Dienstag 31. Januar, 2006
Dienstag 31. Januar, 2006

Blauzahn

slotaire kringeleiWir Menschen sind doch meist Subjektive - zumindest wenn es um Wertigkeiten geht.
Eben bekam ich mitgeteilt, was wirklich wichtig ist im Leben. Die Liebe sei's; man solle sich davor nicht ver- aber mit altem schnell abschließen. Natürlich habe ich das bis heute nicht gewusst, was wichtig ist im Leben. Woher auch. Deshalb habe ich mich gern belehren lassen, eine halbe Stunde war's. Dank Blauzahn-Kopfhörer und Angerufensein, eine erträgliche Lehre am Abend. Mann hat ja so seine Ladegeräte parat und Strom gibt es auch dafür.
Klingt gemein, ist auch so. Von mir.
So bin ich nun mal, gemein. So kennt man mich.

Immer zu Neuem.
Dienstag 31. Januar, 2006

Sektisch

www.baessler-sekt.deIch: Hier. Mach' mal den Sekt auf und schenk' ein! Den Rest könnt ihr haben.
Er: Häää. Sekt. Was gibt's denn zu feiern.
Ich: Muss man immer feiern wenn man saufen will ...?
Sie: Losloslos sektsaufen losloslos ...
Ich: Hätt' ich doch nur die Klappe gehalten...
Dienstag 31. Januar, 2006

Jaja

SesselGleich ist's soweit.

Zwei Stunden noch. Was sind schon zwei Stunden. Viel, wenn man die Hand über eine brennende Kerze hält. Wenig, wenn man aneinander riecht.
Auch die kommenden zwei Stunden werden vergehen. Hoffentlich oder. Oder?

Ganz sicher!
Montag 30. Januar, 2006

Zukunft

An dieser Stelle - etwas verspätet -, der Spruch zum Wochenstart:
Als ich Auto fahren lernte, sagte einmal der Fahrlehrer zu mir: Sie werden nie wirklich Auto fahren können.
Warum?, fragte ich erschrocken.
Weil Sie immer nur auf die Motorhaube schauen. Heben Sie den Kopf, und schauen Sie 300 Meter voraus auf die Straße.

So ist es überall im Leben. Vorstellen muss man sich nicht nur, was morgen oder übermorgen sein kann, sondern man muss die Zukunft erforschen, manchmal auf Jahre voraus Denken.

Lassen Sie uns den Kopf heben und nach vorne blicken, auf unsere Straße!
have ...
Samstag 28. Januar, 2006

Lokullisch

Edith, die ungeborene, plötzlich, überall und jederzeit materialisierende Tochter, nervt. Seit Tagen. Sobald ich etwas Luft hole, steht, sitzt und geht sie neben mir. Manchmal zwickt sie - gern in den Oberschenkel, oft aber tritt sie mich einfach in die Kniekehle - wenn ich versuche ihr keine Aufmerksamkeit zu schenken. Meine Hoffnung, da nur ich sie bisher sehen kann, der Peinlichkeit einer Erklärung um vermeintliche Selbstgespräche zu entkommen, drückt sich im germanischen Walls gegen römischer fehlender mathematischer Basis aus. Die einzige Ruhe vor ihren Angriffen habe ich auf dem Lokus. Wirklich. Auch wenn ich es mir dort gemütlich machen könnte - zurzeit ist das technisch nicht möglich - kann ich mir nicht vorstellen, dort zu leben. Irgendwann muss ich ja mal raus, beziehungsweise rein, in den Alltag. Dorthin wo man erntet, Geld für Obdach, Essen, Dusche, Lokus, Internet - schließlich will Mann in Ruhe seine Klowand beschmieren. Nein, es gibt kein entrinnen für mich vor Edith.

Sie sei mit der Gesamtsituation unzufrieden. Das Kind nervt.
Und ich kann nicht mal hoffen dass sie entführt wird. Oder ähnliches.

Kind. Ich kann gar nicht soviel essen wie ich scheißen will, gerade.
Freitag 27. Januar, 2006

rECHT

Entgegen des üblichen, fühle ich mich nicht gut, Recht zu haben. Die Bestätigung der Gedanken, stimuliert das Belohnungszentrum. Rechthaben ist Bestätigung.
Und wieso geht's mir dabei schlecht?

