Freitag 28. April, 2006

Pen.sum

Fast erreicht, das Wochenende.

Zwei Kunden noch. Der erste, ein sehr guter und mir lieber Kunde, hat ein kleines Systemproblem. Die zweite, eigentlich keine Kundin, bekommt ein neues Laptop - fast geschenkt.
Aber ich wünsche dennoch an dieser Stelle ein gutes und schönes Wochenende!
Thank GOD, it's Friday!!!
Freitag 28. April, 2006

Teutsch

Vorhin wollte mir ein Pseudonazi das Deutschein erklären. Als er damit fertig war, fragte ich ihn etwas über deutsche Geschichte vor der Hitlerzeit.
Namen wie Goethe, Schiller, Beethoven, Koch, Planck, Heisenberg, Einstein und aberhundert weitere Genies waren Deutsche. Betrachtet man den Nazi, der stolz auf seine Nation und sein Deutschsein ist, fragt man sich, von welcher Nation und welchem Sein er eigentlich spricht. Eigentlich ist ja der Nazi der wahre Ausländer und Feind des Deutschen.

Der Pseudonazi kannte Schiller, hätte sogar seine letzte CD gekauft. Beethoven und Einstein waren ebenfalls ein Begriff. Wobei Einstein natürlich die «Lichtgeschwindigkeit erfunden hat und Beethoven ein Musiker war». Koch sei Politiker in Hessen und Deutscher.

Armer Goethe. Auf Dich ist der Deutsche gar nicht eingegangen. Ich hätte nach Wagner fragen sollen.
Donnerstag 27. April, 2006

LP

Verkaufe nach Höchstgebot, aus meiner Plattensammlung - weil doppelt:

1. THE BEATLES - 1961 Polydor 2437 325
2. Introducing the BEATLES - 1963 VEE-JAY Records - VJLP1062
3. The Rolling Stones - 1979 - DECCA 6.24001 AL

Alle Scheiben und Cover original und sehr gut erhalten. Bilder auf Wunsch.
Interessenten bieten hier oder per Mail.
Donnerstag 27. April, 2006

House

tanz-doch-bis-du-stribst
Bierbrezel.
SchnaitheimerStraße 7.
89518 Heidenheim.
Donnerstag 27. April, 2006

G'sicht

Gerade kam eine Mail, wann denn »endlich das Fieber sein neues G'sicht« zeigen wird. Schließlich hätte ich das ja mal vor Wochen angekündigt.
Ich habe geschrieben, dass ich an neuen Templates arbeite, mich aber für keines entscheiden kann. Wann es wirklich soweit sein wird, kann ich nicht sagen.
Vielleicht nachher, Morgen, überhaut nicht.
Im Grunde egal ;-)
Donnerstag 27. April, 2006

Aeger

Auzug Netzeitung: Erneut hat es in Ostdeutschland einen brutalen Angriff auf einen Menschen mit dunkler Hautfarbe gegeben.

Beeindrucken solche Nachrichten das 3-Gewalten-System überhaupt noch?
Wenn ja dann doch nur temporär? Heut' gelesen, morgen vergessen und später ignoriert?

Weil, wenn das nicht so wäre, dürfte es solche Meldungen seit 15 Jahren nicht mehr geben.
Mittwoch 26. April, 2006

Wasser

Mein Wasserverbrauch für eine Dusche inkl. Schamrasur, ca. 15 Minuten, beträgt 0,072m³.
Für Kaffeekochen, spülen von Tasse, Löffel, Messer einer Gesichtsrasur mit anschließendem Zähneputzen und Händewaschen, verbrauche ich 0,009m³.

Und Ihr?
Dienstag 25. April, 2006

Vergil

»Varium et mutabile semper femina«.
So soll laut Vergil, Aeneis gesprochen haben. Und er musste es wissen, als Sohn der Göttin Aphrodite.

