Mittwoch 31. Mai, 2006

Ziboy

Ziboy 29.05.06 -  DSCN2177 Dass ich die Bilder von Ziboy liebe, ist ja kein Geheimnis hier. Auf dem Bild sieht man etwas, das ich noch mehr liebe: Frauen, die beim Genießen, den großen Zeh heben. Warum sie das machen, habe ich bisher noch nicht herausgefunden. Weiß das hier jemand?
Ich kannte mal eine, der hab' ich gern im IKEA beim Hot-Dog-Essen zugesehen. Göttlich. Man kann es nicht beschreiben. Männer können so was nicht. Wir genießen zwar auch, aber ... eben anders.

Frauen. Sie machen Dinge, den wir Männern nicht widerstehen können. Gelegentlich jedenfalls. Na ja, ab und zu. Eigentlich eher selten, aber es kommt vor.
Mittwoch 31. Mai, 2006

WM.kick

Ich weiß schon, Japan wird Weltmeister. Hab's heute Morgen in den Nachrichten gesehen. 2:2 gegen Deutschland. Oder doch England, oder Jamaika. Am Ende wird's wie immer Bayern, weil die das bessere Bier zur WM haben. Und Köln? Spielt nicht mit in der WM. Schließlich ist das keine zweite Bundesliga.

Eigentlich ganz gut, dass ich von Fußball nichts verstehe. Vermeintlich nur, natürlich. Wenn ich etwas davon verstehen würde, würde ich auf Holland - Portugal im Endspiel wetten.
Mittwoch 31. Mai, 2006

3105s

Ja, Mai nu. Der 31. Man könnte auch sagen, »Heute ist Weltnichtrauchertag«. Was auch immer das bedeuten mag. Die Statistik war auch nicht faul und spiegelt: Zahl der Arbeitslosen sinkt deutlich. Schön. Rot-Grüne Erben sind also groß geworden.
Das von den USA vermeintlich befreite Bagdad erhebt Vorwürfe gegen USA - und endlich spricht ein Iraker aus, was der gesunde Menschenverstand denkt: Es sei »nicht zu rechtfertigen, dass eine Familie getötet wird, weil jemand gegen Terroristen kämpft«. Richtig sagt er das, denn nur weil die USA solches Vorgehen von ihren guten Freunden in Israel gelernt haben, muss das nicht auch ... egal.
Bolivens Morales fürchtet Attentat der USA. Morales gehört zu den wahrscheinlich fähigsten Politiker.n unserer Zeit. Unkäuflich. Er schaffte es eine rechte Partei in eine sozialistische Haube zu drücken.

Und mal ganz ehrlich: Puhhh. Endlich ist dieser Mai vorbei!
Dienstag 30. Mai, 2006

lat.Ein

«Q ren'tum seerum. Re'nt l'am e ziegum.»

Manchmal ist das Leben einfach so. Man muss richtig zuhören um zu verstehen.
Dienstag 30. Mai, 2006

Sch.mai

Pierre-Auguste Renoir «Im Sommer - Lise»Heute Morgen rief es mir vom Dachfenster zu: Mit der nächsten Schneeflocke ist es Sechs Uhr und zehn Minuten. Das kann doch nicht sein, dachte ich und stand auf. Hatte ich mich verhört? War mein Verstand durch Wetterkapriolen der letzten Wochen, Jahre und hunderte von Stunden Regen, durchweicht und aufgelöst, nur noch zu niederen Scherzen brauchbar? Ich musste mir das Holz der letzten Nacht aus den Augenwurzeln reißen, damit ich begriff was ich am Dachfenster sah: Schnee! Wirklich und aufrichtig, Schnee. Schamlos und kalt klebte es außen an der schrägen Scheibe.

Alle Achtung. Deine Scherze haben es in sich, Hochfrühling. Ich hebe meine Haare und bewundere Deine Hartnäckigkeit.

Das Bild heißt »Im Sommer - Lise« und ist von Renoir. Jetzt verstehe ich auch warum die Lise hier so gelangweilt dreinblickt: Sie ist es über ständig auf den Sommer zu warten. Wäre ich auch.
Dienstag 30. Mai, 2006

Cor.anium

Ab Juli sollte man sich jeden zweiten Freitag für gute Laune und verdammt guter Musik freihalten. ACE legen mit der dyyyh e. V. im Bodyfit Heidenheim das Beste was House hergibt auf. Das Rahmenprogramm ist auch nicht ohne. Wir suchen noch einen guten Bodypainter aus dem Raum HDH.
Montag 29. Mai, 2006

._.

Strauss an Brokkolie mit TomatenHmmm. Es bringt nichts, nicht so und nicht so anders.
Also werde ich heute nicht flüchten und früh nach Hause gehen. Ich bin gern daheim, aber unter der Woche eben nicht so früh. Hirnschlaufen blocke ich ab indem ich mir was Schönes koche.
Kommt nur her ihr marternden Gedanken. Ich bin bewaffnet mit Pfanne, Tomaten und Herdplatten: Euch werde ich es zeigen! Den Bauch werde ich mir mit den schönsten Speisen füllen bis dass euch die Lüllen glühen! Aber ganz sicher.

Nur was koch' ich mir? Der Puten Brust mit Gemüse oder Knäcke a la Nutella an Tomate? Vielleicht wird's auch nur Tagliatelle mit Garnelen an Oreganoscharf?
Who knows, who cares, ich hab' eh Hunger wie a Bärs.

Nachtrag 30.05.2006: Weil gefragt wurde, was es zu essen gab. Stauss mit Brokkoli an Tomaten. Recht lecker.
Montag 29. Mai, 2006

phP

unschuldiger teilcodeSeit Wochen kaue ich Code um Code durch und such' einen Hinweis, warum das Fieber zwar W3C valid, aber dennoch 12 Warnungen produziert. Jedesmal wenn ich ein Bild lud, schrieb das Ding hier nach Lust und Laune Warungen. Den Fehler fand ich nicht.

