Mittwoch 11. Februar, 2015

Frei.heit

Machen wir uns nicht vor, die Sache mit der Freiheit gibt es nicht wirklich. Während einige Staaten seit ein paar Jahren die Freiheit nicht mehr zu leben, gewähren, haben nur ein handvoll Menschen die Freiheit zu leben (irgendwo am Amazonas...). Es wird lediglich das Recht auf Leben gewährt.
Manche definieren Freiheit an Simplizitäten; die Freiheit ein T-Shirt oder ein Hemd zu tragen, die Freiheit sich zu piercen, auf grüne Haare, die Freiheit kein Fleisch zu essen oder Betäubungsmittel zu konsumieren; Freiheit mehr zu essen als man wirklich braucht. Die Freiheit DSDS gut zu finden oder auf (z. B.) Facebook alles zu kommentieren, ohne wirklich etwas verstanden zu haben; eben auf Meinung. Die Freiheit auf ungeschützten Geschlechtsverkehr; leider. … etc.
Das sind ist keine Freiheit.
Jede Nacht bevor ich ins Bett gehe, gedenke ich an all die kein Bett haben und frage mich, ob ich genug getan habe, damit es zumindest ein paar wenigen besser geht. Selbst wenn das jemand nicht glauben mag, ändert das nichts an der Tatsache. Ich überlege mir, was mit mir wäre, wenn ich kein Zuhause, kein warmes Bett hätte. Würde ich auch irgendwo in einem Treppenaufgang liegen und hoffen dass mir jemand materiell etwas zuwendet?
Versuch mal in Freiheit zu leben. Geh in den Spessart, den letzten wirklichen Wald den wir in Deutschland noch haben, und baue dir dort einen Unterschlupf. Der Wald mit seinen Früchten (Pilze, Tiere, Beeren), hätte genug. Je nachdem wie geschickt du bist, könnte es dir besser gehen, als auf der Straße. Das machst du aber nicht lange, denn man gewährt selbst einem Obdachlosen nicht die Freiheit zu leben; man gewährt ihm nur das Recht darauf - eben abseits und in Gnade der Gesellschaft.
Auch wenn es dir gut geht und du genug zum Leben hast, bist du nicht frei. Du darfst reisen, wenn du die Welt sehen willst; aber du hast nicht die Freiheit zu reisen, sondern man gewährt dir nur – mit einem entsprechenden Papier - das Recht darauf.
Freiheit wird von den definiert, die Gefangenschaft schaffen.
Freitag 30. Januar, 2015

ge.Fischert

Herzlichen Glückwunsch, du hast ein Bewusstsein. Der Körper ist dein aber nicht du.

Die Sache mit den Ausländern nimmt in Deutschland immer mehr überhand. Keine Stadt, kein Dorf ohne Ausländer. Einige mögen sie, andere wieder nicht. Einige sind mögbar, andere wieder nicht. So ist es mit Menschen.
Als Ausländer sollte man sich integrieren. Das heißt, sich den Gepflogenheiten anpassen, sie annehmen. Natürlich gehört da nicht nur die Sprache dazu; es reicht nicht aus, sich verständlich auszudrücken, man muss auch verstehen was jemand, oder in diesem Fall ein Deutscher, einem sagt. Als Ausländer kann ich versichern, dass letzteres manchmal sehr schwer ist. Ich wage zu bezweifeln, ob jeder Inländer seine Inländer auch wirklich versteht.
Integration ist Voraussetzung für ein Grundbedürfnis aller Menschen. Denn jeder Mensch will anerkannt werden; ob er das nun zugibt oder nicht. Welchen Grund könnte es sonst haben, dass sich diese Wesen, die man Frau nennt, auf 15cm Stöckelschuhen durch die Inländergemeinschaft stöckeln? Sie wollen anerkannt werden. Bei einem Ausländer reicht es nicht, wenn er 15cm Absatz trägt, er muss sich integrieren.
Ein Türke zum Beispiel, egal wie gebildet oder nicht, sollte und muss zu Helene Fischer mitsingen und mittanzen; erst dann gehört er dazu. Wenn man dann noch alle RTL Seifen kennt, hat man es geschafft; man ist kein Ausländer mehr, kein Türke, man gehört dazu, ist integriert. Mir Stolz wird er dann vorgeführt, schau wir haben hier jemanden assimiliert, er gehört zu uns. Mögbar.
Mein Problem, wenn ich Helene Fischer nicht ausstehen kann.
Mittwoch 13. März, 2013

Fieber...

Du weißt gar nicht wie sehr Lust ich wieder auf dich hab!
Montag 08. August, 2011

