Mittwoch 19. Dezember, 2007

Springer.Ade

Wieder zeigt sich, dass Blut dicker ist als Wasser.
Die Axel Springer AG versucht die Regierung zu erpressen und natürlich ziehen alle Jünger brav mit. Da ist von Insolvenz, gescheiterter übernahme und Gefahr für Arbeitsplätze die Rede. Kopflose Berichterstattung.

Sklaventreiber Springer AG wird dieses Spiel verlieren.
Freitag 14. Dezember, 2007

Todesstrafe

Man muss gut heißen, was gut ist. In diesem Fall die Regierung von New Jersey. Nach einunddreißig Jahren, endlich, ist dort jetzt die Todesstrafe wieder abgeschafft worden.
Was ich von der Todesstrafe (das Wort allein ist für mich ein Aber) denke ist jedem bekannt, der hier eine Weile mitgelesen hat.
Ich hoffe dass global mehr Regierungen hierbei folgen werden.
Bravo!
Freitag 30. November, 2007

Heuchelig

Und der Haifisch, der hat Zähne - und die trägt er im Gesicht. Und Macheath, der hat ein Messer - doch das Messer sieht man nicht. (Bertolt Brecht)
Wir haben es hier im Fieber schon lange nicht mehr von der Putinoper gehabt (III, IV, ... VII, ..., IX). Auch wenn der Gedanke an Zarewitsch Putin ein übler ist, muss man sich wohl oder übel damit anfreunden. Zuweilen weiß der Ami ganz trefflich: better der devil du kennst. Oder wie Churchill schon wusste: Democracy is the worst form of government except for all those others, that have been tried - Demokratie ist die schlechteste Regierungsform mit Ausnahme all der anderen, die ausprobiert wurden. Somit ist Putin wohl oder übel was am übel lieber ist. Oscar Wilde sagte es etwas offener: Demokratie ist nichts anderes als das Niederknüppeln des Volkes durch das Volk für das Volk.
Aber einer, ein ganz besonderer, der sogar ...
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Mittwoch 14. November, 2007

ante.Münte

Der Morgen nach Münteferings Rücktritt:
Bin um sechs Uhr aufgestanden, habe Gesicht gewaschen und eine halbe Stunde trainiert. Bewaffnet mit einer Kehrschaufel, Stiefel, Winterjacke und Mogul-Jeans, das Auto vom nächtlichen Schneefall befreit und damit zum Bäcker gefahren. Zwei Brötchen (Jogging und Vollkorn) für neunzig Cent gekauft und wieder nach Hause gefahren. Geduscht, gekremt, Kaffee gekocht. Ein halbes Brötchen mit Erdnussbutter und Aprikosenmarmelade beschmiert, gegessen, nebenbei Kaffee getrunken und Nachrichten auf verschiedenen TV-Sendern verfolgt.
Alles in einem, ein guter Morgen. Das Leben scheint weiter zu gehen, auch nach Münteferings Rücktritt.
Ob das Ganze auch so Reibungslos für die Koalition weitergehen wird, ist fragwürdig.

Einen schönen guten Morgen!
Donnerstag 08. November, 2007

Moral

Folgendes wird niemandem gefallen:
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Dienstag 18. September, 2007

Min-ist.er

Seltsame Zeit. Auch politisch. Ist ja nicht so, dass die Herren irgendwelche «Bildniveauisten» wären. Na ja, eine liebe Blogfreundin brachte vielleicht in diesem Punkt Zweifel, wenn man sich das Gebiss des einen Ministers dann näher ansieht. Ich kenne Bildzeitungsleser, deren Lächeln gesünder wirkt als dass man es hier «photoshopen» könnte. Aber darüber hinaus könnte man annehmen, ja sogar hoffen, deren Meinung bilde sich nicht zwischen Bockwurst und Rotweiß in Pappschalen vor irgendwelchen Imbissstuben, die hart an der Grenze einer Wirtschaftskontrolldienst-Säuberung stehen.
«Geschäublete Atombombenangst» und «Passagierjet gejungt». Ein schöner Satz, wenn er nicht so lächerlich wäre. Oder andersrum. Vielleicht die besseren Bild-Zeitungsüberschriften.
Samstag 08. September, 2007

Madeleine III

Im Fall Madeleine McCann scheint sich die öffentliche Meinung zu drehen. Das Medienmagazin »Medienhure« stellt eine sehr interessante Frage, rund um das Medienereignis Maddie. Ein Leser hat mich per Mail darauf aufmerksam gemacht. Danke.

Ich hatte ja meine eigene Erfahrung mit einem Beitrag zu diesem Fall.
Mittwoch 05. September, 2007

Schmerz

Schmerzen sind nach Wasser das Sonderbarste diesseits der Realität. Während Wasser sich immer dehnt, trifft der Schmerz im Physischen und Psychischen auf. Beispiel wäre, wenn man jemanden ans Schienbein schlägt, fühlt er Schmerz. Dahingehend psychische Schmerzen bekommt man zum Beispiel, wenn Gesellschafts-Mitarbeiter nicht wissen was sie tun und der Reihe nach Mist verzapfen. Man möchte ihnen im Augenblick des gefühlten Schmerzes, der Reihe nach körperlich zurückgeben was man geistig angetan bekam: Im Geiste zieht man mit seinen Cowboystiefel eine schöne blutige Runde durch die Callcenter der Gesellschaft.