Bis eben. Schuld war http://www.trillian.cc/. Damit ist jetzt vorbei.

Hier wird nicht mehr gewarnt. ;)
Montag 29. Mai, 2006

Wiss.en

An dieser Stelle, nach einigen Wochen Pause, wieder pünktlich der Spruch zum Wochenstart:
Während einer Vortragsreise setzte sich der Fahrer während der Vorlesung immer in den Vortragsraum. Nach einer gewissen Zeit meinte er zu Einstein, daß er die Vorlesung auch halten könne, so oft, wie er sie schon gehört hatte. Beim nächsten Halt tauschten also Einstein und der Fahrer die Plätze. Einstein saß mit der Fahreruniform im Saal, während der Fahrer die Vorlesung fehlerfrei hielt. Am Ende fragte ein Zuhörer detailliert über einen Vorlesungsinhalt nach. Einsteins Fahrer antwortete: »Nun, die Antwort zu dieser Frage ist so leicht, daß ich wette, daß sie sogar mein Fahrer, der dort im Publikum sitzt, beantworten könnte ...«
Hier zeigt sich wieder der kleine Unterschied zwischen Wissen und Intelligenz. Während Wissen meist als intelligent beschrieben wird, braucht die Intelligenz nicht unbedingt das reine Wissen. Der Fahrer ist ein Musterbeispiel, denn er konnte auch ohne Wissen intelligent wirken und im Nachhinein intelligent handeln.
Was heißt das für uns im Alltag? Wir sollten einem Redner nicht gleich Kompetenz unterstellen, der mit Wissen prahlt. Es könnte sein, dass er von der Materie keine Ahnung hat.
Das gilt auch für Kinder. Die sollten z. B. Wolfgang Gerhardt nicht glauben, wenn er auf die Frage ob er daheim den Müll trenne, antwortet: So wichtig sei das nicht, denn man könne das heute auch bequem elektromagnetisch regeln. Ausgestrahlt im SAT1 Frühstücksfernsehn
Setzen Sechs, Herr Gerhardt!
Das Ganze Universum regelt sich elektromagnetisch - unser Müll leider nicht.
Sonntag 28. Mai, 2006

Amok

Der Amoklauf nach der Eröffnung des neuen Berliner Hauptbahnhofs, bringt mich zum Nachdenken. 16 Jahre jung ist der vermeintliche Täter. Er streitet die Tat ab, gilt aber aufgrund der vielen Zeugenaussagen als überführt. Einer seiner ersten Opfer ist an AIDS erkrankt, was der ganzen Dramatik noch Unheil zur Seite stellt. Wie Viele Opfer sich mit dem HI-Virus angesteckt haben, kann erst in ein paar Wochen festgestellt werden.
Es war nicht so, dass der Kleine leicht aufzuhalten gewesen wäre. Angestochene berichten, dass sie die Verletzungen erst später bemerkt haben. Es sah wohl so aus, als würde ein betrunkener Jugendlicher durch die Masse laufen.
Betrunkener Jugendlicher. Früher sagte man einfach nur Betrunkener; es war meist, bis auf die regelmäßigen Ausnahmen, das Privileg der Erwachsenen.
Die Frage ist nicht, ob es Nachahmer geben wird. Denn die wird es geben: Unaufhaltbare Psychopaten. Die Frage ist, wie kann man sich vor solchen Aktionen schützen?
Gar nicht. Der einzig wahre Schutz ist präventiv: Und zwar in Erziehung, Umgang und den daraus resultierenden Perspektiven, die man seinen Kindern oder Mitmenschen gibt.
Wie dem auch sei - bald läuft die WM an.
Sonntag 28. Mai, 2006

Fiidle

Es gibt Situationen die glaubt man nicht, hätte man sie selbst nicht erlebt. Dieser kurze Dialog mit sehr unerwarteter Poente gestern Abend im »Ali Baba« Schnellrestaurant meines Vertrauens, hätte aus einem Drehbuch stammen können. Jedenfalls habe ich Stunden danach noch gegrinst wie ein Honigkuchenpferd. Im Grunde mache ich das jetzt noch, wenn ich daran denke.
Erzählen? Nein das kann ich nicht. Jedenfalls nicht hier. Komplimente genießt man und schweigt online. Mir persönlich hat es bewiesen, dass der Weg den ich gehe, kein schlechter ist. Danke dafür, Schicksal.

Es kommt nicht oft vor, dass ich eine Party einfach so verlasse. Gestern Abend konnte ich nicht anders. Ich hoffe die Beteiligten verzeihen mir und feierten munter weiter. Das Publikum war nicht ganz mein Ding - ohne dass ich das jetzt negativ meine. Na ja, drei Lichtblicke waren ja da.

