Samstag 08. Oktober, 2005

G4 Teil II

Wer sich einen Apple Computer, egal welchen, kauft, ist selbst schuld. Punkt.
Vor Wochen schrieb ich hier über einen PB G4, an bzw. in dem ein Adapter defekt ist. Leider ist das Teil nicht lieferbar, da es nur von autorisierter Seite eingebaut werden darf. Die Kosten für die Hardware liegen bei 29 ungerade Euro, die für den Einbau bei 89 ungerade Euro. Gravis, Berlin. Mein Kunde fuhr selbst nach Berlin, wollte so einen privaten Besuch mit dem bei Gravis verbinden. Am Telefon hieß es, dass das kein Problem sei. Der Einbau würde schnell VOR-ORT durchführbar sein.
Oben in Berlin, wollte niemand mehr davon etwas wissen. Man müsse eine Ticketnummer ziehen, die Wartezeit wäre aktuell bei 2 Wochen. Aber, es bestehe die Möglichkeit zu einem Expresseinbau. Natürlich für zusätzliche 80 ungerade Euro. Zusammen also ca. 200 Euro. Nach einem Expresscheck - der Preis wurde schon genannt - ließ man sie wissen, was ich ihr schon bescheinigt hatte. Den Einbau könne man aber erst in zwei Wochen machen. Ein Gravismitarbeiter hatte Mitleid mit der leidigen Architektin und rückte die Hardware unter der Hand für 20 Euro raus. Leider könne er es nicht einbauen, Teufelsküche und so weiter. Doppeltinformation.
Die Kundin freut sich also, nimmt das Teil und trifft den Zufall auf der Straße, der ihr einen Termin in Ulm bei einem Mac-Händler verschafft. Dort angekommen, prüft er das Ganze erst Mal und ruft mich an. Was denn mit der Festplatte sei, will er wissen. Ich frage zurück, was er denn genau wissen wolle. Ob sie OK sei, denn er hätte das neue Teil einbebaut und sehe dass die Platte zwar erkannt aber nicht formatiert sei. Ich versichere ihm, dass die Platte, als sie hier das Haus verlassen habe im besten Zustand war. Woher ich das wüsste, fragt er mich, so wie er das sehe, wäre sie nie Daten bestückt gewesen. Das Image von der Platte, die ich der Kundin übergab, spreche eine andere Sprache, erkläre ich dem Anrufer. Das nämlich, weist über 40GB Daten auf.
Es stellt sich heraus, dass bei dem Expresscheck bei Gravis die Daten ... ins heilige Nirwana geschickt wurden. Macht nichts, das Image ist ja noch hier gespeichert. 3 Minuten später gibt der Anrufer bekannt, dass die Platte wohlmöglich sogar defekt sei. Macht auch nichts, denn nach meiner Information wäre die HD erst ein Jahr alt. Die Kundin, die das Ganze mithört, meint das sei zwar so, aber sie hätte die Festplatte in der Schweiz gekauft - vor genau einem Jahr, an dem Tag als sie bei Gravis ankam. Das hätte man da Oben festgestellt. In der Schweiz gebe es nur ein Jahr Garantie. ... Jedenfalls will der Mensch in Ulm 190 Euro für seine Analyse. Eine neue Festplatte würde 130 Euro kosten. Hitachi 60 GB. ?

Hitachi gibt auf diese HD, 4 Jahre Garantie. Der Austausch läuft. Sobald das Ding da ist, spiele ich das Image zurück und baue die Platte ein. 1 Euro und 11 Cent, zahlbar sofort bei übergabe.

Ach, fast hätte ich es vergessen: Der Rahmen wäre gesprungen, hätte an der linken Seite einen klaffenden Riss. Kostenpunkt wäre 400 Euro. Niemand weiß woher dieser Riss plötzlich kommt. Denn als sie hier den Laden verließ, war da kein Riss. Das konnte die Kundin bestätigen, weil sei beim Zusammenbau anwesend war. Schließlich wollte sie sehen, welches Teil defekt und wie es ausgetauscht werden kann.
Was so ein Expresscheck alles kann - oder mit den Worten von Sir Will Smith in »Man in Black«: Ich wusste gar nicht, dass Zucker so etwas kann!
Freitag 16. September, 2005

Web

Willkommen zum ersten Geschicht!