Mir kann ich's aber auch wirklich nicht recht machen.
Freitag 27. Januar, 2006

Birth.day

eva padbergHerzlichen Glückwunsch,

Eva Padberg,
Wolfgang Amadeus Mozart †,
Mark Owen

und natürlich


Frau Schoko-Bella!
Donnerstag 26. Januar, 2006

Strato

ICH HAB SOOO NEN HALS SAG ICH EUCH ... SOOOO NEN HALS!!!

Strato.
Billig seid ihr ja ... aber sowas von billig.
Mittwoch 25. Januar, 2006

.:

Kopfschmerzen. Kopfschmerztablette.
Kopfschmerzbar, kopfschmerzlich, kopfschmerzabel. Windelbar. Milchlich. Suffixbarlichkeit.

So, bloggisch an die Klowand geklatscht, den Dativ getötet und zwei Aspirin genommen - nebenher.

Ob ich mich schäme?
Klar. Immer. Sieht man das denn nicht?
Dienstag 24. Januar, 2006

MX

Was haben Wörter wie, «Kreuzfeld-Jakob, Brustwassersucht, Ettich, Tribulatio, Blootfinne, Mente captus oder Sankt-Antonius-Feuer» gemeinsam?
Richtig: Ich wäre gern bei der Wortfindung dabei gewesen. Das muss jetzt niemand verstehen. Ist ja auch gar nicht das Thema.

Was ich schreiben wollte ist einfach, dass ich nachher von irgendwelchen Terroristen - ich sollte ja welche kennen können -, ein paar Granaten respektive Stalinorgel ausleihen werde. Je nachdem was da ist. Sollten dann Einzelteile eines MX3 durch die Gegend fliegen, bitte ich diese als Mahnmal für alle MX3 dieser Welt am Landeort liegen zu lassen. VIELLEICHT üBERLEGEN SICH DIESE 2-SITZFLUNDER in Zukunft ob sie einfach so die Verbindung absichtlich und in voller Fahrt zum Auspufftopf abscheren. Den Fahrer ärgern? DEAR werd' ich's zeigen, Mistkübel elendiger. In die Werkstatt mit dir du Panzerderivat.
Und wehe du bist beleidigt weil ich dich ab heute »Arsch« nenne.
Montag 23. Januar, 2006

Märchen

Zzzzzzzzzssss. Uzzzzzzzssssss. Rrrrrrrrrrrr. Pling.
Wie man lesen kann sind meine Gedanken gerade interessant. Interessant. Sehr interessant ist auch die Reaktion im Alltag. Ungefragt eingehende Angebote ebenfalls. Alle abgelehnt. Wir warten wie der Aschenbrödel auf die Prinzessin mit dem pleonastischen weißen Schimmel. Warten wir mal schön. Solange klauben wir Linsen und Erbsen aus der Schüssel, bis die Nüsse fallen und die Eule heult. Eulen heulen nicht. Nur im Märchen. Eben. Wir erleben gerade ein Märchen - wenn ich aus dem Fenster sehe, kann ich den Ausblick so bezeichnen.
Ich hätte nie gedacht, dass ich das irgendwann erleben muss. Das denkt man nie. Man erlebt es einfach. Und wenn ich meine Augen schließe, kann ich das Essen riechen. Der Gedanke an eine schwäbische Küche ein Stock tiefer, bringt mich zum lächeln. Wenigstens das.

