Montag 31. März, 2008

GTA

Interessieren wird's wahrscheinlich niemanden so ganz - ich will es aber nicht ungeschrieben lassen:
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Montag 31. März, 2008

Avocado

An dieser Stelle wieder, zur Mittagszeit, der Spruch zum Wochenstart. Diesmal eine aus der Werbung geklaute Philosophie:
Wenn Du wissen willst, ob eine Avocado reif ist, einfach mit einem Zahnstocher ins Stielende der Frucht stechen - wenn's leicht rein und wieder raus geht: Dann ist sie reif.

In diesem Sinne, testen sie ihre Avocado auf Reife - einen wunderschönen Wochenstart!
Samstag 29. März, 2008

Nockherbeg

Es ist ja kein Geheimnis dass ich mit der Fließband-Comedy privater Sender nichts anfangen kann. Zwar gibt es da auch Sahnestücke z. B. Switch (reloaded), der Großteil des produzierten ist aber einfach nur Lückenfüller zwischen Werbefilmchen. Hingegen zieht es mich immer zu den öffentlich Rechtlichen, wenn Kabarett ausgestrahlt wird.
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Donnerstag 27. März, 2008

Edith

Interessante Frage, dachte ich als Edith mich damit gestern Abend erschlug. Das muss man doch wissen wo man heutzutage alles nachschlagen kann, knallte sie mir auf mein, woher soll ich das denn wissen, entgegen.
Kurz: Edith wollte wissen wie viele Prominente es auf der Welt gibt. Das kam nicht einfach so aus ihr heraus, wir sprachen über Statistiken. Jedes dritte Kind bekommt einen Krippenplatz - mit diesem Satz der Ursula von der Leyen wollte Edith sich nicht zufrieden geben. Jedes dritte Kind kann man doch nicht sagen, behauptete sie. Wer bestimmt denn wer das dritte Kind ist? Das bestimmt niemand, das nennt man Statistik, wollte ich ihr erklären. Von der Gesamtzahl der Kinder wird eine bestimmte Summe genannt und daraus folgt dann wie hoch der Anteil an eben der Gesamtzahl ... Herr Vater, du mal wieder!, Gesamtzahl, Anteil!, rotierte sie dann schon fast. Also haben wir über Statistiken geredet und dann wollte sie plötzlich wissen wie viele Prominente es gibt damit sie sagen kann, welcher «wievielte» Mensch ein «Promi» ist.

Kinder sind arg. Ich weiß nicht wie das mit normalen Kindern ist - mir reicht meine Ungeborene allemal.
Donnerstag 27. März, 2008

Holz-Klotz

Denn sie wissen nicht was sie tun.
Ist das wirklich so, wenn man einen Gegenstand von einer Autobahnbrücke fallen lässt? Vor Jahren gab es schon einmal eine Welle solcher Untaten in Deutschland. Die miese Tat vor zwei Tagen scheint eine weitere ausgelöst zu haben. Und wieder steht man da und überlegt, was das für Menschen sind, die den Tod von Fremden in Kauf nehmen. Idioten, Jugendliche, Kinder. Mangelnder Respekt, eben solche Erziehung.

Politiker fordern hohe Strafen, heißt es heute. Als Bürger will man den Sinn in diesem Satz erfassen und scheitert. Würde man denn eine solche Tat milde bestrafen?

Ich glaube dass keiner den Schmerz, die Ohnmacht und vielleicht sogar Wut der Hinterbliebenen nachvollziehen kann. Wenn ich es versuche - allein darüber nachdenken - empfinde ich bloße Verzweiflung und kann nur tiefstes Beileid aussprechen.
Mittwoch 26. März, 2008

Erinnerungen

Zu Ostern hätte er an mich gedacht, als er mit seiner Familie irgendwo bei Bad Urach durch die Dörfer fuhr.
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Dienstag 25. März, 2008

