Mittwoch 09. Juli, 2008

Schwarzer.Peter

Ich kenne ihn seit 1992. Damals hatte er noch ein Spielcenter - wo ich ab und zu Pool-Billard spielte. Schnell entwickelte sich eine bis heute anhaltende Freundschaft. Er ist einer der ... er ist einfach ein guter Mensch. Ich war bei den Freidenkern und zusammen kümmerten wir uns um die Brut der Zeugen Jehovas. Es ging soweit dass wir von den friedliebenden Zeugen, mit Baseball-Schläger bedroht wurden. Schlimme Sache.
Peter ist ein Pauker. Interessiert ihn ein Thema, will er alles darüber wissen. Darin sind wir uns ähnlich. Leider hatte er immer Pech in der Liebe. Auch darin ähneln wir uns.
Vor ein paar Jahren, attestieren ihm die Ärzte, dass er sein weiteres Leben im Rollstuhl verbringen wird. Er glaubte nicht daran ... kaufte Buch um Buch ... und heute könnte er jeden Marathon mitlaufen. ... An dieser Stelle sei angemerkt, dass auch mir eine Zeit lang von gewissen Ärzten schwarz gemalt wurde. Zumindest auch darin ähneln wir uns.
Wir begegnen uns immer wieder - ohne Absprache. Manchmal taucht er bei mir im Büro auf, ich richte seine PCs und bekomme nebenher ein Buch geschenkt - so auch vor ein paar Monaten. Und genau da, machte ich mir das erste mal Sorgen um ihn:
Ich fragte mich, warum so ein toller Mensch wie er, bis heute keine Frau gefunden hat. Seine letzte Beziehung lag schon 16 Jahre her ... eben damals. Drama. Zumindest ähneln wir uns darin nicht ganz - ich hatte einige Dramen, wo er nur eines.
Heute schneit er kurz rein - frisch und gut aussehend wie immer - grüßt und erzählt mir von seiner Praxis die er eröffnet hat - ich vergaß zu erwähnen, dass er nachdem er seine Bücher ausgelesen hatte, ein Fernstudium anfing. Letztes Jahr hat er promoviert. Ach deshalb sehe ich dich in letzter Zeit nicht, lächel ich. Ja, weißt ja ... und meine Freundin ... bald kommt das Kind ... da ist nicht viel Freizeit - bekomme ich als Antwort. ;-)

Ich freu' mich für ihn. Absolut! Wenn es jemand verdient hat, dann er. :-)

Und ja, sein Name ist wirklich Peter Schwarzer. Den Namen darf man nennen!
Mittwoch 09. Juli, 2008

sehn.sucht

Ich denke scharf über Six-Pack gefährdendes Essen nach. Arg. Ein süßes Stückchen zu Mittag und zweihundert ungerade Gramm Fisch am Abend reichen nach drei Wochen nicht aus, mich zu befriedigen. Ich lechze nach Pizza, Pasta oder wenigstens einer Pastete mit einer Champignon-Füllung. Wenigstens. Käme ein Reh um die Ecke, würde ich sogar als Fleischkostverzichter heute für NICHTS garantieren. Es müsste mich schon arge mit seinen Äuglein von meiner immer stärker werdenden Gier nach Nahrung ablenken, damit ich es nicht roh von der Keule an vertilge. Hinten Rechts würde ich anfangen und mich Biss für Biss bis zum Hals vorarbeiten. Den Schädel würde ich dann über die Schulter gestemmt zur nächsten Tankstelle tragen, dort auf den Tresen knallen und mit blutunterlaufenem Gesicht, zwei kleine Jägi! und eiskalt!, befehlen. Hab' ich die abgesoffen würde ich freundlich nach dem Toilettenschlüssel fragen, damit ich mir Mund und Hände waschen kann.

Keine Sorge. Hier kommen keine Rehe um die Ecke. Wird wohl doch wieder zweihundert ungerade Gramm Fisch aufgetischt ... nachher. Erstmal genehmige ich mir einen Laktose freien Milchkaffee ...

