Montag 31. August, 2009

Tausch

An dieser Stelle wieder und pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Wer tauschen will, muss hergeben was er nicht mehr braucht.

Manche tauschen Menschen.

In diesem Sinne, einen wunderschönen Wochenstart.
Mittwoch 26. August, 2009

Als wir noch wie

Früher gab's immer Kaffee zum Gebäck. Als Imperator trug man noch Purpur und durfte mit seinen Möbel sprechen, während man Zarathustra sprechen ließ. Manchmal verseuchte man ein Bikini und ließ es in der Schweinebucht krachen. Hatte man was zu s...agen, schlug man auch gern mit dem Schuh auf den Pult, während magische Kugeln texanisch einen Punkt setzten. Früher gab's immer Kaffee zum Gebäck.
Heute darf man nicht SPD wählen und muss sich mit Piraten bedecken. Heute darf man nicht als wie sagen, aber Fleckenfinder.

Und der Kaffee schmeckt nicht besser als, wie es sollte.
Dienstag 25. August, 2009

wieder.Daaa

Ich musste viel erklären.
Zum Beispiel, dass Menschen mit dunkler Hautfarbe schneller laufen können als solche mit heller. Dass es gar keine Aliens gibt aber man trotzdem welche fängt. Dass Joghurt sich auch ohne Löffel drehen kann und ein Kompass nur an bestimmten Orten wirklich nach Norden zeigt.

Edtih hält mich ganz schön auf Trab.
Dienstag 18. August, 2009

Sie.Die

Ich begegne ihnen überall, ihr auch. Man kann sie von weitem an ihren Gang erkennen, und wenn man sie aus der Nähe betrachtet, an ihrem schmuddeligen Äußeren. Sie schleichen an uns vorbei, man muss schon ein Auge haben um sie zu sehen. Sie sind da und doch nicht. Sollten sie doch gesehen werden, betrachtet man sie nicht lange. Manche lachen vielleicht innerlich, guck mal was für ein Penner, und gehen weiter. Ihre Klamotten scheinen wie aus einem Würfelspiel zusammen geworfen. Kein Hemd passt zur Hose, kein Kleid zum Schuhwerk.
Sie sind unförmig, manche buckeln, andere sabbern oder visieren aus dicken Brillengläsern, eingefasst in unförmigen Gestellen.
Ich sehe sie, wie sie ausweichen, während andere gehen. Sie halten keinen Augenkontakt, fühlen sich untergeordnet. Sie sind wie lahme Wölfe eines Rudel, die warten dass die Gesunden ihnen ein Stück am Leben übrig lassen, dass sie dankbar und leise nehmen - weil sonst nichts bekommen.
Die sind dumm, schwach und aussätzig. Aber da auch sie Menschen sind, haben sie Gefühle und ihren Wert.

Wenn ich ihnen begegne mache ich Platz, und wenn sie den Kopf senken, grüße ich.
Samstag 15. August, 2009

Klo.ding

Liebe Herren!
Nach der Benutzung ist der Toilettendeckel wieder herunter zu klappen.
Vielen Dank ihr blabla-Team!

So steht's da, handschriftlich, und so kann Mann es lesen, wenn er vor dem Klosett steht.

Liebe Herren!? Also fühle ich mich schon einmal nicht angesprochen. Denn abgesehen davon dass ich nicht lieb bin, ist Herren mir zu weitläufig als Ansprache. Hätte sie, Liebe Männer, geschrieben, könnte ich mich angesprochen fühlen.
Tja, ich bin zwar kein lieber Herr aber verwundert war ich dennoch. Was ein lieber Herr denn mit so einem Toilettendeckel machen würde, überlegte ich mir. Nach Benutzung sei dieser nämlich herunter zu klappen. Ganz klar, fällt es mir ein. Ganz klar, es ist Sommer; Und was macht ein Herr gern im Sommer? Richtig, grillen. Wahrscheinlich wird der eine oder andere Herr diesen Toilettendeckel zum grillen benutzt haben. Mit so einem Toilettendeckel kann man nämlich bestimmt gut fächern. Ich mag mir das zwar nicht vorstellen müssen, denke aber, dass das technisch sehr gut funktionieren könnte. Ansonsten fällt mir nämlich nichts weiter ein, wozu man einen Toilettendeckel benutzen könnte. Schließlich leben wir nicht auf den Bergen und es ist nicht Winter, dass Mann einen Toilettendeckel als Snowboard etc.
Vielleicht ist es aber auch so, dass die verfassende Dame die Benutzung der Toilette meinte und schlichtweg nur vergaß das auch so hin zuschreiben? Nach Benutzung der Toilette ist der Toilettendeckel herunter zu klappen.
Aber nein. Denn ich habe nach oben gesehen, und tatsächlich: Da oben war nichts. Mann könnte also gar nichts herunter klappen.
Beim Abschütteln ist mir dann aufgefallen dass Mann den Toilettendeckel runter klappen kann, auch nach Benutzung. Vielleicht meinte die Dame ja das? Mann weiß es nicht.

