Sonntag 02. Oktober, 2016

break.Down

(Ich habe beschlossen, hier wieder ab und zu ein paar Texte zu veröffentlichen; parallel zu meinem Facebook-Account)
Machen wir uns nichts vor, das Problem – das Europa "entzweit" – sind nicht die Flüchtlinge, es ist das System das kollabiert. Die Situation in Europa ist vergleichbar mit der um 1910. Die Blase Europa droht zu platzen.
Die Briten gaben heute bekannt, dass sie Anfang nächsten Jahres, offiziell den Austritt aus der Europäischen Union beantragen werden. Ungarn stimmte heute darüber ab, ob "nicht-ungarische" Menschen in Ungarn, per EU Dekret Unterschlupf in Ungarn bekommen sollen. Polen, Tschechien und die Slowakei wehren sich ebenso mit allen verfügbaren Mitteln, Menschen in Not Hilfe zu gewähren. Staaten die vor ein paar Jahren noch als Musterbeispiel für Offenheit gegenüber Fremden galten, rücken immer mehr nach Rechts. Aber es sind nicht die Flüchtlinge oder die Ausländer, sondern das System, das diesen Rechts-Drall ausgelöst hat.
Wir lebten und leben in einer Blase. Seit Jahrzehnten lesen, hören und sehen wir, wie außerhalb von Europa (und USA) Kriege geführt werden. Gleich nach dem zweiten Weltkrieg, ging der Krieg weiter. Was man aber schwer begreift, ist die Tatsache, dass nicht die Menschen in diesen Staaten diese Kriege führen, sondern unser System.
Derweil feiern wir, hüpfen von einer Party zu der anderen, von einem Wochenende zum nächsten, von einer Insel auf die andere; besoffen. Wir feiern, während das System Opfer fordert um am Leben zu bleiben. Opfer, damit wir weiter von Party zu Party hüpfen können; besoffen.
Die Bankenkrise war gerade erst überwunden und die nächste zeichnet sich wieder am Horizont ab. Noch spricht man, respektive EZB-Direktoriumsmitglied Sabine Lautenschläger, von einem Wahrnehmungsproblem. (Echt jetzt, Frau Lautenschläger?)

Unser System ist an Ausbeute gekoppelt, sonst kann es nicht funktionieren.
Nehmen wir an, dass jeder der diesen Text liest, im Lotto 10 Millionen Euro gewinnt. 10 von 10 werden (unbeachtet was sie im Vorfeld erzählen mögen), nachdem sie ihre primären Träume erfüllt haben (Auto, Haus, etc.), mit dem Rest auf die Bank gehen. Geld anlegen; eben damit es mehr wird.
Ihr könnt jetzt sofort testen ob und wie Geld sich vermehren kann. Nehmt einen Schein aus eurer Geldbörse, steckt es in einen Blumentopf und uriniert darauf; ihr könnt noch so lange warten, es wird nicht mehr. Ihr könnt auch darüber ejakulieren oder den Schein in eure Mumu stecken; auch wenn ihr noch so lange wartet, es wird nicht mehr. Kapital, das man angelegt hat, wächst nicht von alleine. Es wächst nur, wenn man mit dem Kapital andere dafür bezahlt, anderen etwas wegzunehmen – indem man sie damit "beschuldet".
Das Versprechen, dass jeder an diesem System auch reich werden kann, lässt alle blind mitmachen. Es könnte ja sein, dass man reich wird. Nur einer von Tausend, wird seine 10 Millionen genießen; und einer von 10.000 wird finanziell Schwachen damit helfen.

Wie lange wir dieses Spiel noch unbeschadet mitmachen können, wird davon abhängen, wie lange der Rest der Welt das noch aushält. Die Flüchtlingswelle der letzten Jahre ist ein erstes Anzeichen dafür, dass das nicht mehr lange gut geht. Wenn tausende Black-People bereit sind im Mittelmeer zu ertrinken, damit ein paar von ihnen das gelobte Land erreichen, sollte nicht nur die nationalsozialistische Alarmglocke läuten, sondern vor allem die des gesunden Menschenverstandes. Wir könnten noch so eine hohe Mauer um Europa bauen, sie würde irgendwann – an der stet wachsenden Masse die am Leben teilhaben wollen - zusammen brechen. Und wir können noch so auf die Straße gehen und laut, wir sind das Volk, schreien, weil wir uns über den kleinen Haufen aufregen, der es bis hier her geschafft hat; an der Masse die da noch kommen wollen, wird das nichts ändern.
Und ja, nicht wenige von ihnen saufen genau so wie die hier geboren wurden. Es sind nämlich auch Menschen der Menschheit.
Freitag 30. Januar, 2015

ge.Fischert

Herzlichen Glückwunsch, du hast ein Bewusstsein. Der Körper ist dein aber nicht du.

Die Sache mit den Ausländern nimmt in Deutschland immer mehr überhand. Keine Stadt, kein Dorf ohne Ausländer. Einige mögen sie, andere wieder nicht. Einige sind mögbar, andere wieder nicht. So ist es mit Menschen.
Als Ausländer sollte man sich integrieren. Das heißt, sich den Gepflogenheiten anpassen, sie annehmen. Natürlich gehört da nicht nur die Sprache dazu; es reicht nicht aus, sich verständlich auszudrücken, man muss auch verstehen was jemand, oder in diesem Fall ein Deutscher, einem sagt. Als Ausländer kann ich versichern, dass letzteres manchmal sehr schwer ist. Ich wage zu bezweifeln, ob jeder Inländer seine Inländer auch wirklich versteht.
Integration ist Voraussetzung für ein Grundbedürfnis aller Menschen. Denn jeder Mensch will anerkannt werden; ob er das nun zugibt oder nicht. Welchen Grund könnte es sonst haben, dass sich diese Wesen, die man Frau nennt, auf 15cm Stöckelschuhen durch die Inländergemeinschaft stöckeln? Sie wollen anerkannt werden. Bei einem Ausländer reicht es nicht, wenn er 15cm Absatz trägt, er muss sich integrieren.
Ein Türke zum Beispiel, egal wie gebildet oder nicht, sollte und muss zu Helene Fischer mitsingen und mittanzen; erst dann gehört er dazu. Wenn man dann noch alle RTL Seifen kennt, hat man es geschafft; man ist kein Ausländer mehr, kein Türke, man gehört dazu, ist integriert. Mir Stolz wird er dann vorgeführt, schau wir haben hier jemanden assimiliert, er gehört zu uns. Mögbar.
Mein Problem, wenn ich Helene Fischer nicht ausstehen kann.
Montag 25. Juli, 2011