Auszug Kapitel 12

Das Einfachste in diesem Sinne, ist natürlich Atheist zu sein. Als Atheist, kapselt man sich ab und lebt gelassener. Man muss sich nicht um den Sinn des Glaubens kümmern und versuchen eine Wahrheit daraus zu machen.
Das Einfachste ist, Atheist zu sein. Natürlich nur in Europa. In Saudi-Arabien zum Beispiel, hat man nicht die Freiheit Gott zu leugnen. Man macht das ein Mal, wird ausgepeitscht. Man macht es zwei Mal, wird stärker ausgepeitscht. Beim dritten Mal, bekommt man den Kopf abgeschlagen, während das Volk zusieht. Siehst du, sagen sie dann zum Nebenmann während sie zusehen wie das Blut des Ungläubigen fließt, Gott gibt es doch, hätte er mal geglaubt! Und nachdem sie das sagen rufen sie Allahu akbar.
Stimmt Allahu akbar. Gott ist größer und nicht, wie oft angenommen und übersetzt, Gott ist groß. Allahu akbar, egal was du tust, wen du köpfst, was du glaubst, Gott ist größer, nur begreifen wirst du das nicht indem du Allahu akbar schreist während ein Mensch geköpft wird.
Das Einfachste ist es, Atheist zu werden. Der letzte Atheist – nicht im Sinne des letzten Mohikaners – mit dem ich sprach, erklärte mir, Atheist geworden zu sein, weil er diese Geschichten in der Bibel nicht glauben könne. Das kann nicht sein, diese Wirrwarr-Geschichten, sagte er, Ungeschichten, ich kann nicht an einen Gott glauben wie er in der Bibel beschrieben wird. Na Gott sei Dank, hast du den Koran nicht gelesen, antwortete ich, ansonsten hättest du den Koran dafür verantwortlich gemacht.
Das ist das Problem von vielen – und andere denken nicht darüber nach, und das ist wiederum deren Problem. Man liest die Bibel oder den Koran und nimmt das Ganze wörtlich, nicht sinnlich. 6 Tage, Adam, Eva, Schlange, Noah, Abraham, Lot, Moses etc. wörtlich. So gesehen muss man Atheist werden, wenn man klar bei Verstand ist. Ansonsten gehört man zu den Irren, die lächelnd von Jesus predigen, der für sie gestorben sei, oder zu den die sich TNT um den Bauch schnallen und in die Luft jagen, nachdem sie Allahu akbar gerufen haben.
Das einzig Wörtliche an der Tora, am neuen Testament und dem Koran, ist der Sinn. Der Rest sind Geschichten der Menschen die damals gelebt haben, und es nicht besser umschreiben konnten. Und alle die meinen, die Geschichten seien unwahr, weil's logisch nicht anders sein kann, sind genauso Trottel, wie die wörtlich daran glauben, daran glauben wollen.
Tatsächlich weiß man heute, dass viele beschriebenen Unglaublichkeiten wahr sein könnten. Den brennenden Busch gibt es wirklich. Ein Gewächs, das bevor es seine Samen schleudert, durch chemische Ausscheidungen – ätherische Öle -, etwaige Nachbarpflanzen quasi abfackelt um bessere Chancen auf Nachwuchspflanzen zu haben. Das ist nötig, bei der Wasserknappheit. Jeder Tropfen den eine andere Pflanze trinkt, fehlt dem eigenen Nachwusch.
Die Geschichte um die Teilung des Meers durch Moses, wird seit spätestens 2010 wissenschaftlich für möglich gehalten. Weht ein Wind mit einer bestimmten Geschwindigkeit über das Wasser, entsteht eine Schneise, an einer günstigen Stelle. Solche Stellen fand man am und im Nil und Totem Meer.
Die Auslöschung von Sodom und Gomorrha hätte tatsächlich so geschehen können. Seit – relativ - kurzem weiß man - dank einer sumerischen Tonscheibe dokumentiert - von einem Meteor, der – wie berechnet wurde – über den Alpen explodiert ist. Die dabei ins All geschleuderten Gesteinsbrocken, regneten im südlichen Gebiet des Toten Meers nieder. Eben dort wo Sodom und Gomorrha beschrieben wird.
Man fand sogar in der Nähe eine Kirche, die an einer Höhle gebaut wurde. Der Eingang der Höhle ist beschriftet mit, Ort an dem der heilige Lot Zuflucht fand.
So könnte man weiter machen, und sich wundern.
Nehmen wir an, Gott gibt es wirklich und die Geschichten in den Bibeln (Tora, Koran) seien Wahrheit. Der Mensch könnte die „Taten“ Gottes nicht so akzeptieren. Während der Gläubige akzeptiert dass ein Engel mit seinen Flügeln schlug und das Wasser teilte, versucht der Mensch den Wind zu berechnen, der nötig gewesen ist um das Meer zu teilen. Das ist wie, wenn du ein Beet umgegraben hast, dein Nachbar versucht das Werkzeug und die Kraft zu berechnen, die du dazu gebraucht hast. Und selbst dann wird er nicht glauben, dass du es warst, der umgegraben hat, sondern die Schaufel – wieso sie aber an genau der Stelle das tat, will er nicht wissen.
Wenn der Mensch an Gott denkt, versucht er an Magie zu denken, während Gott – wenn es ihn wirklich gibt -, diese Seite der Realität in Physik badete. Das Wort Gottes ist die Physik, das Gesetz dieses Universums. Und während wir in diesem Meer aus Physik existieren, ist er dahinter.
Mittwoch 13. Juli, 2011

Prinzenrolle -30% Zucker

Prinzenrolle -30% ZuckerSehr geehrte Damen und Herren.
Seit Jahren begann mein Tag mit dem Verzehr von zwei Prinzenrolle Schoko-Keksen -30% Zucker. Ich möchte nicht sagen, dass ich süchtig danach bin, jedoch habe ich mich daran gewöhnt. Es ist sogar so, dass mein Tag – subjektiv – mit diesen beiden Keksen zum Kaffee, einfach schöner beginnt.
Seit drei Wochen ist nun aber das Regal mit den Prinzenrollen -30% Zucker, im Kaufland (89518 Heidenheim/West), leer. Ich habe daraufhin diesem Markt meine Kundschaft gekündigt - keine Kekse, kein Einkauf! Schließlich ging ich davon aus, die Zuständigen vom Einkauf im Markt hätten etwas mit dem leeren Regal zu tun: Faulheit, Ignoranz eines guten Produktes, griechische Mitarbeiter, etc. Ich beschloss künftig nur noch im Realmarkt – am anderen Ende der Stadt – einzukaufen.
Am Samstag war ich dann auch dort. Leider musste ich feststellen, dass es auch hier bzw. dort, keine Prinzenrolle -30% Zucker mehr gibt. Auf mein Nachfragen bekam ich als Antwort, ihre Firma hätte diese Kekse vom Markt genommen. Nicht, und nicht mehr, lieferbar.
Nun, die Welt mag sich auch ohne die Prinzenrolle -30% Zucker drehen. Für mich täte sie das aber mit Prinzenrolle -30% Zucker, schöner. Ihre anderen Kekse mag ich nicht, und ihre Konkurrenz scheint die von ihnen geschlagene Marktlücke noch nicht erkannt zu haben.
Sollten sie also noch einen Markt mit Prinzenrolle -30% Zucker beliefern, bitte ich sie mich darüber zu informieren. Ich frage auch nicht nach, warum wir in Heidenheim keine mehr bekommen – sondern werde mir den Weg machen, diesen Exklusivmarkt aufzusuchen.
Ansonsten wäre es sehr freundlich, zumindest den Realmarkt in Heidenheim wieder mit diesen Keksen – zur Erinnerung: Es die Prinzenrolle -30% Zucker - zu beliefern. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sie eines ihrer besten Produkte einfach so vom Markt genommen haben...