Wankelmütig und launisch ist die Frau.
Dienstag 25. April, 2006

Essen.Global

We Feed The World - von Erwin WagenhoferTolles Chaos haben wir mal wieder auf diesem Planeten. Aber das ist ja nicht Neues. Es wird einfach nicht besser mit den Menschen.
Ach ja, ist es eigentlich schon irgendeinem Sektenführer aufgefallen, dass die Anzahl an Vieh proportional zur Weltbevölkerung gestiegen ist. Das heißt, je mehr Menschen sterben, desto mehr Schweine werden geboren und so weiter. Daraus lässt sich doch sicher eine neue Religion spinnen?! Man könnte auch sagen, dass 7% der Menschheit soviel Nahrung produziert, wie 200% derselben essen könnte, aber 93% der ... na, Menschheit, an Hunger leidet.
Egal. Das wissen wir schon lange und werden es noch lange wissen.

So und jetzt zum eigentlichen Thema: Kino.
Es müssen nicht immer schlechte Filmchen aus der Todeszellenecke sein. Nein, des Schwarzeneggers Heimatland produziert auch Gutes, nämlich Erwin Wagenhofer, und der wiederum einen Dokumentarfilm: We feed the World. Kinostart ist hierzulande am 27.04.

Ansehbefehlbittegeheinfachreinmuss.
Montag 24. April, 2006

Montag

Wochenstart.

Gleich. Ein paar Diskussionen noch.
Dennoch, die Sonne scheint.
Sonntag 23. April, 2006

Babela

Aber ganz sicher. Das sagt die Uhr. Ganz sicher Sonntagabend kurz vor halb Zwanzig. Das heißt auf schwäbisch, des Wochaend isch so guad wie rum ums Eck. Sonntage müssten per Gesetz länger sein.
Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen Umzug, Einzug, Putzig, Sortierig.
Man muss sich mal vorstellen, dass ich am Samstag nach Kaffee, duschen, ankleiden, freiwillig, ich weiß nicht warum, Kutterschaufel und Kehrbesen in die Hand nahm und erstmal den Treppenflur bis zur nächsten Etage abkehrte. Danach holte ich Wischmob, Eimer - mit Wasser und meeresfrischen Bodenreiniger befüllt -, und wischte nass nach. Meine erste Kehrwoche. Sachen gibt's.
Gersten Abend gegen 22³° Uhr musste ich dann unbedingt ein Regal aufbauen. Die Bücher, die unsortiert auf dem Boden lagen, störten mich. Nicht dass sie laut waren, oder mir zwischen den Füssen hin und her gesprungen sind. Nein, die bloße Tatschache, dass sie da so auf dem Boden lagen, unsortiert, ließ mir keine Ruhe. Es stand kurz vor Mitternacht. Ein sehr eigenwilliger Bausatz: Zwei mal vier Ebenen, die alleine durch drei gebogene Alurohre gehalten werden. Die Bücher waren eine halbe Stunde später eingeräumt.
Danach habe ich meiner netten Besucherin Chips mit Käsetunke verabreicht. Netter Abend, netter Besuch.
Heute Mittag habe ich den ersten Sonntagmittagschlaf in der neuen Wohnung absolviert. Was soll ich sagen? Es funktioniert. Mann legt sich hin, zappt zwischen Phönix und XXP und schläft ein. Zwei Stunden. Danach gönnt man sich eine Dusche, eine Tasse Kaffee und geht, nach dem man in ein Paar Jeans und leichte Longsleave geschlüpt ist, in die Stadt.

Jetzt geh' ich kochen. Nicht zu Hause. Nein, ich bin dazu eingeladen worden. Bärlauchnudeln mit Steinpilze und Staudensellerie soll es werden.

Ja, danach ist der Sonntag wohl gänzlich Babela.
Ich will noch Mal Wochenende.
Freitag 21. April, 2006

Klepto

Angefangen hat es mit simplen Speicherkarten, die plötzlich nicht mehr aufzufinden waren. Später war es Kleingeld, hier vier Euro, da zwei aus der Sammelschale. Irgendwann kam die Geschichte mit der Bankkarte, die ich auch noch schluckte. Vor zwei Wochen wollte ich abends meine neue Digital Kamera holen - weg. Und ich hatte mich so mit dem Ding gefreut. Schöne Bilder.
Heute suche ich eine Festplatte - eine defekte - die ich am Anfang der Woche noch in eine Antistatikfolie verpackt hatte und die am Mittwoch noch auf dem Arbeitstisch lag.
Ich bin kein Mensch der sinnlos beschuldigt, wenn er keine konkreten Beweise hat. Fakt ist, die Dinger fehlen. Wer es genommen hat, kann ich nicht sagen. Jeder verneint, keiner will es gewesen sein. Aber einer war es.

