Donnerstag 22. November, 2007

Quo vadis, Haki?

Wohin gehst du?
Zuerst raus aus diesem verdammten Karussell der Gefühle. Spockmodus, Ablenkung. Bei jedem Schritt habe ich das Gefühl meine Hände in den Boden rammen zu müssen − tief, sehr tief in die Erde zu greifen, mein Herz darin ertasten und es heraus reißen. Wenn es das ist, was du (Schicksal, Gott oder sonstige Pissbacke) von mir willst, sollst du es bekommen. Ich kann auch ohne leben. Wetten?!

Nebenbei erwähnt finde ich die neuen Laden-öffnungszeiten sehr gut. Rein subjektiv gesehen - man möge mich dafür schelten, wem das nicht passen sollte. Ich gehe gern nach Sonnenuntergang einkaufen. Es lenkt ab, fördert das Bruttosozialprodukt und riecht gut. Letzteres bedingt durch den Kauf von Erdbeere- und Vanille-Duftkerzen. Inzwischen habe ich sogar drei - man erinnere sich kurz an dieser Stelle wie man bis dahin zählt, manche auch in Verbindung mit den Fingern der eigenen oder des Partners Hand - Uncle Ben's Einkaufwagen-Chips. Einer liegt im Wagen, der andere ist am Wagen-Schlüssel befestigt und der sprichwörtliche Dritte ist, irgendwo. Den habe ich nämlich genau dort abgelegt. Irgendwo. Wer ihn findet, darf damit einkaufen. überall und alles was man kaufen kann - außer japanische Produkte, die wir alle auf ewig boykottieren. Eine Kultur in der man aus kulinarischer Genussgier lebendige Garnelen tot dünstet und aus wissenschaftlichen Zwecken Meeressäuger schlachtet, braucht niemand gut heißen. Auch deren Fraß nicht. Basta. Uncle Ben's Einkaufswagen-Chips sind sehr praktisch an einem Karabiner angebracht, welchen man auch als Schlüsselbund benutzen kann. Theoretisch könnte man daran auch sein Handy befestigen - was weniger Sinn manchen würde.
Eine Bekannte hat heute ihr gestohlenes Handy wieder bekommen, woran ich nicht ganz unbeteiligt gewesen bin. Vor ein paar Tagen bekam ich das Teil nämlich von einer anderen Bekannten in die Hand, mit der Bitte, die darin befindlichen Daten zu löschen. Am Ende konnte ich die Besitzerin davon überzeugen, das Handy der Eigentümerin wieder zu geben. Besser ist das. Ob einer oder beide einen Einkaufswagen-Chip von Oncle Ben's besitzt weiß ich nicht, weil ich nicht danach gefragt habe. Zuviel Stress. Man muss nicht immer und überall freundlich sein. Aber wenn mich eine der beiden, oder irgendjemand, danach fragt, gebe ich gerne eines ab. Sicher.

Am Ende könnte hier noch stehen, dass man diesen Text nicht lesen oder zumindest nicht zu verstehen versuchen sollte, den ich einzig und allein aus Rotationsgründen und zur ... ich muss ja nichts erklären, was ...
Eben.

Spockmodus an.

Gute Nacht.
Dienstag 20. November, 2007

Rose.ts

Von allen Geschenken gestern, die alle mich im Herzen erfreuen, ist eines dabei, dass ...
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Dienstag 13. November, 2007

Royal.Burger

Man sagt ja, man könne sich das Herz herausreißen. Damit wäre es aber nicht getan, weil man es nicht wirklich könnte. Sollte man aber können, denn dann wäre einiges leichter. Ohne sinnbildliches Herz.

