Montag 29. September, 2008

Amerika

Manche Werbung geht ganz schön nach hinten los. Aktuell sind da zwei deutsche Automarken zu nennen. Bei der ersten habe ich den Eindruck bekommen, das Ding fahren nur Idioten - «... und ein Löffelchen für den Ulli» -, während ich bei der anderen, die ich auch selbst fahre, überlege, warum man für ein paar Kilometer 5.2L Kraftstoff verbrauchen muss. Aber, lassen wir das. Kommen wir zum Thema:
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Freitag 26. September, 2008

PID

Wird sind elfstellig identifizierbar. Ein Leben lang.
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Mittwoch 03. September, 2008

Leben

Ein syphatischer Mensch erzählt seine GesichteEine der Geschichten die ich aus Berlin mitgebracht habe, ist seine. Ein absolut freundlicher Mensch - so wie alle, die ich dort kennen lernen durfte.
Ende Siebzig kam er als Austauschstudent in die DDR - eine Möglichkeit dem Desaster, dem Horror dass sein Land befallen hatte, zu entgehen. Fachlich entsprach das Studium nicht ganz seinem Niveau, aber es war besser als an der Front zu sterben. Dann kamen Gerüchte auf, man würde die eritreischen Studenten bald wieder zurück in ihre Heimat schicken. Für ihn stand fest, dass er weiter flüchten musste - egal wohin, nur nicht zurück. Er hatte erfahren, dass man als Austauschstudent eine Ausreisegenehmigung in andere kommunistische Länder bekommen konnte - vorausgesetzt man hatte Urlaub und dort Bekannte. Er und eine Mitstudentin aus seiner Heimat reichten ein solches Gesuch ein, nachdem er sich eine Adresse aus einem Prager Stadtplan ausgesucht hatte. Dort lebe, so behaupteten sie, ein Bekannter aus ihrer Heimatstadt - ebenfalls Student. Sie bekamen die Erlaubnis, mussten mit einem Formular aufs Amt um es abstempeln zu lassen. Der zuständige Beamte war abgelenkt und stempelte das Ding ohne das Ausreiseziel einzutragen. Gold wert, damals.
Ein Bekannter riet, sie sollten über Ostberlin in den Westen - schließlich könne man nicht einfach so über die Grenze spazieren-, weshalb sie sich dorthin begaben. Sie hatten sich das einfacher vorgestellt als es dann war. Ostberlin beeindruckte durch seine Größe, die sie in dieser Art bisher nicht gesehen hatten. Keine Ahnung wo die Grenze war und wie man sie überqueren konnte, irrten sie durch die Straßen. Sie nahmen sich ein Zimmer und er traute sich dann, jemanden zu fragen. Sie müssten in den Westen auf Besuch, hätten eine Ausreisegenehmigung. Anders als erwartet, gab man ihnen einfach Auskunft wo und wie der Bahnhof zu erreichen sei. Außerdem bat man sie, ein paar Kleinigkeiten mitzubringen und steckte sie in eine U-Bahn. Eine halbe Stunde später stiegen sie in Westberlin aus. Alles anders. Volle Straßen, Menschen, Autos, Lichterketten, laut.
Seine Bekannte hatte in ihren Schuhen mehrere hundert Doller versteckt, mit den sie sich dann am Flughafen zwei Tickets kauften. Am Zoll dann passierte was passieren musste. Sie wurden festgenommen da in ihren damals noch äthiopischen Pässen, keine Einreise gestempelt war. Man würde sie wieder in den Osten schieben, bekamen sie als Antwort auf ihre Fragen. Er versuchte den Beamten klar zu machen, dass sie von dort geflüchtet waren. Worauf sie dann als solche eingestuft wurden - 1980.

Natürlich ist das nur eine Kurzversion seiner Erzählung. Was fehlt ist die Lebhaftigkeit, mit der er sie erzählte. Besonders der Part als sie in Westberlin ankamen, hilflos aber frei, nicht wussten wohin, was man jetzt machen musste, sich nicht trauten jemanden zu fragen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie und was ich damals getan hätte. Der Sprache nicht mächtig, eine andere Hautfarbe.

Heute, ist Eritrea wieder ein freies Land. Heute, lebt er wieder in seiner Heimat und ist hier nur zu Besuch.
Samstag 30. August, 2008

Ost.west

Bei gutem Wetter hier EspressoWenn man sagt man ist in Berlin, ist das so eine Sache.
Klar ist, dass so Teile wie Neu-Köln und Marzahn bestimmt zu Berlin gehören. Ab Prenzlauer Berg Richtung Osten, ist das Ding dass sich danach Berlin nennt, für mich unerträglich. Geht gar nicht.

