Sonntag 30. November, 2008

Heim.lerei

An dieser Stelle wieder, und sehr pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Daheim ist es am Schönsten.
Und schon sind wir beim Thema. Der Mensch hat gern ein Heim. Deshalb steckt er wohl alles in dasselbe, womit er nicht umgehen mag: Greise, Kranke, Behinderte oder sonstige Kriminelle – das heißt, Menschen eben, die sich der Gesellschaft nicht anpassen können. In Heimen sind die Aussätzigen gut aufgehoben. Man kümmert sich um sie. Mal so, mal so. Solange sie nicht mehr unter uns sind, da ... sie nicht mehr unter uns sein können.

In diesem Sinne, hoffen sie immer Teil der Gesellschaft sein zu können, einen wunderschönen Wochenstart.
Freitag 28. November, 2008

wech

Gleich geht's los. Ein paar Kleinigkeiten noch erledigen und weg.
Wünsche ein schönes Wochenende und grüße bis Sonntag, vielleicht - wenn wir dann alle noch leben.

Und wenn nicht, ist's eben so.
Have fun!
Donnerstag 27. November, 2008

schwimmen

Schwimmen gehen ist so ein Ding.
Schwimmen kann man gehen. Bäder gibt es genug, wenn man Zeit dafür hat oder es sich nimmt. Schwimmengehen, ein Vorhaben, ein ausführbares. Der Erfolg dahinter ist schnell erreicht und weit besser als in anderen Dingen des Lebens. Man packt Badekleidung und Utensilien ein, macht sich auf den Weg und taucht bald darauf in das Wasserbecken. Schwimmengehen, kann fast jeder. Man muss weder Lehre noch Rechenschaft darüber ablegen. Der Mensch sollte öfter schwimmen gehen und weniger versuchen zu lieben oder sich sonst wie zu behaupten.

Schwimmengehen. Etwas das jeder kann und worin man nicht scheitern muss.
Außer man ertrinkt.
Montag 24. November, 2008

Rappunzel

  Rapunzel Rapunzel aus Havelland... Rappaunzel Pappaunzel aus Havelland...
  Pilze oder Tunfisch?
  Rapunzel Rapunzel aus Havelland, vierzehn Pilze in ihrem Garten stand. Und kam ein Tunfisch daher, so rief er, ... hey Tunfisch!, heute nicht!
Also Pilze, denke ich mir und weiter ob ich ihr vielleicht Spielzeug kaufen sollte. Nur was? Spielzeug ist ja nicht einfach Spielzeug. Spielzeug will ausgewählt sein, pädagogisch rein und so weiter.
  Knalle knalle auf die Bleche, dass zum Abend endlich Essen... auf dem Teller ... ich mag Phonetik, Herr Vater. Phonetik ist schön.
  Ja, aber es wäre lieb wenn du etwas leiser Phonetik schönerst...
Edith kniet sich vor dem Herd und steckt abwechselnd ihre Zeigefinger in die Ohren während sie, Rapunzel und Havelland, vor sich her sagt.

Wir haben gestern ein paar Gedichte gelesen. Eben weil ich kein Spielzeug für Edith habe. Mein Fehler, aber was macht man als Eltern nicht für Fehler beim Kind... Außerdem kann ich ja nicht einfach in einen Spielzeugladen laufen und fragen, was man für eine ungeborene Tochter ... braucht. So haben wir zusammen Gedichte gelesen; Fontanes Herr von Ribbeck auf Ribbeck, Goethes Zauberlehrling und Schillers Glocke, mussten dabei laut lachen, weil Edith es lustig fand, nachdem ich ihr in einer Laue, von Phonetik erzählte, Wörter zu tauschen, deren Form das Gebilde nicht zerstörten, wie ich es ihr kurz vorher versuchte hatte zu erklären. Als dann Rapunzel plötzlich den guten Ribbeck verdrängte, hatten wir den Salat.
Heute Morgen war alles Rapunzel aus Havelland. Rapunzel schmierte Erdnusscreme, Rapunzel wollte Kakao, Rapunzel schmiss Äpfel, Rapunzel Rapunzel im Bade stand ...