Könnte das jemand für mich testen oder hat es schon getan und würde gerne darüber berichten?
Donnerstag 08. November, 2007

Moral

Folgendes wird niemandem gefallen:
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Donnerstag 08. November, 2007

Rule.No.:2

Und wenn dir ein Finger schmerzt, hack' ihn ab!
Done. ;-)
Dienstag 06. November, 2007

kau.Gummi

Wie oft machen sie das?
So oft es geht, eigentlich immer außer in der Nacht.
So so, eigentlich immer außer in der Nacht. Ja. Sie geben es also zu Â…
Ja, sagte ich doch gerade...
Unterbrechen sie mich nicht!
Entschul...
Ruhe! ... Sie geben es also zu! Schämen sie sich nicht andauernd Kaugummi zu kauen?!
Nein... darüber habe ich noch gar nicht nachged...
So so! Er hat noch gar nicht darüber nachgedacht?!
Nein...
Und woher glauben SIE sie, sie, wOHER kommen diese Kopfschmerzen, vielleicht ein Gruß aus dem Märchenland, sie, SIE Kretin sie kaulustiger?!
Das mit den Kopfschmerzen hatte ich schon bemerkt, auch dass ich gut und gerne als Astschere arbeiten könnte...
Als Astschere, seine Kaumuskeln sind also stärker geworden...
Ja, und wenn sie jetzt nicht gleich die Klappe halten, beiß' ich dir den Kopf ab!

Diese Kopfschmerzen, unsagbar. Zu all dem anderen übel, übel.
Ich geh' jetzt ein zweites Flauschejäckchen kaufen und bringe einer Sabbertante ihren PC nach Hause. Wenn es mich dann noch gibt, esse ich nachher gemütlich ein paar Nahrungsergänzungsmittel vor der Glotze.
Montag 05. November, 2007

darf?

Darf ich dich heute Nacht besuchen kommen?, fragt sie eben am Telefon. Als ich nicht antworte, legt sie nach: Kommt du mich holen?

There is a interessante Barriere, between legs und eggs. Himmel hilf - why you have to immer so complicated machen?! Stupid, never!
Mittwoch 31. Oktober, 2007

halloween

SI-Zentrum, wir kommen.
Halt dich fest, ich muss mir von der Seele feiern!

Eine schöne Nacht!
Dienstag 30. Oktober, 2007

Himmel

Brennst du, fragt er leise. Als ob du das nicht wüsstest, will ich antworten - lass' es aber sein. Wieso machst du das, fragt er leise weiter. Wieso lässt du mich nicht einfach in ruhe, will ich antworten - lass' es aber sein. Wenn du stirbst, bin ich auch tot, fragt er wieder leise. Wenn du tot bist bin ich frei, will ich antworten - lass' es aber sein.

Wer nicht im Einklang sei, könne den Gesang der Planeten nicht hören, erklärte Aristoteles einst. Nur das Hören allein, bringt keinen Einklang, könnte ich ihm, Aristoteles, antworten - lass' es aber sein.
Freitag 26. Oktober, 2007

be.feuert

Hätte man mir vor ein paar Wochen erzählt, ich würde innerlich zu einem bestimmten Schlager lächelnd wippen, hätte ich ihn mit einem karg horizontalen Kopfnicken stehen lassen.
Außerdem hasse ich solche Sätze! und kann nicht erklären weshalb ich das gerade so schreiben musste, wo der Sinn des Ganzen doch einfach und in ein paar Worten klar ausgedrückt werden könnte - respektive, kann.
Folgte ich dem Stil des ersten Satzes, müsste ich den Schlager offenbaren um die Pointe für sich wirken zu lassen. Nennen wir das: Variante A-Punkt. Bliebe ich aber nüchtern, wie im zweiten Satz erwacht, könnte ich den Sinn dieses Eintrags einfach und ohne Pointe beschreiben. Der Logik folgend nennen wir das: Variante B-Punkt.

A-Punkt: Jürgen Marcus, »Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben«.
B-Punkt: siehe A-Punkt.

Ein schönes Wochenende euch allen!
Donnerstag 25. Oktober, 2007

McCann's

Das steuert auf ein ganz übles Ende zu, diese Geschichte.
Mittwoch 24. Oktober, 2007

prosaisch

Der gute und selige Rudi Carrel sang früher ein Lied ... ich kann mir nur noch an den Chorus erinnern: «Goethe war gut. Man, der konnte reimen! Wenn ich das versuch' schwitz' ich Wasser und fluch', Goethe war gut!». Ich weiß auch nicht mehr genau um was es in diesem Lied ging, oder ob es überhaupt eine Handlung hatte/hat. Mir fiel es nur gerade ein, als ich nach dem Joggen eine von Zeus Früchten aß.
Ich hab' zwar Wasser geschwitzt und geflucht, aber nicht wegen oder vom Reimen:
Haki isst Kaki.

