Montag 08. Oktober, 2007

Fabel.Herz

An dieser Stelle wieder, pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Heinrich die Maus fühlte sich im Winter wie ein Löwe, wenn er über den frostigen Boden lief, unter dem Mareike die Schlange, ihren Winterschlaf hielt.

Nur weil sie nicht angegriffen werden,
heißt das noch lange nicht, dass sie in Sicherheit sind.
In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart.
Montag 01. Oktober, 2007

Schleicher

An dieser Stelle, anstatt dem Spruch zum Wochenstart, Gedanken:
Sie haben sich schon wieder angeschlichen. Heimlich. So wie Schleicher eben sind. Man sieht sie, nimmt sie aber nicht ganz wahr. Ganz langsam brennen sie sich dann in unser Bewusstsein, bis wir ... zugreifen.
Stollen, Kokosmakronen, Weihnachtsgebäck. Sie sind wieder dahaaaa.

Na dann kauft mal schön. Weihnachten kommt ... bald.
Montag 24. September, 2007

Fear.slave

An dieser Stelle, wieder pünktlich und doch sehr ungewöhnlich, der Spruch zum Wochenstart. Ungewöhnlich, weil es Teil einer SMS ist, die ich gestern Abend einer Freundin schickte:
... hier weiter lesen!
Montag 17. September, 2007

Kaltfront

An dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Heute ist so ein philosophischer Tag. Es scheint die Sonne, noch. Denn wenn man den Wetterprognosen glauben mag, wird sich das gegen Abend ändern. Eine Kaltfront vom Norden zöge dann über das Land. Philosophisch ist das deshalb, weil man den Tag nie vor dem Abend loben soll.
Das heißt aber nicht, dass man den Augenblick wegen dem Kommenden nicht genießen darf. Denn Zukunft ist nur das, Zukunft.


In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart. Vergessen sie nicht die schönen Augenblicke zu genießen, bevor die Kaltfront aus dem Norden dann wirklich da ist.
Montag 10. September, 2007

Schell.ig

An dieser Stelle, mal kurz nebenbei, das Wort zum Wochenstart:
Schellat se ed an sellara Schell, sella Schell schellat ed!
Schellet se liaba an sellara Schell, selle Schell schellet!


In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart. Klingeln sie richtig!
Montag 03. September, 2007

head.ache

An dieser Stelle fast pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Manche Kopfschmerzen bereitet man sich selbst!

In diesem Sinnen, einen schönen Wochenstart - machen sie sich keine Kopfschmerzen!
Montag 27. August, 2007

12.Schritte

An dieser Stelle, mal wieder und und pünktlich, der Spruch zum Wochenstart.
Jeder liest anders, die meisten aber mit den Augen. Ich liebe es zu lesen, Bücher. Sie gehören in meine Freizeit, zu meinem Leben. Sicher könnte ich ohne Bücher leben, aber genauso sicher ist es, dass ich das nicht will. Ich definiere auch nicht eine Menge beim Lesen, sondern lese wie es mir beliebt, interessiert und ich es aufnehmen kann, will, was da geschrieben steht. Bücher bringen mich zum Lachen, fordern Tränen, Zustimmung oder auch Abscheu. Manchmal lasse ich ein Buch nach den ersten Seiten liegen, um es Tage später weiterzulesen. Manchmal lasse ich ein Buch aber auch erst aus der Hand wenn die letzte Seite in mir aufgegangen ist. «Die Rose von Jericho» von Sergio Bambaren ist so ein Werk.
Ich kann es nur jedem empfehlen. Lest es!, wer und wo auch immer ihr seid. Das Warum wird sich jedem selbst zeigen - dazu braucht es keiner Erklärung von mir, schon gar keiner Rezension.

