Donnerstag 10. April, 2008

Telemedial

Was für ein Arschloch, dachte ich gestern. Ich bin gegen körperliche Gewalt, der Typ aber gehört 24/7 durchgehend ausgepeitscht.
Da ich kein «Kabel» mehr habe, suchte ich gestern TV-Sender über Satellit. Zuerst dachte ich es sei irgendeine Bloßstellung oder Talentsuche - denn da stand ein übergewichtiges Etwas vor der Kamera und sang irgendwas von «die Tod» die ihn segnen solle, damit er länger leben könne. Ich hatte ja Mitleid, weil man nicht auf Kosten von Minderbemittelten Späße macht - und genau so sah mir der Typ aus. Vielleicht einer aus der Lebenshilfe ... egal. Nein, alles echt.
Später saß er am «Orange Table» mit zwei weiteren Vollpfosten und ... man kann's eigentlich gar nicht erzählen was für eine Scheiße die drei von sich gaben. Vergleichbar vielleicht mit Einäugigen die Blinden etwas von dreidimensionales Sehen vermitteln wollen. Das Ganze begleitet mit Aufforderungen zu spenden. Telefonisch ... aus Deutschland 10 EUR pro Minute, Schweiz nur 57 SF im selben Zeittakt.

Schlimm ist nicht dieser Vollidiot, schlimm ist dass es da auch aktive Zuschauer gibt. Menschen die diesen Vollpfosten finanzieren... und den Bockmist glauben, den er und seine Mitidioten verbreiten.
Sonntag 06. April, 2008

R.I.P.

Was soll ich sagen. Er war als Schauspieler bestimmt einer der monumentalsten.

Als Präsident der NRA (National Rifle Association) war er mir einer der unsympathischsten Prominenten überhaupt. Ich hoffe er findet seinen Frieden, wo auch immer er jetzt ist.


Rest in peace, Charlton Heston.
Mittwoch 02. April, 2008

Fans update

Wie versprochen - im letzten Beitrag hier - habe ich gerade bei meinen Eltern angerufen. Absolute Freude im Haus.

Na ja, aber es kommt noch besser: Meine Mutter, Mama von 5 Kindern, war heute im Wettbüro. Sie hat 2:1 für Fenerbahce gewettet ...


WIESO SPIELT SIE NICHT LOTTO?!
Mittwoch 02. April, 2008

Fans

Es war irgendwann Ende der '80er, als mein Vater mich bat doch mal meinen Lieblings-Onkel in Istanbul anzurufen. Ich solle nichts weiter sagen als, hallo wie geht es dir. Zwar war mir das Ganze suspekt, denn, wenn wir unsere Verwandten in der Türkei anriefen, dann war das bestimmt nicht ich. Zum Ersten war und bin ich nicht gerade allzu flüssig in dieser Sprache, des Weiteren waren solch Auslandstelefonate noch recht teuer. Aber man hört ja auf seinen Vorgesetzten, was mein Vater mir schon immer war: Mein General - und ich sein Soldat. Also rief ich meinen Onkel an, freute mich im Herzen seine Stimme zu hören, und sagte als er abhob wie befohlen: Hallo lieber Onkel, wie geht es dir?
Es brach eine Lawine von Flüchen über mich zusammen. Dazu muss man sagen, dass Türken anders Fluchen als man es hierzulande gewohnt ist. Der fluchende Türke jongliert sein Gegenüber vom Zeh bis zum Urahn durch den Kakao. Man hat weder Möglichkeit noch Ansatz etwas darauf zu erwidern. Sollte das euch mal passieren könnt ihr entweder zuschlagen, damit er seine Klappe hält, oder das Feld verlassen, damit ihr es nicht weiter ertragen müsst. Eine Andere Möglichkeit gibt es nicht.
Natürlich war ich geschockt, solches von meinem Lieblings-Onkel zu hören. Ich dachte dass der Mensch mich mindestens genau so liebte wie ich ihn. Außerdem hatte ich ihm nichts getan, ich wusste also nicht womit ich das verdient haben sollte. Das Ganze dauerte eine halbe Minute, an deren Ende er mit den Worten, RUF MICH NIE WIEDER AN, den Hörer regelrecht aufknallte.
Mein Vater saß lachend im Wohnzimmer, und fragte ob mein Onkel schöne Grüße ausgerichtet hätte. Ich verstand die Welt nicht...
Die Lösung war, dass Galatasaray Istanbul gegen Fenerbahce Istanbul verloren hatte. Meine Eltern sind absolute Ferner' Fans, mein Onkel fanatischer Galatasaray solcher. Und was ich nicht wusste war, dass halb Istanbul, wenn Galatasaray Istanbul verloren hatte, bei meinem Onkel anrief um ihn zu fragen wie es ihm geht - nur um ihn fluchen zu hören.
Mein Onkel ist auf den Tag genau 30 Jahre älter als ich. Auf den Tag genau - und ich liebe ihn trotzdem.