Und gut war's. ;-)
Montag 22. Oktober, 2007

Cupiditas

In den letzten Jahren konnte ich immer wieder von ehemaligen Rauchern erfahren, wie einfach das für sie gewesen sei. Die meisten Erzählungen reflektieren freimütigen und zugleich herkulischen Willen: Man rauchte noch eine Zigarette und warf die restliche Schachtel einfach weg. Danach hatte man kein Verlangen mehr und alles war gut.
... hier weiter lesen!
Samstag 20. Oktober, 2007

break.ing

Dietrich-Theater in Neu-Ulm, gestern Abend: Lass' uns gehen! Diese Worte, «mitten im Film», schubsten mich regelrecht wach.
So saß man dann gut zweieinhalb Stunden im «Restaurant», hatte halb Mexiko auf den Tellern, und fuhr in Diskussionen Achterbahn. Mein Gegenüber schlüpfte in meine Rolle - ich wusste bis dahin gar nicht, dass ich eine solche habe - und, öffnete mir mit «der Haki-Methode» ein paar Türen, die ich gedanklich selbst nicht aufzustoßen wagte. Haki, die zweite, die mich einfach so, so nennt - und es auch darf.
Mit jedem Satz wurde sie schöner und als sie dann beide Hände um mein Gesicht legte, spürte ich Sehnsucht. Weglaufen zwecklos, auch weil ich nicht selbst gefahren bin. Sehnsucht reicht aber nicht aus - nicht um das andere gänzlich zu verdrängen. Noch schaffe ich es nicht, diese Grenze zu überschreiten. Leider.
Donnerstag 11. Oktober, 2007

Stacheltod

Dann überlegt man, ob man sich verraten will.. sich der Hoffnung hinzugeben, es würde interessieren und sei eben nicht nur aus Berechnung interessant. Ein paar Runden im Kreis gedreht und zugestochen. Märchen gibt es nicht.

Diese elektrischen Zahnbürsten ... eigenartig. Meine steckt senkrecht auf der Lade-Halterung, wenn sie nicht in Gebrauch ist. Jeden zweiten Morgen entferne ich gründlich den grünlichen Zahnpastakranz, der sich an eben dieser Halterung bildet. Egal wie ich es auch putze, zwei Tage später ist es wieder da. Woher das kommt, kann ich nicht genau sagen. Ich hab' die Bürste auch schon ganz auseinander genommen, gereinigt, und wieder aufgesteckt - Meister Grünrand war davon sehr unberührt und zeigte sich am nächsten Abend frisch, frei, fröhlich fromm lächelnd, als wäre er nur kurz nebenan bei der Nachbarin turteln gewesen. Ich bin mir sicher da sind keine Zahnpasta-Rückstände an der Bürste, wenn ich das Ding auf die Ladestation stecke - auch ist die von mir bevorzugte Zahnpasta eher weiß-blau als grün. Vielleicht sollte ich den gebildeten Rand abkratzen, sammeln und als Biopasta aus kontrolliertem Anbau hergestellt verkaufen. Ich müsste mir nur noch einen Namen dafür aussuchen... vielleicht «Ex-Osman» oder, «Haki-denta».

Hab' ich schon erwähnt, dass ich nicht mehr rauche ..?
Donnerstag 04. Oktober, 2007