Have fun,
bei was auch immer.
Montag 23. Januar, 2006

Mentalreservation

An dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
albumcover mental reservation - scannerAls John F. Kennedy US-Präsident war, wurden die Zeitungs- und Fernsehjournalisten nie der Ratschläge müde, wie er seine Sache besser machen könne. Das veranlasste ihn, folgende Geschichte zu erzählen: »Es war einmal ein legendärer Baseball-Spieler. Nie verfehlte er einen Ball, und nie ließ er einen fallen. Niedrige Bälle landeten nie zwischen seinen Füßen. Er warf mit enormer Treffsicherheit und bewegte sich mit der Schnelligkeit und der Anmut eines Leoparden. Nie ermüdete oder verpasste er einen Einsatz. Tatsächlich wäre er einer der Größten aller Zeiten gewesen,
wenn man ihn nur dazu hätte bewegen können, sein Bier zur Seite zu stellen und von der Pressetribüne aufs Spielfeld zu steigen.«

Was Kennedy damit sagen wollte, ist klar. Es ist einfach, das Maul aufzureißen oder die Feder zu spitzen und einem anderen gute Ratschläge zu geben. Es ist jedenfalls viel einfacher, als selbst zu agieren. Denken Sie nur an die vielen Bemerkungen, die unsere Fußballspieler vom Spielfeldrand über sich ergehen lassen müssen (du Flasche, den hättest du doch rein machen können!).

Für Außenstehende ist es leicht, zu urteilen ohne selbst am Geschen teilgenommen zu haben. Das in allen Sparten unseres Daseins. So gesehen haben es nicht nur Kommentatoren leichter Politik zu machen - und nicht nur Politik im eigentlichen Sinne ist gemeint -, sondern auch jede Opposition. Sie kann alles Mögliche und Unmögliche an Forderungen in vorgehaltene Mikrofone rufen und in gespitzte Federn diktieren.
Ihnen wünsche ich, dass Sie immer mitten im Geschehen stehen und die Kraft haben, die Schreihälse auf den Tribünen zu ignorieren.

In diesem Sinne einen guten Wochenstart.

image: albumcover scanner - mental reservation. info
Freitag 20. Januar, 2006

hmmm

Der Lindenberg in mir, wandert erst Morgen weiter.

Egal.
Solang's warm isch.
Freitag 20. Januar, 2006

Gesinnung

Gesinnungstest. Dass ich das noch erleben durfte ...
Halten Sie es für einen Fortschritt, dass Männer und Frauen in Deutschland kraft Gesetzes gleichberechtigt sind? Was sollte der Staat Ihrer Meinung nach tun, wenn Männer dies nicht akzeptieren?
Ihre Tochter/Schwester kommt nach Hause und erzählt, sie sei sexuell belästigt worden. Was tun Sie als Vater/Mutter/Bruder/Schwester?
Sie erfahren, dass Leute aus Ihrer Nachbarschaft oder aus Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis einen terroristischen Anschlag begangen haben oder planen. Wie verhalten Sie sich? Was tun sie?
Sie haben von den Anschlägen am 11. September 2001 in New York und am 11. März 2004 in Madrid gehört. Waren die Täter in Ihren Augen Terroristen oder Freiheitskämpfer? Erläutern Sie Ihre Aussage.
Manche Leute machen die Juden für alles Böse in der Welt verantwortlich und behaupten sogar, sie steckten hinter den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York? Was halten Sie von solchen Behauptungen?

Aber hier - diese Frage ist eindeutig für Sachsen die sich einbürgern wollen gedacht:
Ihre Tochter bewirbt sich um eine Stelle in Deutschland. Sie bekommt jedoch ein ablehnendes Schreiben. Später erfahren Sie, dass eine Schwarzafrikanerin aus Somalia die Stelle bekommen hat. Wie verhalten Sie sich?
Einen weitgehend vollständigen Katalog findet man z. B. via Netzeitung.

Das Thema sind nicht nur die Fragen - die eindeutig am Stammtisch gesammelt wurden -, sondern die Frage was mit den Antworten passiert. Wer oder wie werden sie beurteilt?

Sobald ich sie beantwortet habe, werde ich darüber berichten. Meine Einbürgerung läuft ja noch. Derweil suche ich nach Terroristen in meinem Bekanntenkreis. Da muss es doch welche geben. Schließlich war ich Türke und ganz ohne Terrorbekannte geht da nicht.
Donnerstag 19. Januar, 2006

Pizza.Pisa

Heute Morgen auf dem Weg von der Postbank ins Büro, laufen mir zwei Schüler - ein Junge und ein Mädchen, ich schätze 4. Klasse - durch den Park voraus.