Am Dienstag geht das Ding dann richtig los ... «a older Moa isch kei Tää-zugh net»

Have fun!!
Montag 12. September, 2005

Technik.er

über Technik kann man sich bekanntlich regen, nämlich auf, also aufregen. Es kommt auch vor, dass man sich über Techniker aufregt. Wie zum Beispiel heute ich - und das gleich in drei Fällen. Eigentlich in zwei Fällen; ein Aufregen geht auf das Konto eines Users.
Fall 1 - oder die Geheimnisse der Apple-Politik:
Während an einem PC alle Teile durch den Besitzer selbst austauschbar sind, spielt Apple mit anderen Spielregeln. Hier gibt es nämlich non customer installable parts, die nur von einem autorisierten Händler eingebaut werden dürfen. über die Kosten will ich hier gar nicht schreiben. Aber es geht auch anders, wie der zuständige autorisierte Händler und sein stellvertretender Techniker heute erfahren durften.

Fall 2 - oder das Geheimnis warum ein ehemals selbständiger PC-Techniker ein solcher bleiben sollte, ein ehemaliger:
PC, Marke Selbstgebaut mit Komponenten aus dem Internet. Ein 2.500er ist er, zwei Platten hat er, ein halbes Gigabyte RAM ist drin. Eine Platte fürs Geschäft und eine Platte für die Kinder. Wechselrahmen. Aber laufen tut er nicht, nicht richtig. Alle fluchen weil er zu langsam ist und das Internet geht auch nicht. Dann sehen wir das mal kurz an.
PC läuft an mit der Meldung Unknown Processor Type 1.400 MHz. Ich weise den Kunden darauf hin. Die Antwort ist schnell und will erklären wieso: Ein Freund, der mal ein PC-Geschäft hatte, hat hier einen neuen Prozessor eingebaut. Einen 2.500er. Der PC zeigt nur 1.400 MHz an, läuft aber mit 2.500, hat der Freund versichert. Meine Antwort ist ebenfalls schnell, so was gibt es nicht. Ich nehme das Ding mit, weil ich nach einem Blick ins BIOS sehe, dass hier der P-Typus nicht erkannt wird - wie schon gemeldet.
BIOS update, Timing einstellen und schon läuft der Sempron 2500+ mit 1750 MHz. Dann tauschen wir die 40er gegen 80er IDE-Kabel.
Interessant ist die Registry. Hier stellt der Freund, der ehemals ein PC-Geschäft hatte, das IoPageLockLimit auf 242144. Guter Wert, wenn der PC 1GB RAM hätte. Hat es aber nicht. 131072 für 512 MB sind richtig. über die anderen eingestellten Werte will ich gar nicht reden. Nur soviel: Wer Fachzeitschriften liest, sollte auch verstehen was da geschrieben steht oder einfach die Finger von Fremdsystemen lassen. Was jeder mit seinem eigenen PC macht, ist sein Ding. Der Rechner läuft - gut jetzt.

Fall 3 - oder das Geheimnis der Windowsupdate:
Windows bootet nicht mehr. Gemacht hat er nichts, so der im ersten Abschnitt angeschnittene Userkunde. Wirklich nichts? Nein gar nichts. Gut, sehen wir uns das Nichtsgemachte mal an. Als ich ihn später am Telefon frage, ob er irgendein Windowsupdate eingespielt hat, bejaht er das. Und woher er das Update hatte, frage ich? Da er über MS nicht alle Updates einspielen konnte - wie auch, es ist kein legales Windows - griff er auf eine Heft-CD einer Computerzeitschrift zurück. Einen ähnlichen Fall hatte ich letzte Woche schon. Es ist dieselbe Zeitschrift-CD. Bin gespannt wie viele gecrackte Windowsboxen die nächsten Wochen hier einlaufen werden.
Und ja - der Nichtsgemachte Kunde hat jetzt ein legales Windows. Updatefähig bis zum Ende aller MS-Tage. Wer updaten will, darf auch Geld dafür hinlegen. Ansonsten Klappe halten und mit vermeintlich löchrigem Windows weiterarbeiten. Wer braucht schon das neue Direct-X für die tollen Spiele die noch kommen werden?
Sonntag 11. September, 2005

Staubsaug.er

Ich denke mal jeder der diese Seite liest, weiß was ein Staubsauger ist und wird einen solchen schon in gebrauch gehabt haben - für was auch immer. Hier soll es um die Art Staubsauger gehen, die man hinter sich herzieht - zumindest wenn man ... während des Staubsaugens -, wahrscheinlich der zurzeit gängigste Typus. Heute gab mir das Ding zu denken.