Irgendwann ist die Konsequenz, dass alle unter dem einen leiden werden. Noch bin ich ruhig, obwohl die Schaltkreise vor sich hinglühen.
Freitag 21. April, 2006

Fri

Ja ist den Heut' scho' Freitag?
Die Sonne scheint. Auf das, was wir lieben, sagt ein guter und lieber Mensch immer.
So stoße ich den Tag mit einem Kaffee an und lächel der Sonne zu.

In diesem Sinne:
Thank GOD, it's Friday!!!
Donnerstag 20. April, 2006

Skunky

Wer mich kennt, weiß dass ich Menschen nicht nach ihrer Körperlichkeit beurteile. Das Erscheinungsbild ist aber etwas, an dem jeder arbeiten kann.
Bei einer Kundin dreht sich mir jedes Mal der Magen um. Das ist mein ernst. Ich muss mir immer mit aller Mentalkraft ein Würgegefühl unterdrücken, wenn sie hier im Laden auftaucht. Nach ihrem Besuch wird hier erst mal gelüftet und ein speziell für ihr Auftauchen gekauftes Kölnisch Wasser im Raum verteilt - einfach um wieder atmen zu können. Nach etwa einer Stunde habe ich ihren Geruch verbannt. Bis dahin aber, räkelt sich mein Inneres in wahrhaftigem Ekel. Dennoch bin ich freundlich zu ihr.
Manche Menschen sind abscheulich, widerlich. Sie gehört absolut dazu. Den Gestank den sie verbreitet kann man nicht in Worte fassen. Sie stinkt nach Leiche, altem Blut und vermodertem Hack. Ihre Kleidung berstet unter getrocknetem Schweiß, die Flecken werden irgendwann das Sprechen lernen und spätestens dann Klagelieder singen. Kein Tier traut sich in ihre Nähe, selbst Läuse sah ich keine auf ihr tanzen. Die Haare fallen in fettigen kleinen Tauen von ihrer Kopfhaut.

Bitte komm' nicht wieder.
Bitte wasch' dich.
Bitte.
Donnerstag 20. April, 2006

Brief.kasten

ICH HABE EINEN EIGENEN BRIEFKASTEN!!!
Und 6 Schlüssel, und ein Bad, eine Küche, 7 Fenster, zwei Wandschränke, eine Wohnungstür, einen Türöffner.
Ach was. Eine eigene Wohnung nach 4 Monaten «hierundda» ist doch unbezahlbar.
Ich glaub', ich geh' nachher mal ein paar Gewürze, Obst, Pasta und etwas Käse kaufen. ;-)

Ich weiß, das versteht jetzt nicht jeder ... ändert aber nichts an der Tatsache dass ich mich freue wie ein Krautwickel kurz vor dem Gegessenwerden.
Donnerstag 20. April, 2006

Rad.lager

wieder fitSchrrrrrrrrr, krk.krk.krk, schrrrrrrrrrr.
In den letzten Wochen wusste jeder, dass ich irgendwo im Umkreis von 300m unterwegs sein musste. Anfangs dachte man an einen festgesetzten Bremsklotz, stellte aber schnell fest, dass es sich um ein sich verabschiedendes Radlager handelte. Zwei Werkstätten wollten helfen und bekamen das Teil nicht geliefert. Am Ende bestellte ich es selbst über einen Kunden und hatte es zwei Stunden später auf dem Tisch liegen. Gekostet hat es mich nur die Hälfte dessen, was man mir in beiden Werkstätten angeboten hatte: 42,60 anstatt 89,00 EUR.
So, dann habe ich mir das Teil mal angesehen und überlegt ob und wie ich es selbst einbauen könnte. Konnte ich nicht. Zwar konnte ich Bremszylinder, Scheiben, Nabe und ein paar Kleinteile lösen, das Radlager aber bekam ich nicht raus. Das hat dann eine freie Werkstatt in ca. 1,5h gemacht. Für 45 Euro und gleich noch die Sommerreifen montiert.
In Euro hatte ich eine Wertaufwendung von genau 87,60 - inklusive der Mehrwertsteuer.
Ich entschuldige mich bei allen, die sich an oben beschriebene Geräusche gewöhnt hatten. Leider kann ich damit nicht mehr dienen. Es rollt wieder geräuschlos im Hause MX3.
Mittwoch 19. April, 2006