So, jetzt trink' ich hier gemütlich meinen Espresso weiter.
Mittwoch 06. August, 2008

Enola Gay

Enolay Gay - der Bomber der die Little Boy am 06.08.1945 über Hiroshima abwarfEnola Gay, you should have stayed at home yesterday; words can't describe the feeling and the way you lied.
These games you play, they're gonna end in more than tears someday; Enola Gay, it shouldn't ever have to end this way!
It's 8:15, and that's the time that it's always been. We got your message on the radio, conditions normal and you're coming home.
Enola Gay, is mother proud of little boy today; this kiss you give, it's never ever gonna fade away.
(Enola Gay - OMD)


Heute vor 63 Jahren warfen die USA die Little Boy genannte Atombombe auf Hiroshima.
Die USA wollten damals keinen Frieden, sie wollten den Sieg: Nicht allein wegen dem unglaublichen Schaden den beide Atombomben 1945 anrichteten - nie zuvor und danach wurde mit einem Schlag so viele Leben ausgelöscht - zählen sie zum grausamsten Akt, in der Geschichte der Menschheit, sondern auch wegen der Tatsache, dass Japan sich Wochen zuvor zu Friedensverhandlungen bereit erklärt hatte.
Mittwoch 09. Juli, 2008

holly.heim

Man kann ja nicht sagen dass einem langweilig wird auf diesem Planeten. Mein Lehrling fuhr heute durch Giengen zum Großhändler. Er rief mich unterwegs an, um mir aufgeregt zu erzählen dass «hier alles gesperrt» sei. Ein Hubschrauber stehe auf der Straße, Männer in weiß würden gerade zwei Autos abdecken - Hollywood pur. Minuten später rief er wieder an und meinte, es wäre eine Schießerei gewesen. In der Zwischenzeit wurde ich durch den Heidenheimer Clark Cent* aufgeklärt, dass ein Türke seine Frau abgestochen und sich selbst danach umzubringen versucht habe.

Was für arme Seelen ...

* Clark Cent ist bekanntlich die geheime Identität von Supermann und arbeitet als Reporter bei der lokalen Zeitung. Ich darf hier also verständlicherweise seinen richtigen Namen nicht nennen.

Nachtrag: Kurz vor Ladenschluss wird berichtet, dass der Türke gegen einen Russen zu tauschen sei.
Samstag 05. Juli, 2008

Greise

Man weiß um die Klagen älterer Menschen, wenn es um Freundlichkeit geht. Sie fühlen sich von der respektlosen Jugend ebenso behandelt. In öffentlichen Verkehrsmittel werden ihnen keine Plätze angeboten, auf der Straße werden sie nicht gegrüßt und überhaupt ...
Mag sein, dass das in Einzelfällen sogar zutrifft. Ich mache eine andere Erfahrung. Der Schwabe würde sagen, dass die Arschlöcher früherer Tage nun alt aber nicht minder Arschloch geworden sind. Die Fraktion der Nichtzurückgrüßer, drängt sich mit spitzen Ellenbogen in der Bäckerei vor, spielt im Straßenverkehr Kamikaze und lässt keine Gelegenheit zum Maulen aus.

Schlimm.

Gott sei Dank', werden auch freundliche Menschen älter.
Dienstag 01. Juli, 2008

e.ON

Dass e.ON seine Kunden für dumm verkauft, ist ja kein Geheimnis. Dachte ich zumindest. Leider muss ich immer wieder auf Menschen treffen, die sich von schönen Bildern und Worten einlullen lassen. Man könnte es mit der Alice-Werbung vergleichen - wo Frau wegen Brett Pitt und Mann wegen dieser hübschen Kanadierin einen Vertrag abschließt, ohne Hintergründe zu kennen - wenn es nicht so schlimm wäre. Schlimm ist nämlich die Art wie e.ON sich als Weltverbesserer ins falsche Licht stellt. Eine ruhige Stimme erzählt von erneuerbaren Energien (nachhaltigen Energiequellen), während man von schönen Bildern geblendet wird. E.ON, denkt man, tuen was für die Umwelt, liefern saubere Energie, sind Menschenfreunde.
Das Gegenteil ist der Fall. E.ON baut aktuell in Antwerpen ein Kohlekraftwerk, weitere sind in Großkrotzenburg und anderswo geplant.
Verheimlichen «tut» die Werbung das nicht. Es wird nur nicht darauf hingewiesen. Man spricht lieber davon dass man 10% in nachhaltige Energiequellenund -Forschung investiert. Das hört sich besser an, als würde man sagen dass man 90% fossile Energien bei einem Wirkungsgrad von durchschnittlich 30% verbrennt und damit zu den Hauptverpestern auf diesem Planeten zählt.