Schönen Restsonntag noch!
Freitag 26. Mai, 2006

Traum

Mein Traum von heute Morgen war sehr seltsam. Eigentlich hatte ich es den Tag über vergessen, aber eben auf dem Parkdeck ist es mir wieder eingefallen. Ich bin gegen halb Sechs aufgewacht und nach einer kurzen Toilette wieder eingeschlafen, wobei ich auch diesen schrägen Traum hatte:
Es war irgendwo in Italien. Da gab es eine ebenerdige Tiefgarage, die gleichzeitig der Eingang zu unserer Wohnung war. Wir saßen zusammen an einem Tisch und das Thema kam auf den Welthunger zu sprechen. Speziell Afrika. Eine Frau, ich kenn' sie in der Realität nicht, sagte, man könne diesen Menschen helfen, wenn man sich einen Arm abschneide. Damit könne man den Hunger stoppen. Sie sah mich an und forderte von mir meinen Arm zu opfern. Es wäre besser so. Während wir alle noch redeten, holte ich ein Messer und schnitt meinen linken Arm, kurz vor der Elle ab. Ich bin Linkshänder - zwar bin ich Rechts stärker, aber ich schreibe mit Links. Den Arm übergab ich dann dieser Frau, die es dankend annahm. Plötzlich verwandelte sie sich in eine mir sehr gut bekannte Person. Ich lief so durch die Straßen und ein Mann flüsterte mir an einer Kreuzung ins Ohr, ich solle meinen Arm wieder holen, die Frau hätte gelogen. Also lief ich wieder zurück und ging durch die Tiefgarage, wo ich auf eine andere Bekannte traf. Ob sie wisse wo mein Arm sei, fragte ich. Ja, der müsse noch hintern irgendwo liegen, die andere Person hätte ihn in einer Plastiktüte in die Ecke geworfen. Ich fand den Arm und wollte ins Krankenhaus. Leider musste ich durch die Tiefgarage kriechen, denn die wurde immer tiefer und tiefer, so dass ich nicht mehr darin stehen konnte. Als ich zwischen zwei Autos lag, wachte ich auf. Natürlich hatte ich meinen Arm noch dran.
Freitag 26. Mai, 2006

Se.ssel

Schnell nach Hause, die Möbel kommen. Mit diesen Gedanken den Leihwagen bis in die Roten gejagt. Der zog, und sehr gut sogar. Die Möbel kommen, schnell.
Kaum da, war's auch schon so weit. Der LKW bog um die Ecke. Mit den Nachbarn hatte ich schon gesprochen. Da die selbst am Vatertag ihren Umzug geplant hatten, wäre meine Möbellieferung kein Problem. Am Ende war's das aber doch - nicht mit den Nachbarn, sondern mit den Möbeln. Leider.
O.K. Es waren keine Neue, sondern laut Verkäufer, Neuwertige. Das Subjektive ist ein Schlingel des Eigennutzes. Dom de Luise, oder sein Doppelgänger in der Jugend, stieg aus und wuchtete die Sesselgarnitur mit einem Elan der seines Gleichen sucht, auf den Gehweg. Alle Achtung dachte ich. Alle ACHTUNG. Packe er das wieder in sein Gefährt, ließ ich trocken über meine Lippen springen. Neuwertig ist natürlich relativ. Die Relativität der Sesselgarnitur aber trotze jeder Vorstellung.

Na ja. Dom de Luise, packte das Ganze schnell wieder ein und fuhr von Dannen.
Freitag 26. Mai, 2006

Trau.bern

Bern CH - WappenEinmal die Lanze für die Schweiz brechen hier. Zumindest in Bern gibt es einen Haufen richtig angenehmer Menschen. Ich denke, dass trifft auch für den Rest der Schweiz zu. überrascht wurde ich durch ein Begrüßungsessen - «die Fahrt war ja so lang». Meine für die Fahrt eingepackten Trauben kamen kurzerhand in das Gefrierfach. Später hat man damit geworfen und traf auch das eine oder andere Glas voll Getränk.
Im Grunde ist es ja so - wer Housemusic liebt, kann gar nicht schlecht sein.

Have fun!
Mittwoch 24. Mai, 2006

Käse.toast

Etwas über zwei Jahre ist es her, dass ich mit der Bekannten, die sich gestern Abend unvermittelt zu Besuch angekündigt hatte, zusammen saß. Bis kurz vor ein Uhr fuhren wir - durch Tee, Kinderschokolade und Käsetoast begleitet -, von einem Thema in das andere. Ergo bin ich heute etwas verschlafen gewesen - aber ansprechbar.
Ich bin erstaunt wie sehr sich ein Mensch in dieser Zeit ändern kann und doch er, bzw. sie selbst bleibt. Vor allem, weil ich das damals von diesem speziellen Menschen nicht angenommen hatte. Das Leben zeichnet und lehrt. Sie ist eindeutig gewachsen. Positiv.
Nebenbei hat sich die neue Wohnung als absolut besuchstauglich erwiesen. Feuerprobe bestanden.
Und jetzt freuen wir uns auf das lange Wochenende. Bin mal gespannt wie ich den drei Städtehopp bewältigen werde.
In diesem Sinne . einen schönen Feiertag!
Dienstag 23. Mai, 2006

Nahaber

Eigenartig.
Ich stand gerade vor dem Laden, eine Zigarette rauchen, weil mir der Kopf rauchte. Eigentlich müsste ich mir jetzt für den letzten Satz eine zentrieren - bin aber zu faul und vielleicht auch, sehe ich es nicht ein. Jedenfalls stand ich da so Cognac, nein, rum, rum stand ich ... - wartet mal. Ich pfeffere mir mal kurz Eine. Vielleicht kann ich dann endlich schreiben, was ich wirklich schreiben wollte. ... ...
Er war einer der ersten Türken an die ich mich aus meiner Kindheit erinnern kann. Da Männliche, die nicht zur Familie gehören, bei den Türken Onkel genannt werden, nannte ich ihn auch so. Onkel Busfahrer. Meine Eltern waren, oder sind vielleicht noch, sehr gut mit ihm befreundet. Er war, oder ist, mit einer Deutschen verheiratet. Sehr nette Person, seine Frau. Wir waren oft zu Besuch. Spannend war für mich sein Beruf: Busfahrer. Ich durfte auch nicht wenige Male nach der Schule oder in den Ferien mitfahren. So lernte ich die Stadt kennen.
Gerade habe ich ihn gesehen, als ich vor dem Laden stand. Ich war mir nicht sicher ob er mich erkennen wird, grüßte präventiv und von Herzen. «Nahaber» ne haber und ein Zwinkern überzeugten mich, dass er mich erkannte. Ich möchte nicht sagen, dass die Jahre körperlich nicht an ihn gezehrt haben. Sicher, das aber positiv. Fesch kam er daher.