Tintenherz

In meiner Jugend hatte ich mein Zimmer auf dem Dachboden. Die Tür war aus Vollholz, unten und oben mit je einem quadratischem Mittelteil. Der Schließmechanismus war aufgesetzt - so wie es alte Türen eben noch hatten. Das obere Mittelteil wurde irgendwann bei einer Trainingsübung Opfer meiner damaligen Hitze. Ich fand es damals cool das obere Brett der geöffneten Tür, aus 20cm Abstand zu durchschlagen - eben so, dass die Tür sich dabei nicht bewegte. Repariert habe ich es dann mit einer Pressspanplatte, von innen aufgeschraubt. Außerdem schloss ich mit einem Vorhängeschloss ab, da ich den alten Bartschlüssel verloren hatte. Das Ganze half mir sehr - denn ich habe wegen dieser Tür und ihrem Zustand gelesen. «Die Nebel von Avalon» oder «Stein und Flöte» zum Beispiel.
Da meine Eltern im ersten Stock wohnten, bin ich morgens zum Frühstück runter, verabschiedete mich so als würde ich zur Schule gehen und schlich leise wieder hoch in mein Zimmer. Von innen schraubte ich die Pressspanplatte ab, brachte außen das Vorhängeschloss an und schraubte die Platte wieder auf. So konnte ich den ganzen Tag ungestört lesen - Proviant hatte ich genug dabei. Zugute kam mir auch dass ich männlich bin - so fand ich oft Erlösung in einer leeren Wasserflasche. Das war auch der Grund, weshalb im Sommer der Rasen unter meinem Fenster in meiner Jugend so schön wuchs. Als Jugendlicher fand ich nichts dabei in eine Flasche zu pissen.
Wie ich jetzt darauf komme?
über die Osterfeiertage habe ich «Tintenherz» von Cornelia Funke gelesen. Ich konnte nicht aufhören bis ich endlich die letzte Seite fand. Wer weiß wie viel Wasserflaschen ich in meiner Jugend wegen diesem Buch gefüllt hätte. Etliche.

Heute habe ich eine eigene Toilette - weshalb ich beruhigt «Tintenblut» verschlingen werde ... obwohl ich heute das Ganze in einer Regenrinne ...
Dienstag 25. März, 2008

Olympic.2008

Was ich persönlich von den heurigen Olympischen Spielen halte dürfte bekannt sein - zumindest für den einen oder anderen Leser, der sich in den letzten Monaten hierher verirrt hatte.
In den letzten Wochen scheint das Thema nun auch endlich die öffentlichkeit zu interessieren. Leider «musste» dafür Tibet als Auslöser herhalten - was mir persönlich arg aufstößt. Denn das Debakel Tibet ist nicht kein aktuelles Thema und sollte auch nicht allein einer Diskussion zum Für oder Wider den Olympischen Spielen 2008 in China voran stehen. Es scheint, wenn das Problem Tibet nicht oder neu aufgeflammt wäre, keiner sich wirklich Gedanken um das Austrägerland und seinem Menschen verachtenden Regime machen wollte.
Erstaunlich dass jetzt sogar Amnesty-International sich gegen ein Boykott der Spiele 2008 ausgesprochen hat. Dass das IOC hinter seinen beschlossenen Spielen steht, darf nicht wundern - allein die Argumente die angeführt werden, sind recht wunderbar.
Natürlich kann sich keiner der G8 Staaten wirklich für einen Boykott aussprechen - die wirtschaftlichen Folgen wären verheerend.
Der Zug ist abgefahren und verbockt hat es vor Jahren die IOC - mit einer recht lustigen Party um das mal gesagt zu haben. Wirtschaftlich gesehen ist es natürlich ein Gewinn. Moralisch ausbaden darf es die freie Welt. Aber die Geschichte zeigt, dass das kein wirkliches Problem darstellen wird.