Mit freundlichen Grüßen,
...
image www.foodstore-online.de
Mittwoch 08. Juni, 2011

EHEC

Nun. Wir haben ja wenig Fakten um uns ein Bild darüber zu machen.
Weder wissen wir wo, noch was die an EHEC Erkrankten gegessen haben.

Aber aus allem was wir zu hören und lesen bekamen, gehe ich davon aus, dass EHEC zwar über Gemüse verteilt wurde, doch nicht über ein bestimmtes.
Wahrscheinlich wurde an irgendeinem Umschlagplatz das Gemüse mit verunreinigtem Wasser - durch Hochwasser oder einfach nur leichtsinnig verunreinigt - gewaschen. Vielleicht ist sogar Grundwasser behaftet.
Das würde erklären warum man keinen eindeutigen Herd fest machen kann.
Mittwoch 04. Mai, 2011

Bin (ge)Laden

Osama bin Laden ist tot.

Da sich Osama bin Laden als Soldat und im Krieg proklamierte, ist sein Tod nicht weiter zu beklagen. Das heißt, er war kein Idealist oder sonst politisch engagiert. Er war Soldat – unterm Strich war das abzusehen.

Unlängst hat ein Sprecher der US-Regierung zugegeben, Osama bin Laden wäre unbewaffnet gewesen. Seine Tötung ist sprichwörtlich. Mit diesem Hintergrund ist das Ganze nicht mehr tragbar. Er wurde liquidiert und starb nicht im Kampf. Zu einer solchen Tat, darf ein demokratischer Rechtestaat nicht greifen.

Als der Tod bin Ladens bekannt gegeben wurde, tanzten die Menschen auf den Straßen. Die Bilder hätten einem Sieg bei einer Fußballweltmeisterschaft nicht anders sein können. Fahnen wehten, Sprechgesang etc.
Natürlich kann man das dem Volk nicht verdenken, dass den Schmerz des 9.11.2001 zu tragen hatte. Bin Laden galt zurecht als das Böse schlechthin – und wenn man bedenkt, dass am 10.11.2001 Araber aus den Straßen tanzten ...
Was man nicht akzeptieren kann, sind Aussagen von Politikern die sich wortwörtlich über seine Tötung freuen. Frau Merkel, ihres Zeichen Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, tat das so. Sie freue sich über die „Tötung von Osama bin Laden“. Das ist inakzeptabel und nicht mit ihrem Amt vereinbar. Sie ist das Oberhaupt der Christlich-Demokratischen-Union und als Kanzler schützt sie die Verfassung der BRD. Als solche darf sie die Liquidation eines Menschen weder gutheißen noch sich über die Ausführung freuen.

Und wer jetzt denkt, hier geht es um Osama bin Laden oder um seine Fürsprache, hat nichts begriffen. Es geht um unsere Werte, zu den wir uns alle bekennen und auf die wir uns verlassen. Sie werden untergraben – und wir jubeln dazu.
Der Westen bestimmt wer am Leben bleibt. Der Westen ist Leitkultur und handelt als Tyrann. Jüngstes Beispiel ist Libyen. Unter dem Vorwand, Aufständische schützen zu wollen, greift man hier mit Waffengewalt in das Geschehen ein um eine dem Westen genehme politische Lage zu schaffen. Das Ganze wäre auch ohne Waffengewalt zu schaffen gewesen.
Sonderbar ist, dass man nur dort eingreift, wo es sich zu lohnen scheint. Man unterscheidet zwischen Menschenleben und ein Kind könnte folgern: Ein Libyer ist mehr wert als ein Syrer oder ein iranischer Flüchtling oder ein Tustsi (nebenbei sei Erwähnt, dass der 100 Tage dauernde Völkermord in dem bis zu 1 Mio. Menschen massakriert wurden, genau 17 Jahre her ist). So könnte man die Liste weiter führen. Der Westen bestimmt mit Waffengewalt, wem „geholfen“ wird und wer sterben muss. Einerseits wird getötet, und in anderen Fällen wird beim Töten zugesehen, weil man sich in innere Konflikte nicht einmischen will.

Der Irak wird uns noch mehr Kopfschmerzen bereiten, als uns gerade bewusst ist. Von Afghanistan brauche ich gar nicht zu sprechen. Und Libyen? Dort vertraut man einer Hand voll Menschen die dem Volk fern sind. Der Westen ist ihr Idol in ihren Idealen, die sie immer wieder an die Öffentlichkeit tragen. Das Ganze erinnert an anerzogenes Wissen und Handeln bei einer Einbürgerung. Fragen und Antworten auswendig lernen, Idealvorstellungen runter leiern und dabei lächeln – dann bekommt man auch als Feind der Demokratie den Bundesadler auf seinen Ausweis gestempelt. Heil Leitkultur, morituri te salutant!
Mittwoch 20. April, 2011

geBannholzt

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere hier noch an die Geschichte vor zwei Jahren im April.
Damals wurde ich vor meiner Haustüre einer Drogenkontrolle unterzogen. Der Beamte wollte mich mit einem fingierten Drogentest überführen. Damals schwor ich Rache.

Heidenheimer wissen, dass der Beamte zurzeit vom Dienst suspendiert worden ist. Man hat festgestellt dass er mehrere solcher Aktionen durchgeführt hat. Wie es aussieht fingierte er sogar Berichte zu Ungunsten seiner Klientel ... wahrscheinlich um seine Erfolgsstatistik verschönern. Wer weiß. Vielleicht ist er einfach nur ... eben, einfach nur. Aber kein Beamter mehr.

Skorpione können warten und sehen sich das Schachfeld auch mal gern aus der Ferne an.
Montag 03. Januar, 2011

2011

Happy new Year!
Natürlich wünscht man sich untereinander das Beste für das neue Jahr. Der kalendarische Jahresbeginn ist symbolisch wie das Ankleiden frischer Klamotten. Leider vergisst so mancher bevor er in seine neuen Kleider schlüpft, zu duschen.
Außen hui, innen pfui - und das Ganze mit einem schönen Lächeln. Spätestens im Frühjahr, wenn die Temperaturen wieder steigen, fängt das Stinken von neuem an - und man wünscht(e) sich, dass «neue» Jahr sei schon wieder vorbei.
Bilanz. Das ist ein schönes Zauberwort und besser als (ungeduscht) in neuen Klamotten Clown spielen. Was habe ich getan, und vor allem, geht es mir dadurch besser?
Zwei simple Fragen, die jeder für sich beantworten mag - außen vor, wie es anderen Menschen dabei geht. Zwei Fragen die Ego- und Altruist gerecht werden.

