht, ER will, er sagt er will mehr Kaffee trinken, es sei gut für ihn.
  Mama, ich kauf' euch was Besseres, keine Senseo, lass mich nur machen ...

Am Terminaleingang steht Vater und wartet auf mich. Ich entschuldige mich, wäre auf der Toilette gewesen.
  Ja, jetzt wart mal, sagt er und zückt seine Brieftasche.
Er will mir Geld geben, frage ich mich?
  Hier, 70 Euro, sagt er und reicht sie mir.
  Nö Papa, wirklich nicht!
  Die sind doch nicht für dich, du sollst mir was kaufen ... deine Mutter darf aber nichts davon wissen.
  Was denn Papa, frage ich?
  Wir waren Gestern im Media Mark die Digitalkamera kaufen und da habe ich die Sensei gesehen.
  Senseo, sage ich.
  Dann eben Senseo, du weißt schon.
  Ja, ich weiß.
  Geh' sie kaufen und sag' du wolltest uns überraschen, sie will nicht dass ich sie kaufe, weißt er mich in eine Verschwörung gegen seine Angetraute ein.
  Papa, weißt du eigentlich dass diese Dinger richtige Abzocke sind.
  Arg, fragt er mich nachdem er mir etwa 20 Sekunden in die Augen sieht?
  Arg, sage ich. Ich kaufe euch eine andere Kaffeemaschine ... versprochen.

Später trinken wir Kaffee während ich beiden die Digitalkamera erkläre. Wir verabschieden uns am Terminaleingang, küssen uns bäckchenweise.

Auf der Autobahn - das Radio ist aus - sitzt plötzlich Edith neben mir.
  Weinst du weil du sie vermisst, will sie wissen?
  Ich weine nicht, das sind nur Tränen, sage ich ohne sie dabei anzusehen.
  Tränen, weil du sie liebst, löchert sie weiter?
  Ja, genau darum, gebe ich zurück.
Dann ist schweigen. Minutenlang.

  Ich weine jetzt dann auch, Herr Vater, sagt sie während ich an einer Kolonne LKW vorbeirausche.
  Warum denn Edith, frage ich?

  Na, ich lieb' dich doch auch ...


So sind sie, die Ungeborenen.
Mittwoch 21. September, 2005

Lesbosial

Manchmal muss man spät noch arbeiten, besonders wenn es bei einem Gewerblichen hängt - das heißt, sein System. Alles andere wird stehen, wie ich vermute.

Zwei Rechner. Einer davon hostet die Firmendaten (Lexware, div. Office etc.) und steht beim «Chef». Eben dieser Rechner wollte heute nicht mehr, so die Aussage des Kunden. Nachdem ich das Ding wieder «hochgezogen» habe, frage ich diskret nach, ob die .avi-Files nicht lieber doch von diesem Rechner entfernt werden sollen. Ob das nötig sei, bekomme ich als Antwort zurück. Wenn Sie weiterhin auf diesen PC als Arbeitsgerät Ihrer Firma bauen, ja!
Am Ende waren es 6 DVD, die ich mit lausigen AVi - durchschnittlich 6MB - gefüllt habe. Beachtlich war, dass die Files recht gut geordnet waren. Die Ordnernamen chronologisch beschriftet. Lesbian00001, Lesbian00002 etc.
Der Kunde versprach, sich in den nächsten Tagen einen Privat-PC für sein Hobby zu kaufen.

Jeder hat so seine Vorlieben. Viele Männer stehen eben nun mal auf Lesbenfilme - mich berühren sie eher sekundär.
Bleibt die Frage, ob Frauen auf Gaystreifen überhaupt oder ebenso ... abfahren?
Montag 19. September, 2005

Pack.backs

Ich weiß nicht ob es das heute noch gibt. Früher sammelte man die Umverpackung bestimmter Produkte, wie zum Beispiel die von Schokoladentafeln. Bei einer gewissen Menge, sponserte die jeweilige Firma einen neuen Rollstuhl für einen Bedürftigen. Jedenfalls hat man das mir immer erzählt, worauf ich wie blöde in meiner Bekanntschaft sammeln ging.
Die letzte Sammelaktion war - soweit ich mich erinnern kann - vor 10 Jahren. Damals sammelte ich das Inlay einer Zigarettenmarke mit den drei roten K. Ich meine die mit den drei versteckten K.

Laufen solche Aktionen noch?
Montag 19. September, 2005

Sieh!