Interessant sind die neusten Vorwürfe seitens chinesischer Behörden über die Berichterstattung der westlichen Medien. Man spricht unter anderem von manipulierten Bildern, die Unruhen in Lhasa pro tibetisch unterstreichen sollen. Vielleicht ein verspäteter moralischer Zuspruch der Medien in Bezug auf die Chinapolitik ... wer weiß.
Dienstag 25. März, 2008

Intermezzo

An dieser Stelle wieder, dem langen Osterwochenende folgend und pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:

1975. Nicht als Jahreszahl sondern als Anzahl der Jahre.

Und es schneit im Frühling.



In diesem Sinne, wer's versteht und auch nicht, einen schönen Wochenstart.
Samstag 22. März, 2008

Zeichen

Gestern Abend wurde mir erklärt, dass Frauen - ganz so wie Kater ihr Revier markieren - Zeichen setzen. Männer wären nicht in der Lage diese zu erkennen. Es wären Zeichen die nur Frauen lesen könnten und auch würden. Heimlich.

Sonderbare Geschöpfe. ;-)
Donnerstag 20. März, 2008

Feinstaubplakette

Heute Abend fahre ich nach München, genauer Ismaning. Das war mir Grund genug endlich die Gelegenheit zu finden eine Feinstaubplakette zu holen.
Feinstaub-Plakette 4Eine vier auf grünem Hintergrund klebt jetzt an der Frontscheibe auf der Beifahrerseite. Damit darf ich wohl in allen Zonen fahren. Schön.

Ich frage mich wie das mit den gelben und roten Dingern ist. Fühlt man sich da nicht gebrandmarkt, wenn man mit so einem Teil durch die Gegend fährt? Nach dem Motto, schaut her, ich bin Teil dessen was euch still und heimlich killt. Vielleicht ist schon einer eurer Verwandten an meiner Fahrlust verreckt, oder ihr selbst werdet Opfer meiner Mobilität.

Dessen ungeachtet wünsche ich allen Lesern, Freunden und Bekannten, ein frohes Osterfest!!!
Mittwoch 19. März, 2008

Wassabi

Wassabi - Budfweiser commercial - via youtube.comGestern Abend musste ich dann noch einer Fische-Dame erklären, was das mit dem »WASSUP« und dem »WASSABI« auf sich hat.


Das Echo halt dann natürlich schon den ganzen Tag über irgendwo in meinem Hirn hin und her.


Wassabi. Wasssssaaaaaaabiiiii. WAzabi! Dazu ist der Typ einfach sympatisch, die Werbung genial. Solch Echoschleife kann man ertragen.
Mittwoch 19. März, 2008

2003

Fieberarchiv:
18.03.2003 - Betroffenheit... jetzt irgendwo im Irak, wäre das Ganze wohl nicht so lustig. Da willst du dich ins Bett legen, weil müde, langer Tag und einfach weil Mensch Â… aber so Vollidioten beschließen auf dein Haus zu schießen. ...


13.03.2003 - French Toast... Was zunächst wie ein Protest von Wirrköpfen gegen Frankreichs Irak-Politik aussah, ist in den USA jetzt amtlich: Das US-Repräsentantenhaus hat offiziell beschlossen, die bisher als "French Fries" bekannten Pommes ...


13.03.2003 - Bill Clinton spricht ...... schon weil alles einmal anders kommen könnte. Schon Mitte des Jahrhunderts, prognostizierte er in einer Gewerkschafterversammlung in Washington, könnte es aus sein mit der ökonomischen Vormachtstellung der USA - und damit auch mit der politischen. »Dann werden wir daran gemessen werden, wie wir uns heute betragen«, ...


11.03.2003 - Sprechen wir darüber ... unpolitisch... Zugegeben, diese Menschen "da unten" sind uns nicht persönlich bekannt und würde sich einer davon den Arm brechen und oder vom Taxi überfahren, interessierte es hier wirklich niemanden. Hier geht es aber um mehr. Krieg bedeutet schießen dürfen, nicht auf ein Rehkitz im Walde, sondern auf Menschen. Die Legitimation uniformierter Killer.