Wer bei E.ON oder «e wie einfach» (e.on für Arme) einen Vertrag abschließt, ist dumm wie ein Stück Rohrzucker morgens um vier und stinkt aus dem Mund nach Maggi!
Samstag 14. Juni, 2008

Begegnungen

Schöngeist - 16 - BegegnungenIch war heute zwar schon außer Haus, hatte aber den Briefkasten nicht geleert. Eben finde ich den - schon vor Wochen bestellten - Schöngeist darin.
Irgendwie hatte ich es schon vergessen ...

Na ja, lieber zu spät, als gar nicht. Und Frühling ist ja immer noch.

Frische Farben, diesmal.
Mittwoch 04. Juni, 2008

Milch

Gerade kam in den Nachrichten, LIDL erhöht seine Preise für Milch und Butter. Man würde die Nöte der Bauern verstehen und deshalb entsprechend reagieren. Der Bauernverband ist glücklich.
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Freitag 30. Mai, 2008

Sand

In den letzten Tagen musste man hier in Süddeutschland niemanden in die Wüste schicken, denn die Wüste kam zu uns. Wir hatten den Himmel voller Sand. Feiner Sand, der sich überall absetzt: In Nasen, Augen, auf Autos, Möbel, in Haaren ...

Die Sahara kommt näher. Zeit dass wir unsere Esel Kamel nennen.
Freitag 30. Mai, 2008

Milch

Nicht dass ich etwas gegen Bauern hätte, was aber aktuell passiert ist mehr als lächerlich. Jahrzehntelang forcierte man den Handel und stellt sich jetzt dagegen, weil das Ding so langsam aus dem Ruder lief wie es eben laufen musste. Am Ende ist es wieder der Konsument der dafür bezahlen wird, weil niemand den Hals voll bekommen konnte.
Der kluge Verband hätte vor Jahren eine bedachte Kontrolle wirken lassen müssen, anstatt Gewinn optimiert zu handeln. Jetzt stellt man sich als ausgebeutetes Opfer dar? Am Ende wird es wieder wie es vorher war - nur dass der dumme Konsument eben noch mehr zur Ader gelassen wird. Der Handel wird nicht auf seine Gewinnmaximierung verzichten - und der Bauer als Teil dessen, entsprechend produzieren.
Donnerstag 29. Mai, 2008

Kassen.Dieb

Man hätte die Kasse geklaut und ein paar Wochen davor sei die Digitalkamera verschwunden.
Es geht um eine Arztpraxis - kein Supermarkt oder ähnliches. Man geht davon aus, dass der Dieb ein Patient war.
Jetzt wird der Standort der Kasse per Kamera überwacht - 24h Mitschnitt in Farbe, hochauflösend.

Kann man sich das vorstellen: Ein Patient greift hinter die Theke und läuft mit der Arzt-Kasse aus dem Gebäude?
Mittwoch 28. Mai, 2008

Geseil.innen

Das Erstaunliche ist wie Frauen die sich als Selbstbewusst geben und auftreten, meist nur Geiseln eines kranken Vollpfostens sind. Ich mache diese Erfahrung nun schon Jahrzehnten und irgendwie scheint es nicht besser zu werden, da draußen.

In Konya las ich einen Spruch - den da irgendein Derwisch angenagelt hatte -, der mich bis heute nicht loslässt: «Entweder sei wie du aussiehst, oder du sieh aus wie du bist».
Montag 26. Mai, 2008

MM

Ich bin bestimmt kein Fan von Mark Medlock - nicht meine Welt.
Aber hey!, gut gemacht! Scheint richtig Eier zu haben, der Mensch. ;-)
Freitag 16. Mai, 2008

Yahoo!mo

Es ist ja kein Geheimnis, ich mag Yahoo! - zumindest als Startseite. Der Such- und die sonstigen Dienste dahinter gehen jedoch komplett an mir vorbei.
Was zurzeit beobachten werden kann ist, dass sich im Hause Yahoo! so einiges »tut«. Technisch gesehen, wird ganz schön geflutet. Das Busserln mit Google scheint ein paar Gene assimiliert zu haben.