Fragt nicht - ihr hättet ja nicht lesen müssen...
Mittwoch 09. Juli, 2008

holly.heim

Man kann ja nicht sagen dass einem langweilig wird auf diesem Planeten. Mein Lehrling fuhr heute durch Giengen zum Großhändler. Er rief mich unterwegs an, um mir aufgeregt zu erzählen dass «hier alles gesperrt» sei. Ein Hubschrauber stehe auf der Straße, Männer in weiß würden gerade zwei Autos abdecken - Hollywood pur. Minuten später rief er wieder an und meinte, es wäre eine Schießerei gewesen. In der Zwischenzeit wurde ich durch den Heidenheimer Clark Cent* aufgeklärt, dass ein Türke seine Frau abgestochen und sich selbst danach umzubringen versucht habe.

Was für arme Seelen ...

* Clark Cent ist bekanntlich die geheime Identität von Supermann und arbeitet als Reporter bei der lokalen Zeitung. Ich darf hier also verständlicherweise seinen richtigen Namen nicht nennen.

Nachtrag: Kurz vor Ladenschluss wird berichtet, dass der Türke gegen einen Russen zu tauschen sei.
Mittwoch 09. Juli, 2008

Zetan

In der Jugend werden wir geprägt - das heißt, wir lassen uns beeindrucken. Lehrer, Stars, Bekannte und vielleicht auch Eltern, haben daran teil.
Ich war gerade mal dreizehn und sah «Das Geheimnis des blinden Meisters» - original Titel: «The Silent Flute - Circle of Iron». Später fand ich viele Szenen im Talmud - wo es interessante Interpretationen zu den Dialogen gibt - und Koran wieder.

Und ja, kaum etwas hat mich so geprägt, wie dieser Film. Besonders diese Szene daraus (klick).
Erinnert wurde ich heute morgen daran, als ich bei René ein Foto von einem verdorrten Baum sah - gänzlich off topic.
Donnerstag 03. Juli, 2008

1946

62 Jahre, fünf Kinder, ein Haus, zwei Handy, einen Kronleuchter, 200 Tupperware, eine Sat-Anlage, einen Garten, unzählige Pflanzen...

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Mutter! :-)
Mittwoch 02. Juli, 2008

...

Hör' mal auf zu träumen jetzt!

2h Pause - in Gelassenheit schlafen! Notwendig.
Sonntag 29. Juni, 2008

EM.fin

Oliver Bierhoff - Golden Goal - 1996So, jetzt ist es bald soweit. Nach Bierhoffs Golden Goal von 1996 steht die deutsche Nationalelf vor dem EM-Titel. Bierhoff ist heute ebenfalls an der Seite der Löwen - als Manager. Vielleicht bringt das den Jungs das quäntchen Glück, dass sie gegen die Spanier brauchen. Denn die sind wirklich gut.

Hoffen wir das Beste und tippen 3:1.

Und jetzt kommt der interessanteste Teil des Tages: Zum Singen in die Stadt gehen.
Allee, Allee, ... viele Bäume eine Straße, ja das ist eine Allee!

img www.ard.de
Sonntag 29. Juni, 2008

evaporare

Nachdem man gemeinsam mit dem Brett übers Wasser schoss, darf man auch gemeinsam die Geheimnisse der Welt ergründen. Mitten in die Stille fragt sie, warum nasse Klamotten eigentlich trocknen. Zuerst dachte ich, Edith sei da ... aber die Frage hatte tatsächlich Frau Begleitung gestellt.
Erstaunlich. Nicht nur dass sie nicht wusste wieso Wasser oder Flüssigkeit verdunstet, sondern es dann auch zu fragen. Nachdem ich ihr es erklärt habe, nickt sie zu den Wolken und meint, dass die jetzt anders aussehen als vorher. Bei jeder Wolke werde ich dich «Evaporation» sagen hören, sagt sie während ich SMSe auf meinem Handy lösche und dabei lächel.

Mag sein dass Männer besser Maschinen bedienen können. Manche Frauen aber, wissen genau welche Knöpfe sie an der Maschine Mann drücken müssen.
Donnerstag 26. Juni, 2008

tag.resümee

Was für ein geiler Tag, würde der Schwabe sagen!