Er: Du riechst wie leckere Pizza.
Sie: Schon mal eine unleckere Pizza gerochen?
Er: ... nein ...
Sie: Halt die Klappe!

Doch.
Es gibt noch Hoffnung in diesem Land.
Dienstag 17. Januar, 2006

.

Zweifel ist ein arges Ding. Es trifft dich, ohne jede Vorwarnung einfach aus dem Hellen. Wenn es da ist, zweifelst du an das Geglaubte. Man glaubte, einen Menschen zu kennen und plötzlich zweifelt man.
Es ist so. Nicht der Feind ersticht dich kalt, sondern der Freund an deiner Seite. Je mehr du gibst, desto mehr wirst du verraten. Weltschmerz den jeder kennt. Jedem ist es schon passiert. Und alle haben sie geschworen, nie wieder in diese Situation zu kommen. Und alle haben sie recht und der andere ist im Unrecht.
Lakaien des Alltags. Versager auf allen Ebenen. Mensch.
Dienstag 17. Januar, 2006

Modus

Udo Lindenberg.

So geht's auch ...
Montag 16. Januar, 2006

Legende

An dieser Stelle wieder, pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Gestern las ich über die Nerolegende. Heute will ich die Woche mit einem Beispiel einer hierzulande nicht minder verbreiteten Legende beginnen.
Eine einzige Stimme, so erzählte es mir mein Deutsch- und Mathelehrer Herr Kürger, habe gefehlt, dann würde heute in den USA nicht Englisch sondern Deutsch gesprochen. Die Abstimmung über die offizielle Landesprache wäre mit einer einzigen Stimme entschieden worden. Ein Herr Muehlenberg - deutscher Abstammung -, hätte die Wahl zugunsten des Englischen entschieden.
Ich bin wahrscheinlich nicht der Einzige, der diese Geschichte so erzählt bekam. Man hält sie hierzulande gemeinhin für wahr und erzählt sie munter - fast stolz - weiter.
Sie ist falsch!


In den USA gab es nie eine Abstimmung über die Landessprache. Auch keine, in der Deutsch um eine Stimme dem Englisch weichen musste.
Erlogen, fragt man sich da? Nicht ganz, denn jede Legende hat ihren wahren Kern:
Vor 212 Jahren, am 9 Januar, wurde im US-Repräsentantenhaus eine Petition eingereicht. Darin forderten deutsche Einwanderer aus Virginia, die Veröffentlichung von Gesetzestexten in deutscher Sprache. Der Antrag wurde mit 41 zu 42 Gegenstimmen abgelehnt. Ein gewisser «Frederik Augustus Conrad Muehlenberg», deutschstämmiger Sprecher des Repräsentantenhauses, hatte sich der Stimme enthalten. Er soll noch gesagt haben: Je schneller die Deutschen Amerikaner werden, desto besser ist es.

Man sollte nicht glauben was man erzählt bekommt, sondern nach dem Kern suchen. Darin liegt die Wahrheit - selbst in der Bilbelgeschichte.

In diesem Sinne, einen kernigen Wochenstart.
Sonntag 15. Januar, 2006

Sonntags.Roth

KKB. Katzenfutter, Kaffee, Brötchen. 9 Uhr, Tankstelle, Bäcker. Aber das ist hier nicht das Thema.
Bevor ich zum Thema komme, sollte hier noch erklärt werden warum ich mir das Radiohören - während dem Autofahren -, wahrscheinlich abgewöhnen muss. Der Grund ist eine absolute Torturdresche von Dur nach Moll. Sie besteht weitgehends aus einem Satz, den der Sänger in eben zwei Stimmlagen über den äther jagt: »Auch du wirst irgendwann jemanden dienen, jemand der stärker ist und größer noch als du«. Ich gehöre nicht zu den Menschen die einfach nur der Musik zuhören können, ich Vollidiot. Nein, ich geborener Depp muss mir auch Gedanken über den Text machen. Wäre das nicht so, könnte ich die Stimmlage gutheißen, obwohl sie langweilt, könnte die Melodie genießen, die an Melancholierezeptoren andockt, und, mich von der halbherzigen Philosophie mitreissen lassen. »Auch du wirst irgendwann jemanden dienen, jemand der stärker ist und größer noch als du.« Das sind Momente in den ich mir wünsche kein Pazifist zu sein. Dann könnte ich den Sänger aufsuchen und ihm meinen rechten Handrücken quer über das Gesicht ziehen, so, dass wenn er die Bruchstücke seiner Nase vor sich liegen sieht, sich wünschte solchen Mist nie gesungen zu haben. Aber wie gesagt, auch das ist nicht das Thema hier.

