Mittwoch 28. Januar, 2009

Gen.Lotto

Edith war zwei Wochen bei ihrer Mutter.
  Ich habe nachgedacht und es ist schlimm..., mit diesen Worten saß sie heute als wäre sie nie fort gewesen auf der Couch gegenüber. Ich habe nachgedacht und es ist so schlimm wie nicht hier zu sein! ... hörst du mir überhaupt zu! ...
  Sicher habe ich zugehört, es ist schlimmer als nicht hier zu sein..., versuche ich ihr meine Freude zu zeigen.
  Ja, ganz viel schlimmer. Ich habe nachgedacht! und weißt du was?!
  ... Nein.
  Ich bin eine Türkin?! und heiße Edith!!!, flüstert sie mir hart entgegen.
  Sooo schlimm ist das doch nicht, flüstere ich zurück. Wenn du willst, nenne ich dich ab jetzt Pamuk oder Melek. Oder ist es schlimm, dass du Türkin bist…, versuche ich etwas ernster zu werden.
  Nein. Du bist doch auch Türke!, kontert sie.
Klar, bin ich. War ich. Bin ich. Wer weiß schon was man ist, wenn man hier von Türken geboren wurde. Alte Leier, zu oft durchgekaut.
  ... was ist also so schlimm?, will ich wissen.
  Na, jetzt aber Herr Vater. Du hast es gut. Du bist ja echt gut. Edith die Türkin!, schießt es aus ihr heraus.
  Klingt gut...
  Nein das tut es nicht! Ihr Eltern bestimmt was man ist und wie man heißt. Wir Kinder müssen dann unser Leben lang damit fertig werden.
  ... Aber wie soll es denn anders sein? Eltern bestimmen doch nicht...
  Doch, ihr bestimmt ob man Türkin oder vielleicht Russin ist. Dann gebt ihr uns Namen und wir sind dann so, türkisch oder französisch oder Obama. Soll ich dir jetzt Dankeschön sagen dass ich nicht arabisch bin und Kopftuch tragen muss?, herrscht sie mich an.
Was soll ich denn da noch sagen?, denke ich mir. Irgendwie hat sie ja recht. Eltern bekommen Kinder … aber denken nicht darüber nach. Es ist wie in einem Lottospiel und der Gewinn ein Mensch.

Fortsetzung folgt...
Dienstag 27. Januar, 2009

Obama

Auch die Schwaben sehen global.





Herr Barack Obama, ein Mann, ein Präsident.
Er wird den Welthunger besiegen, den Terror befrieden, das Öl aus unseren Autos verbannen, die Wirtschaftkrise beenden...

... und was viele nicht wussten, auch unseren Hausflur sauber halten.

Ist doch wahr!

video via http://de.youtube.com/user/loopfreak - hier eingebettet
Montag 26. Januar, 2009

Geschäfts.fähig

Irgendwann kurz vor Sommer 2008 tauchte sie mit ihrem Hündchen in meinem Laden auf. Ich verstand nicht gleich, was sie wollte. Man muss schon angestrengt hinhören, denn sie nuschelt mehr als dass sie redet. Sie zahle einen Internetvertrag den sie nicht nutzen könne, das Telefon ginge nicht und ihre TV-Kanäle seien verstellt.
Die Wohnung bestätige meinen Eindruck, dass sie ein recht hilfloser Mensch ist. Näher möchte ich nicht darauf eingehen.
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Montag 26. Januar, 2009

Märchen

An dieser stelle, wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Obwohl jeder weiß das Märchen nur Märchen sind, lassen sich viele solche erzählen - und glauben daran.