Heute Nacht könnte manN gut schlafen.
Mittwoch 25. Juni, 2008

Schrift.steller

Peter Nadas' Buch der Erinnerungen. Was soll ich dazu sagen ...
Man kennt ja den Vergleich den Mann in virtuellen Profilen gerne bringt: Ich bin eine Mischung aus Albert Einstein und Arnold Schwarzenegger - das Hirn von Schwarzenegger im Körper von Einstein. Nádas' Buch der Erinnerungen ist eine solche Mischung. Nur aus Hermann Hesse und Ernest Hemingway. Das Buch ist ein klägliches Beispiel eines Steppenwolf-Versuchs im Stil von Hemingway. Nur dass letzterer wirklich schrieb. Nadas aber versucht mit Buchstaben eine Symphonie zu komponieren. Eine, die nur seinesgleichen hören will und auch prämiert - gewann er doch den österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Ekelhaft, wirklich. Weil der Mann kann eigentlich anders als sich den Hintern mit einem solchen Werk zu wischen.

Ich bin maßlos enttäuscht - werde aber die letzten hundert Seiten doch zu Ende ... quälen.
Mittwoch 25. Juni, 2008

EM.semifin

Ja aber, weil, und damals, ganz sicher: Plötzlich ist jeder auch ich, Fußball-Experte. Schön.
Natürlich kann keiner vorhersagen was heute Abend passiert. Gefühlt werden ... müssen die »Löwen« heute gewinnen. Der türkische Nationaltrainer kann nur noch eine »Döner-Elf« auf den Patz stellen. Selbst - und das hat der letzte Teetrinker schon mitbekommen - der dritte Torwart wird als Stürmer gegen die A-Mannschaft der Löwen laufen. Müssen. Die einen haben nichts zu verlieren, den anderen geht's um alles.

Eines kann man aber mit Sicherheit vorher sagen: Während ein paar Vollpfosten sich die Köpfe «aufschlagen», wird das Danach ein riesiges Fest.
Ich habe eher meine Bedenken, wenn die Türken gegen die Russen im Endspiel stehen.

Und jetzt noch der Refrain des Lieblingslieds des BWdWdbBdW: Allee, Allee, Allee Allee Alleeee - viele Bäume, eine Straße, ja das ist eine Allee! ;-)

Ach ja, natürlich 4:2. Mehr kann man von einem VFB Keeper nicht erwarten... ;-)
Sonntag 22. Juni, 2008

EM.feierei

Natürlich musste ich ein paar Sprüche anhören, als das erste Tor für Kroaten fiel. Von wegen Elfmeter-Schießen, blabla. Wir gratulierten auch schon den Kroaten, für den Einzug ins Halbfinale ... Tor. Dann Rüstü, und die Stadtmitte verwandelte sich bis kurz nach drei Uhr morgens in eine einzige Partyzone. Jeder hat mitgefeiert - egal welcher Nation. Wunderbar, so muss es sein - auch am Mittwoch.
Und gestern? Die Russen-Elf hat wunderschönen Fußball gezeigt. Die Jungs haben es verdient. Ich wollte noch nach dem Spiel auf eine Geburtstagsfeier und brach sofort auf, weil ich dachte, es würde ähnlich »abgehen« wie am Freitag. Zwar tauchten Minuten später wirklich die ersten Huper auf, der große Korso war das aber nicht. Ich musste noch tanken fahren ...
Die ganze Welt - zumindest die von Europa - feiert ihre Siege in der Stadtmitte. Die Russen machen das anders. Man trifft sich an einer 24-Stunden-Tankstelle, legt diese kurz lahm, sorgt für Hubschrauber-Einsatz um dann nach getaner Arbeit wieder abzuziehen. Seltsam.
Freitag 20. Juni, 2008

EM.d

Ich muss zugeben, nicht ganz richtig gelegen zu haben mit meinem Tipp für das gestrige Spiel. 4:1 für Deutschland. Selbst DbWdWdbBdW* sah meiner Zuversicht skeptisch entgegen.
Die Zuckertaschen fieberten gestern richtig mit. Sogar als Deutschland 3:1 führte, schien man nicht ganz an den Sieg zu glauben. Die letzten Minuten dann, kamen einer Weltuntergangsstimmung gleich. Umso größer war die Erleichterung in der vierundneunzigsten Minute. Deutschland weiter und die Stadt im Ausnahmezustand - Bilder folgen.