In diesem Sinne, ein gesundes und - wie bemessen auch immer - erfolgreiches Jahr 2011!
Freitag 01. Oktober, 2010

Wähler

Man möchte gern auf dem Marktplatz stehen und rufen: «Lieber Wähler, maul nicht rum. Diesen Misthaufen haben wir dir zu verdanken!»

Im Grunde ist ein Sozial-Staat eine feine Sache - wirtschaftlich gesehen. Die Schwächeren werden bei der Stange gehalten, während man aus ihnen den letzten Tropfen heraus ... drückt.
Auf der anderen Seite zeigt sich die Demokratie von ihrer besten Seite. Das Volk wird alle paar Jahre beschwichtigt, indem es seine Stimme abgeben darf. Danach hat er das Maul zu halten, oder es wird ihm gestopft - siehe Stuttgart 21.

Und der Rest? Spart Steuern oder wohnt im Hotel.
Montag 13. September, 2010

Gendefekt

Mein Leben lang, wurde mir gesagt wie ich bin. Dank Herrn Sarrazin (wörtlich, "der aus dem Osten kam"), weiß ich jetzt auch warum. Meine Gene sind defekt. Denn ich bin Moslem.

Ich dusche täglich. Trage täglich frische Unterwäsche. Ich wasche mir nach jedem Stuhlgang mit Wasser und Seife den Hintern. Ich verlasse nie das Haus ohne meine Zähne geputzt zu haben. Ich schneide meine Finger- und Fußnägel. Ich bin Moslem.

Ich habe etwas über 700 Bücher, und jedes Mal wenn ich die ersten Zeilen aus Don Quichotte lese, muss ich lächeln und weinen. Ich liebe Guareschi für seine Geschichten um Don Camillo, und Shakespeare, Dostojewski, Tolstoi, Goethe, Dickens, Heine, Gibran, Ende und so viele mehr. Ich hab die Bibel, den Koran und den Babylonischen Talmud gelesen. Ich bin Moslem.

Ich habe in Deutschland studiert, und liebe die Sprache. Ich lese und sehe täglich Nachrichten. Ich liebe die Physik und die Philosophie, interessiere mich für Politik, Psychologie, Geschichte und verschiedene Kulturen. Ich bin Moslem.

Ich kann ohne Musik nicht leben. Ich liebe Klassik und hätte gern mit Tschaikowsky geredet, liebe guten Rock und ebensolchen Pop. Ich bin House, innerlich Electro und weine zu alten türkischen Liedern. Ich bin Moslem.

Ich kann nachts nicht schlafen, wenn ich jemanden übervorteilen musste. Ich gehe nie an einem Bettler vorbei ohne ihm etwas zu geben – auch wenn ich weiß, dass er vielleicht mehr in der Tasche hat als ich. Wenn ich weiß, dass jemand in meinem Umfeld hungert, kaufe ich für ihn ein. Ich spende monatlich der UNICEF, weil ich hoffe, dass dadurch Kindern in aller Welt geholfen wird. Ich bin Moslem.

Ich habe am 11. September 2001 geweint. Ich bin Moslem.

Immer wieder treffe ich Menschen, die mir sagen, dass ich kein Türke bin. Sie irren. Denn ich bin Türke, Moslem, für einige sogar Mensch und für wenige ein Freund.

Und meine Gene, gehören mir.
Freitag 03. September, 2010

Wünsche

In alten Zeiten, war ein Prophet im ganzen Land bekannt und geehrt.
Eines nachts schickte Gott einen seiner Engel zu dem Propheten, um folgenden Auftrag zu übermitteln: Er solle in einem bestimmten Dorf, einen bestimmten Mann aufsuchen und ihm sagen, dass Gott ihm drei Wünsche erfüllen werde. Der Prophet übermittelte die frohe Botschaft gleich anderntags dem Glücklichen.
  Aber wisse gut mit deinen Wünschen umzugehen, gab er dem Mann als Rat, es werden dir alle Wünsche erfüllt.
Als der Prophet das Haus verließ, kann die Frau des Hauses und wollte wissen, was der Geehrte denn gewollt habe.
  Nichts, er wollte mich nur besuchen, antwortete der Mann.
  Das kann nicht sein, sagte die Frau, der Prophet kommt nicht einfach nur zu Besuch ohne ein Anliegen. Da steckt doch etwas dahinter!
Der Mann wollte nicht ganz mit der Wahrheit herausrücken und drückte sich in verschiedenen Ausreden. Als aber die Frau nicht nachgeben wollte, erzählte er ihr, was ihm der Prophet überbracht hatte.
  Du wirst doch nicht alle drei Wünsche NUR für dich verschwenden, sagte sie daraufhin gleich.
  Ich weiß noch nicht was ich wünschen soll, gab der Mann zurück, denn ich soll mit bedach...
  Was heißt hier, ich weiß noch nicht, schrie die Frau ihn an! ICH koche, putze für dich! ICH pflegte dich, als du krank warst. ICH habe meine Jugend für die verschwendet! ICH war immer an deiner Seite und DU WEISST NICHT WAS …
  Also, unterbrach der Mann sie, sag was du dir wünscht und ich will es so tun!
Die Frau hielt sich selbst nicht für allzu schön und war schon immer neidisch auf die jungen Frauen gewesen. Deshalb wünschte sie sich, die Schönste der Welt zu sein. Und so betete der Mann in der Nacht, Gott solle seine Frau zur schönsten der Welt machen. Am nächsten Tag war die Frau nicht wieder zu erkennen. Wer sie sah, verneigte sich vor solcher Schönheit; was die Frau genoss.
Nach ein paar Tagen war die Frau dem Mann über.
  Sieh mich an, sagte sie. Ich bin so schön und du so hässlich! Was will ich mit dir noch leben, wo ich Könige als Gatten haben kann?! Morgen will ich dich verlassen...
In der Nacht betete der Mann in seiner Wut und Verzweiflung, Gott solle seine Frau zur hässlichsten Frau der Welt machen. Was Gott natürlich erfüllte.
Nach ein paar Tagen, konnte er sie nicht mehr ertragen. Denn er ekelte sich vor soviel Hässlichkeit. Also betete er, Gott solle seine Frau wieder so machen, wie sie war, damit sie wieder glücklich würden.
So hat der Mann, dem drei Wünsche von Gott gewährt wurden, diese für nur eine Frau verschwendet

