Mittwoch 29. April, 2009

Wasser

Auszug Yahoo!-Nachrichten: Die Schweinegrippe hat nun auch Deutschland erreicht. Betroffen ist Bayern.
Soviel dazu. Es hätte nicht anders sein können als Bayern. Immer die Ersten, immer Vorreiter. Freistaat.

Aber kommen wir zum Thema: Wasser.
Ein Vorteil gegenüber der Steinzeit ist die Tatsache des fließend Wassers in unseren Behausungen. Man hat sich so daran gewöhnt, dass wir es gar nicht mehr anders wollen. Öffnet man den Wasserhahn erwartet man kein Gockel-Gesang, sondern klares Wasser. Früher muss das wohl anders gewesen sein. Da hatte manN Frauen, die sich gern zum Klatsch am Dorfbrunnen trafen und nebenher in allen möglichen Behältern Wasser zurück trugen. Leider gibt es heute keine Dorfbrunnen mehr und Frauen tratschen lieber via Mobiltelefon.
Vor einer Weile bekam ich die Nachricht, dass man in meiner Wohnung die Wasseruhr tauschen müsste. Man wolle mich hierzu noch zwecks Termin kontaktieren. Als ich gestern Abend nach Hause kam, wunderte ich mich beim Abspülen über die sonderbaren Geräusche aus dem Klosett-Kasten. Minuten später war ich mir sicher, dass aus keinem der Wasserhähne herauskam, was man im Allgemeinen erwartet: klares Wasser.
Der Hausmeister hat Spätschicht und kann sowieso nichts machen. Die Vermieterin will sich gleich nach Sonnenaufgang darum kümmern, und die Firma, die gestern in den Nachbar-Wohnungen die Wasseruhren tauschte, will mich gleich zurückrufen – wahrscheinlich seien nur die Wasserleitungen verstopft. Gleich ist relativ und bedeutet, dass ich schon seit zwei Stunden warte.
Ich traf in der Waschküche eine leere Gießkanne, die sich von mir gerne mit Wasser befüllen ließ. Damit konnte ich mich wenigstens waschen und rasieren. Vielleicht bin ich zuversichtlich, dass die verstopften Wasserleitungen bis heute Abend wieder frei sind.

Nachtrag 15:35 Uhr:
Heute Morgen holte der Monteur unseres Vertrauens, meine Wohnungsschlüssel. Eben brachte er sie mir wieder. Ich hätte wieder Wasser - zwischenzeitlich wäre aber mein Bad geflutet gewesen. Mein Handtuch und die Waschlappen müsste ich wohl in die Wäsche geben. ... Egal, wo gehobelt wird, fallen auch Späne.
Hauptsache ist, ich muss mich nicht nochmal aus der Gießkanne waschen... und kann wieder daheim scheißen.
Montag 27. April, 2009

Hammer

Es bleibt einem nicht erspart.
Vorhin fahre ich vom Kunden zurück – es ist circa 21:30 Uhr – und freue mich endlich Feierabend zu haben. Ich parke den Wagen vor meiner Haustür und will gerade aussteigen, als jemand mit einer Taschenlampe durch das Fahrerseitenfenster leuchtet. Allgemeine Verkehrskontrolle.
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Montag 27. April, 2009

Grippe

Wieder pünktlich an dieser Stelle, der Spruch zum Wochenstart:
Man muss kein Schwein gehabt haben um die Pest zu bekommen.

Das Leben ist hart.

In diesem Sinne - seien sie mir nicht böse wenn ich ihnen kein Schwein wünsche -, einen wunderschönen Wochenstart.
Donnerstag 23. April, 2009

von der Leyen

Eigentlich müsste man. Mit diesen Worten könnte und sollte man einigen Desaster begegnen.
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Donnerstag 23. April, 2009

Heute schon getoastet?

Manchmal will ich ganz normal sein. Das heißt, ich schalte einfach ein paar Gehirnregionen ab.

Schwarzbrot - Eigenproduktion, eher nicht genießbarIch wollte frühstücken. Im Brotkasten lagen aber nur zwei harte Roggenbrötchen. Kein Thema, man legt sie nur kurz in die Mikrowelle, dann werden die Dinger wieder weich. Gedacht getan und ab ins Bad, Wasser lassen und Gesicht wassern. Das Ding mit der Mikrowelle funktioniert nur, wenn man Brot wirklich kurz darin bestrahlen lässt. Etwas länger und der gewünschte Effekt geht ins Negative.
Kein Thema, man kann harte Brötchen aufsäbeln und toasten. Gedacht getan und ab ins Schlafzimmer, Bett richten und nebenher die gestern von der Leine geholte Wäsche in den Schrank räumen.
Nun ist es so, dass Toaster eher für leptosomische Toastscheiben als für Brötchen konzipiert sind, Roggenbrötchen aber in ihrer Form eher pyknisch sind. Des weiteren haben amerikanische Toaster, neben ihrem verchromten Äußeren, die Eigenschaft zu klemmen, wenn man sie mit dicken Roggenbrötchenhälften stopft.
Als ich aus dem Schlafzimmer kam, musste ich nicken. Zwar war die schwarze Rauchfontaine recht interessant anzusehen, aber eher lästig auszuhalten. Das war auch der Grund, und nur dieser, weshalb ich die abgeschalteten Gehirnregionen wieder einschaltete und das Schauspiel beendete.