An dieser Stelle wieder fast pünktlich am Nachmittag, der Spruch zum Wochenanfang:
In Australien gab es einmal einen berühmten Chirurgen namens Dr. Charles Billroth. An einem Morgen lehrte er seine Studenten, dass ein Arzt zwei Fähigkeiten brauche: Erstens, er darf sich nicht ekeln. Und zweitens, er muss eine präzise Beobachtungsgabe besitzen. Zur Demonstration tunkte er seinen Finger in eine abscheulich bittere Flüssigkeit, schleckte und forderte die Studenten auf das Gleiche zu tun. Die Studenten probierten - ohne mit der Wimper zu zucken - einer nach dem anderen von der widerlich schmeckenden Flüssigkeit.
Danach eröffnete ihnen Dr. Billroth lächelnd: »Sie haben den ersten Test bestanden, aber nicht den zweiten! Denn keiner von Ihnen hat bemerkt, dass ich meinen Zeigefinger in die Flüssigkeit getaucht, aber den Mittelfinger abgeleckt habe.«

Bleiben wir einmal bei der präzisen Beobachtungsgabe. Vieles nehmen wir ja überhaupt nicht mehr wahr, weil es uns selbstverständlich ist.
Ein Auto fährt mit Benzin oder Diesel: eine Selbstverständlichkeit. Ein Haus wird entweder mit Kohle, Gas oder öl beheizt: eine Selbstverständlichkeit. Aber schauen wir doch einmal ganz genau hin: Kann ein Auto nicht anders bewegt, ein Haus nicht anders beheizt werden? Wenn wir präzise beobachten, können wir uns eine Menge bitterer Folgen ersparen - irreparable Folgen für unseren blauen, im Universum einmaligen Planeten!
Montag 19. September, 2005

Ampel

Auszug Yahoo!: Tübingen (dpa) - Eine «Ampelkoalition» aus SPD, FDP und Grünen ist aus Sicht des Tübinger Politologen Josef Schmid die wahrscheinlichste Lösung für eine Regierungsbildung. «Die Zahlen sagen, es muss eine Ampel geben. Die Distanz zwischen Grün und Schwarz ist dabei schwerer zu überbrücken als die von Gelb und Rot.»

Sag' ich doch die ganze Zeit ... !
Ansonsten müsste man sich überlegen, welche Ministerposten für Gysi und La-das Ding-fontaine geschaffen werden ...
Sonntag 18. September, 2005

Intern

Was macht man während der Staat den Staat wählt ...
... man bastelt.

Seit ein paar Wochen war das Archiv des Fiebers nicht gänzlich zugänglich. Die Suchfunktion war schon seit längerem - ca. 1 Jahr - auf »die Hälfte« der bestehenden Beiträge beschränkt. Nun ist alles bis auf den letzten Buchstaben «geindext». Das Fieber wird von einem lokalen Server (Mash10) gespiegelt.
Have fun with it.

ps.
Vor Monaten schrieb ich hier, dass diesen Staat eine SDP/FDP/Grüne90-Regierung retten könnte ...
Samstag 17. September, 2005

O' zapft is!

Mit zwei Schlägen wurde heute das Spektakel rund um die »Wiesn« eröffnet. Das Maß kostet maximal 7.25 Euro. Wer dann Morgen noch stehen kann, geht wählen.
Ich habe so gut es ging, hier in den letzten Monaten vermieden politische Gedanken zu äußern. Der Grund für dieses Verhalten, sollte klar sein. In nicht ganz 24 Stunden werden wir die ersten Statistiken zur Bundestagswahl zu Gesicht bekommen. Deshalb will ich hier einfach einen Brief zur Bundestagswahl von Bundeskanzler Gerhard Schröder zitieren - den wahrscheinlich jeder Wähler in den letzten Tagen im Briefkasten fand. Wahlkreis und Direktkandidat ... sind jeweils vom Leser selbst anzupassen:

Liebe Wähler und Wählerinnen im Wahlkreis Aalen - Heidenheim,
am kommenden Sonntag geht es um Ihre ganz persönliche Entscheidung. Sie entscheiden, ob unser Land auch in Zukunft wirtschaftliche Stärke mit sozialer Gerechtigkeit verbindet.
Meine Regierung packt kräftig an. Wir haben mit der dringenden notwendigen Erneuerung unseres Landes begonnen. Wir handeln, wo die Vorgängerregierung aus CDU/CSU und FDP sträflich gezögert und blockiert hat. Jetzt wollen diese Parteien wieder an die Macht - und mit der gleichen Unvernunft, mir der sie vor Jahren den Anschluss verpasst haben, wollen Sie jetzt radikal das Gegenteil: Sie wollen das Ende des sozialen Deutschlands.
Achten Sie sehr genau darauf, was CDU/CSU und die FDP für Sie persönlich bedeuten:
Kopfpauschale, Mehrwertsteuererhöhung, volle Besteuerung der Sichtarbeit, Kürzung der Ausbildungsvergütung, Einführung von Studiengebühren, Kürzung der Pendlerpauschale - in jedem Fall zahlen Klein- und Durchschnittsverdiener die Zeche für die Entlastung der Spitzenverdiener. Und im Hintergrund droht ein noch unsozialeres und ungerechteres Steuermodell, das die Union aus guten Gründen vor der öffentlichkeit versteckt. Denn wenn das Kirchhof-Modell Wirklichkeit werden sollte, dann trennt und nichts mehr von einem radikal unsozialen Land.
Auch in anderen Bereichen drohen Rückschritte mit
. dem radikalen Abbau von Arbeitnehmerrechten,
. der Abschaffung des Kündigungsschutzes,
. einer konservativen Familienpolitik, die zurück ins 19. Jahrhundert führt,
. einer Außenpolitik, die nicht die Fähigkeit zum Frieden hat,
. einer unmodernen Energiepolitik und der Rückkehr zur Atomkraft.
Wir haben in der vergangen Jahren hart für ein modernes Deutschland gearbeitet. Wir haben vielleicht nicht immer alles richtig gemacht - aber die Richtung stimmt, und erste Erfolge sind sichtbar.
Jetzt geht es darum, die Reform auch wirken zu lassen, nicht mittendrin den Kurs zu wechseln und vor allem nicht das leichtfertig über Bord zu werfen, wofür die Menschen in diesem Land so viele Jahre gearbeitet haben: eine demokratische Ordnung mit sozialem Zusammenhalt. Deutschland braucht vernünftige Reformen, keinen radikalen Systemwechsel.
Und deshalb bitte ich Sie, Peter Simon im Wahlkreis Aalen - Heidenheim stark zu machen und mir mit Ihrer Zweitstimme für die SPD zu ermöglichen, meinen Kurs fortzusetzen. Für ein starkes und soziales Deutschland.
Es grüßt Sie herzlich,
Ihr Gerhard Schröder.
Freitag 16. September, 2005

Web

Willkommen zum ersten Geschicht!

Am Dienstag geht das Ding dann richtig los ... «a older Moa isch kei Tää-zugh net»

Have fun!!
Donnerstag 15. September, 2005

Huaoi.?

Kurz vor 20 Uhr, Feierabend. Ich wurde telefonisch gebeten, einen unrechtmäßig einbehaltenen Ausweis aus einer Tankstelle für 2 Euro auszulösen. Die vorletzte Pflicht, an diesem Tag. Ich fahre also »unten rum«, wie der Heidenheimer trefflich formuliert, wenn er den Stadtkreis in Richtung Norden durch Schnaitheim verlässt. Unten rum, ist die Auffahrt zur Hauptverkehrsstraße durch eine lästige Ampel schikaniert. Dort «parke» ich also kurz vor 20 Uhr und warte an dritter Stelle auf das erlösende Grün, als eine Handvoll (pre) Viriler, per pedes und grölend vor meinem Wagen die Straße überquert. Ich schätze sie auf 30, vielleicht 33 Menschenjahre. Einer sieht mich durch die Frontscheibe an, stellt sich in Halbachtstellung auf und hebt den rechten Arm. Die Vier die weiter gelaufen waren, drehen sich um, weil der Grüßende lauthals irgendwas wie, »Huaoi duhabe HOIL!«, schreit. Keine Ahnung ob aus Solidarität oder Dummheit, jedenfalls heben auch die Vier den rechten Arm und schreien, »Huaoi buhabe HOIL!«
Der in meinem Körper wohnt, schüttelt den Kopf und ehe ich überhaupt irgendetwas zu sagen habe, schnallt er sich ab, öffnet die Wagentür und steigt aus. Was jetzt passiert liegt nicht mehr in meiner Gewalt. Ich stehe neben mir und sehe zu wie ich den «Huaoi» mit einem Griff am Genick in Richtung seiner Kameraden schleife. Ich frage noch ob sie irgendwas zu sagen hätten, weil ich WIRKLICH in allerbester LAUNE BIN EUCH LACKAFFEN zuzuhören. Hupen. Die Autoschlage hinter mir hupt. Einer der Vier meint, kein Stress Mann, kein Stress, wir sind doch nur provokant, kein Stress.