In diesem Sinne, jedem der das hier sieht, seinen ganz persönlichen und wunderschönen Wochenstart!
Montag 13. August, 2007

schoko-kekse

An dieser Stelle, sehr pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Ich gebe zu, ich bin ein schlimmer Mensch. Eben tunkte ich frech und ohne Aber, drei Schoko-Kekse in einer Tasse kalter Minus-L Milch und aß sie genüsslich auf, während Gandhi auf ARTE im Hungerstreik lag. Seine Nieren setzten schon fast aus, als ich den letzten Schlucken Milch trank und überlegte, ob ich nachgießen will. Gandhi der Ultra-Pazifist, ich der selbst wehrende, also kein Ultra solcher: zwei Welten am Sonntagabend in meinem Wohnzimmer. Auch wenn ich Gandhi in gewisser Weise verehre - für seine Philanthropie -, sehe ich auch sein Versagen, weil er sich in seinem eigenen Fanatismus verfing. Ein ideologisch Gefangener, der mit aller Gewalt einen Weg ging und das Auge für die Realität verloren hatte. Und genau da, hat Gandhi sich verraten in seiner propagierten und vermeidlich praktizierten Gewaltlosigkeit. Und genau dafür ist er gestorben - ermordet, von einem Fanatiker, Nathuram Godse.
Schlimme Sache. Ich muss aufhören Schoko-Kekse in kalte Milch zu tauchen. Etwas mehr Mitgefühl sollte ich schon haben ...

In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart. Seien sie mitfühlend und entsagen sie jeglichem Fanatismus - auch dem der Gewaltlosigkeit.
Montag 06. August, 2007

Neandertaler

An dieser Stelle, wieder fast pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
An dieser Stelle stand gerade noch ein ellenlanger Text über Neandertaler. Gelöscht, Datennirwana quasi. Wir haben überlebt, das zählt. Noch.

In diesem Sinne - man könnte sich auch freuen überlebt zu haben - einen schönen Wochenstart!
Montag 30. Juli, 2007

Essenz

An dieser Stelle wieder, fast pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Wer Hunger hat, sollte essen.

In diesem Sinne - vergessen wir das Essen nicht - einen schönen Wochenstart.
Ich mach' jetzt Mittagspause.
Montag 23. Juli, 2007

Satt

An dieser Stelle, wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart.
Die Ahnen eines jeden Volkes sagen sinngemäß das Gleiche: «Wer mit Esel am Tisch sitzt, wird irgendwann selbst einer.»
In diesem Sinne - wenn man nicht allzu an Hunger leidet, sollte man seine Tischpartner gut aussuchen -, einen schönen Wochenstart.
Montag 16. Juli, 2007

99.9

An dieser Stelle wieder, ungewöhnlich pünktlich, der Spruch zum Wochenstart. Diesmal ein alles aussagendes Zitat:
Nun fehlen mir zwar Hund und damit Hangrunterhetzgrund, aber die Musik ist noch immer super.

In diesem Sinne - esse est percepi - einen schönen Wochenstart.
Montag 09. Juli, 2007

Felix

An dieser Stelle wieder, fast pünktlich, der Spruch zum Wochenstart.
Glück und Unglück sind meist unheilbare Symptome einer sonderbaren Krankheit.
Glück zu haben ist, eine Diät machen zu können, die Augen zu schließen weil man etwas nicht sehen will, irgendwo zu sitzen weil man Lust dazu verspürt oder einfach nur um sich auszuruhen, sich Ohropax in die Ohren zu stopfen weil man seine Umwelt akustisch dämpfen will, oder nicht an Telefon zu gehen, weil man gerade jetzt nicht mit dem Freund reden möchte. Erst wer das begreift, wird Glück finden - Unglück ist, es nicht zu können.


In diesem Sinne; einen glücklichen Wochenstart.
Montag 02. Juli, 2007

Geh'

An dieser Stelle wieder, fast pünktlich, der Spruch zum Wochenstart.
Vor ca. zwei Jahren schenkte mir ein Freund eine Postkarte, die heute immer noch in meinem Wohnzimmer hängt. Der Spruch darauf gab mir damals den letzten Stups etwas zu beenden, von dem ich wusste dass es keine Zukunft hatte:
«Jeder Mensch begegnet einmal in seinem Leben dem Menschen seines Lebens - aber nur wenige erkennen ihn rechtzeitig.
Zeitweilig habe ich meine Entscheidung von damals bereut, weil ich damit allein durch eine Hölle ging. Heute aber ist mir die Richtigkeit mehr als bewusst und ich danke diesem einen Freund für das was er mir unbewußt gab: Licht in der Dunkelheit, meinen Weg zu gehen.