Kennt jemand Spielzeug? Spielzeug ohne Phonetik?
Montag 24. November, 2008

Wurst

Wieder pünktlich, an dieser Stelle, der Spruch zum Wochenstart:
Wenn man Würstchen gratis feil bietet, darf man sich nicht wundern, wenn Satte vor den Hungrigen davon fressen.

In diesem Sinne - nicht jeder der nach der gratis Wurst greift, ist auch wirklich am Verhungern - einen wunderschönen Wochenstart.
Freitag 21. November, 2008

Schäuble.s

Guten Tag, wir leben noch.
Es windet, stürmt, lächelt, bläst Tonnen aller Art durch die Gassen, zieht Hüte von Köpfen und außerdem ...
... haben wir einen Innenminister.
Er sitzt so gern beim Denken - meist kann er nicht anders. Sitzen, nicht denken. Und so denkt er sich und denkt die Demokratie um in der er amt-sitzend geworden ist. Was der Duce konnte mit seinen Rutenträgern*, und der Adolf kurz später tat, dass könne er auch - denkt er sich sitzend. Weil er nicht anders kann, als sitzen - nicht denken. Demokratie solle konstruktiv werden, eine konstruktive Demokratie - ohne Mehrheit, die ausreichend wäre Mehrheit zu sein.

Jetzt mal Tacheles und Butter bei die Füße, liebe Leute: Wenn ihr dem Schäuble nachgebt, habt ihr nicht begriffen wo wir leben.

* Im römischen Reicht trugen Liktoren - sie schoben den Mob zur Seite, wenn ein Senator durch die Straßen ging - als Erkennungszeichen ein Rutenbündel umwickeltes Beils (fasces). Dieses Fasces machte Mussolini seiner Truppe, die in Italien Streiker zusammenschlug, zum Emblem. Man nannte sie danach, Faschisten.
Donnerstag 20. November, 2008

Werkzeugtasche

Edith steht am Dachfenster und sieht durch das Fernrohr den Himmel ab, während ich den versprochenen Pudding koche.
  Meinst du man kann sie sehen?, fragt sie zum Fenster raus.
  Wen?, antworte ich obwohl ich mir schon denken kann worauf sie hinaus will.
  Wäre doch schön, wenn es in unser Garten fällt ... dann könnten wir bestimmt eine Schule bauen.
  Das fällt nicht in unseren Garten, sage ich und drücke noch etwas Honig in den heißen Pudding.
  Woher weißt du das?, es könnte doch und dann will ich es sehen, antwortet sie trotzig.
  Das fällt nicht in unseren Garten ... es fällt in keinen Garten, entgegne ich ebenso trotzig.
Mit den Worten, kann mal jemand die Sendung Herr Vater weiß mal wieder alles besser umschalten?!, nimmt sie mir den Schneebesen aus der Hand und leckt den Pudding davon ab.
Ich nehme einen großen Löffel und tue so als würde ich ab schmecken.
  Dann fällt es eben auf ein Schiff ... aber nicht ins Meer ... und vielleicht bauen die dann eine Schule, träumt sie, wieder am Fenster stehend.
  Es verglüht bevor es überhaupt in Sichtweite ist, deshalb wird es auch nicht ins Meer fallen, geschweige denn auf ein Schiff – und dann erkläre ich ihr, während wir den Pudding genießen, warum die Werkzeugtasche verglühen wird und nicht in unser Garten fallen kann.
Edith, meine ungeborene Tochter, ist zurzeit davon besessen alles im Ebay zu verkaufen um mit dem Erlös eine Schule in Afrika zu bauen. Wie es dazu kam, ist eine andere Geschichte die ich hier ein anderes mal erzählen werde.
  Aber wenn wir die Tasche als Sternschnuppe sehen, könnten wir uns wünschen dass eine Schule in Afrika gebaut wird, sagt sie und steht wieder am Fenster.
  Ja, sage ich und stelle mich daneben, aber vielleicht können wir uns das auch ohne Sternschnuppe...
Dienstag 18. November, 2008