In diesem Sinne - halten sie ihre Sehnsucht nach Märchen im Zaum - einen wunderschönen Wochenstart.
Freitag 23. Januar, 2009

Katze

Wie jeder Mensch, träume auch ich. Und letzte Nacht dachte ich wahrscheinlich dass ich Tierarzt sei:
Ich bin wieder in diesem großen Haus, mit den vielen Zimmern. Von dem Ding träume ich immer wieder. Jedes Mal sieht es etwas anders aus, aber das Gefühl ist dasselbe. Vor meiner Tür unterhalten sich Menschen, die ich nicht kenne. Sie beraten über eine Katze, die da regungslos vor ihnen liegt. Einer meint, man werde die Katze jetzt endlich von ihren Leiden erlösen - dazu müsse man ihr am Besten das Genick brechen.
Ich frage was mit der Katze passiert sei. Da wisse doch jeder, bekomme ich als Antwort. Sie habe sich in falschen Kreisen bewegt, und gestützt. Jetzt sei sie Querschnittsgelähmt, man müsse sie töten.
Ich sehe die Katze an und entdecke in ihren Augen Leben. Als derjenige der meinte der Katze das Genick zu brechen, nach ihr greifen will, halte ich seine Hand fest. Sie lebt, sage ich, und wer hier meint sie töten zu müssen, muss an mir vorbei. Er meint es ernst, sagt einer, wir gehen ihm aus dem Weg, sagt ein anderer. Ich hebe die Katze hoch und nehme sie mit zu mir.
Ich massiere ihre Wirbelsäule, wieder und immer wieder. Irgendwann fühle wie die Katze lebendiger wird. Sie schnurrt und fängt an sich zu bewegen. Dann ist sie plötzlich geheilt und kauert auf meinem Schoss. Ich gebe ihr Futter und lasse sie hinterm Haus in die Freiheit.
Donnerstag 22. Januar, 2009

Satt.e

Bringst du eigentlich jede zum Lachen?,
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Dienstag 20. Januar, 2009

Käfer

Zurzeit läuft ja wieder das Dschungelcamp im TV.
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Montag 19. Januar, 2009

wieder

An dieser Stelle, wie gewohnt, der Spruch zum Wochenstart:
Ist der Ruf erst ruiniert, wählt es sich ganz ungeniert. So warf man kurzerhand den Schäfer-Gümbel zum Fraße in den Tümpel, und ließ dem Koch sein Einerlei: In Hessen gibt's nur Einheitsbrei.

In diesem Sinne, allem Zuwider wider, einen wunderschönen Wochenstart. Auch in Hessen, natürlich.
Dienstag 13. Januar, 2009

1und1.fax

Das wird jetzt nicht jeden interessieren, eher nur die unter uns, die einen entkoppelten Netzzugang
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Montag 12. Januar, 2009

Krieg.e

Relativ pünktlich an dieser Stelle, wieder der Spruch zum Wochenstart:
Palästinensisches Kind / Foto Ausschnitt Spiegelonline.de
Menschen die Mittel zum Zweck heiligen, stehen nie selbst an der Front.

Es ist ein leichtes zu sagen, dass «die» selbst schuld sind.
Es ist ein leichtes zu sagen, dass das Schaffen von Frieden Opfer kostet.
Es ist ein leichtes, das alles zu sagen und sich darüber aufzuregen, weil der Nachbar seine Mülltonne immer vor die Einfahrt stellt, so dass man drumherum laufen muss, oder weil im TV nicht das richtige Programm läuft, oder weil der Arsch von nebenan schon wieder ein neues Auto vor der Garage stehen hat.

In diesem Sinne - hoffentlich haben sie es leicht im Leben -, einen wunderschönen Wochenstart!
Samstag 10. Januar, 2009

Tintenherz.Desaster

Tintenherz - Filmplakat - WBGestern Abend konnte ich endlich Tintenherz im Kino sehen. Was hab' ich mich auf den Film gefreut. Wirklich, denn das Buch ist einfach nur genial – und nach der Lobpreisung der Autorin Cornelia Funke, dachte ich, das Ding muss einfach gut sein.
Zugegeben, gut ist ein subjektives Empfinden – besonders wenn's um Verfilmungen geht. Aber Tintenherz als Kinofilm, geht gar nicht. Absolut nicht! Besonders nicht, wenn man das Buch gelesen hat und dann eine verdrehte Geschichte ansehen muss. Der Film hat vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Buch, ansonsten aber sind ausschlaggebende Details völlig anders. Und als ob das nicht ausreichen würde, zieht die letzte halbe Stunde in einem Irr-Tempo über die Leinwand: Man hat den Eindruck dass an allen Enden mit Klebeband, das Capricorn ja so liebt, geflickt wird damit es passt.
Zumindest schafft es Brendan Fraser den Film ein paar Etappen weit zu retten. Ansonsten, Null.

