Montag 24. Dezember, 2007

Weihnachten

Ich und Edith wünschen allen Freunden, Verwandten, Bekannten, Kunden und jedem der hier liest, ein frohes und gesegnetes Weihnachten.
Donnerstag 20. Dezember, 2007

xMas?

Irgendwie will bei mir die Weihnachtsstimmung nicht aufkommen. Ich spüre auch nichts davon wenn ich durch die Straßen gehe. Sonst konnte man Weihnachten riechen - dieses Jahr ... nicht. Mir fehlen auch die Weihnachts-Kaschemmen im TV, in Variationen von Charles Dickens zum Beispiel. Wenn man heuer abends TV sieht, bekommt man immer dieselben Gesichter in einfallslosen Sendungen, die sich Shows nennen, zu sehen. Jeder Sender hat da seine fest eingestellten Breitbandgrinser, die mal hier mal da ihren Text ableiern. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das Publikum der jeweiligen Sender nicht auch einen Arbeitsvertrag mit den Sendern haben. Zumindest würde das die stark sinkenden Arbeitslosenzahlen der letzten Zeit erklären.
Zu loben wären da fast nur die öffentlich rechtlichen Sender ... wären, wenn man unter den vielen Säuen die wenigen Perlen betrachtet. Selbst dort ist die Mistgrubengravitation angekommen, was am Beispiel von Schmidts und Pochers Peinlichkeiten messbar ist. Nö, dieses Jahr hat Weihnachten keine Vorfreude. Es passiert dann einfach und wie's aussieht wird's vorbei sein, bevor man es wirklich erleben will.

Der anderen Fraktion wünsche ich heute, Bayram mubarak!
Mittwoch 19. Dezember, 2007

Kabarett

Neues aus der Anstalt, hieß es gestern Abend wieder im ZDF. Es war genial - mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Dieter Hildebrandt zeigte dass er immer noch ganz oben denkt.
Ich freue mich auf Ende Januar ... vielleicht laden Priol und Schramm ja dann endlich Volker Pispers in die Anstalt ein.

Bis dahin gibt es Priol am 27. und 28.12. jeweils um 22:15 Uhr mit seinem schon legendären Jahresrückblick auf dem BR zu sehen.
Ein Muss zum Jahresende!
Mittwoch 19. Dezember, 2007

Springer.Ade

Wieder zeigt sich, dass Blut dicker ist als Wasser.
Die Axel Springer AG versucht die Regierung zu erpressen und natürlich ziehen alle Jünger brav mit. Da ist von Insolvenz, gescheiterter übernahme und Gefahr für Arbeitsplätze die Rede. Kopflose Berichterstattung.

Sklaventreiber Springer AG wird dieses Spiel verlieren.
Montag 17. Dezember, 2007

Marco

Marco ist endlich wieder zu Hause. Die lange Haft hatte am Ende niemandem geholfen.
Die Tatsache der Beschuldigung des sexuellen Missbrauchs gegenüber der jungen Britin, ist hiermit aber nicht geklärt. Man mag Sympathie empfinden, glauben dass die Anklage falsch liegt. Leider ist die Geschichte damit aber nicht abgeschlossen. Die Klägerin beharrt auf Marcos schuld.
Auch wenn ich persönlich nicht viel von der türkischen Justiz halte, die Rechtsstaatlichkeit der Türkei obliegt mir - in diesem Fall - nicht anzuzweifeln. Ich kann mich auch nicht darüber freuen, wie hier der Fokus der Presse des Bösen auf die Justiz gelenkt wird, anstatt sich der Klägerin anzunehmen. Die Frage die sich stellt ist, traut man sich nicht oder erwartet dann gar negative Resonanz? Könnte es vielleicht sein, dass die deutsche Presse befürchtet, öffentliches Mitleid in Richtung der jungen Britin zu verschieben und somit Marco als Bösewicht zu outen?

Ich hoffe für den Jungen, dass er unschuldig ist. Beweisen kann das am Ende nur die Justiz und nicht die Presse.
Und das sollte so schnell wie es nur möglich ist passieren. Denn aus Erfahrung kann man annehmen, dass die öffentliche Meinung - eben auch und gerade durch die Presse - schnell kippen kann. Schließlich hat man in diesem Land schon einige gute Menschen mit Druckerschwärze sinnbildlich erschossen. Heinrich Böll könnte ein Lied davon singen.
Montag 17. Dezember, 2007

Halbjude

Gestern Nacht hatte ich eine interessante Diskussion, ob, wieso und wann man jemanden Halbjude nennen darf/dürfte.
Geht man man von der Thora aus, ist man Jude oder nicht. Gibt es Halbkatholiken oder Halbmoslems?
Freitag 14. Dezember, 2007

Todesstrafe

Man muss gut heißen, was gut ist. In diesem Fall die Regierung von New Jersey. Nach einunddreißig Jahren, endlich, ist dort jetzt die Todesstrafe wieder abgeschafft worden.
Was ich von der Todesstrafe (das Wort allein ist für mich ein Aber) denke ist jedem bekannt, der hier eine Weile mitgelesen hat.
Ich hoffe dass global mehr Regierungen hierbei folgen werden.
Bravo!
Sonntag 09. Dezember, 2007

