Donnerstag 31. August, 2006

Tonnerstag

Wer Morgen 1.500 Euro gewinnen will, sollte das SAT1 Frühstücksfernsehen gegen 8:30 Uhr anrufen und das »Wörtchen« Wasseruhr durch den Hörer hauchen. Der Anrufer heute Früh, war ja recht putzig. Er meinte Flugzeugventilator. Was auch immer das ist. Egal. Also, Wasseruhr, 1.500 EUR - wer gewinnt, kann mich ja grüßen.

Ich sag's jetzt mal auf schwäbisch. Cameron Diaz, Madonna, Xavier Naidings sind Sternchen, die mir auf die Eier gehen. Das heißt, wenn ich deren Namen höre oder Gesichter sehe, schalte ich um, weg oder ganz aus.

ChilischoteSeit Wochen trocknen drei rote Chilischoten auf einer Anrichte in meiner Küche. Daneben steht etwas Ingwer, ein paar Rosenblätter. Es sieht gut aus und ich brauch's oft zum Kochen. Heute Morgen gab ich etwas zerkleinerten Chili in meinen Kaffee. Köstlich. So wird der Kaffee ab heute immer getrunken im Hause Ebola.
Irgendwie stehe ich zurzeit auf Scharfsüß. Im Kaufland fand ich diese 74% kakaohaltige Schokolade mit Krischen und Chili. Lecker. Leider konnte ich mir die Marke nicht merken - irgendwas mit «P». Es steht im Diätregal, warum auch immer.
Mittwoch 30. August, 2006

oSAMa

Ground Zero - New YorkHeute kann man das Thema 11. September aufgreifen, der/das ja symbolisch wieder vor der Tür steht. Passend dazu die neuste PR-Kampagne der US-Regierung.
Nahezu fünf Jahre nach den Anschlägen auf die Twin-Towers in New York, genießt Osama bin Laden immer noch seine Freiheit! Erstaunlich. Auch, dass die wenigsten US-Bürger nach seiner Verhaftung fragen. Selbst die Demokraten - in der US Opposition -, schlucken die Tatsache, dass dieser Mann nicht mit allen verfügbaren Mitteln gejagt wird. Der Irak-Krieg änderte gekonnt die Fokussierung des Terrorproblems und schuf eine neue, schier unbesiegbare Front. In der beschriebenen PR-Kampagne wird mehr das Israelproblem behandelt, als die wahren Architekten des Ground Zero. Peinlich bleibt aber, wie darin der 11. September als Grundbaustein für den Irak-Krieg behandelt wird. Vielleicht glaubt ja Präsident Bush inzwischen selbst an die Mär, bin Laden sei Hussein. Damit wären seine Probleme in dieser Richtung sehr bald gelöst. Denn Saddam Hussein wird den Winteranfang nicht mehr erleben.
Vielleicht sollte man einen Privatdetektiv auf Osama ansetzten - der würde ihn wahrscheinlich schneller finden, als die US-Regierung es will.
Dienstag 29. August, 2006

ABBA

Gerade vorhin kam ein ABBA Song im Radio. Schön.
Wußtet ihr, dass der Name ABBA im afrikanischen «geboren an einem Donnerstag» bedeutet?
Dienstag 29. August, 2006

Terra.r

Terrorismus ist ein Problem der islamischen Welt. Das bekam ich letzte Woche in einer kleinen Diskussion zu hören. Gesagt hat es ein Akademiker im stattlichen Alter von 55. Das heißt, er sollte zumindest schreiben, lesen und die einfachsten Ereignisse begreifen können.
Ich weiß nicht wann genau sich die Eigenart oder Mode Terror in unserer Weltgesellschaft etabliert hat. Wahrscheinlich gab es das schon vor tausenden von Jahren, als Moses seine Jungs aus ägypten führen haben wollte. Die 10 Plagen sind wohl die erste dokumentierte Terroraktion einer ethnischen Gruppe, die wir kennen. Im Grunde ist Terror sogar angeboren - ich kannte Säuglinge und Frauen, die sich sehr gut mit dieser Materie verstanden und verstehen. Was aber heute auf diesen Planeten passiert, ist nicht nur peinlich, sondern eine Schande für unser Dasein.
Die einzig bekannte intelligente Lebensform im Universum - die einzig fähige, die Welt zu begreifen, beschreiben und zu erleben -, lebt in gegenseitigem Terror. Wir züchten Bombenleger für Götter, Freiheit und öl. Terror ist Mode, gesellschaftsfähig und vor allem steeped in history. Terrorismus ist kein Grad der Intelligenz; Denn manch Intellektueller von Heute, sympathisierte mit den Terroristen der 70er oder, steht heute noch in ebensolchem Verhältnis zu einigen Terrorgruppen. Anfang bis Mitte der 90er war es hierzulande Mode, sich ideologisch hinter die PKK zu stellen. Damals war es noch nicht offiziell als Terroristenvereinigung beschrieben worden. Freiheitskämpfer. Terroristen. Falsche Krieger, die keinem Ideal folgend, skrupellos das Blut Unschuldiger vergießen. Man kann sich die Namen nicht mehr merken. IRA, ETA, Hisbollah, Mafia, El Kaida, Putin, Mao, Bush, Castro ... Ich glaube die zuletzt Genannten sind keine Organisation sondern Menschen. Genau weiß ich es gerade nicht mehr - deshalb haben sie nicht weniger mit Terror gemein. Ironischer Anflug. Egal.
Man hat keine Lust mehr es begreifen zu wollen. Im Grunde ist man glücklich und zufrieden ein paar Steuern zu zahlen und mehr oder minder gemütlich, ein zwei Bier während einer Sportübertragung trinken zu dürfen. The rain in Spain stays mainly in the plain. Ein Zimmerchen mit einem Sofa drin, Gasbeleuchtung, Pralinen und nie mehr kalte Beine; Wäre det nich wunderscheen? Na gut. Ab und zu wird man gestört durch irgendwelche Meldungen, die man aber gut und gern als Klopause nutzen kann.
Aber Spaß beiseite und zurück zum Ernst des Lebens: Vorhin, beim Essen, wurde ich von einem Semifreund gewarnt. Er ist Kurde und meinte beim Kassieren, ich solle auf mich aufpassen. Es sei eine schlimme Zeit gerade und man sammle sich wieder. Am besten wäre es, mich diesmal nicht einzumischen.
Montag 28. August, 2006