Und irgendwie, keine Ahnung warum, gab das mir ein gutes Gefühl.
Dienstag 23. Mai, 2006

Opler

Aber Hallo.
Ich lese gerade so quer durch der/die Bloggerdorf. Ein Thema scheinen die Vier Opler zu sein. Opel hat vier Bloggern für eine gewisse Zeit einen Neuwagen hingestellt. Als Gegenleistung berichten die Vier über ihre astralogische Erfahrung. Schön.
Jetzt frag' ich mich, warum der eine oder andere Blogger, der keinen Opel angeboten bekommen hat, meint, dass man sich hier verkauft hätte? Ich bin mir sicher, dieses Opelangebot hätte jeder angenommen. Mit verkaufen hat das nichts gemein. Der blanke Versuch aus Neid Argumente zu pressen, ist schon immer lächerlich gewesen. Presst Orangen im Winter, Tomaten im Sommer. Das bringt mehr Erfolg und ist gesünder. Vor allem, glaubwürdiger.

Fahrt ruhig und unfallfrei. Habt Spaß dabei und schreibt darüber. Die Welt wird davon nicht untergehen.

Und mal ehrlich: Die Tatsache durch das Fahren von einem Opel einen gewissen Ruhm zu erlangen, ist schon an sich ein köstlicher Gedanke ;)
Montag 22. Mai, 2006

S.Kabel

... elektromagnetische AbhängigkeitIch wohne jetzt ca. 3 und ein bisschen Wochen in meiner neuen Wohnung. So langsam habe ich mich eingelebt. Seit einer Woche spinnt mein Fernseher; das heißt, gut die Hälfte der Programme fehlen. Wäre es eine SAT-Anlage, würde ich sagen, dass das Horizontalsignal blockiert ist. Da es ein Kabelanschluss ist, habe ich bei Kabel BW angerufen. Man würde einen Techniker vorbeischicken - sobald wie möglich. Das war Anfang letzter Woche. Am Freitag wusste man nichts mehr davon, nicht einmal das Objekt konnte man finden. Aber sobald man etwas gefunden hätte, würde man jemanden vorbeischicken. Egal, ich werde es überleben, dachte ich. Heute Morgen finde ich einen Zettel im Briefkasten: »Sehr geehrter Herr, unser Servicetechniker war vor Ort. Leider konnten wir sie nicht vorfinden, deshalb haben wir ihren Anschluss auf Grundversorgung geschaltet. Bitte melden sie sich etc. etc.«
Ich dachte, der Anschluss wäre über die Nebenkosten abgedeckt. Egal. Angerufen, Vertrag abgeschlossen und schon sieht man im Hause Ebola wieder VOX und Konsorten.
Bleibt nur noch anzumerken, dass das Ganze mit Kabelfernsehen nichts gemein hat. Kabel-BW versorgt die Stadt Heidenheim bis auf den Berg. Dort oben regelt das eine Privatfirma über eine SAT-Anlage. Bin mal gespannt, wann Kabel-BW mir einen Techniker vorbeischicken - sobald als möglich, vielleicht?

Nun die Kosten: 13.50 EUR/Mon. 1 Euro günstiger als Kabel-BW

image - http://www.karp-gmbh.de/pics/profile/ant_karp_gr.gif
Sonntag 21. Mai, 2006

Euro.Vision

Gestern Abend bin ich einfach mal zu Hause geblieben: Ruhe, kochen, keine Telefonseelsorge - weil ich es abgeschaltet hatte -, und, ich beschloss den Eurovision Song Contest anzusehen.

Das Interessanteste an der ganzen Veranstaltung war mal wieder die Punktevergabe. Mit Song Contest hatte das Ganze nichts gemein. Balkan Pingpong könnte man das nennen. Wobei das ehemalige russische Großreich nicht viel besser war.
Gib' du mir 12, dann geb' ich dir 10.
Und am Ende gewinnt Finnland mit einem Hardrock Song. Concours Eurovision de la Chanson.
Ich fand die Nummer auch sehr schräg. Aber gleich Nummer Eins?

Meine persönliche Liste der ersten drei:
1. Rumänien!!! (super, absolut toller Song - gigantische Stimme! Leider zählt das nicht beim Song Contest)
2. Deutschland
3. Finnland
Als der Rumänisch Beitrag lief, war ich mir sicher dass es gewinnen muss. Ich glaube, das Ding wird sehr bald in den Charts auftauchen.

ps.
Liebes Frankreich... ach was. Die Kleine hat's versucht.
pps.
Boah. Kroation. Aber Hallo.
ppps.
Superstar? Eher türkische Presswurst im Korsett.
Samstag 20. Mai, 2006

Crazy!

Jeden Tag vergesse ich es:
Danke Gnarls Barkley für Crazy!

Endlich mal wieder RnB wie's nur sein kann. Der Song reißt nicht nur mit Melodie, Stimme und Video sondern schläg einen um mit dem Text:
I remember when, I remember, I remember when I lost my mind. There was something so pleasant about that phase. Even your emotions had an echo in so much space.
And when you're out there, without care - yeah - I was out of touch, but it wasn't because I didn't know enough - I just knew too much.
Does that make me crazy - Does that make me crazy - Does that make me crazy - probably...
And I hope that you are having the time of your life - But think twice, that's my only advice!
Come on now, who do you, who do you, who do you, who do you think you are? Ha ha ha bless your soul - You really think you're in control
Well, I think you're crazy - I think you're crazy - I think you're crazy - Just like me!
My heroes had the heart to lose their lives out on a limb. And all I remember is thinking, I want to be like them. Ever since I was little, ever since I was little, it looked like fun - And it's no coincidence I've come. And I can die when I'm done!
Maybe I'm crazy - maybe you're crazy - maybe we're crazy - probably...