Nehmer

Kennt ihr auch diese Menschen, die sich nur melden wenn sie etwas brauchen - oder gehört ihr gar selbst zu dieser eigenartigen Sorte? Sie sprechen gern, wenn man sie lässt, von Freundschaft. Ich nenne sie Nehmer und habe im allgemeinen kein Problem mit ihnen. Es gibt sie, ich weiß es und damit basta. Ab und an amüsieren sie mich, meist sogar. Immer dann wenn plötzlich ein Anruf oder eine Mail von einem Nehmer kommt, kann man dieselben Symptome verzeichnen. Meist ein netter überaus persönlicher Text. Nach einer kurzen Begrüßung, in der Art von Hallo mein Lieber, wird nebensächlich gefragt und gleich bestätigt, ob und dass es dem Lieben auch gut geht.
Wie gesagt, im allgemeinen habe ich kein Problem mit den Nehmer. Auch nicht mit ihrer eigenartig putzigen Art, sich immer ins rechte Licht zu reden. Man fragt sich aber oder sie sich je selbst zuhören dabei?

Die Antwort auf die letzte Frage ist wahrscheinlich eines der größten Geheimnisse, dem ein Geber begegnen kann.
Montag 03. Dezember, 2007

Frechheit!

Das Beste heute, war eine überschrift in der lokalen Zeitung. Eigentlich stand es im Südwest-Teil, also nicht aus heidenheimer Feder. «Deutsche bringt in Bayern Kind auf die Welt», stand da. Alle Achtung dachte ich, endlich hat es mal einer begriffen und hält damit nicht hinterm Berg: Deutsche leben mitunter auch in Bayern - vereinzelt, aber es kommt vor. Keiner weiß genau was sie dorthin verschlagen haben, schlimm genug daran zu denken als es auch noch wissen zu müssen - geschweige denn, zu verstehen. Vielleicht gibt es in Bayern den besseren Döner, vielleicht aber auch einfach nur mehr Kindergeld.
Auf der anderen Seite denkt man über diese 64jährige nach, die noch Mutter werden wollte. Biologisch Mutter - obwohl das nicht ganz logisch ist, wenngleich das Bio ebenso unlogisch bleibt. Da hat sie sich von einer Mitte-Zwanzigen ein Ei einpflanzen lassen, welches mit dem Samen ihres Mannes befruchtet wurde. Ob das ganz so Mutter ist, biologisch, ist nicht einmal diskutabel - als reine Austrägerin. So Mutter hätte sie auch leichter werden können - etliche Kinder warten auf ein gutes Zuhause. Logisch wäre es gewesen, und günstiger auch.
Armes Kind, hat die Mama dich im Bauch gehabt und du keine Gene von ihr. Schlimmer kann's doch nicht werden als so in Bayern geboren zu sein.

Man stell' sich mal vor, Deutsche bringt in Bayern Kind auf die Welt. Frechheit!
Freitag 30. November, 2007

Heuchelig

Und der Haifisch, der hat Zähne - und die trägt er im Gesicht. Und Macheath, der hat ein Messer - doch das Messer sieht man nicht. (Bertolt Brecht)
Wir haben es hier im Fieber schon lange nicht mehr von der Putinoper gehabt (III, IV, ... VII, ..., IX). Auch wenn der Gedanke an Zarewitsch Putin ein übler ist, muss man sich wohl oder übel damit anfreunden. Zuweilen weiß der Ami ganz trefflich: better der devil du kennst. Oder wie Churchill schon wusste: Democracy is the worst form of government except for all those others, that have been tried - Demokratie ist die schlechteste Regierungsform mit Ausnahme all der anderen, die ausprobiert wurden. Somit ist Putin wohl oder übel was am übel lieber ist. Oscar Wilde sagte es etwas offener: Demokratie ist nichts anderes als das Niederknüppeln des Volkes durch das Volk für das Volk.
Aber einer, ein ganz besonderer, der sogar ...
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Montag 26. November, 2007

Obst/Gemüse

Auszug Focus-Online: Bei einer Untersuchung von Mandarinen aus verschiedenen Geschäften sind besonders die Früchte bei Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Lidl, Plus und Rewe mit Pestiziden belastet und deren Schalen behandelt gewesen. ...
So ähnlich steht es auch in der heutigen Tageszeitung.
Jeder kann sich selbst vergiften, solange das Gift frei verkäuflich ist. Hier tritt auch nicht der Tatbestand eines Verstoßes gegen das BtMG - weder auf der Seite des Ver- noch auf der des Käufers.
Bei mir gelten seit Jahren folgende goldene Regeln:
1. Keine Ware aus Marokko!!!
2. Keine Tomaten aus Spanien sondern nur aus Deutschland oder Holland und nur im Notfall, italienische Tomaten.
3. Bei Zitrusfrüchten ohne Ausnahme nur Bioware. Das heißt, Früchte deren Schale ich verzehren könnte ohne dass mein Urin im Dunkeln sichtbar wird ...
3. Sessionware essen. Wer im Winter frischen Spargel oder Pflaumen kauft ist ein ... Illusionist seiner selbst. Lieber Grünkohl als Kirschen im Winter.
5. Meist ist ein Bissen Obst oder Gemüse mehr als ein Laib Brot - vorausgesetzt, man besitzt zum Wetter die richtige Kleidung.
6. Von Obst sollte man nicht satt werden versuchen. Lieber vier Schoko-Kekse und einen Apfel, als drei äpfel alleine.
Donnerstag 22. November, 2007

Quo vadis, Haki?