Wie ich jetzt darauf komme?
Heute Abend spielt Fenerbahce Istanbul gegen Chelsea London. Vielleicht rufe ich ja danach kurz bei meinem Vater an und frage ihn wie es ihm geht ...
Mittwoch 26. März, 2008

Erinnerungen

Zu Ostern hätte er an mich gedacht, als er mit seiner Familie irgendwo bei Bad Urach durch die Dörfer fuhr.
... hier weiter lesen!
Dienstag 25. März, 2008

Tintenherz

In meiner Jugend hatte ich mein Zimmer auf dem Dachboden. Die Tür war aus Vollholz, unten und oben mit je einem quadratischem Mittelteil. Der Schließmechanismus war aufgesetzt - so wie es alte Türen eben noch hatten. Das obere Mittelteil wurde irgendwann bei einer Trainingsübung Opfer meiner damaligen Hitze. Ich fand es damals cool das obere Brett der geöffneten Tür, aus 20cm Abstand zu durchschlagen - eben so, dass die Tür sich dabei nicht bewegte. Repariert habe ich es dann mit einer Pressspanplatte, von innen aufgeschraubt. Außerdem schloss ich mit einem Vorhängeschloss ab, da ich den alten Bartschlüssel verloren hatte. Das Ganze half mir sehr - denn ich habe wegen dieser Tür und ihrem Zustand gelesen. «Die Nebel von Avalon» oder «Stein und Flöte» zum Beispiel.
Da meine Eltern im ersten Stock wohnten, bin ich morgens zum Frühstück runter, verabschiedete mich so als würde ich zur Schule gehen und schlich leise wieder hoch in mein Zimmer. Von innen schraubte ich die Pressspanplatte ab, brachte außen das Vorhängeschloss an und schraubte die Platte wieder auf. So konnte ich den ganzen Tag ungestört lesen - Proviant hatte ich genug dabei. Zugute kam mir auch dass ich männlich bin - so fand ich oft Erlösung in einer leeren Wasserflasche. Das war auch der Grund, weshalb im Sommer der Rasen unter meinem Fenster in meiner Jugend so schön wuchs. Als Jugendlicher fand ich nichts dabei in eine Flasche zu pissen.
Wie ich jetzt darauf komme?
über die Osterfeiertage habe ich «Tintenherz» von Cornelia Funke gelesen. Ich konnte nicht aufhören bis ich endlich die letzte Seite fand. Wer weiß wie viel Wasserflaschen ich in meiner Jugend wegen diesem Buch gefüllt hätte. Etliche.

Heute habe ich eine eigene Toilette - weshalb ich beruhigt «Tintenblut» verschlingen werde ... obwohl ich heute das Ganze in einer Regenrinne ...
Samstag 22. März, 2008

Zeichen

Gestern Abend wurde mir erklärt, dass Frauen - ganz so wie Kater ihr Revier markieren - Zeichen setzen. Männer wären nicht in der Lage diese zu erkennen. Es wären Zeichen die nur Frauen lesen könnten und auch würden. Heimlich.

Sonderbare Geschöpfe. ;-)
Mittwoch 19. März, 2008

2003

Fieberarchiv:
18.03.2003 - Betroffenheit... jetzt irgendwo im Irak, wäre das Ganze wohl nicht so lustig. Da willst du dich ins Bett legen, weil müde, langer Tag und einfach weil Mensch Â… aber so Vollidioten beschließen auf dein Haus zu schießen. ...


13.03.2003 - French Toast... Was zunächst wie ein Protest von Wirrköpfen gegen Frankreichs Irak-Politik aussah, ist in den USA jetzt amtlich: Das US-Repräsentantenhaus hat offiziell beschlossen, die bisher als "French Fries" bekannten Pommes ...


13.03.2003 - Bill Clinton spricht ...... schon weil alles einmal anders kommen könnte. Schon Mitte des Jahrhunderts, prognostizierte er in einer Gewerkschafterversammlung in Washington, könnte es aus sein mit der ökonomischen Vormachtstellung der USA - und damit auch mit der politischen. »Dann werden wir daran gemessen werden, wie wir uns heute betragen«, ...


11.03.2003 - Sprechen wir darüber ... unpolitisch... Zugegeben, diese Menschen "da unten" sind uns nicht persönlich bekannt und würde sich einer davon den Arm brechen und oder vom Taxi überfahren, interessierte es hier wirklich niemanden. Hier geht es aber um mehr. Krieg bedeutet schießen dürfen, nicht auf ein Rehkitz im Walde, sondern auf Menschen. Die Legitimation uniformierter Killer.


06.03.2003 - Sir Peter Ustinov...Ob jetzt Menschen, die gerade eine Hochzeit in Afghanistan feiern durch einen Bomber aus der Luft ermordet würden, oder 16 Menschen beim Kaffeetrinken durch einen Selbstmordanschlag, sei für ihn das Gleiche. Menschen sterben.

...


War ein schreckliches Jahr ... 2003.
Samstag 15. März, 2008

Und dann...

... gibt es immer wieder die Menschen, die sich in ihrer Realität nichts vorzuwerfen haben.
Freitag 14. März, 2008

Massig

Wenn ich mir so den Inhalt meines Kühlschranks ansehe, komme ich ins Grübeln. Geschätzte neunzig Prozent Bioware, winkt mir entgegen.
Früher habe ich mich darüber gefreut, wenn ich ab und an solche Produkte in den Regalen unserer Jagdgründe fand. Jetzt macht es mir aber fast schon Angst, alles, vor allem immer, in Bio zu bekommen. Eben solche Angst, wie mir die Fülle an normalen Produkten bereitet.
Wenn man nur mal ein Auge auf Milch wirft, kommt man ins Stocken. Milch gibt es überall zu kaufen, selbst an Tankstellen. Rechnet man das hoch, liegen Milliarden von Tonnen in den Regalen unserer Beutegründe. Denkt man sich die Kühe dazu will man gar nicht mehr auf die Straße gehen, weil man fürchtet von einer Milchkuh überrannt zu werden. Schließlich müssen die doch irgendwo sein - Milch fällt nicht vom Himmel. Dahinter ist natürlich das Angebot von Fleisch nicht uninteressant. In allen möglichen Variationen steht es uns zur Jagd in den Regalen bereit. Irgendwo müssen die Viecher ... Unendlich ist nicht das Universum, unendlich ist die Fläche der Erde.
Dessen ungeachtet werde ich jetzt die Bio-Birne essen, die ich in meiner Obstschale liegen habe. Bio deshalb, weil da mal ein wilder Hase an den Birnbaum gepisst hat. Bio gedüngt.
Freitag 14. März, 2008