Ach ja, nebenbei erwähnt dürfen Homosexuelle in Kalifornien jetzt offiziell heiraten. Mr. Zap-Zero-Killer ist zwar dagegen, konnte es aber nicht aufhalten.
Die andere Frage die ich hier stellen will - weil's interessant ist: Gibt es schon geschiedene »Homoehen«? Weiß jemand darüber zu berichten?
Mittwoch 14. Mai, 2008

Kühlschrank

Der Kühlschrank von Siemens war der letzte Stromfresser in meiner Wohnung. Ich wollte das Ding eigentlich schon lange austauschen - hatte aber bis jetzt keine Gelegenheit dazu gefunden. Bis jetzt. Bis eben. Endlich ist das Ding abgeschaltet - wahrscheinlich für immer.
Der Neue ist grau-silber, leise und Klasse A. Der Alte taut gerade ab und weicht im Platz einer Spülmaschine; denn den Neuen stellte ich anders.
Ich bin gespannt auf die Stromabrechnung im nächsten Jahr. Seit meinem Einzug hier konnte ich den monatlichen Abschlag fast dritteln. Natürlich verbraucht die Spülmaschine ebenso Strom - ich denke aber, das relativiert sich mit dem Eingesparten vom neuen Kühlschrank.
Dienstag 13. Mai, 2008

Skandal

Wie das Frühstücksfernsehen unter aller sau.ber recherchierter journalistischer Kraft herausgefunden hat, spielte Franjo Pooth in seinem Büro oft stundenlang mit einer Play-Station. Ferner hätte seine Firma KFZ geleast.
Oh Gott!, wie schlimm!
Mittwoch 07. Mai, 2008

Fritzl

Wird wohl nicht lange dauern, bis die ersten Fritzl-Witze ...
Josef Fritzl - Foto dpaDer Fall Fritzl zeigt wie amputiert unsere Justiz ist. Wie könnte man so einen Menschen bestrafen? Er lebt in seiner eigenen Welt, zu der weder Gesellschaft noch Umfeld Einfluss haben.
Fritzl habe sich über seinen Anwalt beschwert, heißt es heut in den Medien. Er fühle sich ungerecht behandelt, schließlich sei er kein Monster und begründet dies mit dem Umstand, dass er seine Opfer nicht getötet habe. Das zeigt, wie dieser Mensch zu sich und seiner Tat steht - wenn jemand sich rechtfertigt, sieht er sich im Recht.
Was passiert wenn wir, die Gesellschaft durch die Justiz, solche Täter bestrafen? Nichts. Außer dem Umstand den Täter aus dem öffentlichen Verkehr gezogen zu haben, bleiben Tat und Opfer ungesühnt. Die Realität zeigt auch, dass die herrschende Gesetze nicht präventiv wirken. Nicht wirken können. Was sie aber sollten, denn auch dazu sind sie erdacht worden.
Wie bestraft man also Menschen die Fritzls - oder besser, wie sühnt man die Opfer? Kann man das überhaupt - ist die Justiz dazu fähig?
Donnerstag 10. April, 2008

Telemedial

Was für ein Arschloch, dachte ich gestern. Ich bin gegen körperliche Gewalt, der Typ aber gehört 24/7 durchgehend ausgepeitscht.
Da ich kein «Kabel» mehr habe, suchte ich gestern TV-Sender über Satellit. Zuerst dachte ich es sei irgendeine Bloßstellung oder Talentsuche - denn da stand ein übergewichtiges Etwas vor der Kamera und sang irgendwas von «die Tod» die ihn segnen solle, damit er länger leben könne. Ich hatte ja Mitleid, weil man nicht auf Kosten von Minderbemittelten Späße macht - und genau so sah mir der Typ aus. Vielleicht einer aus der Lebenshilfe ... egal. Nein, alles echt.
Später saß er am «Orange Table» mit zwei weiteren Vollpfosten und ... man kann's eigentlich gar nicht erzählen was für eine Scheiße die drei von sich gaben. Vergleichbar vielleicht mit Einäugigen die Blinden etwas von dreidimensionales Sehen vermitteln wollen. Das Ganze begleitet mit Aufforderungen zu spenden. Telefonisch ... aus Deutschland 10 EUR pro Minute, Schweiz nur 57 SF im selben Zeittakt.