Wohin gehst du?
Zuerst raus aus diesem verdammten Karussell der Gefühle. Spockmodus, Ablenkung. Bei jedem Schritt habe ich das Gefühl meine Hände in den Boden rammen zu müssen − tief, sehr tief in die Erde zu greifen, mein Herz darin ertasten und es heraus reißen. Wenn es das ist, was du (Schicksal, Gott oder sonstige Pissbacke) von mir willst, sollst du es bekommen. Ich kann auch ohne leben. Wetten?!

Nebenbei erwähnt finde ich die neuen Laden-öffnungszeiten sehr gut. Rein subjektiv gesehen - man möge mich dafür schelten, wem das nicht passen sollte. Ich gehe gern nach Sonnenuntergang einkaufen. Es lenkt ab, fördert das Bruttosozialprodukt und riecht gut. Letzteres bedingt durch den Kauf von Erdbeere- und Vanille-Duftkerzen. Inzwischen habe ich sogar drei - man erinnere sich kurz an dieser Stelle wie man bis dahin zählt, manche auch in Verbindung mit den Fingern der eigenen oder des Partners Hand - Uncle Ben's Einkaufwagen-Chips. Einer liegt im Wagen, der andere ist am Wagen-Schlüssel befestigt und der sprichwörtliche Dritte ist, irgendwo. Den habe ich nämlich genau dort abgelegt. Irgendwo. Wer ihn findet, darf damit einkaufen. überall und alles was man kaufen kann - außer japanische Produkte, die wir alle auf ewig boykottieren. Eine Kultur in der man aus kulinarischer Genussgier lebendige Garnelen tot dünstet und aus wissenschaftlichen Zwecken Meeressäuger schlachtet, braucht niemand gut heißen. Auch deren Fraß nicht. Basta. Uncle Ben's Einkaufswagen-Chips sind sehr praktisch an einem Karabiner angebracht, welchen man auch als Schlüsselbund benutzen kann. Theoretisch könnte man daran auch sein Handy befestigen - was weniger Sinn manchen würde.
Eine Bekannte hat heute ihr gestohlenes Handy wieder bekommen, woran ich nicht ganz unbeteiligt gewesen bin. Vor ein paar Tagen bekam ich das Teil nämlich von einer anderen Bekannten in die Hand, mit der Bitte, die darin befindlichen Daten zu löschen. Am Ende konnte ich die Besitzerin davon überzeugen, das Handy der Eigentümerin wieder zu geben. Besser ist das. Ob einer oder beide einen Einkaufswagen-Chip von Oncle Ben's besitzt weiß ich nicht, weil ich nicht danach gefragt habe. Zuviel Stress. Man muss nicht immer und überall freundlich sein. Aber wenn mich eine der beiden, oder irgendjemand, danach fragt, gebe ich gerne eines ab. Sicher.

Am Ende könnte hier noch stehen, dass man diesen Text nicht lesen oder zumindest nicht zu verstehen versuchen sollte, den ich einzig und allein aus Rotationsgründen und zur ... ich muss ja nichts erklären, was ...
Eben.

Spockmodus an.

Gute Nacht.
Dienstag 20. November, 2007

Drogenkontrolle

So ganz nebenbei bin ich vorhin von einer Routine-Drogenkontrolle der Kripo angehalten worden.
Ich hätte fast nicht bemerkt dass der Wagen hinter mir mich zum Stoppen aufgeforderte - denn ich habe keinen Rück- sondern nur Außenspiegel. Mir fiel dann doch irgendwann dieses eigenartige Blinken im Außenspiegel auf, ...
Im Resümee bin ich jetzt eine Erfahrung reicher und einen alten Pass ärmer - ansonsten natürlich alles O.K. Das Ding geht zurück an die Ausgabestelle, die es eigentlich, wie ich jetzt weiß, gleich hätte einbehalten müssen als mir der Neue ausgehändigt worden ist. Schade um das Foto darin - man wird ja nicht jünger.
Donnerstag 08. November, 2007

Moral

Folgendes wird niemandem gefallen:
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Mittwoch 17. Oktober, 2007

Blut.gebern

Ich war gerade wieder Blut spenden. Diesmal habe ich einen Verband verpasst bekommen, dass Rambo vor Neid Mama schreien würde - wenn er eine hätte. Eine Mama meine ich. Hat er ja, aber die sieht ihm sehr ähnlich ... oder andersrum. Man weiß es nicht; ich auch nicht. Jedenfalls bekam ich diesen Verband verpasst, weil ich diesmal Links gespendet habe und dort anscheinend mehr Druck auf der Leitung liegt als Rechts. Kuli gab's auch wieder, und Kaffee.

Ich geh' ja nur wegen dieser Kugelschreiber hin.
Montag 15. Oktober, 2007

Melanius

Zumindest sollte jeder schon davon gehört haben, dass die Erde um die Sonne «wandert». Früher dachte man da anders - auch soviel sollte man schon gehört haben. Die Menschheit von Heute ist also viel weiter, intelligenter, als die von damals. .. ? .. Von wegen. Eigentlich hat sich nichts geändert - die Erkenntnisse als man dachte, die Sonne drehe sich um die Erde, gelten noch heute. Die vier Elemente, aus den man die Welt zusammenzusetzen wusste, ziehen noch heute. Wasser, Erde, Luft und Feuer. Noch interessanter und auch von Gelehrten noch benutzt, ist das Bild des Menschen. Der wurde nämlich auch aus vier Elementen zusammengesetzt - eigentlich nur aus dreien: Blut, Schleim, Galle und schwarzer Galle. Viersaftmensch.
Dass das wirklich so ist - dass wir noch so denken -, zeigt sich in unserer Sprache:
- Frohnaturen nennen wir Sanguiniker
- Träge Typen heißen wir Phlegmatiker
- Schreihälse nennt man Choleriker, während
- Träumer und von Schwermut getragene, Melancholiker genannt werden.
Sanguis = Blut, Phlegma = Schleim, Cholon = Galle, melan = schwarz (also melan Cholon = schwarze Galle).