Scherge Breivik

Es gab eine Zeit, da lernten wir in der Schule, die menschenverachtende Ideologie der Hitlers – eben er selbst und seine Hintermänner – hätte in den zwanzigern einen fruchtbaren Boden gefunden, weil die Bevölkerung ausgebeutet und unzufrieden war. Ich kann mich noch gut an die Worte unserer Geschichtslehrer erinnern, die uns immer wieder einbläuten, wir wären wahrscheinlich genau so auf ihn und seine Mitstreiter hereingefallen, wenn wir in den 1920ern in Deutschland aufgewachsen wären.
Wir wuchsen mit der Gewissheit auf, heute könne das nicht mehr passieren. Die Gesellschaft heute wäre (vielleicht ist sie sogar) zufriedener, als dass sie eine Antwort im Nationalsozialismus finden wolle. Des weiteren sind die in unserer Demokratie Mechanismen verankert, die eine Wiederholung des Desasters, 3. Reich, verhindern.
Ich habe nie daran geglaubt. Und wer hier nicht erst seit heute liest, weiß das. Denn bei dieser Entschuldigung fehlte mir die, für die damalige Elite in diesem Land. Diesen Menschen ging es gut, besser als dass es ihnen heute gehen kann. Wo waren die Ärzte, Anwälte, Literaten, Professoren, Schauspieler? Ich will das an dieser Stelle nicht ausweiten, dafür gibt es im Fieber-Archiv genug Beitrag zu diesem Thema.
Das Massaker in Norwegen – man muss nicht dazu schreiben welches, denn Norwegen hatte in der Neuzeit keines als das aktuell in allen Medien diskutierte -, zeigt vor allem eines: Nationalsozialismus, Rechtsradikalismus braucht keinen fruchtbaren Boden, der aus unzufriedenen Menschen besteht. Nationalsozialismus ist auch in einer zufriedenen Gesellschaft gesellschaftsfähig.
Und deshalb gibt es und braucht es für Nationalsozialismus vor allem eines nicht, eine Entschuldigung. Nationalsozialismus ist nicht weil, sondern weil es Menschen wollen. Nationalsozialismus ist keine Krankheit, sondern freier Wille.
Und deshalb gibt es und braucht es für das 3. Reich vor allem eines nicht, eine Entschuldigung.
Sonntag 13. Juni, 2010

Vuvuzela

So funktioniert die Welt. Gib dem Menschen die Möglichkeit seine Dummheit unter Beweis zu stellen, und er wird es tun. Und die Fußballweltmeisterschaft 2010 beweist, dass die Mehrheit der Menschen dumm ist. Denn wenn einer an einer Ecke seine Notdurft verrichtet, findet sich gleich darauf ein weiterer, und so weiter. Bis irgendwann an dieser Stelle eine öffentlich Toilette gebaut wird, weil sich jeder darüber aufregt, dass man hier auf offener Straße pinkeln muss. Das Ganze nur, weil dumme Menschen das tun was andere dumme Menschen machen. Dummsein ist eine kollektive Angelegenheit - selbst  C.G. Jung sprach vom Kollektivbewusstsein.

Man will ja immer etwas Neues haben. So auch bei dieser WM - und kulturbezogen wie man so ist, sucht man im Gastgeberland nach deren Gepflogenheiten. Gefunden hat man nicht viel, in Süd-Afrika. Außer dass man sich dort gern auf offener Straße abmurkst, verjagt man Raubtiere mit der Vuvuzela. Aus dem Abmurksen kann man natürlich nicht viel herausschlagen, aber aus den Vuvuzelas. Und zack, finden sich in Deutschland zwei Vollpfosten die die Dinger Stadiongerecht - nämlich aus Kunststoff und dreiteilig – in allen möglichen Nationalfarben produzieren und sich eine goldene Nase daran verdienen. Und zack, hat jeder Depp im Stadion eine solche Tröte und es ist ihm kollektiv egal was da auf dem Rasen passiert - er trötet, kollektiv. Und zack, wir anderen - die kollektiv zu Hause geblieben sind - hören bei der Leichenschau (so würde Public-Viewing nämlich wirklch übersetzt heißen) ein Dauertröten.

So funktioniert die Welt. Gib dem Menschen die Möglichkeit seine Dummheit unter Beweis zu stellen, und er trötet sie kollektiv zur Schau.

Donnerstag 07. Januar, 2010

Avatar!

Wenn man ins Kino geht, will man Cinema erleben. Das heißt, gute Unterhaltung - außer, manN schraubt gerade an einer Frau herum und meint, ihr im Kino näher sein zu können als im Café oder anderen Lokalitäten.

KinoplakatAvatar wollte ich natürlich sehen, eben weil «jeder» davon positiv sprach. Bestimmt ein Erlebnis, dachte ich. Was ich aber dann erlebte war mehr als das. Avatar ist bisher das Beste was ich im Kino sah. Von der ersten Minute bis zum Abspann war ich fasziniert. Und damit meine ich nicht den tollen Nebeneffekt der 3D-Technik, sondern die Geschichte die dort auf der Leinwand erzählt wird.
Nach dem Film sagte ich, wenn Gott mich liebt und es gibt ein Leben nach dem Tod, werde ich als Na'vi auf Pandora ein paar schöne Jahre erleben. Selbst Tage danach wünscht und fragt man sich, was mache ich hier, warum bin ich nicht dort?!
James Cameron ist damit etwas bisher unschlagbares gelungen. So muss Cinema sein. Wer Avatar nicht gesehen hat, hat noch nie Kino erlebt. Alles stimmt. Natürlich versteht man die Hiebe Camerons, wenn er die Na'vi im Dialekt der US-Ureinwohner reden lässt.