Traum

In meinem Bekanntenkreis werde ich gern als Traumdeuter herangezogen. Was mir bei anderen leicht fällt, gelingt mir mit meinen Träumen leider nicht. Das heißt, ich habe keine Ahnung was meine Träume bedeuten - und wiederhole es mehrmals hintereinander in aufeinanderfolgenden Nächten. So wie den folgenden:
... hier weiter lesen!
Dienstag 11. März, 2008

3gelbe.Säcke

In meinem Wohngebiet wird der «Gelbe Sack» vierzehntägig am Montag abgeholt. Den einen Sack voll Umverpackung den ich in dieser Zeit füllen kann, bringe ich dann immer zwischen acht und neuen, eben wenn ich ins Büro fahre, runter an die Straße. Irgendwie hatte ich aber die letzten zwei Termine verpasst - weshalb sich ganze zwei gefüllte und ein kleiner Sack in der Abstellkammer angesammelt hatten. Im Grunde ist das kein Problem, denn dort ist genug Platz - mich stört es aber trotzdem.
Gestern war's dann wieder soweit: Montag und Abholtag. Ich konnte mich um zehn vergewissern dass weder vor noch hinterm Haus die Säcke abgeholt waren. Es würde also locker reichen, wenn ich noch kurz dusche und mich rasiere, bevor ich die Dinger runter trage. Gesagt getan. Danach vergewisserte ich mich nochmals dass auf beiden Seiten des Hauses noch nicht abgeräumt war, schnappte eine meiner tollen Krücken und machte mich mit drei Säcken auf den Weg nach unten. Ja sicher, es dauert seine Zeit wenn Mann mit drei gelben Säcken und einer Krücke vier Stockwerke plus Untergeschoss, zum Hinterausgang wandert. Dort angekommen konnte ich gerade noch sehen, wie das Sammelfahrzeug aus unserer Straße fuhr. Man wollte mich nicht hören - also schnell an die Vorderseite wandern und die Säcke ans Nachbarhaus legen. Dort angekommen das gleiche Spiel wie hinterm Haus.
Nun stand ich da, links Krücke, rechts drei Säcke, hinter mir vier Stockwerke, 250m vor mir die nächste Straße mit «ungeräumten Säcken». Was tun? Sollte ich mir die Blöße geben und loswandern, zu spät ankommen, mit drei Säcken zurückwandern und die Teile wieder hochtragen?
Kurz: Ich habe es gewagt. Als ich endlich an der anderen Straßenseite ankam - nachdem ich zwei hupende Idioten gekonnt ignorierte - standen da zwei nette Menschen um die fünfzig. Warum hilft ihnen denn keiner, fragte die eine Dame fast entrüstet. Weil ich ein böser Mensch bin, schoss es aus mir heraus.

Nächstes Mal werfe ich den Sack einfach aus dem Dachfenster. Das geht schneller.
Mittwoch 05. März, 2008

Kaffee.filtern

Und wieder offenbart sich »Holla die Waldfee« als regelrechte Muse des alltäglichen Wahnsinns. Sie begegnet ... besser, sie drängt in allen Lebenslagen an vorderste Front und gibt nicht nach sich bemerkbar zu machen. Keine Minute vergeht ohne dass sie hereinstolpert ohne anzuklopfen oder schiere Mammutbaumstämme ins Gehwerk schleudert. Ihr Lachen ist das kälteste was mir bekannt ist. Während der Mensch, je nach National- und oder Sexualität, sein Lachen mit einem »HAHAHA« oder gar Wiehern akzentuiert, ist ihres ein andauerndes kalt kratzendes »Habichsdirnichtgesagt«. Man könnte wahnsinnig werden, wenn man es nicht schon wäre. Dass man es ist hilft auch nicht weiter, denn dieses Habichdirnichtgesagt in vierzigfacher Wiederholung als hämisches Lachen, ist selbst für einen Wahnsinnigen nicht mehr ertragbar.

Soviel Kaffee könnte nicht gebrüht werden wie man sich darin die Füße waschen wollte. Oder ist Kaffee doch nur zum trinken gedacht und Füße wäscht man in Unschuld?
Legen wir das ab unter der Rubrik «Dinge die ich nicht weiß aber gerne wüsste».
Dienstag 04. März, 2008

Wie

Wie ist das eigentlich, wenn man auf ein Wunder wartet?
Mittwoch 27. Februar, 2008

Blut.Uhr

Wie nett. Beim heutigen Blutspende-Termin habe ich eine Uhr geschenkt bekommen, als kleines Dankeschön für die Frequenz meiner Blutabgabe. Nettes Ding und sehr rot. Ich glaube, ich werde es meinem Neffen schenken - als Mann trägt sich so ein Ding schlechter als wenn man noch jünger ist.
Besser war der Schlüsselanhänger - mit einem PIN Code versehen. Verliere ich meinen Schlüssel, braucht der Finder es nur noch in den nächsten Briefkasten werfen. Wenn's gut läuft, bekomme ich es dann geschickt. Wenn nicht, brauche ich wahrscheinlich einen neuen Schlüssel.