auxilio.esse

Vor lauter Arbeit, findet man den Weg ins eigene Blog nicht. Na ja, so laut war die Arbeit gar nicht. Eher still. Lösungen finden, ein bisschen durch die Gegend programmieren, nebenher die eigene Firmenseite erneuern, zwischendurch Laufkundschaft regeln, Eltern begrüßen, etc. und das Atmen nicht vergessen.
Gestern Abend wurde ich therapiert. Kurzzeitig - für ein paar Minuten nur - war ich Mensch wie Mensch ist. Man kennt das ja, sofern hier nur Menschen mitlesen (heutzutage kann man das nicht mit Sicherheit behaupten): Da ist ein Gedanke, der formt ein Gefühl, das wiederum spielt Herrgott in der Seele, übernimmt das Kommando und jagt den Träger im Viereck durch die Hölle. Passiert täglich. Dem einen mehr, dem anderen weniger und vielen gar nicht. Letztere sind glücklich weil sie wirklich nur bis vier zu zählen vermögen, oder, weil sie mit drei Akkorden auf Mallorca Millionen verdienen. Die ersteren erkennt man an dem permanent bescheuerten Lächeln, während die anderen ihren Weibchen in TV-Sendungen die Milch aus dem Euter melken. Die mehr oder weniger aber, wie schon erwähnt, rotieren. Schlimm. In diesem Fall ist eine Schnelltherapie ganz nützlich. Schon gar, wenn es abends ist und abends solche Rotationen den Schlaf rauben.
Ich hatte Glück - im Unglück natürlich: Meine Rotation wurde weggequasselt. Das heißt, ich hatte sie schon mehr oder weniger im Griff, der letzte Schliff wurde aber dann weggequasselt.
Dann war da natürlich noch die Sache mit meiner Uhr. Kaputt. Quasi. Sie werkt noch, ist aber etwas malträtiert um es so auszudrücken. Teile des Armbandes sind abgefallen und der Chronograph-Zeiger ist nicht mehr an seiner Stelle. Wird repariert. Wird teuer - wie schon gestern Abend vermutet. So ist das. Uhren sind auch nur Technik, keine Menschen.

Vielleicht sollte ich etwas essen.
Sonntag 30. September, 2007

Intermezzo

Der Teil meines Verstandes,
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Donnerstag 27. September, 2007

zogte

Intransitiv...
Das Ganze fühlt sich an, wie am Ende eines Gummibandes das unter einer wachsenden Zugkraft steht. Je mehr daran gezogen wird, desto tiefer kramt man in der Hosentasche nach einer Schere - um sich loszuschneiden.

Sagte ich schon, dass mein Fernseher immer noch nicht zurück ist? Ein Leihgerät bekam ich auch nicht.
Dienstag 25. September, 2007

Hallo

Vier elf achtzehn, zweiundzwanzig Ringelstampfer Wolkenstützpunkt. Tastaturschraube konventionelle Achsenverkrümmung, Gravitationsminuspol Herzrasen.

Nichts Besonderes. Das sind nur ein paar Wörter die mir spontan einfielen, als ich nachdachte. Vielleicht kann das ein Psychologe beizeiten erörtern.
Sonntag 23. September, 2007

Erkenntnis

Eben kam mir beim Kochen von Spiegelei mit Spinat (Knoblauch und Muskat), die Erkenntnis, dass der Mensch als Gemüse bestimmt Spinat wäre. Ratet warum ...
Vielleicht ist aber auch Spinat mal Mensch gewesen.
Das zu ergründen fehlt mir jetzt die Zeit, weil ich es noch essen will.
Donnerstag 20. September, 2007

Fei.abend

Ich glaub's ja nicht! ENDLICH Feierabend.
Ich ... vor neun zu Hause ... so viel der Ehre, der Lieb'nes ... fast eine Gnade. Was werde ich mit der gewonnen Zeit alles anfangen, gleich Daheim. Kochen werd' ich und die Heizung hochfahren, Kerzen anzünden, lesen und gleichzeitig Gitarre spielen oder andersrum, vielleicht (und das gönne ich mir ganz bestimmt) gehe ich noch kurz aufs Klo pinkeln. Hach wird das herrlich werden, gleich daheim vor neun.

Harre, hoffe. Nicht vergebens, zählest du der Stunden Schlag. Wechsel ist das Los des Lebens, und; es kommt ein andrer Tag.
(T. Fontane)
Ich hab' grad' vorhin auf einer anderen Seite ein Gedicht von ihm gelesen, so ist mir dies passend zu hier eingefallen
Donnerstag 20. September, 2007