.selbe

Der/die/das ZwiebelfischZwiebelfischeln - nur ganz wenig.
Ich lese und höre immer wieder irgendetwas sei «das selbe» wie etwas anderes. Wenn schon, dann ist es dasselbe - also zusammen geschrieben -, was es meist nicht ist, sondern das Gleiche.
Jemand behauptet denselben Computer wie sein Nachbar zu haben, aber bei ihm funktioniere der Brenner nicht. Hast du nicht. Du hast vielleicht den gleichen Computer, aber nicht denselben; der steht ja bei deinem Nachbarn - ansonsten sollte dessen Brenner ja auch funktionieren, wenn du ihn benutzt. An dieser Stelle folgt eine endlose Diskussion über Gleichheit. Yo. Und am Ende bringt man mir den Rechner, den Gleichen wie, und lässt den Brenner, der nicht so funktioniert als, richten.

Es ist immer wieder das Gleiche und nicht dasselbe. Aber immer wieder derselbe, der das Gleiche verspricht. So ist das.
Mittwoch 19. April, 2006

Plazenta

Oh Gott. Wirklich.
Ich bitte Dich - mach' er was und das bitte schnell!

Wenn ich noch weiter irgendwelche Nachrichten über Vollpfosten Cruise, Holmes'le oder gefressene Plazenta höre, drehe ich am Rad. Und wirklich, niemand auf dieser Welt will dass ich am Rad drehe. NIEEEEMAND!
Wen interessiert es ob Tom de Tetancruise die Plazenta seiner Freundin gegessen hat? Wen interssiert es ob diese Dianetik verseuchten Kleingeister Nachwuchs bekommen haben?

Und was soll eigentlich dieser Unfug mit dem neuen Film von Tom ich steh' auf einer Schachtel? Mission nicht möglich 104?
Als ob wir nicht schon genug Probleme auf dieser Welt hätten ... wer will das denn sehen?!
Mittwoch 19. April, 2006

Konstant

Ich habe gerade von der einzigen Konstanten gelesen und selbst kurz über Konstante nachgedacht.
Die einzige wirkliche Konstante, die ich kenne, ist der Tod. Mir fällt sonst nichts ein. Alles andere ist möglich, nur der Tod ist und bleibt unveränderbar.
Mittwoch 19. April, 2006

Rechts.dam

Auszug Internetwache Brandenburg:
Soko »Charlottenhof« erhofft sich Zeugen. Der Generalbundesanwalt hat die Ermittlungsführung übernommen. Am Morgen des 16.04.06 wurde in Potsdam ein 37-jähriger Potsdamer äthiopischer Herkunft durch bislang noch unbekannte Tatverdächtige angegriffen und lebensbedrohlich verletzt (wir berichteten).
Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen der im Polizeipräsidium Potsdam gebildeten Soko »Charlottenhof« konnte der Mailboxmitschnitt des Handys der Ehefrau des Opfers, der bereits bei der Pressekonferenz am 17.04.06 abgespielt wurde, in Zusammenwirken mit dem Landeskriminalamt des Landes Brandenburg technisch aufbereitet werden. ...

Hier die Audiolinks:
1. Mitschnitt der Täterstimmen (audio/x-wav 1.7 MB)
2. Mitschnitt der Täterstimmen (MP3) (audio/mpeg 621.0 KB)
Dienstag 18. April, 2006

Jajaja

Ich hab' sie, ich hab' sie ...