Wenn die Türken-Elf heute gewinnt, hatte ich recht. ;-)

* Der beste Wirt der Welt der besten Bar der Welt
Dienstag 17. Juni, 2008

EM.sig

Schade um Ribery - die Franzosen aber sind verdient ausgeschieden. Thierry Henry ist nur noch ein Schatten einer lebenden Legende. Morgen hole ich meine 30 EUR ab.

Bis hierher lag ich richtig mit meinen EM-Tipps.
Die Viertelfinalkarten habe ich zwei ganz lieben Menschen überlassen. Die zwei hatten es in letzter Zeit nicht leicht und wurden vom Pech regelrecht verfolgt. Ein schönes verlängertes Wochenende und ein lecker Fußballspiel sind da die richtige Medizin. Dafür darf ich ein paar Tage Katzensitter spielen - auch schön.

Feiert schön, Italien-Fans. Im Halbfinale geht's dann wahrscheinlich zu null nach Hause.
Dienstag 17. Juni, 2008

Quoten.EM

Man kann nicht anders als daran zu denken, dass da etwas faul läuft. Jetzt nicht bei der Dose Red-Bull im nächsten Abschnitt und dem Mundgeruch den man davon bekommt, sondern am Auftreten der Bundes-Elf. Die Jungs können wirklich spielen, auch Fußball. Was die aber seit zwei Auftritten abliefern, lässt nachdenken. Logisch gesehen, könnte das nur einen Grund haben - nach den, an die man nicht glauben will: Keine Weltklasse, nicht fit, etc... -: Man treibt künstlich die Wettquoten hoch. Nach dem Spiel gestern wird wahrscheinlich niemand mehr mit Wohlbefinden auf die »Löwen« ! setzten. ;-)

Mein Lehrling wird mir heute eine Dose Red-Bull bringen müssen. Das war nicht meine Idee, sondern sein Gegenvorschlag auf meinen Gegenvorschlag. Zuerst wollte er, wenn sein Tipp für das gestrige Spiel richtig lag, drei Tage a zwei Stunden früher Feierabend. Ich schlug den Wetteinsatz daraufhin auf fünftausend Euro vor - davon hätten wir beide etwas.. Da er mich nicht arm machen wolle, setzte er das Ding auf eine Dose Red-Bull herab. Schließlich würde ich verlieren - denn österreich würde sich den Sieg nicht nehmen lassen. So bin ich stolzer Gewinner einer Dose österreichischer Chemiepansche - Mundgeruch garantiert.
Samstag 14. Juni, 2008

Begegnungen

Schöngeist - 16 - BegegnungenIch war heute zwar schon außer Haus, hatte aber den Briefkasten nicht geleert. Eben finde ich den - schon vor Wochen bestellten - Schöngeist darin.
Irgendwie hatte ich es schon vergessen ...

Na ja, lieber zu spät, als gar nicht. Und Frühling ist ja immer noch.

Frische Farben, diesmal.
Freitag 13. Juni, 2008

1998

Das schönste Länderspiel sah ich 1998: Niederlande gegen Brasilien, Halbfinale.
Seit damals sage ich jedesmal wenn die Orangen bei einem Turnier teilnehmen, die gewinnen das. Heute Abend haben die Niederlande wieder gezeigt, zu was sie fähig sind: Wunderbares Fußball. Unaufhaltbar in diesem Turnier. Portugal mag gut sein... solange kein wirklicher Gegner auf dem Platz ist. Gute Spieler, aber keine wirkliche Mannschaft.
Nun, und die Italiener? Die werden endlich von der Realität eingeholt. 2006 haben sie sich durchgemogelt... kein Glanz, keine Leistung aber Meister ... GEWESEN!

Schade heute Abend um Franck Ribéry, der bestimmt zur Weltklasse gehört. Aber alleine, kann er kein Spiel gewinnen.
Mittwoch 11. Juni, 2008

Produktiv

1. Hier wird kräftig an drei CMS-Seiten geschraubt. Simultan.

2. Mein Lehrling hat heute seine erste Eignungsprüfung bestanden. Gratulation!
Dienstag 10. Juni, 2008

Non.love

Nach alle den Jahren auf diesem Planeten kann ich eines nun mit Sicherheit sagen: Die Liebe, von der Gibran und andere berichten, gibt es nicht. Liebe ist eine Erfindung unserer Psyche und, sie ist steuerbar.
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Montag 09. Juni, 2008

Interna.s

Zwei Dinge seien heute Morgen noch zu erwähnen:
1. Ab jetzt kann man hier in den Kommentaren wieder direkt auf Kommentatoren reagieren - wie im alten Fieber auch.
2. Mir wurde gestern schier die Freundschaft gekündigt, weil ich den Kinofilm von »Sex an the City« schei.. finde.

