Sonntag 29. November, 2009

Rücktritt

An dieser Stelle, sehr ungewöhnlich und selten pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt und sie eine Lüge nennt ist ein Verbrecher. (org. Berthold Brecht)

Dieser Spruch wird auch gern Galileo Galiei zugesprochen - eben weil Berthold Brecht es im gleichnamigen Buch - Das Leben des Galilei - ... schrieb.
Wie auch immer; Herr Ex-Verteidigungsminister Jung, hätte Brecht lesen sollen... dann wäre es ihm wohl möglich erspart geblieben seine Karriere als Dummkopf oder Verbrecher zu beenden.

In diesem Sinne - ... Mitleid, gewährt man wem sie gebührt - einen wunderschönen Wochenstart.
Mittwoch 25. November, 2009

Und alle ...

... die trotzdem da geblieben sind, werden in ein paar Tagen belohnt.

Schließlich ist Treue kein unbezahltes Gut.
Montag 23. November, 2009

Gelegenheit.en

Pünktlich an dieser Stelle, wie gewohnt der Spruch zum Wochenstart:
Wenn es möglich ist, wird es jemand machen. Oder; Gelegenheit schafft Diebe.

Eine Natur des Menschen ist es zu betrügen. Deshalb sollte es uns nicht wundern, wenn wir wieder zu lesen bekommen, dass bei Sportwetten betrogen wurde. Denn, immer wenn es eine Möglichkeit gibt, durch Manipulation Gewinne einzufahren, wird es jemanden geben, der die Gelegenheit beim Schopf packen wird. So funktioniert die Welt in seiner menschlichen Realität.
Und nur weil man selbst nicht die Möglichkeit bekam, heißt das nicht, dass man besser ist. Denn gut, sollte nicht an der Hemmschwelle gemessen werden.

In diesem Sinne – träumen sie nicht weiter, sondern leben sie – einen wunderschönen Wochenstart.
Montag 16. November, 2009

gerotweint

Als ich die Haustür aufschloss, überfiel mich ein sonderbares Gefühl. Das mochte von dem Hemd kommen, das mich wortlos auf dem Treppenabsatz begrüßte. Ich wollte gar nicht anfangen etwas Schlimmes zu ahnen, denn ich ahnte, dass es viel schlimmer werden würde. Und ich hatte recht.
Im Flur lag noch ein Hemd, weiß. Im Wohnzimmer zwei, weiß. In der Küche lag ein weißes Hemd auf dem Küchentisch und eins im Waschbecken. Im Bad lag ein Hemd, ebenfalls weiß, in der Badewanne ein anderes, ebenfalls weiß, lag auf der Waschmaschine. Ins Schlafzimmer wollte ich nicht und bemerkte mehr zufällig wie im Gäste- und Ankleidezimmer alle meine weißen Hemden auf dem Boden lagen.
Abgesehen davon dass niemand außer mir meine Wohnung betreten kann, konnte das nur meine ungeborene Tochter gewesen sein. Edith muss wohl irgendetwas vorgehabt haben, dass dann völlig aus dem Ruder lief, dachte ich. Natürlich war sie nicht da, dachte ich.
  Sei jetzt bloß nicht sauer und … du wirst dich nämlich bald darüber freuen, das hat alles seinen Sinn! - höre ich sie aus dem Schlafzimmer rufen.
  Hmmmm....! - rufe ich zurück als ich entdecke, dass auf allen Hemden rote Flecken sind. - Was sind das für rote Flecken?!!
  Das ist nur Rotwein, gar nicht schlimm...
  ROT WEIN?!? Was macht Rotwein auf meinen Hemden?!!?
  Was ist das denn für eine blöde Frage, Herr Vater! Rotwein macht gar nichts auf deinen Hemden, Rotwein macht nichts auf gar keinen Hemden, es ist nur da! - weiß Edith plötzlich sehr munter.
  Komm' sofort her und räum' das weg!, dann erzählst du mir was das Ganze soll!, aber dalli! ...
Im Wohnzimmer finde ich dann eine offene Rotweinflasche, in der Küche ein mit Rotwein halb gefülltes Glas. Der Korken steckt noch auf dem Öffner und ich bin froh, dass sie sich damit nicht verletzt hat – will es ihr aber nicht sagen. Als wir dann endlich alle Hemden im Wäschekorb verstaut haben, gebe ich ihr Zimmerarrest...
  Du hast gesagt ich soll dir das erklären! - sagt sie mehr aufgebracht als dass sie mich darauf hinweisen will.
  Ich will es nicht mehr wissen...
  Aber dann kann ich dir gar nicht sagen warum du dich darüber freuen wirst...
Ich überlege, dass es wirklich nicht von Vorteil wäre, eine Tochter ohne eine solche erklären zu dürfen ins Zimmer zu schicken – auch keine ungeborene. Schließlich muss sie sich etwas dabei gedacht haben. Alle weiße Hemden mit Rotwein zu besudeln, ist nicht gerade ein Hobby.
  Dann ... .... versuch's. Ich hör' dir zu! - sage ich nach meinen Gedanken.
  Das geht aber nicht, dann ist es keine Überraschung!
  ... Edith!, mehr als das was im Wäschekorb «gerotweint» liegt, kann mich heute nicht überraschen! Wenn du mir jetzt nicht sofort erklärst was das Ganze sollte, dann ...
  Aber ... wart' bis Donnerstag! - Donnerstag sagt sie lauter als den Rest.
  So funktioniert das nicht!, du erklärst es mir jetzt oder nie...

