Montag 01. Dezember, 2008

wAT

Heute ist Welt-AIDS-TagHeute ist wieder «Welt Aids Tag». Verglichen mit der Situation vor vier Jahren, hat sich nicht viel geändert. Das ist zumindest in unserem Land unbegreiflich. Denn der Schutz gegen den HI-Virus ist im Grunde keine große Sache, und die Aufklärung läuft schon seit zwei Jahrzehnten.
Niemand steckt sich freiwillig an - es wird von Unfällen gesprochen. An AIDS sterben weit mehr Menschen als an Kopfverletzungen bei einem Motorradunfall oder einem Sturz bei Glatteis. In beiden Fällen schreibt der Gesetzgeber den Schutz vor. Gehwege müssen gestreut, und Motorrad darf nicht ohne Helm gefahren werden.

img - www.welt-aids-tag.de
Mittwoch 05. November, 2008

us.Präsident

Demokrat Obama wird neuer US-Präsident - Foto AFPAn dieser Stelle gratulieren wir der ganzen Welt, zu der Wahl in den USA.
Die Republikaner haben den einundachtzig jährigen McCain und die nusshirnige Palin erfolgreich zur Schlachtbank geführt, während die Demokraten in einem Rundschlag Macht und Amt übernahmen. Barack Obama und sein designierter Vize sind auf jeden Fall ein Gewinn für den globalen Erhalt unserer Gemeinschaft. Biden ist ein erfahrener Politiker, den Obama an seiner Seite braucht.
Politische Agnostiker suhlten und suhlen sich wie gewohnt in Unschlüssigkeit: Wer weiß denn schon ob Obama nicht schlimmer ist als Bush. Würde aber die Welt der Angosie folgen, hätte jeder an seinem Fahrzeug vorne einen Sack Hafer und hinten einen Kotbeutel hängen. Gott sei Dank, ist dem nicht so.
Der heutige Tag geht in die Geschichte ein: Der erste dunkelhäutige US-Präsident, die höchste Wahlbeteiligung und, in diesem Jahrtausend, das erste eindeutige Wahlergebnis.

Aber Obama wird sich messen müssen. An sich selbst, an seiner Rasse und an seinem Vize.

imgage - copyright AFP 2008
Dienstag 26. August, 2008

Georgien

Russland tat richtig, die «abtrünnigen georgischen Provinzen» anzuerkennen. Man darf sich in diesem Fall nicht von der vermeintlich «guten» Meinung des Westens blenden lassen - die nur darauf zielt, Georgien unter Kontrolle halten zu können, was mit den beiden Abtrünnigen Provinzen nun nicht möglich sein wird. Das scharfe Veto der USA und der EU (und gemeinsam als NATO) basiert nicht humanitär, sondern ist rein wirtschaftlicher Natur. Russland tat gut, die Waage ins Gleichgewicht zu ziehen.
Michail Saakaschwili ist ein dummer Mensch, der hoch pokerte und dabei Menschenleben billigend opferte. Ihn jetzt als «Guten» zu spiegeln, ist eine Farce der Globalisierung und blinden Medien.
Ich halte nichts von Russland - wer hier öfter liest, weiß um die «Putinoper». In diesem Fall aber, stehe ich auf der Seite des «öffentlich gefühlten Bösen».
Freitag 08. August, 2008

talktalk



Keine Frage, ich bin immer ein Freund der Olympischen-Spiele. Ein friedliches Zusammenkommen verschiedenster Nationen unter dem Deckmantel eines sportlichen Wettkampfs, ist schon soziologisch gesehen extrem wichtig. If you fight out in the ring, you do off the street Ebola.
Meine Meinung über die Spiele der IOC 2008 habe ich hier schon öfter bekannt gegeben. Ich kann es einfach nicht gut heißen - was natürlich nichts an der Tatsache ändert. Dieses Spektakel ist eine Schande.
Passend dazu das hier eingebettete Video von Talk Talk.
Sonntag 06. Juli, 2008

Spekulations.frei

Wenn man gläubig ist, betet man, und hilf den Armen, oder ähnlich. Andere fragen, wenn es einen Gott geben würde, warum er soviel Leid zuließe.
Dass er nicht hilft, ist bekannt
Und Schuld ist die Börse.
Morgen treffen sich die Führer der sogenannten G8-Staaten. Ausgesprochen sind das die sieben führenden Industrienationen und Russland. Allein das, ist eine Farce. Man trifft sich in Toyako, was auf Japan ist, was wiederum bekannt für seine führende Forschungsarbeit an Walen ist. Wie in den letzten gefühlten hundert Treffen auch, will man etwas für den Klimaschutz beschließen, oder etwas gegen die undefinierte Klimaverschmutzung - man weiß es nicht genau. Auch der steigende Ölpreis und der Welthunger sind ein Thema.

Nach all' den Witzen, kommen wir jetzt zum ersten Teil: Die Witzfiguren können beschließen was sie wollen. Ändern werden sie nichts, weil sie keine Macht haben, irgendetwas zu ändern.

Einzig wenn man Energie von der Börse abkoppelt, würde etwas bewirken.
Dienstag 01. Juli, 2008

e.ON

Dass e.ON seine Kunden für dumm verkauft, ist ja kein Geheimnis. Dachte ich zumindest. Leider muss ich immer wieder auf Menschen treffen, die sich von schönen Bildern und Worten einlullen lassen. Man könnte es mit der Alice-Werbung vergleichen - wo Frau wegen Brett Pitt und Mann wegen dieser hübschen Kanadierin einen Vertrag abschließt, ohne Hintergründe zu kennen - wenn es nicht so schlimm wäre. Schlimm ist nämlich die Art wie e.ON sich als Weltverbesserer ins falsche Licht stellt. Eine ruhige Stimme erzählt von erneuerbaren Energien (nachhaltigen Energiequellen), während man von schönen Bildern geblendet wird. E.ON, denkt man, tuen was für die Umwelt, liefern saubere Energie, sind Menschenfreunde.
Das Gegenteil ist der Fall. E.ON baut aktuell in Antwerpen ein Kohlekraftwerk, weitere sind in Großkrotzenburg und anderswo geplant.
Verheimlichen «tut» die Werbung das nicht. Es wird nur nicht darauf hingewiesen. Man spricht lieber davon dass man 10% in nachhaltige Energiequellenund -Forschung investiert. Das hört sich besser an, als würde man sagen dass man 90% fossile Energien bei einem Wirkungsgrad von durchschnittlich 30% verbrennt und damit zu den Hauptverpestern auf diesem Planeten zählt.