Nun. Heute Nacht schläft einer mit Mietvertrag in meinem Bett.
Und wenn er morgens aufsteht, geh' ich ihn duschen. Die letzten Male in der alten Wohnung ...
Dienstag 18. April, 2006

Shrek.II

Ich hab's endlich gesehen. Es, den Film, den Zeichentrickfilm, den supertollen Superlativ der Filmgeschichte: Shrek II.
Ich bin begeistert. Absolut begeistert. Nur das Ende - ich hätt' sie ja trotzdem während Glockenschlag geküsst. So gibt's halt irgendwann einen dritten Teil.
Puss in BootsGimzo ... Ansonsten Filmstar?Hat der noch alle, fragt man sich jetzt, der lief doch schon vor 200 Jahren. Nee, hatte ich noch nie. Ist doch egal, wann der lief: Ich habe ihn erst jetzt - relativ vor ein paar Tagen -, gesehen. Bisher hatte ich keine Gelegenheit dazu.

Und jetzt sagt mal selbst, dieser Kater mit der Banderasstimme: Der sieht doch original aus wie Gizmo?
Dienstag 18. April, 2006

Hase.lich

Und hier mal wieder, pünklich, der Spruch zum Wochenstart:
Bundestagsaal - voll mit Hasen und IgelJeder kennt die Fabel vom »Wettlauf zwischen Hase und Igel«. Der Hase, von Natur her ein qualifizierter Sprinter, lässt vom Start weg den Igel weit hinter sich - trotzdem ist der Igel schon im Ziel, als der Hase ankommt. So sehr der Hase auf heißen Socken hin- und herrast, es hilft nichts: immer sitzt der Igel schon im Ziel. Obwohl im Wettbewerb an sich ohne jede Chance, verlässt der Igel das Feld als Sieger. Er arbeitete bekanntlich mit einem Trick und setzte seine Frau als Doppelgänger ein. Der Hase bleibt gebrochen zurück.
Es kommt nicht darauf an, was man in den Knien, sondern was man auf dem Kasten hat. Selbst der Stärkste, Beste, Schnellste und oder Größte auf dem Markt muss ständig gewärtig sein, dass einer daherkommt, der schlauer ist als er. Im negativen Sinne zum Beispiel ein Plagiator, der seine Ideen kopiert, oder einer, der seine Erfindung klaut, solange sie nicht geschützt ist. Im positiven Sinne einer, der ganz einfach fehlendes Kapital - oder anderes - durch größere geistige Flexibilität wettmacht.
Der Hase schließlich, ist er zu bemitleiden oder geschieht es ihm recht? Klar ist: Er durchschaut das Spiel nicht, begreift nicht was gespielt wird sondern reiht sich zu jener Sorte ein, die meint, »dass nicht sein kann, was nicht sein darf«.
Und genau das macht ihn zum Verlierer!
Montag 17. April, 2006

Aliens

Die meisten Menschen haben Angst davor. Ich meine jetzt keine Araberinvasion, wie Ali und seine Brüder - also Aliens. Nein, Außerirdische sind gemeint.
Es gibt ja viele Theorien, ob und dass und wie die Erde von Aliens besucht worden ist - oder eben nicht. Für mich reicht die Tatsache, dass keine da sind, zur Feststellung, dass keine da sind. Muss jetzt nicht jeder verstehen, darum geht es auch nicht.
Was ich wissen will, von Euch, ist eine Epoche, wo wir Außerirdische mit erhobenem Kopf empfangen hätten können. Also eine Zeit, in der wir uns für nichts zu schämen hätten. Ihr wisst schon, man bekommt Besuch von ein paar Millionen Lichtjahren entfernt und man kann ihnen gar nicht alles zeigen, weil man sich für bestimmte Dinge einfach schämen muss: Toilette oder die Gaskammer ist nicht sauber, in Grönland liegen noch ein paar tausend Kadaver rum, ein paar tausend Strände sind mit öl versaut und hier und da klebt noch Blut von der letzten Selbstmordbombe an den Wänden in der U-Bahn.

