Montag 31. Oktober, 2005

Verständnis

An dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Während einer Vorlesung über ideale Gase machte Prof. Boltzmann gelegentlich komplizierte Berechnungen, die ihm keinerlei Schwierigkeit bereiteten. Seine Studenten konnten ihm allerdings nicht folgen und fragten nach wie er das an der Tafel berechnet habe. Boltzmann entschuldigte sich und versprach es nächstes mal besser zu machen. In der nächsten Vorlesung begann er: »Meine Damen und Herren, wenn wir die Gesetze von Boyle und Charles kombinieren erhalten wir die Gleichung p·V=p0·V0·(1+a·t). Nun ist klar, daß aSb=f(x)·dx·x(a) und damit VS·f(x,y,z)·dV=0. Das ist so einfach, wie eins und eins zwei ergibt.« In diesem Moment erinnerte er sich an sein Versprechen und schrieb pflichtbewußt an die Tafel 1+1=2. Dann setzte er die komplizierten Rechnungen, rein aus dem Gedächnis fort.

Nicht alles was uns leicht und selbstverständlich scheint, kann auch immer von anderen als solches erkannt werden. Wir sollten also lernen, uns verständlicher auszudrücken, wenn wir Verständnis erwarten.

In diesem Sinne, einen guten und verständnisvollen Wochenstart.
Samstag 29. Oktober, 2005

House

In einer Stunde!

Have fun ... see you wunderbar!
Donnerstag 27. Oktober, 2005

Premium

Das Finchen und das Zähneputzen


Keine Ahnung warum aber ...
sobald ich mir die Zähne putze,
will die Katze dabei sein.
Mittwoch 26. Oktober, 2005

Wunderbar

Theseus spricht: Nun rückt, Hippolyta, die Hochzeitsstunde mit Eil heran;
vier frohe Tage bringen den neuen Mond;
doch, o wie langsam nimmt der alte ab!
Er hält mein Sehnen hin, gleich einer Witwe,
deren dürres Alter von ihres Stiefsohns Renten lange zehrt.

Hippolyta antwortet: Vier Tage tauchen sich ja schnell in Nächte.
Vier Nächte träumen schnell die Zeit hinweg ...
Dann soll der Mond, gleich einem Silberbogen,
am Himmel neu gespannt, die Nacht beschaun;
Von unserm Fest!
(Erste Szene »Ein Sommernachtstraum« - W. Shakespear)

In diesem Sinne: Am Samstag ist wieder Party!
Dienstag 25. Oktober, 2005

Cordilieren

Sternstunden der VolksmusikEtwas was wir Liebe nennen. Dann macht es bäng bum bäng, Beine die verführen, bäng bum bäng, Beine die wir spüren. Komm ich zeig dir die Berge, die Adler im Wind. Die Adler der Cordilieren, ziehen am Himmel dahin.
Das gezielt unterbewusste Unterwandern meiner täglichen Wachwerd-Phase, mit der multimedialen Kaufaufforderung, geht jetzt schon gute 2 Jahre. Täglich. An nicht wenigen Tagen in dieser Zeit, ertappte ich mich bei besorgtem Fragenstellen. Das, weil ich den Morgen ohne Cordilieren noch Adler im Wind beginnen musste. Ich weiß noch, es muss um April Mai 2005 gewesen sein, als keine Werbung für die »Sternstunden der Volksmusik« geschaltet wurde. Nach einer kurzen Entwöhnungsphase von 2 Tagen, streckte ich befreit beide Arme gen Wohnzimmerdecke: Die Berge, die Adler, die Beine, die wasauchimmerdassind Cordilierenadler, GESTORBEN, selig sollt ihr sein - adieu.
Man hielt mich für einen Spinner - wörtlich wurde ich mit, Ach Schatz du spinnst, angesprochen. Das Spinnen fing ich dann wirklich ein paar Wochen später an. Die bängbumbäng Beine knallten mir kurz nach dem Zähneputzen gegen die Ohrmuscheln. Geld haben sie ja bei Time Life. So ein Werbeblock ist nicht gerade günstig. 2 Jahre.