Hmmm.
Ich hab' den Song mal mit Groove Armadas «I see you Baby» unterlegt. Den Mix stelle ich hier für kurze Zeit online. (wma ca. 2MB). Das Ding ist absolut nicht perfekt. Ich muss das unter Leute und LAUT auflegen ... sonst wird das nichts.
Have fun,
schönes Wochenende!
Donnerstag 18. Mai, 2006

Strähnchen

Wehende Magmastreifen im Haar - wenn's hilft.Tja Leute. Mio ging zum Frieseur und tat Strähnchen machen tun.
Irgendeine Idiotie musste ja kommen nach dem Erlebten der letzten Zeit.

Veränderung fängt am Kopfe an ;-)
Donnerstag 18. Mai, 2006

Bright

Eigentlich wollte ich gestern Abend noch Harald Schmidt sehen und danach erschöpft von Tag und Gedanken, gemütlich ins Bett springen. Ich muss wohl eingeschlafen sein, denn als ich die Augen öffnete sprach ein Richter a. D. in der ARD über Gerechtigkeit. Zwei Minuten später war ich hellwach. Ich glaube ich habe noch bis kurz nach Ein Uhr einfach so dagelegen und nachgedacht. Die Sendung »Mehr Gerechtigkeit!, Ideen für eine bessere Welt«, hat mich voll erwischt. Leider werden solche Sendungen immer kurz vor oder nach Mitternacht ausgestrahlt.
Da gibt es Menschen, die verändern - entgegen dem System. Z. B. Professor Muhammad Yunus, der aus einem Projekt heraus die Idee für Kleinstkredite an Arme hatte. Wenn die Umstände nicht so sind, dass Sie Ihre Ideen verwirklichen können, dann ändern Sie die Umstände! Seine Idee geht um die Welt und wirkt. Oder die Idee des Dr. José Antonio Abreu. Der meinte, Jugendlichen eine Aufgabe in der Ausbildung klassischer Musik geben zu können. Mit Erfolg. Wer die Sendung gesehen hat, weiß was ich meine.
Ich hatte eine Patenschaft für zwei Kinder übernommen. Etwas mehr als 3 Jahre lief die monatliche Unterstützung von je 50/25 DM/EUR. Das Ganze gab mir ein gutes Gefühl etwas getan zu haben. Heute sehe ich das ähnlich, wenn auch nicht so egoistisch wie damals. Klar ist es gut, zu helfen wo man kann. Aber mit 25 Euro bewegt man nichts - auch wenn man geholfen hat.
Wir brauchen mehr Menschen wie Yunus, die verändern!
Es gibt eine Organisation, die solche Menschen sucht und ihre Projekte fördert. Ein großes Projekt das Gestern in der Sendung gezeigt wurde, will ich hier noch nicht mit Namen nennen. Ich habe gerade versucht mehr Informationen darüber im Netz zu finden. Spärlich.
Da gibt es noch den einen Menschen, der Linsen, die man für eine Augenoperation um rund 150 Dollar bekommt, für unter 5 Dollar produziert. Bei gleicher Qualität, versteht sich. Seine Idee wurde gefördert und verwirklicht. Die Wohlhabenden zahlen ein Vielfaches für die Operation und subventionieren damit die der Armen.
Sucht das mal über Google.
Mittwoch 17. Mai, 2006

Irgendwann

... hab' sogar ich Oberkannte-Unterlippe.
Unglaublich.

Ich werde nie vestehen, wie man Menschen bewußt und arg Schmerzen bereitet und sich siegesreich darin badet. Was geht in solchen Menschen vor sich? Selbst der Schlechteste, muss sich doch vor sich selbst rechtfertigen können, von seiner Aktion überzeugt sein. Konnte Hitler in den Spiegel sehen? Womit rechtfertigt der Pädophile seinen nächsten Schluck Wasser? Schafen Mörder gut?
All' diese Menschen, woraus besteht ihr Rückgrat? Aus Machtgefühl, überlegenheit?

Ich werde es nie verstehen.
Und jetzt, schon gar nicht.
Mittwoch 17. Mai, 2006

mordax

Heute Nacht im Traum ist mir Gibran begegnet. Nicht dass ich ihn als Person beschreiben könnte, aber es war so, dass ich ihn als solchen erkannt habe. Aber Träume haben einen großen Vorteil, sie sind endlich. So wie das Leben selbst, geht kein Traum ewig. Selbst Albträume nicht.
Das Universum lebt in Gleichgewicht. Zu allem gibt es ein Gegenteil.
Rot, bitter, fröhlich, unten, groß, Himmel, Hund, ängstlich, Wein. Nur für eines finde ich das Gegenteil nicht: Unrat. Dafür gibt es keines. Bösartigkeit, will man meinen, hätte ein Gegenstück: Gutartigkeit. Aber wer lang genug unter Menschen gelebt hat, weiß, dass die liebsten Engel zu den größten Bösartigkeiten fähig sind. Und nur vielleicht, damit das Gleichgewicht uns nicht erdrückt, haben wir ein Gegenteil zu Gott erkoren.
Bleibt die Frage ob der Tod das Gegenteil vom Leben ist.
Dienstag 16. Mai, 2006