Fakt ist, Blutspenden sind wichtig - egal was es für Geschenke dafür gibt. Wer kann, sollte bitte zur nächsten Spende einfach hingehen. Vielleicht braucht er/sie es ja irgendwann selbst - oder seine Verwandten, Freunde, Feinde. Kann alles passieren.
Dienstag 12. Februar, 2008

Kändler

Kannte ich den Namen Friedhelm Kändler bisher nur oberflächlich aus verschiedenen Medienberichten, bin ich heute, nachdem ich seinen Auftritt gestern Nacht in «Roglers rasendes Kabarett» auf ARD (um 00:20 Uhr) sah, ein Fan des Künstlers dahinter. Ich liebe Menschen die ihre Sprache begreifen und damit spielerisch umgehen können. Hoffentlich bekommen wir ihn noch öfter zu sehen, und vor allem, zu hören.

Hier ein Text, den ich mit freundlicher Genehmigung von Friedhelm Kändler hier veröffentlichen darf:

Wie es zur Religion der Wände kam...

Traf dereinst eine Pastete eine zweite und sprach:

«Ha...! Wozu leben wir?

Irgendwann werden wir alle verputzt.»

Dieses hörte eine mit der Zeit alt und rissig

gewordene Wand. Schnell lief sie, die frohe

Botschaft allen Wänden zu bringen:

«Wozu leben wir? Irgendwann werden wir

alle verputzt!»

Dieses hörte eine mit der Zeit alt und

mürbe gewordene Pastete. Sie sprach:

«Ha...! Das stimmt doch gar nicht. Das ist

doch eine Lüge! Das ist Religion, der Eifer

der Jugend. Irgendwann werden wir alle

verputzt...? Hab ich noch nicht erlebt...»

Kam ein Mensch

und schmierte die alte und mürbe Pastete

in die alte und rissige Wand.

Nun denket.
Freitag 08. Februar, 2008

Schade

Hmmm.
Manche Menschen - in diesem Fall ist es ein Kunde - haben eine etwas verschobene Auffassung dessen was ist/war. Das habe ich gestern schriftlich erfahren dürfen. Dem kann ich nur ebenso begegnen - eben schriftlich und mit Klarheit.
Ich hoffe danach ist das dann auch so geregelt; klar.
Donnerstag 07. Februar, 2008

Spucki

Als Kind konnte man sich noch freuen, wenn einem so schlecht war dass man «spucken» musste. Als Erwachsener sagt man erbrechen, und freut sich nicht mehr darüber. Denn früher gab's dann immer Coca-Cola aus der schönen Glasflasche, mit weißem Schriftzug darauf und tollem Geschmack darin.
... hier weiter lesen!
Montag 28. Januar, 2008

Montag

Nun ist ja der Montag wirklich ein Tag der Woche. Auch in. Man möchte es nicht. Auch nicht glauben.
Hilft alles nichts. Montag ist ein Tag, ein übler.

Auch so'n Ding mit dem man fertig werden muss. Da hilft nicht einmal die Politik weiter - ansonsten könnte man es ja auf Merkel schieben. Aber das wird schon ihr Gatte besorgt haben.

Wie auch immer. Weiter arbeiten!
Freitag 25. Januar, 2008

Bohlen.force

An dieser Stelle möchte man mich bitte fluchen hören. Sehr und arg. Worte in verschieden Sprachen, die alle in unschönen Kombinationen gebracht ausgestoßen sind, darf man an ohne ruhiges Gewissen jetzt hinzu denken. Ich fluche, so sehr, weil ich den Dieter Bohlen «in Schutz» nehmen werde Oh Gott, warum nur ... Hilft alles nichts, das muss ich jetzt wohl durch. Ich möge mir verzeihen:
Vorgestern konnte man einen Hypochonder miterleben, wie er in unseren TV Schirmen und der dortigen «DSDS»-Jury gekonnt zusammen brach. Der ist doch bezahlt, dachte ich mir. Dann holte man noch so einen Menschen vor die Kamera und gab ihn als jenen Vater aus - der sich aber alles andere als einer verhielt, weil er sich nicht um sein vermeintliches Kind kümmerte sondern eher dumm wie eine Statist es angewiesen bekam, durch den untern Teil der Aktion irrte. Das Urteil von Bohlen soll es gewesen sein, dass den Vollpfosten von den Füssen riss.
Aua - Aktionismus oder doch echte an den Tag beziehungsweise vor die Medien getragene Idiotie?
Wenn die Type wirklich der Vater dieses erzogenen Versagers ist - und optisch sieht es ganz so aus -, sollte man überlegen ihm das Sorgerecht wegen «am Schutzbefohlenen beigebrachte seelische Not» zu entziehen. Ich hoffe dass dieser kleine Vollidiot nicht mehr zur Schule geht, denn er wird nach dieser Aktion wahrscheinlich mehr Pausenprügel sein, als er es schon immer war.
Und SAT1? Vielleicht feilt man populistisch an Bohlen aus einer Todsünde heraus: Neid. Wo RTL Zuschauer bindet - wie auch immer und welchem Niveau -, weiß man nur mit sprechenden Statisten wie Lenzen & Partner oder gleicher art Bagage zu kontern. Arm.