Als ich danach auf der Toilette war, wurde ich Zeuge schwäbischer Dummheit. Dort waren Vater Sohn und zwei Bekannte, die den Film ebenfalls gesehen hatten. Der Vater meinte zum Sohn, da «war bestimmt nicht viel 3D». Am Anfang hätte es nur ein paar Mal geflimmert, es wäre also ganz gut gewesen auf die Brille zu verzichten. Ich wollte schon etwas wie «du Vollpfosten» ausrufen, lachte aber nur. Verstanden haben sie es nicht. Trottel. Achterbahn fahren mit verbundenen Augen.

Wer Avatar noch nicht gesehen hat, sollte sich die Zeit nehmen!

image via movie-infos.de
Freitag 01. Januar, 2010

Neujahr

Allen Freunden, Bekannten, Lesern und sonstigen Lieben, wünsche ich für das Jahr 2010 das Allerbeste. Ich halte mich fern von unsinnigen Wünschen, die man einfach ausspricht, ohne darüber nachgedacht zu haben. Bleibt nach Möglichkeit gesund, umgebt euch mit Menschen dir ihr liebt, respektiert das Leben und vergesst nicht zu lachen.

Hier wird sich im Vergleich zum Vorjahr einiges ändern. Das Private verschwindet völlig, bis auf die kleinen Geschichten von und mit Edith. Wer sich mit dem Rest anfreunden kann, ist willkommen - und darf sich mit Kommentaren Pro und Kontra dazu äußern. Privates gibt es nur als Hakan Surat und nicht als Ebola auf Facebook zu lesen - denn da gehört es hin.

In diesem Sinne - gehabt euch wohl!
Freitag 25. Dezember, 2009

...

Ich wünsche allen fröhliche Weihnachten!
Dienstag 01. Dezember, 2009

Menschinnen

Ich mag zum Kaffee zurzeit, morgens zwei Schoko-Kekse genießen. Das reicht mir dann als erstes Frühstück, und ist genau richtig zu den Nachrichten.
Leider vergesse ich es immer wieder mir zur rechten Zeit Nachschub zu «holen». Das heißt, es passiert dass es immer wieder nur Kaffee zu den Nachrichten am Morgen gibt. ... Schlimme Sache.

Und als ich das heute Morgen auf Facebook verlauten ließ, dass ich keine Schoko-Kekse habe, ... wusste ich nicht dass zwei liebe Menschinnen unabhängig voneinander mir je einen Zylinder leckerste Schoko-Kekse ins Büro bringen werden.

Wie herrlich ihr seid! Die besten Besten Menschinnen der Welt! :-)
Sonntag 01. November, 2009

Supergau

Als ich gestern Abend abgeholt wurde, nahm ich einen Schlüssel mit - ließ Mobiltelefon und großen Schlüsselbund zu Hause. Als ich heute Morgen um 6 nach Hause gebracht wurde, merkte ich dann vor verschlossener Tür, dass ich den Büroschlüssel mitgenommen hatte.
Schlafe ich eben bei meiner Schwester, dachte ich und lief den Berg hoch. Das Mädel war leider nicht da, so dass ich luftig bekleidet lächelnd in die Stadt lief - ins Büro.

Zweieinhalb Stunden im Büro geschlafen, danach mit dem Taxi heim gefahren und eben den netten Nachbarn geweckt.
Freitag 23. Oktober, 2009

Thank God, it's Friday!

Exzellent. Genau so würde ich es beschreiben, wenn ich es beschreiben würde.

Es tut gut zu sehen, dass gute Menschen wirklich ihre Belohnung bekommen. Ein guter Freund, erlebt gerade seinen zweiten Frühling. Er hat es verdient! Er hat es wirklich verdient!
Sonntag 11. Oktober, 2009

Kürbissuppe

Na du?, wie geht's?
Es ist ganz einfach. Dazu brauchst du nur einen Topf, einen Pürierstab und etwas Vorarbeit.
Du schälst und schneidest drei kleine Zwiebel und eine Lauchstange (man sagt auch Poree dazu). Dann nimmst du einen Butternut Kürbis - es geht auch Hokkaido, nur ist der nicht ganz so süß -, den du ebenfalls schälst und würfelst. Es fehlen noch drei Tomaten, die in Scheiben geschnitten auf ihren Einsatz warten dürfen.



Die Zwiebel und den Lauch gibst du nun in den Topf, in dem schon etwas Ölivenöl heiß geworden ist. Das Ganze muss nun scharf an-rösten, aber nicht verkohlen. Wenn es soweit ist, drehst du die Hitze etwas runter und gibst den Kürbis dazu. Nach drei bis vier Minuten gibst ist der Einsatz der Tomaten dran. Das Ganze wird fünf Minuten im geschlossenen Topf erhitzt, erst dann gibst du Salz hinzu und rührst es in derselben Hitze weiter. Jetzt darfst du das Ganze mit chlorfreiem Wasser bedecken und nebenher hörst du dir den schönen Song von Harry Belafonte <-- klick aufs Video, Mäuschen an.
Danach nimmst du den Topf von der Herdplatte und pürierst es vorsichtig. Wenn du damit fertig bist, gibst du ein paar grob gemörste Pfefferkörner dazu. Umrühren, eine Minute den Deckel drauf und lächeln. Vergiss nicht ein paar Tröpfchen Kürbiskernöl auf vollen Teller zu geben.

Na du, geht's besser?
Sonntag 20. September, 2009

Happy Bayram

Bayramιnιz mubarek olsun!
Mittwoch 26. August, 2009

Als wir noch wie

Früher gab's immer Kaffee zum Gebäck. Als Imperator trug man noch Purpur und durfte mit seinen Möbel sprechen, während man Zarathustra sprechen ließ. Manchmal verseuchte man ein Bikini und ließ es in der Schweinebucht krachen. Hatte man was zu s...agen, schlug man auch gern mit dem Schuh auf den Pult, während magische Kugeln texanisch einen Punkt setzten. Früher gab's immer Kaffee zum Gebäck.
Heute darf man nicht SPD wählen und muss sich mit Piraten bedecken. Heute darf man nicht als wie sagen, aber Fleckenfinder.