Am Ende des flexiblen Rohrs befindet sich an allen Modellen eine Art Luftklappe, die man öffnen oder schließen kann. Warum? Man möchte meinen, dass es eine Funktion hat. Aber welche - und das ist hier die Frage?
Steigert oder vermindert es die Leistung - und warum?
Donnerstag 08. September, 2005

Intern

Für Euch als Besucher des Fiebers hat sich wieder mal nichts geändert.
Intern jedoch, zieht eine vollkommen neue Engine die Fäden.
Das absolut geniale Pivot ist immer noch der Motorblock - aber das Tuning, das ist neu.
Und da ich keinen 3er BMdings habe, darf ich doch hier PS, ALU-Felgen, Koni, Klima, Navi etc. springen lassen.
Have fun with it!!!

Nachtrag (09.09):
Ich hatte dann doch die Zügel etwas zu fest gezogen ... jetzt ist besser. ;)

Nachtrag (09.09 - 21:21):
So - jetzt ist das hier auch wieder W3C-valid wie es sich gehört.
Die Lösung dafür habe ich im Pivot-Forum für alle Pivotler online gestellt.
Dienstag 06. September, 2005

4th.try-Apple

Nachdem ich jetzt zum dritten Mal enttäuscht wurde, versuche ich es eben doch mal bei Gravis.

Erledigt. Aus diesem Haus bekommt Gravis keinen Auftrag.
Freitag 26. August, 2005

Intern

So - jetzt möchte ich den Ref_spamer sehen, der hier durchkommt.

Have fun,
thank GOD, it's Friday!!!
Donnerstag 04. August, 2005

G4.Shit

Mit Spucke und Mehl geklebt - der PB G$Von außen Hui, von innen Pfui.
Es kann kein Ingenieur mit Hirn gewesen sein, der die Pläne für den »Power Book G4« zeichnete.

Es gibt wohl in der Verarbeitung der Hardwaretechnik kein unsinnigeres Lap-Top als den «Power Book» G4 von Apple. Dass die Dinger überhaupt laufen, ist ein Rätsel.


It's not a Feature, it is shit!

Setzen, Sechs!
Donnerstag 21. Juli, 2005

Intern

Wer will, kann die Fieber-Beiträge nach Kategorien ordnen oder anzeigen lassen.
Dazu entweder unter dem jeweiligen Beitrag die Kategorie oder
in der mittleren Spalte ⇒ xyz anklicken.

Wenn's jemand braucht, have fun with it.
Mittwoch 22. Juni, 2005

Zuse

Heute wäre er 95 geworden.

Konrad Zuse!
Dienstag 07. Juni, 2005

Mac.tel

Irgendwann vor zwei Jahren schrieb ich hier (irgendwo im Fieberarchiv), die nächste Generation Mac werde mit Intel-Prozessoren laufen (müssen).

Ich habe mich getäuscht. Es ist die übernächste Generation, nicht die nächste.
Sorry for that.
Montag 09. Mai, 2005

MacOS.X 10.4

»Nur weil dir keiner sagt dass du hässlich bist, heißt das noch lange nicht dass du gut aussiehst« (E)

Wer mit Tiger (MacOS X 10.4) und Safari diese Internet-Seite (Link auf Zaptastic) besucht, bekommt eine kleine Demonstration über die Macht der neuen Dashboardfunktion. Das Neue dabei ist, dass Dashboards ohne Zustimmung des Users nicht nur geladen, sondern auch installiert werden. In der Windowswelt nennt man das Sicherheitsrisiko - Mac User sagen wohl «neue Funktion». Noch. Denn bald wird auch der letzte Mac-User merken, dass sogar der Pudel in Designerwäsche bei Durchfall auf den Teppich scheißt.

Und kein Papst der Widgets segnet.
Freitag 06. Mai, 2005

Open.Office

Open Office 1.9.79!