Nebenbei gesagt sind Fenster eine sehr gute Erfindung. Wahrscheinlich die Beste überhaupt.

ps: Klick aufs Foto, Mäuschen.
Dienstag 21. April, 2009

Leer Badeunglück

Das Hallenbad hatte noch 35 Minuten geöffnet, als eine Mutter mit ihren drei Kindern noch auf Einlass bestand. Ein paar Minuten später findet man alle vier leblos auf dem Grund des Schwimmer-Beckens liegen. Die Bademeisterin holt sie aus dem Wasser. Das jüngste der Kinder stirbt gestern im Krankenhaus, alle anderen schweben in Lebensgefahr.
Soweit, die aktuellen Berichte in verschiedenen Medien.

Unglaublich. Absolut unglaublich. Es liegt nahe an Suizid zu denken. Wie schaffte sie es aber, die Kinder ...
Montag 20. April, 2009

Steinmeier

Wieder an dieser Stelle, der Spruch zum Wochenstart:
Wer die Zukunft erleben will, muss die Gegenwart überleben.

We don't need another Robin Hood.

In diesem Sinne, einen wunderschönen Wochenstart!
Freitag 17. April, 2009

MyHouse

roomONE 01052009 Wir tanzen in den Mai.

Es gibt ja nicht viel wo man hier am Ort noch lecker feiern kann. Die paar Lokalitäten die es gibt - und die sich immer wieder ankündigen ohne wirklich da zu sein - dürften nicht wirklich genug Hitze erzeugen um das Blut über Körpertemperatur zu bringen.
Anders ist es mit dem «roomONE». Das Ding ist wohl die erste Clubbing-Adresse in dieser Gegend.


Und deshalb - gibt es mich auch mal wieder in der Heimatstadt unter den Kopfhörern zu erleben: Am ersten Mai wird's kochen in euren Venen! Have fun!

ps: Klick' auf Foto Mäuschen! ;-)
Mittwoch 15. April, 2009

Leukämie

Aus aktuellem Anlass, möchte ich einen Aufruf starten:
Können sie sich vorstellen ein Leben zu retten? Sie brauchen sich hierzu nur typisieren lassen und bei Bedarf als Knochenmark-Spender (Stammzelltransplantation) zur Verfügung stellen. Knochenmark ist kein Rückenmark. Die Entnahme geschieht völlig Schmerzlos und der Körper regeneriert das entnommene Knochenmark innerhalb weniger Tage.
Für die Typisierung bekommt man von der DKMS ein Wangenabstrichset. Kurz, schmerzlos und kostenlos (danke für den Hinweis in den Kommentaren).
Sollten sie als Spender in Frage kommen, retten sie Menschenleben - vielleicht wären sie dankbar, wenn irgendwann ihnen oder ihrem Umfeld so geholfen wird.
Zurzeit ist es leider so, dass zu wenig Spender typisiert sind. Menschenleben könnten gerettet werden. Also:

1. Typisierungsset per E-Mail oder Telefon bestellen – Informationen hierzu finden sie auf der Seite der DKMS.
2. Das darin enthaltene Wattestäbchen zweimal über die Innenseite der Wangen streichen.
3. Eintüten, in den mitgelieferten frankierten Umschlag stecken und zurück senden.


Das war's schon.
Dienstag 14. April, 2009

so ist das leben

Sprüche wie, «man lebt nur einmal, genieße das Leben, den Augenblick», gibt es zuhauf. In den gesagten Augenblicken, mag man auch so denken und vielleicht ebenso handeln. Meistens aber gehen solche Worte und der Antrieb dahinter, im Alltag einfach unter.
Das Drama anderer Menschen wird uns immer näher, denn wenn man früher eher nebenbei erfuhr wer wo gestorben war, bekommt man es heute druckfrisch zum Frühstück geliefert. Zwar mag man noch ein gewisses Mitleid fühlen, im Großen aber ist man eher immun für fremdes Schicksal - denn schließlich zehren wir genug an unserem eigenen. Bis es uns selbst trifft.