FD.3

Final Destination 3 - Filmplakat - Rechte gehören dem ProduzentenIch kann eigentlich mit billigen Teen-Horrorstreifen nichts anfangen. Billig meine ich nicht im Sinne von günstig. Billig eben. Ein Täter murkst nacheinander Teenager ab, die jeder für sich dümmer daher quasseln, als Stoiber und öttinger zusammen - und das will was heißen. Weil, während der eine seine Frau Muschi nennt, will der andere Bürger 10% ... ist egal jetzt - zum Thema:
Tja. Und an dieser Stelle muss ich dann wohl auch gestehen, dass ich vor nicht ganz 24 Stunden «Final Destination III» gesehen habe. Im Grunde ist es dieselbe Sparte wie oben beschrieben und, gar nicht mein Fall. Ich würde es jetzt auch gar nicht erwähnen - aus Scham oder Nichtigkeit oder beides -, wenn mir nicht dieser Logikfehler aufgefallen wäre, der den Film völlig abschießt.
Gehen wir einfach davon aus, dass alles hätte so sein können, wie die Grundgeschichte dieser Final Detinations Reihe erzählt. Die Lebenszeit der 7 Teens war gekommen und sie hätten in der Achterbahn sterben müssen etc. Als sie aber ausgestiegen sind, durchkreuzte das den Plan des Todes und er/es oder sie, holte sich die überlebenden der Reihe nach später. So weit bescheuert als gut.
Die Hauptdarstellerin hatte ja diese sonderbaren Fotos, die sie vor der Achterbahnfahrt gemacht hat. Ich bekomme das ABER in den letzten Satz nicht eingebaut. Darauf waren Hinweise versteckt, wie die 7, die nicht umkamen weil sie außerplanmäßig ausgestiegen sind, später umkommen.

Hä?! Wie geht'n das?
Wusste also der Tod, dass die Teens aussteigen und wie sie später umkommen werden?
Wenn ja, dann haben die Kids doch überhaupt keinen «Todesplan durchkreuzt» und wären eh erst später gestorben.

Ne ne. Diese Filmchen sind mir wirklich zu ... flach.
Dafür guck' ich mir heute Abend ganz gemütlich »Hui Buh« an. :-)

Apropos Hui Buh und Herbig: Ich sollte eigentlich, weil ich's versprochen habe, heute über einen gewissen Tanzstil berichten. Keine Zeit. Aber man stelle sich vor wie Bulli Herbig im Traumschiff tanzte. Genau so - und wirklich ganz genau so -, sahen wir am Wochenende eine gewisse Person im Saal tanzen. War schon lustig das.
Montag 28. August, 2006

oZ

Am Freitag wollte ich hier schreiben, dass irgendwann in den nächsten 48 Stunden ein Flugzeug abstürzen wird. Ich hab's gelassen, weil mich solche Einträge langweilen. Das Ding dass in den nächsten 72 Stunden runterkommen wird, ändert nichts an der Sache.

In diesem Sinne, eine schöne Woche!
Freitag 25. August, 2006

House.Part

Also, nochmal zur Erinnerung, hier die persönliche Einladung für alle guten und schönen Menschen:

House 'n more to dance
I gonna move your ass
Samstag 25.08.2006 ab 23°° Uhr
Verwaltung 76
Industriestraße 76
73431 Aalen (beim WIZ)


Für die Heidenheimer - Wegbeschreibung:
Von der B19 nach Aalen abfahren und gleich an der ersten «Blitze» rechts in die Industriestraße abbiegen. Straße folgen. Kurz vor der großen T-Kreuzung auf der rechten Seite ist das Ziel - Hausnummer 76, vorletztes Gebäude. Als Orientierung: Links gegenüber ist die Tankstelle zu sehen.
Donnerstag 24. August, 2006

JLH

Jennifer Love HewittIch habe lange schon aufgehört, Schönheit als etwas gänzlich Objektives zu betrachten. Denn wenn ich so hinter mich sehe, schaudert es mich hin und wieder bei dem Gedanken an so manche, die ich schön ehemals nannte. Das ist verständlich, menschlich und vielleicht sogar ein männliches Problem. Ich kann damit leben.
Was ich aber mit gutem Gewissen behaupten kann, ist dass die Dame hier links eindeutig zu den schönsten Frauen der Welt zählt. Leider konnte ich sie bisher auf der Leinwand nicht betrachten, denn Filme wie «Scream» sind mir zu wider. Damit kann ich absolut nichts anfangen. Schönheit schützt nicht vor dummen Rollen.
Gestern Abend aber, entdeckte ich Jennifer Love Hewitt auf Kabel1. Ghost Whisperer. Hat einen touch von »Six Sence« und ist gerade richtig für den Nach-dem-Training-Mittwochabend.

