Dienstag 31. Juli, 2007

Music

Für alle die an House interessiert sind, hier ein kleiner Remix von mir.
Woz Not Woz ala Ebola.

Viel Spaß damit!
Montag 30. Juli, 2007

Perigäum

Es gibt Momente die man festhalten will. Nur ein paar - wie den Mond, der gerade voll und von Südost den Himmel zu erstürmen scheint. Vor ein paar Minuten war er noch fast rot, jetzt scheint er immer heller und fließt von gelb ins Weiß. Der Himmel ist fast unbewölkt, so knallt das Ganze ungebremst durch alle Dachfenster in mein Wohnzimmer. Herrlich.
Vollmondzeit hatte für mich schon immer eine beruhigende Wirkung. Ich schlafe besser, ruhiger und habe während der Schlafphase luzide Träume.
Montag 30. Juli, 2007

Essenz

An dieser Stelle wieder, fast pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Wer Hunger hat, sollte essen.

In diesem Sinne - vergessen wir das Essen nicht - einen schönen Wochenstart.
Ich mach' jetzt Mittagspause.
Sonntag 29. Juli, 2007

square

Das Leben ist schön ist schön ist schön das Leben. Gott ist definitiv kein alter Mann aber ein Scherzkeks.
Vom Standpunkt aus, dass es Gott gäbe und all die Geschichten stimmten, müsste er sich selbst richten und ganz allein die Hölle füllen mit seiner Größe. Aber die Menschen haben gelernt mit Lügen zu leben, sogar mit offensichtlichen und ohne darüber nachzudenken. Kind wie Erwachsener werden 9ter 10ter 11ter und 12ter antworten, wenn man sie fragte, die wie vielten Monate September Oktober November und Dezember sind. Die wenigsten denken darüber nach. Vielleicht ist das den Jahreszeiten ja ein Graus, weshalb sie sich langsam aber sicher verschieben. Vielleicht machen sie das auch nur weil das Mittelmeer weniger Salz führt und die Erde sich um ein paar Sekunden weiter neigt. Wahrscheinlich könnte es sein, dass Jesus mit dem Mann im Mond Bag Gammon spielt und uns vergessen hat, mit gutem Gewissen, weil er ja damals die Leiden von unseren Ahnen nahm - indem er litt. Und vielleicht befreit sich Zeus Papi bald und frisst seine restlichen Kinder, während sein übersohn als Stier mit einer Jungfrau kopuliert um der Welt einen weiteren Helden zu schenken. Wirklich wahrscheinlich ist aber, dass es bald kein öl mehr gibt und wir immer noch für und mit Fossilen-Energien produzieren. Schlimmer noch, wir bewundern Gefährten auf internationalen Messen, die 13 und mehr Liter pro gefahrene 100KM verpusten und betiteln solches als Wunder der ausgereiften Technik. Bedenklich ist aber wirklich der Einheitsgeschmack: Chinesen gewöhnen sich unlängst an den von Käse. Dass, dank der EU, die dorthin ihren überschuss an Milchprodukten verkauft und diesen nicht mehr im Mittelmeer entsorgt - weshalb wir hier ab Morgen mehr für unsere Molkereierzeugnisse zahlen müssen. 40 Cent mehr auf die Butter wird so manchen zu maulen geben, ohne dass er sich wirklich Gedanken darüber machte, warum man diesen überschuss früher nicht an arme Länder für die Transportkosten verkaufen konnte, weil's zu teuer war. Nicht weiter schlimm ist es, dass der mit Gewerbeschein kein Internet hat, auch keine Steuern zahlen muss, oder so ähnlich. Jedenfalls kann er's nicht erklären, so war's.
Die Pharaonen sind ausgestorben, die Pyramiden gibt es noch. Das ist mehr als von Windows 3.x übrig ist. Gedanken muss man sich darum nicht machen, vielleicht. Nicht weiter schlimm, denn das Leben ist schön. Wirklich. Auch ohne mit Gott.
Samstag 28. Juli, 2007

...

(blush)
Samstag 28. Juli, 2007

Schavan

Holla die Waldfee! ... Irgendwas an diesem Satz stimmt jetzt nicht mehr. Ich muss überlegen... Stimmt. Jetzt heißt es, Holla, die Schavan!
Frau Annette Schavan, jetzt endlich auch wirklich Bundesministerin für Bildung und Forschung, kommt mit richtig guten Vorschlägen daher. Man möchte fast nicht glauben, was Frau Bundesministerin ad BiFo da von sich gibt. Das heißt, man möchte fast nicht glauben, dass sie es selbst erdacht hat. Woher der Wandel, der Mut zum Denken, Frau Schavan? Egal. Die Richtung stimmt, gehen sie weiter und bleiben sie um Gottes Willen nicht stehen. Vielleicht vergessen wir ihre bisherige Unfähigkeit, vielleicht verzeihen wir sogar. Irgendwann. Im Ganzen, sehr positiv. Auch wenn die CSU ihnen jetzt Breitseiten salvieren wird.
Frau Schavan schlug vor, Bundesweit mit einheitlichen Schulbücher zu lehren. Zwar wird sich da der eine oder andere Vetterliverlag ordentlich verschlucken, aber es ist ja nur zum Wohl der Schüler. Sollen sie Comics drucken - in manchen Bundesländer wäre es fast dasselbe.
Freitag 27. Juli, 2007