Zu erwähnen bleibt an diesem Sonntag nur die «Welt am Sonntag». Nicht nur wegen dem interessanten Neroartikel - worin der Klerusfeind per se in ein anderes Licht katapultiert wird (armer Sir Ustinov, hätten Sie das nur gewußt) -, sondern auch für die ungekürzte Selbstdemontage der Grünenchefin Claudia Roth. Michel Friedmann hat's getan.

Hebe die Haare.
Freitag 13. Januar, 2006

Weekout

Ich mach' mal Feierabend ...

Das wird ein sonderbares Wochenende werden.
Dennoch, ein Schönes, allen die das hier lesen.

Have fun,
bei was auch immer!!!
Freitag 13. Januar, 2006

Happy.LaZ

Happy Birthday, Herr LaZ
Ich kann mich noch gut an den Tag Deiner Geburt erinnern.
Es war - wie es heute ist - ein Freitag, der 13.
Und genau jetzt - 20 Minuten vor Mittag - wurde dieser Tag zum Glücktag durch Deine Geburt.

Zeit vergeht ... lass' sie Dir nicht nehmen!
Donnerstag 12. Januar, 2006

Merkel.tanamo

Na schlecht. Weil ich das Interview unserer Kanzlerin mit dem Spiegel nur auf Englisch finde. Egal, sie, Merkel, ist ja unterwegs - a biss'l Geld ausgeben, wie der Schwabe so sagen würde.
Gemeinhin stellt man sie gerade in den Medien als Heldin dar. Sie habe sich offen negativ zu Guantanamo geäußert. Der Stolz der Nation - die Kanzlerin, haut den Bush das Guantanamodesaster um die Ohren. Wo denn bitte sehr, frage ich mich ...
... und suche. Gefunden dann nur das Interview, welches ich schon kannte, weil ich es kürzlich in Landessprache lesen musste. Vielleicht ist da eine versteckte Passage darin, die ich auf Deutsch nicht verstanden habe? Nein. Alles gut ins Englische übersetzt. Merkel sagt nichts anderes zu Guantanamo, als Bush es seit Jahren macht:
An institution like Guantanamo in its present form cannot and must not exist in the long term. ... As far as I'm concerned there's no question about that. Auf Deutsch heißt der Kern in etwa: Ohne es in Frage zu stellen, darf es eine Institution wie Guantanamo auf Dauer nicht geben. Tja, aber Bush hatte nie behauptet, dass das KZ auf Guantanamo auf Dauer bestehen bleiben darf/soll/muss.

Was heißt hier «auf Dauer», Frau Merkel?
Eine Institution «wie» Guantanamo, darf es überhaupt nicht geben! Ein Rechtsstaat, der sich die Blöße eines modernen Konzentrationslagers gibt, entzieht sich selbst alle Basis ...

Wieso also diese gut organisierte Merkel-Pusche in den Medien?
Ganz einfach. Das Ganze lenkt vom tollen Geschenk Frau Merkels an die »Pleitefalken vom Capitol« ab. Die brauchen Geld - harte Euro. Und Merkel hat einige davon mitgenommen.
Quasi Medienlegitimierte Irakaufbaueuro.
Donnerstag 12. Januar, 2006

Ali.Agca

Auszug Yahoo!: Istanbul (dpa) - Der Papst-Attentäter Ali Agca ist am Donnerstag nach Verbüßung einer Haftstrafe, zu der er in der Türkei verurteilt worden war, aus dem Gefängnis entlassen worden.