Wer bei E.ON oder «e wie einfach» (e.on für Arme) einen Vertrag abschließt, ist dumm wie ein Stück Rohrzucker morgens um vier und stinkt aus dem Mund nach Maggi!
Freitag 30. Mai, 2008

Sand

In den letzten Tagen musste man hier in Süddeutschland niemanden in die Wüste schicken, denn die Wüste kam zu uns. Wir hatten den Himmel voller Sand. Feiner Sand, der sich überall absetzt: In Nasen, Augen, auf Autos, Möbel, in Haaren ...

Die Sahara kommt näher. Zeit dass wir unsere Esel Kamel nennen.
Donnerstag 22. Mai, 2008

Schmerz

Man kann so einiges Offensichtliche nicht erklären - zumindest nicht richtig. Schmerz ist wohl das Seltsamste nach dem Leben selbst.
Während Schmerz selbst objektiv ist, wird es subjektiv empfunden. Das ist das einzig Definitive was man über Schmerz sagen kann: Es gibt kein Maß dafür. Tritt man zwei Menschen mit derselben Kraft gegen das Schienbein, kann es sein dass einer davon schier in Ohnmacht fällt, während der andere darüber lacht. Schmerzen weisen auf einen körperlichen oder seelischen Misstand hin und haben so ihren Sinn. Manchmal, eigentlich oft, ist es sogar so, dass seelischer Schmerz körperlichen Schaden verursacht. Das Thema ist eine Wissenschaft für sich. Was man auch darüber weiß oder wissen mag, reicht nicht aus es wirklich zu erklären. Fakt ist, es gibt immer einen (oder mehrere) Auslöser die eine Struktur negativ stören, woraufhin der Schmerz ausgelöst wird.
Wir wissen definitiv nur von unserer Fauna, die Fähigkeit Schmerzen zu empfinden. Ob das für jede weitere Struktur in unserem Universum auch so ist, können wir nicht sagen. Man kann aber Reaktionen auf negative Störungen messen. Sehr interessante Beobachtungen kann man hierzu in der Flora machen. Es gibt auch eine ganze Reihe von semireligiösen Philosophien die der Pflanzenwelt diese Eigenschaft zuschreibt.
Betrachtet man das so, kann man Nietzsche in seinem letzten Lebensabschnitt verstehen. Menschen sprechen oft mit Gegenständen, reden ihnen gut zu, dichten ihnen sogar eine Seele an. Das machten schon die alten Ritter und Samurai mit ihren Schwertern, das machen heute auch so einige Autofahrer mit ihren Fahrzeugen. Excalibur und Herbie sind nur zwei Namen, die man hierzu nennen kann.
Mein Audi schreit schrecklich bei viertausend Umdrehungen und einer Geschwindigkeit von ca. 190 km/h. Nachforschungen brachten zutage dass der Luftmengenmesser nicht richtig arbeitet. Nach einem Tausch desselben sollten wieder die 240 ohne große Schmerzen zu erreichen sein.

Wenn man das weiterspinnt fragt man sich, welch' unerträgliche Schmerzen die Erde durch uns zu ertragen hat.
Mittwoch 14. Mai, 2008

Kühlschrank

Der Kühlschrank von Siemens war der letzte Stromfresser in meiner Wohnung. Ich wollte das Ding eigentlich schon lange austauschen - hatte aber bis jetzt keine Gelegenheit dazu gefunden. Bis jetzt. Bis eben. Endlich ist das Ding abgeschaltet - wahrscheinlich für immer.
Der Neue ist grau-silber, leise und Klasse A. Der Alte taut gerade ab und weicht im Platz einer Spülmaschine; denn den Neuen stellte ich anders.
Ich bin gespannt auf die Stromabrechnung im nächsten Jahr. Seit meinem Einzug hier konnte ich den monatlichen Abschlag fast dritteln. Natürlich verbraucht die Spülmaschine ebenso Strom - ich denke aber, das relativiert sich mit dem Eingesparten vom neuen Kühlschrank.
Dienstag 08. April, 2008

Fackel.aus

Natürlich bin ich gegen die Olympischen Spiele 2008 in China. Das war ich vom ersten Tag und werde es immer bleiben. Was aber gerade passiert, ist einfach nur erschreckend. Die Bilder die unsere Wohnzimmer gestern aus Paris erreichten, sind eine Schande für den olympischen Geist. Aber Tibet allein als Grund gegen den Austräger China zu nennen, ist eine größere.
Tibet war und ist nicht das Symbol für Frieden. Das mag jetzt etwas falsch ausgedrückt sein, denn gemeint ist natürlich der Dalai Lama. Dieser absolut freundliche Mensch zu dem er sich im Exil mutiert hat, ist bei Weitem nicht das was er heute propagieren kann. Vor der Besetzung Tibets durch China wurden Einheimische die sich gegen die Feudalherrschaft aussprachen nicht selten zu Tode gefoltert. Diese Geschichte muss ebenso verarbeitet werden.
Ich weiß nicht wie die IOC jetzt noch überhaupt mit gutem Gewissem und lächelnd die Spiele in ein paar Monaten eröffnen wollen. Welcher Sportler wird mit gutem Gewissen oben stehen können und das Olympische Feuer mit der Fackel entzünden, die eine regelrechte Blutspur über den Globus zog. Was von eh her eine Ehre war, wird dieses Jahr eher schändlich. Denn die Bilder aus Paris gestern, werden nicht alleine stehen. Das Ganze wird sich noch aufschaukeln - man mag gar nicht daran denken.

