Montag 31. Juli, 2006

Zeder

Annektiertes Land - auch von der Hisbollah beschossenWieder mal. Frau Condoleezza Rice, US-Außenministerin, macht Druck auf den UN-Sicherheitsrat: «Noch in dieser Woche soll eine Resolution beschlossen werden.»
Geht's noch?
Auf der einen Seite ist das ja richtig Ritterhaft, Frau Rice. Aber diese Schönwäsche nimmt ihnen wieder nur der konservative Mob ab, sonst niemand. Zweimal innerhalb einer Woche hat die USA, eine eindeutige Verurteilung Israels durch die UNO verhindert. Weder die vermeintlich unbeabsichtigte Tötung der vier UN-Soldaten, noch die absichtliche Ermordung von ca. 60 Zivilisten - darunter mehr als die Hälfte Kinder -, in Kana wurden gerügt. Das begreift Israel natürlich als stille Vollmacht. Die jetzt geforderte Resolution ist eine Farce.
Einzig die 48stündige Aussetzung der Luftangriffe ist ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ein Segen für die Zivilbevölkerung - einige können wenigstens versuchen, sich und ihre Kinder, irgendwo im Norden, in Sicherheit zu bringen...
Die Hisbollah ist und bleibt eine Terrorgruppierung. Man kann sie weder mit Waffengewalt noch mit Liquidierung unschuldiger Kinder bekämpfen. Beides stärkt, was man vernichtet sehen will. Einzig die Radierung der Gründe - die Substanz der Ideologie einer solchen Organisation -, kann zum Erfolg führen. Die Annektierung der Golanhöhen sollte und muss rückgängig gemacht werden - damit würde der Hisbollah zumindest einer der Köpfe endgültig abgeschlagen werden.
Montag 31. Juli, 2006

Emanzipation

An dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart - von höherer Stelle:
Eine Frau saß in einer Bar und gönnte sich einen Afterwork-Drink mit ihren besten Freundinnen. Plötzlich betrat ein gut gebauter, extrem sexy aussehender, junger Mann die Bar. Er war so umwerfend, dass sie ihn ununterbrochen anstarrte. Der junge Mann bemerkte ihren starren Blick und ging direkt auf sie zu. Bevor sie sich für ihr Verhalten entschuldigen konnte, lehnte sich der junge Mann über sie und flüsterte ihr ins Ohr: Ich mache alles, absolut alles, was immer du willst, sei es noch so extravagant, für 20 Euro, ohne jegliche Gegenleistung.
Ganz aufgeregt fragte die Frau was die Konditionen seien. Der junge Mann wiederholte: 20 Euro und du musst mir nur sagen, was du willst, in drei Worten!
Die Frau dachte über seinen Vorschlag für einen Moment nach, zog ganz behutsam einen 20 Euro-Schein aus der Tasche, drückte ihm den Schein ganz gefühlvoll in die Hand - zusammen mit ihrer Privatadresse. Sie schaute ihm tief in die Augen, spitzte ihre Zunge und ließ sie ganz langsam die Lippen entlang gleiten, legte ihm eine Hand auf den Oberschenkel, lehnte sich mit ausgestreckter Brust zu ihm und flüsterte ihm ins Ohr: »Putz mein Haus!!!«


Damit beweißt sich, wie unkonventionell Frauen denken und handeln können. Leider nicht immer.
Montag 31. Juli, 2006

Trauer

Dieser Montag fängt in allen Bereichen traurig an.
Tiefste Trauer!

Dennoch wünsche ich allen einen schönen Wochenstart!
Freitag 28. Juli, 2006

Mix

eb juli 07Ich hab's vor einer ganzen Weile versprochen und heute ist es soweit:
Mein Livemix Mittschnitt von Gnras Barclays «Crazy» mit Despina Vandis «Gia» und Zookey (lift your leg up).

Viel Spaß beim hören ... vielleicht gefällt's ja dem einen oder anderen - würd' mich freuen.
Freitag 28. Juli, 2006

.

Ich fahr' da jetzt hoch, und hole ihn aus dem Krankenhaus heim.

So lang wie's geht und gehen muss.
Donnerstag 27. Juli, 2006

Blogsgestockt

Irgendwie sagt das jeder: Ich hebe keine Stöckchen auf. Das ist hier auch eine Ausnahme - schließlich kommt es auf die werfende Person an und nicht auf den Fänger. Ist wie beim Hund, der nicht zählt, weil eigentlich der Werfer sich mehr freut als ... ich bin kein Hund ;-)
Warum bloggst Du?
Ich blogge nicht. Das ist ein Gerücht. Ich therapiere mich mit dem Fieber und mache damit der Welt eine Freude: Ein irrer Ebola da draußen täte niemandem gut. Also spinn' ich besser hier und gut ist.
Seit wann bloggst Du?
Die Seite hier gibt es seit Juli 2000. Damals gab's nur Geschichten im «das Pferd ist hinten wie höher» und später Hanfattack. Am 15.03.2001 hab' ich dann, durch Sexgott und Carina-Dee inspiriert, Graymatter installiert. Genau ein Jahr später hat's alles zerschossen ... aber Trotzkopf hat's neu aufgesetzt etc.
Selbstportrait?
Zumindest habe ich beide Ohren noch, kann aber nicht so gut zeichnen wie van Gogh. Man müsst's mir einfach so mal glauben ...
Warum lesen deine Leser dein Blog?
Sie lesen? Skandal.
Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf deine Seite kam?
2 in the pink 1 in the stink - via Yahoo.
Ich vermisse seit Januar die Anfragen nach der Arschfalte. Traurig. Kam eigentlich fast jede Woche vorbei ...
Welcher deiner Blogeinträge bekam zu unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Houston, wir haben ein Problem: Die wollen von mir wissen, welcher Blogeintrag zu unrecht zu wenig Aufmerksamkeit bekam - was soll ich antworten?
Sag' ihnen, zzzssschhh rrressstt ... die Verbindung ... schhrrrrrzzzzzzz ...
Dein aktuelles Lieblings-Blog?
Ach das? Ja, schon, es steht in meiner Linkliste (lese-abos ->).
An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
dieJulia, ;-)
Herr Doc-Rollinger, weil's interessant werden könnte.
Frau Julie, weil's lustig werden könnte.
kleinesf, weil ich ihn/sie/es heute das erste Mal gelesen habe.
Donnerstag 27. Juli, 2006