fADEn

Ich erwische mich ständig dabei, an den Fäden meiner Stirnnarbe zu ziehen. Morgen werden sie gezogen, sollen werden gezogen sein ... wie auch immer. Morgen bin ich sie dann los. Die Fäden. Eine Woche haben sie mich begleitet, oder es. Vielleicht ist es ja nur ein Faden, kenne mich damit nicht so aus. Ich kann nur sagen, dass an einem Ende der Narbe ein gutes Stück herausragt. Faden meine ich. Sieht aus, als würde mir dort ein blondes Haar wachsen. Mit einem Knoten. Ich nenne es mein «Mini-Stirn-Rasata». Die Nase ist abgeschwollen, die Blutergüsse rund um die Augen verschwunden. Heute Nacht habe ich geträumt, dass mir ein Stück Stirn fehlt. Ein bärtiger Pathologe hatte es an Elektroden angeschlossen und in einem Fernsehinterview behauptet, die nächste Generation CPU erfunden zu haben. Er verlangte telefonischen Support von mir, da er das System nicht ganz im Griff habe und ich der einzige sei, der sich damit auskennen könnte. Ich gab ihm den Tipp, den Rechner abzuschalten und sich um seine Freizeit zu kümmern, als aus Einzelteilen von mir eine neue Generation Rechner zu schaffen. Er war erbost, weil ich ihm das Geheimnis meiner Zellstruktur nicht preisgeben wollte. Ich gab ihm die Nummer von Intel Corp. und wachte auf.

Nein. Ich kenne die Nummer von Intel Corp. nicht.
Mittwoch 19. September, 2007

Aber.glaube

Jetzt mal so ganz unter uns gefragt: Wie viele LKW-Fahrer habt ihr schon getötet? Zehn oder doch schon zwanzig?
Heute Mittag musste ich mir anhören, wenn man eine Zigarette an einer Kerze anzünden würde, ein «Brummi-Fahrer» stürbe. Klar. Und immer wenn ein Glöckchen klingelt, bekommt ein Engel seine Flügel. Warum ein Engel aber Flügel bekommen sollte, konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen, geschweige denn, wieso ein LKW-Fahrer den Löffel «abgibt», nur weil Karin ihre Zigarette ... na egal.
Man könnte es ja kompensieren, indem man nach dem Anzünden einer Zigarette an einer Kerze, ein Glöckchen läutet. Fahrer tot, aber dafür geflügelter Engel. Besser als ständig im Stau stehen. Ein Argument.
Aber den Weihnachtsmann gibt es wirklich. Ob der sich seine Zigaretten an einer Kerze anzündet, weiß ich auch nicht. Vielleicht sollte ich den Papst fragen ... wenn es den dann wirklich gäbe.

Ist verdammt kompliziert, das Ding mit dem Glauben und dem Aber.
Mittwoch 19. September, 2007

übel.fall

Wenn man sich die überschrift näher ansieht und an das größte Volk der Erde denkt, weiß man wie ich das meine. Schlimm ist es wenn man einen überfall erfindet um einen übelfall zu vertuschen.
Zwei Maskierte sollen da gewesen sein. Aufgelauert habe man ihm und den Mund zugehalten und den Geldbeutel mit 300 Euro abgenommen. Der Arme, muss schlimm gewesen sein, der Traum.
Montag 17. September, 2007

kauf.Schuhe

Himmel was ist denn mit mir passiert?! Gerade hatte ich einen ganz bösen Text geschrieben und gerade noch rechtzeitig gelöscht, bevor ich es hier veröffentlichen konnte. Ist ja fast so böse als wenn man einen guten Freund von mir ausgenutzt hätte. Ganz übel.
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Mittwoch 12. September, 2007

12te Setpember

Schlimmer als den 11. September zu erleben, ist im 12. leben zu müssen. Es gibt mehr «12.09.» als man hier aufzählen könnte.
Den »12. September« den die USA über die Welt legte, werden unsere Enkel noch spüren. Herr Schäuble wird wahrscheinlich ewig in seinem eigenen 12. September gefangen sein und versuchen jeden in seinen Alptraum zu reißen, weil er vergessen hat, dass man um den 10. kämpfen und nicht den 11. bekämpfen muss.

So jetzt ist aber Schluss mit lustig! Ha ha, ich muss schon wieder ins Büro. Ich könnt' lachen, so gutes Wetter ist da draußen. Wenn ich so raus sehe könnte man darüber weinen, wenn es nicht so lustig wär'. sic!
Dienstag 11. September, 2007

11. September

Es gibt nicht nur einen »11. September«. Nicht nur einmal hat die Menschheit versagt.