Herr Schäuble,
schon mal über darüber nachgedacht einen Call-Center-Mitarbeiter Führerschein per Gesetz zu verlangen? Immerhin könnte das mehr Erfolg bringen als 18jährigen Vorstadtproletenkindern Kleinkaliber erlauben zu wollen.
Und seien wir mal ehrlich, Herr Schäuble: Sie suchen doch bangend nach Erfolg. ;-)
Montag 27. August, 2007

Monika.Harms

Auszug Netzeitung: Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble bekommt im Streit um das Thema Online-Durchsuchungen Unterstützung. Generalbundesanwältin Monika Harms nahm Schäuble in einem Interview in Schutz.
Himmel hilf' mir die Klappe zu halten.



Aber ihr Lieben, wer auch immer das war, ein etwas besseres Foto hätte es doch sein können - so in der Photoshopära meine ich. Oder?

image: netzeitung.de via dpa
Donnerstag 23. August, 2007

zunder.thunder

Heute Morgen bin ich etwas sanfter geweckt worden. Als ich begriff was da draußen vor sich geht, begann ich, noch mit geschlossenen Augen, beginnend bei einundzwanzig, zu zählen. Bei dreiundvierzig öffnete ich die Augen, sah dass der Himmel schon Farbe hatte und zählte weiter. Neunundvierzig, fünfzig, einund... Ende. Etwa vier Sekunden später brach der nächste Donner durchs offene Fenster. Diesmal nur zwölf Sekunden lang.
Gibt es eine schönere Art geweckt zu werden? ... ich will es gar nicht wissen! Nicht an dieser Stelle.
Jetzt knallt die Sonne, wie im schönsten Frühlingsmalbuch, als wäre der Regen von vor einer Stunde gar nicht gewesen. Sonderbar.
Sonderbar auch die Diskussionen rund um Ausländerhass. So als ob man durch Donner geweckt wurde ohne das Wetterleuchten gesehen zu haben. Und Gelder seien nicht geflossen, zumindest nicht die richtigen. Ganz sonderbar. Irgendwie (schreckliches Wort) züchtet man Rosen ohne Dorne, damit sich das liebende Volk daran nicht verletzt, schafft es aber nicht ... wie auch immer.
Wusstet ihr, dass es noch gar nicht solange her ist, als das Wörtchen »Braun« eine ganz andere elektromagnetische Frequenz beschrieb? Das, im Deutschen natürlich nur. Braun war das, was man heute als tiefblau beschreibt.
In der Kirche singt man heute noch: «Hernieder ist der Sonnen Schein, die braune Nacht bricht stark herein.
Dienstag 07. August, 2007

62

Irgendwie sind die Massaker von Hiroshima und Nagasaki untergegangen. 62 Jahre scheinen zu genügen.
Gestern und übermorgen vor 62 Jahren, bewies sich die Menschheit.
Samstag 28. Juli, 2007

Schavan

Holla die Waldfee! ... Irgendwas an diesem Satz stimmt jetzt nicht mehr. Ich muss überlegen... Stimmt. Jetzt heißt es, Holla, die Schavan!
Frau Annette Schavan, jetzt endlich auch wirklich Bundesministerin für Bildung und Forschung, kommt mit richtig guten Vorschlägen daher. Man möchte fast nicht glauben, was Frau Bundesministerin ad BiFo da von sich gibt. Das heißt, man möchte fast nicht glauben, dass sie es selbst erdacht hat. Woher der Wandel, der Mut zum Denken, Frau Schavan? Egal. Die Richtung stimmt, gehen sie weiter und bleiben sie um Gottes Willen nicht stehen. Vielleicht vergessen wir ihre bisherige Unfähigkeit, vielleicht verzeihen wir sogar. Irgendwann. Im Ganzen, sehr positiv. Auch wenn die CSU ihnen jetzt Breitseiten salvieren wird.
Frau Schavan schlug vor, Bundesweit mit einheitlichen Schulbücher zu lehren. Zwar wird sich da der eine oder andere Vetterliverlag ordentlich verschlucken, aber es ist ja nur zum Wohl der Schüler. Sollen sie Comics drucken - in manchen Bundesländer wäre es fast dasselbe.
Dienstag 24. Juli, 2007

Pauli

Frau Pauli zeigt immer mehr interessante Aspekte als Politikerin. Sie erinnert mich an eine «Flugschneisennomade». So nenne ich eine Gesellschaftsschicht, die sich günstig einen Bauplatz an einem Großflughafen ergattert, weil man sich keinen anderen leisten kann, um danach gegen den Lärm zu protestieren. Nicht dass ich was gegen Paulis Zünden innerhalb der CSU hätte - im Grunde bewundere ich sie für die Dummheit die sie mutig zu Tage trägt, denn sie erinnert den Einheitsbayern bitter an demokratische Werte. Unlängst war ihre Stimme die einzige gegen das neue Parteiprogramm der CSU. Man kann sich das gar nicht vorstellen - manN auch nicht - ohne ein bewunderndes Schmunzeln. Natürlich möchte man nicht mit ihr tauschen, nur hoffen dass sie nicht bald gebrochen und zuckend irgendwo in der Ecke liegt.