In welcher Zeit wünschte man sich also einen Besuch von Aliens?
Begrenzen wir das Ganze von 1633 bis Heute.
Montag 17. April, 2006

Ostera

Ostern, würde Ostern heißen wegen Jesus. So wurde ich heute von einem katholischen Mitbürger aufgeklärt. Wie aber genau die Ableitung aus Jesus sei, könne er nicht sagen. Wahrscheinlich würde Jesus auf lateinisch anders heißen als auf deutsch. Als ich ihn fragte ob er denn den Namen «Ostera» gehört habe, meinte er sich an eine Heilige erinnern zu können. Setzten Sechs!
Es ist erstaunlich wie wenig man über die Feste die man feiert weiß. Ostern gehört hier an erster Stelle, gleich nach Weihnachten. Wieso gibt es zu Ostern bunte Eier, warum bringt die ein Hase und woher der Name Ostern?
Ostara - Rebecca GuayDie bunten Eier waren früher immer rot. Bauern pflegten Eier, die sie in der Fastenzeit nicht essen durften, hart zu kochen um sie haltbar zu machen. Damit man diese Eier leichter von den anderen unterscheiden konnte, gab man dem Kochwasser Rote Beete Knollen bei. Nach der Fastenzeit, aß man rote Eier.
Ostera Tochter der Fricka und des Wotan, Schwester des Thor ist der Name der germanischen Fruchtbarkeits-Göttin. Früher opferte man ihr Hasen, die bei den German ebenfalls als Fruchtbarkeitszeichen bekannt waren. Diesen Brauch infiltrierte der listige Germane später in den «neuen Glauben». Jesus wird diesen Trick verzeihen. Hasen sind schnuckelige Dinger und können treudoof gucken. Und dass die ganze Welt die Auferstehung Jesu als Ostern bezeichnet ist doch auch ganz lustig. Zumindest für den listigen Germanen und der schönen Ostera.
Hören will das der Katholik respektive Christ nicht. Deshalb wird Ostera kurzerhand zur Heiligen erklärt, der die Mutter Gottes erschienen ist. Nur, sie ist nirgends als solche verzeichnet.
Vielleicht sollte das Papst Benedikt gleich mal nachholen. So als Germanenkind wäre das doch machbar.
Ansonsten, schöne Restostern. ;-)

image - rebecca guay - ostara
Donnerstag 13. April, 2006

Stand-up

Eier, bunte, zu OsternFrohe Ostern, wünsche ich noch an dieser Stelle.
Donnerstag 13. April, 2006

Krank

So schwach war ich noch nie. Am Sonntagmittag dachte ich erst, es wäre wieder ein Migräneanfall. Es wurden etwas über 40° C Fieber, Schüttelfrost, Tennisbälle im Hals, Neongrüner Schleim und weitere paar Dinge an die ich mich nicht erinnern will.
Man muss sich vorstellen, dass ich am Dienstag freiwillig zum Arzt gekrochen bin. Das Schwierige war nicht das Kriechen, sondern einen Arzt zu finden, der am Dienstagnachmittag Patienten empfängt. Einen habe ich dann doch gefunden - telefonisch. Antibiotika, Nasenspray, Tee, Zink, Spritze in die Mandel. Letzteres ist recht ekelhaft. Im geschwächten Zustand eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Hals zu haben, ist nicht amüsant. Krampf hin Krampf her.
Viel und frequentiert geschlafen. In 4 Tagen, 3 Garnituren Bettwäsche getauscht. Einzige Nahrung waren 6 Liter Multivitaminsaft. Bis gestern Abend, weil da ... musste es einfach eine Pizza sein. Eine ganz ordinäre Margarita.

So ganz auf Hochtouren laufe ich noch nicht. Muss nachher noch zur Kontrolle ob die Spritze ... ist doch egal. Jedenfalls kann ich wieder reden ... und schimpfen.
Samstag 08. April, 2006

Benigni

Der Tiger und der Schnee Gerade wurde ich darauf hingewiesen.