06.03.2003 - Sir Peter Ustinov...Ob jetzt Menschen, die gerade eine Hochzeit in Afghanistan feiern durch einen Bomber aus der Luft ermordet würden, oder 16 Menschen beim Kaffeetrinken durch einen Selbstmordanschlag, sei für ihn das Gleiche. Menschen sterben.

...


War ein schreckliches Jahr ... 2003.
Dienstag 18. März, 2008

N73

Ich habe mein N70 gegen ein N73 getauscht.

Herrlich. Wirklich - die N-Serie (70,73) sind absolut durchdachte Geräte. Probleme von den manche zu berichten wissen, kann ich nicht bestätigen. Das mag - meiner Vermutung nach - am jeweiligen Provider Branding oder an sprichwörtlich Billig-Speicherkarten liegen.
Montag 17. März, 2008

Ping

Weiter nicht wichtig dieser Beitrag.
Montag 17. März, 2008

AI

An dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:

Das Pferd ist hinten wie höher. Das heißt auf deutsch: Die Olympischen Spiele wichtiger als Menschenrechte.


Liebe Amnesty International, wir grüßen dich.

In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart!
Samstag 15. März, 2008

Cinema

Gestern Abend habe ich in sehr netter Begleitung «8 Blickwinkel» gesehen. Wenn der Kinosaal eher an ein etwas größeres Forest Whitaker als Howard Lewis in 8-BlickwinkelWohnzimmer erinnerte, war der Film perfektes Cinema: Spannung bis zur letzten Minute - auch wenn es eben da sehr heroisch wurde. Dennis Quaid spielt die Hauptrolle vom Feinsten und gelungen für einen netten Kinoabend. Sagte ich schon mal, dass ich Forest Whitaker mag?
Klar, ich dachte mir schon nach dem «zweiten Blickwinkel», dass Kent Taylor (Matthew Fox, bekannt aus «Lost») irgendetwas mit dem Anschlag auf den Präsidenten am Hut haben muss. Es nahm mir aber nicht die Spannung, besonders als man erfuhr dass der Präsident gar nicht ... aber schaut es euch doch selbst an.

Haltet aber nicht das Maß zu einem bahnbrechenden Kinostreifen. Was hier gezeigt wird ist Cinema pur - Unterhaltung. Mehr nicht, aber wirklich auch nicht weniger.
Samstag 15. März, 2008

Und dann...

... gibt es immer wieder die Menschen, die sich in ihrer Realität nichts vorzuwerfen haben.
Freitag 14. März, 2008

Massig

Wenn ich mir so den Inhalt meines Kühlschranks ansehe, komme ich ins Grübeln. Geschätzte neunzig Prozent Bioware, winkt mir entgegen.
Früher habe ich mich darüber gefreut, wenn ich ab und an solche Produkte in den Regalen unserer Jagdgründe fand. Jetzt macht es mir aber fast schon Angst, alles, vor allem immer, in Bio zu bekommen. Eben solche Angst, wie mir die Fülle an normalen Produkten bereitet.
Wenn man nur mal ein Auge auf Milch wirft, kommt man ins Stocken. Milch gibt es überall zu kaufen, selbst an Tankstellen. Rechnet man das hoch, liegen Milliarden von Tonnen in den Regalen unserer Beutegründe. Denkt man sich die Kühe dazu will man gar nicht mehr auf die Straße gehen, weil man fürchtet von einer Milchkuh überrannt zu werden. Schließlich müssen die doch irgendwo sein - Milch fällt nicht vom Himmel. Dahinter ist natürlich das Angebot von Fleisch nicht uninteressant. In allen möglichen Variationen steht es uns zur Jagd in den Regalen bereit. Irgendwo müssen die Viecher ... Unendlich ist nicht das Universum, unendlich ist die Fläche der Erde.
Dessen ungeachtet werde ich jetzt die Bio-Birne essen, die ich in meiner Obstschale liegen habe. Bio deshalb, weil da mal ein wilder Hase an den Birnbaum gepisst hat. Bio gedüngt.
Freitag 14. März, 2008