Agca - Verzeihung, ich meine die Reinkarnation Jesu -, ist auf freiem Fuß.
Klar, es gibt ja einen neuen Papst. Aber Ali, ein guter Rat von mir: Lass es.
Der Neue ist Deutscher und nicht so geübt im Vergeben. Des könnt ins Auge geh'n.
Und das mit der Reinkarnation... jetzt wo Du ein freier Mann bist, sollte man es Dir auch endlich sagen: Jesu reinkarniert nicht. Das machen die von der anderen Partei.
Mittwoch 11. Januar, 2006

Ebran

Man träumt. Ich ebenso, da bin ich keine Ausnahme.
Die einzig' Brise Traum von heute Nacht, an die ich mich erinnere, sind ein paar Worte - fast ein Vers:

The Divine World von Kahlil GibranSchönheit, wärst du eine Blume,
würde ich als Schmetterling,
von deinem Nektar
trinken,
während der Wind,
die Geschichte deiner Schönheit,
leise,
in die Welt trägt.

Ich solltewenigerschlafen!
Das Bild ist von Kahlil Gibran und heißt: Die göttliche Welt - »The Divine World«. Das Schöne an diesem Bild ist, die Darstellung der zwei Welten. Das eine - das Göttliche, dargestellt durch die Engel, im Gegensatz zum Nüchternen - dargestellt durch die Hand mit dem Auge, welches besagt: »Was du nicht mit eigenen Augen gesehen und mit eigener Hand angefasst hast, bezeuge nicht«.
The Divine World. Passt.
Dienstag 10. Januar, 2006

Kurban

Bayraminiz mubarak olsun!
Montag 09. Januar, 2006

Umbau

Die Farm läuft wegen Umbauarbeiten auf Sparflamme.
Die gezeigten Funktionen sind jedoch einsatzbereit.

Have fun.
Samstag 07. Januar, 2006

Rülps

Guter Tag, zu leben. Als Selbständiger - was auch immer das heißen mag - der nicht planen kann, zog es mich an den Arbeitsplatz. Unplanmäßig wie Mann - als Selbstständiger, dessen irgendwann Nachfolger, sollte es ihn geben, kein Selbstständiger sein wird - nun mal so ist, forderte dieser Samstag ein Wochenpensum. Aber das ist hier nicht das Thema.

Der telefonische Auftrag für gebratene Nudeln mit Gemüse, Krabben und Ei, kam kurz vor der Haustür. Der planlose Selbständige drehte Lenkrad, trapierte Pedale und hantierte Lichtsignale, bis er sein Gefährt auf einem kleinen Parkplatz vor dem asiatischen Imbiss - der einzigen Stadt ohne Ampel -, zum stehen brachte. Die Bestellung war schnell aufgegeben. 58. Zum Mitnehmen. Die Toiletten 1. Stock. Leider kann ich den Beweis für die folgende Schilderung - im wahrsten Sinne des Wortes - erst Morgen, visuell liefern. Das Bild, ein Foto via Handy, läßt sich leider aus technischen Gründen erst im Büro hochladen. Man glaubt mir also, oder läßt es sein, was ich an der Toilettentür gelesen habe: »Bitte nicht auf's Kloch stehen, sondern sitzen, Kloo geht kaputt. Und sauber halten. (und hier entschloss ich mich zu fotografieren) Gruß Nobel.«
Grinsend pinkelt es sich besser. Seife gab's auf der Frauentoilette nebenan.
Wieder im Erdgeschoss, im Imbissrestaurant, nehme ich vor der Theke platz. Neben mir am Tisch sitzt ein Pärchen, beide geschätzte Mittvierziger. Er trägt - und ich beschreibe nur ohne zu urteilen - Kordhosen, grünen Pulli - über einen Bauchumfang der seinen Hintern gut einen Meter von Tisch zwingt - und am Handgelenk, eine goldene MC Frauenuhr. Sie - mit dem Rücken zum mir -, schleudert ihre von türkisfarbigem Leggins überzogenen Beinchen zu jedem Bissen gebackenen Bananen, hin und her, während er erzählt: Weisch, da hen wir den Vierzigtonner in de Hof nei g'fahra, mit dehm Hänger. Ond don hämma dui Ladeflächa kurz mal so, weisch Vierzigtonner wia des letschte Mol, oinfach so belada. Da frag ma doch net nach den Arbeidda, des isch doch koi Sach net. Während ich mir denke, wörtlich: Vollidiot, gibt ihr doch wenigstens etwas weibliche Würde du Sack, setzt sie die Gabel ab, sieht hoch und ... rülpst, dass ich mir nicht sicher bin ob Männlein oder Weiblein hier die Leggings schwingt. Er zündet sich noch eine Zigarette an und ich sping' raus ... lachend.