Nichts weltbewegendes also, am Montag-Morgen. ;-)

20:38 (Update): Punkt 1, verfeinert. Jetzt bin damit weitgehend zufrieden.
Sonntag 08. Juni, 2008

SAT.lich

Vor ein paar Monaten habe ich hier von Kabel- auf digital Satellitempfang umgestellt.
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Samstag 07. Juni, 2008

Cirque.de.Solei

VAREKAI - cirque de soleiAuf dem Gipfel eines Vulkans, tief in einem Wald voller Magie, beginnt eine außergewöhnliche Welt. Eine farbenprächtige Welt, in der alles möglich ist. Die Welt von Varekai.
Vom Himmel schwebt ein Mann. Sein Fallschirm lässt ihn sanft zu Boden gleiten. Er ist allein. Die Geschichte von Varekai beginnt. Ein Abenteuer mit magischen Momenten, unglaublichen Begegnungen und fantastischen Kreaturen. Ein Abenteuer am Rande der Zeit. ...


Eben die Karten bestellt - und Fisch, du gehst mit. :-)
Cirque de Solei kann ja süchtig machen, sagt man...

image © cirquedesolei.com
Samstag 07. Juni, 2008

rubrik.Mailtanten

»sagmal! bist du immer so ernst?!«
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Freitag 06. Juni, 2008

Fuß.ball

Morgen geht' los.
Und ich habe je zwei Karten zu einem Viertel- sowie Halbfinalspiel.
Wahrscheinlich Deutschland vs. Portugal und Deutschland vs. Türkei. ;-)
Mittwoch 04. Juni, 2008

Milch

Gerade kam in den Nachrichten, LIDL erhöht seine Preise für Milch und Butter. Man würde die Nöte der Bauern verstehen und deshalb entsprechend reagieren. Der Bauernverband ist glücklich.
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Dienstag 03. Juni, 2008

talibanik

Es ist eine wunderbare Wand. Holz, Einlegearbeit, Anfang der 70er - auf ca. drei auf zwei Meter zeigt es eine fröhliche Gesellschaft.
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Dienstag 03. Juni, 2008

In.Concert

«There is no you, there is no me!» - Lenny Kravitz war sich nicht zu schade, den gestrigen Abend mit diesem einem Satz auf den Punkt zu bringen.
Die Bühne war eher klein, ohne viel Schnickschnack. Weder Videoleinwand noch sonstige Effekthascherei waren aufgebaut - und auch nicht nötig. Einzig der Flügel, der etwas höher stand war mit Lichterketten veredelt. Sieben absolut geniale Musikern und Lenny Kravitz: mehr waren nicht nötig um die Halle zu rocken. Und das im wahrsten Sinne des Wortes! Ich habe schon einige gute Musiker auf der Bühne gesehen, nur Prince kommt an das gestern erlebte ran.
Der Drummer war so heiß - Hammer! -, dass er irgendwann die Bass aus der Verankerung schoss. Das Ding schlug einfach weg - ein Bühnenmitarbeiter hielt es provisorisch fest, bis man ihm schließlich in einer kurzen Pause half, es wieder festzumachen.
Der Saxofonist musste nach einem genialen Solo von gut 15 Minuten kurz die Bühne verlassen. Ich dachte der überlebt das nicht - wie kann ein Mensch nur so lange ohne Sauerstoff überleben.
Lenny verlor drei Mal seine Sonnenbrille - kein Wunder bei dem Headbanging. Highlight war, als er Mitten im Spielen einfach die Bühne verließ und sich unter das Publikum mischte ... ach was, das Publikum aufmischte! Die Security-Menschen starben Tode, man hat es ihnen regelrecht angesehen. Lenny war das egal - uns auch! Der Typ ist ein Rocker! Der, er ist DER ROCKER!
Röhrenhose, betonter Knackarsch, ein Gang bei dem jeder Frau neidisch werden muss. Er läuft nicht wie andere, Fuß neben Fuß. Er setzt seine Beine gekonnt diagonal voreinander - ... und wenn ich das sage ... Mann könnte sich in ihn verlieben!!!