Sehr interessante Frau.
Donnerstag 24. August, 2006

No.fight

Es könnte ja sein, dass wir auf MTV nicht die Originalen zu sehen bekommen.

Wenn Du diesen Text lesen kannst: Komm' einfach mit FireFox oder Opera wieder.

Inter-Explorer-Surfer, dürfen mit einem W3C-Konformen Browser wieder kommen.
Mittwoch 23. August, 2006

Yepo

So - jetzt ist der Lehrling auch wieder da und mein alter Laden voller Schaufensterpuppen. Die ersten Kunden fanden den neuen Eingang ohne Komplikationen und draußen scheint die Sonne. Es ist kurz vor Ein Uhr und Madam Tollpatsch müsste eigentlich schon zurück sein von ihrer Zahn-OP. Das arme Ding rief mich heute Morgen schon an, sie hätte Bammel. Nichts besonderes, haben andere auch und am Ende, überleben es die Meisten. Na ja, über 90% sicher. Hoffe ich doch.

An dieser Stelle einen Gruß nach Bayern. Herr Stoiber meint so kurz vor der Wies'n schlechte Witze machen zu müssen. Gebt dem Mann ein Bier und zeigt ihm den Lokus. Seine Frau wird es danken.
Dienstag 22. August, 2006

Feier.Nacht

Die Uhr zeigt 22:14 und ich weiß nicht wo die Stunden heute geblieben sind. Der halbe Umzug ist vollendet - jedenfalls steht das Netzwerk in den neuen Räumen betriebsbereit. Ich muss mich noch an den neuen Schreibtisch gewöhnen - dunkelrot und ebenso blau. Die Technik ist etwas weiter geworden, mehr Fläche, übersichtlicher, freier.
Morgen Endspurt. Aufräumen, Einräumen - Kunden umleiten. Ist ja gleich die Tür nebenan. Schade ist nur die Schaufensterbeschriftung, die jetzt natürlich komplett neu gemacht werden muss.

Und auch diesmal derselbe Spruch wie nach jedem Umzug: Ich zieh' nieeee wieder um!
Träum weiter Alter, ich kann übers Wasser geh'n!

So - jetzt endlich Feierabend. Gleich bekomme ich netten Besuch und die bringt bestimmt wieder ein paar Trauben mit. Das Leben kann so schön sein, wenn man nicht gerade mittem im Umzug ist, auch wenn's nur nach Nebenan war.
Dienstag 22. August, 2006

Dunk.lig

Auf der einen Seite gefällt es mir ja gut, wenn die Sonne etwas früher untergeht. Dadurch entstehen mehr oder minder ein paar gemütliche Stunden mehr im wohligen Heim. Aber mal ehrlich, es ist viel zu schnell gegangen dieses Jahr. Plötzlich geht die Sonne 18 Minuten nach 20 Uhr unter. Vor ein paar Wochen bin ich um diese Uhrzeit bei hellem Sonnenschein über das Wasser geglitten.

Wie gesagt, es hat alles seine schönen Seiten. Auch das miese Wetter. Nur diese Staccato übergänge sind etwas heftig.
Dienstag 22. August, 2006

Help.ler

Ich vergaß ganz zu erwähnen, dass ich am Sonntag unvermittelt hohen Besuch bekam. Meine Eltern, brachten Kuchen und reges Interesse an meiner Wohnung mit. Ich hatte den Eindruck, dass ihnen gefiel was sie sahen. Somit wurde es ein angenehmer Nachmittag zu dritt bei Kaffee und mitgebrachtem Kuchen.
Mein Vater ist begeistert von meiner Idee die Küche selbst zu bauen. Er will mir natürlich dabei helfen und hatte gleich Ideen dazu. Mutter meinte, die alte Küche sei doch ganz gut aber natürlich wäre eine neue schöner.
Tja - ich muss meinen Plan verschieben: Mein Vater ist den September über in Kur und ich versprach ihm, dass wir es zusammen machen. Die Zeit wird schnell vergehen und danach lässt es sich sicher besser zusammen arbeiten. Freu mich darauf.
Montag 21. August, 2006

Cine.me

The last StandSo, gestern Abend hab' ich endlich X-Men III gesehen.
Ich als eingefleischter Marvel Fan, muss mir da schon ein paar Rügen geben, es nicht vorher schon getan zu haben. Aber, jetzt ist es passiert und der Film wurde nicht schlechter dadurch. Marvelgenuss vom Feinsten - schön weit weg vom Kinomonopol der Fam. Schweizer.