Richtig gut!
Wer braucht das schon noch MS-Office?
Dienstag 12. April, 2005

O+O.Defrag.8

O&O Defrag 8.0 bringt XP-Prof.Home (SP2) zum Absturz wenn auf diesem System der Virenscanner von Bitdefender (Vollversion) installiert ist. Sollte jemand Bitdefender installiert haben, rate ich von O&O Defrag ab. Das Problem ist O&O Software GmbH bekannt. Leider fehlt der Hinweis hierzu. Die Software wird dennoch verkauft! Der Käufer steht ziemlich alleingelassen da - wie so meist bei Produkten aus dem Hause O&O Software GmbH. (Subjektiver Erfahrungswert)
... hier weiter lesen!
Freitag 08. April, 2005

Furia.sica

Féte de la pomme - http://www.aubange.be/Ein Planungsbüro im Nachbarort kündigt einem Mitarbeiter wegen Interna fristlos. Er war neben seiner Planungsarbeit auch für die Administration der EDV zuständig. Ein paar Tage später (!) merken die drei anderen Zeichner, dass sie keinen Zugriff auf laufende Projekte haben. Die Sekretärin findet sich aus der Faktura ausgeschlossen. Auf Empfehlung kam man auf mich.
Ich fand vor: 6 XP-Professional PC in einem P2P-Netz. Alle User Rechte beschnitten. Sämtliche Administratorkennwörter unbekannt. Der ehemalige Mitarbeiter nicht auffindbar. Die Daten nicht zentral, sondern verstreut auf vier Rechner gelagert. Das Beste kommt noch: Keine Datensicherung vorhanden.
Eine halbe Stunde später konnte ich mich jeweils als Administrator einloggen. Eine Stunde später hatten alle User nach Absprache ihre entsprechenden Rechte wieder. Zusätzlich bekommt der Kunde nächste Woche einen Datenserver mit Backupsystem. Gegen den ehemaligen Mitarbeiter werden rechtliche Schritte eingeleitet. Wahrscheinlich wird er seines Lebens nicht mehr froh.

Der Mensch ist ein recht dummes Tier, wenn er sich von Habgier und Rache leiten lässt.

image - http://www.aubange.be/ ...
Mittwoch 06. April, 2005

Phishing

Manchmal frage ich mich, wozu sich jemand Administrator nennt. Es reicht nicht mit Fachbegriffen um sich zu werfen, hier und da ein Update zu fahren und sich auf der Dummheit der User auszuruhen. Schlimm wird das Ganze, wenn solche Admins Server bestimmter Low-Cost-Hoster betreuen.
Zu dritt gelang es uns in nur 12 Stunden gleich zwei «Phisher» dingfest zu machen. Arme Betreiber, ahnungslos. Infos folgen nächste Woche.

Wer meint sein Webangebot bei einem solchen Low-Cost-Betreiber zu hosten ist selbst schuld. Es ist wie auf dem Bau, beim gerinsten Beben bricht das Ganze zusammen. Und ob sich die paar gesparte Euro dann lohnen, ist fraglich. Man sollte Führerscheine für Serverbetreiber einführen. Zeit wird's.
Dienstag 15. März, 2005

Mozilla

toao MozillaAuszug Computer-Woche-online: MüNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Mozilla Foundation wird keine neuen Features mehr für ihre integrierten Internet-Client (auch bekannt als "Seamonkey") entwickeln und auch keine endgültige Version 1.8 mehr veröffentlichen. Dies geht aus einem Ende vergangener Woche veröffentlichten Schreiben hervor. ... Wie bereits im Jahr 2003 angekündigt, fokussiert sich Mozilla inzwischen auf seine schlankeren Standalone-Anwendungen "Firefox" (Webbrowser) und "Thunderbird" (E-Mail/Newsreader).

Schade - jede Revolution frisst irgendwann ihre eigenen Kinder.
Ganz ehrlich? Ich mag FireFox nicht! Es ist zwar gegenüber dem MS-IE die eindeutig bessere Wahl, aber gegen den «echten» Mozilla-Browser konnte er mich nicht überzeugen. Zu verspielt, zu undeutig, zu MicroSoft. Auf Deutsch: Den Faden verloren.
Montag 14. März, 2005

Scaleo

Gleich schalte ich Mash8 offline - es wird neue Wege in anderen Gefilden gehen.
Scaleo 800, FS D1625, P4 3.0 GHz, 1.5 GB RAM, ATI R9200, etc.

