Dienstag 26. Mai, 2009

Sperren




Natürlich ist das Thema brisant. Natürlich hat man seine eigene Meinung dazu.
Natürlich hört man wieder nur die, die laut dagegen schreien - und natürlich, winkt man nur ab.

Es geht nicht darum Recht zu haben, sich einer Meinung anzuschließen, weil man sich dann besser oder gar «klüger als» fühlt. Dazu ist das Thema zu heikel und ein Handeln ist seit Jahrzehnten mehr als nötig. Leider wurde und wird zu wenig getan.
Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie und weiteren Ressorts, mag in bona fide reagieren - wahrscheinlich gibt ihr Intellekt nicht mehr her oder sie ist wirklich so kaltblütig im Gemüt? -, eine Lösung ist das aber nicht.

In dem hier gezeigten Bericht wird alles zusammengefasst was man zu sagen hat. Und wie Josh es treffend schrieb, ist «dieser Bericht von ZAPP ... endlich mal wieder, leider eines der wenigen, Beispiele für guten Journalismus. Aber nicht umsonst sind ja die Macher von ZAPP gerade bei Politikern, Lobbyisten aber auch Teilen der Journalisten eher unbeliebt.»

Via Josh und Sven Scholz
Montag 25. Mai, 2009

Noplies

An dieser Stelle ungewöhnlich und unpünktlich, kein Spruch zum Wochenstart.

Ich habe beschlossen dass diese Woche keinen Spruch braucht um über die Runden zu kommen. Das Wetter ist schön, das Grundgesetz ist 60 Jahre alt und die Mauer gibt es seit 20 Jahre nicht mehr. Horst Köhler ist mit denkbar geringstem Minimum in seinem Amt bestätigt worden, dafür bekam Frau Gesine Schwan weniger als das gedachte Minimum an Stimmen. Deutschland hat eine hübsche und talentierte Schauspielerin weniger (R.I.P.) und die Mogelpackung mit der Kohl die D-Mark entwertete und die Ost-Mark aufwertete, fordert ihren Tribut. Außerdem sind wieder Hotpants aktuell, man kann Mädels gekonnt ihre X-Beinchen durch die Gegend tragen sehen.
Was bleibt noch zu sagen? Vielleicht dass man in Nordkorea wieder mit Atombomben spielt und Japan neben dem üblichen Zittern ein künstliches fürchtet. Zurecht.

In diesem Sinne, einen wunderschönen Wochenstart - ohne Spruch.
Samstag 23. Mai, 2009

nicht Dänemark

Es geht drunter und drüber, sagt man so. Nicht hier; hier geht alles neue Wege.

Irgendwie habe ich an einem neuen Buch angefangen. Wahrscheinlich werden mich viele dafür hassen, vielleicht sogar sehr hassen. Entweder ich verbrenne es gleich nachdem ich damit fertig bin, oder ich wandere schneller als gleich nach Dänemark aus und lass' mich dort verbrennen. Es bleibt also spannend, so oder so.
Die Hauptsache ist aber dass ich meine schöne Wohnung aufgegeben habe. Einfach so, von einem Tag auf den anderen. Das Ganze nur, um in ein schöneres Haus zu ziehen. In ein paar Wochen. Mit Balkon, Garten, Terrasse, mehr Zimmer, Parkett, großem Keller und eben solcher Garage, einer schönen Küche, einem schönen Bad, einem herrlichen Garten und einem kleinen Teich. Alles Vorteile.
Irgendwo schlägt mich aber Wehmut. Als ich das erste Mal hier an meinem Briefkasten meinem Namen las, hatte ich Tränen vergossen. Vor Freude. Damals; nach knapp fünf Monaten Hotel und Naturfreunde-Haus, wo die Dusche und das Klo - man konnte nicht Toilette dazu sagen - auf dem Gang waren. Ich hatte in den letzten Wochen dort nur einen Wunsch gehabt; bloß nicht krank werden in diesem Loch! Durchhalten, bis ich eine Wohnung gefunden habe und dann lass' ich mir in Ruhe das Böse aus dem Leib schneiden. Aber nicht hier, nicht während ich auf einem Gemeinschaftsklo zum Pissen muss. So war diese schönste aller Dachwohnungen eine Erlösung, ein Neuanfang – und jetzt verlasse ich es, einfach so; von einem Tag auf den anderen.
Die Nachbarn freuen sich für mich, wünschen mir Glück. Ich sei ein angenehmer und sehr freundlicher Mitbewohner gewesen. Mehr sagen sie nicht, und ich ertappe mich bei dem Wunsch, irgendjemand solle mich festhalten versuchen. Aber warum sollte das jemand versuchen.
In Gedanken koche ich mir schon in der neuen Küche Kaffee, lese auf dem Balkon und schreibe im Arbeitszimmer an dem neuen Buch; das ich entweder gleich nachdem es fertig ist verbrenne oder ... nein, nach Dänemark will ich nicht auswandern. Die haben dort schlimmen Käse und auf dänisch klingt «ich liebe dich» eher wie ein Witz, als dass ich das je vor einem Kamin ernst zu einer Frau sagen könnte.

