Montag 16. Oktober, 2006

Nobelpreise '06

Was mich persönlich sehr gefreut hat, ist die Vergabe des Friedensnobelpreis 2006 an Professor Muhammad Yunus. Der Mann hat das wirklich verdient - was nicht heißen soll, andere hätten es nicht verdient. Im Mai dieses Jahres hatte ich Yunus und sein Projekt hier im Fieber erwähnt. Die Welt braucht mehr Menschen wie ihn!
Sicher habe ich auch, wie jedes Jahr, den Nobelpreis für Literatur wahrgenommen. Dieses Mal ging es an den türkischen Schriftsteller Orhan Pamuk. Leider kann ich mich nicht dazu äußern, da ich bisher nichts von ihm gelesen habe. Ich weiß nur von den Anschuldigungen seitens der türkischen Presse und der Staatsanwaltschaft, die seinen Namen in der öffentlichkeit trugen. Vor etwa zwei Jahren gewann er meine Sympathie durch ein Interview, welches ich überflogen habe. Damals nahm ich mir vor etwas von ihm zu lesen - leider habe ich das bis heute verpasst. Wird nachgeholt!

Gratulation!
Montag 04. September, 2006

Fleisch

Meist geht man vom Guten im Menschen aus. Das machen wir alle, auch wenn das die Meisten nicht glauben wollen - es ist so. Unser tägliches Leben ist davon durchtränkt: Vom guten Glauben, vom Vertrauen. Blindem Vertrauen. Hier im Fieber hatten wir das schon diskutiert.
Dönerfleischspieß - Foto dpa via NetzeitungZurzeit wird dem Bürger sein blindes Vertrauen recht gut vorgeführt. Die Fleischmafia scheffelte, und macht es wahrscheinlich immer noch, Millionen von Euro. In anderen Bereichen wird es nicht anders aussehen.
Ich frage mich, warum keine Namen genannt werden. In den Nachrichten tauchen selten die Verantwortlichen dafür auf. Es bleibt dem Bürger nur die Döner- oder sonstige Imbissbude als Angriffsfläche übrig. Der Konzern, der für den Fleischskandal im eigentlichen Sinn verantwortlich ist, bleibt außen vor.
Glückliches Fleisch aus kontrollierter Haltung ist zurzeit, in jeder Metzgerei und auch Supermarktkette, der Renner. Der Konsument achtet auf Zertifikate und fühlt sich sicher. Wie viel Fläche hat ein Land übrig für kontrollierte Haltung von Vieh - das ja bekanntlich nicht in Hochhäusern leben kann? Eigentlich müssten alle Felder Deutschlands mit Kühen, Schweinen und jeglichen Arten von Federvieh überfüllt sein. Es sind ja nicht gerade ein paar Kilogramm im täglichen Angebot, sondern tausende von Tonnen. Ist man da als Konsument nicht baff, woher das alles so frisch geliefert sein will?

image - dpa via Netzeitung
Dienstag 22. August, 2006

Dunk.lig

Auf der einen Seite gefällt es mir ja gut, wenn die Sonne etwas früher untergeht. Dadurch entstehen mehr oder minder ein paar gemütliche Stunden mehr im wohligen Heim. Aber mal ehrlich, es ist viel zu schnell gegangen dieses Jahr. Plötzlich geht die Sonne 18 Minuten nach 20 Uhr unter. Vor ein paar Wochen bin ich um diese Uhrzeit bei hellem Sonnenschein über das Wasser geglitten.

Wie gesagt, es hat alles seine schönen Seiten. Auch das miese Wetter. Nur diese Staccato übergänge sind etwas heftig.
Donnerstag 10. August, 2006

Vollmond

VollmondWeitsicht
Mittwoch 09. August, 2006

Nebel

Blick aus dem Wohnzimmerfenster am 08.08.2006 Herrlicher Anblick heute Morgen. Das war so kurz nach Sechs. Eigentlich kann man die halbe Stadt Heidenheim sehen, hier ist sie aber unter einer Nebeldecke verpackt.

So und jetzt passiert genau das, was ich gestern in einer Mail beschrieben habe. Seit zwei Wochen versuche ich dieses Foto zu machen. Aber jeden Morgen musste ich feststellen, die Cam wieder vergesssen zu haben. Wahrscheinlich war das Wetter nur so schlecht, weil es wollte dass ich dieses Foto mache. Jetzt ist es gemacht und gleich wird's wärmer werden.

Jedenfalls hätte ich nichts dagegen mal wieder am See zu liegen und oder, übers Wasser zu gleiten. Zeit wär's!

Schönen Mittwoch noch!
Donnerstag 29. Juni, 2006

Pädophilie

Aktion gegen Kinderpornographie! Auszug Netzeitung: Fahnder haben in Lüttich die Leichen von zwei Kindern gefunden. Beide Mädchen sind inzwischen identifiziert worden. Der Fundort lässt auf ein Verbrechen schließen.
Das sind schon fast Alltagsmeldungen. Der Fall Marc Dutroux lässt grüßen und wie er damals schon immer wieder bekräftigte, weiß man heute mehr den je, dass das kein Sonderfall ist. Pädophilie, eine Krankheit die jede Gesellschaft in allen Schichten seit Jahrtausenden infiltriert. Schon die alten Griechen vergnügten sich mit Jünglingen. Mit der Ehefrau schlief man nur um Nachkommen zu haben. Man könnte annehmen, dass eine Gesellschaft wie die unsere, ihre Bürger hinreichend vor Pädophilen schützen kann; durch Selbsterziehung, Gesetze etc. In einer Demokratie, kann das aber auch ganz anders laufen; zumindest sobald eine gewisse Lobby vorhanden ist - und in diesem Fall ist es keine geringe und minder mächtige:
Vorreiter sind hier die Niederländer. Aus der seit längerem etablierten Organisation Martijn, entsteht die NVD (Partei für Nächstenliebe, Freiheit und Verschiedenheit) und will sich schon 2007 an der Niederländischen Parlamentswahl aufstellen. Die NVD setzt sich wie Martijn für die Akzeptanz der Pädophilie und legalen Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern ein. Weiter heißt es: Im Rahmen der Erziehung müssten Kinder auch mit Sex bekannt gemacht werden, denn Verbote machten sie nur neugierig, zitiert die Zeitung NVD-Sprecher. Auf freiwilliger Basis sollten nach ihrer Ansicht Kinder auch ab 12 Jahren in Pornofilmen mitwirken, rauchen, Alkohol trinken und wählen dürfen.