Mash9 steht schon bereit.
Scaleo X, Asus P5GD1! FM/S, i540J 3.2 GHz, 2 GB RAM, ATI X600 Pro4, etc.
Donnerstag 10. März, 2005

Havard

Auszug Yahoo!: Washington (dpa) - Die amerikanische Elite-Universität Harvard hat über hundert Studienbewerber abgelehnt, weil sie sich illegal Zugriff auf interne Internetseiten der Hochschule verschafft haben. ... Die Bewerber für ein Wirtschaftsstudium hätten versucht, Wochen vor der offiziellen Bekanntgabe ihre Annahme oder Ablehnung zu erfahren, berichtete das Wirtschaftsmagazin »Business Week« am Mittwoch. ... Der Dekan der Harvard Universität habe 119 Bewerber abgelehnt, weil sie sich auf »unmoralische« Weise Zugang zu den internen Seiten der Universität verschafften, berichtete das Magazin. Der Coup sei aufgeflogen, nachdem anonyme Internetnutzer veröffentlicht hätten, wie Bewerber in die internen Zulassungsdaten der Universitäten eindringen konnten. ... In Internet-Diskussionsforen habe ein Teil der Sünder angegeben, sich des ethischen Problems nicht bewusst gewesen zu sein.

Anonyme Internetnutzer die Hacks veröffentlichen, gehören geteert und gefedert.
Wer seine Türen nicht schließt, braucht sich nicht über ungebetenen Besuch brüskieren indem er rigoros alle Bewerber ablehnt. Hier hätte man den «ethisch Fehlgeleiteten» für den Hinweis auf die Sicherheitslücke danken müssen.
Dienstag 08. März, 2005

Intern

Willkommen im Netz.

Die Feinarbeiten folgen.
Freitag 25. Februar, 2005

Dbase

Feine Sache das SQLite in PHP5.

Da läßt sich einiges damit machen.
Dienstag 22. Februar, 2005

Schloss.Arkaden

Schloss Arkaden - ExtremitätenklemmerSeit kurzem ist mein Büro (etc.) in der Stadtmitte. Die Möglichkeiten die unsere schöne Stadt zum Mittagstisch bietet sind recht karg: Ein paar tausend Dönerbuden, einer schlechter als der andere, ein Nordseeschuppen wo es panierten Fisch vom letzten Jahrhundert gibt und ein paar Apotheken als Stehcafé verkleidet. Letzte Woche fand ich in den relativ neuen Schloss-Arkaden - aus Düsseldorfer ITG Schmiede - einen Italiener, der viel versprechend aussah in Bezug auf Mittagessen. Heute bot sich die Gelegenheit und der Hunger, es zu probieren. Außerdem wollte ich noch danach im Media-Markt vorbeisehen, lief also los in Richtung Südeingang Schlossarkaden.
Kurz vor der »albernen« Drehscheibe, sammelte sich ein Menschenrudel den ich erst nicht weiter beachtete. In der Drehscheibe stand und heulte laut ein etwa 10-Jähriger, während eine Frau um Hilfe schrie. Der rechte Fuß des Jungen war unter der Drehtür eingeklemmt. Ich versuchte mit einem ca. 60 Jährigen zusammen die Tür zu bewegen, was uns nicht gelang. Als nach ca. 5 Minuten immer noch keine Hilfe kam, obwohl eine weibliche Angestellte immer wieder versprach, da kommt gleich jemand, da kommt gleich jemand, versuchte ich den Fuß aus dem Schuh zu ziehen, was auch nicht gelang. Nach weiteren 5 Minuten, kam der vermeintliche Hausmeister, der nach dem Drücken von irgendwelchen Knöpfen, an der Tür rüttelte um festzustellen, dass die Tür nicht zu bewegen war. Keine Ahnung, ob der Anzugmensch der Manager der Schlossarkaden ist, jedenfalls stellt er dumme Fragen in Situationen, in den es keiner Frage sondern einer Lösung bedarf. Wie denn der Bub den Fuß da drunter bekommen hätte, wollte er vorwurfsvoll wissen. Wollen Sie jetzt dem Jungen die Schuld geben oder dafür sorgen dass die Tür von seinem Fuß kommt, fragte ich zurück. Er versuchte daraufhin den Fuß aus dem Schuh zu ziehen, was ihn auch nicht gelang. Ich hab' dann mit der Schulter gegen das Drehding geknallt bis es nach dem dritten Schlag mit einem lauten Schlag etwas nach vorne sprang. Der Junge konnte befreit werden. Jemand rief nach einem Krankenwagen. Als der vermeintliche Manager dicht an meiner Brust stehend, wieder fragte, wieso der Junge den Fuß unter die Tür bekam, bat ich ihn einen Schritt zur Seite zu gehen, weil ich in meiner Mittagspause keine Anzeige wegen Körperverletzung riskieren wolle.
Der Mann hinter mir gab der Mutter des Jungen einen guten Tipp: Das wird teuer!!!
Ich hoffe es. Denn Faktum, die Drehscheibe ist eine Fehlkonstruktion. Im äußeren Bereich reicht eine bloße Berührung, um sie zu stoppen. Im inneren Bereich, dort hatte sich auch der Fuß verklemmt, könnte eine erwachsener Mensch sie nicht zum halten reizen. Außerdem hätte eine einfache Hartgummileiste als Absatz vor der Drehangel - die dicht über den Boden geführt wird - ausgereicht, um diesen Unfall zu vermeiden.

