Dienstag 29. Dezember, 2009

Todesstrafe

Nicht dass ein Brite besser wäre als ein Chinese, oder China besser als die USA, Saudi-Arabien oder Jordanien. Es geht nicht um Vergleiche.
Laut Amnesty International wurden im Jahre 2008, 2.390 Menschen hingerichtet. In China allein waren es 1.780, in den USA 37 und in Saudi-Arabien 102. Die Dunkelziffer dürfte weit höher sein. Erschreckende Zahlen.

Während wir mit China kräftig Geschäfte machen, springen dort Menschen über die Klinge nur weil das System sich von ihnen gestört fühlt. 2008 sprach man darüber, China mit der Olympiade für ihre Politik des neuen Weges zu belohnen. Belohnt hat man nur den globalen Absatzmarkt. Unsere Politiker schütteln Diktatoren die Hand, und proklamieren sich selbst als Hüter der Menschenrechte. Saudi-Arabien ist ein Hort von Terroristen, regiert vom Abschaum der Menschheit – und trotzdem verbeugt man sich vor den stinkenden Scheichs. Das ist keine subjektive Äußerung, sondern objektives Faktum. Wer schon einmal neben einem Saudi stand, weiß was ich meine. Dessen ungeachtet weiß man um die Steinigungen und öffentlichem Köpfen in Saudi-Arabien. Sicher, das gibt es auch in anderen Ländern – und gut, ist es dort auch nicht. In Afghanistan ist man deshalb «eingelaufen», aus humanitären Gründen.
Warum laufen wir nicht in Saudi-Arabien ein ... oder in China?
Montag 28. Dezember, 2009

Letzte.Woche

Pünktlich an dieser Stelle in diesem Jahr, der letzte Spruch zum Wochenstart:
Manchmal sollte man dummen Menschen nicht die Möglichkeit geben, etwas zu sagen, damit man ihnen nicht zuhören muss.

Es ist nicht immer gut über den Dinge zu stehen.

In diesem Sinne - öfter mal die Reißleine ziehen - auch in der letzten Woche in diesem Jahr, einen wunderschönen Wochenstart!
Freitag 25. Dezember, 2009

...

Ich wünsche allen fröhliche Weihnachten!
Mittwoch 16. Dezember, 2009

päuschen

Nicht wundern.

Hier ist bis zum Wochenende, Pause. Ich arbeite für gefühlte 12 Personen.
Nebenbei habe ich vor Wochen ein neues Outfit für die Farm angefangen - komme aber nicht weiter das Ding zu Ende zu bringen.

Also, bis Sonntag - gehabt euch wohl.
Mittwoch 09. Dezember, 2009

Papa Handschuhe

Im Bus nahm ich hinter einem Vater mit Kinderwagen platz. Das Mädchen schätzte ich auf 2, ihn selbst etwa fünfzig. Er unterhielt sich rege mit einer Rentnerin.
Sie sei ja so ein kluges Kind! Wenn man ihr Fragen stelle, kämen nur logische Antworten. Fragen sie sie mal etwas, forderte er die alte Dame auf. Fragen sie mal wo wir sind! Wo sind wir denn?, fragt die Rentnerin. Im Bus, antwortet die Kleine mit süßer Stimme. Sehen sie, sehen sie was ich meine?, springt der Vater ein. Du bist aber eine Kluge, sagt die Rentnerin. Papa Handschuhe, sagt die Kleine. Sehen sie, sie weiß dass man bei diesem Wetter Handschuhe tragen muss!, sagt der Vater.
Die Rentnerin erzählt von ihrer Nichte, die gar keine ist, sondern ihre Enkelin. Mir der sei sie letzte Woche beim Arzt gewesen und der hätte sie gefragt, wie geht es dir denn? Seit dem würde die Enkelin jeden dem sie begegne fragen, wie geht es dir denn? Ein kluges Kind.
Der Vater sagt, dass er seiner Tochter beigebracht hätte Danke zu sagen. Man muss Danke sagen, wenn man etwas bekommt. Jetzt würde sie immer Danke sagen, wenn sie etwas bekomme, egal vom wem. Geben sie ihr mal etwas, sie werden schon sehen.
Die Rentnerin zieht irgendwas aus der Tasche und hält es dem Kind hin. Was sagt man da, will der Papa wissen, was sagt man da?, Danke! Danke, sagt das Kind, Papa Handschuhe. Ein kluges Kind. Man müsse Kindern Anstand beibringen. Und sie sei ja so ein kluges Kind.


Gott sei Dank musste ich aussteigen. Ich liebe Kinder, komme aber mit dummen Eltern nicht klar. ...
Montag 07. Dezember, 2009

Kinder

Beginnen wir diesen Text nicht mit Behauptungen, sondern mit Beobachtungen.

  In ihre Söhne verliebte Väter. Manchmal tauchen sie bei mir im Laden auf, und ich muss mir dann anhören was diese Vollpfosten mit ihren an der Kette geführten Vätern von sich geben. Die Väter stehen daneben und bekommen kaum ein Wort heraus, wenn sie von ihrer Brut blamiert werden.
  Die alles-darf Kinder. Sie dürfen alles; nicht nur ihren Eltern auf den Sack gehen, sondern gleich ihrer Umwelt in die Eier treten. Sie drücken auf Knöpfe, ziehen alles vom Regal ...
  Jugendliche. Sie spucken durch die Straßen, hocken rauchend und saufend an Busbahnhöfen und trinken sich die Birne weich. Ihr Körper rührt sich keinen Millimeter, wenn ältere Menschen vorbei gehen.

Irgendwann habt ihr den Faden verloren; ihr Eltern. Ihr begleitet eure Kinder nicht mehr durch ihre Entwicklung, ihr versaut ihnen das Leben. Meist seit ihr überfordert, glaubt an den falschen Weg – weil ihr euer Wissen mit dem eines Kindes verwechselt, oder das eigene Leben vor dem euer Kinder stellt. Ihr spielt euch auf, wie schwer ihr es hattet ...
Und weil es so ist, solltet ihr euch die Worte von Khalil Gibran verinnerlichen:
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile aus geschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.


Und genau die letzten paar Worte, solltet ihr nicht überlesen – denn euer Kinder haben eines nicht gelernt: Respekt.
Dienstag 01. Dezember, 2009

Menschinnen

Ich mag zum Kaffee zurzeit, morgens zwei Schoko-Kekse genießen. Das reicht mir dann als erstes Frühstück, und ist genau richtig zu den Nachrichten.
Leider vergesse ich es immer wieder mir zur rechten Zeit Nachschub zu «holen». Das heißt, es passiert dass es immer wieder nur Kaffee zu den Nachrichten am Morgen gibt. ... Schlimme Sache.

Und als ich das heute Morgen auf Facebook verlauten ließ, dass ich keine Schoko-Kekse habe, ... wusste ich nicht dass zwei liebe Menschinnen unabhängig voneinander mir je einen Zylinder leckerste Schoko-Kekse ins Büro bringen werden.

Wie herrlich ihr seid! Die besten Besten Menschinnen der Welt! :-)
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