Und solange der gesunde Menschverstand im Egoismus des Alltags schläft, kann und wird in einer Demokratie auch eine solche Partei zu Wahlen antreten können.
Deshalb nimm' dir eine Minute Zeit und sag Nein!
Montag 26. Juni, 2006

R.I.P. Bruno

Braunbär JJ1 alias Bruno - Foto via mittelbayrische.deSeit heute Morgen weiß es wahrscheinlich jeder im deutschsprachigen Raum: Bruno ist erschossen worden.
Wieder zeigt der moderne Mensch, wie er grundlos töten «darf», was ihm nicht passt.
Schön habt ihr das gemacht. Die Taschen voller Stolz, die Teller voll Bärenfleisch und der Wald wieder konservativ verbogen, dürfte der Sommer viel mehr Freude bereiten als ohne Brunos. Während in Skigebieten ganze Berghänge abgehen, weil Säufertouristen auf ihren Brettern nicht genug Bergwald geopfert bekommen können, kann man es nicht zulassen, dass der kümmerlicher Restwald von Tieren bewohnt wird - weil ja da Touristen spazieren gehen wollen. Je zivilisierter der Mensch wird, desto dümmer ist er, könnte man meinen. Und die an den Tag gelegten Tatsachen, bescheinigen dieser Meinung Nachdruck.


Hier ein paar Zitate:
Der Sprecher des Bundesamtes für Naturschutz, Franz Emde:
»Es wäre besser gewesen, der Bär hätte sich vernünftig verhalten und eingegliedert.«
Der Sprecher des Landesjagdverbandes Bayern, Thomas Schreder:
»Es ist ein Raubtier, und es wird rauben, wenn es da ist - es braucht ja etwas zu fressen.«
Bayerns Umweltstaatssekretär Otmar Bernhard:
»Wir appellieren an die Jäger und an den Landesjagdverband, jetzt mitzuhelfen, dass der Bär aus der Natur entfernt wird.«
Bayerns Bärenbeauftragter Manfred Wölfl:
»Es gibt den unauffälligen Bären, das ist der Bär, den wir wollen.«

image - mittelbayerische zeitung - www.http://www.mittelbayerische.de/...
Montag 19. Juni, 2006

Wale

Walfang - Foto dpa via NetzeitungWas war denn Gestern für ein Tag? Sonntag. Und was ist Gestern passiert? Peinliches.
Peinliches? Peinliches!!!
Unbelehrbar könnte man die Menschheit nennen. Immer wieder stellen unsere Dummen uns ins Abseits, während wir gemütlich unser Seelenschmerz durch die Welt tragen.
Früher hätte es dafür Ohrfeigen gegeben.

image - dpa via netzeitung
Dienstag 30. Mai, 2006

Sch.mai

Pierre-Auguste Renoir «Im Sommer - Lise»Heute Morgen rief es mir vom Dachfenster zu: Mit der nächsten Schneeflocke ist es Sechs Uhr und zehn Minuten. Das kann doch nicht sein, dachte ich und stand auf. Hatte ich mich verhört? War mein Verstand durch Wetterkapriolen der letzten Wochen, Jahre und hunderte von Stunden Regen, durchweicht und aufgelöst, nur noch zu niederen Scherzen brauchbar? Ich musste mir das Holz der letzten Nacht aus den Augenwurzeln reißen, damit ich begriff was ich am Dachfenster sah: Schnee! Wirklich und aufrichtig, Schnee. Schamlos und kalt klebte es außen an der schrägen Scheibe.

Alle Achtung. Deine Scherze haben es in sich, Hochfrühling. Ich hebe meine Haare und bewundere Deine Hartnäckigkeit.

Das Bild heißt »Im Sommer - Lise« und ist von Renoir. Jetzt verstehe ich auch warum die Lise hier so gelangweilt dreinblickt: Sie ist es über ständig auf den Sommer zu warten. Wäre ich auch.
Donnerstag 18. Mai, 2006