Trunken.teur

Wasndalos? N24 und SAT1 melden in den TV-Nachrichten, dass mindest zwei Astronauten betrunken ins Weltall fuhren. Die NASA hätte davon gewusst und sie dennoch fliegen lassen, obwohl Experten und ärzte davor gewarnt hätten. Im nächsten Satz wird dann von einer Sabotage am Raumschiff Endeavour erzählt. Ein NASA-Mitarbeiter hätte ein Computer-Kabel durchgeschnitten.
Irgendwie verstehe ich die Berichterstattung nicht. Was haben die besoffenen Astronauten nur mit der Sabotage an der Endeavour zur tun?
Für mich ist es das gleiche wie wenn man berichten würde, Schäuble hätte sich die Hände nach der Toilette nicht gewaschen und Merkel würde neue Soldaten nach Afghanistan schicken - in genau der Reihenfolge.
Donnerstag 26. Juli, 2007

Schicksal

Meine Schwester hatte ihr irgendwann meine Nummer gegeben, sie könne sich bei PC-Problemen an mich wenden. Heute war ich bei ihr vor Ort.
Ihr Türkisch ist sehr rein, meines hinkt an allen Ecken. Dennoch konnten wir uns in den zweieinhalb Stunden, während ich ihren PC auf Vordermann brachte, sehr gut unterhalten.
Sie erzählte mir ihre Geschichte, die sich wahrscheinlich ähnlich auch heute noch oft wiederholt. Mit 17 wurde sie von ihren Eltern nach Deutschland mit einem Verwandten verheiratet. Er war nicht viel älter, gerade Anfang 20. Schon nach 3 Wochen bat sie ihre Elten telefonisch sie zurück zu holen, da ihr Mann sie schlug. Die Mutter war dagegen, sprach von Gesicht verlieren in Gesell- und Verwandtschaft. Nach einem Jahr kam ihr Sohn auf die Welt und ihr Mann schlug sie noch immer. Sie hatte keine Freunde, nur die Familie ihres Mannes als Bekannte hier in Deutschland. Irgendwann brachte ihr Mann eine 13-Jährige Deutsche nach Hause und stellte sie ihr als seine Freundin vor. Die würde jetzt bei ihnen wohnen, sagte er und als sie sich dagegen wehrte, wurde sie geschlagen. Bald war die 13-Jährige und sie (wieder) schwanger ... und endlich schaffte sie es zu fliehen.
Heute lebt sie mit ihren beiden Kindern in einer schönen kleinen Wohnung, arbeitet täglich 6 Stunden, besucht einen Deutschkurs, den sie selbst finanziert, und ist ihren Kindern eine stolze Mutter. Mit ihren knapp 32 Jahren kann sie jeder 26jährigen das Wasser reichen. Man muss als Mann recht durchatmen um ihr nicht gleich hörig zu werden.
Sie erzählte mir wie sie letztes Jahr ihre Mutter nach neun Jahren das erste Mal besucht hätte. Dass nur, weil die Mutter krank sei - verzeihen könne sie ihr nicht. Verständlich. Von ihrem Vater wusste nichts Gutes zu berichten.
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Donnerstag 26. Juli, 2007

Wide.Panel.linux

Ich werde in letzter Zeit per Mail nach Support für Linux, speziell Ubuntu, gefragt. Häufigste Fragen sind zu WidePanel-TFT Einstellungen (1440x900 oder 1680x1050 Pixel). Vielleicht hilft das Folgende - in einfachen Worten geschrieben - den einen oder anderen weiter in dieser Sache.
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Donnerstag 26. Juli, 2007

Basilikum

Mein Basilikum ist krank. Diesen Satz schrieb' ich vor einer halben Stunde. Irgendwie seltsam: «Mein Basilikum ist krank». Würde das so ein Freund sagen, würde ich ihm mit den Worten «schon klar!» und der flachen Hand einen Strinklatscher verpassen. Die Blätter beider Pflanzen sehen aus, als würden sie stellenweise karamellisieren. Betrachtet man das näher, findet man Knötchen auf deren Unterseite verteilt. Ich denke es ist irgendein tierischer Parasit.
Ich werde das Ganze im Garte aussetzten, schließlich will ich die Pflanzen nicht einfach in die Tonne stecken, nur weil sie befallen sind. Wenn ich darüber hinweg bin, kaufe ich mir am Wochenende einen neuen Basilikumstrauch.
Mittwoch 25. Juli, 2007

YG

Happy Birthday Yazzmanina!
Auf dass deine guten Wünsche in Erfüllung gehen und du deinen Weg in der Gesellschaft findest. Auf dass uns die interessanten Gesprächsthemen und das gemeinsame Lachen nie versiegen.

Halt mir den Kuchen kalt und den Kaffee warm. Bis gleich :-)
Mittwoch 25. Juli, 2007

Telefon Teil 101

«Herzlichen Glückwunsch!!! Sie haben gewonnen», sagte mir eben eine elektronische Stimme am Telefon. Bis zu 3.000 EUR in Sachpreisen wären mir sicher. Um meinen Gewinn dingfest zu machen, müsse ich nur «... die Telefonnummer ihrer Gewinnhotline notieren. Null ... neun ... null .... null ...».
Schlimm an dieser Sache ist, dass es wirklich Menschen gibt die auf diesen Betrug hereinfallen.
Mittwoch 25. Juli, 2007

Kritios

Kritik äußern ist immer ein Grenzgang. Reine Feststellungen werden oft als Kritik verstanden. Einfache Beispiele wären, wenn man ein Auto als zu groß bezeichnet oder einen Apfel als rund. Komplexer - aber genau so eine Feststellung - ist es, wenn man ein Volk oder eine Gesellschaftsschicht als einfach oder mit fehlend an Innovation bezeichnet.
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Dienstag 24. Juli, 2007

Intermezzo

Gibt es eigentlich ein Wort für überfressen?