Ich finde ja immer noch dass der Junge, der nach den Bergen «guckt» die authentischste Figur der gesamten Werbung ist ...

image - timelife
Montag 24. Oktober, 2005

Spiegel.tum

An dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenanfang:
Spiegel - Original via http://www.intra-kapelle.nl/ ...Eines Tages kam ein reicher und geiziger Mann zu einem weisen Rabbi. Der Rabbi führte ihn ans Fenster. »Schau hinaus«, sagte er, »und erzähle mir, was du siehst.« »Menschen«, antwortete der Reiche. Darauf führte ihn der Rabbi zu einem Spiegel. »Was siehst du jetzt?«, fragte der Rabbi. »Ich sehe mich selbst«, sagte der Reiche. Da sprach der Rabbi: »Merke, das Fenster ist aus Glas und der Spiegel ist aus Glas - aber das Glas des Spiegels ist mit ein wenig Silber belegt. Kaum kommt ein wenig Silber dazu, hörst du auf andere Menschen zu sehen und siehst nur noch dich selbst.«

Wieder einmal eine Parabel, die nachdenklich macht. Ist das die Wirkung des Geldes, die uns charakterlich verändert, zu Egoisten macht, dass wir einmal zu einem gewissen Reichtum oder Vermögen gekommen, nur noch um uns selbst kreisen?
In diesem Sinne, einen guten Wochenstart!

image - origin http://www.intra-kapelle.nl/ ...
Sonntag 23. Oktober, 2005

Himmel III

Einmal ist immer irgendwann.

Es ist erstaunlich wie in ein paar Tagen - aus Vorhandenem und etwas Dazugekauftem - Neues gestaltet werden kann. Der schnelle Rat einer Architektin, die mit Lasermessgerät Maße für eine Skizze nahm, brachte den letzten Kick. Der Raum wurde halbrund geteilt. Das Material welches ich dafür verwendete, ist zweckentfremdet. Nicht im Sinne des Erfinders aber für meinen Zweck bestens geeignet. Heute habe ich die Alarmanlage installiert und scharf gestellt. Morgen übergebe ich dem alten und neuen Vermieter die Schlüssel. PR ist zum 8. November bestellt.

Ich kann nicht sagen, dass ich über diese plötzliche Veränderung erfreut bin. Nein. Ab Morgen früh trage ich dadurch doppelte Verantwortung. Neuer Mitarbeiter, andere Richtlinien und auch Kontrolle. Tägliches white-boarding.

Irgendwann nächste Woche fahre ich an den vergessenen Parkplatz am Waldrand. Vor etwa 20 Jahren parkte ich dort oft des nächtens, während ich mir die Seele aus dem Leib schrie. Irgendwann habe ich damit aufgehört. Irgendwann wollte ich wieder zum Schreien fahren. Einmal ist immer irgendwann.

Intermezzo kurz vor Mitternacht:
Eben rief man mich aus einer Tankstelle in Istanbul (Türkei) an. Kein Witz. Sie hätten Probleme mit ihrem Rechner etc., ob ich so spät noch helfen könne. Ich konnte - dank Internet ist jeder Rechner bedienbar.
Donnerstag 20. Oktober, 2005

Himmel II

So. Neue Schlösser sind montiert, die Handyauslage und Alarmanlage installiert, die Druckerannahme aufgestellt, Mitarbeiter abkommandiert, die Türen geöffnet.
Der «neue Laden» steht nicht ganz - ich fehle noch -, ist aber von Kunden begehbar.
In den nächsten Tagen zieht die Zentrale um. Habe bedenken, dass mein Schreibtisch überhaupt die Fläche findet, die es braucht. Ein viertel eines 8m Ø Kreis.es.
Hmm...
Man könnte meinen, dass ich nichts von dem registriere was die Welt aktuell bewegt. Könnte man. Wer will darf das auch. Und genau in diesem Punkt greift meine einzig gelebte Ignoranz. Das war schon immer so: Jeder darf denken, was es kann. So ist das Leben.
Mittwoch 19. Oktober, 2005