Und,
ich weiß auch schon wie's weitergeht ;-p



Als Belohung für den heutigen Tag - Umbau, Einzug in die Nebenräume - geht's heute wieder ins Kino: Fluch der Karibik 2.
Wahrscheinlich sind wir wieder die Einzigen, die es bis jetzt nicht gesehen haben - was am Film selbst nichts ändern wird ;-)
Montag 21. August, 2006

76

76 - so heißt der neue Schuppen in Aalen.
Recht angenehmes Ding was die Jungs dort auf die Beine gebracht haben. Ein paar Aalener Größen, gute Getränke und schönes Publikum. Ein erfolgreiches Rezept für nette Abende.
Deshalb und zur allegemeinen Belohnung, lege ich dort am kommenden Samstag auf.
Latino - House 'n more to dance
Samstag - 26.08.2006
Club 76 ltd.
Montag 21. August, 2006

Kot.ing

VogelkackeVogelkotSo fand ich meinen Wohnzimmertisch am Samstagmittag vor. Ein Vogel muss das gekippte Dachfenster als Einladung gesehen haben - es hatte über Mittag geregnet. Wahrscheinlich sah er sich ein Weilchen in der Wohnung um und fand's gemütlich genug ein paar Kothaufen zu hinterlassen.

Ganze vier an der Zahl.
Freitag 18. August, 2006

.cat(search)

Damals beim KraulenSeit ein paar Tagen überlege ich mir, wieder eine Katze zu holen. Mein Käseflittchen fehlt mir; die habe ich damals zurückgelassen. War besser für sie - Katzen leben schlecht im Hotel. Auch wenn sie immer, zum Teil, meine Katze bleiben wird - da ist die räumliche Trennung kein Hindernis -, fehlt mir dann doch ab und zu, das existente Fellchenschnurren auf der Brust.

Mal sehen. Ich halt die Augen offen.

Derweil, ein schönes Wochenende :-)
Freitag 18. August, 2006

s'LU

Ich hol uns hier raus! ...
Nach 20 Minuten sah ich aus wie die deutsche Schwester von Bruce Willis.


Weiterlesenbefehl! :-)
Donnerstag 17. August, 2006

suicide

Ist es irgendwie Mode gerade?
Vorhin erzählt mir ein Kunde, seine Tochter wäre jetzt in psychologischer Behandlung, weil sie sich «umzubringen» versucht habe. Mein Mitarbeiter hat nur mit dem Kopf geschüttelt. Ihr Freund hätte sie verlassen. Sie würde nie wieder selbstständig leben können, hätten die ärzte ihm gestern offenbart. Das heißt, Pflegefall auf lebzeit.
Zuerst hab' ich wirklich fragen wollen, ob da nicht eine Verbindung zu einem aktuellen anderen Fall besteht. Irgendwie zu viel Zufälle zurzeit ... oder?
Aber wahrscheinlich ist es so wie mit anderen Katastrophen. Monate hört man nicht von einem Flugzeugabsturz, dann reihern die Dinger fast täglich gen Boden. Dasselbe mit Zugentgleisungen. Nie passiert was, bis rund um den Planeten im Wochentakt Entgleisungen zu verzeichnen sind.
Vielleicht ist das Leben ja wirklich in BASIC programmiert ... wer weiß.
Donnerstag 17. August, 2006

Blicke

06.50 Uhr - Blick nach Westen vom Wohnzimmer aus Minirose für 1 EUR blüht Diese Pflanze war fast tot als ich sie bekam Ein schöner Morgen!
Donnerstag 17. August, 2006

scapula

Heute Nacht habe ich die letzten 8 Monate verarbeitet. Nach einem Gespräch mit «Mr. griechisches Aspirin» und seiner Frau, fiel mir das Ganze dann zu Hause irgendwie vor die Füße. Telefon aus, Fernseher aus, Buch weg gelegt.
Ich hatte gar nicht begriffen wir mir das Ganze an die Nieren gegangen war. Und alle Achtung; gut weggesteckt. Eigentlich waren manche Aktionen richtig Kinoreif. Könnte sogar ein paar Menschen ohne bedenken einen Oskar verleihen. Die Kategorie dafür wäre alltäglich aber nicht gerade ruhmreich. Aber das Leben hat schon gestraft, da brauche ich nicht noch nachschlagen.
Lustig waren sie schon, die Monate in Hotels und Herberge: Schwuler Kanadier auf dem Gang, Algenblumen im Duschabfluss, Toiletten auf die ich meinen ärgsten Feind nicht hocken wissen wollte. Dann der Part als ich mich mit aller Kraft bemühte nicht krank zu werden und es dann doch wurde. Himmel hab' ich geflucht. Zwei Wochen später fand ich dann Unterkunft in einer WG bei - wie Frau Julie immer so schön zu sagen pflegt -, befreundeten Verwandten. Kaum eingezogen schmiss es mich dann voll gegen die Grippewand. Fieber, Penizillin, zweimal am Tag Wäsche wechseln, «gleich sterbe ich Gedanken« - das volle Programm. Ich kann mich nicht erinnern, davor jemals so krank gewesen zu sein. Nach einem Arztbesuch - man muss sich das mal vorstellen, ich freiwillig beim Arzt -, und einer weiteren Antibiotika-Kur ging's dann für eine Woche gut - bis mich eine weitere Erkältung von den Socken riss. So sauer war ich noch nie auf mich gewesen.
Dann meine neue Wohnung. Endlich fand ich eine die mir auf Anhieb gefiel. Mit nichts eingezogen, habe ich heute alles was das Leben lebenswert macht. Ich weiß noch wie ich mich über die bloße Tatsache eines Briefkastens, wie ein Kind auf seinen Geburtstag gefreut habe. Das kann man sich nicht vorstellen, wenn man es nicht erlebt hat. Nach fast 6 Monaten, stand mein Name auf einem Briefkasten; mein eigenes Klo, Dusche ohne Algenwald und endlich mal wieder daheim frühstücken. Wir wissen gar nicht, wie gut es uns geht. Ich bemerke es immer wieder, wenn ich in meinen gefüllten Kühlschrank sehe. Da gibt es Gemüse, Duplo, Marmelade, Käse, Senf, Eier und so viel mehr. Es gibt Menschen, die werden ihr ganzes Leben hungern, während ich mir aussuchen kann, was ich essen will.