Schlimm ist nicht dieser Vollidiot, schlimm ist dass es da auch aktive Zuschauer gibt. Menschen die diesen Vollpfosten finanzieren... und den Bockmist glauben, den er und seine Mitidioten verbreiten.
Freitag 04. April, 2008

resist.war

Kaum ein Fotoblog dass ich wirklich liebe - Ziboys Seite hat es mir aber seit Jahren angetan.


Diese Aufnahme spricht für sich selbst.

Ich denke, es ist ein schönes Foto um das Wochenende einzuläuten.

Besonders gefällt mir, dass der Herr im Vordergrund ein Barett trägt. Doppelt protestiert, würde ich sagen.


image - © Ziboy.com #8720496.jpg
Donnerstag 03. April, 2008

Straßen

Ich bin verzweifelt. Edith hat soeben heraus gefunden, dass sie sich nicht kratzen muss. Das macht uns beiden Sorgen - aber davon vielleicht später. Irgendwann.
Vor allem war Deutschland bekannt für seine Straßen. Das ist mein Ernst. Wer immer dachte dass Deutschland global in erster Linie für Bier und sonstigen Innovationen bekannt gewesen ist, täuscht. Deutschlands Straßen waren eine Legende. Sind. Denn was man heute hierzulande vorfindet, grenzt schon an anatolischer Kunst: Wie «wildschönes Mosaikwerk» ziehen sich gestopfte Schlaglöcher durch unsere Städte. Keine Hügelstraße ohne in falten geschobenes Asphalt darüber.
Als Kinder lauerten wir immer im Wald nach Traktoren-Spuren, weil man in dem Regenwasser darin Molche oder Kaulquappen finden konnte. Heute könnten sich Karpfen in den «Schlaglochseen» unserer Straßen tummeln. Schade.
In den Siebzigern fuhren wir einmal mitten durch Sofia. Bulgariens Hauptstadt. Ich war noch sehr jung, sieben vielleicht - kann mich aber noch an die gelben Pflastersteine erinnern. Einzigartig. So gerade verlegt, dass man glaubte auf einer Glasfläche zu fahren. Ende der Neunziger war ich wieder in Sofia und fand ein Chaos vor. ähnlich dem jetzt was wir heute unter unseren Rädern zu spüren bekommen.
Donnerstag 27. März, 2008

Holz-Klotz

Denn sie wissen nicht was sie tun.
Ist das wirklich so, wenn man einen Gegenstand von einer Autobahnbrücke fallen lässt? Vor Jahren gab es schon einmal eine Welle solcher Untaten in Deutschland. Die miese Tat vor zwei Tagen scheint eine weitere ausgelöst zu haben. Und wieder steht man da und überlegt, was das für Menschen sind, die den Tod von Fremden in Kauf nehmen. Idioten, Jugendliche, Kinder. Mangelnder Respekt, eben solche Erziehung.

Politiker fordern hohe Strafen, heißt es heute. Als Bürger will man den Sinn in diesem Satz erfassen und scheitert. Würde man denn eine solche Tat milde bestrafen?

Ich glaube dass keiner den Schmerz, die Ohnmacht und vielleicht sogar Wut der Hinterbliebenen nachvollziehen kann. Wenn ich es versuche - allein darüber nachdenken - empfinde ich bloße Verzweiflung und kann nur tiefstes Beileid aussprechen.
Dienstag 25. März, 2008

Olympic.2008

Was ich persönlich von den heurigen Olympischen Spielen halte dürfte bekannt sein - zumindest für den einen oder anderen Leser, der sich in den letzten Monaten hierher verirrt hatte.
In den letzten Wochen scheint das Thema nun auch endlich die öffentlichkeit zu interessieren. Leider «musste» dafür Tibet als Auslöser herhalten - was mir persönlich arg aufstößt. Denn das Debakel Tibet ist nicht kein aktuelles Thema und sollte auch nicht allein einer Diskussion zum Für oder Wider den Olympischen Spielen 2008 in China voran stehen. Es scheint, wenn das Problem Tibet nicht oder neu aufgeflammt wäre, keiner sich wirklich Gedanken um das Austrägerland und seinem Menschen verachtenden Regime machen wollte.
Erstaunlich dass jetzt sogar Amnesty-International sich gegen ein Boykott der Spiele 2008 ausgesprochen hat. Dass das IOC hinter seinen beschlossenen Spielen steht, darf nicht wundern - allein die Argumente die angeführt werden, sind recht wunderbar.
Natürlich kann sich keiner der G8 Staaten wirklich für einen Boykott aussprechen - die wirtschaftlichen Folgen wären verheerend.
Der Zug ist abgefahren und verbockt hat es vor Jahren die IOC - mit einer recht lustigen Party um das mal gesagt zu haben. Wirtschaftlich gesehen ist es natürlich ein Gewinn. Moralisch ausbaden darf es die freie Welt. Aber die Geschichte zeigt, dass das kein wirkliches Problem darstellen wird.