Himmel

Die Gallier von Rene Goscinny und Albert UderzoWenn ich erzählen müsste, was zurzeit - eben heute - alles passiert, wüsste ... von wegen wüsste ... weiß ich nicht wo ich anfangen soll. Die Gallier - die von sind gemeint - hatten nur eine Angst: Dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt. Ich bin kein Gallier, aber deren Angst wurde heute mir in ausgeführter Form zuteil. Der Himmel fiel mir also auf den Kopf - plötzlich, wie es Himmel, wenn sie denn beschließen auf Köpfe zu fallen, nun so an sich haben. »Natto Mermer, natto Kaffa« - eben, sic! Nach kurzem Sammeln und etwas Zucken, steht der Himmel nun auf neuen Säulen ein paar Meter weiter. Irgendwie sollte es wohl so sein. Machen wir das Beste daraus.
Und wieder mal: Auf ein Neues. Und - das zweite in diesem Absatz - der neue Himmel sieht schon jetzt besser aus, als es der alte konnte. Nur mein Kopf, der hat - man kann es ihm nicht verdenken - eine Beule.

Raus aus dem Loch, ran an die Front!
Schnauze Herr General, ich bin Pazifist!
Mittwoch 19. Oktober, 2005

uff

Man soll es nicht sagen, uff.
Uff kann «vieles» bedeuten.

Ich sag's trotzdem - UFF! - auch wenn der Leser keine eindeutige Informationen der Bedeutung dahinter erfassen wird.

Ganz laut, flüsternd geschrieen: UFF!

ps - kleingeschrieben:
Nein, ich bin nicht verlobt - auch wenn das mit dem Thema hier, nichts gemein hat.
Montag 17. Oktober, 2005

Handwerk

An dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenanfang:
Ein junger König wollte wissen, was das Volk von ihm hielt. Er kleidete sich nach Art der ärmsten, ging unter das Volk und befragte es. Dabei kam er in ein Dorf, in dem ihn ein junges Mädchen durch ihre Schönheit, ein bezauberndes Wesen und Bescheidenheit gefangen nahm. Kaum zurück im Palast, rief er den Wesir zu sich: Geh in das Dorf, suche den Vater des Mädchens und bitte ihn in meinem Namen um die Hand seiner Tochter, befahlt er. Der Wesir tat, wie ihm geheißen. Doch das junge Mädchen meinte: König hin oder her - der Mann, den ich heirate, muss ein Handwerk beherrschen. Heute ist er noch König, aber was wird in fünf Jahren sein? In meinen Augen ist das einzig Wertbeständige ein gutes Handwerk. Einem Menschen gehört nur das, was bei einem Schiffbruch übrig bleibt. Der König tobte - als er sich beruhigt hatte, entschloss er sich der beste Teppichweber im ganzen Land zu werden. Gesagt, getan. Er lernte alles, was es zu lernen gab, und mit seinem Meisterstück hielt er nach Jahren erneut um die Hand des Mädchens an, das zu einer anziehenden jungen Frau herangereift war. Sie war hoch erfreut und einverstanden mit der Heirat. Denn der König hatte jetzt etwas Anständiges gelernt - wahrhaft krisenfest und mit Zukunft.

Das Handwerk hat goldenen Boden, sagt ein bekanntes Sprichwort - und diese Geschichte erzählt nichts anderes. Doch wie alle Märchen hat auch es nicht nur einen kleinen Haken; es ist nur ein Märchen: Denn wir sind gerade dabei, unseren Handwerkern den kompletten Boden unter den Füßen wegzuziehen! Oder wie sollte man es sonst nennen, wenn jetzt »Billigstanbieter« für Stundenlöhne von weniger als 5 Euro unseren Handwerkern die Existenzgrundlage entziehen dürfen?
Samstag 15. Oktober, 2005

Heute

Heute.
Verlobung ... im ehemaligen .... Bowlingcenter HDH.