Und der Kaffee schmeckt nicht besser als, wie es sollte.
Samstag 15. August, 2009

Klo.ding

Liebe Herren!
Nach der Benutzung ist der Toilettendeckel wieder herunter zu klappen.
Vielen Dank ihr blabla-Team!

So steht's da, handschriftlich, und so kann Mann es lesen, wenn er vor dem Klosett steht.

Liebe Herren!? Also fühle ich mich schon einmal nicht angesprochen. Denn abgesehen davon dass ich nicht lieb bin, ist Herren mir zu weitläufig als Ansprache. Hätte sie, Liebe Männer, geschrieben, könnte ich mich angesprochen fühlen.
Tja, ich bin zwar kein lieber Herr aber verwundert war ich dennoch. Was ein lieber Herr denn mit so einem Toilettendeckel machen würde, überlegte ich mir. Nach Benutzung sei dieser nämlich herunter zu klappen. Ganz klar, fällt es mir ein. Ganz klar, es ist Sommer; Und was macht ein Herr gern im Sommer? Richtig, grillen. Wahrscheinlich wird der eine oder andere Herr diesen Toilettendeckel zum grillen benutzt haben. Mit so einem Toilettendeckel kann man nämlich bestimmt gut fächern. Ich mag mir das zwar nicht vorstellen müssen, denke aber, dass das technisch sehr gut funktionieren könnte. Ansonsten fällt mir nämlich nichts weiter ein, wozu man einen Toilettendeckel benutzen könnte. Schließlich leben wir nicht auf den Bergen und es ist nicht Winter, dass Mann einen Toilettendeckel als Snowboard etc.
Vielleicht ist es aber auch so, dass die verfassende Dame die Benutzung der Toilette meinte und schlichtweg nur vergaß das auch so hin zuschreiben? Nach Benutzung der Toilette ist der Toilettendeckel herunter zu klappen.
Aber nein. Denn ich habe nach oben gesehen, und tatsächlich: Da oben war nichts. Mann könnte also gar nichts herunter klappen.
Beim Abschütteln ist mir dann aufgefallen dass Mann den Toilettendeckel runter klappen kann, auch nach Benutzung. Vielleicht meinte die Dame ja das? Mann weiß es nicht.

Ist ja auch egal. Denn wo gibt es schon liebe Herren!?
Montag 10. August, 2009

isst II

Na du?, wie geht’s.
Es ist ganz einfach. Du brauchst dazu einen Topf und eine Pfanne. Dann nimmst du ein zwei Zwiebel, schneidest sie in halbe Scheiben und gibst sie in die Pfanne, in der du schon etwas Oliven-Öl erhitzt hast. Vergiss alle Geschichten, man dürfe Oliven-Öl nicht erhitzen. Danach gibst du zwei klein geschnittene Tomaten dazu und lässt es auf mittlerer Hitze stehen.



Nachdem du ein zwei Strophen von Charlie Chaplins Lied gesungen hast Nat singt es dir hier links vom Text auf Wunsch vor, darfst du dem Ganzen ein Döschen Tunfisch dazu geben, während die Vollkornnudel schön im Wasser köcheln. Salze das Ganze, gib ordentlich Pfeffer – das du vorher im Mörser erdrückt hast Merke: Pfeffer gibt man nicht in die Mühle, das machen nur dumme Menschen - und nach Belieben Knoblauch dazu. Gieße die Nudel ab und vermenge das Ganze über leichter Hitze.
Auch wenn man dir erzählt hat, dass Parmesan Käse nicht zu Tunfisch passe, reibst du etwas davon über den Teller. Und isst.

Na du, geht’s besser?
Dienstag 07. Juli, 2009

Ei

Ein Ei, ein etwas anders EiMan mag bei Eiern an Vieles denken. Hart, weich, Omelette, Spiegel-, Rühreier, Salat. Woran man nicht denkt ist eine schrumpelige Schale.

Wie, Eier haben schrumpelige Schalen?
Darf ich vorstellen klick aufs Foto, Mäuschen, Ei. Bio-Ei. Schrumpeliges Hühner-Ei.

Das Leben ist immer ein Erlebnis wert. Manchmal schmeckt es sogar, ganz gut.
Dienstag 07. Juli, 2009

Bidik

Man nennt ihn noch BidiDas ist er (klick aufs Foto), der Kleinste aus dem Wurf.
Seine Geschwister waren gut die Hälfte größer, stärker. Das tat nichts zur Sache, denn der Kleine hier, war von Anfang an der Frechste. Er ließ keine Gelegenheit aus, seine größeren Geschwister zu ärgern.
Heute gehört ihm die Wohnung meiner Eltern. Das ist sein Revier. Er erobert alles: Herzen, Höhen, Sofas und Betten. Mein Vater ist Kletterbaum und Schlafplatz. Er darf, und das ist das eigentliche Wunder, bei meinen Eltern im Bett schlafen.

Herrlich.

Klick aufs Foto, Mäuschen
Donnerstag 25. Juni, 2009

charity-bash

www.hifle-fuer-lenaig.de Hier mein Angebot: Ich geb' richtig Gas, ihr feiert ordentlich und zusammen retten wir ein Leben!
Auszug aus www.hilfe-fuer-lenaig.de: Bei Lenaig (20 Jahre) aus Heidenheim/Ulm wurde Ende Februar 2009 Leukämie (AML) diagnostiziert.
Diese für ihr Alter seltene Form des Blutkrebses kann nur durch eine Stammzelltransplantation geheilt werden. Trotz der mittlerweile weltweiten Suche wurde bisher kein passender Spender gefunden.
Bitte lassen Sie sich für Lenaig typisieren und geben Sie ihr damit die Chance zu leben!
Auch wenn Sie für Lenaig nicht der passende Spender sein sollten, so könnten Sie es vielleicht für einen anderen Patienten sein, der heute (oder in der Zukunft) auf einen Stammzellspender wartet.

Lenaig mit ihrer Schwester Gwendolin 21.06.09Weiter ist dort zu lesen, dass am 21.06.2009 die Typisierungsaktion in Heidenheim «ein voller Erfolg war!» Es wurden über 2100 neue potentielle Stammzellspender in die DKMS aufgenommen. «Jede Typisierung kostet ca. 50.00 € (Laborkosten, etc.). Diese Kosten müssen für Jeden, der sich typisieren lässt, aufgebracht werden. Für die Kostendeckung sind wir auf Ihre Geldspenden angewiesen.»