Bright

Eigentlich wollte ich gestern Abend noch Harald Schmidt sehen und danach erschöpft von Tag und Gedanken, gemütlich ins Bett springen. Ich muss wohl eingeschlafen sein, denn als ich die Augen öffnete sprach ein Richter a. D. in der ARD über Gerechtigkeit. Zwei Minuten später war ich hellwach. Ich glaube ich habe noch bis kurz nach Ein Uhr einfach so dagelegen und nachgedacht. Die Sendung »Mehr Gerechtigkeit!, Ideen für eine bessere Welt«, hat mich voll erwischt. Leider werden solche Sendungen immer kurz vor oder nach Mitternacht ausgestrahlt.
Da gibt es Menschen, die verändern - entgegen dem System. Z. B. Professor Muhammad Yunus, der aus einem Projekt heraus die Idee für Kleinstkredite an Arme hatte. Wenn die Umstände nicht so sind, dass Sie Ihre Ideen verwirklichen können, dann ändern Sie die Umstände! Seine Idee geht um die Welt und wirkt. Oder die Idee des Dr. José Antonio Abreu. Der meinte, Jugendlichen eine Aufgabe in der Ausbildung klassischer Musik geben zu können. Mit Erfolg. Wer die Sendung gesehen hat, weiß was ich meine.
Ich hatte eine Patenschaft für zwei Kinder übernommen. Etwas mehr als 3 Jahre lief die monatliche Unterstützung von je 50/25 DM/EUR. Das Ganze gab mir ein gutes Gefühl etwas getan zu haben. Heute sehe ich das ähnlich, wenn auch nicht so egoistisch wie damals. Klar ist es gut, zu helfen wo man kann. Aber mit 25 Euro bewegt man nichts - auch wenn man geholfen hat.
Wir brauchen mehr Menschen wie Yunus, die verändern!
Es gibt eine Organisation, die solche Menschen sucht und ihre Projekte fördert. Ein großes Projekt das Gestern in der Sendung gezeigt wurde, will ich hier noch nicht mit Namen nennen. Ich habe gerade versucht mehr Informationen darüber im Netz zu finden. Spärlich.
Da gibt es noch den einen Menschen, der Linsen, die man für eine Augenoperation um rund 150 Dollar bekommt, für unter 5 Dollar produziert. Bei gleicher Qualität, versteht sich. Seine Idee wurde gefördert und verwirklicht. Die Wohlhabenden zahlen ein Vielfaches für die Operation und subventionieren damit die der Armen.
Sucht das mal über Google.
Dienstag 25. April, 2006

Essen.Global

We Feed The World - von Erwin WagenhoferTolles Chaos haben wir mal wieder auf diesem Planeten. Aber das ist ja nicht Neues. Es wird einfach nicht besser mit den Menschen.
Ach ja, ist es eigentlich schon irgendeinem Sektenführer aufgefallen, dass die Anzahl an Vieh proportional zur Weltbevölkerung gestiegen ist. Das heißt, je mehr Menschen sterben, desto mehr Schweine werden geboren und so weiter. Daraus lässt sich doch sicher eine neue Religion spinnen?! Man könnte auch sagen, dass 7% der Menschheit soviel Nahrung produziert, wie 200% derselben essen könnte, aber 93% der ... na, Menschheit, an Hunger leidet.
Egal. Das wissen wir schon lange und werden es noch lange wissen.

So und jetzt zum eigentlichen Thema: Kino.
Es müssen nicht immer schlechte Filmchen aus der Todeszellenecke sein. Nein, des Schwarzeneggers Heimatland produziert auch Gutes, nämlich Erwin Wagenhofer, und der wiederum einen Dokumentarfilm: We feed the World. Kinostart ist hierzulande am 27.04.

Ansehbefehlbittegeheinfachreinmuss.
Montag 27. März, 2006

1h

Egal wie ich es heute versuche ... 60 Minuten fehlen.
Weil's so ist - gehetzt, gejagt, verfolgt -, gehe ich jetzt gemütlich zum Mittagessen. Das Wetter zeigt sich von der besten Seite: Absolut Frühling.

Und die 60 Minuten, die sind auch da. Nur gut versteckt.
Ich hol' sie mir mal eben zurück ...
Montag 20. März, 2006

Früh.ling

Frühlings Unrat SonnenscheinBikiniwetter Blinkerliches FirmenschildSo Kinder. Der Frühling ist da.
Man kann's auch auf den Bildern sehen. Auch, wie schön der Müll jetzt zur Geltung kommt. Bald stinkt's.
Donnerstag 16. März, 2006

325.000

Robbenschlachten325 000 ist eine gute Zahl. Zum Beispiel 325000 Euro, Pfund oder auch Dollar. 325.000 Orgasmen im Leben sind auch gut. 325 000 Angestellte, Kunden, Aufträge. 325 000 Menschen vor dem Tod gerettet, 325 000 Kindern eine Zukunft gesichert. In all diesen Beispielen ist 325.000 eine gute Zahl.

Heute beginnt wie jedes Jahr in Kanada das Massenschlachten der Babyrobben. 325.000 wurden zur Schlachtung freigegeben. Die Tiere werden meist bei lebendigem Leib gehäutet.
Mittwoch 15. März, 2006

Scient.blabla

South Park - Foto RTL via NetzeitungAuszug Netzeitung: Sänger Isaac Hayes geht die »South Park«-Satire zu weit: Der bekennende Scientologe will der »gefühllosen« Show nicht mehr seine Stimme leihen. ...
Seine sonore Stimme prägt seit Jahren die US-Ausgabe der Show »South Park«: Soulsänger Isaac Hayes, der seit vielen Jahren den »Chef« in der TV-Satire spielt. Nun hat der 63-Jährige überraschend gekündigt. Schriftlich warf Hayes den Produzenten vor, sie machten sich »unangemessen« über Religion und Glaubensfragen lustig und erzeugten dadurch wachsende Intoleranz.

Pannepannepanne Isac Hayes. Was soll man da sagen? Diese Scientologen gehen mir so langsam auf die Eier. Vor Jahren hatten wir hier am Ort einen kleinen Disput mit den Brüdern. Schlimme Sache damals. Mafia ist ein Kindergarten dagegen. Vollpfosten.
Hayes hat selbst seine Stimme in der Serie für Jesus-Witze geliehen. Warum also dieser plötzliche Ritterschritt? Tom Cruise - Thetanzuchtbulle (etwas kleingeraten) - wurde in der Serie angepisst. Das konnte man nicht so stehen lassen. Die Zucht des neuen Menschen darf nicht lächerlich gemacht werden. Ich seid die personifizierte Widerlichkeit.