Heute Morgen lag alles hinter mir. Es nicht nur erlebt sondern jetzt endlich auch verarbeitet zu haben, gibt mir ein sonderbar ruhiges Gefühl.
Mittwoch 16. August, 2006

Google

Einfach mal ausprobieren:
Geh' auf Google, gib «Failure» ein und klick «Auf gut Glück».
Bevor Google das ändert, hier das Ergebnis
Für unsere nicht so gut Sprachbewanderten:
Failure bedeutet unter anderem Versager. ;-)

Danke Schneewittchen :-)
Mittwoch 16. August, 2006

Cracked.XP

Seit zwei Tagen sieht es ganz übel aus für unsere geknackten-XP User. Ich meine jetzt nicht die WAG (Windows Genuine Advantage) Prüfung - die lässt sich nämlich gut umgehen.
Kein Virus, kein Trojaner, keine Spyware - und trotzdem spinnt der Rechner, gell?

Kleiner Tipp - einfach lizensieren (und gleich eine Lizenz für Vista geschenkt bekommen) oder auf Linux umsteigen.
Dienstag 15. August, 2006

F.BI

lunacy - ebola '06Mein FBI-Agent war wieder da. Vor Wochen hatte er hier ein Netzteil für 25 EUR gekauft, was er mir dann Tage später defekt wieder brachte. Er wolle es umtauschen, es würde nicht funktionieren. Ich sah es mir an und bemerkte, dass der Spannungsschalter auf 110V stand. Ja, das hätte er gemacht um es zu testen. Es sei ja so, dass alle Geräte heutzutage eine Sicherheitsschaltung eingebaut haben müssten und so könne da nichts passieren.
Na ja, auch wenn er mir leid tat, umtauschen konnte ich ihm das dann doch nicht. Mein Entgegenkommen, ein gebrauchtes Netzteil günstiger zu erwerben, schlug er aus - er wäre Elektronikfachmann und so weiter. Am Ende sagte er dann noch, dass er jetzt traurig sei und gleich weinen müsse. Das wollte ich nicht und schlug ihm vor, eine Nacht darüber zu schlafen. Leider musste er dann ja im Laden nebenan ein paar Kaugummis mitgehen lassen. Er wurde natürlich erwischt und später von der Polizei abgeführt. Ich nehme an, er wurde wieder eingeliefert. Heute war er wieder da und fragte nach dem Netzteil.
Ich hab's ihm noch mal erklärt und fand ihn einsichtiger als damals. Er resignierte mit den Worten, da hab' ich jetzt wohl die Arschkarte gezogen, hätte nicht umschalten sollen. Ich stellte ihm ein gebrauchtes Netzteil auf die Theke und meinte, er könne es für 10 EUR haben. Das könne er jetzt aber nicht bezahlen, erst in ein paar Wochen, sagte er mehr zum Netzteil als zu mir. Gut, nimm's und bring mir die 10 EUR irgendwann. Versprochen, in ein paar Wochen. Gut, viel Spaß damit.

Ich weiß dass er irgendwann mit den 10 EUR wieder kommt. Irgendwann.
Mein Mitarbeiter sagt nahezu dasselbe - nur, dass er das Teil dann defekt wieder bringt.
Er irrt ...

image: lunacy - ebola '06
Montag 14. August, 2006

Feigenpost

Am Samstag hab' ich das Haus etwas später verlassen als sonst. Vielleicht war's Schicksal, Voodoo oder irgendeine andere Subroutine der allgemeinen Programmierung; jedenfalls kam der Postbote mit einem Päckchen auf mich zu. Post aus Duisburg - bekommt man nicht alle Tage. Da ich schnell einkaufen fahren musste, öffnete ich es gleich im Auto; weil ich ja schon über den Inhalt informiert war. Frische Feigen - und wie sich herausstellte war da noch mehr.
Reife, süße, weiche, köstliche Feigen. über die Hälfte hat es nicht bis zum Supermarkt überlebt. Ich bin nun mal kein Feigenasket. Niemand kann von mir verlangen, nicht in ein geöffnetes Päckchen voller reifer Feigen zu greifen. Ich verzeihe mir auch die Selbstlügen - das ist die letzte, die anderen esse ich daheim - sehr gern und ohne Rotwerden. Den Rest der Feigen habe ich ganz nach handgeschriebenem Rezept, unter zur Hilfenahme des beigelegten Döschens Kräuteressig, genossen.
Mit der selbst gemachten Marmelade werde ich wohl noch einige Brötchen streichen, und sie nach beigelegtem Serviervorschlag genießen. Ich freu' mich jetzt schon darauf!

