am Mittwoch 20. Juni 2007 um 08:55 schrieb Ebola:

straßen.Kind

Eigentlich wollte ich gestern gleich schlafen gehen - war ja recht spät, als ich Heim kam. Irgendwie hab' ich dann doch noch den Fernseher eingeschaltet und blieb auf Phönix hängen. Christian Sterley und sein Team, suchen fünf Jahre später nach einer Gruppe Straßenkinder in Manila. Die 45 minutige Reportage reißt einem das Herz auf und lässt innerlich verbluten. Das Gezeigte ist ein globales Problem und nicht nur auf Manila Philippinen beschränkt. Amerika, Europa, Asien, Afrika und auch in Australien. Hier versagt Politik, Kirche und vor allem die Menschlichkeit.
Mir geht es nicht besser, weil ich die UNICEF monatlich unterstütze, soweit es mir möglich ist. Mein Gewissen ist nicht reiner, nur weil ich ein paar Euro spende, die irgendwo ein paar Mägen füllen. Im Gegenteil, ich habe die letzte Nacht kaum geschlafen und die gesehenen Bilder verfolgen mich jetzt noch. Wie damals, als ich die Doku sah, worin Polizisten aus Rio überführt wurden die nachts Straßenkinder wie Hasen abschossen.
Natürlich ist es einfach zu sagen, dass diese Welt so läuft und man nichts dagegen machen kann. Ich habe für mich beschlossen, nicht an diese Lüge zu glauben. Scheiß' auf Urlaub und neues Auto.

Und dann lese ich vorhin noch diese Meldung in den Yahoo! Nachrichten: Augsburg (AP) Eltern, die ihren fünfjährigen Sohn nur abends zum Schlafen ins Haus ließen, müssen sich seit Dienstag vor dem Amtsgericht Augsburg verantworten. Das Kind habe sich regelmäßig von 08.00 Uhr morgens bis zum Abend ohne Aufsicht im gesamten Stadtviertel aufgehalten, bei Nachbarn um Essen und Trinken gebettelt und nur dort auch auf die Toilette dürfen, erklärte ein Gerichtssprecher. Bei Regen und Kälte habe das unzureichend gekleidete, oft völlig durchnässte Kind ebenfalls bei Nachbarn Zuflucht gefunden.
Regelmäßig bei Nachbarn Essen und Trinken gebettelt?
Nun, traurig ist, dass eben die meisten Nachbarn sofort zum Telefon greifen und die Schupo benachrichtigen, wenn irgendwo ein KFZ im Halteverbot steht. Schließlich kann man dann mit einem ruhigen Gewissen schlafen, wenn ein Auto nicht im Halteverbot steht. drei Kommentare
s Bildle vom Fraggle

Das ist so schlimm das man es fast nicht glauben kann.Leider ist es dann doch noch schlimmer.


um 21-06-’07 05:29 von Fraggle| (E-Mail ) | reagiere hierzu

das ist eine Reaktion auf s Kommentar
s Bildle vom Ebola Ja. Viel schlimmer. …



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Tja, so ist da nun mal. Manchmal kommt man nur weiter, wenn man Fragen beantwortet.

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