uRGs

AC Milan HDH - geht morgen onlinePuuuh. Oder Muh. Mäh geht auch - in diesem Fall ist's egal.
Ich häng' hier grad' in einer Schleife und komm' nicht raus. Bis Morgen, sollte eine Web fertig sein - kein Problem ansonsten aber, irgendwie will mein Hirn nicht die nötige Motivation aufbauen. Ich hab' alles versucht: Gegessen, getrunken, bin rum gelaufen, hab' mal was gesprochen, bin rumgesurft, hab' Grafiken bearbeitet, mir sogar noch eine Portion Nahrung zugeschoben, gut zugeredet, mich gedehnt ... aber was passiert? Die Primadonna in mir sagt: Nö, kein Bock.
Und dann immer wieder diese Telefonate zwischendurch: Hallo Haki, bla blabla. Ich kann jetzt nicht. Ja schon gut, aber bla blabla. Welchen Teil von, ich kann jetzt nicht, hast du nicht verstanden? Ja klar, ich hab' verstanden aber, bla blabla. - Ich liebe solche Menschen. Die stehen zu sich und keine Sorge, dass sie mal ihren Egoismus verstecken würden. Nein, darauf ist Verlass. Man sollte immer seine Linie halten.
Kennt Ihr das? Diese Menschen die sich beim ersten Gespräch als Geradeaus vorstellen? Ich bin geradeaus, nicht hintenrum. Es gab' Zeiten, als ich noch klein war, da wollte ich das glauben. Mit der Zeit lernt man dann, dass dieses Geradeaus nur dann gilt, wenn man ihnen in die Augen sieht. Dreht man sich um, ist Geradeaus relativ. Das Raum-Zeit-Gefüge lässt sich krümmen.
Zurück zum Webseite. Alle Schablonen sind fertig; ich müsste es nur füllen. Morgen, sagt der innere Igelhornkäfer, MORGEN. Bitte, lass' es uns heute zusammen fertig machen, Morgen ist so viel anderes anständig. Zur Strafe legt sich Igelhorn einfach schlafen, dieses Mistding. Es schnarcht so laut, dass ich fast nicht wach bleiben kann. Gott sei Dank ist heute kein Training, kein Seewetter.
Ich glaube, nach meinem täglichen Krankenbesuch gleich, werde ich mich mit einem Becks Passion - schmeckt ganz gut das Zeugs - bewaffnet auf meine neue Couch pflanzen. Gimme Televison, gimme Strahlung, gimme mein eigen Klo und Dusche.

So, jetzt bin ich motiviert genug - danke mein Fieber, du hast mir immer schon zugehört -, die verweigerte Arbeit doch noch zu ... gähn.
Donnerstag 27. Juli, 2006

U.no

Auszug Netzeitung: Der UN-Sicherheitsrat hat sich nicht auf eine Erklärung einigen können, die den israelischen Angriff auf UN-Soldaten als vorsätzliche Handlung missbilligt. Bei der Attacke waren vier Blauhelme getötet worden.

Hat jemand dem chinesischen Deligierten zugehört? Danach wußten die Israeli genau, dass es sich um einen UN-Posten handelte.
Dieser Akt war eine Warnung - nach dem Motto: Wir sind entschlossen, mischt euch nicht ein.

Schande.
Mittwoch 26. Juli, 2006

Cine.me

Otto Krause - obwohl das ja ein Mythos ist, benutzen wir's halt trotzdem -, mein Kinonichtgehenkönnen-Syndrom werde ich wohl zwangsläufig überwinden. Müssen. Das heißt, ich werde wieder ins Kino gehen, schöne Filme schauen und es auch genießen. Das Filmsehen, meine ich.

Damit es nicht allzu schwer wird, sehe ich mir am Anfang schöne Kost an:
1. Feed the World Man will es kaum glauben, aber die Vollidioten in Person, die Schweizer, nicht das Volk sondern die mit dem Nachnamen, haben es geschafft diesen Film nun endlich auch, in ihrem Aalen/Heidenheim Kinomonopol zu zeigen.
2. Haus am See Heirate mich, Sandra Bullock.
3. Fluch der Karibik II Den Ersten, habe ich nie gesehen.
4. Hui Buh Christoh Maria Herbst via M. Bully Herbig - aber Hallo!
Und last but not least, der Film, der mich wirklich anzieht wie Schuhe Waldmoos:
5. Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders Bitte Gott, lass mich vorher nicht sterben!

Kaiser gegen Krause berichtig. Dank Aufmerksamkeit eines Lesers.
Mittwoch 26. Juli, 2006

Guantelemo

Ich bin seit 1993 selbständig in der EDV-Branche; und noch nie hatte ich einen Fall, wie ich es in den letzten 3.5h erlebt habe.
Ein Kunde ruft mich an und klagt über negative Interneteinwahl. Das Erste was ich vorfinde ist ein Teledat Router, der keine Leitung meldet. Ein neuer Router reagiert ebenso. Also denke ich an eine Sperre und rufe die T-Onlinetechnik an, die mir aber nichts dergleichen bestätigen kann. Alles O.K., Kunde grün, Zugangsdaten offen aber ... was ist das ... die Leitung fehlt. Sag ich doch, keine Leitung. Keine Störung - die Leitung ist abgeschaltet. T-Online nicht kann feststellen weshalb und wann.
Es folgen 1.5h Telefonmarathon, Auftragsverfolgung wo es keinen Auftrag gibt. Dann findet ein Telekommitarbeiter einen Auftrag, aber das System kann nicht feststellen wer, wieso und worüber. Die Mitarbeiternummer ist laut Originalzitat, sehr komisch und weder einem Mitarbeiter noch Fremdprovider zuweisbar. Das einzig Feststellbare, ist das Aufführdatum: 25.07.2006. Die Mitarbeiterin spricht schon von Feinden, worauf ich lache. Zumindest sieht es so aus, als wäre das Ganze intern bei der Telekom gelaufen. Man könne zwar eine Auftragsbestätigung unterdrücken - wieso das überhaupt möglich ist, beantwortet sie nicht -, müsse aber auf jeden Fall eine gültige Personalnummer eintragen, damit der Auftrag überhaupt vom System übernommen wird. Ich hoffe doch dass das so ist! Drei Stunden Telefonmarathon und, kein Erfolg. Ein Abuseschreiben geht morgen per Post raus. Die Leitung wird innerhalb 48 Stunden wieder geschaltet. Schneller geht's nicht, weil der Port weggefallen ist.
Wie ist das möglich? Da wird eine T-Onlineleitung ohne einen eindeutigen Auftrag abgeschaltet. Die T-Online kann ich, nach allen vorliegenden Informationen, hierbei als Verursacher ausschließen. Die Telekom hat zwar einen Auftrag registriert und ausgeführt, weiß aber weder wer ihn gab, noch wie dieser ins System kommt. Alle Beteiligten bleibt das Ganze unerklärlich - niemand hatte bis her solch' einen Fall registriert. Eigentlich ist das nicht möglich - aber passiert.
Die Frage die ich zum Ende des Gesprächs stellte, war eigentlich ironisch gemeint. Die Mitarbeiterin aber stutzte und meinte mit völligen ernst - ich hab extra nachgehakt, ob ich das auch wirklich so verstanden habe -, das sei für sie die einzig plausible Antwort. Alles andere ergebe keinen Sinn, wohin jedoch das alles erklären würde. Und, es wäre möglich. Mein Lachen, hörte man bestimmt bis nach Aalen.

