am Samstag 03. März 2007 um 09:09 schrieb Ebola:

Basis.Gretchen

Ich versuch's so einfach wie möglich zu schreiben:
Erderwärmung ist zumindest für den Großteil der Zivilisierten - ich fand gerade keine passendere Beschreibung - kein Fremdwort mehr. In jeder Bildungsschicht unserer Gesellschaft hat man schon davon gehört: Erderwärmung. Ebenso ist man sich einig etwas dagegen «tun» zu müssen. Sogar die Politik scheint das begriffen zu haben, was sich an aktuellen Vorschlägen und Beschlüssen in dieser Richtung beweisen lässt. Im Bürgertum sieht sich der Umweltaktivist an forderster ... sorry .... vorderster Front, für eine sauberere Welt. Als Ultra, der es begriffen hat was da draußen vor sich geht, betoniert man sich gern an eine Bahnschiene, um den bösen Castor aufzuhalten.
Was viele wussten aber niemand wirklich hören wollte, ist die Tatsache, dass die Erderwärmung mit konventionellen Methoden nicht mehr zu stoppen ist. über das Ozonloch spricht man ja schon ein Jahrzehnt nicht mehr. Out of mode, langweilt und zieht kein Massen mehr. Aus Frust frisst das Kind sich immer größer. Futter bekommt es ja genug.
Der Staat reagiert und fordert von seinen Bürgern Umweltbewusstsein. Vorbildlich - wenn auch zu spät und absolut verlogen. Aber Vorbildlich. Ein Ansatz der nicht von der Hand zu weisen ist: Dreckschleudern in Form von KFZ gehören weg von der Straße. Ich stehe vollkommen hinter diesem Beschluss - besser als gar nichts. Der Bürger wird zur Kasse gebeten und der Umwelt «tut» es auch gut. Gerettet ist damit nichts. Denn der Staat versagt an der Basis und traut sich nicht der Wahrheit gegenüber zu treten.
Seit Jahren müssen fossile Brennstoff-Kraftwerke sogenannte Emissionszertifikate kaufen, um z. B. Braunkohle verbrennen zu dürfen. Je mehr Abgase in die Luft geblasen werden, desto tiefer soll damit der Industrie in die Tasche gegriffen werden. Gegenüber dem Bürger stellt sich die Politik damit auf die gute Seite. In der Praxis ist das aber eine reine Farce! Man verkauft das Recht Allgemeingut verschmutzen zu dürfen. Eigentlich sollte das ziehen und die Industrie dazu bewegen, umweltfreundliche Wege der Energiegewinnung einzuschlagen. Aber wie gesagt, in der Praxis ist das eine Farce. So ein Emissionszertifikat ist schon für ein paar Cent an der Börse zu haben. Jeder Hartz IV Empfänger könnte ganze Batterien von Steinkohlekraftwerken am Emissionsrecht aufrechterhalten. Wissen will das keiner der sogenannten Umweltaktivisten.
Klar ist, dass der neue Weg der sich zurzeit in der Politik abzeichnet ein guter ist: Weg mit den Dreckschleudern in Form von KFZ. Gegenüber der Industrie sollte aber ganz schnell das zugedrückte Auge geöffnet werden. Denn hier passiert, was unsere Welt wirklich zerstört. Weg mit Kohlekraftwerken. Fossile Energiespeicher dürfen nicht industriell genutzt werden. Klingt hart und unrealistisch, aber daran führt auf langer Sicht kein Weg vorbei!
Und solange wir nicht die industriell benötigte Masse an Energie durch nachwachsende Biomasse liefern können, sollte kein Castor aufgehalten werden. fünf Kommentare
s Bildle vom Anja

Ich verstehe auch nicht, weshalb nicht mal ein Cent in die Aufforstung gesteckt wird, die langsam wächst, aber einen ganz neuen Markt öffnen könnte, aber jede Menge Subventionen noch immer in Kohle. Das ganze System ist verlogen. Und die Leute denken einfach nicht nach. Hier wurde die letzten Tage so viel abgeholzt im Umkreis, dass sogar dem Mann ganz anders wird, der hier ja großgeworden ist…

(Ein schönes Wochenende trotzdem!)



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s Bildle vom Ebola Dir, Patrik und Andi ein wunderschönes Wochenende :-)

s Bildle vom gido

haha. ich mußte zweimal lesen bis ich den witz “fossile brennstoff-kraftwerke” verstanden habe.
es ist genug müll vorhanden um diese fossilen anlagen zu modernen umzuwandeln. in müll genug energie gespeichert! utzen will man das nicht weils teurer ist den müll zu recyclen und damit mehr kassen gefüllt werden.



das ist eine Reaktion auf s Kommentar
s Bildle vom Ebola Ich denke dich verstanden zu haben. Energie ist überall gespeichert, auch in Müll. In Zukunft werden wir den Hauptanteil unseres Energiebedarfs durch Biomasse nutzen müssen. Dazu gehört auch ein großer Anteil Müll. Bis aber der Wirkungsgrad effektiv dem Nutzen ist, fließt noch viel Wasser die Donau runter.

ps.
Ich dachte nicht daran, dass die Zweideutigkeit so unverständlich ist. Es «tut» mir leid, dass du es zwei Mal lesen musstest.

pps.
Schönes Wochenende.





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