Vielleicht Vollkorn-Spagetti an Sardellen in Olivenöl mit Zwiebel, schwarzen Oliven und Chilli?
Wenn ich's nur wüsste würde ich's jetzt sagen...

So ganz unter uns: Ich hab' sogar Parmesan darüber geschabt ...
Dienstag 24. Juli, 2007

Pustel

Geht es nur mit so, oder hat noch jemand diese Milliarden Pustel in der Wohnung?!
Diese kleinen Dinger fliegen durch alle Fenster und legen sich frech und unzählig auf Wohnzimmertisch, Badboden, Arbeitsplatten, Spüle, DVD-Player, Couch, Bücher und Bett. Am Samstag habe ich gefühlte achtundvierzig Tonnen davon weggesaugt. Heute Morgen finde ich schon wieder welche in der gesaugten Wohnung liegen. Ich denke es sind irgendwelche Baumsamen, vielleicht Birke oder sonst ein freches Gewächs.
Wann hört das denn auf?
Dienstag 24. Juli, 2007

Pauli

Frau Pauli zeigt immer mehr interessante Aspekte als Politikerin. Sie erinnert mich an eine «Flugschneisennomade». So nenne ich eine Gesellschaftsschicht, die sich günstig einen Bauplatz an einem Großflughafen ergattert, weil man sich keinen anderen leisten kann, um danach gegen den Lärm zu protestieren. Nicht dass ich was gegen Paulis Zünden innerhalb der CSU hätte - im Grunde bewundere ich sie für die Dummheit die sie mutig zu Tage trägt, denn sie erinnert den Einheitsbayern bitter an demokratische Werte. Unlängst war ihre Stimme die einzige gegen das neue Parteiprogramm der CSU. Man kann sich das gar nicht vorstellen - manN auch nicht - ohne ein bewunderndes Schmunzeln. Natürlich möchte man nicht mit ihr tauschen, nur hoffen dass sie nicht bald gebrochen und zuckend irgendwo in der Ecke liegt.

Ich weiß zwar nicht in welche aber dass Frau Pauli irgendwann in naher Zukunft in eine andere Partei wechseln wird. Soviel scheint sicher.
Außer sie liegt bald gebrochen zuckend irgendwo in der Ecke.
Montag 23. Juli, 2007

Guck.amal

Holla die Waldfee!
was du wollen? sagte schon fast so shakespeare. der arme wenn der gewusst hätt' was wir heute nicht wissen was wir wollen...Man nennt es Captcha (Infolink) und gebraucht es, um Menschen von Software-Robotern zu unterscheiden. Näheres wird im Infolink erklärt - für alle die nicht wissen um was es geht. Nun, ich bin kein Mensch. Das musste ich gerade als logischen Konsequenz eingestehen.
Vorhin wollte ich beim geschätzten Herr Rollinger im Blog auf einen Beitrag reagieren, bekomme natürlich so ein Captcha angezeigt. Nun schaue ich mir das Ding schon eine ganze Weile an und ... stelle fest, ich muss einfach ein programmierter Roboter sein. Als Mensch würde ich die Zeichenfolge bestimmt erkennen - so ist es ja gedacht, dieses Sicherheitssystem, dieses tolle.
Wenn mir jemand helfen will, klickt er einfach auf das Bildchen oben, erkennt als Mensch welche Zeichenfolge das sein soll und postet es hier, damit ich dort auf Herrn Rollingers Beitrag reagieren kann.

Schlimm diese Roboter von heute. Essen sogar Pasta - zuletzt am Samstag geschehen im weltbesten Restaurant von Heidenheim. Klassentreffen - lustig war's. :-)
Aber das war ja gar nicht das Thema.
Montag 23. Juli, 2007

Geduld

Vor einem halben Jahr bekam ich den Auftrag jemandem einen 1&1 DSL-Zugang zu beantragen. Ist ja kein Problem, außer dass der Auftraggeber etwas über 300 KM von hier wohnt. Er wollte aber partout von mir das Ding geregelt haben, was ich natürlich tat. Installiert haben wir es dann zusammen übers Telefon. Funktionierte alles prächtig.
Vor zwei Wochen rief er dann bei mir an und meinte er bekäme den Vertag nicht gekündigt. Als ich fragte, warum er es überhaupt kündigen wolle, sagte er dass er doppelt bezahlen würde - nämlich noch an T-Online. Davon hatte er mir damals nichts erzählt. Ich bat um die nötigen Daten und schloss mich als erstes mit der T-Com AG zusammen. Dort erfuhr ich, dass der Herr drei Monate nachdem er den 1&1 Vertrag abgeschlossen hatte, bei T-Com ein Call&Surf Paket abgeschlossen hat. Idiot - was soll ich denn da noch machen?!
Dessen ungeachtet ist es aber so, dass man auf einer Leitung keine zwei Ports schalten kann. Und wenn man das nicht kann, sollte man das auch nicht so abrechnen, liebe T-Com!
Montag 23. Juli, 2007

Satt

An dieser Stelle, wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart.
Die Ahnen eines jeden Volkes sagen sinngemäß das Gleiche: «Wer mit Esel am Tisch sitzt, wird irgendwann selbst einer.»
In diesem Sinne - wenn man nicht allzu an Hunger leidet, sollte man seine Tischpartner gut aussuchen -, einen schönen Wochenstart.
Freitag 20. Juli, 2007

wasNlos

Heute soll's regnen, so die Vorhersagen über die Medien.
Es ist fast 11°° Uhr und 25° Celsius, heller Sonnenschein! Wo bleibt der Regen!?!
Freitag 20. Juli, 2007

T-Nine

Man könnte ja sein T-9 von Deutsch auf Englisch umstellen. Man könnt' auch einfach aufhören Kurznachrichten zu schreiben und dafür stundenlang telefonieren. Das ist better als sich struggle mit die Translation in die head. Dieses Kauderwelsch beizeiten muss ich mir Gedanken darüber machen was dieses Wörtchen mit unserem beliebten Unionspolitiker gemein hat aus Deutsch und Englisch beginnt Spaß zu machen.