Ich weiß zwar nicht in welche aber dass Frau Pauli irgendwann in naher Zukunft in eine andere Partei wechseln wird. Soviel scheint sicher.
Außer sie liegt bald gebrochen zuckend irgendwo in der Ecke.
Donnerstag 12. Juli, 2007

Integrations.Gipfel

Ich will ja nichts sagen, aber man sollte sich mit diesem Boykott sachlich auseinander setzen. Natürlich schießen sich die Verbände selbst ins Knie, nicht an dem Integrationsgipfel teil zu nehmen - der Grund (ja es ist nur einer) ist aber verständlich, wenn auch nicht sinnvoll.
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Freitag 29. Juni, 2007

Marco.logika

Der Fall Marco nimmt ungeahnte Formen an. Fakten werden durch Interessengemeinschaften neu geformt und für eigene Zwecke missbraucht. Politiker intervenieren auf höchster Ebene oder drohen blind und lauthals populistisch mit Konsequenzen. Man möchte meinen, dass es hier zu einer kleinen europäischen Schweinebucht-Affaire der Neuzeit kommt. Es fehlen nur noch die Atombomben.
Wer mich kennt weiß, dass ich es nicht gerade gut meine mit der türkischen Regierung. Wir sind keine großen Freunde, werden es in Zukunft auch nicht sein. In diesem Fall aber, sollte man sprichwörtlich die Kirche im Dorf lassen.
Fakt ist, die Mutter der 13 jährigen hat Anzeige wegen sexuellem Missbrauch erstattet. Kein türkischer Beamter ist von selbst auf die Idee gekommen einen 17 jährigen deutschen Staatsbürger zu inhaftieren. Marco wurde sogar nachweislich Einzelhaft angeboten - er lehnte dies ab. Leider ist das in der Presse hierzulande nie so berichtet worden. Nicht weil es an der Information gefehlt hat, sondern weil es nicht in das Schema «Täter wird zum Opfer gemacht» passt.
Wolfgang Kauder und Konsorten fordern seit Jahren von der Türkei die Rechtsstaatlichkeit einzuhalten. Unlängst scheint das aber vergessen zu sein und eben Kauder droht der Türkei, wenn Marco nicht freigelassen wird, mit Konsequenzen im EU-Betrittsverfahren. Auch wenn es dümmer nicht mehr geht, zeigt dieses Verhalten, wie in den Unionsparteien über Demokratie gedacht wird.
Auf der anderen Seite intervenierte unser Außenminister Steinmeier bei seinem türkischen Kollegen im Fall Marco. Wieder steht hier die geforderte Rechtsstaatlichkeit in einem diffusen Licht. Würden sich deutsche Gerichte beeinflussen lassen, nur weil auf höchster Ebene der Legislative interveniert wird? Ist das Rechtsstaatlichkeit?
Der gesunde Menschenverstand fragt sich warum eben dieser Außenminister nicht bei seinen Kollegen in Groß Britannien interveniert, die Eltern des 13 jährigen vermeintlichen Opfers dazu zu überreden, die Anzeige wegen sexuellem Missbrauchs zurück zu ziehen. Die nämlich, sowie das Mädchen selbst, beharren auf der Anzeige und «vertrauen auf die türkische Justiz». Man stelle sich die Lawine vor, die aus England gegen die türkische Justiz rollen würde, wenn man den Fall Marco aussetzt.

Ich bin überzeugt davon dass die Türkei es nicht in den Bund der Europäischen Staaten schafft. Alle Richtlinien aus den Sechzigern und Versprechungen aus den letzten Tagen des letzten Jahrhunderts sind nichtig, gegen die Kluft zwischen den christlich abendländischen und der muslimisch morgenländischen Kultur. Diese Brücke kann und wird nicht überwunden werden. Schon gar nicht auf politischer Ebene. Und seit dem Wegfall des Ost-Westkonfliktes kann hier nicht mal ein Gummiboot geschweige denn Brücke beide Ufer des Bosporus verbinden. Bitter sind nur die leeren Versprechungen über die Jahrzehnte, deren Konsequenzen irgendwann wie ein Tsunami über Europa hereinbrechen werden. Leider.
Dass der Fall Macro Weiss als politisches Druckmittel missbraucht wird, zeigt, wie weit diese Kluft wirklich ist.
Donnerstag 28. Juni, 2007

Woisserdenn

Na ja - ich schreib' was so los war bevor hier Spinnweben wachsen.
Von gestern Vormittag um elf bis jetzt zwei CMSe aufgesetzt und übergeben. Schmucke Teile, können sich sehen lassen. Vor allem, ist der jeweilige Kunde Herr über seine Seite und nicht abhängig von mir.
Interessant war gestern das süße und unerwartete Geschenk zu Mittag. Eine Künstlerin, die seit einem Jahr in Sinai lebt, brachte mir eine absolut tolle Schokolade. Die Speise der Götter, steht drin. 72% Kakao, man schmeckt und fühlt die Bohnen. Nach dem Verzehr der Tafel war ich glücklich. Wirklich. Stimmungshoch.
Am Abend dann kurz entschlossen für vier Prinzessinnen gekocht. Pasta a la Ebola. Eine davon nahm den kargen Rest sogar mit - für heute, zum Mittag. Um kurz vor eins war ich dann mit rauchendem Kopf endlich allein. Mädelz können schlauchen.
Ich ließ es mir nicht nehmen nackt bei geöffnetem Fenster zu schlafen. Herrlich kalt - Betonung auf der ersten Silbe.