In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart. Auf dass euch ebenso ein Licht gegeben wird - auch wenn der Weg, manchmal nicht leicht zu gehen ist.
Montag 25. Juni, 2007

Zwei.Seiten

An dieser Stelle, wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Jede Geschichte hat ihre zwei Seiten, sagten schon die Ahnen. Dem Einfluss des Erzählers kann sich selten jemand entziehen, wenn dessen Antrieb es ist, den Zuhörer in eine Stellung zu drücken. Das geschieht besonders dann, wenn der Erzähler eine quantitative Front aufbaut. Das heißt, wenn er es z. B. schafft die Medien an seine Seite zu ziehen; die dann die Massen in ihrer Meinung zu beeinflussen versuchen. Kurz darauf beginnt dann das dritte Manipulationsgesetz zu wirken: Je mehr eine Meinung vertreten, desto wahrer wird der Inhalt.
Die andere Seite der Geschichte:
Ein dreizehnjähriges Mädchen wird von einem Jugendlichen sexuell verführt. Die Mutter dreht verständlicherweise am Rad und zeigt den Jugendlichen an. Der Jungendliche wird inhaftiert und das Rechtsystem beginnt zu greifen. So würde fast jede Mutter handeln. Und genau diese Mutter würde wahrscheinlich auf die Barrikaden springen, wenn der Jugendliche auf öffentlichen Druck freigelassen wird.
So hat jede Geschichte ihre zwei Seiten.


»Though we might hate to admit it, there are always two sides to every story. We always need to hear both sides of the story.« (Phil Collins)

In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart.
Montag 18. Juni, 2007

Ol'a

An dieser Stelle, wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart. Diesmal recht persönlich, ein einziges Wort für das vergangene Wochenende:
Ouuups!

In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart. Ouuups! :-)
Montag 11. Juni, 2007

V wie ...

An dieser Stelle, verspätet wie oft, der Spruch zum Wochenstart. Diesmal sind die Gedanken darin einem lieben Menschen gewidmet:
Am Telefon sagt sie mir, dass sie keine Lust mehr habe. Sie mag nicht mehr - und ich höre aus ihrer Stimme, dass sie es ernst meint. Wieder. Ich weiß aber auch um ihre Stärke, die sie in die Zukunft zerrt - entgegen ihrer Resignation, die mir am anderen Ende des Hörers entgegen springt.
Sie sucht die Schuld an sich. Wieder. Weiß aber insgeheim, dass sie keine trifft. Worte könnten sie nicht trösten. Die Tatsache, dass ich ihre Verzweiflung verstehe, lindert ihren Schmerz. Allein nur, weil sie sich dann verstanden und bestätigt fühlt - in der bewussten Stärke, die sie in die Zukunft zerren wird. Denn in so einer Situation, will man die Unvernunft des Stehaufmännchens nicht verstehen und könnte mehr an ihr verzweifeln, als an der Resignation. Verstehen mag das vielleicht nur, wer es schon erlebt hat: Manchmal will man sich hassen nicht liegen geblieben zu sein, wenn man am Boden liegt. Man hat keine Lust aufzustehen, schon wieder um wieder gefällt zu werden.
Es gibt Schlimmeres. Aber die Tatsache, dass es wirklich Schlimmeres gibt, rechtfertigt nicht das wirklich Schlimme des Augenblicks. sic! Jammere nicht, geh' weiter. Wohin? Nur weil jemand das Schicksal erfunden hat, muss man es nicht ertragen. Man erträgt es trotzdem. Außer man springt in den kühlen See der psychologischen Lügen oder temporär dämpfenden Chemie.
Durchlebte Tiefschläge machen einen nicht stärker. Sie töten das Kind in uns, bringen unsere Gedanken vor unserem Geist um die nächste Ecke Zukunft zu sehen. Man nennt es Weitsicht, Vorsicht, kluges Handeln. Im Grunde ist es aber nichts weiter als die Armut, zu leben. Geschürt aus Angst, irgendwann wieder aufstehen zu müssen.
Ich kann nichts weiter machen als zu verstehen. Wirkliche Hilfe bin ich ihr nicht. Aber wer braucht schon in solchen Situationen wirklich Hilfe von einem Freund. V wie Beistand.
Montag 04. Juni, 2007