Ich hab' ja die Vermutung dass die Gesprächspartnerin sehr gut Deutsch kann, es aber partout nicht reden will. Schlimm diese Ausländer, zumindest die europäischen: Integrationswille gegen Null. ;-)
Donnerstag 19. Juli, 2007

Könich

«Der Kunde ist König!»

Und manchmal muss man dem König die Leviten lesen!
Donnerstag 19. Juli, 2007

rad.Sport

So langsam müssten man reagieren. Man hat den Eindruck, dass kaum ein Radfahrer der Profigilde ohne verbotene Substanzen internationale Rennen fährt. Das zeigt auch, dass man sich in diesem Rennsport kaum anders behaupten und oder vor seinem Sponsor rechtfertigen kann. Natürlich wird kein Sponsor zugeben in dieser Richtung Druck ausgeübt zu haben. Doping scheint aus dem Radsport - und auch in allen anderen Profisportarten - nicht mehr wegzudenken.
Es müssten je zwei Wettbewerbe geben. Eine Tour de France mit und eine ohne Doping-Fahrer. Man kann das auch ausweiten, auf die Olympiade. Damit hätte man das Problem gelöst ... und über Zuschauermangel müsste man sich auch keine Sorgen machen.
Die Frage ist, welcher Sponsor sich dann noch für die Dopingliga finden wird. In Deutschland könnte das die Deutsche Bank, AMD, EnBW (brauchen gerade wieder etwas Lobby für geplante Kohlekraftwerke), Bayer oder der Springer Verlag (Freiheit nicht nur für Meinung sondern auch in der Physis) übernehmen.

Ich mein' das jetzt ernst. Wirk lich. Ganz ohne Doping.
Mittwoch 18. Juli, 2007

anders

Anders zu sein, hieß etwas. Es wurde als sogar als positiv innovativ erkannt. Jetzt fragt man sich, ob es auch negative Innovation gibt. Gibt es. Zum Beispiel in der Kriegsführung: Präventivschlag. Oder in der Innenpolitik: Präventivschutz. Beides ist sicher innovativ aber negativ.
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Dienstag 17. Juli, 2007

Mercedes

Es ist ja nicht so als ob man sich einen Mercedes kaufen wollte. Nach dem Motto, ich fahre gern Benz also hole ich mir einen - sofern man sich den leisten kann. Aber wer das kann denn heute schon nicht. Ohne festes Einkommen schönen Audi oder Benz fahren können, ist heute keine Kunst.
Nein. Es ist nicht so. Schlimmer ist es.
Wenn ich mich so umsehe, wer alles eine Beziehung führt und glücklich auf zwei Beinen durch die Stadt gondelt, zieht es mir schon gewisse Sicherungen an den Rotpunkt. Man möchte sich nicht vergleichen, schon gar nicht als besser hinstellen, aber es gibt zu denken. Jeder Vollpfosten, männlich wie weiblich, darf Händchenhalten, vom Eis des anderen schlotzen (ich denke dieses Verb ist Hochdeutsch etabliert genug dass es keiner übersetzung braucht), beim Fernsehen Fuß oder Hand des anderen berühren, gemeinsamen Urlaub planen. Letzteres habe ich schon getan, Urlaub geplant - aber nicht mit einem Partner sondern mit Freunden. Schlimme Sache. Man kommt sich vor als sei man ein Blindgänger einer Stalinorgel. Während alle schön pfeifen ploppt man nur. Dessen ungeachtet bin ich selbstwehrender Pazifist und deshalb wahrscheinlich unterbewusst aus Trotz Blindgänger in einer Stalinorgel: Euch werd' ich's geben, mit mir schießt ihr nicht gepfiffen! Wer weiß.
Na ja. Ich werde jetzt nicht, Betonung auf das Negative, die nächst Beste schnappen und pfeifen, nur weil ich schießen will.
Aua. Ich habe mir für den letzten Satz in alle Finger gleichzeitig gebissen. Hab' halt ne große Klappe ... manchmal.
Dienstag 17. Juli, 2007

hrrrr

Ich hasse es, wenn externe Links das Fieber aus der Validierung schießen nur weil ich zu blöd bin es nicht gleich zu bemerken!
Montag 16. Juli, 2007

Froop

Kaum ein Film hat mich in meiner Jugend so geprägt, wie «Der gelbe Meister» mit David Carradine. Ich hab' gerade versucht irgendwelche Info darüber zu finden, leider erfolglos. Zurück zum Thema:
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Montag 16. Juli, 2007

ruleZ

Endlich macht Linux das was ich will. Ich muss zugeben, seit dem Studium war ich etwas UNIX-eingerostet - musste aber nur etwas tiefer in mir graben um so manches wieder an Tageslicht zu holen.
Eines möchte man aber an dieser Stelle anmerken, liebe Linux-Gemeinde, eine große Hilfe seid ihr nicht, wenn's mal brennt. Da möchte nur jeder mit Wissen prahlen, versteht aber im Grunde nicht worum's geht. Schade eigentlich dass man so verkappt sein muss, nur weil man ein schönes Betriebssystem am Laufen hat.
Montag 16. Juli, 2007

99.9

An dieser Stelle wieder, ungewöhnlich pünktlich, der Spruch zum Wochenstart. Diesmal ein alles aussagendes Zitat:
Nun fehlen mir zwar Hund und damit Hangrunterhetzgrund, aber die Musik ist noch immer super.