Interessant sind die neusten Vorwürfe seitens chinesischer Behörden über die Berichterstattung der westlichen Medien. Man spricht unter anderem von manipulierten Bildern, die Unruhen in Lhasa pro tibetisch unterstreichen sollen. Vielleicht ein verspäteter moralischer Zuspruch der Medien in Bezug auf die Chinapolitik ... wer weiß.
Donnerstag 20. März, 2008

Feinstaubplakette

Heute Abend fahre ich nach München, genauer Ismaning. Das war mir Grund genug endlich die Gelegenheit zu finden eine Feinstaubplakette zu holen.
Feinstaub-Plakette 4Eine vier auf grünem Hintergrund klebt jetzt an der Frontscheibe auf der Beifahrerseite. Damit darf ich wohl in allen Zonen fahren. Schön.

Ich frage mich wie das mit den gelben und roten Dingern ist. Fühlt man sich da nicht gebrandmarkt, wenn man mit so einem Teil durch die Gegend fährt? Nach dem Motto, schaut her, ich bin Teil dessen was euch still und heimlich killt. Vielleicht ist schon einer eurer Verwandten an meiner Fahrlust verreckt, oder ihr selbst werdet Opfer meiner Mobilität.

Dessen ungeachtet wünsche ich allen Lesern, Freunden und Bekannten, ein frohes Osterfest!!!
Freitag 14. März, 2008

Massig

Wenn ich mir so den Inhalt meines Kühlschranks ansehe, komme ich ins Grübeln. Geschätzte neunzig Prozent Bioware, winkt mir entgegen.
Früher habe ich mich darüber gefreut, wenn ich ab und an solche Produkte in den Regalen unserer Jagdgründe fand. Jetzt macht es mir aber fast schon Angst, alles, vor allem immer, in Bio zu bekommen. Eben solche Angst, wie mir die Fülle an normalen Produkten bereitet.
Wenn man nur mal ein Auge auf Milch wirft, kommt man ins Stocken. Milch gibt es überall zu kaufen, selbst an Tankstellen. Rechnet man das hoch, liegen Milliarden von Tonnen in den Regalen unserer Beutegründe. Denkt man sich die Kühe dazu will man gar nicht mehr auf die Straße gehen, weil man fürchtet von einer Milchkuh überrannt zu werden. Schließlich müssen die doch irgendwo sein - Milch fällt nicht vom Himmel. Dahinter ist natürlich das Angebot von Fleisch nicht uninteressant. In allen möglichen Variationen steht es uns zur Jagd in den Regalen bereit. Irgendwo müssen die Viecher ... Unendlich ist nicht das Universum, unendlich ist die Fläche der Erde.
Dessen ungeachtet werde ich jetzt die Bio-Birne essen, die ich in meiner Obstschale liegen habe. Bio deshalb, weil da mal ein wilder Hase an den Birnbaum gepisst hat. Bio gedüngt.
Donnerstag 13. März, 2008

Buchmesse.L

Ich wäre jetzt sehr gerne auf Leipzig auf der Buchmesse. Leider kann ich nicht - schon gar wegen meines Bänderrisses und den Krücken.

Na ja, nächstes Jahr dann bin ich dabei. So oder so.
Mittwoch 27. Februar, 2008

Blut.Uhr

Wie nett. Beim heutigen Blutspende-Termin habe ich eine Uhr geschenkt bekommen, als kleines Dankeschön für die Frequenz meiner Blutabgabe. Nettes Ding und sehr rot. Ich glaube, ich werde es meinem Neffen schenken - als Mann trägt sich so ein Ding schlechter als wenn man noch jünger ist.
Besser war der Schlüsselanhänger - mit einem PIN Code versehen. Verliere ich meinen Schlüssel, braucht der Finder es nur noch in den nächsten Briefkasten werfen. Wenn's gut läuft, bekomme ich es dann geschickt. Wenn nicht, brauche ich wahrscheinlich einen neuen Schlüssel.