Mancher mag ja Blut und Galle erbrechen, während er im Schleim erstickt. Verständlich.
Montag 01. Oktober, 2007

Schleicher

An dieser Stelle, anstatt dem Spruch zum Wochenstart, Gedanken:
Sie haben sich schon wieder angeschlichen. Heimlich. So wie Schleicher eben sind. Man sieht sie, nimmt sie aber nicht ganz wahr. Ganz langsam brennen sie sich dann in unser Bewusstsein, bis wir ... zugreifen.
Stollen, Kokosmakronen, Weihnachtsgebäck. Sie sind wieder dahaaaa.

Na dann kauft mal schön. Weihnachten kommt ... bald.
Dienstag 18. September, 2007

Min-ist.er

Seltsame Zeit. Auch politisch. Ist ja nicht so, dass die Herren irgendwelche «Bildniveauisten» wären. Na ja, eine liebe Blogfreundin brachte vielleicht in diesem Punkt Zweifel, wenn man sich das Gebiss des einen Ministers dann näher ansieht. Ich kenne Bildzeitungsleser, deren Lächeln gesünder wirkt als dass man es hier «photoshopen» könnte. Aber darüber hinaus könnte man annehmen, ja sogar hoffen, deren Meinung bilde sich nicht zwischen Bockwurst und Rotweiß in Pappschalen vor irgendwelchen Imbissstuben, die hart an der Grenze einer Wirtschaftskontrolldienst-Säuberung stehen.
«Geschäublete Atombombenangst» und «Passagierjet gejungt». Ein schöner Satz, wenn er nicht so lächerlich wäre. Oder andersrum. Vielleicht die besseren Bild-Zeitungsüberschriften.
Mittwoch 12. September, 2007

12te Setpember

Schlimmer als den 11. September zu erleben, ist im 12. leben zu müssen. Es gibt mehr «12.09.» als man hier aufzählen könnte.
Den »12. September« den die USA über die Welt legte, werden unsere Enkel noch spüren. Herr Schäuble wird wahrscheinlich ewig in seinem eigenen 12. September gefangen sein und versuchen jeden in seinen Alptraum zu reißen, weil er vergessen hat, dass man um den 10. kämpfen und nicht den 11. bekämpfen muss.

So jetzt ist aber Schluss mit lustig! Ha ha, ich muss schon wieder ins Büro. Ich könnt' lachen, so gutes Wetter ist da draußen. Wenn ich so raus sehe könnte man darüber weinen, wenn es nicht so lustig wär'. sic!
Dienstag 11. September, 2007

11. September

Es gibt nicht nur einen »11. September«. Nicht nur einmal hat die Menschheit versagt.

Der 11. September 2001 steht auch für die Reichskristallnacht, für die Massaker von Sabra und Schatila 1982, für den Völkermord an den Armeniern zwischen 1915 und 21 und an den Tutsi und Hutu in Ruanda 1994, für das Tian'anmen-Massaker 1989 in Peking, das Massaker von Srebrenica 1995, für den Giftgasangriff auf Halabdscha 1988 durch Saddam Hussein, für den Genozid an den Urvölkern von Amerika und für tausend andere Verbrechen an der Menschheit. Der 11. September ist uns nur so bewusst geworden am 11. September 2001, weil es und näher kam, als alle anderen »11. September« zuvor.
Samstag 08. September, 2007

Madeleine III

Im Fall Madeleine McCann scheint sich die öffentliche Meinung zu drehen. Das Medienmagazin »Medienhure« stellt eine sehr interessante Frage, rund um das Medienereignis Maddie. Ein Leser hat mich per Mail darauf aufmerksam gemacht. Danke.

Ich hatte ja meine eigene Erfahrung mit einem Beitrag zu diesem Fall.
Mittwoch 05. September, 2007

Schmerz

Schmerzen sind nach Wasser das Sonderbarste diesseits der Realität. Während Wasser sich immer dehnt, trifft der Schmerz im Physischen und Psychischen auf. Beispiel wäre, wenn man jemanden ans Schienbein schlägt, fühlt er Schmerz. Dahingehend psychische Schmerzen bekommt man zum Beispiel, wenn Gesellschafts-Mitarbeiter nicht wissen was sie tun und der Reihe nach Mist verzapfen. Man möchte ihnen im Augenblick des gefühlten Schmerzes, der Reihe nach körperlich zurückgeben was man geistig angetan bekam: Im Geiste zieht man mit seinen Cowboystiefel eine schöne blutige Runde durch die Callcenter der Gesellschaft.