Man darf seine Bedenken gegen die Olympischen Spiele 2008 nicht nur auf der Tibet-Frage begründen. Es gibt wahrere Gründe ...
Mittwoch 02. April, 2008

e10

Nun ja. Im Grunde ist es mir egal wieso der Witz mit dem Biosprit gestoppt wird - Hauptsache dass.

Mir mag es aber nicht ganz gefallen, dass man hier Fakten die gegen Umweltverträglichkeit sprechen hintenanstellt ...
Dienstag 25. März, 2008

Olympic.2008

Was ich persönlich von den heurigen Olympischen Spielen halte dürfte bekannt sein - zumindest für den einen oder anderen Leser, der sich in den letzten Monaten hierher verirrt hatte.
In den letzten Wochen scheint das Thema nun auch endlich die öffentlichkeit zu interessieren. Leider «musste» dafür Tibet als Auslöser herhalten - was mir persönlich arg aufstößt. Denn das Debakel Tibet ist nicht kein aktuelles Thema und sollte auch nicht allein einer Diskussion zum Für oder Wider den Olympischen Spielen 2008 in China voran stehen. Es scheint, wenn das Problem Tibet nicht oder neu aufgeflammt wäre, keiner sich wirklich Gedanken um das Austrägerland und seinem Menschen verachtenden Regime machen wollte.
Erstaunlich dass jetzt sogar Amnesty-International sich gegen ein Boykott der Spiele 2008 ausgesprochen hat. Dass das IOC hinter seinen beschlossenen Spielen steht, darf nicht wundern - allein die Argumente die angeführt werden, sind recht wunderbar.
Natürlich kann sich keiner der G8 Staaten wirklich für einen Boykott aussprechen - die wirtschaftlichen Folgen wären verheerend.
Der Zug ist abgefahren und verbockt hat es vor Jahren die IOC - mit einer recht lustigen Party um das mal gesagt zu haben. Wirtschaftlich gesehen ist es natürlich ein Gewinn. Moralisch ausbaden darf es die freie Welt. Aber die Geschichte zeigt, dass das kein wirkliches Problem darstellen wird.

Interessant sind die neusten Vorwürfe seitens chinesischer Behörden über die Berichterstattung der westlichen Medien. Man spricht unter anderem von manipulierten Bildern, die Unruhen in Lhasa pro tibetisch unterstreichen sollen. Vielleicht ein verspäteter moralischer Zuspruch der Medien in Bezug auf die Chinapolitik ... wer weiß.
Donnerstag 20. März, 2008

Feinstaubplakette

Heute Abend fahre ich nach München, genauer Ismaning. Das war mir Grund genug endlich die Gelegenheit zu finden eine Feinstaubplakette zu holen.
Feinstaub-Plakette 4Eine vier auf grünem Hintergrund klebt jetzt an der Frontscheibe auf der Beifahrerseite. Damit darf ich wohl in allen Zonen fahren. Schön.

Ich frage mich wie das mit den gelben und roten Dingern ist. Fühlt man sich da nicht gebrandmarkt, wenn man mit so einem Teil durch die Gegend fährt? Nach dem Motto, schaut her, ich bin Teil dessen was euch still und heimlich killt. Vielleicht ist schon einer eurer Verwandten an meiner Fahrlust verreckt, oder ihr selbst werdet Opfer meiner Mobilität.

Dessen ungeachtet wünsche ich allen Lesern, Freunden und Bekannten, ein frohes Osterfest!!!
Donnerstag 31. Januar, 2008

gobal.Markt

Ich möchte ja nichts sagen - und eigentlich mag ich so beginnende Sätze gar nicht - aber als Realist konnte man die aktuelle Börsenoper voraussehen. Anders war die Gewinn-Spirale am oberen Ende nicht mehr hochzuschrauben, wie es jetzt getan wird. Die Dummen sind sowohl der Kleinmann als auch der kleine Mulitimilionär, weil man sie nach dem Aderlass zum Schlachten führt. Der Markt wird immer wieder und immer blinder auf diesen alten Trick hereinfallen. Das Ruder ist fest im Griff der wirklichen Gewinner. Eben weil es immer noch Menschen gibt die glauben aus dem Nichts heraus könne man absahnen - denn wer an Märchen glaubt und keine Fabeln kennt, wird immer bluten.

Nebenbei erwähnt ist Nokia ein armer Fisch, dessen Kopf nicht mal zum stinken reicht. Aber das ist ein ganz anderes Thema.
Freitag 14. Dezember, 2007

Todesstrafe

Man muss gut heißen, was gut ist. In diesem Fall die Regierung von New Jersey. Nach einunddreißig Jahren, endlich, ist dort jetzt die Todesstrafe wieder abgeschafft worden.
Was ich von der Todesstrafe (das Wort allein ist für mich ein Aber) denke ist jedem bekannt, der hier eine Weile mitgelesen hat.
Ich hoffe dass global mehr Regierungen hierbei folgen werden.
Bravo!
Montag 26. November, 2007

Obst/Gemüse

Auszug Focus-Online: Bei einer Untersuchung von Mandarinen aus verschiedenen Geschäften sind besonders die Früchte bei Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Lidl, Plus und Rewe mit Pestiziden belastet und deren Schalen behandelt gewesen. ...
So ähnlich steht es auch in der heutigen Tageszeitung.
Jeder kann sich selbst vergiften, solange das Gift frei verkäuflich ist. Hier tritt auch nicht der Tatbestand eines Verstoßes gegen das BtMG - weder auf der Seite des Ver- noch auf der des Käufers.
Bei mir gelten seit Jahren folgende goldene Regeln:
1. Keine Ware aus Marokko!!!
2. Keine Tomaten aus Spanien sondern nur aus Deutschland oder Holland und nur im Notfall, italienische Tomaten.
3. Bei Zitrusfrüchten ohne Ausnahme nur Bioware. Das heißt, Früchte deren Schale ich verzehren könnte ohne dass mein Urin im Dunkeln sichtbar wird ...
3. Sessionware essen. Wer im Winter frischen Spargel oder Pflaumen kauft ist ein ... Illusionist seiner selbst. Lieber Grünkohl als Kirschen im Winter.
5. Meist ist ein Bissen Obst oder Gemüse mehr als ein Laib Brot - vorausgesetzt, man besitzt zum Wetter die richtige Kleidung.
6. Von Obst sollte man nicht satt werden versuchen. Lieber vier Schoko-Kekse und einen Apfel, als drei äpfel alleine.
Donnerstag 08. November, 2007

