am Montag 24. Oktober 2005 um 07:02 schrieb Ebola:

Spiegel.tum

An dieser Stelle wieder pünktlich, der Spruch zum Wochenanfang:
Spiegel - Original via http://www.intra-kapelle.nl/ ...Eines Tages kam ein reicher und geiziger Mann zu einem weisen Rabbi. Der Rabbi führte ihn ans Fenster. »Schau hinaus«, sagte er, »und erzähle mir, was du siehst.« »Menschen«, antwortete der Reiche. Darauf führte ihn der Rabbi zu einem Spiegel. »Was siehst du jetzt?«, fragte der Rabbi. »Ich sehe mich selbst«, sagte der Reiche. Da sprach der Rabbi: »Merke, das Fenster ist aus Glas und der Spiegel ist aus Glas - aber das Glas des Spiegels ist mit ein wenig Silber belegt. Kaum kommt ein wenig Silber dazu, hörst du auf andere Menschen zu sehen und siehst nur noch dich selbst.«

Wieder einmal eine Parabel, die nachdenklich macht. Ist das die Wirkung des Geldes, die uns charakterlich verändert, zu Egoisten macht, dass wir einmal zu einem gewissen Reichtum oder Vermögen gekommen, nur noch um uns selbst kreisen?
In diesem Sinne, einen guten Wochenstart!

image - origin http://www.intra-kapelle.nl/ ... fünfzehn Kommentare
s Bildle vom Marcus

Ich möchte mal hier eine These aufstellen: – Geld verändert charakterschwache Menschen – Jemand, der sich von Geld beeinflussen lässt, lässt sich auch von anderen Dingen beeinflussen. Man darf nie vergessen, wer man ist, wo man her kommt und wer seine Freunde sind. Wenn es einem gut geht, sollte man trotzdem immer an die Menschen denken, denen es schlecht geht und sie nach Möglichkeit unterstützen.

Nach sovielen geistigen Ergüssen wünsche ich ebenfalls einen guten Start in die Woche ;)


um 24-10-’05 08:10 von Marcus| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

s Bildle vom wintermute

Menschen, die dem Geld hinterherlaufen brauchen es, um sich etwas zu kaufen. Menschen die schon alles haben, die glücklich sind, brauchen daher auch kein Geld. Jemand der Reichtum anhäuft, dem fehlt irgend was. Wieviel Geld braucht der Einzelne, um glücklich zu sein? Denn darum geht es doch eigentlich im Leben. Um Glück. Wenn wir mal ehrlich in uns reinhorchen und uns fragen, was wir wirklich für unser Glück brauchen, und da dann wieder spontan die Antwort “Geld” kommt, dann belügen wir uns sogar selbst, wie Menschen das nun mal oft tun. Noch nicht mal zu sich selbst ist man ehrlich.


um 24-10-’05 10:20 von wintermute| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

s Bildle vom Dabbelju-Di

‘n alter Spruch aus dem Keller: Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt ;-)


um 24-10-’05 13:20 von Dabbelju-Di| | reagiere hierzu

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s Bildle vom Ebola Stimmt. Ungemein sogar.

s Bildle vom Cinoman

Geld ist meiner Meinung nach eine Imaginäre Einheit um das menschliche Handeln und den Lebenszyklus zu kontrollieren … von wem auch immer… das ist eine ganz andere Diskussion! Wer aber in der heutigen Gesellschaft überleben will und anerkannt sein will, muss mit Geld umgehen können. Das ist meiner Meinung nach sehr schade!!! Man darf nie aus den Augen lassen, dass es auch andere, wichtigere Werte gibt als am Ende Geld…


um 24-10-’05 16:21 von Cinoman| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