G8

An dieser Stelle, wieder etwas verspätet, der Spruch zum Wochenstart:
Was soll man sagen. Während ich irgendwo saß und gegrillten Fisch aß und mir die Probleme der mir liebsten zwei Teenager anhörte, irgendwer zart seinen neuen ASUS 636N mit glänzenden Augen besah, und auch während sich später Kronen der Schöpfung zu meiner Housemelange drehten, irgendwo ganz woanders die weltbeste Band der Welt, gefühlte Fünfmillionenzwei Zuschauer zum Hüpfen brachte, fanden sich zehntausende zusammen um der Welt zu zeigen, dass wir, die Menschheit, nicht auf dem richten Weg sind, was Menschlichkeit betrifft.
Seit mehr als vier Menschen eine Gemeinschaft bilden, entscheiden wenige über die Mehrheit. Demokratie wurde nicht erfunden, sondern ist - wie Mathematik schon immer vorhanden. Der Weg oder die richte Formel die wir brauchen, um beides zu meistern, führt oft in die Irre oder gar in ein Desaster.
Dass. Schlimm ist, das mag jetzt etwas kontrovers klingen, ist aber wahr, dass jeder im Grunde weiß was gut ist. Sogar die Multis am Hebel wissen privat, dass unsere Welt nicht durch Profitgier überleben kann. Dass. Aber Menschen handeln sonderbar, eben kontrovers zu ihrem Gewissen, wenn sie ein Amt und somit eine Funktion begleiten. Wahrscheinlich liegt es daran, Dass sie diese Funktion nicht verlieren möchten. Anders kann man sich das nicht erklären. Handle falsch um richtig gehandelt zu haben - die Entscheidung ist vorgegeben, gemäß des Amtes und der Funktion dahinter. Kann denn Bush, um nur ein kleines Beispiel zu nennen, anders entscheiden als dass er es bisher getan hat ohne Bush der Präsident zu bleiben? Könnte Merkel ihre Klappe besser im Weltgeschehen halten, als dass sie es bisher tat, ohne Frau Bundeskanzler einer florierenden Wirtschaftsmacht zu sein?
Im Grunde ist der Mensch Idealist, in der Praxis eine hungernde Sau. Gierig. Nur wählen geht er nicht, sondern setzt nur Kreuze und nennt es dann Demokratie. Macht des Volkes.
Montag 21. Mai, 2007

3.Fragen

An dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Ein Freund suchte Sokrates auf und fragte, nach einem kurzen Gruß, sichtlich aufgeregt, ob dieser schon von den Neuigkeiten gehört habe. Sokrates fragte den Freund im Gegenzug recht ruhig, ob dieser sich selbst die 3 Fragen gestellt habe, bevor er ihm von den Neuigkeiten berichten wolle.
Freund: Welche 3 Fragen?
Sokrates: Die erste wäre, ist es wahr was du mir berichten willst?
Freund: Nun, ich war nicht selbst zugegen aber die Leute berichten es!
Sokrates: So so. Dann die zweite Frage, ist es gut, was du mir erzählen willst?
Freund: Nein, aber das ist es ja was ich dir berichten will!
Sokrates: Bleibt das Dritte zu fragen, ob es notwendig ist darüber zu berichten?
Freund: ... notwendig nicht, Sokrates. Aber es könnte dich unterhalten!
Daraufhin umarmte Sokrates den Freund lächelnd mit den Worten: «Dann, mein Freund, lass uns schnell den Göttern Dank sagen, dass wir der Gefahr entronnen sind, unbekannte Fehler eines Nächsten ohne Not zu offenbaren oder zu vergrößern, meinst du nicht auch?»


Wenn mir ein «Freund» eine Geschichte erzählt, frage ich mich erst nach seinem Antrieb, als dass ich mich gänzlich dem Inhalt hingebe.
In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart!
Montag 07. Mai, 2007

Endlich

An dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart. Diesmal ein himmlischer Auszug via goAstro: Sie haben auf Tage wie den heutigen nun schon sehr lange gewartet und das Warten hat sich gelohnt. Venus lächelt Ihnen freundlich zu und unterstützt Sie bei allen Ihren Vorhaben ganz tatkräftig. ...
Durch Ihre gute Arbeit konnten Sie Ihre berufliche Position erfolgreich gegen Angriffe verteidigen und sichern, es droht keine große Gefahr. Nehmen Sie den Schwung mit in die nächste Arbeitswoche.


