am Sonntag 21. Januar 2007 um 09:27 schrieb Ebola:

hourOFpower

Herrlich. Schlafen kann so herrlich sein. Seit zwei Tagen spüre ich das wieder.
Reden wir über Wichtigeres als Schlafen. Da wäre das TV-Programm am Sonntagmorgen. VOX, Hour of Power. Ich habe nichts gegen Gottesdienste im Fernsehen - schließlich gibt es genug Menschen die einen Bedarf in dieser Richtung haben. Was aber hier passiert, hat nichts mit Gottesdienst gemein sondern mit Massenhypnose ... besser Massensuggestion.
Eben wurde die Zehntelgeschichte erklärt. Ein schnittiger Typ - der mich sehr an Sam von Cheer's erinnert -, reiht 10 Orangen auf und nimmt dann eine zur Seite. Die gehöre Gott, erklärt er. Kurz vorher beschrieb er, wie man einen Dollar richtig auszugeben habe:
«Nur ganz wenige kennen das Thema Nummer 1 in der Bibel. Sie denken an alle anderen Dinge aber dieses eine nennen sie nicht. Wissen Sie, was ich meine? Ich gebe Ihnen einen Hinweis. Geld! Das hier ist eine Dollarnote. Ich habe Kindern schon oft eine Dollarnote gezeigt und zu ihnen gesagt, ich gebe diese Dollarnote demjenigen, der mir sagen kann, wie er sie ausgeben will. Sie werden alle sehr aufgeregt.
Ich weiß, wofür ich sie ausgeben will.
Wie willst du sie ausgeben?
Ich werde mir davon Süßigkeiten kaufen.
Das ist nicht die richtige Antwort, so gibst du einen Dollar nicht aus.
Ich lasse sie alle ihre Ideen aufzählen. Oft sagen sie, ich werde sie in die Kollekte geben. Wiederum sage ich, dass ich nicht dies meine. Wie geben Sie einen Dollar aus? Sie alle schauen mich ratlos an. Ich verrate Ihnen die Antwort. Kein Wunder, dass die Kinder nicht wissen, wie man einen Dollar ausgibt, wenn es viele Eltern auch nicht wissen. So geben Sie einen Dollar aus: Der erste Zehntel des Dollars gehört nicht Ihnen, er gehört Gott. Also stehlen Sie Gott nicht den Zehnten! Dies ist Lektion Nr. 1.
Nummer 2: Den 2. Zehnten sparen Sie. Die übriggebliebenen 80 Cents können Sie ausgeben, wie Sie es möchten. So gibt man einen Dollar aus!
Ich stecke den Dollarschein dann zurück in meine Tasche, da niemand erraten konnte, wie man einen Dollar richtig ausgibt.
»
Klar, Gott ist ein Mathematiker und auf Spenden angewiesen. Der Arme - aber er hat ja jetzt 11 Cent logischer weise müsste man vom Gesparten wieder das Zehnte abdrücken und eine Organge. Viele haben weniger.
Jetzt mal ehrlich. Die Geschichte mit den Zehnten ist im Grunde eine gute Sache. Was soll man aber von einer Ideologie halten, die das Bigotte missbraucht um Menschen zur Hilfe Bedürftiger anzuregen? Nichts. Menschen die nicht nicht von selbst erkennen, dass Hilfe notwendig ist und sich durch Dogmen dazu gezwugen fühlen, haben es nicht begriffen. Sie geben Gott und nicht den Bedürftigen um nicht in der Hölle zu landen.
Einfach mal darüber nachdenken - «über das Thema Nummer 1 der Bibel». Ein Kommentar


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