Traum

In meinem Bekanntenkreis werde ich gern als Traumdeuter herangezogen. Was mir bei anderen leicht fällt, gelingt mir mit meinen Träumen leider nicht. Das heißt, ich habe keine Ahnung was meine Träume bedeuten - und wiederhole es mehrmals hintereinander in aufeinanderfolgenden Nächten. So wie den folgenden:
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Donnerstag 13. März, 2008

Buchmesse.L

Ich wäre jetzt sehr gerne auf Leipzig auf der Buchmesse. Leider kann ich nicht - schon gar wegen meines Bänderrisses und den Krücken.

Na ja, nächstes Jahr dann bin ich dabei. So oder so.
Donnerstag 13. März, 2008

Lehrling.new

Nach meinem letzten Lehrling und dem Desaster welches darauf folgte, war es mir eigentlich fern wieder einen einzustellen. Nach langen Überlegungen habe ich es dann jetzt doch getan.
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Mittwoch 12. März, 2008

Fellows

Wie kann man nur so bescheuert sein!

Das ist keine Frage, denn es fehlt ein Fragezeichen. Sprachwissenschaftler werden wissen wie man den Eingangssatz nennt - interessant für den Beitrag ist es nicht.

Wir leben hier in einer Art Kleinstadt. Selbst wenn man als Gebürtiger täglich aus dem Fluchen nicht herauskommt, ist es doch irgendwie schön hier. Man kann zwar nicht genau fassen was schön ist, es ist aber schön. Basta. Oder fast Basta - denn manchmal ist das schon eingefleischte Fluchen auch gerechtfertigt.


Es ist noch nicht allzu lange her dass ein paar Meter weiter ein neues Café seine Pforten öffnete. Das ist so ein Kettending - Konzessionsverkauf, oder Franchising wie man heutzutage dazu sagt. Coffee Fellows nennt sich das Ding. Vor kurzem - keine Woche - wechselte dort der Besitzer und schwups bekommt man keinen Chai-Tea Latte mit Laktose freier Milch mehr. Früher hätte man es falsch gemacht.


Ich wage es zu bezweifeln ob das so falsch war. Denn wie auch immer es war, ich habe es gern getrunken. Meist sogar mehrmals am Tag. Und Früher, Herr neuer Cher, war der Laden um die Uhrzeit gut besucht und glich keiner verlassenen Oase.
Dienstag 11. März, 2008

3gelbe.Säcke

In meinem Wohngebiet wird der «Gelbe Sack» vierzehntägig am Montag abgeholt. Den einen Sack voll Umverpackung den ich in dieser Zeit füllen kann, bringe ich dann immer zwischen acht und neuen, eben wenn ich ins Büro fahre, runter an die Straße. Irgendwie hatte ich aber die letzten zwei Termine verpasst - weshalb sich ganze zwei gefüllte und ein kleiner Sack in der Abstellkammer angesammelt hatten. Im Grunde ist das kein Problem, denn dort ist genug Platz - mich stört es aber trotzdem.
Gestern war's dann wieder soweit: Montag und Abholtag. Ich konnte mich um zehn vergewissern dass weder vor noch hinterm Haus die Säcke abgeholt waren. Es würde also locker reichen, wenn ich noch kurz dusche und mich rasiere, bevor ich die Dinger runter trage. Gesagt getan. Danach vergewisserte ich mich nochmals dass auf beiden Seiten des Hauses noch nicht abgeräumt war, schnappte eine meiner tollen Krücken und machte mich mit drei Säcken auf den Weg nach unten. Ja sicher, es dauert seine Zeit wenn Mann mit drei gelben Säcken und einer Krücke vier Stockwerke plus Untergeschoss, zum Hinterausgang wandert. Dort angekommen konnte ich gerade noch sehen, wie das Sammelfahrzeug aus unserer Straße fuhr. Man wollte mich nicht hören - also schnell an die Vorderseite wandern und die Säcke ans Nachbarhaus legen. Dort angekommen das gleiche Spiel wie hinterm Haus.
Nun stand ich da, links Krücke, rechts drei Säcke, hinter mir vier Stockwerke, 250m vor mir die nächste Straße mit «ungeräumten Säcken». Was tun? Sollte ich mir die Blöße geben und loswandern, zu spät ankommen, mit drei Säcken zurückwandern und die Teile wieder hochtragen?
Kurz: Ich habe es gewagt. Als ich endlich an der anderen Straßenseite ankam - nachdem ich zwei hupende Idioten gekonnt ignorierte - standen da zwei nette Menschen um die fünfzig. Warum hilft ihnen denn keiner, fragte die eine Dame fast entrüstet. Weil ich ein böser Mensch bin, schoss es aus mir heraus.

