Montag 18. April, 2005

Sok.redes

An dieser Stelle wieder fast pünktlich der Spruch zum Wochenanfang, von höherer Stelle: Ein Schwätzer wünschte, von Sokrates Rhetorik zu lernen. Der Philosoph verlangte von ihm doppelt soviel Honorar wie von anderen. "Aber warum?" - "Weil ich dir sowohl Sprechen als auch Schweigen beibringen muss", sagte Sokrates.
Fast nichts lieben Zuhörer mehr als eine gute Rede, nichts weniger als Geschwätz. Hinzu kommt, dass man heute deutlich kürzer redet als noch vor einigen Jahren, so dass eine Rede, die früher als erträglich lang akzeptiert worden wäre, heute wegen überlänge kritisiert würde. Denken Sie daran, wann immer Sie vor Publikum auftreten!


In diesem Sinne etwas verspätet, einen guten Wochenstart.
Montag 11. April, 2005

Relativ

An dieser Stelle wieder pünktlich der Spruch zum Wochenanfang, von höherer Stelle: Albert Einstein, dessen Relativitätstheorien (die spezielle und die allgemeine) ihn weltberühmt gemacht haben, spielte mit Leidenschaft Violine. Einmal hat er auch Gregor Piatigorsky, dem herausragenden Cellisten seiner Zeit, vorgespielt: "Und", fragte Einstein am Ende, "habe ich gut gespielt?" Darauf Piatigorsky, durchaus anerkennend: "Relativ gut."
Selbst wenn Sie mich hören könnten, wollte ich nicht singen oder musizieren - ich bin in dieser Hinsicht etwas indisponiert. Auch wüsste ich nicht, wie Sie darauf reagieren. Sie müssen deshalb mit meinen kleinen Geschichten vorlieb nehmen. Ich werde allerdings jetzt nicht fragen, wie Ihnen diese Geschichte gefallen hat ... Ich sage stattdessen nur: Vielen Dank, dass Sie so aufmerksam gelesen haben!


In diesem Sinne einen guten Wochenstart!
Dienstag 29. März, 2005

Ver.dacht

An dieser Stelle wieder pünktlich der Spruch zum Wochenanfang, von höherer Stelle:
Ein Adeliger aus der Provinz erklärte, nachdem er in Paris an einer Sitzung der Minister Ludwigs XVI. teilgenommen hatte: "Ab heute bin ich sicher, dass Gott die Welt regiert. Der König und seine Minister tun es nicht."
Der Verdacht, dass unser Land kaum noch richtig «regiert» wird, könnte sich einem auch heute aufdrängen ...
Montag 21. März, 2005

Praeceptum

An dieser Stelle wieder pünktlich der Spruch zum Wochenanfang, von höherer Stelle: Schon im 5. Buch Mose, Kapitel 22, Vers 8, steht geschrieben: "Wenn du ein neues Dach baust, so mache ein Geländer ringsherum auf deinem Dache, damit du nicht Blutschuld auf dein Haus ladest, wenn jemand herabfällt." Dem Bundesgerichtshof blieb es vorbehalten hinzuzufügen, dass das Geländer 1,10 m und nicht etwa 90 cm hoch sein müsse.
Wie viel Bürokratie braucht ein Staat wirklich? Wie viel Regulierung muss sein - und wo fangen Vorschriftenmanie und wucherndes Richterrecht an, ärgerlich zu werden, ein Hindernis im Standort-Wettbewerb?


Es gibt Fragen, deren Antwort im Alltag zu finden ist.
Montag 28. Februar, 2005

Quality

http://www.charleslocksmith.com/Quality%20Padlock.jpgAn dieser Stelle wieder pünktlich der Spruch zum Wochenanfang, von höherer Stelle: Ein Ingenieur kommt in ein galizisches Städtchen. Er bestellt dort bei einem Schneider eine Hose. Die Hose wird nicht rechtzeitig geliefert, und der Ingenieur muss wieder ins Ausland abreisen. Sieben Jahre später ist kommt er wieder in das Städtchen. Da bringt ihm der Schneider die bestellte Hose. Der Ingenieur wundert sich. "Gott hat die ganze Welt in sieben Tagen geschaffen - und Ihr braucht für Eure Hose sieben Jahre?" - "Ja, aber seht Euch die Welt an, und seht Euch die Hose an."
Qualitätsarbeit braucht Zeit! Trotzdem: Lassen Sie Ihre Kunden nicht so lange warten! Optimieren Sie Ihre Arbeitsabläufe - und liefern Sie trotzdem in der gewohnten Qualität!