Visitors - 22:30 Uhr - House
Freitag 14. Oktober, 2005

Sprache

Wie schrecklich muss es für einen Menschen sein, sich der Sprache halber nicht verständlich machen zu können. Wie schrecklich ist es für einen Menschen, den Andren aus demselben Grund nicht verstehen zu können. Sprache ist das wichtigste immaterielle Gut.
Wie schade ist es für Menschen, die dieselbe Sprache sprechen aber dennoch nicht verstehen was gesagt wurde. Verständnis, ist der wichtigste Baustein einer Kommunikation.

Gestern Abend versuchten wir eine kleine Unterhaltung; die Chefin des Asia-Restaurants und ich. Als ich merkte, wie sie fast verzweifelte, weil sie sich nicht genau verständlich machen konnte, suchte ich den Fehler bei mir - weil ich mich zu sehr auf die Sprache konzentrierte, anstatt auf das was sie sagen wollte. Deshalb bat ich sie es einfach in ihrer Sprache zu sagen. Ich kann nicht vietnamesisch verstehen, denken konnte ich es dann doch.
Mittwoch 12. Oktober, 2005

1510

OK. Der Abend wird mit »Carl Cox - Give Me Your Love« eröffnet.

Have fun!
Dienstag 11. Oktober, 2005

Merkelfield

Angela MerkelfieldHällo, my name ist Merkel-Field, and ei äm zi Magickanzlerin of zi Bundesrepublik.

Ei kän do zaubern in my Freizeit änt wenn Ei will, then lass' i the Bundestag schwäba.
Ze best is, that my Partner in Bayovarien can do so well, that we must bald neu wähla.
Dienstag 11. Oktober, 2005

Bundesschach

Ich gebe es zu, die letzten Wochen habe ich mir das gewünscht. Stoiber, Merkel, Müntefering und Schröder einigen sich in der Kanzlerpostenfrage auf Merkel. Dafür zieht sich die Union bis auf die Unterhosen aus.

Nur, was die Spitze da entscheiden will, wird nicht funktionieren. Das wissen auch die Mitglieder der jeweiligen Fraktion. Und wie das so ist im Schach, das Matt kommt immer im November - Verzeihung, am Ende natürlich.
Montag 10. Oktober, 2005

Noisette

Feierabend, zwei Karo von der «keine Sieben Schokolade» (Noisette) und plötzlich ist der Traum von etwas Ruhe und einfach nur dasitzen aus. Edith. Sie sitzt neben mir und zwickt mich in die Hüfte: Na Herr Vater, hast wohl gedacht, ich würde es nicht sehen? In Hoffnung, ihr damit ausweichen zu können, reiche ich ihr wortlos die Schokolade rüber. Die Hoffnung hält gerade mal 23 Sekunden, danach spielt sie da capo; zuerst kneifen, danach fragen. Da man Kinder nicht im Unverstand mit Schokolade füttern soll - auch nicht um sie ruhig zu stellen - gebe ich ein ruhiges, nein Edith das dachte ich nicht, zurück. So so, Herr Vater dachte nicht - schmunzelt meine Ungeborene - dann erkläre es mir.
Was willst du denn genau wissen, frage ich um Zeit für weitere Ausreden zu finden. Na, was man mit Geld alles anstellen kann und weshalb Fußballer soviel verdienen? Darauf lässt sich nicht einfach so eine Antwort geben ... und jetzt geh' ins Bett, es ist spät und ich will Lost sehen. Manchmal muss ein Vater, und wenn er nur der einer Ungeborenen ist, ein Vaterwort sprechen.
Montag 10. Oktober, 2005

Dam

Merkel als Bundeskanzler ist nicht wirklich schlimm - ihr Stuhl ist schon «besägt».