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s Bildle vom schoko-bella Cino, die werte die du meinst sind das wichtigste in unserem leben, sollten sie zumindest sein. aber nichts desto trotz, geb ich W-D und Eb recht… es beruhigt keine größeren geldsorgen haben zu müssen…. selbst wenn man es nur nach pakistan spenden will. %-)
um 24-10-’05 19:45 von schoko-bella| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

s Bildle vom MatzeLoCal

In Sachen Geld setzt es bei einigen Menschen aus. Neben mir sitzt noch ein anderer Programmierer und er ist wie ich unterbezahlt. Nun hat ein anderer Kollege uns angeboten, dass er uns ausserhalb des Büros Aufträge verschafft und er dafür mit 10% an dem Projet beteiligt ist. Bis jetzt kam ein Auftrag (Bestell/Lager/Kassensystem für nen Pub) und dem bekam mein Kollege. Nunja, er hat jetzt ein viertel Jahr daran rumprogrammiert und mal einen Vorschuss bekommen. Am nächsten Tag muss er ins Büro gekommen sein (ich verbrachte da bessere Zeiten in Frankreich), den Geldbeutel gezückt habe und voller Stolz ein Bündel Scheine gezeigt haben. Der Typ, der den Auftrag vermittelte, fragte dann (angeblich mehr scherzhalber als ernst) nach seinen 10%. Und genau ab hier muss sich der Progger an garnichts mehr erinnert haben. Er wollte nichts mehr wissen von irgendwelchen Anteilen, wobei ein anderer Kollege, der mit der ganzen Sache überhaupt nichts zu tun hat, aber in der gleichen Tischgruppe sitzt, sich sehr gut daran erinnern konnte.

Geld stinkt…..


um 24-10-’05 22:25 von MatzeLoCal| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

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s Bildle vom MatzeLoCal

Hast Du schon “Was ich anders machen würde…” von Johannes Czwalina gelesen? Falls nicht lies es, ist ein sehr gutes Buch und Du wirst dich darin wieder finden (teilweise).


um 24-10-’05 22:32 von MatzeLoCal| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

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s Bildle vom Ebola Das ist unterste Schublade – der Kollege mit Gedächnislücke. Egal. Er gräbt sich selbst damit die Grube.

Heute z. B. musste ich bis eben (23:30 Uhr) Verhandlungen führen … Geld macht müde.



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s Bildle vom Dabbelju-Di und noch ‘n Zitat (B. Brecht): erst kommt das Fressen und dann die Moral.
um 24-10-’05 23:33 von Dabbelju-Di| | reagiere hierzu

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s Bildle vom Ebola Na wenn Brecht nicht der wahre Nietzsche ist … >-D

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s Bildle vom Dabbelju-Di ich stehe bei Deinem Vergleich momentan auf der Leitung. Kannst Du mir das verständlich machen? (dat vorhin war aus der Drei Groschen Oper; wie Du sicher weisst!)
um 25-10-’05 17:50 von Dabbelju-Di| | reagiere hierzu

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s Bildle vom Ebola Klar. «Denn die einen sind im Dunklen, die anderen im Licht. Doch man sieht nur die im Lichte, die im Dunklen sieht man nicht.» (3G.O)

Ich spielte oben auf Ecce Hommo an – wegen der Moral und dem … Fressen.



s Bildle vom Fortuna

Meiner Hinsicht nach ist der Mensch von Natur aus immer ein Egoist, ob er nun Geld besitzt oder nicht. Es muss sich nicht immer im Materialusmus zeigen. Der Egoismus des Menschen kann eingeschränkt sein, in dem der Mensch unterbewusst so handelt, dass er keiner ist. Ein Mensch kann nur wie ein Wolf im Rudel existieren. Der Kreis schließt sich, und der Mensch handelt wieder aus dem Egoismus heraus. Die Egoisten, die viel Geld besitzen, sehen sich höher gestellt als andere die nichts besitzen. Durch Geld wird der Status eines Individuums bestimmt, und denkt ihr etwa, dass ein Reicher selbst in den Augen anderer einen niedrigen Status besitzt? Ich hoffe ich konnte meine Gedanken klar und deutlich erklären.


um 01-11-’05 04:48 von Fortuna| (E-Mail ) | reagiere hierzu



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