In diesem Sinne - esse est percepi - einen schönen Wochenstart.
Samstag 14. Juli, 2007

MoM

Diese «Disco» in der Innenstadt war den Behörden schon seit Mitte der Neunziger ein Dorn im Auge. Man hat oft versucht den Schuppen zu schließen. 1999 habe ich das Boot verlassen und es seitdem nur ein einziges Mal in Ausnahme betreten. Als ich damals noch dort auflegte, durfte ich eine Razzia miterleben. Damals hatte man es auf Jugendliche unter 16 abgesehen.
Gestern Abend sind wir von Lokal zu Lokal gezogen, lustig war's. Unsere Fahrzeuge waren auf dem Parkdeck über meinem Laden geparkt - das Nachbargebäude zum MoM. Als wir irgendwann vom Warsteiner Seminar in die Wunderbar losbrachen, bemerkten wir die Armada von Sondereinsatzfahrzeugen der Polizei anfahren. In Minuten war alles abgeriegelt. Die fahren aber mal gut auf, dachte ich. Es war mehr als das - sowas hatte Heidenheim bis Dato nicht erlebt. Die gesamte Marienstraße wurde abgesperrt und zu einer Art Operationsbasis umfunktioniert. Volle Uniform, keine Ahnung ob das SEK, MEK oder eine andere Spezial-Beamtentruppe war. Man sah aber, dass es hier nicht um eine einfache Razzia ging. Alle im und um MoM befindlichen Personen waren sozusagen festgenommen. Man sah Gäste und Personal die mit hinter dem Kopf verschränkten Händen dastanden, andere wurden per Kabelbinder gefesselt abgeführt. An dieser Stelle war ich mir ziemlich sicher, dass es das MoM nicht mehr geben wird.
Wir durften dann auch, als wir nach Stunden aus der Wunderbar wiederkamen, unsere Fahrzeuge vom Parkdeck fahren. Man hat uns sozusagen «persönlichen Geleitschutz» zu unseren KFZ gegeben.
Angeblich war diese Aktion gegen fünf Personen gerichtet und das MoM könne nächste Woche wieder zum Alltag zurückkehren - sagt der Pächter vom MoM.

Bin gespannt was am Montag die HZ zu berichten weiß.
Freitag 13. Juli, 2007

tja.house

ego club - keltergasse ulm - house fever hintenWährend die einen es gut finden, überlegen die anderen was da auf der Rückseite steht.
Donnerstag 12. Juli, 2007

Schwanger

Wer weiß, vielleicht bin ich ja schwanger. Maria ist es anscheinend auch geworden, einfach so.
Eigentlich wollte ich heute Abend im Naturtheater ein Musical-Potpourri genießen. Das war seit Wochen geplant und die Karten lagen auch schon aufm Tisch. Leider hab' ich mich heute Nacht anders entschieden - das Leben kann bitter sein; wussten schon die alten Sizilianer: «Das Leben ist bitter; Die Frauen und der Kaffee müssen süß sein.» Kluge Menschen unter der Sonne.
Na ja. Als Entschädigung habe ich mir gekocht. Lauch und Lachs an Eier in der Pfanne. Ich hab's dann auch angefangen zu essen, schmeckte gut. Dann dachte ich plötzlich an Schoko-Kekse. Zuerst war's nur ein Gedanke Schoko-Kekse. Mit jedem Bissen wurde der Gedanke lauter SCHOKO-Kekse. Hör' mal du, das ist leckerer Lachs mit Lauch und Eier, keine Schoko-Kekse. SCHOOOKOOO... Ja jajaja, ist ja gut, beruhig' dich wieder Alder. SCHOKO-KEKSE!!!
Tatsächlich. Ich habe tatsächlich Schoko-Kekse in der großen Schublade gefunden. Das heißt, ich wusste das dort ich welche verstaut habe. Den Rest des leckeren Essens habe ich entsorgt. Es wird wahrscheinlich irgendwann irgendwo als Fernwärme irgendwem die Bude heizen. Die Packung Schoko-Kekse stehen hochkant auf der Anrichte. Ich treibe das Gier-Gefühl danach, noch etwas in die Höhe bevor ich mich ein einer Art Orgasmus darüber her mache. Sollten meine Nachbarn dann mitten in der Nacht den Staubsauger hören, entsorge ich nur die Krümel ...

Aber wie schon erwähnt ... wahrscheinlich bin ich schwanger.
Donnerstag 12. Juli, 2007

Michi

Meister Michi
Name:
Michi

Value:
1. Liebling aller Frauen
2. Putzt auch hinter den Schränken
3. Tauschte Peugeot gegen Mecedes
und behielt aber die Harley (bravo)

Age:
Hatte letzte Woche Vollhemdig

Why:
Weiß keiner so genau. Michi ist halt immer der Bäscht!

ps.
Mädelz: Leider schon vergeben.
Donnerstag 12. Juli, 2007

tech.nix

Nur damit ihr es wisst: Ich habe beschlossen alle Handy mit Joystick zu hassen! Und wer SMS erfunden hat, sollte eine Woche nur Cola ohne Kohlensäure trinken. Zur Not geht auch Pepsi mit Kohlensäure - was auch schon schlimm ist.
Donnerstag 12. Juli, 2007

Integrations.Gipfel

Ich will ja nichts sagen, aber man sollte sich mit diesem Boykott sachlich auseinander setzen. Natürlich schießen sich die Verbände selbst ins Knie, nicht an dem Integrationsgipfel teil zu nehmen - der Grund (ja es ist nur einer) ist aber verständlich, wenn auch nicht sinnvoll.
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Donnerstag 12. Juli, 2007