Habt ihr schon mal euer Sternglück betrachtet - in diesem Sinne, einen guten Wochenstart.
Montag 23. April, 2007

9

Es könnte sich heute alles verzögern. Ich bin etwas ... verträumt. Das Wochenende war ... nein, das Wochenende ist. Es ist.
Danke an die Ulmer Partymanschaft! Ihr habt was gut bei mir.

In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart!

ps.
Das war - man möge mir verzeihen -, an dieser Stelle etwas sonderbar, der Spruch zum Wochenstart. ;-)
Montag 16. April, 2007

Rauputz

An dieser Stelle wieder, leicht verspätet, der Spruch zum Wochenstart. Diesmal gänzlich an ein paar meiner russischen Mitbürger gerichtet.
Ein alter Spruch sagt: Wer Frauen auf offener Straße schlägt, sollte danach aufpassen und nicht mit dem offenen Gesicht gegen eine Rauputzmauer laufen. Schlimme Schmerzen könnten die Folge sein.

In diesem Sinne, nicht gegen Mauern laufen - einen schönen Wochenstart.
Dienstag 10. April, 2007

sICHt

An dieser Stelle, ein Tag später als gewohnt, der Spruch zum Wochenstart:
Das Osterfest ist vorbei. Während man in hierzulande Ostereier suchte, wurde gleiches in den USA gerollt. Während man hierzulande Messen besuchte, in Griechenland das Fasten beendet wurde, in Rom der Papst seinen Stadtsegen aussprach, ließen sich in Philippinen junge Männer ans Kreuz nageln. So wurde überall auf der Welt an diesen Tagen der «Auferstehung» Jesu/Isa gedacht. Was die eine Gesellschaft mit Freude tat, zeigte die andere in Entbehrung und wenige in körperlichem Schmerz. Als Außerirdischer oder in diesem Fall als Nichtchrist, fragt man sich da, ob es mehr als einen Jesus gegeben hat und warum das was vereinen sollte, doch Trennung brachte.
So ist es überall: Nicht die Geschichte zählt, sondern was wenige Menschen daraus machen. Zwar bleibt der Kern erhalten aber die Form der Frucht, bestimmt die geformte Gesellschaft selbst. Hitler, Buddha, Moses, Jesus, Mohammed, werden zu dem, was ihre Nachkommen daraus machen.


Man sollte im Glauben nie den Kern verlieren und die Frucht anbeten. In diesem Sinne, einen guten Wochenstart.
Montag 02. April, 2007

Bild.ern

Bild von Sophie - 7 JahreAn dieser Stelle wieder, fast pünktlich, der Spruch zum Wochenstart.
Bilder können manchmal mehr sagen, als durch Worte oft zu hören ist. Als Kind weiß man sich noch unbedacht auszudrücken. Und bei aller Vorsicht die man im Leben lernt, wäre es manchmal nicht schlecht, wieder wie ein Kind zu sein.

Dieses Bildchen habe ich am Freitag bekommen - und natürlich aufgehängt.
Mädelz - ihr solltet euch ein Beispiel nehmen ;-)

In diesem Sinne, einen wunderschönen Wochenstart.
Montag 26. März, 2007

Montag

An dieser Stelle, wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart.
Raus aus dem Winter, rein in den Frühling.

War ein sehr interessantes Wochenende!
In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart :-)
Montag 19. März, 2007

huMAN

An dieser Stelle wieder, pünktlich, der Spruch zum Wochenstart. Diesmal ganz anders und vermeintlich Sinnfrei:
Nicht der Geselle von Robinson Crusoe ist gemeint, sondern der Wochentag. Freitag. Speziell der 23.03.2007.
Warum ich heute schon an Freitag denke? Freitag kommt ein guter Freund aus Brasilien zurück - es wird gefeiert. Freitag beginnt aber auch die neue Staffel von Ghost Whisperer. Freund geht vor - ich werde wohl jemanden damit beauftragen müssen, das Ding aufzunehmen.
Welch' oberflächliche Gedanken von mir. Huch, bin ja auch nur ein Mensch. Schlimm wirklich, diese Erkenntnis früh am morgen ...