Mein Kunde ist Libanese und die Frage hier zu wiederholen, erübrigt sich wahrscheinlich.

Und,
das Ganze ist kein Witz.
Mittwoch 26. Juli, 2006

Lachsikum

Was könnte man bei diesem Wetter essen, fragt manN sich täglich. Eigentlich nichts - außer kräftig Wasser trinken und abends eine Mahlzeit, will der Körper nicht mehr haben. Das stimmt nicht ganz. Der Heißhunger wird meist bei abklingen der Temperatur unter 27° C. geweckt. Dann geht man zum Kühlschrank, und stopft eine Dose Sauerkraut, getrocknete Tomaten und Low Fat Chips in sich rein. Besonders wenn man sich vorher etwas bewegt hat, verlangt der Körper nach Essen.
Deshalb hier ein kleiner Sommertrick. Lachs - sagen wir - a la Ebola:
Lachfilets - nach Möglichkeit frische -, putzen und trocken legen. In einem kleinen Topf je nach Fischmenge, Akazienhonig leeren und leicht erhitzen. Derweil reichlich frischen Basilikum und etwas Petersilie klein schneiden oder hacken und das Ganze in den Akazienhonig rühren. Mit einer Prise Salz und ebensoviel Paprikapulver abschmecken - auf Wunsch könnte man hier noch Knoblauch nehmen, was ich persönlich nicht empfehle. Zwei reichlich handvoll Sesam dazumischen und vom Herd nehmen. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und derweil die leicht gesalzenen und gepfefferten Filets, mit der Honig-Sesam-Basilikummischung bestreichen. Den Lachsmantel kurz scharf anbraten und danach in der gewonnen Hitze, etwa 10 Minuten auf einem Teller ziehen lassen.
Dazu passt frischer Fenchel und kein Brot. Auch Tomaten sollte man nicht dazu essen. Tomaten sollte man eigentlich nie zu Lachs essen. Passt nicht. Auch Nutella nicht, aber man könnte Apfelscheiben mit braten.
Dienstag 25. Juli, 2006

Stich

riesiger Stich genau in der Mitte ... ohz gross!Eigentlich wollte ich heute ausschlafen. Kurz vor Mitternacht legte ich mich dafür müde ins Bett - dachte bis Acht durchschlafen zu können.
Der plötzliche Schmerz riss mich kurz nach 6 Uhr aus dem Schlaf. Zuerst glaubte ich an einen Traum und konnte den Schmerzherd nicht lokalisieren. Das Brennen wurde unerträglich und ich glaube, dass ich horizontal bis unter die Decke gesprungen bin. Ich sah auch gleich aufs Bett, ob da eine Nadel aus der Matratze stach, denn genau zwischen meinen Schulterblättern war ein unsagbarer Scherz. Irgendetwas hatte mich gestochen oder gebissen, was ich eindrucksvoll im Badspiegel betrachten konnte. Das Ding ist feuerrot und das Brennen spüre ich jetzt noch. Wespe, Biene, Vampir? Keine Ahnung. Irgendetwas ganz gemeines war's jedenfalls.
Auschnitt vom Megastich der mich schier umbrachte, so schlimm wie man sieht! Man sieht wirklich nicht viel, fühlt es aber. Ich sehe es, ganz arg schlimm ist es. Aber es scheint, nur ich sehe es.


das Geschicht ... Deshalb habe ich mir mal das Ding näher angesehen, es gerastert und siehe da ... mitten im Stich taucht dieses fiese Gesicht auf.
Stigmata Vampyre.
Montag 24. Juli, 2006

Gras

Und an dieser Stelle wieder, nach langer Zeit und leicht verspätet, der Spruch zum Wochenstart: Eines Nachmittags fuhr ein reicher Anwalt in seiner blinkenden Limousine durch die Gegend, als er am Wegrand zwei Männer entdeckte, die Gräser aßen. Verwirrt befahl er seinem Fahrer den Wagen anzuhalten und stieg aus. Er fragte den einen Mann: »Warum essen Sie Gras?« »Wir haben kein Geld, um etwas zu essen zu kaufen«, antwortet der Mann, »wir müssen Gras essen«. Der Rechtsanwalt antwortete: »Wenn das so ist, dann könnt ihr mit zu meinem Haus kommen und ich werde euch was zu essen geben.«
»Aber mein Herr, ich habe Frau und zwei Kinder. Sie sind dort drüben unterm Baum.«
»Dann bring' sie mit«, antwortete der Rechtsanwalt. Der zweite Mann sagte, er habe auch eine Frau und sechs Kinder. »Dann bringt sie alle mit«, sagte der Rechtsanwalt. Sie quetschten sich alle in die riesige Limousine. Als sie einmal unterwegs waren, wandte sich einer der armen Typen an den Rechtsanwalt und sagte: »Mein Herr, Sie sind sehr freundlich. Vielen Dank, dass Sie uns alle mitnehmen.«
Ehrlich gerührt sagte der Rechtsanwalt: »Es ist mir eine Freude. Ihnen wird es bei mir gefallen, das Gras steht fast dreißig Zentimeter hoch.«


Einen schönen Wochenstart, liebe UNO.
Montag 24. Juli, 2006

009

Mein Wochenende ist soeben ausgeklungen und ich weiß nicht ob ich das alles auch wirklich erlebt hab', was ich erlebt hab'.

Wärmstens empfehlen kann ich aber die Heimattage in Ellwangen auf dem Schlossplatz nach 21°° zu besuchen. Hört sich altbacken an - original Zitat Mike -, ist aber heftig was los. Die Ellwanger scheinen ein lustiges Völkchen zu sein. Am nächsten Tag dann in München vor dem Sonnenkind im strömenden Regen zu tanzen, ist auch nicht ohne. Man war ja fast nackt, der Regen warm und die Musik heiß. Aber von wegen Herr Sonnenkind Väth, Du hast einen Vertrag mit der Sonne. Die Menge vollführte einen ordentlichen Regentanz, da platzt jeder Sonnenvertrag. Bilder zu Greenfields 2006, gibt's nachher.
Einen guten Wochenstart Euch allen. :-)
Freitag 21. Juli, 2006

Rain

Und plötzlich schoss es vom Himmel herunter - und es schießt noch.
Die Temperaturanzeige - gegenüber an der HZ -, schoss auch - 9° C runter.