Sie habe gestern im TV eine Werbung gesehen. Da hätte ein Mann, den sie nicht weiter kenne, einer blonden Frau Rotwein in ein Glas eingeschenkt. Dann sei ein Tropen auf ihr Hemd gekleckert. Die Frau habe gelächelt und den Fleck einfach abgezogen und auf dem Boden geschmissen. Die Erklärstimme hätte dann gesagt, dass das mit einem neuen Waschmittel bei ganz niedrigen Temperaturen ganz easy ginge. Und da ich am Donnerstag Geburtstag hätte, dachte Edith, wäre es ganz schön wenn sie mir eine Flasche von dem «Rotweinvernichtungswaschmittel» schenken würde – weil mein Hemd, dass ich am Samstag anhatte, am Sonntagmittag mit einem Rotweinfleck in der Wäsche lag und ich laut gesagt hätte, was ich wirklich auch habe, uhhhh, wenn das mal raus geht, das Hemd sei ja so schön.
Die anderen Hemden hätte sie dann mit Rotwein bekleckert, damit man eine ganze Maschine voll bekommen könnte. Denn ich hätte, was ich wirklich habe, es nicht gern, wenn man eine Maschine nur halbvoll zum waschen füllt.
Natürlich ist jetzt die Überraschung zu meinem Geburtstag keine mehr. Zwar konnte ich ihr glaubhaft versprechen, dass ich das bis Donnerstag bestimmt vergessen hätte... aber ...

Ich fühle mich schlecht.
Montag 16. November, 2009

Massenexperten

An dieser Stelle, wie gewohnt fast pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Die Weisheit mit Löffel gefressen zu haben, macht einen nicht zum Experten.

Hosch doi Spritz scho g'hett?!
Nee, abbr i heb au koi Schweinsgripp!

In diesem Sinne - bleiben sie auch ohne Expertenwissen gesund -, einen wunderschönen Wochenstart.
Donnerstag 12. November, 2009

selbstredend

Wir wussten es nicht, deshalb erfahren wir es nur nebenher; Arbeit ist ein Faktor.
Und - Politiker sei Dank' erfahren wir das jetzt -, ES darf nicht den Faktor Arbeit belasten.
Puhh, Kinder, das ist nochmal gut gegangen! Wenn die uns das nicht erklärt hätten, ui ui ui. Aber was soll's; 2012 gehen die Maya unter und wir hinterher.


Aber manchmal ist von hinten gar nicht sooo übel. Unter Umständen natürlich, selbstredend.
Montag 09. November, 2009

Banane

Fast pünktlich, wieder an dieser Stelle, der Spruch zum Wochenstart:
Essen sie auch nach 20 Jahren mal wieder eine Banane.

In diesem Sinne - manchmal ist Obst gesund -, einen wunderschönen Wochenstart!
Mittwoch 04. November, 2009

träumst schon oder regierst du noch?

Herrlich.
Das Mädel aus der Uckermark, bekam von ihrer Tante aus dem Westen regelmäßig amerikanische Jeans, einer ganz bestimmten Marke, die es im Osten nicht gab. Sodann war sie begeistert vom amerikanischen Traum - und schwups, in aller Ehre, sprach sie gestern als zweiter (nicht zweites) Staatsoberhaupt der Deutschen überhaupt, vor dem US Kongress. Sehr schön.

Derweil hat GM die Gunst der Stunde genutzt und Opel wieder das werden lassen was es immer war: Einen amerikanischen Traum. Ausbeuten was zu beuten geht, solange man dafür bekommt was man kann. Oder so ähnlich.
Montag 02. November, 2009

Wirklichkeiten

Wir begrüßen: «Dann darfst du mir eine rein hauen!»
«Dann darfst du mir eine rein hauen!» ist die Schwester von «Das habe ich doch gleich gesagt» und kommt aus der Familie der Idioten.

In diesem Sinne - es könnte sein, dass sie jemand wörtlich nimmt -, einen wunderschönen Wochenstart.

ps.
Ach ja, das war natürlich wieder pünktlich an dieser Stelle, der Spruch zum Wochenstart.
Sonntag 01. November, 2009

Supergau

Als ich gestern Abend abgeholt wurde, nahm ich einen Schlüssel mit - ließ Mobiltelefon und großen Schlüsselbund zu Hause. Als ich heute Morgen um 6 nach Hause gebracht wurde, merkte ich dann vor verschlossener Tür, dass ich den Büroschlüssel mitgenommen hatte.
Schlafe ich eben bei meiner Schwester, dachte ich und lief den Berg hoch. Das Mädel war leider nicht da, so dass ich luftig bekleidet lächelnd in die Stadt lief - ins Büro.

Zweieinhalb Stunden im Büro geschlafen, danach mit dem Taxi heim gefahren und eben den netten Nachbarn geweckt.
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