ABER SCHLUCKT MAL STOIBER ALS WIRTSCHAFTSMINISTER!

Eben höre ich neben mir eine Stimme lachen (Originalzitat): Ich stell mir gerade vor ... die Neujahrsprache ... mit der Hackfresse ...!
Montag 10. Oktober, 2005

2inthePink

2 in the pink 1 in the stinkGestern Abend lesen wir auf Jims »the egoist« folgenden Satz: »2 in the pink 1 in the stink«.

Ich lache, worauf ich gefragt werde, was das heißt. Ach das ist ein lustiger Spruch, gebe ich als Antwort. Etwas später, bei Käsespätzle und Salat, frage ich zurück, ob sie - die Fragerin - denn jetzt wisse, was der Satz (s. o.) bedeute. Nein, man wisse es immer noch nicht.

Hmmm. Also schalte ich um auf Sokrates und frage, um die Fragerin zur Antwort zur führen: Was könnte denn Stink bedeuten, und was Pink wenn ich die Finger so (siehe Bild) halte, frage ich?
Nach 10 Sekunden höre ich, aus dem Munde in einem roten Kopf: Neeeee oder?!
Doch. Genau das. ;)

image - via «the egoist»
Montag 10. Oktober, 2005

Ziel

An dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenanfang:
Florence Chadwick hatte es sich in den Kopf gesetzt als erste Frau den Kanal zu überqueren - schwimmend! Nach hartem Training startete sie 1952 ihren ersten Versuch in Calais. Sie schwamm, angespornt von den vielen Zurufen aus ihren Begleitbooten. Kurz vor der englischen Küste zog dichter Nebel auf, und das Wasser wurde immer kälter. Ihre Mutter feuerte sie vom Boot aus an: »Los, Florence! Du schaffst es! Es sind nur noch wenige Meilen!« Doch schließlich ließ sich die erschöpfte Florence an Bord ziehen - ein paar hundert Meter vor ihrem Ziel. Später sagte sie den Reportern: »Ich will mich nicht entschuldigen, aber ich glaube, ich hätte es geschafft, wenn ich nur mein Ziel hätte sehen können.«
Florence Chadwick versuchte es später noch einmal. Dieses Mal konzentrierte sie sich darauf, die Küste von Dover vor ihrem inneren Auge zu sehen. Jedes Detail malte sie sich aus; und je dichter der Nebel wurde und je kälter das Wasser, desto klarer erschien ihr das Bild der Küste, desto näher sah sie sich ihrem Ziel - das sie am Ende auch tatsächlich erreichte.


Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Ziele immer so klar vor Augen haben wie einst Florence Chadwick!
Sonntag 09. Oktober, 2005

Visitors

Visitors - www.3dav.de/de-poster ...OK. Da es sowieso schon die ganze Region weiß, kann ich es hier auch bestätigen: Ja, das Visitors öffnet am 15.10.2005 zur ersten Party die Tore. Wir haben die letzten Wochen mit Hochdruck gearbeitet, gesäubert, neuen Boden gegossen, Kabel verlegt, Lounges kreiert, Elektrik gehandelt, Sicherheiten geschaffen, Schweiß vergossen, Theken gebaut, DJ-Hall geschaffen und und und. 700 Meter im Quadrat.
Also - am 15.10.2005 ab 22:30 Uhr geht es los.
Die erste Party nennen wir Verlobung, und das wird sie auch sein: Das Visitors feiert Verlobung - und Ihr seid dabei.
Den Namen habe ich ... ausgesucht. Das hat schon seinen Sinn. Er bleibt.