Moral

Folgendes wird niemandem gefallen:
... hier weiter lesen!
Mittwoch 25. Juli, 2007

Kritios

Kritik äußern ist immer ein Grenzgang. Reine Feststellungen werden oft als Kritik verstanden. Einfache Beispiele wären, wenn man ein Auto als zu groß bezeichnet oder einen Apfel als rund. Komplexer - aber genau so eine Feststellung - ist es, wenn man ein Volk oder eine Gesellschaftsschicht als einfach oder mit fehlend an Innovation bezeichnet.
... hier weiter lesen!
Freitag 20. Juli, 2007

wasNlos

Heute soll's regnen, so die Vorhersagen über die Medien.
Es ist fast 11°° Uhr und 25° Celsius, heller Sonnenschein! Wo bleibt der Regen!?!
Mittwoch 20. Juni, 2007

straßen.Kind

Eigentlich wollte ich gestern gleich schlafen gehen - war ja recht spät, als ich Heim kam. Irgendwie hab' ich dann doch noch den Fernseher eingeschaltet und blieb auf Phönix hängen. Christian Sterley und sein Team, suchen fünf Jahre später nach einer Gruppe Straßenkinder in Manila. Die 45 minutige Reportage reißt einem das Herz auf und lässt innerlich verbluten. Das Gezeigte ist ein globales Problem und nicht nur auf Manila Philippinen beschränkt. Amerika, Europa, Asien, Afrika und auch in Australien. Hier versagt Politik, Kirche und vor allem die Menschlichkeit.
Mir geht es nicht besser, weil ich die UNICEF monatlich unterstütze, soweit es mir möglich ist. Mein Gewissen ist nicht reiner, nur weil ich ein paar Euro spende, die irgendwo ein paar Mägen füllen. Im Gegenteil, ich habe die letzte Nacht kaum geschlafen und die gesehenen Bilder verfolgen mich jetzt noch. Wie damals, als ich die Doku sah, worin Polizisten aus Rio überführt wurden die nachts Straßenkinder wie Hasen abschossen.
Natürlich ist es einfach zu sagen, dass diese Welt so läuft und man nichts dagegen machen kann. Ich habe für mich beschlossen, nicht an diese Lüge zu glauben. Scheiß' auf Urlaub und neues Auto.

Und dann lese ich vorhin noch diese Meldung in den Yahoo! Nachrichten: Augsburg (AP) Eltern, die ihren fünfjährigen Sohn nur abends zum Schlafen ins Haus ließen, müssen sich seit Dienstag vor dem Amtsgericht Augsburg verantworten. Das Kind habe sich regelmäßig von 08.00 Uhr morgens bis zum Abend ohne Aufsicht im gesamten Stadtviertel aufgehalten, bei Nachbarn um Essen und Trinken gebettelt und nur dort auch auf die Toilette dürfen, erklärte ein Gerichtssprecher. Bei Regen und Kälte habe das unzureichend gekleidete, oft völlig durchnässte Kind ebenfalls bei Nachbarn Zuflucht gefunden.
Regelmäßig bei Nachbarn Essen und Trinken gebettelt?
Nun, traurig ist, dass eben die meisten Nachbarn sofort zum Telefon greifen und die Schupo benachrichtigen, wenn irgendwo ein KFZ im Halteverbot steht. Schließlich kann man dann mit einem ruhigen Gewissen schlafen, wenn ein Auto nicht im Halteverbot steht.
Mittwoch 13. Juni, 2007

el.Arabica

Die muslimisch arabische Welt bricht zusammen. Der Höhepunkt spitzt sich aktuell im Irak und im gewünschten Palästina immer schärfer zu. Sunit vs. Shiit, Hamas vs. Fatah. Zu diesen Kämpfen gehört auch der Kampf der PKK gegen den türkischen Staat - auch wenn man hier nicht von arabischer Welt sprechen kann. Verglichen mit der christlichen Geschichte, spiegelt sich hier der Dreißig Jährige Krieg. Ist ein Friede zwischen Israel und einem möglichen Palästina denkbar, bleibt die Kluft zwischen Sunit und Shiit unüberwindbar. Die USA feuerten mit der Entmachtung Saddams nur in ein Fass Nitroglycerin - so stand es schon vor fünf Jahren hier im Fieber. Bushs Vater war klüger als sein missratener Sohn - was im Grunde keine Kunst ist.
Der Krieg wird sich ausbreiten, über die Grenzen des Iraks und den Palästinensergebieten. Schon jetzt ziehen, immer sichtbarer, Syrien und Iran ihre Fäden im Hintergrund. Die wirklich tödliche Bombe wird aber im westen explodieren.
Dienstag 15. Mai, 2007

13°C

Bist du Wahnsinnig, möchte man fragen. Aber wen?
13° Celsius! Ich war dieses Jahr schon Wakeboard fahren und bin im See geschwommen - keine 30 Km von hier.