Wer will schon nach Dänemark.
Montag 18. Mai, 2009

äon.e

An dieser Stelle und recht pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Selbst wenn man alle Geheimnisse kennt, bleibt der Alltag unverändert zu überleben.
Wer Wahrheiten kennt muss trotz allem wie jeder andere atmen und wird auch weiterhin, Verdautes aus demselben Loch ausscheiden müssen, wie der Unwissende.


In diesem Sinne – seien sie nicht zu hart zu sich selbst -, einen wunderschönen Wochenstart.
Samstag 16. Mai, 2009

Jurassic.Parking

Konserviert...Eine in Bernstein eingeschlossene Schnacke ist bestimmt etwas seltenes. Eine in einem Einweg-Feuerzeug eingeschlossene Schnacke, bestimmt seltener. Eingeschlossen Vielleicht Material für eine neue Jurassic Park Episode - wer weiß.
Zuerst dachte ich, es handle sich um Produktionsrückstände. Als ich das Ding dann gestern Abend näher betrachtete, wollte ich zuerst nicht glauben was ich da sah. Wie kommt eine relativ ausgewachsene Schnacke in dichtes Einwegfeuerzeug?
Vielleicht verkaufe ich es über Ebay... ;-)

Klick aufs Foto, Mäuschen.
Donnerstag 14. Mai, 2009

Stinker

Dann gibt es noch die Geschichte mit den Turnschuhen. Eigentlich keine Geschichte, eher ein Desaster.
In meiner Jugend trug ich selbst gern Turnschuhe der Marke Adidas. Es waren strahlend weiße Olymp, die ich alle drei Monte zum Leid aller Beteiligten nachkaufen musste, weil sie nach dieser Zeitspanne das Strahlend am weiß verloren. Dumme Sache, und teuer. Spätestens im Studium fand ich es dann sehr unappetitlich in Turnschuhen herumzulaufen, wenn ich nicht gerade Sport betrieb.
Heute trägt fast jeder Turnschuhe untertage - vielleicht, so vermute ich bei einigen Zeitgenossen, sogar nachts. Wenn man mich dann besuchen kommt, muss man seine Schuhe vor der Tür ausziehen; weil ich niemanden mit Straßenschuhen in meiner Wohnung ertragen will. Es ist immer derselbe Geruch der sich dann stinkend über die ganze Wohnung verteilt.
Letzte Woche zum Beispiel, habe ich einem Besucher gesagt dass seine Füße stinken. Das kann sein, war die Antwort, er hätte den ganzen Tag in Turnschuhen gesteckt. Und genau an dieser Stelle ist das Dilemma, Stinker ignorieren gekonnt ihren Gestank.