Visitors - ehemaliges Bowlingcenter HDH
Verlobung 15.10.2005
Einlass: 22:30 Uhr
Kleidung erwünscht

Lineup:
Andale - Latin, House
Cinoman - House, Electro
Ebola - House as it is

image - www.3dav.de/de-poster/ ...
Sonntag 09. Oktober, 2005

Tokio.Motel

Wie sieht das eigentlich aus mit dem Jugendamt. Müssten nicht deren Beamte, den Eltern dieser «Tokio-Hotel Zwillinge» die Bude einrennen? Laufen gar schon Ermittlungen?

Ich will hier gar nicht die Musik oder das Genre an sich beurteilen - das geht gänzlich an mir vorbei. Nur, wo bleibt der allzu bekannte Jugendschutz in diesem Lande, wenn Kinder im TV erzählen, dass sie sich gleich Hochprozentiges hinter die Binde kippen werden? Ob sie das wirklich machen oder nicht, ist nicht die Frage. Sondern, wie viele Jugendliche ihnen hierbei nacheifern. Wenn es schon den Eltern in diesem Land egal ist, ob ihr Wurf mit 15 dem Alkohol verfällt, dürfte das Amt zu deren Schutz doch nicht einfach dabei zusehen.

Dem Produzenten dieser Band.e gehört gehörig der goldene Hintern versohlt, während die Eltern bei Wasser und Brot auf den Markplätzen dieser Welt zelten müssten.
Samstag 08. Oktober, 2005

G4 Teil II

Wer sich einen Apple Computer, egal welchen, kauft, ist selbst schuld. Punkt.
Vor Wochen schrieb ich hier über einen PB G4, an bzw. in dem ein Adapter defekt ist. Leider ist das Teil nicht lieferbar, da es nur von autorisierter Seite eingebaut werden darf. Die Kosten für die Hardware liegen bei 29 ungerade Euro, die für den Einbau bei 89 ungerade Euro. Gravis, Berlin. Mein Kunde fuhr selbst nach Berlin, wollte so einen privaten Besuch mit dem bei Gravis verbinden. Am Telefon hieß es, dass das kein Problem sei. Der Einbau würde schnell VOR-ORT durchführbar sein.
Oben in Berlin, wollte niemand mehr davon etwas wissen. Man müsse eine Ticketnummer ziehen, die Wartezeit wäre aktuell bei 2 Wochen. Aber, es bestehe die Möglichkeit zu einem Expresseinbau. Natürlich für zusätzliche 80 ungerade Euro. Zusammen also ca. 200 Euro. Nach einem Expresscheck - der Preis wurde schon genannt - ließ man sie wissen, was ich ihr schon bescheinigt hatte. Den Einbau könne man aber erst in zwei Wochen machen. Ein Gravismitarbeiter hatte Mitleid mit der leidigen Architektin und rückte die Hardware unter der Hand für 20 Euro raus. Leider könne er es nicht einbauen, Teufelsküche und so weiter. Doppeltinformation.
Die Kundin freut sich also, nimmt das Teil und trifft den Zufall auf der Straße, der ihr einen Termin in Ulm bei einem Mac-Händler verschafft. Dort angekommen, prüft er das Ganze erst Mal und ruft mich an. Was denn mit der Festplatte sei, will er wissen. Ich frage zurück, was er denn genau wissen wolle. Ob sie OK sei, denn er hätte das neue Teil einbebaut und sehe dass die Platte zwar erkannt aber nicht formatiert sei. Ich versichere ihm, dass die Platte, als sie hier das Haus verlassen habe im besten Zustand war. Woher ich das wüsste, fragt er mich, so wie er das sehe, wäre sie nie Daten bestückt gewesen. Das Image von der Platte, die ich der Kundin übergab, spreche eine andere Sprache, erkläre ich dem Anrufer. Das nämlich, weist über 40GB Daten auf.
Es stellt sich heraus, dass bei dem Expresscheck bei Gravis die Daten ... ins heilige Nirwana geschickt wurden. Macht nichts, das Image ist ja noch hier gespeichert. 3 Minuten später gibt der Anrufer bekannt, dass die Platte wohlmöglich sogar defekt sei. Macht auch nichts, denn nach meiner Information wäre die HD erst ein Jahr alt. Die Kundin, die das Ganze mithört, meint das sei zwar so, aber sie hätte die Festplatte in der Schweiz gekauft - vor genau einem Jahr, an dem Tag als sie bei Gravis ankam. Das hätte man da Oben festgestellt. In der Schweiz gebe es nur ein Jahr Garantie. ... Jedenfalls will der Mensch in Ulm 190 Euro für seine Analyse. Eine neue Festplatte würde 130 Euro kosten. Hitachi 60 GB. ?