image - http://www.charleslocksmith.com/ ...
Montag 21. Februar, 2005

Sakat

An dieser Stelle wieder pünktlich der Spruch zum Wochenanfang, von höherer Stelle:
http://www.fikiryazilari.net/gercekler/images%201350x1486/1357.jpgAuf einer seiner Reisen gesellte sich Mark Twain zu einer Menschenansammlung, die den Worten eines Predigers lauschte. Dieser redete vom Elend in der Welt und forderte die Zuhörer auf, für die Armen zu spenden. Mark Twain war sofort bereit, 10 Cent zu spenden, und hörte dem Prediger noch eine Weile zu. Der beschrieb mit drastischen Worten die Ursachen und die Folgen der Armut. Je länger er zuhörte, desto sicherer war Mark Twain, dass eine Spende von 10 Cent viel zu wenig ist, um den Notleidenden zu helfen. Er beschloss, 1 Dollar zu spenden. Der Prediger redete weiter und brachte Mark Twain nach kurzer Zeit dazu, erneut seinen Entschluss zu ändern. Nun wollte der Schriftsteller 10 Dollar für die Armen der Welt geben. Doch der Prediger redete und redete. Als er eine ganze Weile zugehört hatte, überdachte Mark Twain seinen großmütigen Entschluss und überlegte, dass 10 Dollar vielleicht zu viel des Guten sind. Denn er musste am gleichen Tag noch einige Besorgungen erledigen, für die dann sein Geld nicht mehr reichen würde. Und der Prediger redete weiter ... und Mark Twain hörte weiter zu und machte sich seine Gedanken. Als er schließlich die Versammlung verließ, spendete er ganze 5 Cent.
Mit dieser Anekdote erklärte mir dieser Tage ein Firmenchef die Magie des richtigen Moments. Immer dann, wenn Sie Menschen zu einer Handlung bewegen wollen, gibt es gute und schlechte Zeitpunkte. Der Prediger aus unserer Anekdote hat den richtigen Moment verpasst. Vielleicht war er nach seinem Auftritt enttäuscht vom schlechten Spendenergebnis. Vielleicht hat er künftig kürzere Ansprachen gehalten - und seine Zuhörer zum richtigen Zeitpunkt zur Spende aufgefordert? Und Sie? Kennen Sie den richtigen Zeitpunkt bei Ihren Zuhörern, Mitarbeitern, Mitmenschen, Freunden?


Mit freundlichen Grüßen an das Kieler CDU-Hauptquartier!

image - http://www.fikiryazilari.net ...
Montag 14. Februar, 2005

Sarc.inae

KofferAn dieser Stelle wieder pünktlich der Spruch zum Wochenanfang, von höherer Stelle:
Der US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain wollte wieder einmal auf Vortragsreise gehen. Er hatte sich einen neuen Koffer gekauft und fragte den Gepäckaufseher in Washington vorsichtshalber: "Ist der auch stabil genug für den Gepäckwagen?"
"Das wollen wir gleich sehen", sagte der Mann. Er zog den Koffer zu sich herüber, schwang ihn hoch über den Kopf und warf ihn mit voller Kraft zu Boden. "Das", sagte er, "wird er in Philadelphia abbekommen." Dann knallte er ihn fünfmal gegen die Seite des Wagens. "So wird's ihm in Chicago ergehen." Nun schleuderte er ihn erneut in die Luft und sprang, als der Koffer herunterkam, mit beiden Füßen drauf. Jetzt platzte der Koffer auseinander. "Und das", sagte er, "wird ihm in Sioux City passieren... Wenn Sie also weiter als Sioux City fahren, nehmen Sie das Ding lieber mit in Ihr Abteil."
Ich wünsche Ihnen heute, dass Sie, Ihre Koffer und Ihre Pläne unbeschädigt am Ziel Ihrer Wünsche ankommen!

image - http://www.kinderkoffer.de/Koffer.JPG
Montag 07. Februar, 2005

Avarus.societas

Dagobert das DuckPünktlich zum Montag, der «Spruch zum Wochenanfang» von höherer Stelle:
Im traditionellen Schweizer Uhrental, dem Vallée de Joux, bauen Mitarbeiter der Firma Blancpain Uhren mit Handaufzug, kleinen Monden und ewigen Kalendern. Die Zeiger der Zeit scheinen stehen geblieben im Jahr 1735, als die Firma gegründet wurde. Auch die Modellvielfalt ist bescheiden: Es gibt ein kleines Modell für Damen und ein großes für Herren. Alles nicht mehr zeitgemäß, möchten wir meinen. Und doch kennt das Unternehmen keine Absatzprobleme, kann es sich leisten, seine Produkte knapp zu halten: Es gibt Wartelisten. Die handgefertigten kleinen Kunstwerke haben ihren Preis: zwischen 5.000 und 50.000 Euro. Ganz bestimmt wird es sie nie beim Kaffeeröster geben. Zu dieser Geschichte fällt mir der Schluss einer Rede ein, die Porsche-Chef Wendelin Wiedeking unlängst in Leipzig gehalten hat:
"Meine Damen und Herren, Geiz ist geil' ignoriert, dass Wirtschaften ein sozialer Prozess ist. Es ignoriert, dass Kunden in Wahrheit Vertrauen suchen. Und diese Untugend ignoriert überdies, dass Kunden in aller Regel auch Arbeiter, Angestellte und Führungskräfte sind, die sich in diesen Kampagnen nicht wiederfinden können, weil ihnen der Wert ihrer Arbeit darin abgesprochen wird. Da kann keine Identität entstehen. Und Identität brauchen wir - als Individuum wie als Gesellschaft."
Lassen Sie sich nicht von den Moden blenden!
Dienstag 25. Januar, 2005

Sufi

Mit etwas Verspätung, liefere ich hier «den Spruch zum Wochenanfang» nach. Dieser wird mir von höherer Stelle* seit Wochen immer Montags per Mail zugestellt. (* W. Prokoph)

Der alte Sufi-Gelehrte Junaid von Bagdad hörte einmal einen Mann sagen, es sei heutzutage wirklich schwierig geworden, Brüder zu finden. Da wandte sich Junaid zu ihm und sagte: »Wenn du einen Bruder suchst, der deine Last mit dir teilt, ist es wahrhaftig schwer, mein Lieber. Wenn du aber einen Bruder suchst, dessen Last du zu teilen bereit bist, dann wirst du an Brüdern keinen Mangel haben.«
Montag 24. März, 2003

Eigentlich ein schöner Tag.

Montag.

High-springtime.

Ich wünsch Euch allen einen super Wochenstart, meine Freidenker ;)
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