Ach ja. Falls es niemanden aufgefallen sein sollte: Tony the hitchhiker Blair ist nicht mehr Herr über die Downing Street No. 10. Wir werden dich nicht vermissen. Viel Glück im neuen Posten - und lass' dich nicht erschießen. Bist noch zu jung zum sterben und zu blöd um ein guter Diplomat zu sein. Aber das wird noch, irgendwie. Arnold lebt ja auch noch und wird bald Vize irgendwas.
Dienstag 26. Juni, 2007

Brians.Mom

Manchmal, wenn ich Nachrichten lese oder sehe, komme ich mir vor wie die Mutter von Brian. Das wird jetzt nicht jeder verstehen - eigentlich niemand, denke ich. Jedenfalls, wie auch immer, ist ja egal. Die Meldungen kommen in mein Wohnzimmer und stellen sich vor: «Guten Tag, wir sind die drei heiligen Könige. Wir sind dem Stern gefolgt...». Mein Hirn antwortet mit der gilfenden Stimme von Brians Mutter: «Was seid ihr?! Sternhagelvoll seid ihr!!!».
Jo. Ich schrieb ja, verstehen wird das niemand. Aber so fühle ich manchmal wenn ich Nachrichten sehe oder lese.
Montag 25. Juni, 2007

Mindestlohn

Wir sind uns hier alle einig, dass der deutsche Staat souverän ist. Soweit so gut.
Wir wären uns hier aber nicht einig, wenn ich behaupte, dass die Souveränität des Staates in diesen Zeiten stark in Frage gestellt ist. Will sagen, die Arbeitsmarktpolitik ist korrupt. Holla die Waldfee, was behauptet er denn jetzt wieder?!
Jede Regierung misst sich auch oder gerade an den Zahlen der Arbeitslosenstatistik. Unlängst spiegelt eben diese Statistik einen Aufschwung. Fakt ist, es gibt einen Aufschwung - sogar im und auf dem Arbeitsmarkt. Nur ist dieser eben, wie schon erwähnt, korrupt. Die Regierung badet zwar in Zahlen die das Beschäftigungsverhältnis positiv darstellen, in der Realität aber ist der Arbeitsmarkt ein reines Desaster. Eines, dass auf Kosten des Arbeiters ausgetragen wird.
Dass die Arbeitsvermittlung vor Jahren privatisiert wurde, halte ich für gut und nötig. Die Subventionierung dieses Marktes aber durch den Staat, zieht natürlich findige Vollpfosten mit sich. Ich weiß, wovon ich rede - denn ich habe EDV-technisch jahrelang eine Zeitarbeitsfirma betreut. Der Markt unterliegt einem heißen Konkurrenzkampf, den ich selten aus anderen Sektoren kenne. Und ebenso selten, kann man schneller bessere Gewinne erzielen als hier.
Für die Vermittlung eines Arbeitslosen stehen bis zu 2.500 EUR netto steuerfrei vom Staat auf den Tisch. Bei einzelnen Fällen kann sich diese Summe fast verdoppeln. Für die langwierige Beschäftigung eines solchen Bürgers, bekommt die Vermittlungsgesellschaft ebenfalls eine satte Subvention am Jahresende. In Form von Steuervergünstigung.
Der Beschäftigte ist in den meisten Fällen der Gelackmeierte - wie man früher so schön zu sagen pflegte. Ich weiß von einem Arbeiter, der netto 4.07 EUR/h bekommt - bei neun Stunden an sechs Tagen die Woche. Das kann so gemacht werden, weil hier kein Tariflohn greift, also keine Gewerkschaft dahinter steht. Meist bleibt einem Familienvater keine andere Möglichkeit als auf den sogenannten Kombilohn zu greifen. Das heißt, der Staat - in diesem Fall seine Bürger und nicht die Regierung - übernimmt hier die Sozialpflicht, den Arbeitenden am Existenzminimum zu halten. In der Statistik aber, wird das nicht gezählt. Die Bürgergemeinschaft - wir - zahlen also doppelt. Erstens subventionieren wir seine Vermittlung und danach fördern wir seinen Sklavenlohn. Wofür? Damit die Statistik am Ende gute Zahlen spiegelt, mit den sich die Politiker, die hier blind zusehen, uns vorgaukeln dass sie was getan haben um von uns wiedergewählt werden. Immer mit einem Lächeln im Gesicht.
Die Gewinner dieses miesen Spiels sind ein paar Minister, die ihr Gewissen mit einer manipulierten Statistik verwechseln, Arbeitgeber, die sich keine Gedanken um Kündigungsschutz und Gewerkschaftsdruck machen müssen, und ein Haufen moderne Lude. Moderne Lude, also Zuhälter, deshalb, weil ein Lude früher Frauen auf den Strich schickte und Camaro mit Tigerfellapplikationen fuhr, wobei er heute Mercedes C- oder E-Klasse fährt und Arbeitslose auf den Strich schickt. Leider konnte ich es nicht direkter ausdrücken, da mich hierbei meine gute Erziehung hindert.

Mit anderen Worten: Mindestlohn muss sein. Da führt kein Weg daran vorbei!
Donnerstag 21. Juni, 2007

Gewinnchance

Das will nicht aufhören mit diesen Telefonwerbeaktionen.
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Donnerstag 21. Juni, 2007

Bildungs.politik

Da ich erst um halb zehn meinen ersten Termin habe, sehe ich mir gerade noch den Beginn des Bundestags auf Phönix an.
Vielleicht ist es aufgefallen, dass ich Frau Schavan, Bundesministerin (CDU) für Bildung u. Forschung, nicht gerade für fähig als solche halte. Ihre Intelligenz reicht gerade über die Grenzen einer Mittleren Reife. Das Problem ist, die Dame sieht sich als Dotter, wo kein Ei ist. Außerdem stellt sie andauernd irgendwelche Behauptungen in den Raum, von den sie wahrscheinlich selbst überzeugt ist.
Zum Beispiel sagte sie gerade: «... der Aufschwung im Arbeitsmarkt bringt einen Aufschwung im Bildungsmarkt mit sich.» Sie lächelt dabei und ein paar Bezahlte Mitglieder des Bundestags klatschen. Warum? Ich meine, warum lächelt sie und warum klatschen die anderen?