Und die Moral von der Geschichte? Frag nie eine Frau was sie sich wünscht, sondern kauf ihre Stühle. Und das versteht nur jemand, der den Film »Phenomenon – Das Unmögliche wird wahr« gesehen hat.
Montag 26. Juli, 2010

Zasterparade

Natürlich war früher alles besser. Auch die Loveparade.
In den 90ern war ich einige Male in Berlin und feierte vor und hinter der Absperrung. Als 1999, mehr oder weniger vor unseren blinden Augen und nur ein paar Meter von uns entfernt, ein Mensch erstochen wurde, war das Ding für mich endgültig gegessen.
Natürlich werden jetzt Stimmen laut, in Berlin wäre das nicht passiert. Die Parade sei – und es ist wirklich so - nicht mehr das was es war, sondern nur noch eine Kommerz-Veranstaltung. In den letzten Jahren ging einem das Gezerre ... auf die Eier. Glücklich, die es noch anders erlebt haben. Von einer Parade – Harmonie durch Musik - konnte man schon lange nicht mehr reden.

... copyright AFPDie Schuld an dem Desaster in Duisburg muss nicht gesucht werden, denn sie liegt klar und deutlich zutage. Eine solche Masse durch einen Käfig zu schleusen, als wäre das Ganze nur eine Konzertveranstaltung, ist bittere Dummheit. Selbst als alles klar war, suchten die Verantwortlichen die Schuld bei den Opfern.
Bleibt die Frage ob man das Ding nicht sofort abbrechen hätte sollen. Und nur weil jeder nachplappert was die Verantwortlichen als (Ausrede-)Argument für das Weiterlaufen bringen, wird es nicht Wahrheit. Ein DJ Kollege schreibt mir in einer Mail, dass sie zwar informiert wurden, es «sei was passiert» und sie sollten die Menge bei Stange halten. Aber keiner der Verantwortlichen hätte auch nur eine Träne vergossen, sondern man hätte sich sogar Gedanken um die Besucherzahlen gemacht. Der Rekord sei nun wohl nicht mehr zu knacken, wäre geäußert worden.

Aus den Aufnahmen wird klar, dass niemand so richtig begriffen hat, was da unten wirklich passierte. Die Einsatzkräfte reagieren nämlich gar nicht, außer dass sie versuchen die Menge eingezäunt zu halten. Man kann es ihnen nicht verdenken, denn dafür wurden sie bereit gestellt. Notausgänge blieben geschlossen – so wie sich das gehört.

Fragen wir uns, wie man sich vorgestellt hat die Masse von Menschen mitten in der Nacht - nach der Party - durch diese Schleuse zu bekommen. Ich wage zu bezweifeln dass es dann «nur» 19 Opfer gegeben hätte.

Bitter. Das Ganze ist einfach nur bitter.
Beileid an alle Hinterbliebenen, gute Besserung an alle Verletzten.

image: via AFP
Samstag 13. Februar, 2010

Ficken

Gott hat den Menschen erfunden, weil er es konnte.
Hätte ich auch, wenn ich Gott wäre. Ja auch Hitler, den Wichser – und Gott sei Dank war er ein Wichser. Denn wenn er es nicht gewesen wäre, hätte er getan was das Thema hier ist: Ficken.

Ficken kann jeder geschlechtsreife Mensch, und wie es scheint, macht das auch jeder. Auch wenn man das bei dem einen oder anderen nicht glauben will, muss man es. Denn Kinder fallen nun mal nicht vom Himmel – auch nicht die von asozialen und oder dummen Menschen. Die meisten Kinder werden auf diese Welt geworfen, weil zwei Menschen tun was jeder kann; eben ficken.
Man sollte Alkoholiker, Drogenabhängige und Vollpfosten sterilisieren, denn auch wenn man ihnen Kondome und sonstige Verhütungsmittel kostenlos zur Verfügung stellte, würden sie es nicht nutzen. Sie zu bitten, nicht zu ficken würde auf taube Ohren stoßen.

Und bevor jetzt jemand schreit und «prangert», sollte er darüber nachdenken welch' Schicksal Kinder solcher Eltern durchleben - wenn sie es überleben -, bevor sie selbst geschlechtsreif werden und das tun was jeder kann – ficken.

Ich schreibe das weil diese Woche ein 2 Jähriges Baby gestorben ist. Die Mutter hängt an der weißen Nadel, der Vater ist das unberechenbarste Arschloch das man sich vorstellen kann. Der kleine Mensch hatte keine Chance. Es starb nach langem Kampf an Organversagen.
Freitag 01. Januar, 2010

Neujahr

Allen Freunden, Bekannten, Lesern und sonstigen Lieben, wünsche ich für das Jahr 2010 das Allerbeste. Ich halte mich fern von unsinnigen Wünschen, die man einfach ausspricht, ohne darüber nachgedacht zu haben. Bleibt nach Möglichkeit gesund, umgebt euch mit Menschen dir ihr liebt, respektiert das Leben und vergesst nicht zu lachen.

Hier wird sich im Vergleich zum Vorjahr einiges ändern. Das Private verschwindet völlig, bis auf die kleinen Geschichten von und mit Edith. Wer sich mit dem Rest anfreunden kann, ist willkommen - und darf sich mit Kommentaren Pro und Kontra dazu äußern. Privates gibt es nur als Hakan Surat und nicht als Ebola auf Facebook zu lesen - denn da gehört es hin.

In diesem Sinne - gehabt euch wohl!
Dienstag 29. Dezember, 2009

Todesstrafe

Nicht dass ein Brite besser wäre als ein Chinese, oder China besser als die USA, Saudi-Arabien oder Jordanien. Es geht nicht um Vergleiche.
Laut Amnesty International wurden im Jahre 2008, 2.390 Menschen hingerichtet. In China allein waren es 1.780, in den USA 37 und in Saudi-Arabien 102. Die Dunkelziffer dürfte weit höher sein. Erschreckende Zahlen.