Herr Schäuble,
schon mal über darüber nachgedacht einen Call-Center-Mitarbeiter Führerschein per Gesetz zu verlangen? Immerhin könnte das mehr Erfolg bringen als 18jährigen Vorstadtproletenkindern Kleinkaliber erlauben zu wollen.
Und seien wir mal ehrlich, Herr Schäuble: Sie suchen doch bangend nach Erfolg. ;-)
Samstag 01. September, 2007

Männer

Nun ist es wirklich so, also keine Mär, dass auch Männer heutzutage einkaufen müssen. Die Zeit wo Mann noch wilde Früchte sammeln oder furchtbar Wild jagen oder seine unbezahlte Haushaltshilfe zum Futter holen ausschicken konnte, gehört endgültig der Vergangenheit an. Ist der Mann heute hungrig, bewegt er seinen Hintern in den Supermarkt vor die Stadt. Im Grunde bin ich ganz glücklich über diesen Wandel, denn ich könnte mir keine unbezahlte Haushaltshilfe leisten.
Im Aldi-Markt sah ich dann auch die Bestätigung - der Mann ist wirklich angekommen ist in der Einkaufswelt: BHs im Mittelgang, zuhauf. Rosa, weiß und getüllt. Ich glaube kaum dass Frauen das wirklich kaufen, also denke ich, es ist eher als Motivation für Männer gedacht. Mit anderen Worten: Aldi weiß wie man den Mann in den Markt lockt. Ich liebe innovative Ideen, kann das hier also nur begrüßen.
Im Real-Markt konnte ich dann doch noch den Urmann beobachten. Quasi ein übergangsmodell oder, der Vorstadt Restposten. Als ich um die Ecke kam, stand er am Einkaufswagen und sah mit ungläubigen Gesicht an mir vorbei. Da stand wohl seine Frau, denn sie starrte ebenso ungläubig zurück. Man konnte den beiderseitigen Trotz riechen. Natürlich könnte es auch Körpergeruch gewesen sein - ich wollte es gar nicht wissen sondern weiter gehen, wenn er nicht zornig ein Brot aus dem Einkaufswagen gegriffen hätte um es mit beiden Händen an beiden Enden zusammenzudrücken, als wäre das seine samstägliche Yogaübung. Gleich schlägt er es der Alten an den Schädel und ich zieh ihm den Einkaufswagen über den Schädel, dachte ich. Er schlug nicht sondern stelle das platt gedrückte Backwerk zurück in die Brottheke. Dann legte er abwechselnd der Reihe nach jedem Brot je eine Hand auf, um sie ebenfalls zu zerdrücken. Was läuft denn bei dem falsch, dachte ich mir als er schließlich in der zweiten Reihe innehielt, das zuletzt gedrückte Brot nochmal drückte um es dann mit einem triumphierenden Gesichtsausdruck in den Einkaufwagen zu legen. Des, ond ned des kloamp!, war seine Sieges-Rede.
Sic transit gloria mundi, eben weil Männer heutzutage gezwungen werden im Supermarkt zu jagen.

Suche Haushaltshilfe, unbezahlt.
Montag 27. August, 2007

Kinder

Ich denke gerade über das Kinder krie... Kinder bekommen nach. Nein, keine Angst. Ich bin nicht schwanger. Zumindest weiß ich nichts davon - aber die Welt ist ja ein Joghurtbecher, man weiß nie in welchem Teil man gerade rührt. Oder so ähnlich.
Nein, ich denke über das Kinder kriegen respektive bekommen im sprachlichen Sinn nach. Man sagt, die oder die hat oder haben, ein Kind bekommen. Ein Kind bekommen. Ist das richtig? Bekommt man Kinder?
In anderen Kulturen sagt man das anders. Etwas anders und doch ganz anders. Im Türkischen sagt man z. B., ihr oder ihnen ist ein Kind geworden. Ein Kind geworden. Und wenn man darüber nachdenkt, ist das richtig.
Ich überlege, warum man das hier so sagt. Vielleicht Religion? Gott gibt und der Mensch bekommt - logisch. Gott gibt es aber auch im Türkischen und er gibt dort auch - zumindest glaubt man das ebenso wie hier. Wieso also bekommt man hier Kinder und dort werden sie einem geworden?
Wahrscheinlich waren oder sind die Menschen hier frommer als die dort. Denn wer etwas bekommt, wird auch etwas geben. Wem aber etwas geworden wird, muss damit leben.
Schlimm, wirklich. Sprache kann einem manchmal unverzeihlich den Löffel aus dem Joghurtbecher ziehen.
Im Grunde aber nicht ganz so schlimm - denn man hat ja noch den Zeigefinger, den man tief in den Joghurt tauchen kann.

Wer's versteht.
Montag 27. August, 2007

Monika.Harms

Auszug Netzeitung: Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble bekommt im Streit um das Thema Online-Durchsuchungen Unterstützung. Generalbundesanwältin Monika Harms nahm Schäuble in einem Interview in Schutz.
Himmel hilf' mir die Klappe zu halten.



Aber ihr Lieben, wer auch immer das war, ein etwas besseres Foto hätte es doch sein können - so in der Photoshopära meine ich. Oder?