Diese Sekte gehört verboten - Holocaust auf geistiger Ebene!

image - RTL via Netzeitung
Dienstag 31. Januar, 2006
Donnerstag 06. Oktober, 2005

Ein Lied

Es gibt wirklich wenige Sendungen auf ARD oder ZDF die ich mit einer gewissen Regelmäßigkeit sehe. Jochim Bublath auf ZDF lasse ich mir, sofern es möglich ist, nicht entgehen. Die halbe Stunde am gestrigen Abend umriss die Problematik der überfischung. Die Thematik ist nicht erst seit gestern Abend bekannt, wurde aber hier klar in 30 Minuten zusammengefasst dargestellt.
Ich bin kein Globalisierungsgegner per se, aber bei solcher Menschenmanie kann man einfach nicht anders als einer zu werden. In jeder Supermarktkette bekommt man Räucherlachs, Shrimps, Meeresfrüchte in allen mögliche Variationen hinterher geschmissen. In der Tiefkühle findet sich der halbe Ozean - das ganze Jahr über. Weder Fleisch noch Fisch noch Gemüse findet Respekt vor dem Menschen. Es muss immer alles und jederzeit vorhanden sein. Global.

Und das Schlimmste: Wenn der Respekt fehlt, wandert das Ganze einfach irgendwann mehr und mehr in die Mülltonne. Hier ein paar Tomaten, die man zuviel kaufte, da ein halbes Kilo Hack, das schon wochenlang in der Kühle liegt. Die Biotonnen sprechen ein Lied. Das Globalisierungslied.
Donnerstag 07. Juli, 2005

0849

London. Ich würde mich doch sehr wundern, wenn es »Unfälle« sind.

Auszug DIE Welt: Zunächst wurde am Morgen um 08.49 Uhr die U-Bahn von einer Explosion getroffen, bei der nach Polizeiangaben mehrere Menschen verletzt wurden. Die Bahnpolizei meldete kurz darauf einen weiteren »Vorfall« in der U-Bahn.

Auszug Netzeitung: Zunächst war die Polizei von einem Kurzschluss im U-Bahn-System ausgegangen. PA schloss jedoch einen Anschlag nicht aus. In der U-Bahn sei mindestens ein Sprengsatz gefunden worden, hieß es unter Berufung auf einen Gewerkschaftssprecher.

08:49 Uhr. Hmm.
Freitag 10. Juni, 2005

Intern

Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: »Das ist technisch unmöglich!«
Sir Peter Ustinov †

Thank God, it's Friday!!!
Freitag 29. April, 2005

Mini-Nukes

bum!Auszug Yahoo!: Washington (AFP) - Die neuen taktischen Atomwaffen, deren Entwicklung von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld ins Auge gefasst wird, könnten einer offiziellen Studie zufolge verheerende Verluste unter der Zivilbevölkerung verursachen. Die Untersuchung des Nationalen Forschungsrats kommt zwar zu dem Schluss, dass die "Mini-Nukes" so gebaut werden können, dass sie bis zu 250 Meter tief in der Erde liegende Bunker knacken können. Auf der Oberfläche könnten sie aber zugleich mehr als eine Million Menschen töten, heißt es in der vom US-Kongress in Auftrag gegebenen Studie.
Entsprechend dazu eine Meldung von Gestern. Die USA würden rund 1000 Bunkerbrecher-Bomben an Israel verkaufen. Auszug Spiegel-Online: Der vorgesehene Verkauf werde "die Militärbalance in der Region nicht beeinflussen", hieß es in einer Mitteilung des Pentagons. Außerdem stütze das Geschäft "die Außenpolitik und nationale Sicherheit der USA", weil es helfe, "die Sicherheit eines freundlich gesinnten Landes zu verbessern, das eine wichtige Kraft für den wirtschaftlichen Fortschritt im Nahen Osten war und bleiben wird", heißt es weiter in der Mitteilung des Pentagon. Israelische Medien zitierten jedoch Militärexperten, die spekulierten, die Lieferung könnte auf die Vorbereitung eines israelischen Angriffs auf iranische Atomanlagen hindeuten. Ein Verkauf der Bomben an Israel müsse in Teheran als Warnung verstanden werden ...

»Kümmer' dich um dein Leben, dann kümmer' dich um uns.
Schäden können wir beheben, das ist nicht die Kunst.
Es geht nicht nur um dein Leben, sondern ob es ein Leben ist.« (Söhne Mannheims)
Eben!
Donnerstag 14. April, 2005

A/H2N2

nicht im HandelLeist geht die Meldung von fälschlich versandten Grippeviren durch die Presse. Die Vereinigung amerikanischer Pathologen hatte Proben des Influenza-Virus A/H2N2 fälschlicherweise an 3742 Labors in 18 Ländern (Quelle: NZZ), zwischen Oktober 2004 und Februar 2005, verschickt. Dieses Virus hatte 1957 eine Pandemie mit vier Millionen Toten ausgelöst, die erst 1968 abebbte. Auszug NZZ (via Rollinger, danke): Personen, die nach 1968 geboren wurden, hätten gemäß bisherigen Erkenntnissen keine oder kaum Abwehrkräfte gegen dieses Virus. Und die derzeitigen Impfstoffe gegen Grippe wirkten ebenfalls nicht dagegen. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) forderte - nach einem Hinweis der kanadischen Gesundheitsbehörte am 26.03.05 - die betroffenen Labore auf, das Virus umgehend zu vernichten. Belieferte Länder, respektive Labore, sind laut WHO (via NZZ): Bermuda, Belgien, Brasilien, Kanada, Chile, Frankreich, Deutschland, Hongkong, Israel, Italien, Japan, Libanon, Mexiko, Südkorea, Saudi Arabien, Singapur und Taiwan.