Deshalb veranstalten wir am 03.07.2009 im RoomOne in Heidenheim, eine Charity-Bash für Lenaig. Sämtliche Einnahmen gehen zu Gunsten von www.hilfe-fuer-lenaig.de.
Für alle die Spenden wollen, denn man hat die benötigte Summe noch nicht erreicht:
Empfänger: DKMS
Konto-Nr.: 372072003 - BLZ: 63290110
Bank: Volksbank Heidenheim eG

ps. klick aufs Foto, Mäuschen!
Donnerstag 18. Juni, 2009

Sex

Das Problem ist, es funktioniert nicht, wenn ich nicht verliebt bin.

Vorgestern wurde mir mit Tarot-Karten geweissagt. Die Dame sagte etwas von Hufeisen, und dass das gar nicht so leicht wäre. Die anderen Hübschen am Tisch erzählten, man könne schon glauben was «sie legt», es gäbe genug Beweise dass sie damit bisher immer ins Schwarze getroffen habe. Selbst wenn man gar nicht daran glauben würde - wie es erst vor kurzem bei einer gewesen wäre -, träfe es irgendwann ein.
Eigentlich wollte ich weder Tarot-Karten gelegt bekommen, noch irgendetwas wissen. Ich ließ mich aber überreden und wusste nicht wirklich, an wen ich denken sollte während ich die Karten mischte. Irgendjemand solle es sein, hieß es; irgendeine von der ich wissen wolle, ob und überhaupt. Ich wusste leider niemand, so stellte ich nicht die Frage nach Frau und Liebe, sondern einfach nur allgemein.
Oh, da sei ein Kelch der Asse und Königen der Herzen auch. Das sei sehr selten in dieser Kombination, oh oh oh. An die anderen Karten kann ich mich nicht so ganz erinnern. Jedenfalls sei da jemand, die ich absolut lieben würde – vielleicht schon bald wenn nicht jetzt, schon. Und, und jetzt kommt's, bald würde ich mit dieser Person unglaublichen und unvergesslichen Sex haben. Wer auch immer das sein ist (kein Schreibfehler ihr zwiebelgefischelten) und mich, würde es unvergesslich und unglaublich schön werden. Revolutionär. Es war sogar die Rede davon, dass es in die persönliche Geschichte eingehen würde.

Na klasse. Da springt also gerade eine Dame da draußen, irgendwo, durch die Gegend, die in Bälde unvergesslichen Sex mit mir haben wird. Schön.

Bitte melden. Aber sie - wir kennen uns noch nicht weshalb ich sie jetzt noch sieze - sollten wissen, dass ich mich erst in sie verlieben müsste, wenn wir unglaublichen Sex haben wollen.
Montag 01. Juni, 2009

Wald.lichter

Der heidenheimer Wald, manche werden es schon geahnt haben, ist mehr als nur ein Wald. Hier passieren unerzählte Geheimnisse ... aber der Reihe nach.

Auch Laboranten gehören verschlagenMan wusste schon immer, irgendwo muss man sie verschlagen können. Auf offener Straße ist das natürlich nicht machbar; am Ende hätten noch Passanten Mitleid und würden einschreiten. Also hat man da ein Plätzchen im Wald, wo man sich trifft um diesen frechen Laboranten gehörig den Hintern zu verhauen. In Baden-Württemberg kommen auf elf Verhauer, drei Laboranten. In Bayern mag das anders sein, ich weiß es nicht.

So manches Wasser reißteAuf der Schwäbischen Alb is, wie des Butter so woich ond den Schoklad so süiaß, des Wasser so hart - und da kann es schon mal passieren dass das Wasser reißt. Wir mögen es aber nicht wenn schlimme Dinge einfach so und überall wie sie wollen ihren Lauf nehmen. So gibt es auch dafür ein Plätzen, im Wald. Sogar noch mit scharfem S – und lange bevor in Hollywood die Meister der Filmindustrie den Filmriss erfanden.

Wer sagt denn das Buckel nicht heiß sind...Fragen sie nicht, niemand weiß es...Wir leben in einer Demokratie, Gott sei dank. Da muss es auch für die Hitzbuckel Platz geben, im Wald. Schließlich ist so ein Hitzbuckel kein Niemand und baut statisch optimierte Gebilde, im Wald. Da wir aber nicht mehr von Hitzbuckel und ihren Denkweisen wissen, erschließt sich uns der Sinn solcher Gebilde nicht. Nur das Optimiert ist sichtbar am Wegrand, im Wald.

Grimm waren die anderen...Tja, dann gibt es noch eine Sache die man erzählen müsste, wenn es kein Geheimnis wär'. Die Gebrüder Zorro kamen ursprünglich aus Heidenheim, und lebten hier im Wald nahe dem Hitzbuckel Treffplatz. Was soll man sagen, außer dass sie schwul waren, ferner sogar sehr eifersüchtig. Und so nahm die Geschichte ihren Lauf; Der eine erstach den anderen und floh nach Mexiko. Dort konvertierte er zum Hetero, wurde berühmt und kam nie wieder. Schlimme Sache.

ps.: Klick auf Foto, Mäuschen.