Nächstes Mal werfe ich den Sack einfach aus dem Dachfenster. Das geht schneller.
Montag 10. März, 2008

Beschissen

An dieser Stelle sehr ungewöhnlich, der zweite Spruch zum Wochenstart. Eben weil der erste für diese Woche dann doch zu persönlich war-

Eine Katze jagt eine Maus. Die Maus rennt in den nächsten Kuhstall und sagt zur Kuh: «Bitte mach einen Kuhfladen auf mich drauf, dann wird mich die Katze nicht finden.» Die Kuh tut der Maus den Gefallen. Doch der Schwanz der Maus guckt noch aus dem Kuhfladen heraus, so dass die Katze die Maus dann doch zu packen kriegt.

Und die Moral von der Geschicht'?

Nicht alle die dich aus der Scheiße ziehen sind deine Freunde, und nicht alle die dich bescheißen sind deine Feinde.



In diesem Sinne, nochmals einen schönen Wochenstart.
Montag 10. März, 2008

Frühlingsswap

Frühlingsswap 2008Hier die Trackliste meiner Frühlingsswap 2008 CD. Die Titel sind der Reihe nach meiner Blogliste gewidmet. Das heißt, ich verbinde sie entweder mit dem jeweiligen Betreiber der Seite oder dem Blog selbst.


1. Les Djinns (Djuma Soundsystem)
Gewidmet ist dieser Titel dem Großartigen «argee gleim» und seinem «gnogongo». ArGee ist für mich wie die mystischste Schöpfung Gottes, die Djinn. Die Frequenz seiner Beiträge spiegeln den Takt dieses Titels wieder. Es packt dich, und lässt dich nicht mehr los.
2. Deros Illusion (Dero Ft. Leee John)
Hierbei dachte ich an «dieJulia».
3. Gypsy Woman (Crystal Waters - DiscoBoys Remix)
Frau Julie scheint nur noch auf Achse...
4. SAXO (Laurent Wolf)
Herr Rollinger - besser kann man ihn nicht musikalisch beschreiben.
5. Beat is Rocking (Eric E - Salto Remix)
Frau Dorfdisko - allein ihr Nickname passt, der Rest spricht für sich selbst. Einfach dem Text folgen.
6. e' Samba (Jounior Jack)
Könnte man nicht besser durch's Leben gehen als mit diesem Rhythmus, Frau Kathleen?
7. We don't take no Shit (Fedde le Grand)
Frau Spreepiratin. Stimmt doch, oder?
8. Destination Calabria (Alex Gaudino feat. Crystal Waters)
Diesen Song widmete ich «Yet Another Blog» und seinem Betreiber. Sehr positiv.
9. Electro (Mr. Gee)
Einer meiner Lieblingstracks. Wie konnte es anders sein, als dass ich den meiner lieben Freundin Anja ans Herz lege.
10. The Creeps (Camille Jones - Fedde le Grand Remix)
Mel, das ist für dich.
11. The Drill (the Drill)
Wow. Das denke ich jedes Mal wenn ich den Track in mein Set mische und die Leute auf der Tanzfläche beobachte. Vasili, das ist für dich. Allein für dein Jakobsweg, den du gegangen bist.
12. Put Your Hands Up (Fedde le Grand - in einer etwas anderen Version ;-))
Ich habe lange überlegt welchen Titel ich Christian widmen soll - es war schwer etwas passendes zu finden. Dieser Track beschreibt ihn oder sein Blog «Jawl» wohl am Besten. Yes: Put your hands up!!!
13. Rapture (LIO - 2007 Remix)
Ich liebe diesen Song - so wie ich Lus Texte gerne lese. Es hätte also nicht anders sein können, als sie mit diesem Titel zu ehren.
14. Proper Education (SABO feat. Pink Floyd)
Ja. Van von Vanity. Der Song passt zu dir.
15. wOz not wOz 2007 (Ebola Remix)
Nun. Ich bin's, schon immer gewesen.
Montag 10. März, 2008