Die Vereinigung amerikanischer Pathologen liefert den Stoff für den neuen Grisham Bestseller. Darin wird auf diesem Weg versucht die amerikanische Wirtschaft über die Pharmaindustrie zu puschen, die ein Patent auf ein Serum gegen A/H2N angemeldet hat. Nebenbei und bis zur Auslieferung des Serums, wird der nahe Osten regelrecht vertikutiert.
Gute Story. Ich kauf mir das Buch. Es muss nur noch erscheinen.
Donnerstag 31. März, 2005

W.witz

Auszug Yahoo!: Washington (AFP) - Trotz der weltweiten Bedenken hat das Direktorium der Weltbank den bisherigen US-Vizeverteidigungsminister Paul Wolfowitz zum neuen Direktor der mächtigen Finanzorganisation gewählt. Der 61-jährige erhielt das erforderliche einstimmige Votum des 24-köpfigen Gremiums. Wolfowitz, der wegen seiner Rolle als intellektueller Wegbereiter des Irak-Kriegs umstritten ist, bekannte sich erneut zum Auftrag der Weltbank, die Armut in der Welt zu verringern.

Ich wollte diese Meldung noch vor dem 1. April fiebern - es ist also kein Aprilscherz. BBs (Bush Bonaparte) neue Weltordnung greift. Ein Falke - der dümmste - an der Spitze der Weltbank.
Dienstag 29. März, 2005

Feinstaub.Aber

Feinstaubdiskussion. En Vogue. Nicht zuletzt weil heute Morgen gemeldet wurde, dass München in 2005 die neue EU-Richtlinie hierzu 36-fach überschritten hat. Nebenbei bemerkt, auch andere Deutsche Städte streifen in ähnlicher Statistik (fast hätte ich Metropole geschrieben, aber dann besinnte ich mich das Beispiel Stuttgart - also strich ich Metropole wieder). Egal.
Ich wollte heute eigentlich dieses Thema meiden. Nicht weil es mich nicht interessierte, sondern weil ich dergleichen nicht toleriert hätte - nur heute natürlich, so kurz nach Ostern. Auf, respektive, im Mehrzweckbeutel, bespielt genau das, was bei solchen Diskussionen immer geschieht. Eine Ja-Aber-Diskussion, ohne das Thema erfasst zu haben: »Feinstaub ist gefährlich, Menschen sterben etc. Ja-Aber, die Raucher sind nicht besser mit ihren Zigaretten. – Eben! Und weil das so ist, kaufen wir kräftig weiter Dieselkarren, solange es Raucher gibt.«
Nein, ich hatte keine Lust auf eine «Ja-Aber-Diskussion». Die letzte im Fieber verlief in etwa so: »Die USA greifen den Irak an, Zivilisten sterben. Ja-Aber, Saddam Hussein ist auch nicht besser. Klar, und weil das so ist, bringen wir eben noch ein paar Zivilisten um, solange es Tyrannen gibt». Nö, nicht heute, nicht nach Ostern. Wenn selbst der Papst röchelt, machen mir Ja-Aber-Diskussionen auch keinen Spaß.

Vor Monaten fragte ich hier, warum Europaweit kein Verbot für Diesel-PKW in Städten erlassen wird (anstatt unsinnige Richtlinien zu stecken, die nicht eingehalten werden können). Heute frage ich, sind Raucher ebensolche Mörder wie Dieselfahrer?
Wer die Frage nicht versteht, kann sich ja einreden ich sei ein Ausländer (stimmt); also der Deutschen Sprache nicht mächtig. Einen Vorteil muss man ja haben - als Kanakster.
Montag 21. März, 2005

Cousteau.3D

Haie 3D - Cousteau jun.Auzug Yahoo!: Canberra (AP) Ein sechs Meter großer Hai hat einen Taucher vor der australischen Westküste attackiert und in zwei Stücke gerissen. Der 26-jährige Matrose eines Charterboots war am Samstag mit einer Gruppe von Touristen vor den Abrolhos-Inseln beim Schnorcheln. Der Mann sei sofort tot gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Seine Leiche konnte bis Sonntag nicht geborgen werden.

R.I.P. - Keine gute Art aus dem Leben gerissen zu werden.
Passend dazu natürlich der neue Film aus der Cousteau-Schmiede. Haie 3D - Start am 24.03.2005. Auszug CineStar-Imax: Machen Sie Bekanntschaft mit dem Weißen Hai, Hammerhai, Walhai und vielen anderen Meeresbewohnern. Erleben Sie Haie, wie sie wirklich sind - nicht als hinterhältige, Menschen-fressende Ungetüme, sondern als wilde, faszinierende und gefährdete Tiere, die bereits Millionen von Jahren vor den Dinosauriern existierten.
Ein Kameramann Cousteaus sagte unlängst in einem Interwiev, die Bestätigung Haie seien keine Menschenfresser, ergebe sich aus der Tatsache, dass die Cousteauriege diesen Film ohne jeglichen Schutz gedreht hätte. Cousteau - unerschrocken, weltfremd und immer für ein paar Euro gut. sic!
Montag 28. Februar, 2005