Danke liebe Asa!
Montag 14. August, 2006

Leb'

Es ist immer traurig zu erfahren, dass sich ein Mensch das Leben nahm oder nehmen wollte. So auch letzte Wochen eine Leserin des Fiebers. Gott sei Dank, hat sie überlebt - und ich weiß, dass sie diese Zeilen lesen wird.
Man sagt, es gibt keinen Grund für Selbstmord. Auch ich sage das. Aber ich weiß, dass viele Menschen diesen Weg gehen. Und deshalb habe ich lange schon aufgehört, meine Meinung über die Gefühle und Sorgen dieser Menschen zu stellen. Ich hoffe, Du wirst nie wieder in eine Situation kommen, auch nur daran zu denken, Dein Leben zu beenden.
Erhol' Dich gut. Da draußen wartet so viel auf Dich. Irgendwann hast Du dann eine größere und schönere Vergangenheit.
Montag 14. August, 2006

Feuerpause

An dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Ein Lehrer, ein Physiker und ein Mathematiker übernachten in einer Blockhütte. Plötzlich brennt es.
Der Lehrer wacht auf, sieht dass es brennt, läuft raus und überlebt.
Der Physiker wacht auf, ist von diesem Phänomen begeistert und stirbt in den Flammen auf der Suche nach dem Thermometer.
Der Mathematiker wacht auf, sieht den Feuerlöscher und schläft weiter, denn es existiert eine Lösung.


Seit heute Morgen um 7 Uhr, ist im Libanon Feuerpause.
In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart.
Freitag 11. August, 2006

hEUTe

Best in House.M. 2nd Fridayhouse
Ab: 22:23 Uhr im Bodyfit Heidenheim.
Linup: Andele, Cinoman, Ebola, Fanatic Smile.

Have fun.
Donnerstag 10. August, 2006

Vollmond

VollmondWeitsicht
Mittwoch 09. August, 2006

Ey.Lenin

Und du läufst an der Schule vorbei, in der man dir demokratisch rechtstaatliche Werte vermittelt, und plötzlich winkt dir Lenin vom Sockel zu und du denkst, hallo?
Demokratie bedingt auch Rechtstaatlichkeit. Etwas auf das man sich verlassen kann, als Bürger. Wenn aber Demokraten ihre Arbeit verschlafen, ist aber- Rechtstaatlichkeit nicht immer demokratisch. Ich denke mal, dass die Mehrheit in diesem Land es nicht begreifen würde, in Potsdam eine Statue eines Diktators - auch noch mit öffentlichen Geldern finanziert -, aufstellen zu lassen. Lenin, ein Diktator, ein Massenmörder, der Millionen von Menschenleben auf dem Gewissen hat, braucht keine Ehrung in diesem Land.
So fordert es aber die PDS - und, wenn nicht schnell etwas passiert, muss diese Statue sogar aufgestellt werden. Denn Herr Lenin wurde nie von der Denkmalliste entfernt. Da steht zum Beispiel in der aktuellen Denkmalliste des Landes Brandenburg, Landkreis Potsdam-Mittelmark vom 31.12.2005, in Mazahna, in der Gemeinde Treuenbriezen, Schulweg 2: Lenin-Gedenkstein, in der Nähe der Schule.
Und weil's dort steht - und nicht nur dort -, muss das Ding auch irgendwann wieder aufgestellt werden. Bis Verantwortliche, demokratisch gewählte Organe und deren Angestellte, das Ding aus solchen Listen entfernen.

Leider muss ich an dieser Stelle zugeben, in dieser Angelegenheit mit CDU-Politikern konform zu gehen.
Mittwoch 09. August, 2006

Steinpost

Da stehen sie schönAls ich gestern Abend gegen 24°° Uhr müde froh nach Hause kam, lag ein kleines, längliches Päckchen vor meiner Haustür. Ein Nachbar wird es wohl dort hingelegt haben. Natürlich habe ich es gleich gesehen, denn meine Eingangstür liegt in direkter Flucht dem Treppenaufgang gegenüber. Spätestens als ich mich bückte um es aufzuheben, war das Grinsen in meinem Gesicht breiter als es, unter normalen Umständen, darauf hätte Platz finden können. Ich wusste gleich, dass es Steine aus einem fernen Land beinhaltet.

Ich hab selten so was, so schön und kreativ verpackt gesehen. Alle Achtung!
Natürlich freute mich auch - wenn nicht noch mehr -, über den handschriftlichen Brief. Selten so was heutzutage.

Danke nochmals auf diesem Wege! :-)
Mittwoch 09. August, 2006

Nebel

Blick aus dem Wohnzimmerfenster am 08.08.2006 Herrlicher Anblick heute Morgen. Das war so kurz nach Sechs. Eigentlich kann man die halbe Stadt Heidenheim sehen, hier ist sie aber unter einer Nebeldecke verpackt.

