am Donnerstag 25. Januar 2007 um 06:39 schrieb Ebola:

Pomelo

Ja endlich. Der Winter, die gute Jahreszeit, hat nun unverkennbar, wie man so schön zu sagen pflegt, Einzug gehalten. Der Schnee wächst seit zwei Tagen prachtvoll, als hätte man es auf fruchtbarem Boden gegossen. Wer in der Stadt arbeitet und mit dem PKW unterwegs ist, parkt eher im warmen Parkhaus denn auf unüberdachten Stellplätzen. Die paar Euro sind ein schneefreies Auto wert. Nur Idioten wie ich, haben einen unüberdachten Parkdeckplatz gemietet und entfernen lächelnd vor jeder Kundenfahrt und dem wohlverdienten Feierabend, unzählige Kubikmeter gefrorenes Wasser vom Autochassis, bevor sie mit klammen Fingern ihr Fahrzeug auf die geräumte Strasse steuern.
Ein weiterer - wirklicher - Vorteil ist, dass ich weniger heizen muss in meiner Wohnung. Die Schneedecke über mir isoliert mehr als dass sie kühlt. Ich sitze hier sozusagen im heimischen Iglu, bei Tee, sonderbarer Keksauswahl und neuem Wasserspender. Der ist recht praktisch. Man muss nur pumpen, mechanisch, und schon fließt das Nass aus einem Plastikrohr wohin auch immer. Im Zweifelsfall auf die Küchenzeile, wenn man aus Euphorie oder anderen Dummheiten, ein entsprechendes Gefäß darunter zu stellen vergessen hat. Ich liebe den Winter. Es ist ruhiger draußen.
Morgen esse ich die Honey Pomelo, die eher an ein Handball als eine Zitrusfrucht erinnert und in einem roten Netz auf der Küchenanrichte steht. Es ist meine Winterfrucht 2006/2007. Sehr lecker das Teil. Zuerst dachte ich es wäre eine Art Designerfrucht für unsere gelangweilte Westgesellschaft, bis ich erfuhr, dass das sehr schmackhafte Ding in randasiatischen Völkern zu den Tischfrüchten gehört und in Israel gezüchtet wurde.

Ach ja. Ich habe DSDS verpasst und lebe noch. Es tat nicht mal weh es nicht gesehen zu haben. drei Kommentare
s Bildle vom Anja

Gut zu wissen. Ich finde diese Dinger vom Ansehen her auch immer etwas – aufgeblasen ;-)



das ist eine Reaktion auf s Kommentar
s Bildle vom Ebola Nichtsdestotrotz schmeckt es wunderbar fruchtig – nicht zu süß, gar nicht bitter.

Natürlich läßt sich Geschmack nur subjektiv beschreiben – man muss es selbst probieren um … mach’s einfach, liebe Anja %-)

ps. Ganz wichtig: Schäl’ das Ding richtig. Auch das Häutchen muss ab.





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