Während wir mit China kräftig Geschäfte machen, springen dort Menschen über die Klinge nur weil das System sich von ihnen gestört fühlt. 2008 sprach man darüber, China mit der Olympiade für ihre Politik des neuen Weges zu belohnen. Belohnt hat man nur den globalen Absatzmarkt. Unsere Politiker schütteln Diktatoren die Hand, und proklamieren sich selbst als Hüter der Menschenrechte. Saudi-Arabien ist ein Hort von Terroristen, regiert vom Abschaum der Menschheit – und trotzdem verbeugt man sich vor den stinkenden Scheichs. Das ist keine subjektive Äußerung, sondern objektives Faktum. Wer schon einmal neben einem Saudi stand, weiß was ich meine. Dessen ungeachtet weiß man um die Steinigungen und öffentlichem Köpfen in Saudi-Arabien. Sicher, das gibt es auch in anderen Ländern – und gut, ist es dort auch nicht. In Afghanistan ist man deshalb «eingelaufen», aus humanitären Gründen.
Warum laufen wir nicht in Saudi-Arabien ein ... oder in China?
Mittwoch 16. Dezember, 2009

päuschen

Nicht wundern.

Hier ist bis zum Wochenende, Pause. Ich arbeite für gefühlte 12 Personen.
Nebenbei habe ich vor Wochen ein neues Outfit für die Farm angefangen - komme aber nicht weiter das Ding zu Ende zu bringen.

Also, bis Sonntag - gehabt euch wohl.
Mittwoch 09. Dezember, 2009

Papa Handschuhe

Im Bus nahm ich hinter einem Vater mit Kinderwagen platz. Das Mädchen schätzte ich auf 2, ihn selbst etwa fünfzig. Er unterhielt sich rege mit einer Rentnerin.
Sie sei ja so ein kluges Kind! Wenn man ihr Fragen stelle, kämen nur logische Antworten. Fragen sie sie mal etwas, forderte er die alte Dame auf. Fragen sie mal wo wir sind! Wo sind wir denn?, fragt die Rentnerin. Im Bus, antwortet die Kleine mit süßer Stimme. Sehen sie, sehen sie was ich meine?, springt der Vater ein. Du bist aber eine Kluge, sagt die Rentnerin. Papa Handschuhe, sagt die Kleine. Sehen sie, sie weiß dass man bei diesem Wetter Handschuhe tragen muss!, sagt der Vater.
Die Rentnerin erzählt von ihrer Nichte, die gar keine ist, sondern ihre Enkelin. Mir der sei sie letzte Woche beim Arzt gewesen und der hätte sie gefragt, wie geht es dir denn? Seit dem würde die Enkelin jeden dem sie begegne fragen, wie geht es dir denn? Ein kluges Kind.
Der Vater sagt, dass er seiner Tochter beigebracht hätte Danke zu sagen. Man muss Danke sagen, wenn man etwas bekommt. Jetzt würde sie immer Danke sagen, wenn sie etwas bekomme, egal vom wem. Geben sie ihr mal etwas, sie werden schon sehen.
Die Rentnerin zieht irgendwas aus der Tasche und hält es dem Kind hin. Was sagt man da, will der Papa wissen, was sagt man da?, Danke! Danke, sagt das Kind, Papa Handschuhe. Ein kluges Kind. Man müsse Kindern Anstand beibringen. Und sie sei ja so ein kluges Kind.


Gott sei Dank musste ich aussteigen. Ich liebe Kinder, komme aber mit dummen Eltern nicht klar. ...
Montag 07. Dezember, 2009

Kinder

Beginnen wir diesen Text nicht mit Behauptungen, sondern mit Beobachtungen.

  In ihre Söhne verliebte Väter. Manchmal tauchen sie bei mir im Laden auf, und ich muss mir dann anhören was diese Vollpfosten mit ihren an der Kette geführten Vätern von sich geben. Die Väter stehen daneben und bekommen kaum ein Wort heraus, wenn sie von ihrer Brut blamiert werden.
  Die alles-darf Kinder. Sie dürfen alles; nicht nur ihren Eltern auf den Sack gehen, sondern gleich ihrer Umwelt in die Eier treten. Sie drücken auf Knöpfe, ziehen alles vom Regal ...
  Jugendliche. Sie spucken durch die Straßen, hocken rauchend und saufend an Busbahnhöfen und trinken sich die Birne weich. Ihr Körper rührt sich keinen Millimeter, wenn ältere Menschen vorbei gehen.

Irgendwann habt ihr den Faden verloren; ihr Eltern. Ihr begleitet eure Kinder nicht mehr durch ihre Entwicklung, ihr versaut ihnen das Leben. Meist seit ihr überfordert, glaubt an den falschen Weg – weil ihr euer Wissen mit dem eines Kindes verwechselt, oder das eigene Leben vor dem euer Kinder stellt. Ihr spielt euch auf, wie schwer ihr es hattet ...
Und weil es so ist, solltet ihr euch die Worte von Khalil Gibran verinnerlichen:
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile aus geschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.


Und genau die letzten paar Worte, solltet ihr nicht überlesen – denn euer Kinder haben eines nicht gelernt: Respekt.
Dienstag 01. Dezember, 2009

Menschinnen

Ich mag zum Kaffee zurzeit, morgens zwei Schoko-Kekse genießen. Das reicht mir dann als erstes Frühstück, und ist genau richtig zu den Nachrichten.
Leider vergesse ich es immer wieder mir zur rechten Zeit Nachschub zu «holen». Das heißt, es passiert dass es immer wieder nur Kaffee zu den Nachrichten am Morgen gibt. ... Schlimme Sache.

Und als ich das heute Morgen auf Facebook verlauten ließ, dass ich keine Schoko-Kekse habe, ... wusste ich nicht dass zwei liebe Menschinnen unabhängig voneinander mir je einen Zylinder leckerste Schoko-Kekse ins Büro bringen werden.

Wie herrlich ihr seid! Die besten Besten Menschinnen der Welt! :-)
Mittwoch 25. November, 2009

Und alle ...

... die trotzdem da geblieben sind, werden in ein paar Tagen belohnt.