Fakt ist, Blutspenden sind wichtig - egal was es für Geschenke dafür gibt. Wer kann, sollte bitte zur nächsten Spende einfach hingehen. Vielleicht braucht er/sie es ja irgendwann selbst - oder seine Verwandten, Freunde, Feinde. Kann alles passieren.
Mittwoch 27. Februar, 2008

BVG

YES!!!
Mittwoch 20. Februar, 2008

Finanzamt

So. Heute ist Finanzamt-Tag. Altes Geschäft, neue Geschäftsfelder ... etc.
Wenn ich das überlebe, melde ich mich an dieser Stelle wieder.

Wenn nicht... gehabt euch wohl. :-)
Dienstag 19. Februar, 2008

Strunz

Lieber Herr Strunz.
Etwas weniger Populismus wäre glaubhafter. Klar ist, dass keiner den aktuellen Steuerskandal in der Oberliga gut heißen mag. Den Steuersündern aber die Schuld der gestiegenen Mehrwertsteuer aufzustempeln zeugt von Ahnungslosigkeit. In ihrem neusten «Klartext» erzählen sie mehr Märchen als Fakten, wenn sie behaupten, die drei Prozentpunkte wären nie zustande gekommen wenn die Zumwinkels dieser Nation brav ihre Steuern gezahlt hätten.
Etwas mehr Bodenhaftung sollte auch ein Journalist haben. Meister Grass hat es treffender ausdrücken können als sie recherchiert haben dürfen.
Freitag 15. Februar, 2008

Olympia2008

Ein mehr Freund als Bekannter, erzählte mir vorhin dass er diesen Sommer »Olympia-Partys« veranstalten werde. Man werde gemütlich bei Bier und Gegrilltem sitzen und sich die Sommerspiele reinziehen. Was ist denn mit euch los, könnte man fragen!
Todeskandidaten in der Provinz Hunan - REUTERS via Spiegel-onlieEs gab eine Zeit da waren Mörder, Schläger und sonstige Huren verpönt. Heute will man sich mit Lenin, Stalin und dem «Platz des himmlischen Friedens» schmücken.
Heurigen Sommer wird die Welt ihre Olympiade mit gutem Gewissen - und ohne solchen Bisse - in China ausführen. Millionen aus verschiedensten Nationen werden zusehen wie ihre besten Sportler chromatisch geschmückt über den mit Blut getränkten Platz des himmlischen Friedens wandern, während tausende ihr Leben verlieren, weil sie nicht in das Konzept des Austrägerstaates passen.
Man schätzt dass in China jährlich bis zu 8.000 Menschen hingerichtet werden.

Nein danke. Ich werde diesen Sommer keine Olympiade bei Bier und Gegrilltem, gemütlich zusammen sitzend, ansehen. Diese Schande will ich nicht mit meiner Aufmerksamkeit unterstützen.

Manchmal beweisen sich alte Volksweisheiten von selbst. Sport ist Mord - so makaber das jetzt auch klingen mag: 8.000 über Klingen springende arme Seelen, sprechen für sich, wenn das Sportereignis der freien Welt, sich seelenlos diesem Treiben hingibt.
Dienstag 12. Februar, 2008

Kändler

Kannte ich den Namen Friedhelm Kändler bisher nur oberflächlich aus verschiedenen Medienberichten, bin ich heute, nachdem ich seinen Auftritt gestern Nacht in «Roglers rasendes Kabarett» auf ARD (um 00:20 Uhr) sah, ein Fan des Künstlers dahinter. Ich liebe Menschen die ihre Sprache begreifen und damit spielerisch umgehen können. Hoffentlich bekommen wir ihn noch öfter zu sehen, und vor allem, zu hören.

Hier ein Text, den ich mit freundlicher Genehmigung von Friedhelm Kändler hier veröffentlichen darf:

Wie es zur Religion der Wände kam...

Traf dereinst eine Pastete eine zweite und sprach:

«Ha...! Wozu leben wir?

Irgendwann werden wir alle verputzt.»

Dieses hörte eine mit der Zeit alt und rissig

gewordene Wand. Schnell lief sie, die frohe

Botschaft allen Wänden zu bringen:

«Wozu leben wir? Irgendwann werden wir

alle verputzt!»

Dieses hörte eine mit der Zeit alt und

mürbe gewordene Pastete. Sie sprach:

«Ha...! Das stimmt doch gar nicht. Das ist

doch eine Lüge! Das ist Religion, der Eifer

der Jugend. Irgendwann werden wir alle

verputzt...? Hab ich noch nicht erlebt...»