Bleibt die Frage, warum Frau Funke das Ding so begrüßt hat? Entweder hat die Frau den Film nicht gesehen, oder Tomaten auf den Augen. Denn dass sie ihr eigenes Buch nicht kennt, will ich hier nicht behaupten – auch wenn es nahe liegt.
Mittwoch 07. Januar, 2009

Spekulantus

Wieder pünktlich, an dieser Stelle, der Spruch zum realen Wochenstart:
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Samstag 03. Januar, 2009

sudden

Und plötzlich merke ich, dass ich so Zeugs da hab';
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Freitag 02. Januar, 2009

Foddo

Männer machen Fotos vorm Rasieren...
Ich solle mal ein aktuelles Foto machen, heißt es in einer Mail die ich heute Morgen bekommen habe.

Bitte sehr.
Ein aktuelles Foto!
Donnerstag 01. Januar, 2009

BerlinER

  Was hat das denn jetzt ein Fisch damit zu tun?!

Wenn ich gewusst hätte, dann. Eine Redewendung die es in sich hat. Denn wenn wir alles was wir erlebt haben, vorher gewusst hätten, dann. Dann hätte ich Edith zum Beispiel keinen Berliner zum Nachtisch gebracht.

  Ich mag's wenn die Marmelade noch warm raus fließt wenn man drauf beißt, sagt Edith und schielt auf den Berliner den sie sich mit beiden Händen vors Gesicht hält.
  Ich mag es nicht, wenn Marmelade auf den Teppich fließt ... egal ob noch warm oder schon kalt!
  Kann ich doch nichts dafür wenn du mir einen BERLINER mitbringst ... ich pass' schon auf!
  ... nächstes Mal bekommst du einen Amerikaner, da ist keine Marmelade...
  Ich will keinen Amerikaner ... Berli... warum heißt der eigentlich Berliner?
Wir reden über Spezialitäten und eben, dass vieles nach dem Ort wo es entstand benannt wurde. Sacher Torter, Bermer, Berliner, Hamburger Wi..
  Ich wär' beleidigt wenn ich wie eine Wurst heißen würde, wer will schon wie eine Wurst heißen?
  Es ist eher so, dass die Wurst nach ...
  Das interessiert doch niemand. Stell dir vor du bis in China und sagst du bist ein Wiener! Na?! Wer denkt denn da schon an Wien ... ?!
  Ich glaube nicht dass man in China Wiener isst ... aber man wird Wien kennen. Ich bin mir aber weder bei dem einen noch dem anderen sicher, denke ich mir.
  Dann eben in Chicago New Orleans!, gibt sie trotzig zurück und beißt in den Berliner.
  Chicago New Orleans gibt es nicht. Entweder oder, das sind zwei verschiedene Städte.
  Du weißt natürlich immer alles besser, Herr Vater. Chicago New Orleans ist in Amerika!, das habe ich im Fernsehen gesehen. Die tanzen auf der Straße und essen Wiener in langen Brötchen!!
  So so, das machen die also in Amerika Chicago New Orleans. Und ich hab mir schon überlegt was die da so machen?.., gebe ich trocken von mir.
  Ich will trotzdem kein Wiener sein auch wenn Chicago nicht in Amerika liegt!
Eigentlich will ich ihr etwas entgegnen, sehe ihr aber lieber zu wie sie den restlichen Berliner in die Marmelade auf dem Teller tunkt.
  Außerdem heißen die immer nach Männern, Wiener, Bremer, Berliner, Hamburger.
Stimmt, denke ich und frage mich im selben Zug, warum noch keine Alice Schwarzer hierzu auf die Barrikaden ging. Aber wie hört sich das an, wenn man am Nordsee Imbiss steht und eine Bremerin wünscht..?
  O.K., nächstes Mal bekommst du keinen Berliner sondern Krapfen..., so darf man zu Berliner nämlich auch sagen.
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