8 Sachen

Christian warf gestern mit einem Blogstock, das eben bei mir ankam. Und an so einem Abend wie dem heute, könnte es interessant werden «hier also 8 völlig willkührliche Fakten, die Ihr noch nicht wusstet» zu veröffentlichen:

1. Ich habe mit 19 mein «erstes Mal gehabt» ... peinlich aber wahr. Wir waren 2 Jahre zusammen, sie sah Linda Evangelista sehr ähnlich.
2. Ich habe mit 18 meinem Gegner im Finalkampf in der zweiten Runde absichtlich die Nase gebrochen, nachdem er ebenfalls absichtlich in der ersten einen Tiefschlag setzte. Den Pokal habe ich dann in die Mülltonne geschmissen, woraus ihn mein Trainer wieder fischte.
3. Ich wollte Arzt werden.
4. Ich bin Synästhetiker und konnte lange Zeit nicht damit umgehen. Bis heute kann ich mich nicht in Lokalitäten aufhalten, in den ... unförmige »Musik« läuft. Mir wird schlecht, manchmal bekomme ich Schmerzen. Schlechte DJs könnte ich dafür töten.
5. Ich weiß manchmal was ein Mensch im nächsten Augenblick sagen wird oder gerade denkt.
6. Ich kann keinen Sex haben, wenn ich nicht verliebt bin. Dumme Sache das.
7. Ich könnte nie einen Neuwagen fahren. Fände das peinlich.
8. Ich hatte Krebs und wollte leben. Wollte aber sterben als ich liebte. Beides überlebt.
Dienstag 18. November, 2008

noch.besser

Immer höher, schneller, mehr und vor allem besser. Das Mobiltelefon mit 3- ist besser als das mit 2-Megapixel(n). Der PC mit 512- ist besser als der mit 256MB Grafikspeicher. Der Pimmel mit 25- ist besser als der mit 20cm.
Nur im Alter, meine Lieben, macht manN einen Unterschied - an der Frau, nicht an sich selbst. Während Mann immer besser wird - *hust* -, wird Frau immer «schlechter».
Ich rieche ja noch ganz frisch und soweit funktioniert alles ... besser.
Und das am Vorabend meiner nächsten Hürde zum «Noch-Besser».
Montag 17. November, 2008

Fall.gesetz

An dieser Stelle, pünktlich, wieder der Spruch zum Wochenstart:
Wenn du merkst dass etwas fällt, ist es sinnlos danach zu greifen.
Vor 20 Jahren saß ich mit Freunden im Sommer in der Fußgängerzone, wie man das damals eben tat. Auf der Bank gegenüber von uns saßen zwei stadtbekannte Clochard und tranken aus einer 2L-Flasche Wein. Der eine hielt die Flasche am Hals, beugte sich vor und sah zu wie die Flasche langsam aus seinem Griff der Gravitation folgte. Der andere bemerkte es und versuchte noch das Ding zu fangen, was ihm nicht gelang. Warum hast du das gemacht?!, schrie er als die Flasche auf dem Boden aufschlug. Die Antwort steht oben.

In diesem Sinne - greifen sie nicht nach dem was fällt, wenn es schon zu spät ist, sondern halten sie es fest, bevor es dazu kommt -, einen wunderschönen Wochenstart.
Samstag 15. November, 2008

