am Samstag 08. Oktober 2005 um 18:09 schrieb Ebola:

G4 Teil II

Wer sich einen Apple Computer, egal welchen, kauft, ist selbst schuld. Punkt.
Vor Wochen schrieb ich hier über einen PB G4, an bzw. in dem ein Adapter defekt ist. Leider ist das Teil nicht lieferbar, da es nur von autorisierter Seite eingebaut werden darf. Die Kosten für die Hardware liegen bei 29 ungerade Euro, die für den Einbau bei 89 ungerade Euro. Gravis, Berlin. Mein Kunde fuhr selbst nach Berlin, wollte so einen privaten Besuch mit dem bei Gravis verbinden. Am Telefon hieß es, dass das kein Problem sei. Der Einbau würde schnell VOR-ORT durchführbar sein.
Oben in Berlin, wollte niemand mehr davon etwas wissen. Man müsse eine Ticketnummer ziehen, die Wartezeit wäre aktuell bei 2 Wochen. Aber, es bestehe die Möglichkeit zu einem Expresseinbau. Natürlich für zusätzliche 80 ungerade Euro. Zusammen also ca. 200 Euro. Nach einem Expresscheck - der Preis wurde schon genannt - ließ man sie wissen, was ich ihr schon bescheinigt hatte. Den Einbau könne man aber erst in zwei Wochen machen. Ein Gravismitarbeiter hatte Mitleid mit der leidigen Architektin und rückte die Hardware unter der Hand für 20 Euro raus. Leider könne er es nicht einbauen, Teufelsküche und so weiter. Doppeltinformation.
Die Kundin freut sich also, nimmt das Teil und trifft den Zufall auf der Straße, der ihr einen Termin in Ulm bei einem Mac-Händler verschafft. Dort angekommen, prüft er das Ganze erst Mal und ruft mich an. Was denn mit der Festplatte sei, will er wissen. Ich frage zurück, was er denn genau wissen wolle. Ob sie OK sei, denn er hätte das neue Teil einbebaut und sehe dass die Platte zwar erkannt aber nicht formatiert sei. Ich versichere ihm, dass die Platte, als sie hier das Haus verlassen habe im besten Zustand war. Woher ich das wüsste, fragt er mich, so wie er das sehe, wäre sie nie Daten bestückt gewesen. Das Image von der Platte, die ich der Kundin übergab, spreche eine andere Sprache, erkläre ich dem Anrufer. Das nämlich, weist über 40GB Daten auf.
Es stellt sich heraus, dass bei dem Expresscheck bei Gravis die Daten ... ins heilige Nirwana geschickt wurden. Macht nichts, das Image ist ja noch hier gespeichert. 3 Minuten später gibt der Anrufer bekannt, dass die Platte wohlmöglich sogar defekt sei. Macht auch nichts, denn nach meiner Information wäre die HD erst ein Jahr alt. Die Kundin, die das Ganze mithört, meint das sei zwar so, aber sie hätte die Festplatte in der Schweiz gekauft - vor genau einem Jahr, an dem Tag als sie bei Gravis ankam. Das hätte man da Oben festgestellt. In der Schweiz gebe es nur ein Jahr Garantie. ... Jedenfalls will der Mensch in Ulm 190 Euro für seine Analyse. Eine neue Festplatte würde 130 Euro kosten. Hitachi 60 GB. ?

Hitachi gibt auf diese HD, 4 Jahre Garantie. Der Austausch läuft. Sobald das Ding da ist, spiele ich das Image zurück und baue die Platte ein. 1 Euro und 11 Cent, zahlbar sofort bei übergabe.

Ach, fast hätte ich es vergessen: Der Rahmen wäre gesprungen, hätte an der linken Seite einen klaffenden Riss. Kostenpunkt wäre 400 Euro. Niemand weiß woher dieser Riss plötzlich kommt. Denn als sie hier den Laden verließ, war da kein Riss. Das konnte die Kundin bestätigen, weil sei beim Zusammenbau anwesend war. Schließlich wollte sie sehen, welches Teil defekt und wie es ausgetauscht werden kann.
Was so ein Expresscheck alles kann - oder mit den Worten von Sir Will Smith in »Man in Black«: Ich wusste gar nicht, dass Zucker so etwas kann! sieben Kommentare
s Bildle vom andreas

Da kann doch aber Apple nichts für, oder? Ist doch ein reines Gravis-Problem (die Apotheke überhaupt).

Aber Du hast schon recht. Wirft ein schlechtes Licht auf Apple. Schade eigentlich.


um 08-10-’05 21:06 von andreas| (URL) | reagiere hierzu

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s Bildle vom Ebola Natrürlich kann Apple selbst nichts dafür, wenn bestimmte Hardwareteile als »non customer installable« eingestuft werden.

Im Ernst, der Powerbook ist ein super Teil. Kaufen will ich es aber nicht.



s Bildle vom MatzeLoCal

Hö, nix gegen Apfel. Ich tippe das hier gerade an einem PowerMac und ein iBook (G3/800) ist mein täglicher Begleiter… und bis jetzt kaum Probleme. Nur beim iBook hatte ich das bekannte LogicBoard-Problem. Wurde aber problem- und kostenlos ausgetauscht.. obwohl das iBook da schon 2 1/2 Jahre alt war.

Wenn Du wieder Apfelteile brauchst, frag doch mal hier -> http://www.apfelklinik.de/ Kenne die aber nur aus Forenantworten, also hatte noch nix mit denen zu tun.


um 09-10-’05 00:34 von MatzeLoCal| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

das ist eine Reaktion auf s Kommentar
s Bildle vom Ebola Ich sagte doch, das Powerbook ist ein super Teil – wenn es läuft …

Leider fällt der Service der authorisierten Händler unter die Kategorie »Abzocke«. Außnahmen bestätigen natürlich die Regel!



s Bildle vom rollinger

hehehe apple Kunden..reden von dem Ding wie Mercedesfahrer. Ich meine was 4 mal so viel kostet, sollte doch auch funktionieren? Kein Mitleid


um 10-10-’05 01:53 von rollinger| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

das ist eine Reaktion auf s Kommentar
s Bildle vom Ebola Technik kann und wird immer Mängel weisen. Dagegen ist auch ein Apple nicht gefeilt.

Aber Du hast Recht. Bei einem solchen Anschaffungspreis, sollte zumindest ein etwas humaner Service dahinter stehen. Ich sag’s ungern, aber hier könnte Apple von Medion viel lernen.

Zur Erinnerung: Medion ist die «billig Marke ausm Aldi» …





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