Und das Ganze aus meinem Munde! Schlimmer kann man gar nicht fluchen wie ich es jetzt über mich selbst könnte.
Donnerstag 24. Januar, 2008

Wahr.nehmungen

Interessant ist für mich, dass die meisten Menschen - zumindest die ich kenne - meinen, Vertrauen müsse gewonnen werden.
In meiner Welt ist es etwas anders. Da kann man mein Vertrauen verlieren.

Mandarinen sind eine sehr schöne Frucht; fast meine liebste, in Wintertagen. Ich liebe ihren Geruch und besonders den Geschmack. Hingegen mag ich keine in Dosen eingelegten. Den verdrehten Geschmack von hinzugefügtem Zucker empfinde ich als künstlich und widrig. äße ich Fleisch, würde ich aus Mandarinen eine gute Soße zu einem Braten bereiten. ähnliches habe ich schon zu Pasta getan: Mandarinen unter wenig Hitze in Olivenöl mit Basilikum, Fenchel, Tomaten und Knoblauch angeschwitzt und mit heißen Spaghetti vermengt. Etwas Parmesan darüber ... alles gut.
Manchmal weiß man erst wieder am Abend, was man den Tag über vergessen hat. Eher logisch, das Ganze. Zum Beispiel das Besorgen einer neuen Neonröhre fürs Bad. 18W, circa etwas unter 60 cm lang. Gut ist, dass man sich vor dem Zubettgehen nicht rasieren muss. Zumindest nicht im Gesicht. Ohne Neonröhre im Alibert-Schrank wirft das Gesicht dunkle Schatten in den Spiegel wenn man zu faul ist die Nachttischlampe im Bad aufzustellen. Das kleine Steckdosen-Licht reicht zum Duschen und Zähneputzen. Gerade mal.
Außerdem habe ich meine neuen Couch - schwarzes Leder, wunderbar gemütlich und gleich zwei davon - noch immer nicht abgeholt. Und von alleine werden sie nicht kommen. Zumindest nicht in diesem Leben und nicht hierher. Vielleicht schreibe ich mir auf den nächsten Einkaufszettel, ein paar hundert Gramm Zeit für Couch abholen. Vielleicht hole ich sie ja dann ab, wenn ich mir die Zeit dafür gekaut habe.
Warum kann man Vollmond eigentlich nicht festhalten. Wahrscheinlich sind sogar Menschen gestorben heute. Und Vertrauen.
Mittwoch 23. Januar, 2008

blogicide

Manchmal lese ich mich durch ein paar «Blogs» und denke, aua. Vor all dem Verstecken hinter Buchstaben sind Menschen vergraben - und jeder hat seinen Schlüssel darin versteckt. Manchmal habe ich dann das Bedürfnis diesem öffentlichen Verstecksein zu danken - aber wie sollte man Menschen danken für das was sie sind.

Man kann ihnen aber danken, für das was sie nicht sind: Buchstabensalat.
Montag 14. Januar, 2008

Triebe

Wie im vorletzten Beitrag schon angedeutet habe ich letzte Woche einen Kunden anzeigen müssen, weil ich auf seinem Rechner Videos mit Kinderpornografie entdeckte.
Nachdem die Kripo bei ihm eine Hausdurchsuchung und Beschlagnahme weiterer Rechner durchgeführt hatte, rief er bei mir an. Er sei entsetzt über den Fund und könne sich nicht erklären, wie und woher das Ganze auf seinen Rechner kam. Schließlich hätte er «selbst ein Kleinkind» ...
... hier weiter lesen!
Donnerstag 10. Januar, 2008

.

Wo hört Toleranz auf?
Ich bin kein Mensch der sich über andere stellt. Das heißt, jeder kann von mir aus seine Fasson ausleben, solange keinem anderen dadurch geschadet wird. Vielleicht und ganz sicher, ist das ein Teil des Mottos hier im Fieber - parcere subiectis et debellare superbos. Damit bin ich kein Ritter des Guten - nicht mal ein klein bisschen so mutig wie Don Quichotte, weil ich eher schlichte als wirklich gegen Windmühlen reite. Meist kann man Gegebenheiten regeln. Manchmal aber nicht. Da hilft auch kein Auge zudrücken - auch wenn man wünschte blind gewesen zu sein.
Vor ein paar Tagen bekam ich einen Rechner zur Reparatur rein. Der Kunde wird ihn so schnell nicht wieder bekommen - obwohl das Ding wieder läuft.

Mal sehen. Manchmal kann man nicht anders als handeln.
Montag 31. Dezember, 2007

Silvester

Man hat das Gefühl - wie so oft -, das Jahr wäre viel zu schnell vergangen. Es mag daran liegen, dass das Leben an sich viel kurz ist - was ist da schon ein Jahr.
Dennoch ist sehr viel passiert, 2007. Neben der ganzen Weltgeschichte ist jeder seinen persönlichen Weg weiter gegangen. Wenn ich so zurückdenke, muss ich mich wundern. Ich will hier keinen Jahresrückblick starten, wir haben alle selbst gelebt. Und was vergessen ist, war entweder nicht wichtig oder ist es geworden - möge das jeder für sich selbst entscheiden. Das Wichtigste war überlebt zu haben, und wird es wohl weiterhin bleiben.
Ich wünsche jedem für 2008 das Beste, vom Herzen. Für die Suchenden, einen weiten Schritt an oder durch das Ziel, und für die schon Angekommenen, reichlich reife Früchte ihrer Saat.
Kommt gut rüber - und so Gott will, geht das Leben weiter weiter.
Donnerstag 27. Dezember, 2007