Als einer der letzten Kunden bezahle ich Minuten später an der Kasse im Kaufland, ü-Ei, Räucherlachs, «Felltäschle» für ein Handy (nicht meines), 6 Eier, Mars Delight. In der Tankstelle gegenüber kläre ich den Kassierer darüber auf, dass es das nächste Mal reichen würde Adresse und Ausweisnummer zu notieren. Wer das sagt, will er etwas schroff wissen. Ich, antworte ich freundlich wie ich bin; Ich sage das.
Kurz vor der Wohnungstür versuche ich immer noch irgendeinen Sinn aus Huaoi duhabe HOIL zu erfassen. Es gelingt mir nicht. Dafür lasse ich die Packung Eier fallen. Fünf davon missbrauchen mein Ungeschick zum Suizid. Die überreste putze ich Minuten später nass vom Boden.
Huaoi duhabe Hoil, was auch immer das heißen mag - irgendwie bin ich müde.
Donnerstag 15. September, 2005

Non.Seat

Do not take seat!
Für Frau Julie ;-)
Montag 12. September, 2005

Technik.er

über Technik kann man sich bekanntlich regen, nämlich auf, also aufregen. Es kommt auch vor, dass man sich über Techniker aufregt. Wie zum Beispiel heute ich - und das gleich in drei Fällen. Eigentlich in zwei Fällen; ein Aufregen geht auf das Konto eines Users.
Fall 1 - oder die Geheimnisse der Apple-Politik:
Während an einem PC alle Teile durch den Besitzer selbst austauschbar sind, spielt Apple mit anderen Spielregeln. Hier gibt es nämlich non customer installable parts, die nur von einem autorisierten Händler eingebaut werden dürfen. über die Kosten will ich hier gar nicht schreiben. Aber es geht auch anders, wie der zuständige autorisierte Händler und sein stellvertretender Techniker heute erfahren durften.

Fall 2 - oder das Geheimnis warum ein ehemals selbständiger PC-Techniker ein solcher bleiben sollte, ein ehemaliger:
PC, Marke Selbstgebaut mit Komponenten aus dem Internet. Ein 2.500er ist er, zwei Platten hat er, ein halbes Gigabyte RAM ist drin. Eine Platte fürs Geschäft und eine Platte für die Kinder. Wechselrahmen. Aber laufen tut er nicht, nicht richtig. Alle fluchen weil er zu langsam ist und das Internet geht auch nicht. Dann sehen wir das mal kurz an.
PC läuft an mit der Meldung Unknown Processor Type 1.400 MHz. Ich weise den Kunden darauf hin. Die Antwort ist schnell und will erklären wieso: Ein Freund, der mal ein PC-Geschäft hatte, hat hier einen neuen Prozessor eingebaut. Einen 2.500er. Der PC zeigt nur 1.400 MHz an, läuft aber mit 2.500, hat der Freund versichert. Meine Antwort ist ebenfalls schnell, so was gibt es nicht. Ich nehme das Ding mit, weil ich nach einem Blick ins BIOS sehe, dass hier der P-Typus nicht erkannt wird - wie schon gemeldet.
BIOS update, Timing einstellen und schon läuft der Sempron 2500+ mit 1750 MHz. Dann tauschen wir die 40er gegen 80er IDE-Kabel.
Interessant ist die Registry. Hier stellt der Freund, der ehemals ein PC-Geschäft hatte, das IoPageLockLimit auf 242144. Guter Wert, wenn der PC 1GB RAM hätte. Hat es aber nicht. 131072 für 512 MB sind richtig. über die anderen eingestellten Werte will ich gar nicht reden. Nur soviel: Wer Fachzeitschriften liest, sollte auch verstehen was da geschrieben steht oder einfach die Finger von Fremdsystemen lassen. Was jeder mit seinem eigenen PC macht, ist sein Ding. Der Rechner läuft - gut jetzt.

