am Montag 03. Oktober 2005 um 19:26 schrieb Ebola:

Reismehlpudding

Pirinc unu - ReismehlIn der Türkei ist es bekannt und in allen möglichen Variationen an allen Ecken des Landes erhältlich. Früher, als es Milupa & Co. noch nicht gab, hat man Babys damit befüttert. In einigen Gegenden wird es wohl heute noch so gemacht. Was Babys schmeckt, kann Erwachsenen nicht übel sein.
Reismehl ist hierzulande nicht gerade als bekannt einzustufen. Im asiatischen Raum aber kennt man Reismehl, bis an die Grenzen Europas. Schade eigentlich, weil man daraus auch hier sehr viel und Leckeres kochen kann.
Man nehme etwas Milch, je nachdem wie viel Pudding man haben will. Zu 1/4 Liter Milch, rührt man in einem Kochtopf, 3 Esslöffel Reismehl und Zucker nach Wahl, mit einem Schneebesen über dem Feuer - bis daraus ein Brei wird. Fertig. Ich persönlich liebe es heiß. Dann nämlich kann man beim Löffeln zuschmecken, wie der Geschmack sich mehr und mehr verändert während es abkühlt und eine leckere Decksicht bildet. Im Sommer nimmt man frische Erdbeeren dazu, die man entweder darin eintaucht oder einfach mit dem noch heißen Brei übergießt. Im Winter dürfen es gerne Mandarinen oder Orangenstücke sein. Apfel passt nicht - nach meinem Geschmack. Probieren sollte man es aber dennoch. Nicht alles was mir nicht schmeckt, widert andere in gleichem Maß an. Blutwurst, Eisbein, Saumagen ... um nur ein paar ... nun ja ... Dinge, genannt zu haben.

Wo man Reismehl bekommt?
Ich kaufe es beim Türken. Irgendwo an der Ecke gibt es immer einen Türken. Zumindest in Deutschland - deren Enklave. Ich weiß nicht wie das in österreich ist. Die haben es ja eher mit den Kroaten, die nicht weniger bessere Süßspeisen haben. sechs Kommentare
s Bildle vom rollinger

Oh ja, den esse ich gerne. Aber mit Orangenstücken, kenne ich nicht. Klingt aber gut.

Ich weiß, daß Sie Vegetarier sind und sehe deswegen nach, daß Sie Saumagen in dieser Position einreihen. Das klingt nur so furchtbar, aber es ist ganz mageres Schinkenfleisch mit Kartoffeln und sehr viel frischen Kräutern. Ein wirklich nobles Essen. Am besten anbraten in der Pfanne. Aber was erzähl ich ihnen das. Jedenfalls (ich las von ihrem Burgeranfall) ist Saumagen qualitativ viel besser. Deswegen ist es auch nicht ganz so billig.

Also, nicht von Namen abschrecken lassen und am besten in der Pfalz essen und ein Glas (neuen)Wein dazu.

PS: Blutwurst und Eisbein…können Sie mich mit jagen


um 04-10-’05 12:21 von rollinger| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

das ist eine Reaktion auf s Kommentar
s Bildle vom Ebola Herr Rollinger, da haben Sie etwas falsch verstanden – oder ich hab’ mich nicht klar genug beschrieben: Ich war und bin kein Vegetarier. In älteren Texten versuchte ich es zu beschreiben. Ich will kein Fleisch essen, das vom Menschen als Futter erschaffen wurde. Das heißt, Leben, welches nur zum Zweck des Schlachtens geboren wird, kommt bei mir nicht auf den Tisch. Wild würde ich essen, da es ein Tier der Natur und nicht des Menschenwillens ist. Was man vom Huhn, Rind und Schwein nicht gerade behaupten kann.

Wahrscheinlich lass ich das mit dem Burger wieder sein. Ich müsste mich nur dazu überreden, ein Stück Reh auf den Teller zu bringen. In den letzten Jahren habe ich es ein paar Mal probiert … meine Verdauung weigerte sich auf recht sonderbare weise.

http://www.extremefarming.de/pivot/entry.php?id=78



s Bildle vom Anja

…zur Not paar Schnecken sammeln gehen…die sind auch wild ;-)

Liest man da Ironie im zweiten Absatz?



das ist eine Reaktion auf s Kommentar
s Bildle vom Dabbelju-Di absolut richtig. Ich esse ebenfalls kaum Fleisch, aber wenn ich in der Pfalz bin, muss es einmal Saumagen sein. Der Dicke aus Oggersheim mag das auch sehr :-)
um 04-10-’05 19:28 von Dabbelju-Di| | reagiere hierzu

s Bildle vom rollinger

Der Dicke hat dem armen Saumagen sehr geschadet.

Ah Hr. Ebola, daß verstehe ich sehr gut und kann ich gut nachvollziehen. Mich beschleichen hin und wieder ähnliche Gedanken.

Seefisch wäre doch dann genau das Richtige für Sie, oder? Wild ist natürlich nicht so leicht zu verdauen, daß kann sein. Vor allem wenn man es nicht gewohnt ist. Diese Woche habe ich auch noch kein Fleisch gesehen, aber sicher morgen.

PS: Ich gestehe, ich bin in Oggersheim geboren. PPS: Oggersheim..seltsam scheint bekannter als Ludwigshafen, obwohl das nur ein Stadtteil von LU ist.


um 05-10-’05 09:15 von rollinger| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu



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