Ich werde wahrscheinlich Monate brauchen um den gestrigen Abend zu verarbeiten. Wer mich kennt weiß dass ich bei lauter Musik anders reagiere als die Meisten. Die Harmonie der Musiker plus seiner Stimme aber, ließen mich runde Geometrien sehen und wahrste Süße schmecken.

There is no you Lenny, there is no we! DANKE!
Montag 02. Juni, 2008

Lenny.Kravitz

Lenny Kravitz
Mit seinem neuen Album «It Is Time For A Love Revolution» ruft Lenny Kravitz zu großer Veränderung auf, bleibt seinen musikalischen Werten jedoch treu. Im Rahmen seiner zweijährigen Welttournee tritt er am 2. Juni 2008 in der Münchner Olympiahalle auf.

Und ich bin genau dort - nachher.
Have fun, derweil ...

image via http://www.muenchen.de/verticals/
Samstag 31. Mai, 2008

Pixel.di

Pixel. Ich nehme alles um mich herum nur noch als Pixel wahr.
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Freitag 30. Mai, 2008

Habakuk

Ich hab' wirklich schon schlimmere »Zeiten« erlebt - zumindest war's ausreichend damals mich ganz schön am Rad drehen zu lassen.
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Mittwoch 28. Mai, 2008

Wir waren gemein

Heute Mittag gelästert. Arg.
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Dienstag 27. Mai, 2008

Reihenhaus - Teil II

Fortsetzung 02.05.2008
In einer solchen Waschküche wurde eine Frau unten im Dorf umgebracht. Den Mord soll einer unserer Klassenkameraden damals begangen haben. Er war ein paar Jahre älter als wir und kein angenehmer Zeitgenosse. Was aus ihm geworden ist, weiß ich nicht. Jedenfalls musste ich danach immer daran denken, wenn wir dort unten badeten.

Am Waldrand stand, hinter dem Sandkasten, eine Eiche. An dessen Stamm fand ich eines Tages ein Taschenmesser, welches man mir mein Vater natürlich abnahm. Ich bin noch oft zu dem Baum hin gelaufen, nach der Schule, und habe nachgesehen, ob da nicht vielleicht noch so ein Messer liegt. Das Glück hat man nur einmal, soviel musste ich lernen.
In der Wohnung rechts außen, wohnte eine Mutter mit ihrer Tochter. Unsere Familien waren Freunde, so saßen wir oft bei Tee und Gebäck zusammen. Sie war Teen und ich unsterblich verliebt in sie. Unsere Eltern machten sich einen Spaß daraus, weil ich ständig erzählte die Tochter heiraten zu wollen. Leider kann ich mich nicht an ihren Namen erinnern, weiß aber noch genau wie ich ihr einmal vor versammelter Mannschaft an die Brüste griff.
Direkt an unserem Reihenhaus grenzte ein Einfamilienhaus, deren Besitzer ein paar Hühner besaßen. Sie verkauften frische Eier, Coca-Cola und Langnese-Eis. Immer wenn wir Kinder Bauchschmerzen hatten, ging unsere Mutter uns Coca-Cola kaufen. Der Geschmack der Coca-Cola in den Siebzigern war herrlich. So war es uns Kindern immer eine Freude "spucken" zu müssen.
In eben diesem Haus wohnte eine kurze Zeit eine spanische Familie im Keller. An die Eltern kann ich mich nicht genau erinnern. Sie hatten zwei Töchter, Zwillinge. Einen Sommer lang spielten wir zusammen, auch wenn wir uns nicht richtig verständigen konnten. Als sie auszogen, schenkte mir einer der Zwillinge ein Puppenbügeleisen zum Abschied. Da ich damit nicht viel anfangen konnte, weiß ich nicht was mit dem Teil passiert ist. Wahrscheinlich habe ich es einfach irgendwo abgelegt.
Im meinem Traum, kamen die Zwillinge vor. Eine davon war gestorben und hielt das Bügeleisen in der Hand, ihre Schwester erklärte mir etwas auf Spanisch - aber dazu will ich erst später kommen.
Meine beiden jüngeren Schwestern kamen in unserer Wohnung auf die Welt. Als meine jüngere kam, war ich gerade drei und ein halbes Jahr, lag mit meinem Vater im Kinderzimmer und wusste nicht was passiert. Irgendwann schrie ein Baby und ich fragte Vater was das ist. Das ist dein Schwesterlein, antwortete er. Als meine jüngste Schwester auf die Welt kam, war ich schon achteinhalb und freute mich unsagbar auf einen Bruder. Es war spät nach Mittag, wir zwei Jüngeren spielten draußen mit den anderen Kindern vom Block. Ich war auf den Kirschbaum geklettert und warf den anderen Kirschen herunter als meine ältere Schwester aus unserer Wohnung gestürmt kam und mir zurief, wir hätten einen Bruder bekommen. Natürlich bin ich nicht gesprungen, sondern gefallen. Auf dem Weg nach unten nahm ich ein paar Äste mit, lag aber glücklich auf dem Rasen. Unter genau diesen Baum habe ich Wochen später die Nabelschnur meiner Schwester vergraben. Meine Eltern sagten, dass wir das so machen würden. Auch davon habe ich geträumt und auch davon will ich erst später erzählen.