Frau Schavan.
Vielleicht sollten sie endlich begreifen, dass unsere Bildungspolitik derzeit mit dem Ausspruch «Der kranke Mann am Bosporus» zu vergleichen ist. Ehemals eine Weltmacht, die das Zeitliche verpasste und dem Untergang geweiht war. Realitätsverlust.
Samstag 16. Juni, 2007

Parteitage

Ich frage mich, was man am System der Demokratie nicht begriffen hat!
Wählt der Bürger eine Partei, weil diese gegen eine andere schießt, oder schießen die Parteien aufeinander, um Wählerstimmen zu bekommen?
Was ist mit Inhalt? Konzentration auf Ursachen-Dämpfung eines Missstands?
Ich hab' diesen unproduktiven Schlagabtausch unserer Parteien satt: Die Entmündigung des Bürgers, selbst zu erkennen wer Misst baut. Keine der Parteien schafft es eine Lösung vorzuschlagen, ohne gegen andere quer zuschießen.

Der schlimmste Mensch in Deutschland ist Gregor Gysi: Ein Mann mit so einem klaren Verstand Umstände zu begreifen, lässt sich so in Ketten legen? Idiot!
Mittwoch 13. Juni, 2007

el.Arabica

Die muslimisch arabische Welt bricht zusammen. Der Höhepunkt spitzt sich aktuell im Irak und im gewünschten Palästina immer schärfer zu. Sunit vs. Shiit, Hamas vs. Fatah. Zu diesen Kämpfen gehört auch der Kampf der PKK gegen den türkischen Staat - auch wenn man hier nicht von arabischer Welt sprechen kann. Verglichen mit der christlichen Geschichte, spiegelt sich hier der Dreißig Jährige Krieg. Ist ein Friede zwischen Israel und einem möglichen Palästina denkbar, bleibt die Kluft zwischen Sunit und Shiit unüberwindbar. Die USA feuerten mit der Entmachtung Saddams nur in ein Fass Nitroglycerin - so stand es schon vor fünf Jahren hier im Fieber. Bushs Vater war klüger als sein missratener Sohn - was im Grunde keine Kunst ist.
Der Krieg wird sich ausbreiten, über die Grenzen des Iraks und den Palästinensergebieten. Schon jetzt ziehen, immer sichtbarer, Syrien und Iran ihre Fäden im Hintergrund. Die wirklich tödliche Bombe wird aber im westen explodieren.
Freitag 08. Juni, 2007

Soldat

Das Problem in eine Demokratie und einem Rechtstaat hineingeboren zu werden, derart erzogen und aufgewachsen zu sein, sein Leben danach gerichtet zu haben, ist, dass man sich daran gewöhnt. Man hält das Grundgesetz und die Menschenrechte für unbrechbar und vertraut darauf.
Das Problem in einer Demokratie und einem Rechstaat zu leben, rechtlich aber bilateral zu gelten, ist der Schlag ins Gesicht, wenn man oben erwähnte Rechte abgesprochen bekommt.
Ich bin der festen überzeugung, dass jeder halbwegs satte Mensch, der mehr als 10 Bücher gelesen hat, irgendwann zum Pazifisten wird - über den Satz darf nachgedacht werden. Wenn Uniformen in meiner unwissenden Jugend eine recht magische Wirkung auf mich hatten, stößt jeder Gedanke eine tragen zu müssen an meine charakterlichen Grenzen. Zwar halte ich die Verteidigung einer freien Gemeinschaft für existentiell, kann mich aber mit dem Soldatentum nicht anfreunden. Der Grund ist einfach beschrieben: Jede noch so gute Absicht einer Verteidigungsmaschinerie kann und wird irgendwann von dessen Führung missbraucht. Beispiele dafür gibt es genug und man muss dafür nicht in Geschichtsbüchern suchen, sondern kann es aus aktuellen Nachrichten erfassen. Ein Soldat, egal welcher Armee oder Ideologie folgend, ist instrumentales Machtgut einer unkontrollierbaren Befehlsgewalt. Soldaten töten auf Befehl. Der Ausdruck, potentielle Mörder in Verbindung mit Soldatentum ist so nicht wahr aber diskutabel. Ich kann kein Soldat sein - auch nicht, wenn ich nur so tun soll als ob ich einer wäre. Quasi pro forma Soldat, wie es der Staat meiner Eltern jetzt wieder von mir fordert.
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Dienstag 29. Mai, 2007