Ja - einfach mal gucken und in die persönliche Hitliste aufnehmen. Viel Spaß und weiterhin ein schönes Wochenende!
Samstag 08. April, 2006

House.nei

Heute!
Have fun!
Donnerstag 06. April, 2006

Posi.KL

Irgendwie hatte ich gerade Zeit für ein SKL-«ich.zieh.dir.das.Geld.aus.der.Tasche»-Telefonat. Lass' die nette Tante am anderen Ende doch einfach mal ihren Text voll rezitieren und stell' zwischendurch ein paar lockere Fragen - dachte ich mir. Am Ende sagte ich ruhig »nein« und wurde «natürlich verstanden».

lach doch wenn d' gewinnsch'Den 1er BMW könne ich aber doch noch gewinnen, ich solle positiv denken. Klar. Würde ich negativ denken, wäre die Welt eine beispiellose Konfusion. So ist die Welt aber einzigartig, schön, toll und wenn ich meine Brieftasche irgendwo verliere, bringt sie mir der Finder nach Hause. Tausend Engel schwirren täglich durch saubere Straßen, jeder Autofahrer bekommt einen Parkplatz und Eltern lassen ihre Kinder wohlgetrost durch die sichere Gesellschaft wandern. Das Benzin kostet nichts, Flugzeuge (was für eine lächerliche Pluralität) fliegen rein mit Liebe und Fische scheißen ehrfürchtig an Land, weil das Wasser so rein ist.

Sagte ich schon, dass ich positiv denke?
Mittwoch 05. April, 2006

Burger.King

Man muss ja kein Freund oder Feind von Schnellfraß sein, aber »Burger King« kann weder der eine noch der andere verstehen, zumindest bei klarem Menschenverstand nicht. Stimmt, das sind die mit den angeblich gegrillten Burgern, die, für die dieser ewig lächerliche Praktikant Elton wirbt. Burger King. Keiner versteht, warum irgendjemand dort essen ... kann.
Das ... ... Ding ... ... ... ist ... ... uuuaahhh .... ... puhhhh ... ... ungenießbar d.n.e.
Ich verzichte hier auf weiteren Text. Die Bilder sprechen für sich. Ist hier irgendein Burger King Verantwortlicher zugegen?
Nachtrag nach BK-Mitarbeiter Auskunft: Die Burger King Filialen Heidenheim und Aalen, grillen nicht. Vorgefertigte Burger werden in der Mikrowelle erhitzt. Deshalb auch der schwarze Rand um die Fleischfladen und das lätschige Brötchen.
Dienstag 04. April, 2006

Gasprom

Schröder und das Westerwelle - Foto dpa via NetzeitungDie Gasprom-Affäre wird aus menschlicher Sicht langsam interessant. Forderungen gegen den Exkanzler Schröder, er solle alle Funktionen in dieser Geschichte einstellen, steigern sich ins Lächerliche. Auch wenn er eine weiße Weste habe, sei er es der Politik, vor allem aber seiner Glaubwürdigkeit schuldig, zurückzutreten. Wie es jetzt aussieht - Stand der Dinge -, hat Schröder kein Unrecht »getan«. Zurzeit nimmt er seine Chancen wahr, während in Deutschland so langsam seine Agenda-2010 greift - deren Lorbeeren Merkel geschickt durch die Nation trägt.
Nun. Nur weil bestimmte Politiker ihr Amt als nutzlos betrachten müssen - Hallo Westerwelle -, heißt das noch lange nicht, dass ein Ex-Politiker seine eigene Zukunft für eine nichtvorhandene Ehre aufs Spiel setzen muss. Und mal ehrlich, er, Schröder wurde in seinen letzten Tagen als Kanzler gut und gerne von eben dieser Nation und seinen ehrenhaften Politikern getreten. Als Mensch würde ich mich jetzt einen Teufel darum scheren, was man von mir denkt. Die eigene Zukunft für das alles aufs Spiel setzten? Warum sollte er?
Nur damit Westerwelle etwas Geltung als Politiker bekommt?