Der 11. September 2001 steht auch für die Reichskristallnacht, für die Massaker von Sabra und Schatila 1982, für den Völkermord an den Armeniern zwischen 1915 und 21 und an den Tutsi und Hutu in Ruanda 1994, für das Tian'anmen-Massaker 1989 in Peking, das Massaker von Srebrenica 1995, für den Giftgasangriff auf Halabdscha 1988 durch Saddam Hussein, für den Genozid an den Urvölkern von Amerika und für tausend andere Verbrechen an der Menschheit. Der 11. September ist uns nur so bewusst geworden am 11. September 2001, weil es und näher kam, als alle anderen »11. September« zuvor.
Freitag 07. September, 2007

Streit.kultur

Meinungsverschiedenheit halte ich mitunter für einen fruchtbaren Boden, wenn beteiligte Personen ein gewisses geistiges Niveau haben. Für manche mag Meinungsverschiedenheit mit Streit konform gehen, für mich ist es nur Ausdruck geistiger «Personanz». Ich könnte nie mit meinem Partner oder einem Freund streiten, denn das würde bedeuten, dass ich den Respekt vor diesem Menschen verliere. Wenn ich «streite», liegt mein Gegenüber danach geistig am Boden. Wie könnte ich einen Menschen ernst nehmen, denn ich vorher so behandelt habe? Deshalb setze ich mich auch nicht mit Menschen an einen Tisch, die ich vorher «nieder gemacht» habe. Respekt ist die Basis aller Beziehung, allen Umgangs. Ohne Respekt, kein Austausch.
Meinungsverschiedenheit, halte ich für einen fruchtbaren Boden. Deshalb streite ich selten, sehr selten.
Dienstag 04. September, 2007

semi.autumnal

Hat ja alles meistens Vorteile. Ich meine jetzt nicht Frauen, sondern das Wetter. Sieben Grad bei Regen und um sieben schon das Licht einschalten. Könnte zum Träumen animieren - welcher Art Träume das dann wären, sei dahingestellt. Kühl ist es trotzdem. Die Vermutung liegt nahe, ohne seherisch zu wirken, dass man heute am Rad drehen muss. Bis drei oder gar vier, je nachdem wie warm es werden soll. Auch überlege ich mir, Schoko-Kuchen zu kaufen; damit es nicht gar so kalt aussieht wie es sich anfühlt, das Wetter. Bestimmt werde ich Kerzen anzünden und Tee trinken, nicht aber mit offenem Oberkörper aus dem offenen Dachfenster glotzen. Versprochen.
Vor allem Aber, gehe ich jetzt gemütlich nach Hause!
Samstag 01. September, 2007

Männer

Nun ist es wirklich so, also keine Mär, dass auch Männer heutzutage einkaufen müssen. Die Zeit wo Mann noch wilde Früchte sammeln oder furchtbar Wild jagen oder seine unbezahlte Haushaltshilfe zum Futter holen ausschicken konnte, gehört endgültig der Vergangenheit an. Ist der Mann heute hungrig, bewegt er seinen Hintern in den Supermarkt vor die Stadt. Im Grunde bin ich ganz glücklich über diesen Wandel, denn ich könnte mir keine unbezahlte Haushaltshilfe leisten.
Im Aldi-Markt sah ich dann auch die Bestätigung - der Mann ist wirklich angekommen ist in der Einkaufswelt: BHs im Mittelgang, zuhauf. Rosa, weiß und getüllt. Ich glaube kaum dass Frauen das wirklich kaufen, also denke ich, es ist eher als Motivation für Männer gedacht. Mit anderen Worten: Aldi weiß wie man den Mann in den Markt lockt. Ich liebe innovative Ideen, kann das hier also nur begrüßen.
Im Real-Markt konnte ich dann doch noch den Urmann beobachten. Quasi ein übergangsmodell oder, der Vorstadt Restposten. Als ich um die Ecke kam, stand er am Einkaufswagen und sah mit ungläubigen Gesicht an mir vorbei. Da stand wohl seine Frau, denn sie starrte ebenso ungläubig zurück. Man konnte den beiderseitigen Trotz riechen. Natürlich könnte es auch Körpergeruch gewesen sein - ich wollte es gar nicht wissen sondern weiter gehen, wenn er nicht zornig ein Brot aus dem Einkaufswagen gegriffen hätte um es mit beiden Händen an beiden Enden zusammenzudrücken, als wäre das seine samstägliche Yogaübung. Gleich schlägt er es der Alten an den Schädel und ich zieh ihm den Einkaufswagen über den Schädel, dachte ich. Er schlug nicht sondern stelle das platt gedrückte Backwerk zurück in die Brottheke. Dann legte er abwechselnd der Reihe nach jedem Brot je eine Hand auf, um sie ebenfalls zu zerdrücken. Was läuft denn bei dem falsch, dachte ich mir als er schließlich in der zweiten Reihe innehielt, das zuletzt gedrückte Brot nochmal drückte um es dann mit einem triumphierenden Gesichtsausdruck in den Einkaufwagen zu legen. Des, ond ned des kloamp!, war seine Sieges-Rede.
Sic transit gloria mundi, eben weil Männer heutzutage gezwungen werden im Supermarkt zu jagen.