image: netzeitung.de via dpa
Donnerstag 23. August, 2007

zunder.thunder

Heute Morgen bin ich etwas sanfter geweckt worden. Als ich begriff was da draußen vor sich geht, begann ich, noch mit geschlossenen Augen, beginnend bei einundzwanzig, zu zählen. Bei dreiundvierzig öffnete ich die Augen, sah dass der Himmel schon Farbe hatte und zählte weiter. Neunundvierzig, fünfzig, einund... Ende. Etwa vier Sekunden später brach der nächste Donner durchs offene Fenster. Diesmal nur zwölf Sekunden lang.
Gibt es eine schönere Art geweckt zu werden? ... ich will es gar nicht wissen! Nicht an dieser Stelle.
Jetzt knallt die Sonne, wie im schönsten Frühlingsmalbuch, als wäre der Regen von vor einer Stunde gar nicht gewesen. Sonderbar.
Sonderbar auch die Diskussionen rund um Ausländerhass. So als ob man durch Donner geweckt wurde ohne das Wetterleuchten gesehen zu haben. Und Gelder seien nicht geflossen, zumindest nicht die richtigen. Ganz sonderbar. Irgendwie (schreckliches Wort) züchtet man Rosen ohne Dorne, damit sich das liebende Volk daran nicht verletzt, schafft es aber nicht ... wie auch immer.
Wusstet ihr, dass es noch gar nicht solange her ist, als das Wörtchen »Braun« eine ganz andere elektromagnetische Frequenz beschrieb? Das, im Deutschen natürlich nur. Braun war das, was man heute als tiefblau beschreibt.
In der Kirche singt man heute noch: «Hernieder ist der Sonnen Schein, die braune Nacht bricht stark herein.
Freitag 17. August, 2007

Notfallhamster

Eigentlich lese ich nie den «Tiermarkt» der Wochenzeitung - heute tat ich es doch. Zuerst dachte ich, es sei ein Scherz oder vielleicht Tierchen, die ähnlich der Kanarienvögel ehemals als lebende Warnanmelder genutzt wurden und deshalb heute noch diesen Namen tragen: Notfallhamster. Jedenfalls ein recht ungewöhnlicher Name für ein Haus-Tier. Im Netz fand ich dann etliche Seiten, die sich damit befassen.
Ein Notfallhamster ist ungewollt, deshalb nennt ihn der Mensch hierzulande so.
Eigenartig. Ich konnte den Gedanken »Notfallkinder« nicht unterdrücken.
Sonntag 12. August, 2007

Aua

Auszug Yahoo!: So wurden die Zuschauer gefragt, wie viel Milch zehn Ochsen in zehn Minuten geben, wenn fünf Ochsen in fünf Minuten fünf Liter geben.... Der Zuschauer errechnete nach dem mathematischen Dreisatz die vermeintlich richtige Antwort, eilte zu einem Münzfernsprecher und rief bei der Hotline des Senders an. Statt der im Fernsehen ausgewiesenen 50 Cent kostete ihm das Gespräch aber 90 Cent. Dadurch sah sich der Zuschauer um diese 40 Cent betrogen.
Ich bin ja wirklich kein Freund von diesen so genannten «Call-in-Sendungen» - von mir aus, dürfte man das verbieten weil's de facto Abzocke ist -, aber: Wer will schon seine eigene Dummheit vor Gericht tragen?
Mittwoch 08. August, 2007

Bücher

Heute habe ich endlich ein paar Schmuckstücke zu meiner Sammlung bekommen. Darunter auch ein Wilhelm Busch Album mit Handzeichnungen und -Schriftproben des Meisters - worauf ich besonder stolz bin. Interessant ist auch «Der Deutsche Staatsbürger» aus dem Jahr 1924. Dr. Frieda Wunderlich, Berlin-Charlottenburg erklärt: «Eine soziale Frage ist überall dort gegeben, wo sich Klassengegensätze in der Gesellschaft herausgestellt haben, während die soziale Bewegung diese Gegensätze zu mildern und zu überwinden strebt. So sind Sklaverei, Leibeigenschaft, Hörigkeit soziale Fragen gewesen; die Bauernaufstände dagegen zeigen eine soziale Bewegung an, die mit der Bauernbefreiung ihren Abschluss findet. Als Sozialpolitik bezeichnet man diejenigen Maßnahmen des Staats, welche der Milderung der Gegensätze, dem Schutze des wirtschaftlich Schwachen dienen, wobei die soziale Bewegung nicht vom Staat, sondern von den wirtschaftlich Schwachen selber ausgeht.» Dr. Gerhard Holm, Berlin-Tempelhof, erklärt in den «gesellschaftlichen Grundlagen des Staatslebens» der damaligen Gegenwart: «Unfreie Arbeit ist die Tätigkeit des Sklaven, des Leibeigenen oder Hörigen, die verrichtet wird, weil der Herr (als einzelner oder ein die Arbeit vorschreibender Verband, etwa der Staat) rechtlich alle körperliche Gewalt über den Unfreien hat. In nächsten Satz weiß er, dass Militärpflicht oder Hilfe bei Dammbruch ebenso unfreie Arbeit ist, die vom Staat gefordert werden kann. Na ja, ging ja dann nicht mehr lange ... 1941 erschien dann Erich Gritzbachs «Hermann Göring - Werk und Mensch». ...
Besonders schön finde ich aber das Prospekt von »MOUSON« - «Warum Englisch Lavendel?». Herrlich: Erfrischen Sie sich an diesem naturnahen Englisch Lavendel-Duft an heißen Tagen und wenn Sie erhitzt von Sport, Spiel oder Tanz sind - stärken Sie sich daran, wenn Sie müde sind - laben Sie sich daran, wenn Sie sich nicht wohl fühlen. Die Arbeiterklasse gab' es damals noch nicht ... nur Sport, Spiel und Tanz.