Irgendwie herrlich - auch wenns Seegehen heute wohl ins Wasser fallen wird. ;-)
Freitag 21. Juli, 2006

Lesbo

Lesbos - GriechenlandIch würde sagen, dass sie das Beuteschema von 90% der Männer abdeckt. Groß, schlank, blond, süßes Gesicht. Zumindest werden 90% der Männer ihr beim Vorbeilaufen zwei Blicke zuwerfen. Als Freund oder guter Bekannter, war sie für mich nie ein Thema - wir kennen uns nun 6 Jahre und sie war immer das Nesthäkchen.
Vorgestern saßen wir zusammen bei Radler&Co und ihre Augen leuchteten, während sie erzählte. Ihre Mutter hätte es gleich mal als Phase abgetan. Das geht vorbei, ist nur eine Phase, soll sie gesagt haben, als sie begriff was ihre Tochter ihr offenbarte. Eigentlich hätte sie es vorher schon merken müssen - schließlich fährt man nicht täglich zu einer Freundin nach Stuttgart, nur um DVDs zu gucken. Ich musste lachen, so lebhaft erzählte sie es.
Die Beziehung ging dann 1 1/2 Jahre, bis das gegenseitige Zicken nur noch die Trennung zur Folge haben konnte. Auch Lesben streiten sich - und nicht minder als jeder sonst. Menschen streiten nicht ob ihrer sexuellen Neigung, sondern ihrem Intellekt.
Die Unterhaltung ging von Pontius zu Pilatus und immer wieder kreuzten wir das Hauptthema. Ich merkte, dass da ein schelmischer Hintergrund in Intervallen an die Oberfläche kam. Es gefällt ihr so zu sein, dazu zu stehen und ... sich von der geschockten Masse abzuheben.
Ach weißt du, einmal eine Frau und du weißt was ich meine. Klar weiß ich das - kurze Stille, dann Lachen.

Viel Glück auf deinem weiteren Weg, Cookie ;-)
Donnerstag 20. Juli, 2006

Boah

So heiß hier!
Ab geht's ins Freibad - heute mal nicht an See, weil unerwartet einen Einladung kam.
Wasser ist Wasser ist besser als in der Hitze schwitzen ist besser als pusten ist besser als ein heißer Arsch ist besser als nasse Stirn ist besser als Menschen zuhören und nicht wollen ist besser als pusten ist besser als im Internet lesen ist besser als kein Sex. ;-)
Ach, und über den Link reden wir später.

Nachtrag 19:30:
So zweieinhalb Stunden Freibad sind schon ganz schön, aber die letzten Tage am See sind damit nicht vergleichbar. Die fliegenden und liegenden Vieher sind mir dann doch zuviel gewesen - obwohls ganz lustig und eine willkommene Abkühlung war. Morgen tauschen wir das Ganze wieder um und liegen, gleiten, brutzeln am See.
Donnerstag 20. Juli, 2006

Hyrael

Es ist erstaunlich welch' verschiedene Meinungen zur aktuellen Lage im Nahen Osten kursieren. An die Menschen aber denken die wenigsten.
Israel soll sich wehren, die Hisbollah und die Hamas vernichten. Klar, jede terroristische Organisation muss und sollte aufgelöst werden. Aber der Preis für eine solche Aktion darf nicht das Leben Unschuldiger kosten, wenn man sich selbst nicht auf dieselbe Stufe wie die Terroristen begehen will. Wer heute noch meint eine Organisation wie es die Hisbollah ist, mit Waffengewalt vernichten zu können, lebt in einer Traumwelt und ist eine Gefahr für sein eigenes Volk. Das ist vergleichbar mit dem vergeblichen Kampf gegen die lernäische Schlange, Hydra: Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen an dessen Stelle zwei nach. Dass dabei Unschuldige auf beiden Seiten ebenso enthauptet werden, macht das Drama perfekt.
Israel wird natürlich in den nächsten Tagen und Wochen verstärkt alles versuchen, soviel der Hisbollahanhänger wie nur möglich über den Jordan zu schicken. Solange die UN-Truppen nicht eingreifen geht der Krieg - nichts anderes ist es -, weiter. Der Libanon wird durch die Aktion Israels geschwächt, so dass die Regierung zu kippen droht. Ein neuer Terroristenherd wie es die USA mit dem Irak gezüchtet haben, ist hier am wachsen. Ob das im Sinne der israelischen Bürger ist, bleibt fraglich.
In der Zwischenzeit sieht die USA ihre Chance gekommen Syrien und Iran massiv zu bedrohen. Diese auf dem Silberteller präsentierte Gelegenheit wird sich der Falkenführer nicht entgehen lassen können. Natürlich werden sich das weder Syrien noch der Iran gefallen lassen. Eine Eskalation ist hier nicht fiktiv sondern real.
Mittwoch 19. Juli, 2006

Wasser

Nun denn, ja. Muss nur noch die Begleitung abholen und ab geht's an See!

Biss'l ablenken, toben, gleiten, brutzeln ... und gucken wir mal.

Have fun @all.
Mittwoch 19. Juli, 2006

Vater

Hmmm.

Jetzt liegt der Mann wieder im Krankenhaus.
Dienstag 18. Juli, 2006

Ziboy

by Ziboy - DSCF0056.jpg - 16.07.2006 Na, einige hier wissen ja schon, dass ich absoluter Ziboy-Fan bin.

Das Foto heute ist aber der absolute Renner. Wunderbar dieser eingefangene Moment. Die Dame in der Mitte ist die absolute Königin. Ich dachte seit Brigitte Bardot können Frauen nicht mehr so stehen. Mann kann sich täuschen - es gibt also doch noch Frauen, da draußen in der Welt ;-)







image - http://www.ziboy.com - 16.07.2006
Dienstag 18. Juli, 2006

G.ifts

Ja is' denn heut' scho' Wei'nachten. Nein, aber Geschenke gibt es auch so:

Gesternabend fand ich im Büro zwei kleine Päckchen. Eines war mit Käsebrot, das andere mit zwei Stück Kuchen ausgestattet. Eine kleine Gefälligkeit einer sehr netten Person hier am Ort. Maria ist einfach ein Herzblatt, wie es in keinem Buche stehen kann, weil's lebt, in ihr.
Heute Abend, bekam ich von einer nicht minder beseelten Künstlerin, die in 10 Tagen die Segel gen Sinai streicht, ein Buch überreicht. Es wäre ... es ist eines ihrer Lieblingsbücher (siehe rechts, unter wir lesen), und sie schenkte es mir. Einfach so. Nach Zola bestimmt ein gutes Werk zum verschlingen.