Lotion

Vor ein paar Tagen, ich saß gerade auf dem Sofa und las, kam Edith aus dem Bad gesprungen, schmiss mir eine Flasche Kreme mit den Worten, WIE KANNST DU DAS NUR TUN!, entgegen und verließ die Bühne. Ich hatte weder Zeit mich zu wundern noch zu fragen. Weg war sie.
Als sie nicht wieder kam, habe ich die Flasche Lotion wieder an ihren Platz gestellt. Natürlich habe ich versucht einen Zusammenhang zwischen Bad, Kreme, ihren Worten und der Lautstärke zu ziehen. Fand aber keine Antwort und ließ es dabei sein.
Heute Abend, ich saß gerade auf dem Sofa und las, kam Edith aus dem Bad und stellte wortlos die Falsche Lotion auf den Tisch. Dafür stand sie mit verschränkten Armen da und ich begriff dass sie auf eine Antwort wartete.
  NA, was hast du dazu zu sagen?!
  Ist sie leer, oder warum beschwerst du dich?, versuchte ich einen Faden zu finden um hinter ihr Geheimnis zu kommen.
  Du hast gesagt, ich darf alles im Bad benutzen außer an dein Rasierzeug. Das ist eine Lotion und kein Rasierzeug!, die darf ich ja wohl nicht benutzen!
  Und warum solltest du das nicht dürfen?, gab ich ruhig entgegen – immer noch unwissend was hier genau passierte.
  LOTION!, das ist eine LOTION!, und was bin ich?!
Abgesehen davon dass ich wirklich nicht genau weiß, was Edith eigentlich wirklich ist, außer meine ungeborene Tochter, wusste ich natürlich dass das vor mir auf dem Tisch, eine Lotion war ...
  ICH BIN EIN KIND?! Und was macht eine Lotion mit Kindern?! ...
  Du wirst es mir gleich sagen?
  Sie frisst sie!, sie frisst sie!
Ich nahm die Flasche, öffnete den Verschluss, drückte etwas davon auf meine Hand und hielt es Edith entgegen. Sieh hin, wie soll dass Kinder fressen? Das ist eine Kreme. Man schmiert sie sich auf die Haut...
  In der Schule haben sie gesagt, dass die Lotion ihre Kinder frisst!
  Die Lotion ... ihre ... in der Schule ... - kann es sein, dass du da etwas falsch verstanden hast? War vielleicht von einer Revolution die Rede?, lächelte ich...
Die Rede war und so erzählte ich Edith von der Französischen Revolution. Von Robespierre, den Bretonen, von Danton und den Cordelliers, von den Korffs, den marschierend singenden Marseiller, von den Septembermorden, etc. Und natürlich davon, dass die Revolution ihre Kinder fraß.
  Das ist eine schlimme Geschichte, Herr Vater. Gott sei dank ist das vorbei ...
  Ja, Gott sei Dank. Aber wir haben heute noch sehr viel von der französischen Revolution um uns.
  Was denn?...
  Viel. Die Gewaltenteilung des Staates – die eigentlich eine Erfindung eines Engländers war -, die Positionierung der Parteien, links und rechts – weil die Jakobiner Bretonen und die Cordelliers so in ihren Versammlungen saßen -, bisschen von dem Terror der damaligen Zeit ... und dass eine ungeborene Tochter heute jede Lotion die sie in meinem Bad findet ohne bedenken benutzen darf.
  Ich will meine eigene Lotion ... deine riecht komisch ...
  Du hast sie also doch ... lachte ich.
Donnerstag 13. November, 2008

pc.Proffessor

Der Sohn von Yilmaz, sagt er, denn kennst du doch. Der ist jetzt auch Professor für Computer. In seinem Auto hat er ein Computer gebaut, verkauf' seine Mutter*, der sagt ihm wo er fahren muss. Ich nicke nur.
Der Sohn von Yilmaz, den ich kenne, ist jetzt auch Professor für Computer.

* Redewendung im Türkischen - «anasini satayim». Sagt man, wenn man absolut beeindruckt oder sauer ist. Je nach Gemüt und Laune. Eben so wie der Russe, «dass deine Großmutter!» sagt.
Mittwoch 12. November, 2008

Minicat

Er hatte noch nicht mal einen richtigen Namen bekommen. Wir waren uns noch unschlüssig und nannten ihn Fuchur. Das passte, denn er ... sah so aus, wie der aus den achtzigern. Ich nannte ihn im Stillen, «Handvoll».
Gestern hat man ihn eingeschläfert. Der Arzt sagte, er hätte keine andere Wahl, denn der Kleine würde bald das Leiden anfangen. Sehr.
Und sehr fehlt er, Handvoll.

Nein, kein Bild jetzt hier.
Sonntag 09. November, 2008

Pogromina

Sehr ungewöhnlich an dieser Stelle, der Spruch zum Wochenstart.
Alles hat sein Gutes. Auch Leid. Und manchmal ist es schwer das zu begreifen.