GEHT'S NOCH?!
Samstag 17. März, 2007

so.Themen

Es gibt «so Themen» über die man auf einer solchen Seite wie dieser nicht schreiben sollte. Politik, ökologie und all das andere Uninteressante, dass nicht primär mit dem Umfeld «zu tun hat». Der Grund für diese Etikette ist schnell beschrieben: Es gibt genug Fachmenschen die sich damit befassen. Menschen die sich mit all diesen Themen auskennen und Fakten bei Namen nennen können.
Ab und zu jedoch, juckt's im ärschle und man kratzt sich die Gedanken ins Blog. Die Gefahr, als Verschwörungstheoretiker geoutet zu werden ignoriert man - aus Dummheit, Ignoranz oder sonstigem Trotz. Meine Seite ist voll davon.
Zum Frühstück Phönix gucken, Kaffee, Orangen, Aschure und eben das schon beschriebe «Jucken im ärschle» warfen mein kleines Lifebook an. Und ehe ich es begreife tippe ich trotzig Gedanken online - fast, denn es fehlt noch der Klick auf «Artikel veröffentlichen». Später dann.
«Die Welt braucht eine Regierung». Mein Satz für das Wochenende: Die Welt braucht eine Regierung. Es bleibt jedem frei über diese Worte nachzudenken, bevor darüber geurteilt wird.
In Simbabwe steht ein Bauer vor der Kamera, im Hintergrund spiegelt ein grünes Land durch das Okular. Der Bauer zeigt auf ein Maisfeld, hält den Kopf schräg und sagt: «Der Mais hat eine Krankheit die wir nicht kennen und keiner von uns kann das Bewässerungssystem reparieren.» Kurze Zeit später, in einer anderen Szene, werden verkümmerte Maiskolben ohne Fruchtwachstum gezeigt. Erstaunlich. Das passiert in einem Land, dass eigentlich mit Reichtum beseelt ist - und keiner kann das Bewässerungssystem reparieren. Der Tsunami hätte erwartete Spendengelder ausbleiben lassen, wird weiter erzählt. Zwar wären am Tsunami man muss nicht mehr umschreiben wo und welcher Tsunami - es reicht Tsunami zu sagen... viele Menschen gestorben, in Afrika aber würden täglich Menschen sterben. Bei diesen Worten frage ich das Stück Orange, welches ich gerade kaue, warum es plötzlich so bitter schmeckt. Ich bitt' dich Hakan, bei diesem Vorwurf kann man doch nur verbittern, bekomme ich als Antwort. Hmmm. Es war kein Afrikaner der diese bitteren Worte sprach, sondern ein Mensch, ein Europäer, der seine Erfüllung in einer Hilfsorganisation gefunden zu haben scheint. Im Hintergrund spiegelt ein grünes Land das Kameraokular.
Gedanklich mache ich einen keinen Szenenwechsel. Nach Ungarn. Gleich um die Ecke. Ungarn, bekannt für Pörkölt, Gulasch und vor allem Paprika. In zehn Jahren vielleicht, wird ein junger Ungar seine Einkäufe an einem Samstag nach Hause tragen - darunter natürlich spanische, feuerrote Paprika mmmh, lecker haltbar und glänzend gemacht. Traurig. Denn ungarische Paprika gibt es nicht mehr. War nur so ein Gedanke ...
Bitter wirklich. Ich meine Afrika. Mit Reichtum beseelt, mit Hunger nach Reichtum geplündert, mit Hilfsorganisationen in Schach gehalten.

Aber ja. Nicht dass ich keine interessanten Themen zu berichten hätte. Gestern Abend zum Beispiel hab' ich mir ein «La Martina» Hemd geleistet, ein schönes weißes. Später dann saß ich mir einer interessanten Wahl-Wienerin bei Sekt und Cola im Warsteiner-Seminar und sah verzaubert, wie schön die Augenbraue einer Wassermannfrau nachwachsen können.
Und noch was Erfreuliches passierte - fast unmerklich in der Netzwelt: Matthias Hupp kommt mit einer neuen Seite online.

Ein schönes Wochenende allen hier und wo auch immer!
Sonntag 04. März, 2007

Hopi

Warum ich den Hopi die Kaskarageschichte nicht abnehme, obwohl ich in jeder Legende eine Wahrheit wiederfinde, ist die Tatsache des fehlenden Rads. Die Indianer kannten das Rad nicht. Die Dame auf dem Schild - Flugmaschinen -, Kachinas die sich mit Walkie-Talkie Muscheln unterhielten, aber kein Rad? Musterbeispiel in NASA-Fehlforschung, neben der Arche.
Im Gegenzug wird die Geschichte von Noah plausibler durch die Hopi und ihrem Krieg mit «Atlantis»; dass man in der Antarktis wiederfinden dürfte - wenn es die gleiche, von Platon beschriebene Landmasse «jenseits der Säulen des Herakles» ist.
Wie ich gerade jetzt darauf komme?
Madam fand ein paar Bücher in meinem Regal zum Thema Hopi und vertieft sich aktuell in «Kaskara und die sieben Welten» von J. F. Blumrich. Sie ist nicht ansprechbar - man solle sie nicht stören, sie sei einem großen Geheimnis auf der Spur.
Nun, das dachte ich damals auch - vor 20 Jahren als ich mich damit befasste.

Ich ernte böse Blicke während ich das hier schreibe. ;-)
Samstag 03. März, 2007

Mondfinsternis

Zurzeit ist Deutschland etwa einen halben Meter höher als sonst. Das passiert immer bei Vollmond - die Landmasse wird ebenso vom Mond angezogen wie das Wasser. Der Vollmond heute ist ein besonderer. Etwa um 23:45 Uhr tritt er voll in den Erdschatten ein, um darin gegen 00:21 Uhr gänzlich zu verschwinden. Ein paar Minuten vor Ein Uhr, ist das Ganze wieder vorbei. Ich bin heute zu Hause geblieben, auch weil ich die Mondfinsternis beobachten will.
Draußen ist ein Sturm wie im Bilderbuch. Natürlich spielt die Konstellation hier eine große Rolle.

