am Montag 29. September 2008 um 21:06 schrieb ebola:

Amerika

Manche Werbung geht ganz schön nach hinten los. Aktuell sind da zwei deutsche Automarken zu nennen. Bei der ersten habe ich den Eindruck bekommen, das Ding fahren nur Idioten - «... und ein Löffelchen für den Ulli» -, während ich bei der anderen, die ich auch selbst fahre, überlege, warum man für ein paar Kilometer 5.2L Kraftstoff verbrauchen muss. Aber, lassen wir das. Kommen wir zum Thema:  

«We all living in Amerika Amerika Amerika». So bekanntlich eins der besseren deutschen Lieder der letzten 80 Jahre. Inhaltlich mag das stimmen, doch leider nicht ganz. Leider.
Ich habe kein Verständnis für Eltern und Staat, die Jugendlichen den Bierkomsum erlauben. Vollpfeifen, sich Väter nennend, stoßen stolz mit ihrem 16jährigen Söhnchen auf ein Bier an. Aber - und das weiß man leider auch -, stolz stoßen ist meist der Dummheit Antrieb.
Was ist denn schon dabei, wenn ein Junge - oder Mädchen, man darf nicht vergessen dass auch und oft solche zum Alkohol greifen -, mal ein Bier trinkt?, hört man gleich fragen. Erstens bleibt das leider oft nicht bei einem Bier und zweitens, ist da nichts dabei. Denn es ist wirklich nichts dabei, wenn ein Jugendlicher kein Bier trinkt. Er, sie oder es, wachsen munter weiter, sofern genug Nahrung und andere Umstände positiv gegeben sind. Vielmehr sogar, gesünder.
Und schon sind wir wieder in Amerika. Oder Gott sei Dank, nicht. Wie auch immer.

Jedenfalls werde ich mir nie einen Golf kaufen. sechs Kommentare
s Bildle vom rollinger

oder so..oder auch nicht.
Bier mit 16, sehe ich auch kein Problem. Ich trank schon früher und wie Du schreibst hat das auch nicht geschadet. Verbieten würde ich es nicht.
Ich erinner mich. Urlaub bei Freunden auf dem Bauernhof. Ich den ganzen Tag beim Holz spalten und Holz schichten, Axt, Spalter, Säge, Trecker, Regen. Abends stellte mir meine Mutter eine Flasche Bier auf den Tisch. War ich stolz aber davon werde ich doch auch kein Alkoholiker oder irgendwas. Den Most aufdem bauernhof war ich eh schon lange gewöhnt und mit 16 darf man. Wirklich Hr. Ebola.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/0,1518,580732,00.html


um 30-09-’08 15:18 von rollinger| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

s Bildle vom Ebola

Nun, erzählen sie das mal der heutigen Jugend. Holz spalten, schichten, … arbeiten.



s Bildle vom rollinger

ah so, ja ich vestehe was Sie meinen. Ich weiß nicht die Arbeit auf dem Land, das war immer gut. Man durfte da Dinge tun, die man als Stadtkind nicht durfte und ich als Campingkind durfte schon viel. Ich fuhr da Trecker, Axt, Luftgewehr, Pfeil und Bogen, Heugabel, Melkmaschine, Rübenbeil. Da hat man gar nicht die Langeweile sich doof vor den TV zu hocken und Bier zu trinken.
Ich glaube vielen Jugendlichen würde das auch Spaß machen.
Nicht nur Arbeiten weil die “Stadt da ein Projekt hat” sondern arbeiten weil sich davon Menschen ernähren! Es ist wirklich eine sinnvolle Arbeit, von der man lebt. 14 Tage Äpfel aufsammeln ist die Hölle. Auf dem Heuboden bei 40 Grad auch. 3 Tage Rüben hacken auf dem Acker im Oktober bei Regen…da ist man froh, daß man nicht schon beim Abendessen nicht einschläft. Ich glaube manches eingebildete “ADHS “ Syndrom wäre dort bei den Akten.


um 01-10-’08 11:07 von rollinger| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

s Bildle vom Ebola

Ich hab’ einen Graus vor Eltern, die ihre Zöglinge vor die Sau laufen lassen. Und leider ist das gerade Usus – wenn man sich umsieht.
Vor ein paar Jahren legte ich in einer Disco auf, in der überwiegend Jugendliche unter 18 einliefen. Der Betreiber hielt das nicht so genau mit dem Gesetz. Leider. An einer Razzia wurde über 70 Jungendliche abgeführt. Manche Eltern waren erbost, weil sie nachts noch aufs Revier mussten.



s Bildle vom rollinger

Hm verstehe. Aber wer ist nicht mit 16 Jahren schon mal bis in die früh unterwegs gewesen. Das kommt vor und das wird auch hoffentlich mal mit meinen Jungs so sein. Das gehört zum groß werden. Man muß die Kinder ab und an mal an eine andere Wand laufen lassen als dieelterliche. Damit sie sehen “ups mein Alter hatte Recht”.
Nach außen werde ich wohl den verärgerten Papa spielen müssen um dem ganzen Nachdruck zu verleihen. Innerlich werde ich schmunzeln und denken “Yes, mein Großer. So ist das leben”.
Aber Gleichgültigkeit ist der Anfang vom Ende. Das ist bei mir im Bezug auf meine Kinderauch noch nicht aufgetaucht. Es gibt diese “oh nerv mich nicht” Momente, aber die kann er mir jetzt auch schon an den Augen ablesen und grinst mich dann an. Sie sehen mich mit Begeisterung, für diesen Humor schreiben.


um 01-10-’08 13:08 von rollinger| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu



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Tja, so ist da nun mal. Manchmal kommt man nur weiter, wenn man Fragen beantwortet.

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