Wirklich-nicht.

image - dpa via Netzeitung
Montag 03. April, 2006

Döner.gie

Jetzt mal Tacheles, liebe türkische Mitbürger der Stadt Heidenheim, seid ihr noch ganz bei Sinnen?
Ich lief am Freitagabend von der West- in die Innenstadt. Warum ich das tat ist egal, allein die Tatsache, dass ich diesen Weg seit Jahren nicht mehr gelaufen bin, zählt. So konnte ich endlich mal auch die Geschäfte auf dieser ca. 800m Geraden beachten. Ich glaube es sind an der Zahl Neun Stück. Stück ist etwas zuviel gesagt, aber Neun sind es. Dönerbuden. Döner Buden. Einige nennen sich sogar Restaurant.
Döner KebabspießWer braucht denn soviel Döner? Wen wollt ihr mir euren Drehspießen überfüttern? Vor allem, eine Bude nach der anderen ist leer an Gästen. Wenn man in die Auslagen sieht ist da nichts weiter als Salat und dahinter dreht ein einsamer Spieß am Stehgrill. Kalt die Wände, leuchtend die Reklame, leer die Stehtische. Tee gibt es und ja, das Geschäft geht nicht so gut als das es für ein Freitagabend sein sollte, erklärt mir der Inhaber eines dieser Dönerstuben. Wie auch, antworte ich, du hast doch hier in Blockweite gleich drei bis vierzehn weitere Dönermacher. Ach die, sagt er, die haben doch alle keine Ahnung, nicht mal Tatli haben die. Du ja auch nicht, erinnere ich ihn auf Straßentürkisch. Als ich gehe, will er den Euro für den Tee nicht haben, weil ich eigentlich nur Tatli wollte und es keinen gab.

Wenn einer in die Ecke scheißt, scheißen andere hinterher. Am Ende liebe Leute, nennt man das Toilette.
Und mal ganz ehrlich - ich geh' in eine öffentlich Welche, nur wenn es nicht anders geht.
Montag 03. April, 2006

Laut.er

An dieser Stelle wieder, der Spruch zum Wochenanfang:
Karl ValentinEin Bekannter gestand Valentin, dass er sich mit seiner Frau überhaupt nicht mehr verstehe, weshalb er an Scheidung denke. »Ach was«, schlug Valentin vor, »wenn ihr euch nimmer verstehts dann müssts halt lauter red'n miteinander!«
In der Tat. Missverstehen heißt auch Unverständnis. Nicht immer ist der vermeintliche Zuhörer schuldig im Verstand.
In diesem Sinne, eine schöne Woche: Machen sie sich verständlich - wenn es sein muss etwas lauter und verständlicher.
Sonntag 02. April, 2006

Mig.rän

Zwei Mal im Jahr passiert es. Migräneattacke. Schon das Wort allein reflektiert die Bosheit welche sich dahinter verbirgt. Es ist, als würde ein Monster im Hirn schlafen um dann plötzlich - eben zwei Mal im Jahr -, mit einem Getöse zu erwachen. Keiner kann sagen wann, aber dass. Wenn es erwacht, schlägt es wütend um sich, greift sich Bahn um Bahn im Gehirn in das unabschaltbare Bewusstsein. Gerüche und Licht sind sein Futter. Er nährt sich auch von Lauten. Meister Magen will erbrechen was nicht in ihm ist.
Ich hatte Gestern Gedanken, dass ich mir am Besten das Genick breche. Dachte, es wäre die schnellste Methode den Schmerz loszuwerden und das Monster in meinem Hirn zu besiegen. Leider versagte mein Körper. Immer wenn ich mich mit letzter Kraft in aufrechte Position zwang - nur so konnte ich mir das Genick brechen dachte ich -, schallten omenhafte Töne aus meinem Magen. Also ließ ich mich einfach wieder seitlich fallen und blieb liegen, bis zum nächsten Versuch.
Irgendwann hatte das Monster wohl alle Gedanken aufgefressen und gab auf. So bin ich dann eingeschlafen, in meinen Armen lag das Schöne. Ich hasse es zu wissen, dass es mir noch einmal passieren wird - irgendwann im Laufe des Jahres.
Stichwort-Wolke

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