Suche Haushaltshilfe, unbezahlt.
Mittwoch 29. August, 2007

Whilhelm Busch

Puhhh, Alder, echt krass, würde man heute sagen. Ich bin immer wieder fasziniert von diesem Menschen, der uns so tief in seine Psyche blicken ließ. Wohl der berühmteste Psycho-Exhibitionist, wenn nicht der einzig' wahre. überhaupt.
Im Folgenden, nicht für Kinder gedacht, »Der Bauer und der Windmüller« - ich werde versuchen einige Illustrationen der ... fast hätte ich Stichomythie geschrieben ... Verse, zu beschreiben.
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Mittwoch 29. August, 2007

Uii

Eigentlich müssten wir darin schwimmen, in Eiweiß - bei so viel Gelbes vom Ei, wie da draußen wohnt.
Mittwoch 29. August, 2007

po.sitiv

«... gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann ...»
Na, alles klar. Regnet es halt in strömen ...; war der Sommer bisher nur ein Herbst für Arme ... was soll's?!

Das Gute am heutigen Heute ist doch, dass ich meine neue Jacke das erste Mal tragen kann!
Dienstag 28. August, 2007

Un.nötig

Und dann passieren manchmal diese völlig unnötigen Sachen. Man weiß es, ärgert sich auch immer schön danach und irgendwann macht man es doch wieder.
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Montag 27. August, 2007

Kinder

Ich denke gerade über das Kinder krie... Kinder bekommen nach. Nein, keine Angst. Ich bin nicht schwanger. Zumindest weiß ich nichts davon - aber die Welt ist ja ein Joghurtbecher, man weiß nie in welchem Teil man gerade rührt. Oder so ähnlich.
Nein, ich denke über das Kinder kriegen respektive bekommen im sprachlichen Sinn nach. Man sagt, die oder die hat oder haben, ein Kind bekommen. Ein Kind bekommen. Ist das richtig? Bekommt man Kinder?
In anderen Kulturen sagt man das anders. Etwas anders und doch ganz anders. Im Türkischen sagt man z. B., ihr oder ihnen ist ein Kind geworden. Ein Kind geworden. Und wenn man darüber nachdenkt, ist das richtig.
Ich überlege, warum man das hier so sagt. Vielleicht Religion? Gott gibt und der Mensch bekommt - logisch. Gott gibt es aber auch im Türkischen und er gibt dort auch - zumindest glaubt man das ebenso wie hier. Wieso also bekommt man hier Kinder und dort werden sie einem geworden?
Wahrscheinlich waren oder sind die Menschen hier frommer als die dort. Denn wer etwas bekommt, wird auch etwas geben. Wem aber etwas geworden wird, muss damit leben.
Schlimm, wirklich. Sprache kann einem manchmal unverzeihlich den Löffel aus dem Joghurtbecher ziehen.
Im Grunde aber nicht ganz so schlimm - denn man hat ja noch den Zeigefinger, den man tief in den Joghurt tauchen kann.

Wer's versteht.
Samstag 25. August, 2007

Madeleine

Ich wollte nur anmerken, dass ich meinen Beruf wechseln werde: Prophet.
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