Man kann Werte nicht wiegen, weil Physik nur an elektromagnetischer Masse wirkt. Werte kann man aber schätzen und sich darüber freuen.
Dienstag 18. Juli, 2006

Adload

... von wegen.Ich habe hier eine Heft-CD-ROM der Computer-Bild Ausgabe 09/2006. Wie man in der Startroutine dieser CD lesen kann, wird die Virenfreiheit ausdrücklich bestätigt. Das will man als Käufer solch' einer so genannten Fachzeitschrift auch hoffen. Soweit so gut.
Auf der Heft CD findet man im Bereich Internet ein Programm, dass sich «4c 3.0» nennt. Es wird als Sidebarerweiterung für den IE dokumentiert, welches alle offenen Internetseiten in Vorschaubildern anzeigen würde. Interessante Funktion, nichts für mich aber, interessante Funktion.
Das Ding hat nur einen Haken, der sich »Dldr.Adload.ai« nennt. Schöner Name, auch für einen Trojaner.

Ist doch nett. Ihr seid so gut zu Euren Lesern, liebe Computer Bild. Vor allem, der Trick mit dem Hinweis in der Startroutine der Heft-CD - fast perfekt. Klar, per Definition ist ein Virus kein Trojaner. Aber lustig ist es dennoch nicht, Trojaner einfach so verbreiten. Das kann ganz böse Folgen haben - auch für Eure Leser und deren Systeme. Vielleicht sogar für Euren Umsatz? Wer weiß?
Montag 17. Juli, 2006

Sports

übers Wasser ... gleitenBei supergutem Wetter am Kiessee liegen, massieren, schwimmen und ... ich habe eine Leidenschaft entdeckt: Wakeboard!
Heute Abend geht's mal so richtig zur Sache. Freu' mich schon!

Aber Hallo!
Freitag 14. Juli, 2006

Manchmal ...

... möchte man sagen, bitte Gott, mach' dass das aufhört.
Aber dann.

Thank GOD, it's Friday!!!
;-)
Donnerstag 13. Juli, 2006

WM.re

Ein Freund aus Frankfurt schrieb' mir vorhin per Mail: Er hätte Informationen, wonach die FIFA darüber berate, ob sie den Italienern den WM-Titel aberkennen. Es ginge um die nachträgliche Beweiskraft durch Videoaufzeichnung. Demnach müsse der zweite nicht gegebene Elfer anerkannt werden. Somit wäre das Finale nichtig und Frankreich Weltmeister.

*hehe*
Warum nicht.
Donnerstag 13. Juli, 2006

Fri.sur

Frisch from FriseurEigentlich wollte ich mir nur die Konturen schneiden lassen. Die Dame fragte noch, ob sie oben auch was wegnehmen darf ... und zack, war's geschehen.
Und ja, mir gefällt's so besser luftig kurz!

Danke Therese ;-)
Donnerstag 13. Juli, 2006

Napoli

Aber Hallo!

Ich drufte gerade das erste Mal in meinem Leben Neapolitanisch hören. Ich mein, etwas Italienisch kann ich ja - aber das was ich gerade zu hören bekam, ist der wohl schönste Dialekt in dieser Sprache.

Mehr davon!
Mittwoch 12. Juli, 2006

Pose

... goldig Dieses Bild ist gestern Nachmittag entstanden.

Ich finde man darf das zeigen, so goldig wie es geworden ist.
Leider fehlt noch jemand auf diesem Bild - aber vielleicht bekommen wir das ja mal hin, dass mich alle drei zum selben Zeitpunkt besuchen?

Have fun ;-)
Mittwoch 12. Juli, 2006

Fensterkitter

Armes Strahlsund!
Arme Strahlsunder!
Armes Deutschland!
Mittwoch 12. Juli, 2006

Terrorael

Vor ein paar Wochen hat die irakische Staatsführung - so ziemlich als einziges politisches Organ -, ausgesprochen was jeder gesunde Menschenverstand denkt: Es sei «nicht zu rechtfertigen, dass eine Familie getötet wird, weil jemand gegen Terroristen kämpft». Gut gesprochen - aber leider hat es keiner der Verantwortlichen es auch so verstanden.

Israelische Artillerie im Gazastreifen - Foto AP via NetzeitungDer Fall Israel zieht in die nächste Runde. Sharon und Arafat sind kein wirkliches Thema mehr - der Frieden ist aber in gleicher Ferne wie beide Herren noch thronten. Israels jüngste Militäraktion zeigt mehr den je, dass die Legitimen nicht mindere Terroristen sind, wie die Ununiformierten. Was fühlt ein Soldat wenn er den Befehl bekommt, ein bewohntes Haus zu bombardieren in dem sich Kinder aufhalten? Ich weiß nicht, inwiefern sich das mit der jüdischen Lehre vereinbaren lässt. Israel ist de facto der UN-Staat, der die meisten Kinder ermorden ließ. Das ohne Ahndung, ohne Entschuldigung - und das Schlimmste -, ohne ernstzunehmende Verurteilung. Die UNO schläft und Israel überrennt den Gazastreifen - marschiert in den Libanon ein - unter Vorbehalt einer Befreiungsaktion. Während auf der einen Seite Soldaten, die für ihr Land kämpfen entführt wurden, müssen auf der anderen Zivilisten dafür ihr Leben hergeben. Das Leben eines Arabers, ist nichts wert im Vergleich. Ich spare mir hier bewusst den Gegenstand des Vergleichs, weil es keinen gibt. Der einzige Unterschied zwischen den Parteien, ist die Auszeichnung. Vom Sinn her ist aber die Hamas ebenso wie die israelische Führungsliga: Beides Terrororganisationen, denn sie gehen über die Leichen Unschuldiger. Der eine legt Bomben, der andere ermordet dessen Kinder.

Der Mensch - auch im Alltag -, ist fähig das eigene Gewissen mit manifestierter Rechtfertigung reinzuwaschen. Solange man sich bei seinen Aktionen auf diese Rechtfertigung und das daraus resultierende gute Gefühl betten kann, kommt man nicht an den Tisch der Wahrheit. Das fängt im Kleinen an; in der Partnerschaft, im Umgang mit Kollegen und seiner Umwelt. Jeder Mensch der denkt richtig zu handeln, nur weil es ihm dabei gut geht, hat verloren.
Mittwoch 12. Juli, 2006

Hmmm

Sehr eigenartig.
«Peter Pan» und »Mildred« haben fast dieselbe IP. Das muss nichts heißen.
Aber man fragt sich, ob Peter nicht wieder die Mildredeifersuchtsmaschine Realis ist.
Was soll's. Solange die ihren Spaß dabei haben ... ;-)

Nachtrag - weil es mir keinen eigenen Beitrag wert ist:
Danke für den Hinweis per Mail, die Archive des Fiebers seien verschoben. Eine Tatsache die ich beim Umbau übersehen hatte. Jetzt sollten alle Archive wieder zum Gesamtbild passen. Die Suchfunktion ist auch wieder freigeschaltet. Wer's braucht, viel Spaß damit.
Dienstag 11. Juli, 2006

Woisch ...