Colding

Sollten sich diese Zeilen ungewöhnlich langsam lesen, liegt das an mir, respektive daran, weil ich friere und meine Finger nicht schneller tippen können als meine Gedanken, die sich in dieser Juli-Kälte den Weg über erfrorene Nervenbahnen zu Tippreaktionen wandeln müssen. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Sache mit dem Supraleiter eine Lüge ist. Meine Elektronen fließen nicht schneller je kälter der Leiter - meine Nervenbahnen - wird. Meine Gedanken formen sich bröckelnd und hätte ich das übliche Zeitgefühl, würde ich mich darüber aufregen. So friere ich nur. Das einzig Schnelle an meinem Körper ist das Zittern. Wieso, weiß ich nicht. Eigentlich müsste ich langsam zittern, in Zeitlupe, sozusagen. So kalt ist es.
Mein rechter großer Zeh - ich bin aktuell nicht davon überzeugt, ob der mir wirklich gehört oder ob jemand sich einen Scherz erlaubte einen Eiswürfel in die Form eines rechten großen Zeh zu lutschen und mir das Ding in die Socke gestopft hat - lag gerade mit dem übrigen Fuß auf dem Wohnzimmertisch und signalisierte, dass er gleich abbrechen würde, wenn ich ihn nicht in die linke Kniekehle stopfe. Ich habe Angst mir einen Suppenlöffel an die Nase zu halten, weil ich denke, dass der dort festfriert. Weil es so kalt ist, frage ich nicht danach, warum ich mir überhaupt einen Suppenlöffel an die Nase halten «wollen sollte». Vielleicht muss ich jetzt auf die Toilette, zum Urinieren. Das Gefühl dazu hat sich noch nicht gänzlich aus den schon genannten Gründen bilden können, scheint es aber zu sein. Wenn es so ist, fürchte ich, dass ich vielleicht Eiswürfel oder ähnliches fallen höre, bevor ich feststelle mit dem Hintern auf der Schüssel fest-gefroren zu sein. Schlimmer Gedanke, dass man mich so finden wird. Er starb mit nacktem Hintern auf der Schüssel, weil er sich weigerte im Stehen zu pinkeln. Vielleicht mache ich mir auch in die Hose. Aber das würde ich euch nicht erzählen.
Es reicht wenn ihr wisst, dass mein rechter großer Zeh, kein in Form gelutschter Eiswürfel ist.
Dienstag 10. Juli, 2007

19Min.

Ich bin der Held der 19 Minuten. Zumindest.
Vorhin dachte ich mir einen Tiefkühlpanierfisch mit Tomaten-Cremeeinlage aus dem Supermarkt mitnehmen zu müssen. So ab und zu etwas Fisch am Abend kann nicht schaden, dachte ich. Fleisch esse ich nicht. Auf der Packung las ich, dass die Zubereitung in der Pfanne empfohlen wird. Reichlich Fett in einer Pfanne heiß werden lassen und die Dinger auf beiden Seiten je 9 Minuten braten; so die Empfehlung. Im Backofen könne man es bei 200° Celsius auf der oberen Schiene mit Umluft in 19 Minuten essbar machen. Na ja. Fett oder Backofen, das war die Frage. Also Backofen.
Die Zeit wollte ich natürlich sinnvoll nutzen. Mann kann in 19 Minuten eine Jeanshose einer Handwäsche unterziehen, weil das wollte ich die Tage eh machen, und sich selbst danach duschen. Andere lernen in der Bar in 19 Minuten jemanden kennen, zeugen mit ihr ein Kind und lassen sich von ihrem Macker die Zähne ausschlagen. Alles in 19 Minuten. Ich hab' nicht mal eine einzige Füllung in der Gosch, geschweige dass ich in einer Bar ein Kind zeugen will. Dafür kann ich Panierfisch auf dem Rost in die obere Schiene des Backofens bei 200° C schieben, die gute Jeanshose in der Dusche waschen, wringen, aufhängen und mich danach selbst duschen und bestimmte Stellen am Körper rasieren. In 19 Minuten.
Nun ist es so dass 19 Minuten, wie Zeit überhaupt ist, recht relativ sind. Aber nur da draußen im Raum-Zeit-Gefüge. Hier auf der Erde ist Zeit recht konstant, wenn man mal von den Gravitationswellen absieht, die uns abwechselnd stauchen und zerren. Auch in meiner Dusche ist das so - soviel der physikalischen Erklärung.
Als ich geduscht und hungrig aus dem Bad kam musste ich heftig an Gott denken, mit einem lauten Oh! davor. Und Gott sei Dank habe ich Dachfenster, denn der Rauch zog dann auch schnell wieder ab. Den Rest habe ich gegessen, nachdem ich ihn vom Backofenboden gekratzt habe.
Wenn ich das nächste Mal verbrannte Tomatensoße mit Paniermehl an Fischgeschmack will, werde ich mir das in der Pfanne bereiten. Von mir aus auch in konstanten 19 Minuten.