Abgeordnetenwatch

Na ja. Dass ich mal den Herrn Wolfgang Schäuble ... in Schutz ein Schelm wer böses denkt nehmen würde, hätte ich nicht gedacht. Er wahrscheinlich auch nicht.
Da gibt es diese Plattform im Internet, Abgeordnetenwatch. Schon allein der Name lässt ein Schmunzeln nicht unterdrücken, und ohne große Worte darüber zu verlieren, zitiere ich aus deren Impressum: abgeordnetenwatch.de ist ein Projekt der Parlamentwatch GmbH und wird gemeinnützig in Kooperation mit Mehr Demokratie e.V. und Mehr Bürgerrechte e.V. sowie mit Unterstützung von BonVenture - Fonds und Stiftung für Soziale Verantwortung betrieben. Noch interessanter liest sich «Wir über uns»: Die Internet-Plattform www.abgeordnetenwatch.de , die es erst seit einem halben Jahr und bisher auch nur in Hamburg gibt, war unter 1400 Vorschlägen für die Endrunde dieses wichtigsten deutschen Medienpreises Grimmepreis anm. Ebola ausgewählt worden. Zwar siegte dann doch ein anderes Projekt, aber die Macher von Abgeordnetenwatch.de, ein Team von jungen Leuten aus dem Landesverband Hamburg von Mehr Demokratie e.V., akzeptierten es ohne Neid. Dass sie überhaupt unter die besten 30 gekommen waren, war schon ein Riesenerfolg. Und das als Ehrenamtliche, die nicht einmal einen finanzkräftigen Sponsor hinter sich hatten! Soviel dazu - man möchte sich ein eigenes Bild über diese Plattform und deren wirkliche Antriebe machen.
Natürlich wurde auch Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble auf dieser Plattform direkt angesprochen - das Thema ist klar - und, hier der Grund für diesen Text im Fieber, eine Antwort erwartet. Schäuble - oder seine Bevollmächtigten - antworten irgendwann mit einer Erklärung, dass er sich auf dieser Plattform thematisch nicht äußern wird. Die Begründung ist klar verständlich - sogar für mich: ... das Projekt "Abgeordnetenwatch" - wie schon das Vorgängermodell "Kandidatenwatch" - stellt durchaus eine interessante Idee dar, um einen direkten Kontakt zwischen Bürgern und Abgeordneten zu vermitteln. Gleichwohl bitte ich Sie auf diesem Wege um Verständnis, dass ich mich an dieser Initiative nicht beteilige. .. Der Kontakt zu den Mitbürgern ist mir persönlich sehr wichtig. Zum direkten Kontakt gehört für mich aber auch, dass mir die wesentlichen Daten - also zumindest die E-Mail-Adresse - meines jeweiligen Gegenübers bekannt sind. Der letzte Satz ist treffend - wird aber in Folge ignoriert.

Was erwartet man hier? Dass sich Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, Phrasen-Argumentationen von Anonymen stellt - ähnlich wie wir es täglich in unseren so genannten Blog machen? Diese Art stellt einen selbst ins Aus und lässt das eigentliche Thema unter den Tisch fallen. Ob das dann auch wirklich der Antrieb einen Missstand zu diskutieren ist, bleibt fraglich. Man könnte auch vermuten, dass hier Pranger vor Thema steht.
Aktion ja, aber nicht auf dieser Stufe.
Sonntag 20. Mai, 2007

7. Weltethos-Rede

Ich bin immer noch überwältigt von der 7. Weltethos-Rede »Zum Ethos des Politikers« von Helmut Schmidt. Eben konnte ich endlich eine Aufzeichnung auf Phönix sehen.
Bravo Herr Schmidt! Zu jedem ihrer Worte!
Samstag 19. Mai, 2007

Kurz.klärt

Dank Christian bin ich auf einen sehr amüsanten Artikel in der Netzeitung aufmerksam geworden, der einer alten Weisheit alle Ehre bereitet. Jetzt will man bestimmt wissen, welche alte Weisheit ich hier meine. Zumindest die Jüngeren von uns werden das fragen, der Rest denkt nach lesen des Artikels 100%tig an die uralten Worte: «In jedem noch so guten Verein findest du mindestens eine trällernde Vollpfeife».
Frau Kurz und Konsorten vergessen bei aller Expertenehre den wahren Konsens der Tatsachen. Erstens geht es um die Durchsuchung der Technik von terroristischen Naturen, die sich nicht einfach der Welt offenbaren werden. Zweitens zieht man hier den Riegel zur Industriespionage erschreckend weit in eine geöffnete Stellung: Kein Schutz gegen Online-Durchsuchung möglich - heißt es da. Ein paar Sätze weiter kommt prompt das überhebliche Konträr der eigenen Worte: «Die Ermittler werden es sich zweimal überlegen, uns anzugehen. ... Die Gefahr ist einfach zu groß, dass wir den Online-Spion aufspüren.« Davon bin ich überzeugt - und die wahren Terroristen, die, man glaube es kaum, schon seit Jahrzehnten mit fließend Wasser und Elektrizität umgehen und sogar Kleidung von der Stange tragen, auch.
An dieser Stelle beginnt man das US Rechtssystem zu lieben. Ich meine die Möglichkeit zur Millionneklage. Einer dieser im Artikel beschriebenen CDs würde irgendwann unweigerlich seinen Weg in eine der internationalen Firmen hierzulande, vielleicht sogar Börsenrechner, finden. Könnte Kacke dann ärger dampfen, wenn ein findiger Manager sein Versagen der Bundesregierung in die Schuhe schiebt? Wer sagt denn, dass dieser Berserker von Trojaner nicht auch von anderen Elementen geb... Verzeihung, missbraucht wird? Nämlich dort wo es um richtig viel Geld geht - da draußen, dreht sich alles um Geld. Und das Innenministerium wird in nächster Zeit richtig viel Geld in die Entwicklung eines «unschlagbaren Systems zur Online-Durchsuchung» ausgeben. Klar, es ist ja genug Geld übrig - schließlich sparen wir seit Jahrzehnten am Bildungssystem. Jetzt wissen wir auch wofür. Schützen wir unsere Analphabeten vor dummen Terroristen. Die Klugen werden sich nicht durchsuchen lassen. Vielleicht infiltrieren sie ja den CCC und fragen Frau Kurz wie man sich schützt. Ahnung hat sie keine, aber reden «tut» sie ein schlechtes Buch darüber.
Ein paar persönliche Worte noch an dieser Stelle: Liebe Constanze, Computer sind mehr als man zwischen den Standarten des Windows erahnen kann. Uralte Weisheit das. Holla die Waldfee.
Freitag 18. Mai, 2007