Kam ein Mensch

und schmierte die alte und mürbe Pastete

in die alte und rissige Wand.

Nun denket.
Freitag 08. Februar, 2008

Presse

Dass Presse überall auf der Welt richtig übel sein kann, beweist gerade manche türkische Zeitung eindeutig. Von dieser Hürriyet - oder wie das Schundblatt auch heißen mag - hielt ich nie etwas. Ich kann zwar nicht gut türkisch lesen, überschriften aber recht gut deuten. In diesem Fall ist es nichts weiter als niederträchtige Hetze. Hürriyet ist nicht minder gefährlich und dumm wie (und nicht als) hierzulande die Bildzeitung.

Die Vorwürfe gegenüber der Feuerwehr in Ludwigshafen sind ekelhaft. Auch wenn - und das wird sich noch feststellen lassen - das Feuer in Ludwigshafen Brandstiftung aus fremdenfeindlichem Antrieb war, bleiben die Beschuldigungen gegenüber den Hilfskräften als bittere Niedertracht übrig. Wenn dieses Haus irgendwo in Istanbul gestanden hätte, wären wohl mehr Bewohner heute im Jenseits als dass man sie hierzulande lebend daraus retten konnte. Anstatt dankbar zu sein, lässt man sich zu Unhaltbarem hinreißen.

Wenn die Feuerwehr zu spät kam, dann nur weil sei zu spät alarmiert worden sind.


Mein Beileid an die Hinterbliebenen - die Hetzte wird ihnen diesen Schmerz nicht nehmen können.
Freitag 25. Januar, 2008

Bohlen.force

An dieser Stelle möchte man mich bitte fluchen hören. Sehr und arg. Worte in verschieden Sprachen, die alle in unschönen Kombinationen gebracht ausgestoßen sind, darf man an ohne ruhiges Gewissen jetzt hinzu denken. Ich fluche, so sehr, weil ich den Dieter Bohlen «in Schutz» nehmen werde Oh Gott, warum nur ... Hilft alles nichts, das muss ich jetzt wohl durch. Ich möge mir verzeihen:
Vorgestern konnte man einen Hypochonder miterleben, wie er in unseren TV Schirmen und der dortigen «DSDS»-Jury gekonnt zusammen brach. Der ist doch bezahlt, dachte ich mir. Dann holte man noch so einen Menschen vor die Kamera und gab ihn als jenen Vater aus - der sich aber alles andere als einer verhielt, weil er sich nicht um sein vermeintliches Kind kümmerte sondern eher dumm wie eine Statist es angewiesen bekam, durch den untern Teil der Aktion irrte. Das Urteil von Bohlen soll es gewesen sein, dass den Vollpfosten von den Füssen riss.
Aua - Aktionismus oder doch echte an den Tag beziehungsweise vor die Medien getragene Idiotie?
Wenn die Type wirklich der Vater dieses erzogenen Versagers ist - und optisch sieht es ganz so aus -, sollte man überlegen ihm das Sorgerecht wegen «am Schutzbefohlenen beigebrachte seelische Not» zu entziehen. Ich hoffe dass dieser kleine Vollidiot nicht mehr zur Schule geht, denn er wird nach dieser Aktion wahrscheinlich mehr Pausenprügel sein, als er es schon immer war.
Und SAT1? Vielleicht feilt man populistisch an Bohlen aus einer Todsünde heraus: Neid. Wo RTL Zuschauer bindet - wie auch immer und welchem Niveau -, weiß man nur mit sprechenden Statisten wie Lenzen & Partner oder gleicher art Bagage zu kontern. Arm.

Und das Ganze aus meinem Munde! Schlimmer kann man gar nicht fluchen wie ich es jetzt über mich selbst könnte.
Montag 14. Januar, 2008

Triebe

Wie im vorletzten Beitrag schon angedeutet habe ich letzte Woche einen Kunden anzeigen müssen, weil ich auf seinem Rechner Videos mit Kinderpornografie entdeckte.
Nachdem die Kripo bei ihm eine Hausdurchsuchung und Beschlagnahme weiterer Rechner durchgeführt hatte, rief er bei mir an. Er sei entsetzt über den Fund und könne sich nicht erklären, wie und woher das Ganze auf seinen Rechner kam. Schließlich hätte er «selbst ein Kleinkind» ...
... hier weiter lesen!
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