Der Italiener in den Schlossarkaden ist zu empfehlen. Es gab Pizza mit Paprika, ein Glas Orangensaft und zwei Espressi.
Morgen versuche ich Pasta.
Donnerstag 10. Februar, 2005

Say.Windows

Heute bekam ich einen Rechner, «wo das Windows nicht installierbar ist». Das Windows ließ sich wirklich nicht installieren, sondern sprach etwas von einer «non-pagebale Area». Es ist der letzte Aldi-PC und der User wollte eine Neuinstallation starten, weil «Windows nicht mehr lief».
Zugegeben, ich habe eine halbe Stunde gebraucht, bis ich den wackligen HD-Jumper gewechselt habe damit Installation endlich durchlief. Dem Kunden übergab ich dann den Jumper und den Hinweis, dass auf diesem Rechner kein OS installierbar gewesen ist, nicht mal Windows. Was so ein kleiner Jumper alles kann.
Dienstag 08. Februar, 2005

Pabuli.inopia

So. Jetzt ist hier «Schluss» mit diesen Dosenfleischpostern. No Spambots allowed any more!
Ich hoffe es wirkt.

Nachtrag: Eine Minute nach der Installation schnappte die Falle. Es wirkt.
Dienstag 08. Februar, 2005

SWORD

Auszug Yahoo!: Engelwood Cliffs/USA (AP) Die USA haben im Irak-Krieg schon viele neue Waffensysteme getestet, im März oder April sollen nun die ersten Kampfroboter zum Einsatz kommen. Mit selbstständig agierenden Killermaschinen aus Science-Fiction-Filmen hat das 'Special Weapons Observation Reconnaissance Detection Systems' (SWORDS) genannte Waffensystem allerdings wenig gemein. Die etwa einen Meter hohen ferngesteuerten Kettenfahrzeuge schießen nur, wenn ein Soldat an der Fernsteuerung auf einen Knopf drückt. Das US-Heer will 18 SWORDS im Irak einsetzen. ... Die Roboter haben für die Militärplaner große Vorteile: Sie brauchen keine Ausbildung, keine Nahrung und keine Kleidung. Wenn man sie nicht mehr braucht, kann man sie bis zum nächsten Krieg abschalten und in die Ecke eines Lagerhauses stellen. Und sollten sie einmal auf dem Schlachtfeld das Zeitliche segnen, müssen auch keine Angehörigen informiert werden.