6 Euro Fünfzig, weil ich noch einen Lycheesaft mitnahm.
Freitag 06. Januar, 2006

Menet.ekel

Ariel Sharon said recently he regretted the tragedy of Sabra and Shatila, but asked if he would apologise he replied, »To apologise for what?«
(F. Keane, in »The Accused«, BBC-Panorama, 17/6/2001)


Ariel Sharon, wie wir ihn seit nunmehr 40 Jahren kennen, wird es nicht mehr geben. Auch wenn er die nächsten Tage überlebt, wird nicht mehr viel von ihm als Pseudopolitiker übrig bleiben. Die ära Sharon ist zu Ende.
Die letzten 24 Stunden wurde Sharon vermehrt als großer Politiker gelobt. In den nächsten Tagen ist von solcher Heuchelei noch mehr zu erwarten. Israel hätte Sharon viel zu verdanken. Wofür fragt man sich da?
Ich bin keiner, der einem Menschen den Tod wünscht. Ich bin auch niemand, der es mit Genugtuung sehen würde, wenn Sharon seine letzten Tage als geistig Minderbemittelter, vor sich hin sabbert. Nein.
Das heißt aber nicht, dass ich Sharon nicht als den Teufel bezeichne, der er selbst sein Leben lang war. Ariel Sharon war nie ein Politiker, sondern immer Militant höchsten Grades. Der Führer der legendären 101, Pontifex der Massaker von Sabra und Shatila. ...

Schade ist - und könnte man es nur verhindern -, dass Gruppierungen rund um den Hamashaufen, Freudentänze veranstalten werden. Hamas - selbst fern jeden Ideellem Gedanken um ihr Volk und nur noch ein Haufen unkontrollierter Krimineller.

R.I.P. Ariel Sharon.
Well.come Ariel Sharon.
Freitag 06. Januar, 2006

Country.Roads

Eben blieb ich wirklich etwas über 20 Minuten auf 3SAT kleben. Das sind so Momente, in den ich paralysiert in den Fernseher starre. Das Atmen bleibt aus, keine Herzschlag mehr. Einzig der Gedanke, dass das was ich wahrnehme nicht wahr ist, lebt.

Country Music.
Wie nennt man Menschen die zu dieser Musik lachen, tanzen und reigen?

Ich weiß. Alternative Rocker.
Donnerstag 05. Januar, 2006

Woom

Man lebt sein Leben, mit allen Hindernissen, Freuden oder sonstigem Alltäglichen.
Bis ... jemand um die Ecke sieht und man nur noch ein lautes »Woom« hört.

Was der Eintrag soll?
Das ist hier mein Blog - somit gibt es kein »was soll«.
Wen dieser Eintrag interessiert?
Mich.
Donnerstag 05. Januar, 2006

Sharon

Auszug Netzeitung: Nach einem schweren Schlaganfall kämpfen ärzte um das Leben des israelischen Ministerpräsidenten Scharon. Die Regierung stellt sich darauf ein, dass er vermutlich nicht mehr in sein Amt zurückkehren wird. ... In einer sechsstündigen Operation ist es Jerusalemer ärzten offenbar gelungen, die Hirnblutungen des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon zu stoppen. Dennoch müssten die Eingriffe fortgesetzt werden, wie der Direktor der Hadassa-Klinik am Donnerstagmorgen mitteilte.