... Fortsetzung folgt (auch warum ich mein Wohnzimmer umgestellt habe und hier davon erzähle).


... hier weiter lesen!
Dienstag 27. Mai, 2008

High.heels

Frau Parissa lässt grüßen, in High-Heels.

Ich muss sagen, sie konnte sehr gut darin laufen.

Als Mann würden wir uns sämtliche Knochen brechen, wenn wir versuchten damit auch nur zwölf Meter zu gehen.

Egal, dafür können wir besser Auto fahren ...


... - denken wir jedenfalls.
Freitag 23. Mai, 2008

Morgen

Heute Nacht träumte ich dass Morgen ein wichtiger Tag sei.
Nun überlege ich die ganze Zeit was mir dazu gesagt wurde. Ich weiß nur noch, dass ich mich mit jemandem unterhalten habe. Kann aber nicht mehr sagen was und wer.

Manchmal sollte man Träume einfach aufzeichnen können - warum erfindet das keiner?
Dienstag 20. Mai, 2008

house.

House.Night -21052008 ClubOne HDH Eigentlich wollte ich heute nichts mehr hier eintragen. Der Tag war lang und die Nacht wird nicht minder so. Nebenbei habe ich für ca. 16 Stunden Musik gekauft. Ja, ganz brav gekauft - so wie man das früher tat: Rein in Laden, suchen, hören, bezahlen, freuen. Natürlich sind die Geschäfte heute bequemer zu erreichen, haben eine größere Auswahl und keine Schlafkappe hinter dem Tresen. Bleibt nur zu sagen, dass die Franzosen nun endlich auch bei gutem House angekommen zu sein scheinen - nach all dem Mist der letzten Jahre.
Vielleicht ist das hier und jetzt genau der richtige Zeitpunkt und Ort eine Frage zu stellen, die mir schon seit fast zwei Jahrzehnten auf der Zunge brennt - und ebenso vielleicht liest der eine oder andere aus dem ehemaligen Osten hier sagte man DDR, dort Deutschland, dazu mit und kann mir Folgendes näher erklären: Was um Himmels Willen ist mit euch los? Kommt ihr mit einer Trance-Techno-Scooter.Schlaufe auf die Welt oder gefällt euch der Schrott wirklich? über Geschmack lässt sich nicht streiten, ich wundere mich nur ...

Ach ja, zu der Dame am Hintergrund heute - Ofra Haza. Leider ist sie ja schon seit ein paar Jahren im Frieden. Wir hatten denselben Geburtstag. Tag, wohlgemerkt.
Montag 19. Mai, 2008

Wochenplan

Das wird eine sehr harte Woche - zumindest für mich.
Abgesehen von einem kleinen Lichtblick am Mittwochabend, bin ich nur am rotieren.

Nun denn ... den Anfang habe ich schon hinter mir. Der Rest folgt unweigerlich.
Stichwort-Wolke

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