So und jetzt passiert genau das, was ich gestern in einer Mail beschrieben habe. Seit zwei Wochen versuche ich dieses Foto zu machen. Aber jeden Morgen musste ich feststellen, die Cam wieder vergesssen zu haben. Wahrscheinlich war das Wetter nur so schlecht, weil es wollte dass ich dieses Foto mache. Jetzt ist es gemacht und gleich wird's wärmer werden.

Jedenfalls hätte ich nichts dagegen mal wieder am See zu liegen und oder, übers Wasser zu gleiten. Zeit wär's!

Schönen Mittwoch noch!
Dienstag 08. August, 2006

Film

Le chateau de ma mereJa.
Manch' schönen Film entdeckt man einfach nachts, irgendwo versteckt auf den dritten Sendergruppen.
Gestern Abend war ich gänzlich in französischer Filmkunst gefangen:
»Le chateau de ma mere«, Das Schloss meiner Mutter - 1990.
Neben »Leolo« und »dfwd Amelie«, einer meiner Lieblingsfilme aus Frankreich.

Danach ließ es sich leichter und angenehm im Fast-Vollmond schlafen. ;-)
Montag 07. August, 2006

Küche

Zwar hab' ich eine recht funktionale und ansehbare Küche, will aber eine neue. Nach dem Umbau des nun schön gewordenen Wohnzimmers - ich hatte schon nicht mehr daran geglaubt -, sah ich mich in Katalogen und im Internet nach der für mich passenden Küche um. Es sollte sich doch eine finden lassen. Dachte ich. Man soll nicht erdenken, ohne vorher erlebt zu haben - oder so ähnlich. Wie auch immer. Keiner der gesehenen Dinger spricht mich an. Von den Preisen will ich hier gar nicht erst schreiben. Da könnte man ganz Bayern vom Hungerleiden befreien, bei den Preisen.
Was also machen; Die alte behalten und weiterleben oder einfach selbst eine Küche bauen? Ich habe mich für Letzteres entschieden. Bis auf die Elektroartikel werde ich mir alles in Handarbeit kleistern, hämmern, schrauben. Und das Ganze so, wie ich es brauche.

Mein Zeitplan für das Projekt beträgt 6-8 Wochen.
1. Herd und Kochplatten, Kühlschrank, Spülmaschine zusammen suchen, kaufen.
2. Skizzieren. Das heißt, auf Papier wichtig tun - mindestens 3 Wochen vermeintliche Kreativphase.
3. Arbeitsplatten, Spüle, Mischbatterie, Holz für Unter- Oberschränke besorgen.
3. Die alte Küche abbauen - entweder lagern oder entsorgen, je nach Rücksprache mit Vermieter.
4. Tage in Chaos leben, danach eine schiefe Küche besitzen aber glücklich sein.

Mal sehen, wie weit ich komme. Am Ende kann ich ja immer noch bei Verwandten und Freunden, im Restaurant oder an der Tankstelle essen.
Montag 07. August, 2006

Der Betriebsausflug

An dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenanfang - «von höherer Stelle»:
Im Himmel wird der diesjährige Betriebsausflug geplant. Man weiß aber nicht so recht, wohin man fahren soll.
Erste Idee: Betlehem. Maria ist aber dagegen. Mit Betlehem hat sie schlechte Erfahrungen gemacht; kein Hotelzimmer und so. Nein, kommt nicht in Frage.
Nächster Vorschlag: Jerusalem. Das lehnt Jesus aber ab. Ganz schlechte Erfahrungen mit Jerusalem!!
Nächster Vorschlag: Rom.
Die allgemeine Zustimmung hält sich in Grenzen, nur der Heilige Geist ist begeistert: «Oh toll, Rom! Da war ich noch nie!»


Soviel zu Ihrer Ansprache am Wochenende, lieber Herr Papst.
In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart.
Freitag 04. August, 2006

Snake

Heute Morgen war ich irgendwo in der Wüste mit meinem Vater. Natürlich nur im Traum, was aber nicht minder interessant ist als in der vermeintlichen Realität. Vielleicht sogar ein Vorteil, denn nach dem Aufwachen ist man wieder in der Zivilisation, kann aufstehen, duschen, sich rasieren und ein zwei Kaffee trinken, während im Frühstücksfernsehen Nachrichten, Horoskop und Kinoneuvorstellungen gezeigt werden.
Jedenfalls sagte mir mein Vater, dass die Temperatur an einer Düne noch steigen muss. Erst wenn es 71° Celsius erreicht hätte, könnte ich den Wagen starten. Leider war da kein KFZ zu sehen, aber ich habe die Temperatur mit meiner rechten Hand gemessen. Auf der Handinnenfläche stand 72° Celsius. Ich griff dann in die Düne und etwas biss mir in die Hand. Das Etwas war eine gold-weiße Python, mit einem ekelhaft roten Auge. Das andere war tiefblau. Ich sah, wie sie sich immer tiefer in mein Fleisch bohrte und sich langsam über meinen Arm wickelte. Als der Schmerz unerträglich wurde, griff ich sie mit meiner Linken am Hals und drückte zu, bis sie keine Luft mehr bekam und mich losließ und tot am Boden lag. Mein Vater fragte warum ich weine, worauf ich dann antwortete, dass ich es hassen würde Leben zu nehmen. Aber ich hätte mich nur gewehrt, versuchte er mich zu beruhigen. Für mich machte das aber keinen Unterschied, denn die Schlange war tot, und ich hatte sie getötet. Plötzlich zeigte sich der Wagen in der Düne und wir fuhren aus der Wüste.
Ich mag Schlangen nicht. Nicht dass ich sie hasse oder Angst davor habe. Nein, ich mag Schlangen einfach nicht. Ich mag es auch nicht, wenn man sich Schlangen als Haustiere hält. Dümmer geht's nicht - meine Meinung. Besonders dass man Lebefutter, also Mäuse, Ratten oder Kaninchen, verfüttern muss. Nur weil man so blöde Viecher sinnlos dumm in einem Terrarium liegen sehen will, wird man selbst zum Mörder.
Meine Schwester hat zwei so Königsteile. Als ich vor ein paar Monate übergangsweise bei ihr und ihrem Freund lebte, bekam ich eine Fütterung mit. Nicht primär, sondern erst spät am Abend. Ich fand in dem Terrarium eine Ratte, die sich in eine Ecke verkrochen hatte. Anscheinend hatten die zwei Mistviecher genug gegessen und das arme Ding war übrig. Man konnte ihre Angst förmlich sehen. Nach einem kurzen Streitgespräch, wurde die Ratte dann aus dem Terrarium befreit. Ich kann so was nicht mit ansehen.
Mittwoch 02. August, 2006