Hitachi gibt auf diese HD, 4 Jahre Garantie. Der Austausch läuft. Sobald das Ding da ist, spiele ich das Image zurück und baue die Platte ein. 1 Euro und 11 Cent, zahlbar sofort bei übergabe.

Ach, fast hätte ich es vergessen: Der Rahmen wäre gesprungen, hätte an der linken Seite einen klaffenden Riss. Kostenpunkt wäre 400 Euro. Niemand weiß woher dieser Riss plötzlich kommt. Denn als sie hier den Laden verließ, war da kein Riss. Das konnte die Kundin bestätigen, weil sei beim Zusammenbau anwesend war. Schließlich wollte sie sehen, welches Teil defekt und wie es ausgetauscht werden kann.
Was so ein Expresscheck alles kann - oder mit den Worten von Sir Will Smith in »Man in Black«: Ich wusste gar nicht, dass Zucker so etwas kann!
Samstag 08. Oktober, 2005

überschrift

Herr Gerhard Schröder, seines Zeichen Nochbundeskanzler. Frau Angela Merkel, ihrerseits Kanzleranwärterin. Herr Edmund - fast hätte ich seinen Vornamen vergessen - Stoiber, absolut gewählter Freistaatsführer. Herr Friedrich Merz, beleidigter Nichtfinanzminister. Guido Westerwelle, geschlagene Siegerin.
Und in der Ferne Herr Helmut Kohl, leicht übergewichtiger Witwer - Zuschauer, Ziehvater, Altbundeskanzler.

Laut Umfragen würden die Bürger dieses Landes am Sonntag das Wahlergebnis wiederholen. Experten deuten, dass der Burger gemeinhin eine große Koalition wünscht. CDU und SPD sollen das Land regieren. Nein, CDU und CSU mit der SPD. Niemand wünscht sich wirklich eine große Koalition auf Bundesebene. Eine Regierung auf solcher Basis steht für Desaster, Schwäche, fehlende Opposition von Außen und einer starken im Inneren. Es geht nicht darum, was witzig wäre oder es den Politikern heimzuzahlen, sie durch diese Abreibung zu schelten: Was auch immer «da Oben» passiert, trifft uns und nicht die oben genannten. Wer in einer solchen Regierung der Kanzler oder die Kanzlerin werden sollte ist vollkommen egal. Nicht der Kanzler regiert, sondern der Apparat dahinter.

Und wenn das Kasperletheater irgendwann zur Besinnung kommt, wünscht sich der Bürger Neuwahlen.
Donnerstag 06. Oktober, 2005

Ein Lied

Es gibt wirklich wenige Sendungen auf ARD oder ZDF die ich mit einer gewissen Regelmäßigkeit sehe. Jochim Bublath auf ZDF lasse ich mir, sofern es möglich ist, nicht entgehen. Die halbe Stunde am gestrigen Abend umriss die Problematik der überfischung. Die Thematik ist nicht erst seit gestern Abend bekannt, wurde aber hier klar in 30 Minuten zusammengefasst dargestellt.
Ich bin kein Globalisierungsgegner per se, aber bei solcher Menschenmanie kann man einfach nicht anders als einer zu werden. In jeder Supermarktkette bekommt man Räucherlachs, Shrimps, Meeresfrüchte in allen mögliche Variationen hinterher geschmissen. In der Tiefkühle findet sich der halbe Ozean - das ganze Jahr über. Weder Fleisch noch Fisch noch Gemüse findet Respekt vor dem Menschen. Es muss immer alles und jederzeit vorhanden sein. Global.

