am Mittwoch 26. Juli 2006 um 19:08 schrieb Ebola:

Guantelemo

Ich bin seit 1993 selbständig in der EDV-Branche; und noch nie hatte ich einen Fall, wie ich es in den letzten 3.5h erlebt habe.
Ein Kunde ruft mich an und klagt über negative Interneteinwahl. Das Erste was ich vorfinde ist ein Teledat Router, der keine Leitung meldet. Ein neuer Router reagiert ebenso. Also denke ich an eine Sperre und rufe die T-Onlinetechnik an, die mir aber nichts dergleichen bestätigen kann. Alles O.K., Kunde grün, Zugangsdaten offen aber ... was ist das ... die Leitung fehlt. Sag ich doch, keine Leitung. Keine Störung - die Leitung ist abgeschaltet. T-Online nicht kann feststellen weshalb und wann.
Es folgen 1.5h Telefonmarathon, Auftragsverfolgung wo es keinen Auftrag gibt. Dann findet ein Telekommitarbeiter einen Auftrag, aber das System kann nicht feststellen wer, wieso und worüber. Die Mitarbeiternummer ist laut Originalzitat, sehr komisch und weder einem Mitarbeiter noch Fremdprovider zuweisbar. Das einzig Feststellbare, ist das Aufführdatum: 25.07.2006. Die Mitarbeiterin spricht schon von Feinden, worauf ich lache. Zumindest sieht es so aus, als wäre das Ganze intern bei der Telekom gelaufen. Man könne zwar eine Auftragsbestätigung unterdrücken - wieso das überhaupt möglich ist, beantwortet sie nicht -, müsse aber auf jeden Fall eine gültige Personalnummer eintragen, damit der Auftrag überhaupt vom System übernommen wird. Ich hoffe doch dass das so ist! Drei Stunden Telefonmarathon und, kein Erfolg. Ein Abuseschreiben geht morgen per Post raus. Die Leitung wird innerhalb 48 Stunden wieder geschaltet. Schneller geht's nicht, weil der Port weggefallen ist.
Wie ist das möglich? Da wird eine T-Onlineleitung ohne einen eindeutigen Auftrag abgeschaltet. Die T-Online kann ich, nach allen vorliegenden Informationen, hierbei als Verursacher ausschließen. Die Telekom hat zwar einen Auftrag registriert und ausgeführt, weiß aber weder wer ihn gab, noch wie dieser ins System kommt. Alle Beteiligten bleibt das Ganze unerklärlich - niemand hatte bis her solch' einen Fall registriert. Eigentlich ist das nicht möglich - aber passiert.
Die Frage die ich zum Ende des Gesprächs stellte, war eigentlich ironisch gemeint. Die Mitarbeiterin aber stutzte und meinte mit völligen ernst - ich hab extra nachgehakt, ob ich das auch wirklich so verstanden habe -, das sei für sie die einzig plausible Antwort. Alles andere ergebe keinen Sinn, wohin jedoch das alles erklären würde. Und, es wäre möglich. Mein Lachen, hörte man bestimmt bis nach Aalen.

Mein Kunde ist Libanese und die Frage hier zu wiederholen, erübrigt sich wahrscheinlich.

Und,
das Ganze ist kein Witz. vier Kommentare
s Bildle vom rollinger

Könnten Sie mich einladen? Solche Mahlzeiten liebe ich. Lachs, Honig, Sesam alles was lecker ist.
Nicht so burlesk wie meine Sardinenchips, aber sicher ebenso hervorragend..wahrscheinlich sogar besser!


um 27-07-’06 15:00 von rollinger| (URL) | reagiere hierzu

das ist eine Reaktion auf s Kommentar
s Bildle vom Ebola Reaktion verrutscht? Egal.

Klar kann ich Sie einladen. Ich hoffe dass wir das irgendwann nachholen können.

ps.
Beim Essen gibt es wahrscheinlich kein Besser, weil Geschmack sehr subjektiv ist. ;-)



s Bildle vom knurps

unglaublich.


um 27-07-’06 22:15 von knurps| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu



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