Wunderbare Nacht, nach einem wunderbaren Tag.
Samstag 03. März, 2007

Basis.Gretchen

Ich versuch's so einfach wie möglich zu schreiben:
Erderwärmung ist zumindest für den Großteil der Zivilisierten - ich fand gerade keine passendere Beschreibung - kein Fremdwort mehr. In jeder Bildungsschicht unserer Gesellschaft hat man schon davon gehört: Erderwärmung. Ebenso ist man sich einig etwas dagegen «tun» zu müssen. Sogar die Politik scheint das begriffen zu haben, was sich an aktuellen Vorschlägen und Beschlüssen in dieser Richtung beweisen lässt. Im Bürgertum sieht sich der Umweltaktivist an forderster ... sorry .... vorderster Front, für eine sauberere Welt. Als Ultra, der es begriffen hat was da draußen vor sich geht, betoniert man sich gern an eine Bahnschiene, um den bösen Castor aufzuhalten.
Was viele wussten aber niemand wirklich hören wollte, ist die Tatsache, dass die Erderwärmung mit konventionellen Methoden nicht mehr zu stoppen ist. über das Ozonloch spricht man ja schon ein Jahrzehnt nicht mehr. Out of mode, langweilt und zieht kein Massen mehr. Aus Frust frisst das Kind sich immer größer. Futter bekommt es ja genug.
Der Staat reagiert und fordert von seinen Bürgern Umweltbewusstsein. Vorbildlich - wenn auch zu spät und absolut verlogen. Aber Vorbildlich. Ein Ansatz der nicht von der Hand zu weisen ist: Dreckschleudern in Form von KFZ gehören weg von der Straße. Ich stehe vollkommen hinter diesem Beschluss - besser als gar nichts. Der Bürger wird zur Kasse gebeten und der Umwelt «tut» es auch gut. Gerettet ist damit nichts. Denn der Staat versagt an der Basis und traut sich nicht der Wahrheit gegenüber zu treten.
Seit Jahren müssen fossile Brennstoff-Kraftwerke sogenannte Emissionszertifikate kaufen, um z. B. Braunkohle verbrennen zu dürfen. Je mehr Abgase in die Luft geblasen werden, desto tiefer soll damit der Industrie in die Tasche gegriffen werden. Gegenüber dem Bürger stellt sich die Politik damit auf die gute Seite. In der Praxis ist das aber eine reine Farce! Man verkauft das Recht Allgemeingut verschmutzen zu dürfen. Eigentlich sollte das ziehen und die Industrie dazu bewegen, umweltfreundliche Wege der Energiegewinnung einzuschlagen. Aber wie gesagt, in der Praxis ist das eine Farce. So ein Emissionszertifikat ist schon für ein paar Cent an der Börse zu haben. Jeder Hartz IV Empfänger könnte ganze Batterien von Steinkohlekraftwerken am Emissionsrecht aufrechterhalten. Wissen will das keiner der sogenannten Umweltaktivisten.
Klar ist, dass der neue Weg der sich zurzeit in der Politik abzeichnet ein guter ist: Weg mit den Dreckschleudern in Form von KFZ. Gegenüber der Industrie sollte aber ganz schnell das zugedrückte Auge geöffnet werden. Denn hier passiert, was unsere Welt wirklich zerstört. Weg mit Kohlekraftwerken. Fossile Energiespeicher dürfen nicht industriell genutzt werden. Klingt hart und unrealistisch, aber daran führt auf langer Sicht kein Weg vorbei!
Und solange wir nicht die industriell benötigte Masse an Energie durch nachwachsende Biomasse liefern können, sollte kein Castor aufgehalten werden.
Freitag 12. Januar, 2007

Chiquita

Wer Chiquita Bananen kauft, ist dumm und stinkt aus dem Mund nach Maggi!

Auszug Stern.online: Die Bananenindustrie genießt einen zweifelhaften Ruf: miserable Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit oder Preisabsprachen gehörten zur Tagesordnung. Chiquita ändert das langsam, aber werbewirksam. ... Chiquita mit neuem Umweltetikett. Jetzt will Chiquita mit einem neuen Etikett auf verbesserte Bedingungen bei der Herstellung aufmerksam machen. Von November an ziert das blaue Label mit der Miss Chiquita in Deutschland und acht weiteren europäischen Ländern ein Zusatz: ein Frosch auf grünem Hintergrund - das Zertifikat der Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance.
Ich hab' gestern einen Bericht über Rainforest Alliance und Chiquita gesehen. Das Zertifikat ist eine Farce.
Später mehr darüber - kauft das Zeug einfach nicht mehr wenn ihr keine Pestizide futtern wollt. Besser ist das.
Donnerstag 11. Januar, 2007

Ki-moon

Nun. Ban Ki-moon hielt gerade seine erste Pressekonferenz ab. Faktisch ist der Mann seit dem 1. Januar Nachfolger von Kofi Annan und somit UNO-Generalsekretär. Ich mag ihn nicht - was nicht viel bedeuten soll. Annan war mir lieber.
Was soll man von einem UNO-Generalsekretär halten, der sich nicht eindeutig gegen die Todesstrafe äußert?! Ich hoffe sein Schlingern diesbezüglich ist nur diplomatische Taktik und keine persönliche überzeugung.

Die Idee der Organisation der Vereinten Nationen ist die einzig fassbare Hoffnung, wenn es um die Menschheit als Ganzes geht. Irgendwann nämlich, wird aus dieser Idee ein wahres Organ werden. Wie gesagt, ... hoffentlich.
Montag 08. Januar, 2007

Putin Oper IX

Auszug Netzeitung: Weißrussland hat im Gas-Streit russische öl-Lieferungen nach Westeuropa blockiert. In deutschen Raffinerien kam es schon zu ersten Unterbrechungen der Zufuhr. ... Weißrussland blockiert nach einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Interfax russische öllieferungen nach Deutschland, Polen und die Ukraine. Kurz zuvor hatte das Wirtschaftsministerium in Warschau mitgeteilt, in Polen seien Unterbrechungen der russischen öllieferungen über eine durch Weißrussland führende Pipeline registriert worden.