Und das Schlimmste: Wenn der Respekt fehlt, wandert das Ganze einfach irgendwann mehr und mehr in die Mülltonne. Hier ein paar Tomaten, die man zuviel kaufte, da ein halbes Kilo Hack, das schon wochenlang in der Kühle liegt. Die Biotonnen sprechen ein Lied. Das Globalisierungslied.
Dienstag 04. Oktober, 2005

Schmalenbach

An dieser Stelle wieder fast pünktlich am Nachmittag, der Spruch zum Wochenanfang:
Eugen Schmalenbach - ? http://www.bg-nuernberg.bdvb.de»Die Lust am Beischlaf steht zur Volksvermehrung in direkt proportionalem Verhältnis - wie die Lust am Geldverdienen zur Mehrung des Volkseinkommens. Wehe den Staat, der seinem Volk die Lust nimmt!«
So plastisch und drastisch drückte sich vor über 50 Jahren der Altvater der Betriebswirtschaft aus: Eugen Schmalenbach. In Zeiten der modernen Verhütungsmethoden, möchte man das Ganze etwas anders ausdrücken; aber wir wissen, was gemeint ist. Fragen wir einfach einmal, wann es wieder mehr Lust bereiten würde, eigenverantwortlich tätig zu sein?

image - http://www.bg-nuernberg.bdvb.de/evolution.htm
Montag 03. Oktober, 2005

Reismehlpudding

Pirinc unu - ReismehlIn der Türkei ist es bekannt und in allen möglichen Variationen an allen Ecken des Landes erhältlich. Früher, als es Milupa & Co. noch nicht gab, hat man Babys damit befüttert. In einigen Gegenden wird es wohl heute noch so gemacht. Was Babys schmeckt, kann Erwachsenen nicht übel sein.
Reismehl ist hierzulande nicht gerade als bekannt einzustufen. Im asiatischen Raum aber kennt man Reismehl, bis an die Grenzen Europas. Schade eigentlich, weil man daraus auch hier sehr viel und Leckeres kochen kann.
Man nehme etwas Milch, je nachdem wie viel Pudding man haben will. Zu 1/4 Liter Milch, rührt man in einem Kochtopf, 3 Esslöffel Reismehl und Zucker nach Wahl, mit einem Schneebesen über dem Feuer - bis daraus ein Brei wird. Fertig. Ich persönlich liebe es heiß. Dann nämlich kann man beim Löffeln zuschmecken, wie der Geschmack sich mehr und mehr verändert während es abkühlt und eine leckere Decksicht bildet. Im Sommer nimmt man frische Erdbeeren dazu, die man entweder darin eintaucht oder einfach mit dem noch heißen Brei übergießt. Im Winter dürfen es gerne Mandarinen oder Orangenstücke sein. Apfel passt nicht - nach meinem Geschmack. Probieren sollte man es aber dennoch. Nicht alles was mir nicht schmeckt, widert andere in gleichem Maß an. Blutwurst, Eisbein, Saumagen ... um nur ein paar ... nun ja ... Dinge, genannt zu haben.

Wo man Reismehl bekommt?
Ich kaufe es beim Türken. Irgendwo an der Ecke gibt es immer einen Türken. Zumindest in Deutschland - deren Enklave. Ich weiß nicht wie das in österreich ist. Die haben es ja eher mit den Kroaten, die nicht weniger bessere Süßspeisen haben.
Samstag 01. Oktober, 2005

Jauchschalk

Wenn ich mir die aktuelle Werbung der Gottschlakbrüder und dem Jauch ansehe,
frage ich mich,

wieviel Adidas den Dreien dafür gezahlt hat?
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