Die Hose trocknet wahrscheinlich in zwei Tagen - das ist relativ aber sauber.
Dienstag 10. Juli, 2007

Wumm.flucht

Wahrscheinlich ist jeder irgendwann irgendwie vor Verantwortung geflüchtet. Wo ist die Grenze, materielle Schäden - die man anderen verursacht -, noch als harmlos zu bezeichnen?
Eine Freundin und ich liefen gestern gegen Mitternacht ein paar Problemchen spazieren. Wir beide hörten hinter uns diesen typisch dumpfen Knall, bei dem ich sofort an einen geplatzten Reifen dachte. Ich sah gerade noch irgendein Plastikteil durch die Luft fliegen als ein dunkler PKW auf uns zufuhr. Der hat bestimmt eine Begrenzung gestreift, dachte ich und suchte mit den Augen danach. Der PKW wurde nicht langsamer sondern gab plötzlich richtig Gas, blinkte rechts und fuhr unsicher links in die nächste Seitenstraße ab. Der flüchtet, wurde mir klar. Eine paar Sekunden später entdeckten wir auch warum: Ein auf dem Seitenstreifen geparkter PKW war regelrecht Schrott. Die linke Seite aufgerissen, der Wagen vorn etwa 30cm auf den Gehweg geschoben, das linke Vorderrad zeigte unwirklich fast 90° nach rechts. Totalschaden - da gibt es nichts mehr zu richten.
Die verständigte «Streife» stellte fest, dass es sich um ein dunkelblaues KFZ handeln musste, was sich mit unseren Beobachtungen deckt. Leider konnten wir uns weder Typ noch Kfz-Zeichen merken.
Für den Geschädigten hoffe ich, dass man den Fahrerflüchtigen ausfindig machen wird. Für den Fahrer hoffe ich, dass er wenigstens betrunken war - ansonsten kann man sich so ein Verhalten nicht erklären. Den Führerschein darf er oder sie sowieso abgeben.
Montag 09. Juli, 2007

Felix

An dieser Stelle wieder, fast pünktlich, der Spruch zum Wochenstart.
Glück und Unglück sind meist unheilbare Symptome einer sonderbaren Krankheit.
Glück zu haben ist, eine Diät machen zu können, die Augen zu schließen weil man etwas nicht sehen will, irgendwo zu sitzen weil man Lust dazu verspürt oder einfach nur um sich auszuruhen, sich Ohropax in die Ohren zu stopfen weil man seine Umwelt akustisch dämpfen will, oder nicht an Telefon zu gehen, weil man gerade jetzt nicht mit dem Freund reden möchte. Erst wer das begreift, wird Glück finden - Unglück ist, es nicht zu können.


In diesem Sinne; einen glücklichen Wochenstart.
Sonntag 08. Juli, 2007

IntemezzoB

Vorhin hat sich das B bei mir beschwert, beziehungsweise erleichtert. Aber nur etwas - soweit das möglich war. Denn es ist, wie es das selber formulierte, seit Anbeginn der Verständigung in einer unmenschlichen Position. Nichts wert oder beständig. Birne Baum Bär bringt Biene, Brett biegt Beteigeuze. Selbst als Gott sich als Grieche offenbarte, wurde das «B» vernachlässigt. Ich bin das Alpha und Omega, sprach er und ließ es so schreiben.
An dieser Stelle denkt manN natürlich über den BH nach. Manchmal geht es nicht ohne und mit kann sehr interessant sein. Eine Tatsache die das B aber nicht akzeptiert, denn diese rein maskulin-menschliche Erfindung habe es zu Gotteszeiten nicht gegeben - damals als der noch Grieche war und schreiben ließ. Außerdem sei der BH eher ein O, wollte aber nicht näher darauf eingehen.

Ich wusste nicht zu trösten, als das B sich ausgesprochen und sichtlich gebrochen auf meiner Couch saß. Weder ein Glas Wasser noch Direktsaft aus Blutorangen wollte es trinken. In das Schweigen flüsterte Edith mir ins Ohr, ich solle jetzt endlich was machen sonst würde sie zu schreien anfangen und ich wüsste ja was passieren würde wenn sie zu schreien anfinge. Ich wollte nicht testen ob ich mit meiner Vermutung richtig liege, zu wissen was passiert wenn Edith zu schreien anfängt und bat das B zu gehen. Burch die Bür oder Bachfenster?, fragte es dann. Bu kannst burch den Bamin, der ist bämlich beu, antwortete Edith für mich.

Armes B. Aber bu kannst bich immer banrufen wenn bu beden billst.
Donnerstag 05. Juli, 2007

Willkommen

Das Internet hat zwei neue CMS-Kinder bekommen. Der eine füllt's schon kräftig, der andere wartet auf besseres Wetter.
Wie dem auch sei, als Vater des Ganzen grüße ich dennoch drav.

Musikschule-Primus
Bollmann-Heidenheim
Donnerstag 05. Juli, 2007

Hölledu

Weltschmerz ist eine recht quantitative Sache. Jeder, fast, hat's schon mal verspürt. Ist ja auch kein Wunder, wenn man als Mensch auf diesem Planeten lebt.
Der eine tut dem anderen weh, Robert Anton Wilson schrieb beschissene Geschichten, Menschen die aufhören zu denken nennt man Politiker, Taxifahrer fahren Besoffene durch die Gegend, Väter liegen wieder im Krankenhaus, Soldaten schießen auf Kommando und irgendwo drückt eine Pflanze durch Beton und will blühen. Rot, gelb oder weiß, bis eine Vollpfeife um die Ecke kommt, oh guck mal ist das schön sagt und das Ding pflückt als wäre es nur dafür gewachsen, um es dann Minuten später achtlos, nachdem das Weibchen neben ihm nicht in die Falle getreten ist ihn als Sanftmütigen zu betrachten nur weil er auf Blumen steht, wegzuwerfen. Ganz bitter, dessen ungeachtet natürlich, ist die Scheiße mit Milch. Also flüssig, nicht bitter - aber das Flüssigsein ist bitter nach dem Genuss von Laktose. Ein guter Grund keine Milch zu trinken.
Wie man's dreht, dreht man am Rad. Ich zum Beispiel jetzt. Mag sein, dass ich zuviel arbeite, wenn man zuviel arbeiten kann. Mag sein, dass ich einfach lebe, wenn man einfach nur leben kann. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit, wenn es eine gibt, irgendwo dazwischen. Wie auch immer, eines ist ein Faktum (man suche und finde an dieser Stelle das pleonastische in den geschriebenen Wörtern): Die Wahrheit liegt nicht in den Büchern von Robert Anton Wilson.