Intermezzo

Für Belissima und Konsorten.
Kulturkreiserweiterung!
Dienstag 16. Mai, 2006

Schau-Schau

Landesgartenschau Baden-Württemberg 2006Jahrelang wurde in Heidenheim konzertiert, umgeschmissen, gebaut, eingestellt, gefeuert, gehadert, gelästert, sich überschätzt und auf blanke Schultern geklopft. Am Ende stand und steht der Event des Jahrzehnts für die Stadt Heidenheim. Vor Urzeiten wurde schon der Verlauf des Flüsschens Brenz so umgelegt, dass dieser durch Heidenheim fließt. Damals schon müssen Denker und Akteure an die BW Landesgartenschau 2006 gedacht haben.
Hört man sich durch die Stadt, jagt eine Meinung die Andere. Die ewigen Nörgler prognostizieren eine Pleite, die optimistischen Propagandisten wollen dagegen halten. Es wird sich zeigen. Ein Erfolg ist es jetzt schon, auch wenn man das vielleicht nicht gleich erkennen will.
Was aber bitter bleibt, ist die Tatsache der Präsenz der Landesgartenschau 2006 in Heidenheim. Man sollte meinen, Präsenz sei wichtig um Gäste zum Besuch zu bewegen. Wahrscheinlich denkt die Landesgartenschau Heidenheim 2006 GmbH da etwas anders. Ich will nichts gegen die Drucke aller Art sagen, die hier im Umlauf sind. Selbst die A-Klassen sind eine Klasse für sich mit ihrer Werbefläche.
Aber schon einmal die Internetseite der Landesgartenschau Heidenheim 2006 besucht? Selbst bei Wasser und Brot als Lohn, hätte man es besser gestalten können.
Leute das ist das Internet! Hier sieht man hin und nicht weg. Etwas mehr Professionalität wäre angebracht gewesen - bei all den Flocken die man für Prestige ausgegeben hat.
Aber eines hat die Seite allemal: Die Lacher seiner Besucher. Ob dieser Humor ausreichen wird, den Internetbesucher auch körperlich nach Heidenheim zu locken, ist vielleicht diskutabel.
Und jetzt klopft mal weiter die Schulter des Vollpfostens, der solch eine Untat ins Netz gestellt hat. Super.

2008 muss sich Neu-Ulm an den «Donaugestaden» zur Landesgartenschau profilieren! Schau ma mal.
Montag 15. Mai, 2006

Vamos

Anfängliche Tankstellenbekanntschaft stellte sich später als Star vor

Ich hab jetzt mal ein paar Bilder zusammen gesucht. Zuerst kommen die Privat, später die Public.
Die Dame hier links, kannte jeder schon von «Germany's next Topmodel». Jeder, außer mir natürlich. Dafür trafen wir uns zufällig nach demselben Weg fragend, an einer Tankstelle - mitten in der Pampa. Sie durfte mitfahren.
Sonntag 14. Mai, 2006

Back

Therese - Colin - Ebola Die Einzige, die gestern Früh um 3°° Uhr noch frisch aussah - obwohl sie nun fast schon 24 Std. auf den Beinen stand und davor nur 2 Std. geschlafen hatte -, war Colin Fernandes.

War ein super Abend! Bilder folgen in den nächsten Tagen.

ps.
Manche DJs gehören geschlagen. Dazu gehört auch der Resident vom Vamos in Bamberg.
Donnerstag 11. Mai, 2006

Harmonie

Folgendes ist ein Auzug aus Max Lüschers, «Die Harmonie im Team».

Die Störung der vier normalen Selbstgefühle
Wie sich ein Mensch selbst fühlt, heißt: Selbstgefühl. Es gibt vier normale Selbstgefühle:
Die Selbstachtung.
Das Selbstvertrauen.
Die Zufriedenheit.
Die innere Freiheit.
Jedes der vier normalen Selbstgefühle kann gestört sein. Statischtische Ergebnisse zeigen, dass zwei Drittel der Menschen in unserer Zivilisation unter Störungen von einem oder zwei dieser Selbstgefühle leiden. Das hat oft psychosomatische Beschwerden zur Folge. Dazu gehören auch Kreislaufkrankheiten und Herzinfarkt.
...
Wer gegen seine überzeugung handelt, beleidigt seine Selbstachtung. Wer es oft tut, lebt in einer ständigen Selbstbeleidigung. Das chronische Sich-selbst-Beleidigen ist der Grund und Nährboden dafür, dass jeder harmlose und belanglose äußere Anlass als Beleidigung aufgefasst wird. Das Beleidigtsein äußert sich als Empfindlichkeit, Verletzlichkeit und kann zu Trotz und Aggressionen führen.

Es gibt zwei Wege zur Selbstbeleidigung. Beide stören die Selbstachtung und sind der Grund, weshalb man sich von anderen beleidigt fühlt. Der erste ist direkt und daher leicht zu verstehen. Es ist das Beleidigtsein des bösartigen Menschen.
Die zweite Selbstbeleidigung geschieht auf einem glorifizierten Umweg. Es ist das Beleidigtsein des profitgierigen Idealisten.

Das Beleidigtsein des bösartigen Menschen
Es ist leicht einzusehen, dass Menschen, die Böses tun, ihre Selbstachtung zerstören.
Aber auch diejenigen, die sich alltäglich durch Lügen und unwahre Ausreden, durch ein profitgieriges Ausnützen der anderen durchs Leben schlängeln, haben ein deutliches Wissen über ihr schlechtes Tun. Daher haben sie ein schlechtes Gewissen, selbst wenn sie es sich nicht eingestehen.
Mit Empörung verachten sie jeden anderen, der so handelt wie sie. Weil sie aber genauso handeln, können sie sich selbst auch nicht achten. Auf diese Weise beleidigen sie ständig ihre Selbstachtung. Die chronische Selbstbeleidigung bewirkt, dass ein harmloser äußerer Anlass als Beleidigung aufgefasst wird.