Wäre ich ein Mac'ler hoffte ich, dass die Steuerung nicht von MicroSoft kommt. Spass beisteite, ich hoffe nicht dass die Steuerung nicht auf Microsoft basiert ...
Mittwoch 12. Januar, 2005

Mini.Macx

Ist ja gut, Apple hat einen neuen Mini-PC auf den Markt gebracht. Für knapp 500 Dollar ist er zu haben. Technische Fakten sind vorhanden, reißen aber nicht wirklich vom Hocker. Der einzige Grund es hier zu erwähnen ist der Grund warum Apple dieses Ding auf den Mark wirft: Mit dem Mac mini im eleganten Design will Apple-Chef Steve Jobs noch aggressiver Windows-Nutzer zum Umstieg auf die Mac-Rechner bewegen.
Bis her habe ich von einer Aggressivität in dieser Richtung noch nichts vermerken können. Um Windows-Nutzer aggressiv zum Umstieg auf Mac-Rechner zu bewegen, braucht es keinen Mini-PC dieser Klasse, sondern eine Alternative zur IBM-Plattform. Windows-Nutzer wollen nämlich alles, nicht nur Grafiken und oder Sounds bearbeiten. Sie wollen am aktuellen Hardwarehype teilhaben, Half life ballern, 3D-Grafikkarten zu Weihnachten verschenken, mit Lexmarkdruckern um sich schmeißen. Apple wird mit Steve Jobs nie zu einer Alternative. Apple bleibt ein Arbeitsgerät und Windows mit der IBM-Plattform AUCH das Ding für Jedermann. Selbst Linux mit seiner Macht schafft es nicht, Windowsnutzern das Wasser abzugraben. Schon mal Need for Speed, Half Life oder Zork auf Linux gespielt? Solange Linux und Mac-OS keine reale Schnittstelle zur realen Welt schaffen, bleiben sie was sie sind, Schraubendreher. Von Branchensoftware rede ich hier gar nicht.
Montag 10. Januar, 2005

T-buff

Fürs Protokoll: T-Com und T-Online hatten heute Morgen ein Würmchen. Heidenheim und Aalen (Ulm11-13) waren von der Außenwelt etwas abgeschnitten.
Von 7:45 bis 10:45 Uhr durfte ich jedem besorgten Anrufer denselben Spruch vorsagen.
Ich überlege mir, für solche Fälle eine Bandansage gestallten zu lassen.
Montag 20. Dezember, 2004

Diesel

Andres Thema, so plötzlich - am Montagmorgen. Diesel.

Bin ich der Einzige der Dieselfahrzeuge als überholte Technik definiert?
Annährend jeder zweite PKW wird derzeit in Deutschland mit Dieselmotor zugelassen. Warum? Diese Art der Kraftstoffverbrennung ist umweltschädlicher und steht in keiner Relation zum Benzinmotor.
Es gibt Länder - darunter zum Beispiel Griechenland - wo der Dieselmotor für Privatfahrzeuge innerhalb der Städte verboten ist. Warum nicht auch im fortschrittlichen Deutschland oder gleich in ganz Europa so?
Freitag 26. November, 2004

Intern

Technik ist nicht unfehlbar, wie der Mensch der sie erschuf. Das Gute an Technik ist, dass sie sich richten lässt - der Mensch nicht oder nicht immer. So konnte mein Server ein Autobackup gegen 24°° Uhr gestern Nacht zurückspielen. Schön. Der Fehler lag an einer neuen Softwareversion, die ohne nötige Permission zu handeln versuchte. Jetzt ist's OK und besser als vorher.

Ich selbst wollte eigentlich heute Abend ein Konzert in Stuttgart besuchen. Wahrscheinlich lasse ich es ausfallen - körperlich bedingt. Konzerte werden immer wieder gegeben.
Mittwoch 10. November, 2004

Softwaue

Einleitung:
Ist ja gut. Ihr hasst alle Microsoftprodukte.
Ich könnte nicht sagen, dass mir bei MS-Systemen gerade wohl ist. Da ich aber nun mal in dieser Branche bin und Kunden zufrieden stellen will, bleibt nicht viel außer MS-Bitschieberrei. Ich vermeide es überall dort, wo es sinnvoll ist.

Thema:
Den Nächsten der über MS flucht und meint MAC-OS oder Linux sei eh besser, weil er das irgendwo gelesen hat, und mir zwei Tage später ein gecracktes Win-XP vor die Nase setzt mit der Frage, warum er dieses System nicht updaten kann, verwandle ich in 10 gelbe Frösche, die ich bei Mitternacht da drüben auf die A7 in nördlicher Richtung aussetze. Am nächsten Tag werde ich die überreste aufsammeln und daraus beste Tinte pressen, die ich dann auf Ebay als Refilled-Tinte anbiete. Von dem Erlös baue ich mir ein Schloss im Sudan und züchte Zwergpinscher. Die verkaufe ich der Quenn, damit die sich endlich an das Gesicht ihrer zukünftigen Schwiegertochter gewöhnt.
Montag 08. November, 2004

Skype

Brauchbar.
Zwilling, Aszendent Königin Elisabeth.