Fall 3 - oder das Geheimnis der Windowsupdate:
Windows bootet nicht mehr. Gemacht hat er nichts, so der im ersten Abschnitt angeschnittene Userkunde. Wirklich nichts? Nein gar nichts. Gut, sehen wir uns das Nichtsgemachte mal an. Als ich ihn später am Telefon frage, ob er irgendein Windowsupdate eingespielt hat, bejaht er das. Und woher er das Update hatte, frage ich? Da er über MS nicht alle Updates einspielen konnte - wie auch, es ist kein legales Windows - griff er auf eine Heft-CD einer Computerzeitschrift zurück. Einen ähnlichen Fall hatte ich letzte Woche schon. Es ist dieselbe Zeitschrift-CD. Bin gespannt wie viele gecrackte Windowsboxen die nächsten Wochen hier einlaufen werden.
Und ja - der Nichtsgemachte Kunde hat jetzt ein legales Windows. Updatefähig bis zum Ende aller MS-Tage. Wer updaten will, darf auch Geld dafür hinlegen. Ansonsten Klappe halten und mit vermeintlich löchrigem Windows weiterarbeiten. Wer braucht schon das neue Direct-X für die tollen Spiele die noch kommen werden?
Montag 12. September, 2005

Fischer

An dieser Stelle wieder fast pünktlich zu Mittag, der Spruch zum Wochenanfang:
Es war einmal ein Fischer, der genoss das schöne Frühlingswetter in seinem kleinen Boot. Er fing nicht das Geringste, freute sich aber über den friedlichen Tag und den leichten Wind, der das Wasser fächelte. Kein Fisch schien sich um seinen Köder zu kümmern. Als der Fischer nach unten ins Wasser schaute, bemerkte er gleich rechts neben dem Boot eine Wasserschlange. Sie trug einen Frosch im Maul. Vorsichtig stieß er mit seiner Hand nach unten, packte die kleine Schlange, zog sie ins Boot und schüttelte sie so lange, bis diese den Frosch losließ. Als der Frosch glücklich auf dem Boden des Bootes herumhüpfte und der Fischer die Schlange gerade freilassen wollte, fiel ihm ein, dass er ja unter dem Sitz noch einen Flachmann mit einem erfrischenden Tröpfchen hatte. Allerdings stellte sich heraus: Das Ding war schon ziemlich leer. Egal! Den Rest teilte er mit der Schlange und ließ sie dann wieder ins Wasser gleiten, wo sie selig davonschwamm. Unser Fischer kehrte zu seinem Zeitvertreib zurück. Nach einiger Zeit sah er überrascht, wie die kleine Schlange zurückkam. Zu seinem Erstaunen hatte sie diesmal nicht einen sondern zwei Frösche dabei.

Die Moral von der Geschichte?
Simpel: Wenn einer sich so benimmt, dass du sein Benehmen magst, belohne sein Verhalten - egal, ob du Fischer oder Schlange bist.
Sonntag 11. September, 2005

Staubsaug.er

Ich denke mal jeder der diese Seite liest, weiß was ein Staubsauger ist und wird einen solchen schon in gebrauch gehabt haben - für was auch immer. Hier soll es um die Art Staubsauger gehen, die man hinter sich herzieht - zumindest wenn man ... während des Staubsaugens -, wahrscheinlich der zurzeit gängigste Typus. Heute gab mir das Ding zu denken.

Am Ende des flexiblen Rohrs befindet sich an allen Modellen eine Art Luftklappe, die man öffnen oder schließen kann. Warum? Man möchte meinen, dass es eine Funktion hat. Aber welche - und das ist hier die Frage?
Steigert oder vermindert es die Leistung - und warum?
Freitag 09. September, 2005

Intern

Junge her, kommen sie Frau!
Grenzen sind da um zu teilen. Man kann dem ungeachtet Grenzen auch teilen.
Dazu gehört jedoch, diese vorher nicht ungefragt überschritten zu haben.

Thank GOD, it's Friday!!!
Ein ansonsten sinnloser Eintrag ...
Donnerstag 08. September, 2005

Intern

Für Euch als Besucher des Fiebers hat sich wieder mal nichts geändert.
Intern jedoch, zieht eine vollkommen neue Engine die Fäden.
Das absolut geniale Pivot ist immer noch der Motorblock - aber das Tuning, das ist neu.
Und da ich keinen 3er BMdings habe, darf ich doch hier PS, ALU-Felgen, Koni, Klima, Navi etc. springen lassen.
Have fun with it!!!