Baenderriss

An dieser Stelle wieder, pünktlich der Spruch zum Wochenstart: Man merkt den Wert des linken Knöchels erst zu schätzen, wenn dieser seine Funktion nicht mehr ausüben kann. In diesem Sinne, schätzen sie die Funktion eines jeden Körperteils im Vorfeld, damit sie sich nicht später auf Krücken wiederfinden. Einen schönen Wochenstart!

Mittwoch 05. März, 2008

Kaffee.filtern

Und wieder offenbart sich »Holla die Waldfee« als regelrechte Muse des alltäglichen Wahnsinns. Sie begegnet ... besser, sie drängt in allen Lebenslagen an vorderste Front und gibt nicht nach sich bemerkbar zu machen. Keine Minute vergeht ohne dass sie hereinstolpert ohne anzuklopfen oder schiere Mammutbaumstämme ins Gehwerk schleudert. Ihr Lachen ist das kälteste was mir bekannt ist. Während der Mensch, je nach National- und oder Sexualität, sein Lachen mit einem »HAHAHA« oder gar Wiehern akzentuiert, ist ihres ein andauerndes kalt kratzendes »Habichsdirnichtgesagt«. Man könnte wahnsinnig werden, wenn man es nicht schon wäre. Dass man es ist hilft auch nicht weiter, denn dieses Habichdirnichtgesagt in vierzigfacher Wiederholung als hämisches Lachen, ist selbst für einen Wahnsinnigen nicht mehr ertragbar.

Soviel Kaffee könnte nicht gebrüht werden wie man sich darin die Füße waschen wollte. Oder ist Kaffee doch nur zum trinken gedacht und Füße wäscht man in Unschuld?
Legen wir das ab unter der Rubrik «Dinge die ich nicht weiß aber gerne wüsste».
Dienstag 04. März, 2008

Wie

Wie ist das eigentlich, wenn man auf ein Wunder wartet?
Montag 03. März, 2008

UDSSR

Nun mal ehrlich - auch wenn's «weh tut»:
Die Putinoper ist zwar lächerlich und fern jeder Demokratie, aber wir sind ... können froh sein, dass der Komponist das so regelt. Ansonsten wäre es uns im Publikum arg kalt bald.
Und so bleibt nur an dieser Stelle ein Zitat frei nach Churchill zu erfinden:
Die Putinoper ist die schlechteste aller Staatsformen für Russland. Aber ich kenne keine Bessere.
Montag 03. März, 2008

Simple.tax

An dieser Stelle wieder, fast schon pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Die schwarz-rote Regierung kommt mit der Opposition im Bundesrat überein, die Steuererklärung drastisch zu vereinfachen.
Es wird künftig ein Fragebogen mit nur noch zwei Punkten zugestellt:
1. Wie hoch war im Vorjahr der Betrag Ihres Einkommens?
2. Überweisen Sie uns diesen Betrag.


In diesem Sinne können wir uns freuen, dass das «nur Satire» ... ist.

Einen schönen Wochenstart!
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