am Montag 19. September 2005 um 16:06 schrieb Ebola:

Sieh!

An dieser Stelle wieder fast pünktlich am Nachmittag, der Spruch zum Wochenanfang:
In Australien gab es einmal einen berühmten Chirurgen namens Dr. Charles Billroth. An einem Morgen lehrte er seine Studenten, dass ein Arzt zwei Fähigkeiten brauche: Erstens, er darf sich nicht ekeln. Und zweitens, er muss eine präzise Beobachtungsgabe besitzen. Zur Demonstration tunkte er seinen Finger in eine abscheulich bittere Flüssigkeit, schleckte und forderte die Studenten auf das Gleiche zu tun. Die Studenten probierten - ohne mit der Wimper zu zucken - einer nach dem anderen von der widerlich schmeckenden Flüssigkeit.
Danach eröffnete ihnen Dr. Billroth lächelnd: »Sie haben den ersten Test bestanden, aber nicht den zweiten! Denn keiner von Ihnen hat bemerkt, dass ich meinen Zeigefinger in die Flüssigkeit getaucht, aber den Mittelfinger abgeleckt habe.«

Bleiben wir einmal bei der präzisen Beobachtungsgabe. Vieles nehmen wir ja überhaupt nicht mehr wahr, weil es uns selbstverständlich ist.
Ein Auto fährt mit Benzin oder Diesel: eine Selbstverständlichkeit. Ein Haus wird entweder mit Kohle, Gas oder öl beheizt: eine Selbstverständlichkeit. Aber schauen wir doch einmal ganz genau hin: Kann ein Auto nicht anders bewegt, ein Haus nicht anders beheizt werden? Wenn wir präzise beobachten, können wir uns eine Menge bitterer Folgen ersparen - irreparable Folgen für unseren blauen, im Universum einmaligen Planeten! Ein Kommentar


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