Gute Besserung.
Damit bleibt ihm die anstehende politische Demontage erspart.
Mittwoch 04. Januar, 2006

Reichen.hall

Zu dem Fall Bad Reichenhall selbst bleibt mir nicht viel zu sagen. Ich nahm mir heute etwas Zeit in verschiedenen Foren und dem Gästebuch der Stadt ... zu lesen. Hinterbliebene trauern, Randgestalten finden eine willkommene Plattform mit Randwissen zu prahlen. Deshalb werde ich weder hier noch irgendwo meine Meinung zu dem Einsturz verkünden.
Was aber bleibt, bei aller Ignoranz auf der einen und den Beschuldigungen auf der anderen Seite, ist der alltägliche Umgang mit den vielen anderen »Bad Reichenhalls« in diesem Land.
Zu meinen Kunden zählen auch solche, die Entscheidung über Bau- und Brandschutz treffen müssen. Ich habe oft mitbekommen, wie Betroffene sich über solch Entscheidungen brüskierten. Ungeachtet dessen weiß jeder, wie der - gemeine - Bürger auf Akrebie bestimmter Organe in diesem Sektor reagiert. Dann aber, wenn es zu spät ist - der Hase im Peffer oder das Kind auf Eis liegt -, fragt sich jeder, warum niemand geschlossen oder verboten hat, was so «getan hätte müssen».
Eine weitere Frage ist, wie Eltern, Onkel und Tanten, die wußten - wie zu lesen ist -, dass der Schuppen bald zusammenbricht, ihren Kindern, Neffen oder Nichten die Erlaubnis gaben, eben diesen Schuppen zu betreten. Damit will ich niemandem zu nahe treten. Schuldig sind nicht die Hinterbliebenen, sondern die Ignoranz. Egal auf welcher Seite und oder durch welchen Antrieb.

Zu Reichenhall bleibt mir nur tiefstes Beileid den Hinterblieben und ein ebensolcher tiefer Dank den Helfern!
Mittwoch 04. Januar, 2006

DABINZ

An dieser Stelle - sehr verspätet durch den Jahreswechsel -, der Spruch zum Wochenstart:
Vor einer Zentrale eines großen Konzerns wird ein kleines Körbchen mit einem Neugeborenen gefunden. Das Kind wird gewickelt und versorgt. Dann schaltet die Personalabteilung ein Expertenteam ein, welches die heikle Frage klären soll, ob das Kind womöglich im Hause entstanden sein könnte. Nach vielen Monaten Wartezeit bekommt man ein klares »Nein« zur Antwort - und zwar mit folgender Logikkette:
1. Das Baby kann nicht bei uns entstanden sein, denn in der Zentrale haben noch nie Zwei eng zusammengearbeitet.
2. Hier wird nichts mit Lust und Liebe gemacht.
3. Wenn trotzdem was dabei (2.) herauskommt, hatte es noch nie Hand und Fuß.
4. Außerdem wäre es (3.) garantiert nicht schon nach neun Monaten fertig!
5. Ein leitender Angestellter kann es (4.) nicht gewesen sein, denn die fangen nie etwas Neues an.


Kennen Sie das «DABINZ-Prinzip» auch aus Ihrer Firma, Familie oder Clique - «Da Bin Ich Nicht Zuständig»?
Weder für ein Baby, noch für neue Ideen, schon gar nicht, wenn es Mühe bereitet?
Eigentlich schade, oder nicht?
Dienstag 03. Januar, 2006

-Silvester

Lukas - Cinoman - Nichtich Böse Zungen behaupten, das hier sei ich ...

Gerüchteküche mal wieder.
Bekanntlich bin ich klein, dick und blond.
Dienstag 03. Januar, 2006

Erwachen

Nachdem nun ein paar rechtliche Dinge endlich geklärt sind, ist heute Ende mit dem Winterschlaf,
versprochen.
Sinnbildlich muss man hier nur noch duschen und etwas frühstücken.
Montag 02. Januar, 2006

2006

Willkommen im neuen Jahr. Das Jahr ist frisch, ich bin müde und sowieso.
Keiner hatte heute Kaffee bereit.
Wird schon werden; Morgen ist das Jahr älter und ich frischer.

In diesem Sinne, ein frohes, gesundes und erholsames neues Jahr!
Stichwort-Wolke

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