In diesem Sinne, einen wunderschönen Wochenstart - so ganz als Mensch gewünscht :-)
Montag 12. März, 2007

Eben.drum

An dieser Stelle wieder, pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Ein Bauunternehmer will einem maßgeblichen Abgeordneten ein Auto schenken. Meint der Politiker: «Lassen Sie das, das wäre Bestechung.» «Na schön, dann verkaufe ich Ihnen den Wagen eben für 100 Euro.»
«Jo mei! Wenn des so isch, neh'm i gloi drai.»


In diesem Sinne - eine Situation ist immer relativ vom Standpunkt aus gesehen - einen schönen Wochenstart! ;-)
Montag 05. März, 2007

110

An dieser Stelle, wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Drei Programmierer müssen wegen überbeanspruchung in die Nervenklinik. Nach einigen Wochen scheinen sie sie wieder so weit hergestellt, dass sie ihren nervenverschleissenden Job wieder aufnehmen könnten. Der Chefarzt bittet sie zu einem letzten Test in sein Büro und fragt gleich den Ersten: «Sagen sie, wieviel ist fünf mal fünf ?» Der Mann überlegt kurz, lächelt und antwortet: «Hundertzehn.» Der Chefarzt schüttelt traurig den Kopf und bittet den Patienten, doch noch einige Zeit in der Klinik zu bleiben. Dann fragt er den zweiten dieselbe Frage. Auch dieser überlegt eine Weile und sagt: «Montag.» Wieder schüttelt der Arzt traurig den Kopf und vertröstet ihn auf spätere Entlassung. Der dritte Patient antwortet ohne lange zu überlegen: «Fünfundzwanzig.» Der Arzt ist hocherfreut und stellt die Entlassungspapiere aus. Dann meint er: «Wie sind Sie denn so schnell auf die Lösung gekommen ?» «Ganz einfach: Montag geteilt durch Hundertzehn!»

Eine richtige Antwort beschreibt den Geisteszustand nicht.
In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart.
Montag 26. Februar, 2007

Eitel.keit

An dieser Stelle, wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Die Mutter (GhiSg) meines Vaters war eine sehr herrschende Grand Dame. Natürlich haben wir Enkel unsere eigenen Erinnerungen an diesen Mensch, den wir liebten und auch fürchteten. Eines habe ich aber in sehr jungen Jahren von ihr gelernt: Menschen urteilen nach ihrer Eitelkeit. Ich war so etwas wie ihr Liebling, wogegen ich mich Zeit ihres Lebens werte - aber weiter im Text.
Immer dann wenn wir Enkel einen Fehler begannen, machte sie meine Mutter dafür verantwortlich. Das habt ihr Kinder nur von eurer Mutter geerbt, hieß es dann. Kam es aber vor, dass wir, egal wo und wie, eine gute Eigenschaft an den Tag legten, klopfte sie sich auf die Brust und ließ die Welt wissen, dass das ihre Gene und Charakterzüge seien, die sie uns vererbt hätte. Damals lernte ich, der Mensch urteilt wie es seiner Eitelkeit schmeichelt. So ist es meist und überall. Auch du, der du den Text hier wieso auch immer liest, urteilst wie es deiner Eitelkeit schmeichelt.
Wir sind Papst, wir sind Weltmeister im Fuß- und Handball, wir waren Weltmeister in der Formel 1, wir haben den Oskar gewonnen.
Haben wir nicht auch ein Kind misshandelt und ein jüdischen Kindergarten mit NS-Insignien besudelt?


In diesem Sinne, einen eitel aber nicht geringen schönen Wochenstart!
Montag 19. Februar, 2007

Pferd.lig

An dieser Stelle wieder, pünktlich zum Mittag, der Spruch zum Wochenstart:
helau! Das Pferd ist hinten wie höher.

In diesem Sinne, einen wunderschönen Wochenstart ;-)
Montag 12. Februar, 2007

Freude

An dieser Stelle wieder, fast pünktlich, der Spruch zum Wochenstart. Diesmal vom Khalil Gibran Kalender abgetippt:
Und er gab dem Menschen den Becher der Freude mit den Worten: Trinke nur daraus, wenn du die Vergangenheit vergisst und die Zukunft nicht beachtest.