In der Nacht vom 09. auf dem 10.11.1938, eskalierte der geschürte Hass auf die Juden in Deutschland in der so genannten «Kristallnacht». Damit beginnt einer der grausamsten Epochen in Europa - der Holocaust. Alle Berichte die ich über diese Jahre gesehen und gelesen habe, zeugen in mir das Gefühl der Ohnmacht. So wird es jedem gehen, dessen Intelligenzquotient höher als dem einer Erbse ist.
Leider verbinden wir heute den Judenhass, Antisemitismus, nur mit Hitler und seiner Bande. Das ist falsch, und gefährlich. Hitler hat den Judenhass nur geschürt, den es schon immer gab. Das Volk der Juden wurde seit zweitausend Jahren immer wieder in Massen ermordet. Mitten in Europa. Als gegen 1347 die Pest in Europa ausbrach, fand man es gut, Juden dafür zu morden. 1492 wird Amerika entdeckt und die Juden werden als Belohnung aus Spanien vertrieben. Russland zieht seine Juden oft und gern blutig durch die Geschichte. In Deutschland denkt man als die Straßen schon mit Elektrizität beleuchtet sind, dass Juden Kinder fressen. Solche Pogrome ziehen sich durch die Geschichte Europas bis in die Neuzeit. Hitler sprang auf diesen Zug, weil er damit die Massen hinter sich und von seiner maroden Wirtschaft abzulenken wusste.

Der Holocaust ist das Schlimmste was der Menschheit passieren konnte. Denn er ist nah genug, dass wir ihn noch fühlen können. Den das überlebten Juden aber, ist damit ...
Nach dem Holocaust sieht die Welt das Volk der Juden nicht mehr als die Kinderfresser, Pestbringer, Gottmörder. Heute steht sogar der Papst, dessen Amt an nicht wenigen Pogromen schuld war, als warnendes Organ, solch' Taten nie wieder zuzulassen.

Man darf die Kristallnacht nie vergessen, dessen Gesichte aber nicht punktieren.

In diesem Sinne, einen wunderschönen Wochenstart.
Freitag 07. November, 2008

Ja

Ja, die Farben sind hier jetzt anders.
Ja, die Top-Grafik auch etwas anders.
Ja, seit Wochen bekomme ich sie nicht ausm Schädel.
Ja, ich denk' privat nur noch sie.
Ja, ich will das nicht.
Ja, ich kann nichts dagegen machen.
Ja, und außerdem!
Ja, es gibt schlimmeres - und Schlimmeres.
Mittwoch 05. November, 2008

Feudal.spd

Karl, Enkel des gleichnamigen, den man Hammer nannte und Sohn von Pipin, etablierte uns den Feudalismus. Auch wenn er kein Deutsch konnte, nannte man ihn den Großen. Nach seinem Tod verfiel sein Reich in das was wir heute als Frankreich und Deutschland kennen. Das Feudale aber, blieb bis heute erhalten. Und Hessen, singt gerade ein Lied darüber. Ein schlechtes.
Wenn man Macht will, muss man zu Hofe tanzen. Hat man genug getanzt, darf man am Stuhl des Kaisers sägen. So könnte man den Feudalismus in zwei Sätzen beschreiben. Zwar leben wir in einer Demokratie, weshalb das uns nicht weiter interessieren dürfte. Ein jeder aber, der in einer Partei Amt und Würden trägt und besseres tragen will, wird wissen was damit gemeint ist.
Andrea Ypsilanti ist eben diesem Feudalismus - innerhalb der SPD - zum Opfer gefallen, Roland Koch wird eben daran nutzen haben.

