am Mittwoch 31. August 2005 um 10:35 schrieb Ebola:

Very.new Orleans

Katrina oder wie man die vorhergehenden und nachfolgenden Naturkatastrophen auch nannte und nennen wird - einen primären Gegner wird man nicht finden. Der US-Präsident machte sich den Kampf gegen den Terror - mehr den subjektiv wahrgenommenen als den real wirkenden - zum Wappen seiner Amtszeit. Um die Welt zum «einem sichereren Platz für die freien Menschen« zu machen, opfert man im Gegenzug den Erdball. Das Kyoto Protokoll ist keine Farce sondern die absolute Notwendigkeit für unsere weitere Existenz. Das nun zerstörte New Orleans wird nur für den Rest der Welt als Zeichen für diese Notwendigkeit verstanden, als das es die US-Regierung nicht erkennen will. Morgen schon, wird es einen höheren Wall um New Orleans geben. Damit ist das Problem gelöst.

Trittin hat sich in der Frankfurter Rundschau sehr diplomatisch und gelinde ausgedrückt. Dafür beweisen aber unsere Unionspolitiker hierzulande, wie beschränkt, borniert und uneinsichtig ihre Stellung bezüglich dieses Themas ist. Man dürfe seine Partner nicht verstimmen und, die Union würde voll zu eben diesen Partnern stehen. Leider ist die Menschheit nicht ausreichend sensibilisiert für die Termen des Kyoto Protokolls. Irgendwann aber kann niemand sagen, wir haben es nicht gewusst.
Wer eine Regierung wählt, die sich gegen die Existenzgrundlagen der Umweltlehre verschließt, wird sich auch stolz den Orden »Planetenmörder«, an die Stirn nageln.

Herr Vater, erklär mir das mal mit dem Kyotodings. Warum verstehen es die einen und anderen wieder nicht, will Edith wissen.
Nun, das Unterzeichnen des Kyoto Protokolls ist wie ein Zusatzaußenspiegel für den toten Winkel an einem LKW. Diejenigen ohne einen solchen Spiegel können die Gefahr nicht erkennen und überfahren munter weiter was sich in dem toten Winkel befindet - versuche ich es zu erklären.
überfahren die auch ihren eigenen Leute, fragt sie nach einer Weile weiter.
Sicher, denn sie fahren meist auf eigenen Straßen ... neun Kommentare
s Bildle vom schoko-bella

ja, genau… hände in schoss wenn es um die umwelt geht, aber für den ständig-steigenden benzinpreis sind sämliche katastrophen als ausrede recht, gell?!>-(


um 31-08-’05 11:43 von schoko-bella| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

s Bildle vom rollinger

Bravo, ab der Stelle mit dem toten Winkel hatte ich Gänsehaut. Hab mich auf meinem blog ja auch schon drüber ausgelassen. Aber leider nicht so elegant wie Sie. Mir egal. Nennt mich Amerika-hasser (auch wenn es nicht stimmt) aber ich darf solche Leute hassen, die töten, foltern und die Welt bewusst an den Abgrund schieben. Dann lasse ich mir das gerne hinterhersagen.


um 01-09-’05 11:29 von rollinger| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

s Bildle vom Dabbelju-Di

…..tatsächlich gibt es einen Zusammenhang zwischen der Temperatur an der Meeresoberfläche und der Wucht eines Wirbelsturms. Doch der allmähliche Anstieg der Durchschnittstemperatur ist ein sehr schwacher Faktor im Vergleich zu ihren Schwankungen, das zu einem jahrzehntelangen Zyklus der Stürme beiträgt. Erhöhte Aktivität über dem Atlantik geht derweil mit einer Abschwächung in den pazifischen Regionen einher. Der Mensch hat darauf nach bisherigem Wissen keinerlei Einfluss! “Kyoto” hat damit nichts zu tun.


um 01-09-’05 18:02 von Dabbelju-Di| | reagiere hierzu

das ist eine Reaktion auf s Kommentar
s Bildle vom Ebola Hierzu gibt es verschiedene Studien, die das Gegenteil beweisen. …

Sobald ich wieder im Büro bin, werde ich die Quellen angeben.