Wolfowitz

Zwei Jahre.
Mittwoch 16. Mai, 2007

Bundes-Trojaner

Es hat ja schon einen Spitznamen bevor es wirklich real ist, Bundes-Trojaner.
Entgegen der sonstigen Diskussion darüber, betrachten ich an dieser Stelle das Ganze beruflich - das heißt technisch. Seit Mitte 1990 schotte ich gewerbliche Systeme vor fremden Zugriff ab. Seit 1992 ist das Thema Viren auch in den privaten PC.Haushalten spruchreif. Ich wundere mich heute immer noch über Systeme, die ich zur Wartung übernehme, deren Schutz gegen Null geht. Zwar hat man meist Firewall und Virenscanner installiert, kann aber damit nicht umgehen und verlässt sich auf ... was eigentlich?
Ich weiß auch dass einige PC-Systeme im Bundesinnenministerium eher in die 90er gehören als dass sie wirklich ernst zunehmende Schotten-Dicht Geschichten sind. 2k, IE6, und eine recht passable aber hinkende Hardware-FW würden dort das Einschleusen des Bundetrojaners recht einfach gestalten. Ist so.
Das steht dem Normalbürger mehr zur Seite - wenn man mal von Symantec-Geschichten absieht. Wer sich nicht auskennt, kann sich Hilfe holen. Es gibt genug Fachpresse - wenn man mal von Computer-Bild absieht -, die mehr oder minder sehr gut berichten, wie man sich schützen kann. Selbst das große Geheimnis der 90er - Rootkits - ist hinlänglich gelüftet. Aber es ist so wie mit dem Sex. AIDS ist seit Anfang der 80er kein Geheimnis - die wenigsten aber schützen sich mit Kondomen.

Fazit: Wirkliche Terroristen, werden sich mehr als ausreichend schützen. Der Normalbürger könnte das auch, und viele werden es tun. Die Information, die mit einem sogenannten Bundestrojaner gesammelt werden kann, ist eher privater Natur und somit - eigentlich -, für Schäubles Grundgedanken, eher enttäuschend denn hilfreich.
Donnerstag 10. Mai, 2007

Apfel

Auszug Netzeitung: Eklat im sächsischen Landtag: NPD-Fraktionschef Apfel sorgte mit ausländerfeindlichen Parolen für Empörung. Doch ein sofortiger Ordnungsruf des CDU-Parlamentspräsidenten unterblieb. ... Die rechtsextreme NPD hat im Landtag von Sachsen wieder einmal mit ausländerfeindlichen Parolen für Empörung gesorgt. In einer Debatte zum Zuwanderungsgesetz sprach Fraktionschef Holger Apfel am Mittwoch in Dresden unter anderem von »Wohlstandsnegern«...

Peinlich. Nicht die Aussage von Vollpfosten Apfel - die ist, wie er und seine auf Staatskosten lebenden Kameraden, einfach nur dumm -, sondern die Tatsache, dass sich ein Haufen Demokratiefeinde in einem demokratischen Landtag halten kann.
Montag 07. Mai, 2007

Klar.dacht

Nun. Gnadengesuch abgewiesen. Klar. Unser Bundespräsident - falls das jemand vergessen haben sollte: Die Bundesrepublik hat einen suveränen Präsidenten (GsD) - hat entschieden. Ich begrüße das - obwohl ich Christian Klar nicht besuchen durfte.
Die ganze Geschichte zeigte aber sehr gut, wie manche Abgeordnete diesen Staat, respektive die Verfassung, begreifen. Speziell unsere Freunde aus Bayern, malten in den letzten Wochen ein recht anarchistisches Bild derselben.

Frei nach Cato bliebe dann nur zu sagen: Ceterum censeo CSU esse delendam.
Mittwoch 02. Mai, 2007

Mai.mei

Seit ca. 12 Dekaden gibt es pünktlich zum 1. Mai die allseits beliebten Straßenschlachten rund um den Globus. Wer überlebt, geht am 2. Mai brav 8 Stunden arbeiten oder hängt interessiert vor irgendwelchen Talkshows. Je nachdem.

Master Bush hat sein Veto bezüglich eines terminierten Abzugsplan aus dem Irak eingereicht. Das oberste Gericht der türkischen Republik hat die Präsidentschaftswahlen für ungültig erklärt. Chávez hat Venezuelas ölindustrie verstaatlicht. Olmert weigert sich zurückzutreten und «wahrscheinlich» ist ein Al Kaida Führer erschossen worden. Und Merkel? Sie lächelt.
Guten Morgen.
Montag 30. April, 2007

Arsch.hoch!

Arsch-Hoch! Nun. Du siehst dieses Bild und denkst, was ist denn das? Vielleicht eine Aufforderung zur Party, tanzen auf der Straße oder doch nur eine neue Diät aus der aktuellen Mädchenzeitschrift um die Ecke?
Könnte sein. In Wahrheit ist es viel besser. Es geht um dich, lieber Bürger - und wenn du dich umguckst, um UNS.

Na neugierig geworden? Dann klick einfach auf das Bildchen und lies was dahinter steht!