--*--

Hmmm. Deine Scherze nehmen anstrengende Formen an, Frau Schicksal. Es ist nicht so, dass ich Humor nicht zu schätzen weiß. Im Gegenteil. Ich lache gern; auch über mich. Und oft tat ich das, als ich blind in Deine Fallen trat. Man fühlt sich dann immer so, als würde man, altarschreitend, in Hundescheiße treten. Was bleibt einem da anderes übrig als zu lachen - mitten im Gestank.
Dein Humor in letzter Zeit aber, Frau Schicksal, ist gelinde gesagt, beschissen. Um es mal gepflogen ausgedrückt zu haben.

Ich bitte Dich nicht um Mitleid oder sonstigem ethischen Quark. Nein. Bring' mich einfach nur wieder zum Lachen und wink' mir nicht besten Honig, an fremden Bäumen. Du weißt, ich klaue nicht gern.

Und Danke, für die Nacht die ich jetzt erleben werden muss. Dank Deinem unvergleichlichen Humor werde ich es ebenso erleben. Und - schon wieder und -, vielleicht verzeihst Du mir jetzt schon mein Fluchen. Schließlich bin ich nur Mensch, Mann und das etwas Kind, das Du in mir übrig gelassen hast. Verflucht und ungenähte Nähte. Die Augen von eben, werde ich die Nacht über nicht vergessen, Frau Schicksal.

Aber versprochen, wenn ich morgen wieder ich selbst bin, lache ich über sie, Frau Schicksal.
Mittwoch 02. August, 2006

sic!

. gähn. Hab' den Text von eben gelöscht - weil entsprechende Personengruppe es verstanden hat.
Das freut.

Müde bin ich, geh' natrülich nicht zur Ruh'.
Mittwoch 02. August, 2006

Nugat.face

Gestern war alles etwas hektisch. Erst auf der Fahrt ins Training merkte ich, wie mir Energie fehlte. Zu wenig gegessen, dafür aber ca. 3.5 Liter Wasser getrunken. Ich überlegte, in Ulm am Bahnhof kurz ins Mac Donalds zu hüpfen. Aber so kurz vorm Training, ist das doch nicht gut? Traubenzucker wäre jetzt super; aber außer einer kleinen Tüte voll Brotaufstriche aus dem Krankenhaus, nichts im Auto. Le Parfait ich liebe dieses Zeug und, eine kleines Nutellalein. Du bist es, schrie mein Magen als ich gerade einen Parkplatz fand, dich werde ich gleich verputzen!
Die Trainingstasche über die rechte Schulter und mit dem Schälchen Nutella in der freien Hand, lief ich los. Man kann Nutella, wenn es mal einen halben Tag im Auto lag, sehr gut mit der Zunge aus diesen kleinen Behältnissen ... immer schön mit der Zunge ein bisschen vom Rand weglecken. So gibt es keine Schokoränder um den Mund herum. Man bekommt leckere Energie und fühlt sich wohl beim Laufen - achtet dafür weniger, was um die Ecke geschossen kommt: Fahrrad schnell ... beide Arme hoch ... Nugatcreme quer übers Gesicht gezogen, Fahrrad weg ... Ebola steht da und überlegt - nicht geflucht. Ein nicht ungewisser Teil steckte mir sogar im linken Nasenloch. Es roch auffallend gut nach Nugat. Ich bin dann mit einem Lächeln gut 600 Meter durch Ulm gewackelt. Schlangenlederstiefel, Jeans, weißes Hemd, Tasche geschultert und,
Nutella im Gesicht.

Es gibt Schlimmeres. Zum Beispiel einen lachenden Trainer, der meinte, ich hätte da was falsch verstanden: Gurkenpaste, nicht Nutella!
Dienstag 01. August, 2006

soNur

Thetan - von Zugor ZoltanManchmal ist das Leben,
bzw. der Mensch in seiner Blase,
ganz schön peinlich.
Findet ihr nicht?
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