Nachtrag:
Queen Mary, die 1953 im Alter von 86 Jahren gestorben ist, verkörperte die besten Traditionen der britischen Krone. Im hohen Alter sollte sie einmal die Eröffnung einer Brücke vornehmen. Wegen des schlechten Wetters riet man ihr, das vorgesehene Programm abzukürzen und die Eröffnung nur symbolisch vorzunehmen. "Meine Herren", antwortete die Königin und griff zum Regenschirm, "merken Sie sich eins: Wenn etwas wert ist, getan zu werden, dann ist es auch wert, gut getan zu werden."
Freitag 15. Oktober, 2004

VW.Browserstopp

vw_browserstopp Eben ruft mich ein Kunde an, er könne mit Mozilla nicht alle Internetseiten betrachten. Ich meinte dann, dass wahrscheinlich ein Plugin fehlt, er solle mir doch den Link schicken und ich würde mich alles Weitere kümmern. Der Kunde ist Autohändler. Ich habe dort aus sicherheitsgründen IE gegen Mozilla getauscht, da es vermehrt Probleme gab.
Jetzt schau' ich mir die besagte Seite selbst mit Mozilla an. VW AG, Händlersuche ... Browserstopp. Wörtlich heißt es dort: «Um Ihnen einen komfortablen Service bieten zu können, basiert der von Ihnen gewählte Internetdienst Volkswagen Beratung & Kauf auf neuester Technologie. Zu seiner Nutzung ist eine aktuellere Version Ihres Browsers (Internet Programm zum Betrachten von WebSeiten) notwendig.« Gefolgt von je einem Link zu Microsoft.de und Netscape.de. Weiter heißt es: «Bitte laden Sie die aktuelle Version des Internet Explorers, oder die des Netscape Navigators aus dem Internet auf ihren Computer, und installieren Sie diese anschließend. Klicken Sie hierzu einfach auf einen der obenstehenden Links. Dieser führt sie auf die entsprechende Webseite. Nach erfolgreicher Einrichtung auf Ihrem Computer steht Ihnen Volkswagen Beratung & Kauf zur Verfügung.»

Geht's eigentlich noch?
Wenn private Seiten einen Browserstopp programmieren verstehe ich das, weil der Webmaster entweder in Idiot ist, mit Scheuklappen durch die Welt springt oder sich für etwas Besseres hält. Wenn aber eine Weltfirma IE und Netscape zum Ultimo der Webtechnik erklärt, und ihre Kunden zu Sicherheitsrisiken zwingt, nenne ich das kriminell.
Mittwoch 06. Oktober, 2004

No.Mail.today

Seit Jahren rede ich mir den Mund fusselig, wenn ich Kunden mit T-Onlinemailkonten erwische. Leider sind manche User einfach Gewohnheitsmenschen und lassen sich nicht überzeugen. Gute Kunden bekommen von mir ein Konto über meinen Server.
Bei mir laufen gerade beide Telefone heiß, weil T-Onlinekunden keinen Zugang zu ihren E-Mailkonten bekommen. Ich sollte das der T-Online AG in Rechnung stellen.
Montag 30. August, 2004

Non.interaction

Interessant zu lesen ist ein Beitrag vom 28.08.04 auf CyDome. Wolfgang Sommergut beschreibt darin seine Schlussfolgerung über das Internetverhalten Leser traditioneller Online-Publikationen, in Bezug zu der Interaktivität eines "Weblogs". Für mich interessant an dieser Schlussfolgerung ist nicht der darin beschriebene Kontext zu dem erwähnten Artikel in der Computerwoche und den vermissten Kommentaren, sondern das erkannte Indiz für die Entfernung des Bloggers vom angeblichen "Mainstream".
... hier weiter lesen!
Donnerstag 26. August, 2004

32/64.xenon

Hey,
are you nut?
Freitag 20. August, 2004

Zaunkönig


Für Doc Rollinger,
wie gewünscht.

Have fun.
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