Diät-Tipp: Du willst abnehmen und keine Lust Kalorien zu zählen? Stell' dir vor wie Menschen, die «ungeduscht» mit wildem Scham unter den Achseln und Tennissocken an den Füßen in alten Turnschuhen steckend, dich besuchen kommen - und du bittest sie ihre Schuhe vor der Tür auszuziehen (du Idiot).
Mittwoch 13. Mai, 2009

Ketchup

Ich schlaf' gleich ein. Nicht jetzt - das habe ich nur den ganzen Tag über gedacht. Ich schlaf' gleich ein. Am schlimmsten war es kurz nach der Mittagspause, in der ich dachte etwas essen zu müssen weil ich Hunger hatte. Man soll nicht essen wenn man müde ist und keine Zeit zum Schlafen hat.
Aber es ist auch müde kein Lust zu sehen wie Menschen nur sehen was sie wollen. Wie zum Beispiel die eine Dame die heute den Laden betrat und meinte hier eine Vertretung für eine ihr nicht genehme Gesellschaft zu finden. Sie wollte ihren Ärger abstreifen, endlich da sie Gesichter gefunden zu haben glaubte, wo sie bisher nur Stimmen am Telefon zu erreichen versuchte. Leider begriff sie nicht, dass sie hier an falscher Stelle ihren Abstrich zu hinterlassen vorhatte; und leider war ich selbst nicht da, so bugsierte sie mein Lehrling elegant - ich will jetzt nicht mit ihnen weiter diskutieren – aus dem Laden.
Nächstes Mal wenn ich einen Hünen mit Ketchup-Fleck auf dem Hemd treffe – es gibt einige davon in unserer Gesellschaft -, fahre ich ihn an, weil ich letztens hinterrücks geschmacklich von einer bekannten Ketchup-Firma hintergangen worden bin. Der Inhalt der Falsche hatte mehr Grauenhaftes als gewohnt Leckeres zu bieten. Wenn der Hüne es dann zu fragen wagt, was er mit der Ketchup-Firma am Hut hat, werde ich ihn schreiend darauf hinweisen dass er, wenn er nichts mit Ketchup am Hut hat, gefälligst nicht mit einen Ketchup-Fleck am Hemd durch die Gegen zu laufen hat!

Irgendwo muss man Grenzen ziehen, schließlich!
Montag 11. Mai, 2009

weiter

Da es schon wieder Montag ist an dieser Stelle, hier der Spruch zum Wochenstart:
Manchmal kommt es anders als man nicht gedacht hat. Deshalb sollte man entweder mehr denken oder mehr anders erleben.

Vielleicht kläre ich das irgendwann einmal auf. Wenn nicht; das Leben geht weiter.

In diesem Sinne, einen wunderschönen Wochenstart!
Freitag 08. Mai, 2009

Intermezzo

Nicht dass man sich Sorgen macht;
Hier ist alles noch am Leben soweit. Zurzeit bin ich leider ganz schön beruflich und privat eingefangen. Schöne Dinge passieren - Entscheidungen vor allem. Dazu aber irgendwann mehr.

Und morgen Abend wird wieder ausschließlich Englisch gesprochen und gelacht. Die Mädelz dort zappeln interessanter ;-)

Ich wünsche vorab, und für die mittendrin, ein wunderschönes Wochenende!
Montag 04. Mai, 2009

1. Mai

An dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Und am 1. Mai, sollen sich die vom Volk ausgepressten Terpene entzünden.

Terpene sind eine sonderbare Geschichte und eigentlich überall in der Natur vorhanden. Negativ fallen sie bei Waldbränden auf, da sie hier zu einer wirklichen Katastrophe führen.
Kurz und salopp erklärt sind Terpene, sauerstoffhaltig(e), weitgehend geruchslos(e) Gas(e), die aus organischem Material ausgepresst werden. Herrscht in einem Tal Dürre und wird es von einem Waldbrand umringt, wird durch die zusätzliche Hitze mehr von diesem schweren Gas aus den Bäumen und Pflanzen ausgepresst. Ein Funke reicht, und das Ganze explodiert.
Sinnbildlich kann man das auf den 1.Mai umsetzen. Das Tal sind wir, die herrschende Dürre und der Waldbrand der um umgibt bedarf keiner weiteren Beschreibung.

In diesem Sinne - selbst wenn Gewalt nie eine Lösung ist, sollte man auch immer die Ursache im Auge behalten - einen wunderschönen Wochenstart!
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