Papier

Am vergangenen Samstag war wieder Altpapiersammlung. Wir allein brachten am Vorabend ca. 10Kg Papier runter an die Straße. Als ich am Samstagabend von einer Versammlung zurückfuhr, war das Altpapier noch nicht gänzlich abgesammelt. Ich weiß nicht wie viele Tonnen es waren und, wie viele Tonnen es das nächste Mal sein werden. Zeitungen, Infoblätter, Zeitschriften, Verpackungsmaterial; ganze Wälder liegen an solchen Samstagen an der Straße. Papier wird bekanntlich meist aus Holz gewonnen. Leider, denn Papier kann billiger und besser aus Nutzhanf produziert werden:
Hanfpapier
Der für die Herstellung von Hanfpapier benötigte Zellstoff wird aus der Pflanze Nutzhanf (nicht zu verwechseln mit Medizinalhanf = Rohstoff für die illegale Droge Haschisch) gewonnen. ... Anders als Papier aus Holz, werden durch Hanfpapier Baumbestände geschont. Die Fasern des nachwachsenden Rohstoffs Hanf sind dreimal so lang wie Holzfasern und machen das Papier deshalb stabil und widerstandsfähig. Außerdem macht die helle Farbe der Hanffaser das Papier ganz natürlich weißer, ohne dass es gebleicht wird. ... Dennoch ist die Herstellung von Hanfpapier derzeit in Deutschland von untergeordneter Bedeutung. Nachteilig ist nämlich, dass Hanf nicht das ganze Jahr über geerntet und auch nurschlecht gelagert werden kann.

Ich verstehe nicht warum z. B. der Staat hier nicht eingreift. Diese Frage geht speziell an die Fraktion BüNDNIS 90/DIE GRüNEN.
Mittwoch 16. Februar, 2005

Pulchritudo

© Kirsten Achenbach Auszug Geoscience-online: Das Bild ist enstanden in der Antarktis südlich des Polarkreises. Wellen, Wind und Sonne haben den Tafeleisberg in jahrelanger Arbeit zu einer Skulptur geformt, die einem Triumphbogen gleicht. Besonders beeindruckend ist es diese ca. 30 Meter hohe Brücke aus dem Zodiac zu erleben. Klein und zerbrechlich fühlt man sich, wenn die Wellen gegen den Eisberg gischten. Tafeleisberge entstehen nur in der Antarktis, den nur hier sind die Gletscher so breit, dass sich das Eis weit ins Meer schiebt, ohne abzubrechen. ...
Mittwoch 16. Februar, 2005

Go.Kyoto

ErdeWährend Bush 300 Milliarden Dollar für Kriegsspiele verschwendet, versucht der Rest der Welt dieselbe zu erhalten. Nach sieben Jahren tritt nun endlich das Kyoto-Protokoll auch ohne Zustimmung der USA und Australien in kraft. Möglich wurde es nicht zuletzt durch Putins Unterschrift.

Inwieweit die Wirtschaft der USA diese Isolation zu tragen fähig ist, wird sich zeigen. Lange wird sich Krieg als tragender Wirtschaftsfaktor nicht rechnen können, auch wenn mögliche Fronten auf Jahrzehnte gesichert scheinen.
Dienstag 15. Februar, 2005

Salbei

Auszug Yahoo!: Mannheim (dpa) - Würde in nächster Zeit ein neuer Papst gewählt, dürfte sich der deutsche Kardinal Joseph Ratzinger nach Auffassung eines Vatikan-Journalisten Chancen ausrechnen. »Kardinal Ratzinger könnte sicher im ersten Wahlgang schon einen Großteil der Stimmen auf sich vereinen.«

Ach, die Hölle ist schon zugefroren?
Freitag 28. Januar, 2005

Forte

stompIn der Küche, wo der Wind geht, schlackern die Rollläden.
Sechzig Jahre sind vergangen, seit 1945 - denkt man.

Themawechsel.
Auszug Netzeitung: Der UN-Koordinator für Nothilfemaßnahmen, Jan Egeland, hat an die reicheren Staaten appelliert, den Menschen in Afrika ebenso großzügig helfen wie den von der Flut betroffenen Ländern in Asien. »Afrika ist der Kontinent der Herausforderungen, der Kontinent der Dramas und der vergessenen und vernachlässigten Krisen, denen sich eine gestärkte Welt stellen muss«, sagte Egeland am Donnerstag in New York. Die Welt sei «reich genug», sagte Egeland zu Journalisten. «Wir haben wenigstens 40 bis 50 Länder, die Kinder in Afrika impfen und ernähren könnten» ... Nach Beratungen mit dem Weltsicherheitsrat in New York erinnerte Egeland daran, dass in Afrika Jahr für Jahr Hunderttausende Menschen aus Mangel an Nahrung, sauberem Wasser und Medikamenten sterben.

Stimmt.
Die Welt ist reich genug. Schon immer.
Dienstag 25. Januar, 2005

Bill.geb's

Auszug Yahoo!: Seattle (AP) Microsoft-Gründer Bill Gates spendet 750 Millionen Dollar (574 Millionen Euro) für Impfprogramme in den Entwicklungsländern. Die Summe soll nach seinen Worten über zehn Jahre verteilt und der Globalen Impfallianz zur Verfügung gestellt werden. »Mit dieser großen Zuwendung können Hunderttausende Menschen vor dem Tod gerettet und Behinderungen und Leid verhindert werden«, erklärte der Vorsitzende der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Lee Jong-Wook, der auch Vorsitzender der Globalen Impfallianz ist. Die vor fünf Jahren von Bill Gates und seiner Frau Melinda gegründete und nach ihnen benannte Stiftung ist eine der größten und großzügigsten der Welt.

Beachtlich, lobenswert.