In diesem Sinne, an dieser Stelle pünktlich gewünscht, einen wunderschönen Wochenstart.
Mittwoch 01. April, 2009

Mängel-Exemplar

Heute Nacht bin ich Bus gefahren, im Traum.
Es stiegen immer wieder Menschen aus meiner Vergangenheit ein, saßen neben mir und stiegen wieder aus. Die Haltestellen waren solche meiner Erinnerungen, an den ebenfalls Menschen aus meiner Vergangenheit in ihren Gärten standen. Ich wusste dass ich träume und versuchte gerade herauszufinden was genau dieser Traum zu bedeuten hatte, als ich eine Welle aus silbern-roten Halbkreisen sah und modrige Erdbeere schmeckte. Das war kein Teil vom Traum, sondern Realität. Eben etwas dass ich gehört haben musste, und wovon ich wach wurde. Das war eindeutig menschliche Modulation, bedeutet: Jemand in der Nähe muss geschrien haben. Ich öffnete das Fenster und vernahm nur Stille.
An Schlaf war nicht mehr zu denken, denn ... eben, wie das so ist. In der Küche trank ich Wasser und konnte sehen, dass es drei Uhr war. Seltsam, denn wenn ich geweckt werde, dann meist um drei - Sommerzeit.
Das Gute an der Sache ist, dass ich bis halb fünf gelesen habe - wo wir dann beim Thema wären:
Letztes Jahr, im Juni, fand ich keine interessanten Bücher mehr. Alles was als Bestseller ausgelegt war, ließ mich kalt. Nicht dass alles schlecht war, was ich damals zu kaufen bekam – es berührte mich nicht mehr. Ich hatte auch die Vermutung, dass ich abgestumpft war oder mich zu sehr in meiner eigenen Welt bewegte, als dass ich in die Gedankenwelt der Bestsellerautoren versinken konnte.
Irgendwann stand ich damals kurz vor 22°° Uhr noch im Kaufland um Wasser zu kaufen, als ich auf dem Weg zur Kasse eine Auslade voll von Taschenbüchern sah. Die dort geschichteten Bücher kosteten zwischen 2.99 EUR und 5.99 EUR und trugen den Stempel «Preisred. Mängel-Exemplar». Arme Dinge dachte ich, liegen da wie Lepra-Kranke im Mittelalter. Zwei Minuten später hatte ich einen dieser Lepra-Kranken, mit dunkelgrünem Stempel am Fuß, im Einkaufswagen liegen. Nachdem ich das Buch gelesen hatte - es gefiel mir sogar sehr -, fasste ich den Plan 100 solche aussätzigen Bücher aus den Lepra-Tonnen der Discounter meiner Einkaufswelt zu befreien.
Bis heute habe ich es nicht bereut und vorhin das 100. angefangen; «Der Marlowe Code», von Leslie Silbert.

Und nächste Woche gehe ich wieder in die Buchhandlung und wühle auf der Bestsellertheke. Schließlich muss man auch mal ... Bestseller wieder lesen.
Samstag 21. März, 2009

Armstrong

Das aktuelle Programm-Plakat...«Komm' zu Fatih», heißt sein aktuelles Programm – und gestern Abend kamen wir zu Fatih, Fatih Cevikkollu. Der Mann in Esprandillos und gefühltem Armanianzug.
Richtig, das ist der Türke aus Atze Schröders Kiosk. Der kann auch alleine, sogar richtig guten Kabarett und es macht Spaß im zuzuhören. Denn Fatih hat viel zu sagen. Wenn er dem Publikum mit einem Anglizismen gespickten zehnminütigem Satz vorm Kopf stößt, bleibt kein Auge trocken. In der elften Minute denkst du darüber nach, Pullover oder Trainer zu meiden, versprichst dir, sollte dir je einer sagen dass «wir das greenlighten», das Gespräch sofort und auf Stelle zu beenden. Nicht dass man das nicht eh so gemacht hätte, man verspricht es sich nur noch einmal. Vielleicht ist da noch der bitter Nachgeschmack, dass Integrations-Ausländer am Ende die besseren Deutschen sind.
Als Quotentürke weißt du, was Fatih erzählt wenn er davon spricht, dass manch einer seinen Türken hat. Auch davon, dass eben diese manch einer sich besser damit fühlen, wenn sie ihren Quotentürken grüßen.
Und dann ist da noch Joao ... - An dieser Stelle vielleicht ein kurzes Intermezzo: Joao, kannst du nicht einfach so aussprechen. Du musst strahlend weiße Zähne haben, die du durch offene Lippen zeigst, während du ganz langsam und lächelnd Tschauohhhh artikulierst. - Joao ist Brasilianer, und jede geht mit ihm mit. Schließlich muss es ja jemanden geben der die ganzen Mädelz abschleppt. Genau, das ist Joao. Und Joao erzählt Fatih was er so alles erlebt hat... und Fatih erzählt es uns.
Sein Programm endete mit der Geburt seiner Tochter und den zwei Regeln, die Mann bei der Geburt einzuhalten hat: Dasein und Fresse halten. Die dritte Regel ist seine Hand zu opfern und sich nebenher von seinen Bandscheiben zu verabschieden.

Nach der Show saßen wir noch zusammen. Und was soll ich sagen, er kann wirklich Türkisch, Herr Yanar.
Sonntag 08. März, 2009

Der Vorleser

Kinofilm - Der VorleserIch dachte es wäre ein Film über den Holocaust, wollte ihn aber trotzdem wegen Frau Winslet sehen. Weit gefehlt, denn das Thema ist nicht der Holocaust - der anders als im Buch hier nur nebenbei als effektvoller Träger dient - sondern der Stolz.
«Der Vorleser» verarbeitet den menschlichen Stolz gekonnt und eindrucksvoll. Es wird gezeigt wie Stolz - nicht nur das eigene sondern auch das anderer - Leben zerstören kann.
Ich bin begeistert, absolut begeistert. Auch von den Akteuren.
Kate Winslet hat ihren Oscar verdient!
Ein wunderbarer Film.

Natürlich hatte ich die wunderbarste Begleitung, die man für diesen Film haben kann.
Freitag 27. Februar, 2009

News

Ich habe heute meinen 5-Zylinder verkauft. Zwar blutete mir sprichwörtlich das Herz dabei, aber der Verstand stand über der Sache. Der Neue ... verrate ich nicht. Mann muss auch seine Geheimnisse haben.

Morgen geht's wieder auf die Piste. Schneepiste. Das ist so ziemlich das Highlight der Woche, heißt, ich freue mich ungemein darauf. Einen ganzen Tag nur für mich. Um mich herum nichts als Schnee und steile Hänge. Ich und mein Brett unter den Füßen.
Ja und gibt es da noch brabbelnde Tirolerinnen. Die sollte manN natürlich nicht vergessen.

Schönes Wochenende, allen, bei was auch immer - mit allem, was dazugehört.
Dienstag 27. Januar, 2009

Obama

Auch die Schwaben sehen global.