Ein lieber Mensch trat letzte Woche plötzlich aus dem Leben. Niemand hatte es vorhergesehen, niemand hätte auch nur im Entferntesten daran gedacht. Sie ging so plötzlich, dass man immer noch glaubt jeden Augenblick aufzuwachen und alles war nur ein Albtraum.
Ein anderer Bekannter bekam gesagt, dass seine Tochter an akuter myeloischen Leukämie leidet. Wo früher nur Lachen war, steht nun das Bangen die geliebte Tochter zu verlieren.

Vor zweieinhalb tausend Jahren sagte ein kluger Mann: So ist das Leben, man stirbt. Sokrates wusste den Kern unserer Existenz in mit ein paar Worten auszudrücken.

In diesem Sinne, einen wunderschönen Wochenstart.
Samstag 11. April, 2009

Veränderungen

Am Mittwoch habe ich mich getrennt. Ich weiß nicht genau wie lange ich das Ding hatte, aber es muss wohl irgendwann vor der Jahrtausendwende gewesen sein, dass ich mir in der Form wachsen ließ. Der schmale Streifen Haare von der Unterlippe bis zum Kinnende gehörten einfach zu meinem Gesicht des letzten Jahrzehnts. Nun ist es weg, rasiert.
Ich wurde im Obsthaus darum gebeten. Die Chefin dort ist eine Bekannte, die mich seit meinen Kindertagen kennt. Es würde nicht zu mir passen, sagte sie. Außerdem zähle sie als meine große Schwester und würde auch ihren leiblichen Bruder darum bitten, wenn er so ein Ding im Gesicht hätte.
Na, da konnte ich dann einfach nicht anders. Es geht auch ohne, besser.

Frohe Osterfeiertage, weiterhin.
Montag 06. April, 2009

...

An dieser Stelle wieder, pünktlich der Spruch zum Wochenstart:
Frühling!

In diesem Sinne - freuen sie sich, wenn sie es erleben dürfen -, einen wunderschönen Wochenstart!
Mittwoch 01. April, 2009

Mängel-Exemplar

Heute Nacht bin ich Bus gefahren, im Traum.
Es stiegen immer wieder Menschen aus meiner Vergangenheit ein, saßen neben mir und stiegen wieder aus. Die Haltestellen waren solche meiner Erinnerungen, an den ebenfalls Menschen aus meiner Vergangenheit in ihren Gärten standen. Ich wusste dass ich träume und versuchte gerade herauszufinden was genau dieser Traum zu bedeuten hatte, als ich eine Welle aus silbern-roten Halbkreisen sah und modrige Erdbeere schmeckte. Das war kein Teil vom Traum, sondern Realität. Eben etwas dass ich gehört haben musste, und wovon ich wach wurde. Das war eindeutig menschliche Modulation, bedeutet: Jemand in der Nähe muss geschrien haben. Ich öffnete das Fenster und vernahm nur Stille.
An Schlaf war nicht mehr zu denken, denn ... eben, wie das so ist. In der Küche trank ich Wasser und konnte sehen, dass es drei Uhr war. Seltsam, denn wenn ich geweckt werde, dann meist um drei - Sommerzeit.
Das Gute an der Sache ist, dass ich bis halb fünf gelesen habe - wo wir dann beim Thema wären:
Letztes Jahr, im Juni, fand ich keine interessanten Bücher mehr. Alles was als Bestseller ausgelegt war, ließ mich kalt. Nicht dass alles schlecht war, was ich damals zu kaufen bekam – es berührte mich nicht mehr. Ich hatte auch die Vermutung, dass ich abgestumpft war oder mich zu sehr in meiner eigenen Welt bewegte, als dass ich in die Gedankenwelt der Bestsellerautoren versinken konnte.
Irgendwann stand ich damals kurz vor 22°° Uhr noch im Kaufland um Wasser zu kaufen, als ich auf dem Weg zur Kasse eine Auslade voll von Taschenbüchern sah. Die dort geschichteten Bücher kosteten zwischen 2.99 EUR und 5.99 EUR und trugen den Stempel «Preisred. Mängel-Exemplar». Arme Dinge dachte ich, liegen da wie Lepra-Kranke im Mittelalter. Zwei Minuten später hatte ich einen dieser Lepra-Kranken, mit dunkelgrünem Stempel am Fuß, im Einkaufswagen liegen. Nachdem ich das Buch gelesen hatte - es gefiel mir sogar sehr -, fasste ich den Plan 100 solche aussätzigen Bücher aus den Lepra-Tonnen der Discounter meiner Einkaufswelt zu befreien.
Bis heute habe ich es nicht bereut und vorhin das 100. angefangen; «Der Marlowe Code», von Leslie Silbert.

Und nächste Woche gehe ich wieder in die Buchhandlung und wühle auf der Bestsellertheke. Schließlich muss man auch mal ... Bestseller wieder lesen.
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