am Donnerstag 09. Oktober 2008 um 08:55 schrieb ebola:

Samurai

Man kennt hierzulande heroische Geschichten um die Samurai. Bedachte Krieger, die keines Gleichen an ihr Kampfkunst mit dem gefalteten Stahl haben. Es gibt nicht wenig Wohnzimmer, in den ein Plagiat mit Plastikgriff und Schafft aufgestellt ist. Samurai, Shogun, Kendo, Karate - im Abendland hochgespielte Mythen.
Letzten Monat las ich mehr zufällig ein Buch aus der Feder von Laura Joh Rowland. Der Brief des Feindes. Zufällig, da ich es im Supermarkt für ein paar Euro im Vorbeigehen mitnahm. Es war das einzige der Wühltischbücher, dessen Rezension auf dem «Einband» mich ansprach. Man liest es schnell, wahrscheinlich ist es auch so geschrieben - dennoch gut.
Und eben dieses Buch hat meine Sicht auf das alte Japan gehörig ins Schwanken gebracht.
Wenn ich jetzt an einen Samurai denke, muss ich lachen. Es scheint, dass die es mit den alten Griechen hielten - nämlich gern den Hintern hin. Diese Männer der Ehre fuhren gern des nächtens sich gegenseitig in der Kanalstraße spazieren.
Am liebsten würde ich meinem Ex-Trainer diese Tatsache an den Schädel knallen - der ist ja sooo überzeugt von der Ehrgeschichte der alten Japan-Kämper und war ein absoluter Gegner der homosexuellen Neigung. Ich hätte ihn jeden Tag der zwei Jahrzehnte damit aufgezogen.

Schade. Ich hätte so viel Spaß haben können, damals.


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