Herr Barack Obama, ein Mann, ein Präsident.
Er wird den Welthunger besiegen, den Terror befrieden, das Öl aus unseren Autos verbannen, die Wirtschaftkrise beenden...

... und was viele nicht wussten, auch unseren Hausflur sauber halten.

Ist doch wahr!

video via http://de.youtube.com/user/loopfreak - hier eingebettet
Samstag 10. Januar, 2009

Tintenherz.Desaster

Tintenherz - Filmplakat - WBGestern Abend konnte ich endlich Tintenherz im Kino sehen. Was hab' ich mich auf den Film gefreut. Wirklich, denn das Buch ist einfach nur genial – und nach der Lobpreisung der Autorin Cornelia Funke, dachte ich, das Ding muss einfach gut sein.
Zugegeben, gut ist ein subjektives Empfinden – besonders wenn's um Verfilmungen geht. Aber Tintenherz als Kinofilm, geht gar nicht. Absolut nicht! Besonders nicht, wenn man das Buch gelesen hat und dann eine verdrehte Geschichte ansehen muss. Der Film hat vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Buch, ansonsten aber sind ausschlaggebende Details völlig anders. Und als ob das nicht ausreichen würde, zieht die letzte halbe Stunde in einem Irr-Tempo über die Leinwand: Man hat den Eindruck dass an allen Enden mit Klebeband, das Capricorn ja so liebt, geflickt wird damit es passt.
Zumindest schafft es Brendan Fraser den Film ein paar Etappen weit zu retten. Ansonsten, Null.

Bleibt die Frage, warum Frau Funke das Ding so begrüßt hat? Entweder hat die Frau den Film nicht gesehen, oder Tomaten auf den Augen. Denn dass sie ihr eigenes Buch nicht kennt, will ich hier nicht behaupten – auch wenn es nahe liegt.
Freitag 28. November, 2008

wech

Gleich geht's los. Ein paar Kleinigkeiten noch erledigen und weg.
Wünsche ein schönes Wochenende und grüße bis Sonntag, vielleicht - wenn wir dann alle noch leben.

Und wenn nicht, ist's eben so.
Have fun!
Donnerstag 13. November, 2008

pc.Proffessor

Der Sohn von Yilmaz, sagt er, denn kennst du doch. Der ist jetzt auch Professor für Computer. In seinem Auto hat er ein Computer gebaut, verkauf' seine Mutter*, der sagt ihm wo er fahren muss. Ich nicke nur.
Der Sohn von Yilmaz, den ich kenne, ist jetzt auch Professor für Computer.

* Redewendung im Türkischen - «anasini satayim». Sagt man, wenn man absolut beeindruckt oder sauer ist. Je nach Gemüt und Laune. Eben so wie der Russe, «dass deine Großmutter!» sagt.
Sonntag 26. Oktober, 2008

Wald.Ballon

Luftballon Wettbewerb - von Ebersbach an der Fils Da ich bis Gestern noch erkältet war, blieb das Joggen heute aus. Das Wetter war aber so schön, dass ich mich trotzdem zu einem Spaziergang durch den Wald entschloss. Bisschen dick eingepackt und die gute Luft wird ihren guten Teil schon «tun».
Ich wollte nicht dieselbe Strecke entlang gehen, die ich sonst laufe. So - ich weiß nicht wie genau das passiert ist - lief ich immer tiefer ins «Dickicht». Waldarbeiter hatten irgendwo eine Lichtung geschlagen, auf der ich dann diese (klick Foto oben rechts) recht sonderbare Postkarte fand. Es ist von einem Luftballon-Wettbewerb aus Ebersbach an der Fils. Das liegt hinter Göppingen und ist gut 50Km entfernt tiefer. Und schon hatte das Ganze seinen Grund, warum ich erkältet durchs Dickicht gewandert bin.
Morgen werde ich die Karte natürlich abschicken - Freuen sie sich, Alexa Beb. Vielleicht gewinnen sie ja wirklich den ersten Preis. Ich gönn's ihnen. :-)

Folgend noch ein paar Aufnahmen - leider nur mit meinem Mobiltelefon klicken...:
... steht an einer WaldkreuzungTorbogen - muss man durchlaufen... essbar... nicht essbar - trotzdem schön
Futter - miese faule Jäger haben das getan
da hocken sie dann voll Jägermeister und drücken ab
Montag 13. Oktober, 2008

Blog.love

I love ur BlogEigentlich wollte ich mich letzte Woche schon für diese ... Auszeichnung bedanken. Leider fand ich keine Zeit, die passenden Worte dafür zu schreiben - ich wollte nicht einfach «Danke» oder «Ich danke meinen Eltern, ohne die ich nie auf diese Welt gekommen wäre um dieses Blog zu ...» dahinter fetzen. Dazu schätze ich Anja zu sehr um sie mit ein paar Worten dieser Charge abzuspeisen.
Danke Süße. Ich würde das Internet ohne dich nicht mehr mögen - dein Blog, ist nur Nebensache. ;-)

Weiter gebe ich das Bildchen an meine gesamte Blogliste. Wer will, soll's nehmen.
Sonntag 12. Oktober, 2008

Kelten.nacht

Ein Herz und eine SeeleGestern Abend war ich mit ein paar sehr netten Menschen auf der «Keltische Nacht».
Viel und gute Musik, schöne Fotos, sehr guter Scotch (Talisker) und Kenny haben wir auch umgebracht - zwei Mal. Meine Bekannten (Foto - sie hat heute Geburtstag) hatten etwas, das sich als Irish Stew verkaufte und ihnen auch schmeckte. Es sah aus wie ein ordinärer Lamm-Eintopf. Irish Stew ... habe ich in Irland anders vorgesetzt bekommen. Egal.
Man lernte viel über Schottland und Irland. Eine gewisse Sehnsucht wird bei den gezeigten Bildern geweckt. Man könnt' ja mal wieder ...

Gelungener Abend.
Samstag 11. Oktober, 2008

Haider

Und so hat die einzig end.gültige Tatsache in diesem Leben in jedem Fall eine Einzigartigkeit. Menschen sterben - so ist das Leben.