Resume

So, Weihnachten ist dieses Jahr durchlebt. Schön war es - hoffe, das kann jeder so bestätigen.
Ich könnte viel schreiben, denn vieles ist passiert. Gutes. Vor allem vielleicht von der schönen Küche, an deren Umbau ich mit half. Schön it's geworden, kann sich sehen lassen.
... hier weiter lesen!
Montag 24. Dezember, 2007

Weihnachten

Ich und Edith wünschen allen Freunden, Verwandten, Bekannten, Kunden und jedem der hier liest, ein frohes und gesegnetes Weihnachten.
Donnerstag 20. Dezember, 2007

xMas?

Irgendwie will bei mir die Weihnachtsstimmung nicht aufkommen. Ich spüre auch nichts davon wenn ich durch die Straßen gehe. Sonst konnte man Weihnachten riechen - dieses Jahr ... nicht. Mir fehlen auch die Weihnachts-Kaschemmen im TV, in Variationen von Charles Dickens zum Beispiel. Wenn man heuer abends TV sieht, bekommt man immer dieselben Gesichter in einfallslosen Sendungen, die sich Shows nennen, zu sehen. Jeder Sender hat da seine fest eingestellten Breitbandgrinser, die mal hier mal da ihren Text ableiern. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das Publikum der jeweiligen Sender nicht auch einen Arbeitsvertrag mit den Sendern haben. Zumindest würde das die stark sinkenden Arbeitslosenzahlen der letzten Zeit erklären.
Zu loben wären da fast nur die öffentlich rechtlichen Sender ... wären, wenn man unter den vielen Säuen die wenigen Perlen betrachtet. Selbst dort ist die Mistgrubengravitation angekommen, was am Beispiel von Schmidts und Pochers Peinlichkeiten messbar ist. Nö, dieses Jahr hat Weihnachten keine Vorfreude. Es passiert dann einfach und wie's aussieht wird's vorbei sein, bevor man es wirklich erleben will.

Der anderen Fraktion wünsche ich heute, Bayram mubarak!
Mittwoch 19. Dezember, 2007

Kabarett

Neues aus der Anstalt, hieß es gestern Abend wieder im ZDF. Es war genial - mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Dieter Hildebrandt zeigte dass er immer noch ganz oben denkt.
Ich freue mich auf Ende Januar ... vielleicht laden Priol und Schramm ja dann endlich Volker Pispers in die Anstalt ein.

Bis dahin gibt es Priol am 27. und 28.12. jeweils um 22:15 Uhr mit seinem schon legendären Jahresrückblick auf dem BR zu sehen.
Ein Muss zum Jahresende!
Montag 17. Dezember, 2007

Marco

Marco ist endlich wieder zu Hause. Die lange Haft hatte am Ende niemandem geholfen.
Die Tatsache der Beschuldigung des sexuellen Missbrauchs gegenüber der jungen Britin, ist hiermit aber nicht geklärt. Man mag Sympathie empfinden, glauben dass die Anklage falsch liegt. Leider ist die Geschichte damit aber nicht abgeschlossen. Die Klägerin beharrt auf Marcos schuld.
Auch wenn ich persönlich nicht viel von der türkischen Justiz halte, die Rechtsstaatlichkeit der Türkei obliegt mir - in diesem Fall - nicht anzuzweifeln. Ich kann mich auch nicht darüber freuen, wie hier der Fokus der Presse des Bösen auf die Justiz gelenkt wird, anstatt sich der Klägerin anzunehmen. Die Frage die sich stellt ist, traut man sich nicht oder erwartet dann gar negative Resonanz? Könnte es vielleicht sein, dass die deutsche Presse befürchtet, öffentliches Mitleid in Richtung der jungen Britin zu verschieben und somit Marco als Bösewicht zu outen?

Ich hoffe für den Jungen, dass er unschuldig ist. Beweisen kann das am Ende nur die Justiz und nicht die Presse.
Und das sollte so schnell wie es nur möglich ist passieren. Denn aus Erfahrung kann man annehmen, dass die öffentliche Meinung - eben auch und gerade durch die Presse - schnell kippen kann. Schließlich hat man in diesem Land schon einige gute Menschen mit Druckerschwärze sinnbildlich erschossen. Heinrich Böll könnte ein Lied davon singen.
Dienstag 11. Dezember, 2007

Raphael

Es ist ja nicht so dass man als Ebola immer kühl im Gemüt wäre, ist − oder wie auch immer. ManN reagiert manchmal seltsam auf Post, besonders wenn man überhaupt nicht daran denkt.
Am Samstag fand ich eine Postkarte zwischen Tonnen von Werbesendungen. Ich solle mich mit meinem gültigen Pass und dieser Postkarte in der Ausländerbehörde zwecks Aushändigung des Passes melden. Hallo guten Tag, hier ist das Leben und du gehörst nicht dazu, denkt man da. Das heißt, dachte ich. Keine Ahnung was ein anderer dabei denkt, wenn er zum Aushändigen seines Passes aufgefordert wird. Das Schlimmste an der ganzen Sache war die Tatsache Samstag. Keine Möglichkeit irgendetwas zu regeln. Man muss gute zwei Tage überleben um an Montag heranzukommen. Situationen in den man das Lineare der Zeit verfluchen könnte. Könnte ist gut. Man macht es und weiß, egal was passiert - außer Israfi oder Raphael wie er auch hierzulande bekannt sein dürfte, bläst in sein Horn -, der Montag kommt. So oder so. Und man muss die zwei Tage durchleben um Montag Früh endlich Aufklärung zu bekommen.
Am Ende war's gar nicht schlimm. Mir wurde nur mein alter Pass, den man mir abgenommen hatte, ungültig gestempelt wieder übergeben.
Sonntag 09. Dezember, 2007