Vielleicht ein neuer Slogan für Microsoft: Microsoft - für gesunde Menschen am PC!
Freitag 21. Januar, 2005

Caelum

Irgendwann lernte ein Jeder, dass das Weltklima vor der Industrialisierung von zwei Elementaren und einem Gestirn abhing - als da wären Salz, Wasser und die Sonne. Wer eine Eiszeit einläuten will, braucht nur den Salzgehalt unserer Ozeane verändern. So viel zu Grundschule.
Jetzt kommt das Gymnasium:
Sea Salt Aerosol Production
Mechanisms, Methods, Measurements, and Models
Von Ernie R. Lewis und Stephen E. Schwartz

Geophysical Monograph Series, Volume 152,
ISBN 0-87590-417-3, AGU Code GM1524173

Einfach mal rein-lesen.
Freitag 07. Januar, 2005

Retono

Retono by Verónica GuzmánEs stimmt, aus welcher Richtung ich es auch sehen will.
Wenn man die aktuelle Opferbereitschaft bezüglich Spenden für Südostasien betrachtet, will man den Hut ziehen und kann das Ganze nur gut heißen. Es passiert nicht oft, dass die Gesellschaft so direkt zu einer Notlage reagiert. Betrachtet man den letzten Satz genau, steckt hinter Lob auch Tadel, und dieser muss ausgesprochen werden.
Keine Frage, jeder Cent der für Südostasien gespendet wird, ist ein gutes Werk und wird dringend benötigt. Doch nicht nur in Südostasien leiden Menschen an Hunger und Tod; Im Sudan z. B. starben weit mehr als eine Million Menschen an solchem. Hierzulande wurde darauf weder auf Böller verzichtet, noch veranstalteten SAT1 und ZDF mit der Bild eine absolut glanzvolle Spendengala, die ihresgleichen sucht. Die Medien berichten nur am Rande, von diesen ebenso schrecklichen wie tödlichen Katastrophen, die sich seit Jahrzehnten durch unsere Zeit ziehen.
überlege ich woran das liegen könnte, komme ich nur zu einem Ergebnis. Während das weltweite Leiden von Menschen selbst verursacht wird, ist das aktuelle in Südostasien eine von der Natur erzwungene. Die Menschheit zeigt, wie sie auf eine Bedrohung von außen reagiert, während sie die selbst produzierte ignoriert. Also ist es wahr wenn man sagt, der Weltfrieden werde erst durch eine fremde Bedrohung erwirkt werden können. Vielleicht sollten wir uns nächste Weihnacht feindliche Aliens wünschen, damit die Menschheit zusammen kommt. Man rufe dem Papst zu, für ein Gebet in Richtung Mars; Es könnte die Welt retten.

Image by Verónica Guzmán (Retono)
Donnerstag 30. Dezember, 2004

Help.line

0900 - 100 2005 oder UNICEF Spendeninfo
5 Euro - die fast jeder hat!

«5,00 EUR pro Anruf aus dem deutschen Festnetz; davon kommen 4,47 EUR der Arbeit von UNICEF im Krisengebiet zugute; Die Spende wird von Ihrer Telefonrechnung abgebucht.»
Freitag 05. November, 2004

Arafat

Es ist noch unklar ob Jassir Afrafat nun wirklich gestorben ist. Wahrscheinlich wird er nur noch künstlich am Leben gehalten. Was aber, wenn er wirklich für Selig erklärt wird?
Sein Tod könnte, so traurig das für sein Leben klingen mag, zur Hoffnung für ein Palästina werden. Ariel Sharon hätte keine Möglichkeit mehr, sich Verhandlungen zu verweigern und müsste seine harte Linie gegenüber der palästinensischen Autonomie Behörte aufgeben.
Berg ArafatArafat. Zu diesem Namen fällt mir eine schöne Geschichte ein, die (weitgehendes) bei Muslimen- und Judengelehrten bekannt ist. Am 17.03.2004 schrieb ich schon einmal hier auf:
Als Gott Adam und Eva aus dem Paradies verbannte, setze er beide getrennt von einander auf die Erde. Da Adam Eva liebte und sie ihn, suchten sie sich. Gott war erzürnt und ließ sie irren. Als Adam 3.000 (manche sagen es wären 300 ) Jahre gesucht hatte, betete er am Hügel Arafat: Im Namen von dem Einen, dessen Name am Himmel geschrieben stehe, solle Gott doch seinem Versprechen gedenken und ihn zu Eva führen, damit sie sich mehren könnten. Und Gott erbarmte sich in dessen Namen.

Nachtrag:
Eben höre ich wie die israelische Führung auf Arafats Wunsch nach einer Beisetzung in Jerusalem reagiert. «In Jerusalem wären (würden) jüdische Könige begraben, keine arabischen Terroristen.»
Wenn Israel diesem Wunsch nicht nachkommt, wird in Jerusalem bald mehr zu begraben sein, als Israel herzugeben hat für seine Königsgräber.
Mittwoch 03. November, 2004