Nachtrag (09.09):
Ich hatte dann doch die Zügel etwas zu fest gezogen ... jetzt ist besser. ;)

Nachtrag (09.09 - 21:21):
So - jetzt ist das hier auch wieder W3C-valid wie es sich gehört.
Die Lösung dafür habe ich im Pivot-Forum für alle Pivotler online gestellt.
Mittwoch 07. September, 2005

God.ers

Das Desaster an New Orleans ist schlimm genug für die Opfer, die es forderte und noch einholen wird - das rund um New Orleans ist schlimm für die, die es überleben werden.
Ich will hier gar nicht wiedergeben, auf welchem Niveau zurzeit auf diversen US-Blogs berichtet und diskutiert wird. Ein paar Beispiele finden sich hier im Fieber der letzten Tage. Aus persönlichen Gründen verzichte ich auf jeglichen weiteren Link zu solch geistigem Abschaum.
Deshalb zitiere ich Vasili und Doc Rollinger mit jeweils unterschiedlichen Beiträgen zum selben Thema.

Vasili (mit Quellverweis)
reverend bill shanks, pfarrer in new orleans, ist einer von denen, die sich berufen fühlen, die katastrophe zu deuten: «gott hat die stadt zerstört.» und er habe dies mit gutem grund getan: «new orleans ist nun frei von abtreibungen«, frohlockt der geistliche, «frei von mardi gras, frei von 'southern decadence' und den unzüchtigen, von hexern und falscher religion«. gott habe new orleans in seiner grossen güte von «all diesem zeug« gesäubert. (spon)
junge, junge... ich kann gar nicht beschreiben, was für unchristliche gefühle solche sprüche bei mir auslösen.


Doc Rollinger (hier findet sich auch ein Quellverweis)
Reverend Malone Smith wies seine Gemeinde bei einem Gottesdienst im größtenteils zerstörten Mobile an: «Wartet auf den Herrn.» Es gebe Dinge, die der Präsident tun könne, es gebe Dinge, die die Regierung leisten könne, doch Gott allein könne alle Dinge tun. Rice nickte zustimmend. Später wiederholte die US-Außenministerin die Worte des Predigers: «Der Herr wird zu seiner Zeit kommen - wenn wir nur darauf warten.»

Man möchte meinen, dass das ABC nicht genug Buchstaben haben kann um zu beschreiben, was man hierbei denkt ...
Dienstag 06. September, 2005

Banzai

Na ja. Gestern Blutspender heute Blutkocher. Kommt vor.
Sauer ist kein Ausdruck für das was ich heute fühlte. Dann mußte ich doch lachen; und ich gebe zu, auch geweint zu haben - hinterm Steuer.

Da setz' ich mich in den Wagen, stecke den Schlüssel ins Zündschloß und dann schreit mein Mund die Worte, die ich seit fast 20 Jahren nicht mehr sprach, wenn ich mich hinters Steuer setze. Damals hatte ich eine magische Formel beim Umdrehen des Schlüssels, quasi als Begrüßung für mein Auto und Kraftpuscher für mich. 20jährige machen sowas - ich tat es bis ... 23.
Keine Ahnung woher das heute kam - aus dem tiefen Nichts meines Unterbewußtseins.
Salbei Welt. Ich stand «dann» erst mal 5 Minuten, bevor ich endlich losfahren konnte. Und plötzlich kam das Lachen, bis jetzt.

»Ich bin's, ......!«
Dienstag 06. September, 2005

4th.try-Apple

Nachdem ich jetzt zum dritten Mal enttäuscht wurde, versuche ich es eben doch mal bei Gravis.

Erledigt. Aus diesem Haus bekommt Gravis keinen Auftrag.
Montag 05. September, 2005

Blood

500ml Blut für etwas Tomaten, Gurken, Kartoffelsalat und einer Tasse Kaffee - ein fairer Tausch.
Aber das Beste ist dieser Kugelschreiber; das Ding ist richtig gut - ehrlich. Tolles Schreibbild, fein.

Da sag' noch jemand, Blutspenden lohnt sich nicht.
Montag 05. September, 2005

Kan.di.dat?