Ging schneller als ich gedacht habe. Ich dachte, das Spiel würde erst im Frühjahr beginnen ...
Egal. Lehnen wir uns zurück und grinsen Frau Kroes von der/die/das Europäischen Union zu. Madam ist Wettbewerbskommissarin und hat alles voll im Griff. Nur Russland nicht - aber das lernt sie noch.
Sonntag 24. Dezember, 2006

Money

Man stelle sich vor, dass wir eine dicht bevölkerte Straße entlanglaufen und alle paar Meter einem am Boden liegenden Kind begegnen. Die einen liegen blutend da, die anderen rufen kraftlos nach Wasser. Wir bleiben zwar stehen, vergießen Tränen aus Mitleid ob dem Elend, bücken uns aber nicht um zu Helfen. Stattdessen sammeln ein paar Wenige von uns Geld, um damit andere zu beauftragen, den Kindern am Boden zu helfen.
Dieses Szenario ist kein erdachtes, sondern die Realität. Hilfe durch Geldspenden ist unser vermeintlich einziges Mittel wenn es um Welthunger geht.
Betrachtet man die Erde objektiv könnte einem schlecht werden. Unsere Technik ist soweit fortgeschritten, dass wir jede Wüste in fruchtbares Ackerland verwandeln könnten. Die wenigen Satten, produzieren mehr Nahrung als die Gesamtbevölkerung verspeisen könnte. Allein die Europäische Union vernichtet so viel Nahrung, dass kein Mensch in Afrika hungern müsste - wenn sie diese Nahrung bekämen. Trotzdem leiden die meisten Menschen an Hunger und Durst. Fragt man warum das so ist, bekommt man nur eine Antwort: Geldmangel.
Aktuell ist die beste Jahreszeit für Spendensammler. Weihnachten, das Fest der Liebe gewährt vielen Menschen Aufschub - im Hungertod. Jeder Spender trägt das gute Gewissen eine ebensolche Tat getan zu haben mit unter dem Weihnachtsbaum. Die Hungernden der Welt danken und sterben dafür Tage später. Denn wirklich geholfen hat Geld noch nie! Vielleicht hat sich jemand die Mühe gemacht, alle Spenden zu notieren? Die dann errechnete Kaufkraft dürfte eine nicht wiederzugebende Zahl sein. Johanna verschlingt Unmengen an Spenden, ihre Bewohner sterben trotzdem elend an Hunger, ihr Wasser versickert in versuchtem Boden während ihre Wüsten täglich wachsen. Geld kann das nicht aufhalten, denn dafür ist es nicht da.
Wenn es um Hilfe geht, und Hilfe wird gebraucht, dürfte es kein Geld geben. Es müsste einfach getan werden. Leider ist keiner dazu bereit. Den einzigen Weg den wir als Hilfe erkennen, ist das sammeln von Kaufkraft um damit benötigte Hilfe zu kaufen. Sieht man das so, verdient ein Teil der Menschen an der Hilfskraft anderer. Ich gebe dir Geld das ich von anderen gesammelt habe, damit du dem durstenden Kind am Boden ein Glas Wasser gibst - und ich werde es wieder tun und, du wirst davon leben können; an Hilfe die nichts kosten sollte.
Visionäre haben wir genug auf dieser Welt. Um zu helfen, braucht es aber keine Vision, sondern Handeln.

Ich wünsche allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!
Freitag 22. Dezember, 2006

xMas

In zwei Tagen ist Heilig Abend, das Weihnachtsfest steht vor der Tür.
Der 24./25. Dezember ist eigentlich ein römisches Fest gewesen. Als unter Kaiser Konstantin das Christentum zur Staatsreligion bestimmt wurde, hat man die alte Tradition einfach übernommen. Jesus wurde, wenn überhaupt, nach neusten Erkenntnissen irgendwann 7 Jahre vor Christus, im April oder März im Zeichen der Fische geboren.
Weihnachten ist ein sehr gutes Beispiel, dass das dritte Manipulationsgesetz wirkt. Wenn man eine Lüge oft genug wiederholt und von immer mehr Menschen verbreitet wird, ist es irgendwann als Faktum anerkannt.
Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass Weihnachten an sich eine sehr schöne Sache ist. Auch wenn die Fakten dahinter, mehr gelogen sind als der Wahrheit entsprechen. Die bittere Pille, Kindern eine Lüge als wahr zu verkaufen, schlucken wir alle gern. Denn der Gedanke dahinter ist ein guter.

Ich wünsche dennoch und nicht minder, allen ein schönes Weihnachtsfest.
Donnerstag 14. Dezember, 2006

2006.II

Von so Typen wie dem Löffelsohn spricht keiner mehr. Adnan Kashoggi (Löffelsohn) scheint Geschichte zu sein. Seine Machenschaften aber sind heute mehr den je gefragt. Wenn man sich mal überlegt, wer welche Waffen besitzt und wie viel daran verdient wird, ist einem übel. Wenn man sich dann noch überlegt, wie das Ganze finanziert wird, ist einem noch schlecht dazu.
Sparen ist eine gute Sache und Geld das man besitzt lässt man arbeiten. Die Wenigsten werden ihr Vermögen wirklich unter der sprichwörtlichen Matratze verstecken. Geld muss Geld bringen, deshalb trägt man es auf die Bank, wirft es an die Börse oder steckt es in Projekte. Hauptsache es schlägt Zinsen. Und Zinsen schenkt uns nicht der Herrgott vom Himmel herunter, sondern wird vom Nehmer als Miete für das geliehen Bekommene gezahlt.
Wer weiß schon was oder wer mit seinem Geld finanziert wird? Jeder mit Vitamin B und oder einem halbwegs annehmbaren Rentabilitätsplan bekommt Geld geliehen. Ob es dann im Sinne des wirklichen Gebers ist, bleibt fraglich. Waffenhandel, negativ Forschung, Wirtschaftshaism, Staatsstreiche etc.
Sparer sind schuldig?
Banken sind untreu?
Das Leben ungerecht?

Meine Spar- und Spendenpläne für dieses Jahr konnte ich alle verwirklichen und, ich geh' heute Abend sehr lecker essen.
Aber so was von.
Dienstag 05. Dezember, 2006

UdSSr

Als Ex-Chef der KGB und geistiger Sohn Stalins ist Putin eine Leuchte und wenn die Russen so weiter machen, haben wir in ein paar Jahren die überbevölkerung im Griff. Was soll's. Die nächsten Winter werden wir eh erfrieren, denken sich die Russkies.