Schließlich ist Treue kein unbezahltes Gut.
Sonntag 01. November, 2009

Supergau

Als ich gestern Abend abgeholt wurde, nahm ich einen Schlüssel mit - ließ Mobiltelefon und großen Schlüsselbund zu Hause. Als ich heute Morgen um 6 nach Hause gebracht wurde, merkte ich dann vor verschlossener Tür, dass ich den Büroschlüssel mitgenommen hatte.
Schlafe ich eben bei meiner Schwester, dachte ich und lief den Berg hoch. Das Mädel war leider nicht da, so dass ich luftig bekleidet lächelnd in die Stadt lief - ins Büro.

Zweieinhalb Stunden im Büro geschlafen, danach mit dem Taxi heim gefahren und eben den netten Nachbarn geweckt.
Samstag 31. Oktober, 2009

pan.gea

Ja, eben drum.

Let's party, SI-Centrum Stuttgart.
Have fun!
Mittwoch 28. Oktober, 2009

Hermes

Ich denke ich werde einen Hermes-Vesand Subunternehmer auspeitschen. Etwaige Mordgedanken hatte ich nur zwei Sekunden. Auspeitschen ist wahrscheinlich effektiver.

Jemand eine Peitsche übrig? Ich bräuchte sie nur ein paar Tage.
Über Gegenleistungen müssten wir im Vorfeld einig werden.
Mittwoch 21. Oktober, 2009

unporked

Erkältung überstanden.
Sonntag 11. Oktober, 2009

Kürbissuppe

Na du?, wie geht's?
Es ist ganz einfach. Dazu brauchst du nur einen Topf, einen Pürierstab und etwas Vorarbeit.
Du schälst und schneidest drei kleine Zwiebel und eine Lauchstange (man sagt auch Poree dazu). Dann nimmst du einen Butternut Kürbis - es geht auch Hokkaido, nur ist der nicht ganz so süß -, den du ebenfalls schälst und würfelst. Es fehlen noch drei Tomaten, die in Scheiben geschnitten auf ihren Einsatz warten dürfen.



Die Zwiebel und den Lauch gibst du nun in den Topf, in dem schon etwas Ölivenöl heiß geworden ist. Das Ganze muss nun scharf an-rösten, aber nicht verkohlen. Wenn es soweit ist, drehst du die Hitze etwas runter und gibst den Kürbis dazu. Nach drei bis vier Minuten gibst ist der Einsatz der Tomaten dran. Das Ganze wird fünf Minuten im geschlossenen Topf erhitzt, erst dann gibst du Salz hinzu und rührst es in derselben Hitze weiter. Jetzt darfst du das Ganze mit chlorfreiem Wasser bedecken und nebenher hörst du dir den schönen Song von Harry Belafonte <-- klick aufs Video, Mäuschen an.
Danach nimmst du den Topf von der Herdplatte und pürierst es vorsichtig. Wenn du damit fertig bist, gibst du ein paar grob gemörste Pfefferkörner dazu. Umrühren, eine Minute den Deckel drauf und lächeln. Vergiss nicht ein paar Tröpfchen Kürbiskernöl auf vollen Teller zu geben.

Na du, geht's besser?
Sonntag 20. September, 2009

Happy Bayram

Bayramιnιz mubarek olsun!
Mittwoch 16. September, 2009

Zensursulas

Einer schreit, und alle rennen mit. So war das, und wird das schön immer bleiben.

Das Gute dabei ist, dass wir dadurch immer wieder neue und unsinnige Wörtchen bekommen. Ohne darüber nachzudenken plappern wir sie nach und fühlen uns dabei so herrlich. Piraten, zum Beispiel. Oder Zensursula. Oder oder, noch besser, aktiver Sauerstoff. Nein nein nein, noch besser, noch besser: Blockbuster.
Mittwoch 16. September, 2009

Nebenbeis

Man kann nicht ändern was, aber anpassen wie man ist.
Ich sprechen Deutsch und rasieren mich auch im Gesicht. Ich essen Vollkornbrot und trinken Kaffee. Ich sprechen auch mit Frauen und laufen nicht mit Pyjama auf der Straßen. Ich Türke in Deutschland und zahlen Steuern.
Freitag 11. September, 2009

dam.als

11. September, 2001... New York SkylineDas war doch der Tag, als? Ja, das war der Tag als. Man wird seine Erinnerungen haben, jeder. Es gab noch kein Euro und kein Hartz IV.
Wirklich grausam an dem heutigen Datum ist die Tatsache, dass ein gewisser Osama noch immer nicht gefasst wurde. Wir, die sekundären Opfer des 11. September 2001, haben gelernt damit zu leben. Wie die Hinterbliebenen der primären Opfer damit umgehen, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Intermezzo:
Heute Nacht hatte ich einen seltsamen Traum.
Ich war wieder in diesem Haus, von dem ich oft träume. Jemand war zu Besuch, wir redeten als es an der Tür klopfte. Ich öffne und sehe einen etwa ein Meter kleinen Jungen vor mir stehen. Das erste was mir auffällt ist dass er einen riesigen Schädel hat. Das heißt, sein Hirn war riesig, wie in diesen Alienfilmen. Ihm fehlt der linke Arm, ansonsten ist er am Kopf rasiert und steckt in einem hellblauen Strampelanzug. Er redet schnell, monoton und mit einer hellen Stimme. Zuerst verstehe ich ihn nicht, ahne aber, dass es wichtig ist.
Er wohne auf der anderen Straßenseite, in einer Nebenstraße, im ersten Stock. Ich solle ihnen helfen, der Vater sei ein Tyrann.
Ich nehme den Kleinen auf den Arm, stütze sein Genick wie man es bei Babies macht und gehe vor die Tür um zu sehen, ob da noch jemand ist. Ein anderer Junge, etwa 10, ist sei Bruder und macht mir klar, dass ich mich nicht einmischen solle, weil es keinen Zweck hätte. Sie würden auch so klar kommen, ich könne da nichts machen...
Mittwoch 26. August, 2009

Als wir noch wie

Früher gab's immer Kaffee zum Gebäck. Als Imperator trug man noch Purpur und durfte mit seinen Möbel sprechen, während man Zarathustra sprechen ließ. Manchmal verseuchte man ein Bikini und ließ es in der Schweinebucht krachen. Hatte man was zu s...agen, schlug man auch gern mit dem Schuh auf den Pult, während magische Kugeln texanisch einen Punkt setzten. Früher gab's immer Kaffee zum Gebäck.
Heute darf man nicht SPD wählen und muss sich mit Piraten bedecken. Heute darf man nicht als wie sagen, aber Fleckenfinder.