Will man darüber nachdenken, sagt uns Gibran dass wahre Freude nur in der Gegenwart zu kosten ist.
In diesem Sinne, einen freudigen Wochenstart!
Montag 05. Februar, 2007

Welt.meist.Er

An dieser Stelle, der etwas andere und verspätete Spruch zum Wochenstart.
Nun ist es endlich soweit. Deutschland ist wieder Weltmeister. Im Handball. Gratulation, habt ihr gut gemacht! Es wird gefeiert und gelacht. So wie sich das gehört.
Bitter ist, dass das nur im Männersport etwas zu heißen hat, Weltmeister. Als die Damen unlängst Weltmeister im Fussball wurden, hat kein Hahn danach gekräht - oder nur sehr müde, wenn eine Henne ihn pikste, krähen zu müssen. Es ist zum Heulen, auch weil mehr Frauen freiern wenn Männer Weltmeister werden, als Männer freiern wollten, wenn Frauen Weltmeister sind.
Es ist so. Die Männer sind wieder Weltmeister, die Frauen wider schön längst.


In diesem Sinne, nochmals einen frohen Wochenstart. Kikeriki.
Montag 29. Januar, 2007

Start.Week(5)

Eigentlich sollte an dieser Stelle, mal wieder, der Spruch zum Wochenstart stehen. Sollte, eigentlich. Nun. So gänzlich von körper- sowie geistlichen Parasiten befreit und fast vier Kilo Gramm leichter als in der letzten Woche, sollte mir das auch leicht von der Hand gehen. Geht es aber nicht. Deshalb «greife» ich wieder auf die wertvollen Mails eines guten Freundes in Oberkochen zurück - seines Zeichen Ostalb1:
Fragt Fritzchen seine Mutter: "Mama wieso hat Papa so wenig Haare auf dem Kopf?" Die Mutter überlegt erst dann antwortet sie: "Weil er so viel nach denkt!" Dann fragt Fritzchen: "Und wieso hast du dann so viel Haare auf dem Kopf?" Antwortet die Mutter: "Geh spielen Fritzchen!"

In diesem Sinne - einen spielend schönen Wochenstart.
Montag 22. Januar, 2007

cSu

An dieser Stelle, wieder unpünktlich, der Spruch zum Wochenstart:
Der Pfarrer schließt seine Predigt mit den Worten, «und so hält der liebe Gott immer seine Hand über uns!» Da tönt es vorlaut aus der letzten Reihe, wo klein Seehofer sitzt, «Nur beim Seiltänzer muss er sie drunterhalten...»

In diesem Sinne - einen guten Wochenstart!
Montag 15. Januar, 2007

is.o

An dieser Stelle, um sehr ungewöhnlicher Zeit und leicht verspätet, der Spruch zum Wochenstart. Diesmal sehr kurz gehalten an Worten; in Bedeutung aber zu beurteilen, frei:
Pfeffer viel, hebt den Stiel!
Und Safran macht den Kuchen gel.


In diesem Sinne - alles mit Maß -, einen schönen Wochenstart weiterhin.
Montag 08. Januar, 2007

Think

An dieser Stelle wieder seit langem, der Spruch zum Wochenstart:
Nach den Ferien ist der Schulrat bei den Zweitklässlern zu Gast. Die Lehrerin schreibt einen Satz an die Tafel, den die Schüler vorlesen sollen. «Die Wiese ist schön grün.».
Keiner meldet sich. Na, wer kann mir diesen Satz denn vorlesen?, fragt die Lehrerin. Niemand antwortet. Nach einer Weile meldet sich plötzlich Fritzchen aus der letzten Reihe. Der Lehrerin wird schon ganz Angst, da der Fritz zu den schlechteren Schülern gehört und vor den Ferien noch nicht recht lesen konnte. «Ja, Fritzchen, bitte.» Der Fritz liest vor: «Die Lehrerin hat einen knackigen Arsch.» Darauf die Lehrerin: «Nein, Fritz, nein, hier steht doch: Die Wiese ist schön grün.» Der Fritz dreht sich zur Seite und sagt zum Schulrat, der neben ihm sitzt: «Du Depp, wenn Du schon nicht lesen kannst, dann sag' mir wenigstens nix Falsches vor!»


Wenn vermeintlich Kluge laut denken, ist das nicht immer vorbildlich für die Jugend. In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart.
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