War ein guter Tag ... am End'.
Dienstag 07. August, 2007

62

Irgendwie sind die Massaker von Hiroshima und Nagasaki untergegangen. 62 Jahre scheinen zu genügen.
Gestern und übermorgen vor 62 Jahren, bewies sich die Menschheit.
Samstag 04. August, 2007

rich

Irgendwann hat die eine Gemeinschaft es erfunden: Nahrung gegen Wert. Quinn beschreibt es in »Ismaels Geheimnis« als «Wegsperren der Nahrung». Geld war nicht immer da, sondern ist eine Erfindung einer überlebten Gesellschaft, die sich heute Menschheit nennt. Im Grunde sind wir alle - rund um den Globus - Nachkommen dieser einen kleinen Gruppe.
Geld regiert, dirigiert und richtet - auch - über Leben und Tod. Geld macht Glück und glücklich, oder nicht. Geld schafft Innovation und lässt sie ebenso verschwinden. Geld bringt Status, Staatsbürgerschaft und Titel. Geld macht gesund und lässt Kranke sterben, weil sie keines haben. Geld wäscht Gewissen rein und wer die größte Kerze vor den Altar stellt, darf an Gottes Seite Milch und Honig schlürfen, während andere drunten Kohle schippen. Geld macht gutes Wetter oder lässt Polkappen schmelzen, Flüsse rein und lässt Seen verschwinden. Geld schreibt Bücher und gebiert Kinder. All das nur, weil irgendwann irgendwo irgendwelche anfingen Nahrung wegzusperren.
Sozialismus ist Gift für die Menschheit, Demokratie ihre Rettung. Aber wer will schon diese Menschheit weiter retten? Beide Systeme verkennen das Individuum. Das eine stellt sie alle gleich und das andere überflügelt den Einzelnen zum Wohle der Gemeinschaft. Und beide werden von Geld regiert.
Freitag 03. August, 2007

Aussterber

Eben ist mir ein unveröffentlichtes Dokument zugespielt worden, was ich natürlich der öffentlichkeit nicht vorenthalten will. Man möchte nach dem Lesen, es selbst als brisant bewerten - eine andere Wahl hat man nicht, zumindest in Baden-Württemberg.
Bernhard Grzimek, Verhaltensforscher, Tierarzt, post mortem relatio - 01.08.2007:
In weiten Teilen der Bundesrepublik zeigt sich derzeit noch eine aussterbende Art, welchen ich mich in diesem kleinen Bericht zuwenden will. Diese kleinen possierlichen Tierchen, die man auch an ihren gelben Zähnchen erkennt, trifft man des Abends und auch tagsüber vor Lokalitäten. Sie stehen dort in kleinen Grüppchen zusammen, während ihre eng verwandten Artgenossen gesellig konsumfreudig in Bars und Restaurants tiefgehende Gespräche führen. Unsere possierlichen Tierchen waren einst Teil dieser geselligen Konsumfreunde und führten ebensolche tiefgehende Gespräche in den Bars und Restaurants dieser Nation. Heute aber trifft man sie nur davor stehend, wortlos an ihren Zigaretten ziehend, um danach den Rauch in den einsamen Himmel Deutschlands zu pusten.
Man möchte gern zum Fotoapparat greifen und ein zwei Bilder machen, wenn man ihnen begegnet. Denn bald werden diese possierlichen Tierchen mit ihren unverkennbar gelben Zähnchen, die ehemals gesellig konsumfreudig in den Bars und Restaurants ihr wohlverdientes Einkommen ausgaben, ausgestorben sein. So ist es ein weiteres Mal, dass der Mensch mit seinem Zivilisationsdrang eine darwinsche Rasse zum Aussterben verurteilt hat. Machen wir uns nichts vor, irgendwann sind auch wir an der Reihe.


Wie gesagt, ein höchst brisantes Dokument, dass eigentlich nicht veröffentlicht werden sollte.
Sonntag 29. Juli, 2007

square

Das Leben ist schön ist schön ist schön das Leben. Gott ist definitiv kein alter Mann aber ein Scherzkeks.
Vom Standpunkt aus, dass es Gott gäbe und all die Geschichten stimmten, müsste er sich selbst richten und ganz allein die Hölle füllen mit seiner Größe. Aber die Menschen haben gelernt mit Lügen zu leben, sogar mit offensichtlichen und ohne darüber nachzudenken. Kind wie Erwachsener werden 9ter 10ter 11ter und 12ter antworten, wenn man sie fragte, die wie vielten Monate September Oktober November und Dezember sind. Die wenigsten denken darüber nach. Vielleicht ist das den Jahreszeiten ja ein Graus, weshalb sie sich langsam aber sicher verschieben. Vielleicht machen sie das auch nur weil das Mittelmeer weniger Salz führt und die Erde sich um ein paar Sekunden weiter neigt. Wahrscheinlich könnte es sein, dass Jesus mit dem Mann im Mond Bag Gammon spielt und uns vergessen hat, mit gutem Gewissen, weil er ja damals die Leiden von unseren Ahnen nahm - indem er litt. Und vielleicht befreit sich Zeus Papi bald und frisst seine restlichen Kinder, während sein übersohn als Stier mit einer Jungfrau kopuliert um der Welt einen weiteren Helden zu schenken. Wirklich wahrscheinlich ist aber, dass es bald kein öl mehr gibt und wir immer noch für und mit Fossilen-Energien produzieren. Schlimmer noch, wir bewundern Gefährten auf internationalen Messen, die 13 und mehr Liter pro gefahrene 100KM verpusten und betiteln solches als Wunder der ausgereiften Technik. Bedenklich ist aber wirklich der Einheitsgeschmack: Chinesen gewöhnen sich unlängst an den von Käse. Dass, dank der EU, die dorthin ihren überschuss an Milchprodukten verkauft und diesen nicht mehr im Mittelmeer entsorgt - weshalb wir hier ab Morgen mehr für unsere Molkereierzeugnisse zahlen müssen. 40 Cent mehr auf die Butter wird so manchen zu maulen geben, ohne dass er sich wirklich Gedanken darüber machte, warum man diesen überschuss früher nicht an arme Länder für die Transportkosten verkaufen konnte, weil's zu teuer war. Nicht weiter schlimm ist es, dass der mit Gewerbeschein kein Internet hat, auch keine Steuern zahlen muss, oder so ähnlich. Jedenfalls kann er's nicht erklären, so war's.
Die Pharaonen sind ausgestorben, die Pyramiden gibt es noch. Das ist mehr als von Windows 3.x übrig ist. Gedanken muss man sich darum nicht machen, vielleicht. Nicht weiter schlimm, denn das Leben ist schön. Wirklich. Auch ohne mit Gott.
Samstag 28. Juli, 2007