Salbei derweil. Wir sehen uns wieder. Veilleicht gestern.
Dienstag 03. Juli, 2007

Schmitzchen

«No surface shines brighter than the light that burns beneath it.»
Der Spruch hätte von Plato sein können, wenn es nicht um «ganz dezentes Popoweh» ginge. Obwohl ich mir nicht ganz sicher bin, ob oder dass Platon damals auch ganz gern »ganz dezentes Popoweh« hatte - zwar nicht nach Fahrradfahren aber nach gewissen Symposien.

Ach ja, es fehlt ja noch der Grund für diesen Beitrag hier im Fieber.
Für Spiegel-Leser: Rennrad.
Dienstag 03. Juli, 2007

G.mein

Vorhin nannte man mich am Telefon, einen netten Menschen. Ich könne auch ganz schön gemein sein, ließ ich den Anrufer wissen. Man glaubt mir nicht - also enthülle ich hier eine kleine Gemeinheit von mir:
Ende der Neunziger hatte ich eine Beziehung, die nahe Bitterfeld abstammt. Wir besuchten ihre Familie über Ostern. Ich lernte ihre Bekannten und Freunde kennen, darunter einen, den ich gleich Ampulle nannte. Ein Kerl Mitte zwanzig, der Anabolika wie Brötchen zu sich nahm und Opel GSI fuhr. Irgendwie hatte der einen Narren an mir gefressen, was nicht auf Gegenseitigkeit beruhte. Wir waren dann in der Gruppe in einer dieser Stadt-Dorf-Dissen die es da oben zuhauf gibt. Mister Ampulle hatte seinen GSI im Parkhaus geparkt, die anderen waren entweder mit dem Bus oder ein paar mit mir da. Als wir den Foxschuppen für Arme um vier verließen, bekam ich mit, dass Mister Ampulle einen meiner Mitfahrer um 20 D-Mark abgezockt hatte. Ich sprach ihn darauf an, worauf er meinte dass das «hier» so laufe und wenn «der so blöd ist?». Außerdem brauche er das Geld, denn schließlich müsse er gleich seinen GSI aus dem Parkhaus auslösen. Ich sagte sinngemäß, dass ich einen Trick kenne seinen Wagen ohne Kosten aus dem Parkhaus fahren zu fahren, wenn er mir verspricht den «Zwanni» wieder zurück zu geben. Okay, erst den Trick dann die Kohle meinte er. In meiner Gutgläubigkeit habe ich ihm den Trick verraten. Und jetzt die Kohle, forderte ich. Hey wenn du so blöd bist mir zu vertrauen, sagte er und zog lachend ab. Na der hat dich aber ganz schön gelinkt, meinte dann der Mitfahrer.
Ein paar Minuten später hörte man einen lauten Knall. Der GSI war Schrott. Später hab' ich dann erfahren, dass der Schaden sich auf etwas über zwölftausend Mark belief. So war das.

Was ich ihm als Trick verraten habe?
Ich erzählte, dass ich das Schrankensystem dieses Parkhauses gut kenne. Schließlich sei ich Computerfachmann. Es hätte ein Sicherheitssystem eingebaut. Die Schranken würden sich automatisch öffnen wenn man mit einer Geschwindigkeit größer 50 km/h über die Kontaktschleifen fahren würde. Man müsse nur die leichte Kurve davor treffen. Kein Problem für seinen «liegt wie ein Brett»-GSI.
Dienstag 03. Juli, 2007

music.please

20.07.2007 - ego club - keltergasse ulm - house fever Man kann auch wieder in Ulm tanzen gehen.
Und wer's bis dahin nicht aushält, kann ja am Freitag in den Club-ONE hier am Ort kommen - ohne Flyer ;-)
Dienstag 03. Juli, 2007

Mutter

03.07.1946. Ein Tag der Sonne. Denn an diesem Tag wurde meine Mutter diesseits des Bosporus, als zweites Kind meiner seligen Oma und als erstes meines ebensolchen Opas, in Istanbul geboren.
Dass sie ein Sonnenkind ist, kann man heute mehr denn je erkennen: Sie geht gut und gern als Anfang vierzig durch mit ihren blonden Haaren und dem ständig lachenden Gesicht.
Ich wünsche dir vom Herzen alles Gute zum Geburtstag Mutter! :-)
Montag 02. Juli, 2007

Geh'

An dieser Stelle wieder, fast pünktlich, der Spruch zum Wochenstart.
Vor ca. zwei Jahren schenkte mir ein Freund eine Postkarte, die heute immer noch in meinem Wohnzimmer hängt. Der Spruch darauf gab mir damals den letzten Stups etwas zu beenden, von dem ich wusste dass es keine Zukunft hatte:
«Jeder Mensch begegnet einmal in seinem Leben dem Menschen seines Lebens - aber nur wenige erkennen ihn rechtzeitig.
Zeitweilig habe ich meine Entscheidung von damals bereut, weil ich damit allein durch eine Hölle ging. Heute aber ist mir die Richtigkeit mehr als bewusst und ich danke diesem einen Freund für das was er mir unbewußt gab: Licht in der Dunkelheit, meinen Weg zu gehen.

In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart. Auf dass euch ebenso ein Licht gegeben wird - auch wenn der Weg, manchmal nicht leicht zu gehen ist.
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