Das 2. TV-Duell - MediaPlayer o. QuickTime
Gestern Abend sahen wir das «Kanzlerkandidatenduell» oder auch TV-Duell der Kanzlerkandidaten.
Hier die Kurzfassung, für alle die es Gestern verpasst haben.
Montag 05. September, 2005

Ausnahme

Paul Cézanne - http://www.abcgallery.com/C/cezanne/cezanne.htmlAn dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenanfang:
Zu dem französischen Maler Paul Cézanne kam eines Tages ein Kollege, der ihn sehr verehrte. Er wollte ihn um eine Beurteilung seiner Arbeiten bitten. Cézanne lehnte ab. Er sagte: »Es reicht, wenn Sie mir Ihre Palette zeigen.« Als er die Palette sah, tobte er: »Was fällt Ihnen ein, Sie Stümper, Sie verwenden ja Schwarz.«
»Aber Meister«, erwiderte der andere, »sie verwenden doch selber Schwarz!« Worauf Cézanne entgegnete: »Na und? Ich bin der Einzige, der das darf. Ich bin die Ausnahme!«


Wir lernen daraus: Nicht alles, was wir um uns herum sehen oder erleben, ist Normalität. Wir sind so oft geneigt, das, was geschieht, als völlig normal anzusehen.
Eigentlich ist es aber nicht normal, sondern die Ausnahme!

image - Paul Cézanne - http://www.abcgallery.com ...
Sonntag 04. September, 2005

--Cobra

Als Ergänzung zu meinem letzten Eintrag - 1st.America -, fand ich gerade in den dort beschriebenen Kommentraren einen von einem gewissen Cobra.
Und diesen Kommentar will ich hier nicht unveröffentlich lassen:

It takes moments like this in our nation to truly see what our fellow citizens are truly made of.
To those volunteers who risk their own lives plucking people out of the water in bass boats, the ANGELS at that charity hospital, the people who didn't riot, and patiently listened to the instructions given by their government despite hellish conditions, I have some glimmer of hope for America.
To the rest of these zipless, racist, cyberklanning punks, I pray you take your conversations outside in public instead of hiding behind keyboards. I dare you to spout that social darwinist crap out loud around REAL Americans of any race, especially after this tragedy. Blacks, whites, hispanics, native Americans...you forget the demographics of the Gulf Coast--are all affected, but that doesn't stop this satanic hatred and contempt for the poor.
The world is watching, and right now, the United States of America is in NO POSITION to tell ANYBODY how democracy should look after this week's performance.
--Cobra


Thank You, Cobra!
Sonntag 04. September, 2005

1st.America

Seit ein paar Tagen lese ich mich durch US-Blogseiten. Was ich eben fand, ... ich hab' einfach keine Worte dazu - lest selbst. Es ist ein Kommentar zu Jane Galts Blogbeitrag: »An opinion-ridden free-for-all«:
It seems to me that the poor should have had the EASIEST time leaving. They don't need to pay for an extended leave from their home, they could have just packed a few belongings and walked away to start over somewhere else. What did they have to lose?
When the wealthy evacuate, they leave behind nice houses, expensive cars, possibly pets that they treat as members of the family, valuable jewelry, family heirlooms, etc. This makes it emotionally difficult for wealthy people to leave. But by definition, the poor do not have this burden: they either rent their homes, or they are in public housing; their cars are practically junk anyway; and they don't have any valuable possessions. This is what it means to be poor. These people could just pick up their few belongings, buy a one-way bus ticket to any city and be poor there. Supposing they even had jobs in NO, it's not like minimum wage jobs are hard to come by.


Ein weiterer Kommentator gibt folgende Meinung von sich:
But what if there really IS a correlation between race and a tendency to amoral, selfish, violent behavior? Wouldn't it be suicidal to ignore it just because it is unpleasant that life might actually be ordered that way?
I just feel sorry for any white people left in that city. I saw video of some white tourists walking aimlessly, dragging their suitcases behind them, looking for help. They said they hadn't seen any police. What a nightmare...white people abandoned in a lawless city full of black people with no police in sight, and no firearms to protect themselves. You can talk all you want about how awful it is to be a racist, but they are the ones who are finding out firsthand the brutal realities of race in this country.


Welchen Fehler haben Eure Eltern an Euch getan, um solche Gedanken zu züchten?
Wenn Ihr so gläubig seid, wie Ihr behauptet - habt Ihr keine Angst vor Eurem Gott?

Mir bleiben einfach keine Worte ...
Samstag 03. September, 2005

Dear.W

Nachfolgendes ist ein Orginalauszug aus den »White House« Seiten. Ich suchte nach einem Bush-Zitat, von dem ich in verschiedenen Blogs gelesen hatte.