s Bildle vom Josh

Die Frage ob die Umweltverschmutzung, unter anderem durch den größten Verbraucher fossiler Brennstoffe – die USA, zur Klimaveränderung beiträgt oder nicht, ist nur eine Seite der Medallie. Die andere ist die, dass der immer noch ansteigende Ausstoß von Schadstoffen uns alle langsam umbringt. Es gibt Tage da merke ich wie mir als Allergieker und damit auch potenziellem Asthmatiker, die Luft durch das unfreiwillige Schnüffeln der Abgase der Autos wegbleibt …



das ist eine Reaktion auf s Kommentar
s Bildle vom Dabbelju-Di

keine Frage, dem Kommentar stimme ich zu. Meine Anmerkung betraf Katrina und diese mehr oder minder großen Stürme unterliegen Zyklen; auch schon vor hunderten von Jahren.


um 02-09-’05 09:50 von Dabbelju-Di| | reagiere hierzu

das ist eine Reaktion auf s Kommentar
s Bildle vom Sebastian Ebola hat recht Dabbelju-di. Klimamodelle und Prognosen zur Klimaentwicklung erlauben es also, Vorkehrungen zu treffen, um sich gegen Fluten, Dürren oder auch Wirbelstürme zu schützen. Die Stärke von Hurrikanen ist beispielsweise vom Meer abhängig. Warmes Wasser an der Oberfläche steigert die Gewalt eines Sturms. Unter dem Trichter eines Hurrikans entsteht ein Sog, der Wasser aus der Tiefe nach oben zieht. Je kälter dieses Tiefenwasser ist, desto mehr verliert der Hurrikan an Kraft. In der Karibik, wo das Tiefenwasser warm ist, können tropische Wirbelstürme daher eine besonders zerstörerische Kraft entfalten. Da sich seit 1995 die Oberflächentemperatur im Atlantik erhöht hat, hat die Zahl verheerender Stürme merklich zugenommen. Dieses Phänomen ordnet sich auch in die globale Klimaerwärmung ein. Globale Erwärmung Grundsätzlich befindet sich das Erdklima nach der letzten Eiszeit vor 11.500 Jahren zwar in einer natürlichen Warmphase, doch mehren sich die Indizien, dass der Mensch diesen Prozess deutlich beschleunigt – und zwar durch die Freisetzung von Treibhausgasen, insbesondere Kohlendioxid, durch den Verbrauch von Erdöl und Kohle sowie durch Brandrodungen. Im 20. Jahrhundert stieg die durchschnittliche Temperatur um etwa 0,6 Grad an. Bis zum Jahr 2100 werde die globale Durchschnittstemperatur um weitere 1,4 bis 5,8 Grad Celsius steigen. So erwartet es die “Zwischenstaatliche Kommission für Klimaveränderungen” (IPCC) bei den Vereinten Nationen. Folgen der Erwärmung: Das Wasser dehnt sich aus, das Eis beginnt an den Polen zu schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Weil das Klima ein träges System ist und Treibhausgase lange in der Atmosphäre verweilen, werden die Folgen des Raubbaus an der Natur die Erde noch lange in Atem halten.

Auch interessant: http://www.mpimet.mpg.de/dynindex.php?s=http://www.mpimet.mpg.de/de/web/education/faq2.html


um 02-09-’05 14:01 von Sebastian| | reagiere hierzu

das ist eine Reaktion auf s Kommentar
s Bildle vom Ebola Wenn Du hier das nächste Mal einen kopierten Text als Reaktion bringst, bitte ich um eine Quellangabe oder wenigstens um die Angabe, dass es sich um einen Fremdtext handelt.

Ich fand Deine beiden Abschnitte hier -> http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,A9E5F8BC08234841E0340003BA04DA2C,,,,,,,,,,,,,,,.html#A9E5FF43EBC34951E0340003BA04DA2C

Aber schön, dass Du Dir die Mühe gemacht hast. Sobald ich wieder voll hergestellt bin, werde ich das Ganze um ein paar Quellen erweitern.

Schönes Wochenende.





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Tja, so ist da nun mal. Manchmal kommt man nur weiter, wenn man Fragen beantwortet.

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