Und der Kaffee schmeckt nicht besser als, wie es sollte.
Dienstag 25. August, 2009

wieder.Daaa

Ich musste viel erklären.
Zum Beispiel, dass Menschen mit dunkler Hautfarbe schneller laufen können als solche mit heller. Dass es gar keine Aliens gibt aber man trotzdem welche fängt. Dass Joghurt sich auch ohne Löffel drehen kann und ein Kompass nur an bestimmten Orten wirklich nach Norden zeigt.

Edtih hält mich ganz schön auf Trab.
Dienstag 18. August, 2009

Sie.Die

Ich begegne ihnen überall, ihr auch. Man kann sie von weitem an ihren Gang erkennen, und wenn man sie aus der Nähe betrachtet, an ihrem schmuddeligen Äußeren. Sie schleichen an uns vorbei, man muss schon ein Auge haben um sie zu sehen. Sie sind da und doch nicht. Sollten sie doch gesehen werden, betrachtet man sie nicht lange. Manche lachen vielleicht innerlich, guck mal was für ein Penner, und gehen weiter. Ihre Klamotten scheinen wie aus einem Würfelspiel zusammen geworfen. Kein Hemd passt zur Hose, kein Kleid zum Schuhwerk.
Sie sind unförmig, manche buckeln, andere sabbern oder visieren aus dicken Brillengläsern, eingefasst in unförmigen Gestellen.
Ich sehe sie, wie sie ausweichen, während andere gehen. Sie halten keinen Augenkontakt, fühlen sich untergeordnet. Sie sind wie lahme Wölfe eines Rudel, die warten dass die Gesunden ihnen ein Stück am Leben übrig lassen, dass sie dankbar und leise nehmen - weil sonst nichts bekommen.
Die sind dumm, schwach und aussätzig. Aber da auch sie Menschen sind, haben sie Gefühle und ihren Wert.

Wenn ich ihnen begegne mache ich Platz, und wenn sie den Kopf senken, grüße ich.
Samstag 15. August, 2009

Klo.ding

Liebe Herren!
Nach der Benutzung ist der Toilettendeckel wieder herunter zu klappen.
Vielen Dank ihr blabla-Team!

So steht's da, handschriftlich, und so kann Mann es lesen, wenn er vor dem Klosett steht.

Liebe Herren!? Also fühle ich mich schon einmal nicht angesprochen. Denn abgesehen davon dass ich nicht lieb bin, ist Herren mir zu weitläufig als Ansprache. Hätte sie, Liebe Männer, geschrieben, könnte ich mich angesprochen fühlen.
Tja, ich bin zwar kein lieber Herr aber verwundert war ich dennoch. Was ein lieber Herr denn mit so einem Toilettendeckel machen würde, überlegte ich mir. Nach Benutzung sei dieser nämlich herunter zu klappen. Ganz klar, fällt es mir ein. Ganz klar, es ist Sommer; Und was macht ein Herr gern im Sommer? Richtig, grillen. Wahrscheinlich wird der eine oder andere Herr diesen Toilettendeckel zum grillen benutzt haben. Mit so einem Toilettendeckel kann man nämlich bestimmt gut fächern. Ich mag mir das zwar nicht vorstellen müssen, denke aber, dass das technisch sehr gut funktionieren könnte. Ansonsten fällt mir nämlich nichts weiter ein, wozu man einen Toilettendeckel benutzen könnte. Schließlich leben wir nicht auf den Bergen und es ist nicht Winter, dass Mann einen Toilettendeckel als Snowboard etc.
Vielleicht ist es aber auch so, dass die verfassende Dame die Benutzung der Toilette meinte und schlichtweg nur vergaß das auch so hin zuschreiben? Nach Benutzung der Toilette ist der Toilettendeckel herunter zu klappen.
Aber nein. Denn ich habe nach oben gesehen, und tatsächlich: Da oben war nichts. Mann könnte also gar nichts herunter klappen.
Beim Abschütteln ist mir dann aufgefallen dass Mann den Toilettendeckel runter klappen kann, auch nach Benutzung. Vielleicht meinte die Dame ja das? Mann weiß es nicht.

Ist ja auch egal. Denn wo gibt es schon liebe Herren!?
Montag 10. August, 2009

isst II

Na du?, wie geht’s.
Es ist ganz einfach. Du brauchst dazu einen Topf und eine Pfanne. Dann nimmst du ein zwei Zwiebel, schneidest sie in halbe Scheiben und gibst sie in die Pfanne, in der du schon etwas Oliven-Öl erhitzt hast. Vergiss alle Geschichten, man dürfe Oliven-Öl nicht erhitzen. Danach gibst du zwei klein geschnittene Tomaten dazu und lässt es auf mittlerer Hitze stehen.



Nachdem du ein zwei Strophen von Charlie Chaplins Lied gesungen hast Nat singt es dir hier links vom Text auf Wunsch vor, darfst du dem Ganzen ein Döschen Tunfisch dazu geben, während die Vollkornnudel schön im Wasser köcheln. Salze das Ganze, gib ordentlich Pfeffer – das du vorher im Mörser erdrückt hast Merke: Pfeffer gibt man nicht in die Mühle, das machen nur dumme Menschen - und nach Belieben Knoblauch dazu. Gieße die Nudel ab und vermenge das Ganze über leichter Hitze.
Auch wenn man dir erzählt hat, dass Parmesan Käse nicht zu Tunfisch passe, reibst du etwas davon über den Teller. Und isst.

Na du, geht’s besser?
Freitag 31. Juli, 2009

Intermezzo

Die letzten Aktionen in der «alten Wohnung» haben begonnen.
Heute Abend wird der Rest verpackt, die letzte Maschine Wäsche ist gerade im Schleudergang, die Bilder sind abgehängt und jedenfalls. Heute schlafe ich noch hier oben auf dem Berg, und morgen schon trinke ich Kaffee in der neuen Wohnung.

Nur damit ihr es wisst und ich es nicht vergesse. Das ist so.
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