Die Europäer, denken noch früh' genug daran.
Dienstag 05. Dezember, 2006

öl.ig

Energiemangel. Das will man uns weiß machen. Wahr ist, dass die Erdölvorkommen zur Neige gehen. Rein objektiv betrachtet ist es eh eine Schande, dass wir unsere Gesellschaft so sehr auf Fossile Energiespeicher aufgebaut haben. Wenn es nach mir geht, dürfte kein Erdöl mehr verbraucht werden, denn damit sprengte der Mensch einen Kreislauf, den er unmöglich kontrollieren kann. Da hilft auch nicht diese Geschichte mit dem tollen Erdgas aus dem schönen Russland - weder in KFZ-Verbrennungmotoren eingespritzt noch als Wärmespender in unseren Wohnugen. Fossile Energie sollte und muss dort bleiben wo sie ist; tief im Erdinneren.
Ich bin zwar kein Atomkraftbefürworter, sehe aber den Nutzen gegenüber der sinnlosen Erdölverbrennung. Unser technisches Wissen, um nukleare Energie in der Industrie sauber zu nutzen können, wäre Jahrhunderte weiter als dass es heute durch die Erdöllobbybremse ist. Jedenfalls soweit, bis man neue Energiequellen rentabel für Natur und Industrie erschlossen hätte.
Die KFZ Lobby, geschmiert von den Erdölvertreibern, stellte sich fast ein jahrhundertlang erfolgreich vor technischen Errungenschaften um neue Antriebsmöglichkeiten außerhalb der fossilen Verbrennungsform. Weltmächte sehen mehr Einnahmemöglichkeiten im Erdölkampf, als in der Förderung der Wissenschaften um neue Energiequellen. Weltweit ist das Militär für die Sicherung neuer und alter Erölvorkommen im Einsatz. Tarnung Vaterlandsliebe für gute Muttermilch.
Betrachtet man die Weltmeere, spiegelt sich darin eine unerschöpfliche Energiequelle. Diese zu erschließen, scheitert an der angeblichen Rentabilität. Ergo ist die Zukunft nicht rentabel.
Lasst uns also so weitermachen. Noch haben wir ja ein paar Tonnen Fossil gespeicherte Sonnenkraft übrig.

Und wenn Putin nächstes Jahr die Ergaspreise in die Höhe schnellen lässt, drehen wir hier vergeblich am Heizungs-Rad.
Samstag 02. Dezember, 2006

Such.whore

Gerechtigkeit. Ein geläufiges Wort in allen Kulturen. Die Definition ist aber sehr löchrig und die Frage bleibt: Was ist Gerechtigkeit? Ein Ausgleich für etwas Erbrachtes oder Geschehenes oder ist Gerechtigkeit ein Naturgesetz, vielleicht sogar nur eine ethische Erfindung einiger Menschen, die diese Idee global publik machten? Ist Natur gerecht und kann es der Mensch überhaupt sein?
Das Recht auf Leben. Das Schwein, der Löwe, der Mensch. Wer bestimmt den Sinn des Lebens, als Futter oder als Nehmer. Ist es gerecht, wenn der eine groß, blond und gesund aufwächst, während der andere, dunkelhäutig und als Krüppel auf die Welt kommt. Ist es gerecht wenn ich soviel Kaffee trinken darf, wie ich Lust darauf habe, während andere verdursten?

Die Frage nach der Gerechtigkeit zieht das Faktum der Ungerechtigkeit mit sich.
Dienstag 28. November, 2006

TR vs. Laizismus

Gehabemust Papam goes Turkey. Das heißt nicht, dass der Papst ein Truthahn wird, sondern die Türkei besucht.
Was zurzeit aus der Richtung Türkei kommt, kann man mit gutem Gewissen als peinlich bezeichnen. Daneben, und das ist viel schlimmer, ist es mehr als gefährlich. Vom Iran und Syrien unterstützt versuchen Fundamentalisten in der Türkei seit Jahrzehnten die Oberhand zu gewinnen. Bisher konnte sich die einzig militärisch erhaltene Demokratie dieses Planeten noch gut dagegen wehren - so langsam will man das aber nicht mehr glauben. Besonders nach den letzten Bildern aus der Türkei. Der Aufruhr gegen den Papstbesuch hat nichts mit dem von ihm geäußerten Zitat gemein, sondern nimmt diesen unglücklich dargebrachten Fauxpas als Anlass die Massen wider der EU zu steuern. Religion ist nun mal der beste Motor Massen schnell und gezielt zu manipulieren. Leider.
Der eigentliche Faktor zeigt sich aber in der Geschichte mit der EU. Die aktuelle Lage ist mehr als brisant. Unter normalen Umständen hätte die Türkei, respektive deren Regierung, in der Zypernsache vielleicht eingelenkt. Besser gesagt, hätte einlenken können. Denn die Stimmung im Land war dazu bereit - schließlich will man in die EU. Die Stimmung ist aber, siehe oben, heute eine ganz andere. Ein Tausendjahre altes Zitat wird professionell politisch ausgebeutet, um die Türkei weiter von der EU weg zu treiben. Ein jetziges Einlenken der Türkei in der Zyperngeschichte, wäre Erdogans unterzeichneter Tod. Brief und Siegel darauf.
Den Weg den Erdogan gerade einschlägt ist mehr als diplomatisch klug. Keine Ahnung ob es auf seinem eigenen Misst gewachsen ist. Er kann gar nicht anders als sich in der Zyperngeschichte negativ verhalten und im gleichen Zug den Papst persönlich begrüßen. Damit bricht er den Fundamentalisten ein wenig mehr das Genick als dass er es in den letzten Jahren getan hat. In zwei Wochen dann ist Gras über die Sache gewachsen und dann, am 11. - 14. Dezember, kann er mit wohlwollen eine positive Reaktion in der Zypernangelegenheit signalisieren.

Eine wahre Steilkurve der Politik. Besonders, wenn ein Staat sich vordergründig laizistisch nennt.
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