... was? I gang jetzat ins Bad brutzla.

Have fun, meine Freidenker.
Bei was auch immer !)
Dienstag 11. Juli, 2006

Mittag

Herrlich. Nach zwei Kundenbesuchen, endlich eine Couchgarnitur besorgen - 3er, 2er, 1ner, grau -, danach Daheim vorbeifahren, kurz was Leckeres essen und ab unter die eiskalte Dusche.
Was will ein Männerherz mehr?

Und die Couchteile werden schon morgen hochgetragen.
Dienstag 11. Juli, 2006

Carrell

alias Rudi CarrellEs war irgendwann in den frühen 70ern als ich das erste Mal »Am laufenden Band« sah. Damals gab es im Verhältnis noch viel wahres Unterhaltungsprogramm zur Sendezeit, als heute geboten wird. Das gemeinsame Fernsehen war absolute Familiensache. Rudi Carrell hat mir schon immer gefallen - die wahren Gründe kann ich nicht erklären.

Ein ganz Großer ist gestorben.

Bis auf die Panne »Sieben Tage Sieben Köpfe«, ist das Niveau seiner Handschrift auch heute noch unschlagbar im deutschen Unterhaltungsprogramm.

Rest in peace!

image - dpa via netzeitung
Dienstag 11. Juli, 2006

10

Als Nachwort zur WM bleibt nur noch zu sagen:
»Nur eines ist fast so schön wie spielen und gewinnen;
spielen und verlieren!«
Montag 10. Juli, 2006

Zucker

Schöngeist 09 - TanzWas macht man bei gutem Wetter? Man geht ans Wasser. Auch in einer Großstadt gibt es im Umkreis schöne Freibäder, die sich gern besuchen lassen.
Da lag ich also, auf der Freibadwiese und ließ mich braten - von der Sonne und den Gedanken. Damit es mir nicht langweilig wird, hatte ich den kürzlich erworbenen Schöngeist mitgenommen. Vielleicht wollte ich noch neben dem Braten lesen. Ich wollte, aber dazu etwas später.
... hier weiter lesen!
Montag 10. Juli, 2006

Broken

Schlimmer als Halbmast Liebe Nachbarn!

Leider war ich das Wochenende nicht da, so kann ich nicht sagen seit wann sich dieses Bild dem Betrachter bietet. Ist das Absicht oder hatte hier ein Sturm die Finger im Spiel?
Die Deutsche Nationalelf ist WM - stellen Sie die Fahne wieder auf!
Und außerdem, ich will meine optische Windanzeige wieder haben. Es war so praktisch mit einem Blick erkennen zu können, welche Windverhältnisse draußen herrschen.
Montag 10. Juli, 2006

mOOn

... schön Ist er nicht schön der Vollmond?
Ich stand gestern Stundenlang wortlos darunter, ließ mich ziehen, ordnete Gedanken. Neben mir war es ungewöhnlich menschlich ruhig. Er mag gestern für viele geschienen haben, aber das Eine tat er nur für mich.



Vollmond 090706Vollmond 090706Meine zu Hause vergessene Digi-Cam tauchte plötzlich im «Seesack ganz unten» auf.



So als ob der Mond oder die Kamera, diese Fotos wollten.
Montag 10. Juli, 2006

WM06

Wieso nur Zinédine Zidane?
Diesen WM-Verlust musst Du auf Deine Kappe nehmen!

Gratuliation Squarda Azzurra!
Freitag 07. Juli, 2006

Liebe?

Den folgenden Text habe ich im April 2002 geschrieben. Er passt heute denn mehr je und ist einfach wahr. Deshalb - und weil das hier mein Blog ist - ziehe ich ihn wieder aus der Versenkung hervor. Einfach weil ich es so will, so fühle und eben deshalb!

Elvira Amrhein - »In Wahrheit ist es Liebe«Heute wollen wir uns einmal eine grundlegende Frage stellen; Weicht das «Verliebtsein», dieses Trunken vor Liebe, irgendwann einer vernünftigeren Form der Liebe?
Da steht vernünftigeren; kommt das nicht von Vernunft, etwas, das aus unserem Verstand gebildet wird? Unser Verstand ist ein tückisches Monster, welches uns immer wohl gebettet sehen will, uns Schmerzen und Leid vom Halse hält. Am liebsten wäre es unserem Verstand recht, wenn immer alles geregelt vor sich geht. Hier bekommst du etwas zu essen, hier liegst du weich, hier ist es warm. Es geht sogar soweit, dass unser Verstand uns Gefühle aufzwingt. Auch das Gefühl der Liebe.
Kennt ihr das? Am Anfang unserer Liebeskarriere reichte ein Blick des Gegenübers und unser Herz ging in Flammen auf. Heute sagt uns derselbe Blick vielleicht: Alarm, Alarm, Achtung Falle, mögliche Schmerzen in der Zukunft, nicht einlassen, wegsehen, Abstand halten ... etc. etc.
Es ist unser Verstand der Gutste; Er hat gelernt, dass wir in der Vergangenheit durch eben dieses warme Gefühl gelitten haben und will uns jetzt mit all seinen Mitteln gegen ein erneutes Leiden bewahren.
Andererseits versucht es uns auch zu einer Beziehung zu zwingen. Dann nämlich, wenn es gelernt hat, dass wir unter der Einsamkeit leiden. Aber schau doch mal, er/sie haben das und das für dich getan, er/sie sind doch sooo lieb und blablabla. Verstand eben. Nicht Gefühl. Nicht wir. Nur ein kleiner Teil von uns, den wir oft zu groß werden lassen.
Nein, das Trunken vor Liebe weicht nicht irgendwann. Das Trunken vor Liebe wird von uns ad acta gelegt. Nur um uns zu schützen. Weil wir Angst haben vor Schmerzen, vor dem Leiden. Unser Verstand nimmt die Zügel in die Hand und arrangiert sich mit dem Leben.
Es gab Momente in meinen früheren Beziehungen, da wusste ich nicht wohin, woher und wie weiter. Auf der einen Seite hat alles gepasst. Doch irgendwann kam immer wieder ICH vorbei, klopfte kurz an und ließ mich wissen: Hey Du Depp! Das ist Sie nicht, kriech aus deiner Höhle raus, du weißt doch genau wer SIE ist. Klar weiß ich wer SIE ist, aber das ist doch nicht möglich, unmöglich. Du Vollidiot, mich interessiert nicht ob das möglich ist oder nicht, ES IST! Sieh's endlich ein.
Nun, mein Verstand sagt mir, dass ich zu leiden habe. Klar, mein Herz riecht schon lange diesen ... Duft.