Es lebe der Kaiser. Er hat's überlebt.
Mittwoch 05. November, 2008

us.Präsident

Demokrat Obama wird neuer US-Präsident - Foto AFPAn dieser Stelle gratulieren wir der ganzen Welt, zu der Wahl in den USA.
Die Republikaner haben den einundachtzig jährigen McCain und die nusshirnige Palin erfolgreich zur Schlachtbank geführt, während die Demokraten in einem Rundschlag Macht und Amt übernahmen. Barack Obama und sein designierter Vize sind auf jeden Fall ein Gewinn für den globalen Erhalt unserer Gemeinschaft. Biden ist ein erfahrener Politiker, den Obama an seiner Seite braucht.
Politische Agnostiker suhlten und suhlen sich wie gewohnt in Unschlüssigkeit: Wer weiß denn schon ob Obama nicht schlimmer ist als Bush. Würde aber die Welt der Angosie folgen, hätte jeder an seinem Fahrzeug vorne einen Sack Hafer und hinten einen Kotbeutel hängen. Gott sei Dank, ist dem nicht so.
Der heutige Tag geht in die Geschichte ein: Der erste dunkelhäutige US-Präsident, die höchste Wahlbeteiligung und, in diesem Jahrtausend, das erste eindeutige Wahlergebnis.

Aber Obama wird sich messen müssen. An sich selbst, an seiner Rasse und an seinem Vize.

imgage - copyright AFP 2008
Montag 03. November, 2008

Weg.pläns

Wieder, und pünktlich an dieser Stelle, der Spruch zum Wochenstart:
Man muss kein Reh sein, um im Wald erschossen zu werden. Manchmal reicht es auf den Pfaden eines Schweins zu laufen.

Fieberarchiv vom ganzlangeherSo ist das im Leben. Wer vom Weg abkommt, setzt sich der Gefahr aus. Wer auf dem Weg bleibt, darf sich entweder der Langweile des Bekannten hingeben oder, er freut sich am lockeren Leben. Frauen mögen das anders sehen...

In diesem Sinne - wählen sie richtig oder lassen sie sich nicht erschießen - einen wunderschönen Wochenstart!
Sonntag 02. November, 2008

G'wehr.les

Heute Mittag musste ich ausnahmsweise auch am Sonntag arbeiten. War nicht viel, dafür mit angenehmer Unterhaltung. Abends beschloss ich dann den üblichen Sonntagslauf zu machen.
Zurzeit scheint es mir Spaß zu machen, nicht auf Waldwegen sondern durch den Wald zu laufen. Irgendwann weiß man nur noch ungefähr wo man ist und richtet sich nach Licht und Schatten. Wenn dann noch die Dämmerung einschlägt wie das dritte Bier mit vierzehn, stehst du da und lächelst vor dich hin: Da lang, immer da lang. Da ist Licht und irgendwo muss da auch ein Weg sein. Jeder deiner Schritte ist lauter als ein Düsenjäger in der Kirche, auch wenn du versuchst noch so leise zu sein, wie ein Nebenbuhler im Kleiderschrank. Es funktioniert nicht. Je dunkler es wird, desto lauter bist du. Bis ... BäääMMM!!! ... Echo ... Echo.... schsssss. Stillstand.
Vor mir in mir nicht schätzbarer Weite, weil ich gegen das Licht laufe, sehe ich Rauch aufsteigen und bin starr wie Aphrodite ohne Höschen. Der Idiot hat doch nicht tatsächlich auf dich geschossen?!, überlege ich. Wenn ich rufe oder mich sonst wie bewege, hört er es vielleicht nicht und feuert nochmal. Also nicht bewegen und ruhig!
Hundert Jahre später, setzte ich in Zeitlupe ein Bein langsam in Bewegung. Zehn Minuten später, mache ich dass ich aus diesem Spielplatz für Vollpfosten mit Gewehr raus komme. Als ich dann endlich wieder auf dem Waldweg gen vier Wände gehe, knallt noch ein Schuss durch den Wald.
Entweder hat der Volltrottel das erste Mal gar nicht auf mich geschossen und verfehlte Schwein, Reh oder Schwager. Oder, der Depp ist suizidal, leidet aber an Parkinson, weshalb er das erste Mal ausrutschte und solange brauchte um nachzuladen. Einen anderen Grund, weshalb man am Sonntag nach Sonnenuntergang im Wald noch Räubeles mit G'wehr spielen muss, fällt mir nicht ein.
Stichwort-Wolke

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