THE PRESIDENT: Well, first I want to say a few things. I am incredibly proud of our Coast Guard. We have got courageous people risking their lives to save life. And I want to thank the commanders and I want to thank the troops over there for representing the best of America.
I want to congratulate the governors for being leaders. You didn't ask for this, when you swore in, but you're doing a heck of a job. And the federal government's job is big, and it's massive, and we're going to do it. Where it's not working right, we're going to make it right. Where it is working right, we're going to duplicate it elsewhere. We have a responsibility, at the federal level, to help save life, and that's the primary focus right now. Every life is precious, and so we're going to spend a lot of time saving lives, whether it be in New Orleans or on the coast of Mississippi. ...
We are going to restore order in the city of New Orleans, and we're going to help supplement the efforts of the Mississippi Guard and others to restore order in parts of Mississippi. And I want to thank you for your strong statement of zero tolerance. The people of this country expect there to be law and order, and we're going to work hard to get it. In order to make sure there's less violence, we've got to get food to people. And that's a primary mission, is to get food to people. And there's a lot of food moving. And now the -- it's one thing to get it moving to a station, it's the next thing to get it in the hands of the people, and that's where we're going to spend a lot of time focusing. ...


So - der Fassunglosigkeit noch einen Hammer hinterher zu werfen:

We've got a lot of rebuilding to do. First, we're going to save lives and stabilize the situation. And then we're going to help these communities rebuild. The good news is -- and it's hard for some to see it now -- that out of this chaos is going to come a fantastic Gulf Coast, like it was before. Out of the rubbles of Trent Lott's house -- he's lost his entire house -- there's going to be a fantastic house. And I'm looking forward to sitting on the porch. (Laughter.)

Geht's noch?!
Freitag 02. September, 2005

Non.regressus

Was ich überhaupt nicht leiden mag, ist quengeln. Das ist absolut nicht mein Ding.
Es gibt aber Momente im Leben, wobei der Begriff Moment sehr subjektiv ist, in den ich einfach keinen Willen mehr habe weiter zu machen. Das heißt nicht, dass mir die Kraft fehlt. Nein. Ich weiß, dass wenn ich mich jetzt hier von diesem Stuhl erhebe und den Raum verlasse, der nächste Atemzug mir die Kraft zum Weitermachen geben wird. ABER ICH will einfach nicht mehr.

Darum, Gott oder wie auch immer die Weltenseele genannt werden will, bitte ich darum mich zu stoppen - löschen, noch bevor ich diesen Raum hier verlassen werde. Mach es kurz - ich hab' kein Bock mehr.
Ist doch zum kotzen.

ps.
Auf geistreiche Kommentare bitte ich zu verzichten - aber wenn's gut läuft, muss ich die eh nicht mehr lesen müssen ;-)
Freitag 02. September, 2005

Mea.Culpa

Wo geht's hier nach Canossa? Ich zieh' mir auch die Schuhe aus ...
Sorry Heitech!!!

Ich hab's sofort erledigt ... brauchte dafür nur ein paar Monate ;)
Freitag 02. September, 2005

Bild

Die Bildzeitung in einem Satz zu umschreiben ist nicht schwer: Täglicher Beweis dass Dummheit Bestseller ist.

Vorhin trieb es mich an die Tankstelle. Nicht mein Wagen sondern ich brauchte flüssige Nahrung für die Weiterfahrt - Kaffee. An der Kasse liegt schön sichtbar mit der Seite Eins, der tägliche Stapel Bildzeitung. »Kanzler, rück den Billig Sprit raus!«

Ja genau. Lebt denn der alte Holzmichel noch?
Donnerstag 01. September, 2005

Flat-Tax

Seltsam.
Manchmal habe ich den Eindruck, Politiker wollen einfach nicht zu Ende denken. Herr Merz, Herr Kirchhof - schon mal überlegt, wer dann noch überhaupt Steuern zahlen wird?
Die Reichen bestimmt nicht. Und so viel fahren könnten wir gar nicht wie wir tanken müssten um den Staat am Leben zu erhalten - und das Ganze ohne Komma.

Aber danke für das schöne Wort: Flat Tax.

Aufmerksam wurde ich auf den Zeit-Artikel via Mehrzweckbeutel (RG) - thx.
Donnerstag 01. September, 2005

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