Was soll's. Dann wird halt gelitten.
Besser als mich selbst durch meinen Verstand belügen zu lassen!

image - elvira amrhein, »in wahrheit ist es liebe«
Freitag 07. Juli, 2006

Handy

Angefangen, oder besser, bemerkt habe ich es gestern Vormittag. Mein Handy wollte eine bestimmte Nummer nicht mehr im Speicher behalten. Das heißt, sie wurde nicht im Protokoll aufgeführt. Ich dachte mir nicht viel dabei - denn nach einem Neustart schien alles O.K.
Gestern kurz vor Mitternacht bekam ich drei Kurznachrichten hintereinander zugestellt. Sonderbar war, dass die Absenderin mir genau die 3 schon am morgen geschickt hatte. Also Antworte ich, sie solle ihr Handy überprüfen. Kaum abgeschickt, donnert es minutenlang SMSe. Bei 200 Eingängen habe ich das Ding abgeschaltet. Heute scheint alles wieder gut zu sein.

Technik.
Donnerstag 06. Juli, 2006

Musca.autumnali

FliegeJedes Jahr dasselbe mit den Fliegen. Kaum ist irgendwo ein Fenster offen, kaum scheint die Sonne, fangen diese Tierchen an mich zur Weißglut zu bringen. Ich kann keine Fliege töten. Schließlich muss ich keine essen um zu überleben.
Puuuhhh! Dieses immer auf derselben Stelle landen nachdem man das Ding verscheucht hat. Immer wieder und immer wieder, bis man mit einem Schrei aufspringt und wild um sich fuchtelt. Ich hab's auch schon mit Aushalten probiert. O.K., habe ich mir gesagt, du willst auf meinem Handrücken sitzen, es bringt mich ja nicht um, sitz doch bis der Pfeffer verdurstet. Da sitzt sie dann, und saß, und sitzt und kitzelt. Nicht aushaltbar, nicht lebbar, unfähig einen anderen Gedanken fassen zu können, die Augen starr auf den mit Fliege besetzten Handrücken haltend ... bis man aufspringt und ... Frische Erdbeeren sollte man noch am selben Tag aufessen. Am Besten schmecken sie eisgekühlt kurz vor Sonnenuntergang in Akazienhonig getaucht.
Ich will das nicht, ich will keine Fliege auf meinem Handrücken haben. Leider interessiert das die Fliegen herzlich wenig. Ich will auch nicht im Sekundentakt irgendwelche Zuckungen vollführen müssen, nur damit ich weitertippen kann. Ich weiß nicht wie oft ich am Tag eine Fliege fange und es auf der Straße freigebe. Irgendwie finden die den Weg zurück, auch wenn ich sie auf der anderen Straßenseite loslasse.

Ja ja, die Frage nach dem Gestank bietet sich jetzt an dieser Stelle an. Wer will der/die/das erste sein?
Donnerstag 06. Juli, 2006

Not.Top

einer wie AlleNun. Ich hab' mich wieder aus der Ruhe reißen lassen. Dummer Junge, ich lerne es nie.
Man merkt dass mehr Notebooks im Umlauf sind als früher - die Angebote sprechen ja für sich. Seit letzter Woche häufen sich die Laptop Reparaturanfragen hier. Kaum ein Tag, ohne dass ich so ein defektes Ding vorgesetzt bekomme. Es ist so wie mit den Flugzeugabstürzen: Kaum die Meldung, dass eins abgestürzt ist, donnert ein anderes irgendwo in den Boden. Gestern bekam ich ein Fujitsu-Siemens Amilo 1650G rein. Das Ding war softwaremäßig mehr als verschoben und eine Rettung nicht rentabel. Also machte ich eine Datensicherung und setzte das Ding neu auf. Mit den mitgelieferten CDs wurde zwar XP-Home und ein paar diverse Software installiert, die Treiber aber waren nicht vollständig. Seltsam, denn das bin ich Fujitsu-Siemens nicht gewöhnt. Auf der Serviceseite konnte ich zwar Treiber finden, die aber nicht mit der Hardware zusammen arbeiten. Das ist einfach nicht mehr lustig.

Jetzt stehen hier noch 3 Notebooks rum. Eines gebe ich auf - Herztod. Da hilft auf keine Herz-Lungen-Massage mehr. Leider. Es gibt Schlimmeres.
Mittwoch 05. Juli, 2006

Light

Wir hatten schon wärmere Tage in diesem Jahr, aber keine so schwülen.
Mir wird schon in meiner Leinenhose und den leichten Schuhen schwindlig, keine Ahnung wie mancher diesen Tag in Jeans und Turnschuhen überlebt. Genug davon springen ja gerade durch die Straßen. Ich könnt's nicht. Na ja, nicht ohne zu verlaufen und irgendwo liegend vor mich hin zu stinken.
Nein, da liebe ich meine luftigen Hosen. Wenn ich Weibchen wäre, würde ich einen Rock tragen; vielleicht sogar einen Mini.

Ach ja. Ich trage nie - außer am Wasser - kurze Hosen, Sandalen oder Flippzeugs im Alltag. Ich weiß nicht genau warum aber sowas stört mich am Mann. Wenn so ein Bursche vor mir steht, könnte und kann ich ihn nicht ernst nehmen. Ist so, aber nicht schlimm. Ich finde, das gehört in die Freizeit und nicht in den Alltag.
Mittwoch 05. Juli, 2006
Mittwoch 05. Juli, 2006

jA/nEiN

vier fahren nach berlin04.07. 20:16Auch ohne den Torsten Frings: Viel Glück und kommt weiter! (3:1). Wenn Ihr gewinnt, bin ich von einem lieben Menschen zum Endspiel eingeladen. Also holt Euch das Ding!
Die Deutsche Nationalmannschaft hat den Einzug in das WM-Finale verpasst. Mehr ist nicht passiert - aber auch nicht weniger. Wenn man verloren hat gibt es keinen Trost, und ein Schönreden macht die Sache nicht besser. Das ist Sport, man verliert auch. Besonders wenn die Anderen gerade besser sind. Es ist weder egal noch ein Weltuntergang. Vor ein paar Wochen hätte niemand - außer Klinsmann - an das Halbfinale geglaubt. Klinsmann und seine Jungs haben sehr gute Arbeit geleistet. Der Erfolg steht geschrieben, der Misserfolg war gestern zu sehen. Auch wenn die Italiener nicht die Besten sind, waren sie besser als die BRD-Elf.