Babylon

http://www.pcuf.fi/~jugezo/pix/babylon.jpg Die US-Wahlen sind vorbei. Das Ergebnis ist zwar noch nicht amtlich, doch scheint Georg W. Bush sein Amt bestätig zu bekommen. Sicher ist aber auch, dass ein negatives Ergebnis von keiner Seite akzeptiert werden wird. Schon gestern war von Wahlbetrug und ähnlichem zu hören.
Wer auch am Ende gewinnt und sich Präsident der USA nennen wird, regiert ein Land dessen Einwohner ihren Grundrechten entgegen leben. Dass jetzt keine klare Entscheidung gegen den Amtsinhaber vorliegt, zeigt, wie die einstmals als amerikanischer Traum bekannte Zivilhaltung zerstört worden ist. In den Dreißigern des letzten Jahrhunderts wählte das deutsche Volk ähnlich gegen jede Vernunft. Die Propagandamaschine lässt sich nicht nur vergleichen, sondern steht auf denselben Säulen. Das Volk, die US-Bürger, stellen sich mit einem solchen Ergebnis vor der gesamten Welt ins Abseits. Auch wenn Kerry durch letzte Tricks das Oval-Office betreten könnte, reicht die Tatsache dass Senat und Repräsentantenhaus fest in republikanischer Hand sind um ihn jetzt schon zum schwächsten Präsidenten aller Zeiten zu erklären.
Der US-Botschafter in Berlin erklärte jüngst, dass Bush Deutschland und Frankreich abgeschrieben habe. Wenn Bush im Amt bleibe, werde er seine Freunde (die Allianz der Willigen) begünstigen und seine Gegner mit harter Hand strafen. Was das für Europa bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen. Sollte hier keine Einigkeit herrschen, wird Europa einmal mehr zum Parkplatz der USA. Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist Abhängig und nur eine Bushnahe-Regierung schafft hier Butter aufs Brot. Wer in Deutschland arbeiten will, wird Stoiber wählen müssen. Punkt. Wirtschaftlich könnte nur China die nächsten Jahrzehnte eine Rettung bedeuten. Nur dieser Absatzmarkt wird Europa eine relative Selbständigkeit garantieren.
Mit einer geschwächten UNO wird es kaum zu verhindern sein, dass die USA ihre Wirtschaftlichkeit durch Rüstung und Krieg stärkt. Der Nahen Osten bleibt der Garant für Off-Roader in US-Großstädten. Iran, Syrien werden sich jetzt schon auf einen Einfall der US-Truppen vorbereiten.

Image: http://www.pcuf.fi/~jugezo/pix/babylon.jpg
Donnerstag 28. Oktober, 2004

Miss.Freedom

Freiheitsstatue - wie sie sich fühlt




Happy Birthday!!!
Stichwort-Wolke

fieber kategorien

Θ ebonal
Θ menschlich
Θ xelllich
Θ gesellschaftlich
Θ fiebrig
Θ wochenstart
Θ musikalik
Θ poli
Θ edith
Θ sportlich
Θ geonal
Θ tech
Θ -100
Θ laz

archiv

Θ 2017: Dez
Θ 2016: Okt
Θ 2015: Feb
Θ 2015: Jan
Θ 2014: Dez
Θ 2013: Mai
Θ 2013: März
Θ 2012: Feb
Θ 2011: Nov
Θ 2011: Okt
Θ 2011: Sep
Θ 2011: Aug
Θ 2011: Jul
Θ 2011: Jun
Θ 2011: Mai
Θ 2011: Apr
Θ 2011: März
Θ 2011: Jan
Θ 2010: Okt
Θ 2010: Sep
Θ 2010: Aug
Θ 2010: Jul
Θ 2010: Jun
Θ 2010: Mai
Θ 2010: März
Θ 2010: Feb
Θ 2010: Jan
Θ 2009: Dez
Θ 2009: Nov
Θ 2009: Okt
Θ 2009: Sep
Θ 2009: Aug
Θ 2009: Jul
Θ 2009: Jun
Θ 2009: Mai
Θ 2009: Apr
Θ 2009: März
Θ 2009: Feb
Θ 2009: Jan
Θ 2008: Dez
Θ 2008: Nov
Θ 2008: Okt
Θ 2008: Sep
Θ 2008: Aug
Θ 2008: Jul
Θ 2008: Jun
Θ 2008: Mai
Θ 2008: Apr
Θ 2008: März
Θ 2008: Feb
Θ 2008: Jan
Θ 2007: Dez
Θ 2007: Nov
Θ 2007: Okt
Θ 2007: Sep
Θ 2007: Aug
Θ 2007: Jul
Θ 2007: Jun
Θ 2007: Mai
Θ 2007: Apr
Θ 2007: März
Θ 2007: Feb
Θ 2007: Jan
Θ 2006: Dez
Θ 2006: Nov
Θ 2006: Okt
Θ 2006: Sep
Θ 2006: Aug
Θ 2006: Jul
Θ 2006: Jun
Θ 2006: Mai
Θ 2006: Apr
Θ 2006: März
Θ 2006: Feb
Θ 2006: Jan
Θ 2005: Dez
Θ 2005: Nov
Θ 2005: Okt
Θ 2005: Sep
Θ 2005: Aug
Θ 2005: Jul
Θ 2005: Jun
Θ 2005: Mai
Θ 2005: Apr
Θ 2005: März
Θ 2005: Feb
Θ 2005: Jan
Θ 2004: Dez
Θ 2004: Nov
Θ 2004: Okt
Θ 2004: Sep
Θ 2004: Aug
Θ 2004: Jul
Θ 2004: Jun
Θ 2004: Mai
Θ 2004: Apr
Θ 2004: März
Θ 2004: Feb
Θ 2004: Jan
Θ 2003: Dez
Θ 2003: Nov
Θ 2003: Okt
Θ 2003: Sep
Θ 2003: Mai
Θ 2003: Apr
Θ 2003: März
Θ 2003: Feb
Θ 2002: Mai
Θ 2002: Apr
Θ 1966: Nov

menü


background-image

Elvis Presley 

wir lesen


mod

busy surviving 

link.listen

blog
gnogongo 

Serokratie 
Jawl 


stuff

Valid XHTML 1.0!  
Valid CSS!  
Blogverzeichnis  
Blogverzeichnis - Bloggerei.de  
XML-Feed (RSS 1.0)  
XML: Atom Feed