In manchen Kulturen wird geboten, den Tod als Befreiung zu begreifen.
Donnerstag 09. Oktober, 2008

Milena

Heute Nacht um 02:10 Minuten wurde ich durch eine SMS geweckt.
... hier weiter lesen!
Montag 29. September, 2008

Amerika

Manche Werbung geht ganz schön nach hinten los. Aktuell sind da zwei deutsche Automarken zu nennen. Bei der ersten habe ich den Eindruck bekommen, das Ding fahren nur Idioten - «... und ein Löffelchen für den Ulli» -, während ich bei der anderen, die ich auch selbst fahre, überlege, warum man für ein paar Kilometer 5.2L Kraftstoff verbrauchen muss. Aber, lassen wir das. Kommen wir zum Thema:
... hier weiter lesen!
Mittwoch 10. September, 2008

the.Dark Knight

Gestern war Kinoabend.
The Dark KnightEigentlich wollte ich «The Dark Knight» nicht sehen. Das wohl daran, dass mich die Fülle der Streifen um «Batman» langweilen. Alle Jahre tauchte eine neue Verfilmung auf und alle waren sie einfach nur schlecht. Ein anderer Grund war das Ableben von Heath Ledger - dramatisch. Ich nahm die Huldigungen um den «Jocker» in «The Dark Knight» als Versuch wahr, hier künstlich einen neuen James Dean schaffen zu wollen. Oh seht nur, ein Star ist tot, beten wir ihn an... heben wir Suzid Ledger auf Deans Thron - etc.
Ich lag falsch. Grottenfalsch. Heath Ledger spielt(e) den «Jocker» in einer absolut eigenen Klasse. Man kann sich nicht vorstellen, dass da irgendjemand herankommen kann. Daran wird man sich in Zukunft messen müssen, als Schauspieler.
Am Film selbst, wird sich wohl das Genre Comic-Verfilmung messen müssen. Keine Minute langweilig, kein Effekt zuviel, scharf gezielte Monologe - «Du willst leben und hast keine Ahnung vom Töten...», «Ahhh, da kommt ein Batman...», «Ich brauch nur etwas Benzin und ein paar Kugeln - und weißt du was das Gute daran ist: Es ist billig.» - und immer, der Gesellschaft einen Spiegel vorhaltend. Man mag fast «tiefgründig» sagen.

Ja, und jetzt sag' ich es auch: Ledger bekommt für diesen «Jocker» post mortem den Oscar - absolut verdient. «The Dark Knight» geht damit in die Cinema-Geschichte ein.

Wer ihn nicht gesehen hat, sollte es nachholen. Auch, wenn man Comic-Verfilmungen sonst nicht mag.
Mittwoch 03. September, 2008

Leben

Ein syphatischer Mensch erzählt seine GesichteEine der Geschichten die ich aus Berlin mitgebracht habe, ist seine. Ein absolut freundlicher Mensch - so wie alle, die ich dort kennen lernen durfte.
Ende Siebzig kam er als Austauschstudent in die DDR - eine Möglichkeit dem Desaster, dem Horror dass sein Land befallen hatte, zu entgehen. Fachlich entsprach das Studium nicht ganz seinem Niveau, aber es war besser als an der Front zu sterben. Dann kamen Gerüchte auf, man würde die eritreischen Studenten bald wieder zurück in ihre Heimat schicken. Für ihn stand fest, dass er weiter flüchten musste - egal wohin, nur nicht zurück. Er hatte erfahren, dass man als Austauschstudent eine Ausreisegenehmigung in andere kommunistische Länder bekommen konnte - vorausgesetzt man hatte Urlaub und dort Bekannte. Er und eine Mitstudentin aus seiner Heimat reichten ein solches Gesuch ein, nachdem er sich eine Adresse aus einem Prager Stadtplan ausgesucht hatte. Dort lebe, so behaupteten sie, ein Bekannter aus ihrer Heimatstadt - ebenfalls Student. Sie bekamen die Erlaubnis, mussten mit einem Formular aufs Amt um es abstempeln zu lassen. Der zuständige Beamte war abgelenkt und stempelte das Ding ohne das Ausreiseziel einzutragen. Gold wert, damals.
Ein Bekannter riet, sie sollten über Ostberlin in den Westen - schließlich könne man nicht einfach so über die Grenze spazieren-, weshalb sie sich dorthin begaben. Sie hatten sich das einfacher vorgestellt als es dann war. Ostberlin beeindruckte durch seine Größe, die sie in dieser Art bisher nicht gesehen hatten. Keine Ahnung wo die Grenze war und wie man sie überqueren konnte, irrten sie durch die Straßen. Sie nahmen sich ein Zimmer und er traute sich dann, jemanden zu fragen. Sie müssten in den Westen auf Besuch, hätten eine Ausreisegenehmigung. Anders als erwartet, gab man ihnen einfach Auskunft wo und wie der Bahnhof zu erreichen sei. Außerdem bat man sie, ein paar Kleinigkeiten mitzubringen und steckte sie in eine U-Bahn. Eine halbe Stunde später stiegen sie in Westberlin aus. Alles anders. Volle Straßen, Menschen, Autos, Lichterketten, laut.
Seine Bekannte hatte in ihren Schuhen mehrere hundert Doller versteckt, mit den sie sich dann am Flughafen zwei Tickets kauften. Am Zoll dann passierte was passieren musste. Sie wurden festgenommen da in ihren damals noch äthiopischen Pässen, keine Einreise gestempelt war. Man würde sie wieder in den Osten schieben, bekamen sie als Antwort auf ihre Fragen. Er versuchte den Beamten klar zu machen, dass sie von dort geflüchtet waren. Worauf sie dann als solche eingestuft wurden - 1980.

Natürlich ist das nur eine Kurzversion seiner Erzählung. Was fehlt ist die Lebhaftigkeit, mit der er sie erzählte. Besonders der Part als sie in Westberlin ankamen, hilflos aber frei, nicht wussten wohin, was man jetzt machen musste, sich nicht trauten jemanden zu fragen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie und was ich damals getan hätte. Der Sprache nicht mächtig, eine andere Hautfarbe.

Heute, ist Eritrea wieder ein freies Land. Heute, lebt er wieder in seiner Heimat und ist hier nur zu Besuch.
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