Nehmer

Kennt ihr auch diese Menschen, die sich nur melden wenn sie etwas brauchen - oder gehört ihr gar selbst zu dieser eigenartigen Sorte? Sie sprechen gern, wenn man sie lässt, von Freundschaft. Ich nenne sie Nehmer und habe im allgemeinen kein Problem mit ihnen. Es gibt sie, ich weiß es und damit basta. Ab und an amüsieren sie mich, meist sogar. Immer dann wenn plötzlich ein Anruf oder eine Mail von einem Nehmer kommt, kann man dieselben Symptome verzeichnen. Meist ein netter überaus persönlicher Text. Nach einer kurzen Begrüßung, in der Art von Hallo mein Lieber, wird nebensächlich gefragt und gleich bestätigt, ob und dass es dem Lieben auch gut geht.
Wie gesagt, im allgemeinen habe ich kein Problem mit den Nehmer. Auch nicht mit ihrer eigenartig putzigen Art, sich immer ins rechte Licht zu reden. Man fragt sich aber oder sie sich je selbst zuhören dabei?

Die Antwort auf die letzte Frage ist wahrscheinlich eines der größten Geheimnisse, dem ein Geber begegnen kann.
Sonntag 09. Dezember, 2007

Reinigung

Morgen kommt der Reinigungsdienst. Wir haben gerade alles was raus muss aussortiert. Auf dem Dachboden fand ich unter anderem 10 große Kisten voll mit Bücher...
Tonnen von Buchstaben tummeln sich da. Es war schwer für mich, wichtiges von Altpapier zu trennen. Behalten habe ich meine Tagebücher - 10 Jahre Handschrift, viel Lustiges und auch Trauriges dabei. Lustig waren auch die Ordner mit meinen Novell CNI/CNE Unterlagen. Weg - braucht man heute nicht mehr. Früher war ich mal stolz darauf. Am liebsten hätte ich alles behalten - nur wohin damit? Da oben wird alles renoviert, kein Platz dafür - und in meiner Wohnung müsste ich anbauen, damit ich alles untergestellt bekomme.
Schade ist es wirklich nur für meinen PC, den ich damals im Studium hatte. Stolze 10 MHz, 64 MB Arbeitsspeicher, 10 GB Festplatte und VGA Grafik. Herrliches Teil damals vor über 23 Jahren. Er hat's nicht überlebt, die Hitze. Ich weiß noch, dass ich da Borland Tubo Pascal und Turbo C Compiler, Auto-CAD und StarWriter 1.x installiert hatte. Außerdem kann ich mich noch an private Texte erinnern - ab 1990 benutze ich es digitales Tagebuch. Ich begann damit ein paar Monate vor dem zweiten Golfkrieg und vergaß das Ding als ich 1992 auszog. Selbst an meine Passwörter kann ich mich noch erinnern. Meine Texte sicherte ich mit einer Buchstaben- Sonderzeichenkombination meiner damaligen Freundin ab. Lang ist's her - ein anderes Leben.
Gestern Abend hatte ich sehr angenehmen Besuch - das tröstet den «Verlust».
Morgen kommt der Reinigungsdienst und reinigt ... alles weg.
Montag 03. Dezember, 2007

Frechheit!

Das Beste heute, war eine überschrift in der lokalen Zeitung. Eigentlich stand es im Südwest-Teil, also nicht aus heidenheimer Feder. «Deutsche bringt in Bayern Kind auf die Welt», stand da. Alle Achtung dachte ich, endlich hat es mal einer begriffen und hält damit nicht hinterm Berg: Deutsche leben mitunter auch in Bayern - vereinzelt, aber es kommt vor. Keiner weiß genau was sie dorthin verschlagen haben, schlimm genug daran zu denken als es auch noch wissen zu müssen - geschweige denn, zu verstehen. Vielleicht gibt es in Bayern den besseren Döner, vielleicht aber auch einfach nur mehr Kindergeld.
Auf der anderen Seite denkt man über diese 64jährige nach, die noch Mutter werden wollte. Biologisch Mutter - obwohl das nicht ganz logisch ist, wenngleich das Bio ebenso unlogisch bleibt. Da hat sie sich von einer Mitte-Zwanzigen ein Ei einpflanzen lassen, welches mit dem Samen ihres Mannes befruchtet wurde. Ob das ganz so Mutter ist, biologisch, ist nicht einmal diskutabel - als reine Austrägerin. So Mutter hätte sie auch leichter werden können - etliche Kinder warten auf ein gutes Zuhause. Logisch wäre es gewesen, und günstiger auch.
Armes Kind, hat die Mama dich im Bauch gehabt und du keine Gene von ihr. Schlimmer kann's doch nicht werden als so in Bayern geboren zu sein.