Ist ja auch egal. Denn wo gibt es schon liebe Herren!?
Montag 10. August, 2009

isst II

Na du?, wie geht’s.
Es ist ganz einfach. Du brauchst dazu einen Topf und eine Pfanne. Dann nimmst du ein zwei Zwiebel, schneidest sie in halbe Scheiben und gibst sie in die Pfanne, in der du schon etwas Oliven-Öl erhitzt hast. Vergiss alle Geschichten, man dürfe Oliven-Öl nicht erhitzen. Danach gibst du zwei klein geschnittene Tomaten dazu und lässt es auf mittlerer Hitze stehen.



Nachdem du ein zwei Strophen von Charlie Chaplins Lied gesungen hast Nat singt es dir hier links vom Text auf Wunsch vor, darfst du dem Ganzen ein Döschen Tunfisch dazu geben, während die Vollkornnudel schön im Wasser köcheln. Salze das Ganze, gib ordentlich Pfeffer – das du vorher im Mörser erdrückt hast Merke: Pfeffer gibt man nicht in die Mühle, das machen nur dumme Menschen - und nach Belieben Knoblauch dazu. Gieße die Nudel ab und vermenge das Ganze über leichter Hitze.
Auch wenn man dir erzählt hat, dass Parmesan Käse nicht zu Tunfisch passe, reibst du etwas davon über den Teller. Und isst.

Na du, geht’s besser?
Montag 10. August, 2009

isst

Pünktlich an dieser Stelle, wiedermal, der Spruch zum Wochenstart:
Man ist was man isst.

In diesem Sinne - achten sie darauf, was sie zu essen bekommen -, einen wunderschönen Wochenstart!
Dienstag 04. August, 2009

doofe.Silberlöffel

Beispiele was man nicht sollte, gibt es genug.
Man sollte nicht unbedingt Tomaten unter dem Kopfkissen lagern, während man duscht. Eigentlich sollte man nie Tomaten unter Kopfkissen lagern, auch nicht, wenn man nicht gerade duscht. Man sollte nicht unbedingt in das Kabel eines Bügeleisen beißen wenn es in der Steckdose steckt. Eigentlich - die Klugen unter uns ahnen es wahrscheinlich schon -, sollte man auch nicht in das Kabel eines Bügeleisens beißen, wenn es nicht in der Steckdose steckt.
So gibt es viele Dinge, die man nicht sollte. Dazu zählt auch, einen Werbeblock im TV zu sehen, wenn die ungeborene Tochter auf der Couch gegenüber sitzt. Eigentlich sollte man nie einen Werbeblock im TV sehen; auch nicht, wenn die eigene ungeborene Tochter nicht auf der Couch gegenüber sitzt – aber das, ist eine andere Geschichte.

  Wieso issn die so?, will Edith wissen.
Die so, ist die Dame aus der AXA Werbung. Ich versuche gerade das issn zu entdecken und komme nicht weit, denn Edith lacht und schneidet Grimassen, während sie sehr unschöne Töne dazu murmelt.
  HEY! Ist gut jetzt...! Was hat dir die Frau denn getan?!, will ich mit scharfem Vaterton wissen.
  Die hat doch ne Klatsche!, guck mal wie die...
  DIE HAT WAS?!
Ich lasse mir erklären, was ne Klatsche bedeutet. Menschen mit ne Klatsche gucken doof und reden wirres Zeugs, wenn sie reden. Wenn sie nicht reden, gucken sie einfach doof und man weiß auch ohne dass sie reden, dass sie ne Klatsche haben.
  Nein!, die hat keine Klatsche!, sage ich schließlich, auch wenn ich davon nicht ganz überzeugt bin. Sie ist schwanger.
  Und wenn man schwanger ist, guckt man so doof?!, lacht sie weiter.
  Kann sein, ich war noch nicht schwanger...,
  Dann wird das Kind doof!, weiß Edith.
  Woher willst du dass denn wissen?!, das Kind kann vielleicht so wie du...
  Nein, das Kind hat eine doofe Eltern und wird doof. Ich habe keine doofe Eltern!

Wir reden. Über doofe Kinder und warum Kinder doof werden. Die Eltern sind schuld. Auch von Kindern deren Eltern nicht doof sind, sind die Eltern schuld. Denn doof wird man nicht einfach so, man wird doof erzogen. Eltern sind immer schuld, wenn ihre Kinder versagen. Auch wenn sie es nicht wahr haben wollen. Eltern versagen. Heute, gestern und vielleicht auch morgen.
Kinder werden allein gelassen, von Eltern die sich um sich selbst kümmern. Eltern, die lieber Porsche fahren, oder Rekorde im Revierfick brechen, Eltern, die Goethe rezitieren während sie ihre Silberlöffel-Sammlung polieren, oder überlegen ob sie den Schnaps besser im Aldi oder die Unterhosen im Kick klauen. Eltern, die ihre Kinder vergessen. Eltern die von ihren Kindern erwarten etwas zu sein, was sie selbst nie konnten.

  Aber Madonna ist blöd!, sagt Edith am Ende.
  ... ja. Und wahrscheinlich sind ihre Kinder doof, sage ich.
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