Das Beleidigtsein des Profit-Idealisten
Der Profitidealist hält seine Wünsche und Ansprüche für Ideale. Er wünscht sich einen idealen Liebespartner. Ein anderes Ideal ist sein beruflicher Erfolg oder die Karriere, und er findet es ideal, das zu besitzen, was er sich wünscht.
Echte Ideale allerdings sind das Gegenteil von derartigen Profitidealen. Echte Ideale wie Aufgeschlossenheit, Aufrichtigkeit, Gerechtigkeit, Verantwortung und Wohlwollen sind Richtlinien, um in verschiedenen Situationen richtig zu handeln.
Warum sind Menschen, die keineswegs bösartig sind, sondern sich sogar für Idealisten halten, dennoch rasch verletzt und beleidigt?
Donnerstag 11. Mai, 2006

Intern

Es hat sich wieder etwas geändert am Fieber.
Ein paar kleine neue Feinheiten und so weiter.
Die Zeit bleibt halt nicht stehen ... auch hier nicht.

Nur der Counter läuft gerade nicht so wie es sollte. Aber Morgen ist auch noch ein Tag ... hoffentlich.
Have fun!
Donnerstag 11. Mai, 2006

PR.eis

Es ist keinen Unterschied ob Moslem, Christ, Jude, Hindu oder 1. KC Köln Fan; alle leben in der Kultur der Nehmer. Daniel Quinn hätte es nicht besser beschreiben können in »Ismaels Geheimnis«, als er schrieb, dass sich unser Erkennungsmerkmal in der Wegsperrung der Nahrung zeige. Unsere Gesellschaft funktioniert, wenn und weil wir Nahrung wegsperren.
In den letzten Monaten habe ich so etwas wie eine Persönlichkeits-Metamorphose durchlebt. Ich stehe an dessen Ende nicht als Schmetterling oder irgendetwas das besser ist als vorher da, sondern als jemand, der einen gewissen Frieden gefunden hat. Zwar schlagen mir mein Leben und dessen Konsequenzen - Alltag eben -, immer wieder mit dem Hammer gegen mein Schienbein, aber, es gehört dazu.
Ein Mensch den ich sehr achte, sagte mir vor ein paar Wochen, er würde sich von niemandem mehr zu etwas zwingen lassen. Kompromisse sei er bereit zu gehen, Zwänge blockiere er vollkommen. Er kann es leisten dachte ich und überlegte was es bedeutet, in Zwängen zu leben. Auch, ob man es erkennt, wenn man in sochen lebt.
Für die meisten Menschen ist der Partner eine Ego-Bestätigung. Das heißt, der Partner ist da. Er bzw. sie, muss auffangen, da sein, kommen, machen, richten, schlichten, hören und auch ertragen. Aus welchen Gründen erträgt ein Partner sein Gegenüber? Ist das Fühlen von Liebe oder einer anderen Art von Zuneigung, nicht auch das Tor zum Bezwungenwerden?
Ich für meinen Teil habe beschlossen mich nie wieder bezwingen zu lassen, schon gar nicht von Gefühlen. Keiner sollte sich so wenig wert sein, eine Einseitigkeit zu erleben. Nur weil man weiß wie der andere ist, muss man es nicht ertragen. Und wenn man bereit ist einen Weg zu gehen, darf man erwarten dass der Gegenüber ebenso bereit ist, ein Stück davon zu gehen.
Es gibt Menschen, die verlangen vom Partner einen Preis zu zahlen. Du weißt doch genau, was der Preis ist um mit mir zusammen zu sein. Man kann Nahrung wegsperren, damit eine Gesellschaft funktioniert. Man kann aber keinen Preis für sich fordern, damit eine Beziehung funktioniert.

Vielleicht mit ein Grund weshalb ich noch nie im Puff war.
Montag 08. Mai, 2006

Zyrtec

Seit ich dieses Antiallergikum nehme, könnte ich den ganzen Tag schlafen ...

Schlimm.
Montag 08. Mai, 2006

Ver.trauen

An dieser Stelle wieder, der Spruch zum Wochenstart:
Als der Zundelheiner und der Zundelfrieder wieder aus dem Turm kamen, sprach der Heiner zum Frieder: »Bruder, wir wollen doch den roten Dieter besuchen, sonst meint er, wir sitzen ewig in dem kalten Hundsstall beim Herr Vater auf der Herberge.« »Wir wollen ihm einen Streich spielen«, sagte der Frieder zum Heiner, »ob er's merkt, daß wir es sind.« Also empfing der Dieter ein Brieflein ohne Unterschrift: »Roter Dieter, seid heute nacht auf Eurer Hut, denn es haben zwei Diebsgesellen eine Wette getan: einer will Eurer Frau das Leintuch unter dem Leibe weg holen, und Ihr sollt es nicht hindern können.« Der Dieter sagte: »Das sind zwei rechte Spitzbuben aneinander. Der eine wettet, er wolle das Leintuch holen, und der andere macht einen Bericht, damit sein Kamerad die Wette nicht gewinnt. ...«

Eigentlich eine schöne Geschichte. Der Auszug aus Johann Peter Hebels «Der Zundelheiner», zeigt wie es mit dem Verbundensein in Wirklichkeit ist. Verbündete, hier sogar Brüder, werden zu Gegnern an der eigenen Seite. Es reicht also nicht eine Union zu gründen um sich dann als Einigkeit präsentieren zu können. Die Einigkeit, das Verbundene und Vertrauen, erlebt man nur, wenn man mit seinen Verbündeten keine Wetten abschließt oder sich mit ihnen misst.
In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart. Messen sie sich nicht an ihren Verbündeten, sondern an ihren Feinden.
Samstag 06. Mai, 2006

Birk.elend

Birke Kann man eigentlich Birken verklagen?
Und damit es dir nicht langweilig werde im Leben, bekommst du eine neue Aufgabe. Sensibilisiere dich gegen Birkenpollen. Hierzu bekommst du Augenlider, die an Orangenstücke erinnern und ein Brennen in der Lunge sobald du dich bewegst. Die Augen schwellen gegen Abend ab - bis dahin siehst du aus wie ein frisch geficktes Beutetier einer sich rächenden Natur.
Das mit der Lunge geht klar. Kein Problem. Aber diese Augen ... wohin damit wenn nicht unter einer Sonnenbrille verstecken. Klischee erfüllt: Solarium gebräunter Mitbürger, Sonnenbrille im Kaufhaus an der Kühltheke. Das heißt, ich werde heute schnell im Einkaufen sein. Rein in die Bude, raus aus der Bude; dazwischen Wasser, Käse, Milch geschnappt und kurz an der Kasse gezahlt. Sollte mich jemand erkennen, fragen wieso ich so aussehe wie ich aussehe, sage ich einfach: Hatte eine lange Nacht und der Jüngste bin ich auch nicht mehr.