image - via jawl.net by christian
Donnerstag 26. April, 2007

BrrrRD

Konjunkturhoch, rückgängige Arbeitslosenzahlen, positive Statistiken. Und Frau Merkel schweigt.
Uns, wer auch immer uns ist, geht es besser. Die große Koalition zeigt Früchte, das Volk ist zufrieden.
Fakt ist, dass es der deutschen Wirtschaft wirklich besser geht. Diese Tatsache aber als Frucht der großen Koalition zuzuschreiben ist eher Denken im geringsten Widerstand denn Wahrheit. Deutschland hinkt immer noch Europa hinterher, wenn es um positive Zahlen geht. Frau Merkels Ruhe nach außen (die wirklich nötig war nach Schröders Geschrei), ihr Nichtantworten auf essentielle Fragen war genau das kurzsichtig Richtige um die Wirtschaft hierzulande anzukurbeln. Ob es auf langer Sicht auch richtig bleibt, ist fraglich. Die Mischung macht's: Schröders Weichen, die heute Früchte tragen und der Bundeskanzlerin Ausweichshaltung lassen heute Zahlen lächeln. Gehen wir aber diesen Lähmgang weiter, bleibt der wirklich große Knall in naher Zukunft nicht aus. Deutschland fehlt der starke Partner einer demokratischen Regierung: Die Opposition. Sowohl die FDP wie auch die Grünen sind gelähmt in ihren Handlungen, weil beide ihren möglichen Koalitionspartnern nach der nächsten Wahl nicht das harte Kontra bieten können, den unser Land braucht. Kuschelkurs Berlin. Und wie bei jedem Konsum von Pyschedeklika ist die Folge eine Depression.
Zuerst sieht man Farben, fühlt sich leichter und alles ist schön - bis man aufknallt in der Realität.
Mittwoch 25. April, 2007

Trüb

Diese mediale Verschiebung der Realität in Sachen Klar und RAF ist mehr als bedenklich. Da gibt es Vollkappen-Promis die fern jeder Messbarkeit in Sachen Dummheit, T-Shirts mit RAF Aufdruck vor die Kamera tragen. Vielleicht werden die Söhne dieser Vollkappen in dreißig Jahren in Al-Kaida-Shirts lächelnd Interviews geben. Zurzeit wird Klar als Opfer denn als Täter reflektiert.
Bleibt auf den Boden, Kinder. Christian Klar war oder ist Mitglied einer Terrororganisation gewesen. Das Leben über dreißig Menschen wurde auf Grund einer politischen Meinung kaltblütig beendet. Klar stand und steht zu diesen Taten. Ob er Siegfried Buback selbst erschossen hat oder nicht: Klar ist ein Terrorist. Seine Inhaftierung schonte weitere Opfer, die heute noch atmen dürfen.

Natürlich muss die personelle Schuldfrage an Bubacks Ermordung endlich aufgedeckt werden.
Montag 23. April, 2007

Prävention

Die überschrift ist ein übles Wort, im Sinn. Buchstaben können selbst nicht übel sein. Meist jedenfalls.
Prävention. Was ist das, ohne Fragezeichen. Praevenire. Manchmal eine gute Sache, im Nachhinein. Zumindest will man das denken, wenn man Nachrichten über Kinderschicksale aus den neuen Bundesländern schlucken muss. Das Schlucken hätten ein paar Damen dort verhindern können, wenn sie präventiv das geschluckt hätten was es in diesen Fällen zu schlucken gibt: Die Pille, die Antibaby ... auch ein übles Wort. Aber bleiben wir beim Thema. Schäuble. Wolfgang Schäuble.
Herr Schäuble ist einer der wenigen Fleischpolitiker Europas. Was den meisten nur ein Beruf, ist seine erklärte Berufung. Schäuble ist ein wahrer Politiker - und er handelt dementsprechend. Leider fehlt das Gegenpol, das Yang quasi. Schäuble ist also ein unaufhaltsamer Ying und wir die saure Gesellschaft - PH Wert gesprengt. Verständlich. Auch seine Forderungen - leider ohne ernst zunehmenden Gegenpol. Schäuble sieht seine Aufgabe, und die ist nicht ohne, nur durch taktische Prävention erfüllt. Sein gefühlter Gegenpol ist der Feind, der unsere Gesellschaft unterläuft. Aus dieser Sicht hat er Recht - und so handelt er eben. Richtig. Er kann gar nicht anders.
Die Frage bleibt natürlich, wie seine Gedankenwelt des Schutzes in der Praxis missbraucht wird. Sehen wir von den Dingen ab, die noch nicht sind und wenden uns zu den Tatsachen hin. Toll Collect ... im Mittelalter wäre das ein super schönes Wort gewesen. Ich bin mir sicher Martin Luther hätte davon gebraucht gemacht. Ursprünglich sollten die dort gesammelten Daten nur für die Mautberechnung dienen. Heute dient diese Datenbank auch ganz anderen Subjekten. In der Strafverfolgung z. B. Ein schönes Beispiel wie das Yin Schäubles ohne Yang den PH-Wert der Justiz aus der Mitte schoss. So wird es auch mit allen anderen Yin-Gedanken Schäubles passieren. Und derweil werden die wahren Feinde der Gesellschaft ihre Triebe ungetrübt ausleben können. Schließlich gibt es genug Kindergärten vor den man sich seine Opfer jagen kann und genug Boden, um anschließend die Leichen zu verscharren.
Kann eine Gesellschaft präventiv geschützt werden, mit Fragezeichen?
Sie, also die Gesellschaft, kann. Die Frage ist nur wie, ohne Fragezeichen.
Mittwoch 04. April, 2007

Ent.führt?

Ich bin kein Psychologe. Auch kein Experte, was das Auswerten von Videobotschaften angeht. Dieses Erpresservideo und dessen Reaktionen, geben aber zu denken.
Klar ist, für mich als Nicht-Experte, dass es bei diesen Videobotschaften um Demütigung geht. Die Frau - deutsch und bekopftucht - redet, während der Sohn weitgehends die Klappe hält, dafür aber auf Stichwort plärrt. Es gibt noch einiges, was mich am Wahrheitsgehalt des Ausgestrahlten zweifeln lässt. Die letzte Antwort unseres Außenministers, Steinmeier, kontert mit nicht weniger unterschwelliger Botschaft. Dazu erzählt im Besonderen die Flaggenaufstellung im Hintergrund.

Man darf sich ja Gedanken machen. Auch wenn man kein Experte dafür ist ... ;-)
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