Schavan

Holla die Waldfee! ... Irgendwas an diesem Satz stimmt jetzt nicht mehr. Ich muss überlegen... Stimmt. Jetzt heißt es, Holla, die Schavan!
Frau Annette Schavan, jetzt endlich auch wirklich Bundesministerin für Bildung und Forschung, kommt mit richtig guten Vorschlägen daher. Man möchte fast nicht glauben, was Frau Bundesministerin ad BiFo da von sich gibt. Das heißt, man möchte fast nicht glauben, dass sie es selbst erdacht hat. Woher der Wandel, der Mut zum Denken, Frau Schavan? Egal. Die Richtung stimmt, gehen sie weiter und bleiben sie um Gottes Willen nicht stehen. Vielleicht vergessen wir ihre bisherige Unfähigkeit, vielleicht verzeihen wir sogar. Irgendwann. Im Ganzen, sehr positiv. Auch wenn die CSU ihnen jetzt Breitseiten salvieren wird.
Frau Schavan schlug vor, Bundesweit mit einheitlichen Schulbücher zu lehren. Zwar wird sich da der eine oder andere Vetterliverlag ordentlich verschlucken, aber es ist ja nur zum Wohl der Schüler. Sollen sie Comics drucken - in manchen Bundesländer wäre es fast dasselbe.
Freitag 27. Juli, 2007

Trunken.teur

Wasndalos? N24 und SAT1 melden in den TV-Nachrichten, dass mindest zwei Astronauten betrunken ins Weltall fuhren. Die NASA hätte davon gewusst und sie dennoch fliegen lassen, obwohl Experten und ärzte davor gewarnt hätten. Im nächsten Satz wird dann von einer Sabotage am Raumschiff Endeavour erzählt. Ein NASA-Mitarbeiter hätte ein Computer-Kabel durchgeschnitten.
Irgendwie verstehe ich die Berichterstattung nicht. Was haben die besoffenen Astronauten nur mit der Sabotage an der Endeavour zur tun?
Für mich ist es das gleiche wie wenn man berichten würde, Schäuble hätte sich die Hände nach der Toilette nicht gewaschen und Merkel würde neue Soldaten nach Afghanistan schicken - in genau der Reihenfolge.
Donnerstag 26. Juli, 2007

Schicksal

Meine Schwester hatte ihr irgendwann meine Nummer gegeben, sie könne sich bei PC-Problemen an mich wenden. Heute war ich bei ihr vor Ort.
Ihr Türkisch ist sehr rein, meines hinkt an allen Ecken. Dennoch konnten wir uns in den zweieinhalb Stunden, während ich ihren PC auf Vordermann brachte, sehr gut unterhalten.
Sie erzählte mir ihre Geschichte, die sich wahrscheinlich ähnlich auch heute noch oft wiederholt. Mit 17 wurde sie von ihren Eltern nach Deutschland mit einem Verwandten verheiratet. Er war nicht viel älter, gerade Anfang 20. Schon nach 3 Wochen bat sie ihre Elten telefonisch sie zurück zu holen, da ihr Mann sie schlug. Die Mutter war dagegen, sprach von Gesicht verlieren in Gesell- und Verwandtschaft. Nach einem Jahr kam ihr Sohn auf die Welt und ihr Mann schlug sie noch immer. Sie hatte keine Freunde, nur die Familie ihres Mannes als Bekannte hier in Deutschland. Irgendwann brachte ihr Mann eine 13-Jährige Deutsche nach Hause und stellte sie ihr als seine Freundin vor. Die würde jetzt bei ihnen wohnen, sagte er und als sie sich dagegen wehrte, wurde sie geschlagen. Bald war die 13-Jährige und sie (wieder) schwanger ... und endlich schaffte sie es zu fliehen.
Heute lebt sie mit ihren beiden Kindern in einer schönen kleinen Wohnung, arbeitet täglich 6 Stunden, besucht einen Deutschkurs, den sie selbst finanziert, und ist ihren Kindern eine stolze Mutter. Mit ihren knapp 32 Jahren kann sie jeder 26jährigen das Wasser reichen. Man muss als Mann recht durchatmen um ihr nicht gleich hörig zu werden.
Sie erzählte mir wie sie letztes Jahr ihre Mutter nach neun Jahren das erste Mal besucht hätte. Dass nur, weil die Mutter krank sei - verzeihen könne sie ihr nicht. Verständlich. Von ihrem Vater wusste nichts Gutes zu berichten.
... hier weiter lesen!
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