Und ganz von Hinten ... - wie kann man nur einen Satz so anfangen! Und ganz von der Ferne höre ich die Stimme rufen: Don't forget to party!!!
Freitag 05. Mai, 2006

Einigkeit

Hallo Bundestag.
Zur aktuellen Diskussion um die Einigkeit, eine etwas andere Version.
Es geht auch «andersherum»
Ein schönes Wochenende ;-)
Freitag 05. Mai, 2006

Metron

Ein richtig tolles Wetter haben wir gerade. Angenehm.

PAN METRON ARISTON. Alles mit Maß.
Picassos »Dora Maar mit Katze« für 95 Millionen Dollar. Der Kilo Kaviar für 700 Euro, nach oben keine Grenze.
Warum?
»Weil man es sich leisten kann«, ist kein Argument sondern eine Flucht vor dem Gewissen. Leisten kann man sich ein schönes Auto, schicke Kleider, eine Villa und oder eine Reise um die Welt - wenn man kann. Auch wenn ich es hätte, warum sollte ich für Kaviar solch bescheuerte Summen zahlen? Nur damit ich gegessen habe, was sich nicht jeder leisten kann? Warum sollte ich Millionen für ein Bild zahlen? Nur weil es Kunst ist? Kunst kostet nichts - wenn sie kostet, ist es Luxus. Kunst sammelt man nicht, man sieht es sich an, denkt darüber nach und gibt dem Künstler gerade soviel, wie er für die nächste Suppe braucht.

Ein schönes Wetter, wirklich.
Mittwoch 03. Mai, 2006

Heute

Fieber Ruhetag!

Einfach das Geschriebene stehen lassen. Es läuft nicht weg und kann in Ruhe gelesen werden.
Have fun,
genießt den schönen Tag - es könnte immer der letzte sein!
Dienstag 02. Mai, 2006

.

Unterzucker ist was richtig übles!
Montag 01. Mai, 2006

Mai.streich

Mit neun Jahren durfte ich das erste Mal mitgehen; Maienstreiche. Ich kannte das vorher noch nicht, da Maienstreiche in meiner Familie kein Thema waren und in der Schule keiner davon erzählt hatte. Bis eben zu meinem neuen Lebensjahr. Meine Eltern hatten in diesem Jahr neue Freunde. Es waren die Eltern eines Klassenkameraden. Leider sind beide gestorben. Leider, ich hatte sehr gern.
Ich war sehr aufgeregt und wusste nicht genau um was es sich da eigentlich handelt: Maienstreiche. Mein Freund erzählte mir sehr abenteuerliche Geschichten, die ich fast nicht glauben konnte. Jedenfalls sammelten wir, in den letzten Tagen im April, Hundekacke. Ziemlich ekelhafte Sache - schon damals war Hundekot einfach nur das was Hundekot auch heute ist: Kacke eines Vierbeiners. Ich weiß noch wie wir das Ganze höchst geheim in einer Coop-Tüte hinter unseren Mülltonnen versteckt haben. Am Abend der 30. April wickelten wir es in Zeitungspapier um es dann vor der Haustür eines wirklich bösen Menschen angezündet liegen zu lassen. Natürlich haben wir geklingelt wie die Blöden, bis unser Sport- und Mathelehrer rausgestürmt kam. Der böse Mensch trat mit Indianergewalt das Feuer aus und die Kacke an seine Hausschuhe. Mich hat er gesehen. Schließlich stand ich da und konnte es nicht glauben was wir da eben getan hatten. Nach der nächsten Schwimmstunde hatte ich ein geplatztes Trommelfell und Chlorwasser im Gehörgang. Ekelhafte Geschichte. Drei Jahre später hab' ich ihn eine gescheuert. Skorpione können warten.
Ich weiß nicht wie lange mein Vater mir die Geschichte mit der Dose Rasierschaum nachgetragen hat. Er musste sich am Abend des ersten Mais ohne Schaum rasieren. Er musste. Meine Mutter war nicht gewillt ihn mit seinem »Wildwuchs« zu der Einladung ihrer neuen Freunde, den Eltern meines Freundes, mitzunehmen. Schlimme Sache. Ich konnte fliegen. Konnte ich immer wenn Vater zuschlug.
Die Dose, respektive den Inhalt, sprühten wir in den Briefkasten eines anderen Lehrers. Eigentlich hatte er das gar nicht verdient, denn ich mochte ihn sehr. Leider ist auch er gestorben - danke für die ersten Erfahrungen in der Welt der Physik, möge Deine Seele in Frieden ruhen.
Mit den Klopapierrollen haben wir ein paar Autos umwickelt, bekamen dafür eine vom Nachbarn gescheuert. Der war irgendwie schneller als wir und erwischte uns unten an der Straße. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Schließlich haben wir es überlebt.

Wenn ich mir heute so die Straßen am ersten Mai ansehe, wird mir schlecht. Mit Streichen hat das Ganze nichts mehr gemein. Es grenzt an wilde Zerstörungswut was die Kleinen heute an Maienstreichen missverstehen. Leider, und das muss ich zugeben, fällt mir das im Besonderen in Wohngebieten mit hohem Ausländeranteil auf. Leider.
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