Na und ich fahre jetzt nicht nach Berlin am Sonntag, sondern nur nach Stuttgart. Ist doch auch was wert.
Portugal, Portugal, Portugal ... !!!
Dienstag 04. Juli, 2006

Essen

Der Mensch ist in allen Richtungen manipulationsanfällig. Ein gutes Beispiel ist z. B. der gesellschaftliche Trend was Nahrung anbelangt. Man geht nicht nach Inhalt oder Geschmack, sondern lässt sich lenken.
Warum sollten «Low fat» Produkte nicht schmecken dürfen? Sie schmecken. Lecker sogar; sehr lecker.
In letzter Zeit verputzte ich fast jeden Abend einen Fruchtjoghurt mit 0,1% Fettanteil aus dem Supermarktregal. Cremig, fruchtig, lecker. Ich hab's direkt mit einem normalen Fruchtjoghurt verglichen. Mir schmeckte der «0,1er» besser.
Ebenfalls aus dem Supermarkt habe ich mir diese Chips mit »34% weniger Fettanteil als« die normalen geholt. Layirgendwas heißen die. Die Paprikadinger sind nicht so ganz mein Fall; in den Gesalzenen könnte ich mich aber suhlen - wenn es keine Chips wären. Wer suhlt schon gern in Krümel? Bestimmt gibt es da welche ... ich genieße sie lieber. Nach zwei Handvoll springt aber bei mir die Glutamatwarnleuchte an und entgegen allem Heißhunger verstaue ich die Chips im Guddischrank.
Und noch was. Ich bin Butterkeksfan. Leibniz, Vollkorn. Hammer mit Minus-L Milch.

So das waren die Sünden. Seit Freitag aber habe ich eine besondere Art des Abendessens entdeckt. Es entstand aus der Unlust zu kochen. Ich stand in der Küche und fluchte vor mich hin. Kochen willst du? Für was denn?! Es wird nicht gekocht!
Irgendwann war aber mein Hunger größer als meine Wut und ich konnte meinen Körper nicht davon abhalten in die Küche zu schleichen. Ich kam erst zu mir als ich vor einem Teller mit getrockneten Tomaten, vier Karotten, geschnittenem Fenchel und einer Birne stand. Entgegen aller Bedenken, schmeckte es mir so gut, dass ich gerade jeden Tag ähnlich esse. Diese getrockneten Tomaten sind einfach ... hrrrr. Am liebsten passt mir dazu Frischkäse von ... 0,1% Fettanteil.

Dünner werde ich nicht. Es schmeckt, und das ist die Hauptsache.
Montag 03. Juli, 2006

patriotisch

Deutsche FahneIn aller Munde ist der zurzeit »neu gelebte Patriotismus« in Deutschland. überall findet man Deutschlandflaggen und Fähnchen. Sie hängen, wehen und zeigen sich ungeniert von Häuserdächern, Vorgärten, jeglichen Gebäudefassaden, nicht zuletzt auch an allen möglichen Fahrzeugen und bedruckt auf Kleidungsstücken.
Und schon spalten sich die Gedanken; Bedenken werden geäußert. Darf man das?
Man darf und sollte sogar. Für mich ist das mehr als wichtig, solche Fahnen wehen zu sehen. Denn das bricht den Faschisten das Genick. Die Tatsache sich patriotisch zeigen zu dürfen, deckt und nährt ein gesellschaftliches Grundbedürfnis einer Nation, welches von solchen Mächten immer schon für ihre Machenschaften missbraucht wurde.
Weiter so. Das Maß wird sich selbst regulieren, denn wenn man sich so zeigen darf, braucht es keine braunen ärsche mehr, die einem einreden deutschsein zu müssen. Solange keiner eine andere Flagge mit Füßen tritt, darf er die eigene hochhalten.
Man sollte Faschismus nicht mit Patriotismus verwechseln. Man sollte auch Patriotismus von patriotisch unterscheiden können.

Also weht ruhig weiter! Auch nach der WM!
Montag 03. Juli, 2006

Adagio

Ich wurde gestern unterm Sternenhimmel nach meiner Lieblingsmelodie gefragt - nicht nach einem Song wohlgemerkt, sondern nach einer Melodie. Das hat mich irgendwie beeindruckt und mir fiel die Antwort nicht schwer. Denn es gibt da eine Komposition, die ich für mich als absolut halte. Sie ist rund, schön und trägt dich nach Hause, egal wo du bist, wie du dich fühlst. Eine Melodie, die man immer hören kann, die lebt, die ihren Zuhörer nährt, kräftigt, tröstet und sogar lehrt über den Horizont der Welt zu sehen:
Der 2. Satz aus »Concierto de Aranjuez« von Joaquin Rodrigo, »Adagio«.

Leider kannte es die Fragestellerin nicht, deshalb hier die Hörprobe als RealMediaFile.

In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart.
Sonntag 02. Juli, 2006

WM !/2

Torhüter Ricardo hält den Strafstoß von Frank Lampard - dpa via NetzeitungHmmm. Schön dass Portugal es geschafft hat, obwohl ich mir gegen Ende des Spiels nicht mehr so sicher war. Eines muss man zugeben: Die Engländer haben mit 10 bzw. 9 Mann mehr als gut gespielt. Sie hätten ein Weiterkommen verdient. Aber es kommt wie es kommt, Elfmeterschießen. WAS FüR EIN SUPER TORWART! Himmel ist der gut! Portugal war schon am Anfang mein Geheimtipp.
Und dann ... die Franzosen wieder. Tststs. Verdient gewonnen - muss ich leider zugeben -, obwohl ich vom Spiel nicht mehr als eine Zusammenfassung gesehen habe. So wie es jetzt aussieht, spielen sie von allen übrigen Mannschaften ... na ja, ... den besten Fußball. Hoffentlich kommen sie nicht ins Endspiel - denn dann sehe ich dunkel für die Deutsche Mannschaft.

Mein Tipp für das Endspiel: Portugal - Deutschland (7:8 nach Elfmeterschießen).

Wie hat gestern Bela B. so schön auf dem Campus gesungen?
Schade England, alles ist vorbei, alles ist vorbei, alles ist vorbei! Schade England, alles ist vorbei, alles ist vorbei, alles ist vorbei!!!

Btw.: Man muss Bela B. eigentlich für den letzten Rest der ärtze in der Musikkultur danken. Er zeigt gerade, dass er ohne die Zwei mehr ärzte sein kann, als alle drei zusammen. Und das ist gut so. Salbei!

image - dpa via netzeitung.de
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