Man stell' sich mal vor, Deutsche bringt in Bayern Kind auf die Welt. Frechheit!
Mittwoch 28. November, 2007

Somewhere

Ich wurde gerade gefragt, warum hier auf der Extremefarm «Israel Kamakawiwo Oles» Version von «Somewhere Over the Rainbow» immer in der Liste «wir hören» zu finden ist.
Ich halte ihn für einen der schönsten Menschen der je gelebt hat und es gefällt mir, wie er den Text in diesem Stück durch ein paar einfache Worte erhebt - damit meine ich nicht den Mix mit »Wonderfull World«, was allein schon genial ist. Nein - er verdreht beide Texte so fein, dass er es für seine Freunde singt. Wunderschön ...
Seine Version beider Texte habe ich hier abgeschrieben:
... hier weiter lesen!
Dienstag 27. November, 2007

Honig.Melone

Erwartet man von einer Zitrone, dass sie nach Honigmelone schmeckt?
Wir sollten nicht mehr wie Kinder sein, die es nicht mehr gibt. Das heißt kindlicher - denn dann würde es uns nicht wundern, wenn eine Honigmelone nach Zitrone schmeckt, ein Auto nicht an einem Zebrastreifen hält, schöne Menschen auch ungerecht sind, oder Musik nach wie Kupferoxid riecht. Die Welt wäre voller Wolken und wir würden in unseren Luftschlössern Geschichten in den gelben Himmel zeichnen.
Der erste aber, der begreift wie die Welt wirklich sein kann, würde über uns lachen. Leise.
Stichwort-Wolke

fieber reaktion


fieber kategorien

Θ ebonal
Θ menschlich
Θ xelllich
Θ gesellschaftlich
Θ fiebrig
Θ wochenstart
Θ musikalik
Θ poli
Θ edith
Θ sportlich
Θ geonal
Θ tech
Θ -100
Θ laz

fieber statistic

off
Ebola is: back

fieber verweis

offline

archiv

Θ 2016: Okt
Θ 2015: Feb
Θ 2015: Jan
Θ 2014: Dez
Θ 2013: Mai
Θ 2013: März
Θ 2012: Feb
Θ 2011: Nov
Θ 2011: Okt
Θ 2011: Sep
Θ 2011: Aug
Θ 2011: Jul
Θ 2011: Jun
Θ 2011: Mai
Θ 2011: Apr
Θ 2011: März
Θ 2011: Jan
Θ 2010: Okt
Θ 2010: Sep
Θ 2010: Aug
Θ 2010: Jul
Θ 2010: Jun
Θ 2010: Mai
Θ 2010: März
Θ 2010: Feb
Θ 2010: Jan
Θ 2009: Dez
Θ 2009: Nov
Θ 2009: Okt
Θ 2009: Sep
Θ 2009: Aug
Θ 2009: Jul
Θ 2009: Jun
Θ 2009: Mai
Θ 2009: Apr
Θ 2009: März
Θ 2009: Feb
Θ 2009: Jan
Θ 2008: Dez
Θ 2008: Nov
Θ 2008: Okt
Θ 2008: Sep
Θ 2008: Aug
Θ 2008: Jul
Θ 2008: Jun
Θ 2008: Mai
Θ 2008: Apr
Θ 2008: März
Θ 2008: Feb
Θ 2008: Jan
Θ 2007: Dez
Θ 2007: Nov
Θ 2007: Okt
Θ 2007: Sep
Θ 2007: Aug
Θ 2007: Jul
Θ 2007: Jun
Θ 2007: Mai
Θ 2007: Apr
Θ 2007: März
Θ 2007: Feb
Θ 2007: Jan
Θ 2006: Dez
Θ 2006: Nov
Θ 2006: Okt
Θ 2006: Sep
Θ 2006: Aug
Θ 2006: Jul
Θ 2006: Jun
Θ 2006: Mai
Θ 2006: Apr
Θ 2006: März
Θ 2006: Feb
Θ 2006: Jan
Θ 2005: Dez
Θ 2005: Nov
Θ 2005: Okt
Θ 2005: Sep
Θ 2005: Aug
Θ 2005: Jul
Θ 2005: Jun
Θ 2005: Mai
Θ 2005: Apr
Θ 2005: März
Θ 2005: Feb
Θ 2005: Jan
Θ 2004: Dez
Θ 2004: Nov
Θ 2004: Okt
Θ 2004: Sep
Θ 2004: Aug
Θ 2004: Jul
Θ 2004: Jun
Θ 2004: Mai
Θ 2004: Apr
Θ 2004: März
Θ 2004: Feb
Θ 2004: Jan
Θ 2003: Dez
Θ 2003: Nov
Θ 2003: Okt
Θ 2003: Sep
Θ 2003: Mai
Θ 2003: Apr
Θ 2003: März
Θ 2003: Feb
Θ 2002: Mai
Θ 2002: Apr
Θ 1966: Nov

menü


background-image

Elvis Presley 

wir lesen

«Drachenläufer» 
Khaled Hosseini 

mod

busy surviving 

link.listen


stuff

Valid XHTML 1.0!  
Valid CSS!  
Blogverzeichnis  
Bloggeramt.de  
Blogverzeichnis - Bloggerei.de  
Die beliebteste Webseite  
spam poison  
SPAMMERS SUCK! We redirect ours to SpammerBeGone.com!  
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits 
Powered by PivotX - 2.3.11  
XML-Feed (RSS 1.0)  
XML: Atom Feed