am Montag 10. August 2009 um 20:34 schrieb ebola:

isst II

Na du?, wie geht’s.
Es ist ganz einfach. Du brauchst dazu einen Topf und eine Pfanne. Dann nimmst du ein zwei Zwiebel, schneidest sie in halbe Scheiben und gibst sie in die Pfanne, in der du schon etwas Oliven-Öl erhitzt hast. Vergiss alle Geschichten, man dürfe Oliven-Öl nicht erhitzen. Danach gibst du zwei klein geschnittene Tomaten dazu und lässt es auf mittlerer Hitze stehen.



Nachdem du ein zwei Strophen von Charlie Chaplins Lied gesungen hast Nat singt es dir hier links vom Text auf Wunsch vor, darfst du dem Ganzen ein Döschen Tunfisch dazu geben, während die Vollkornnudel schön im Wasser köcheln. Salze das Ganze, gib ordentlich Pfeffer – das du vorher im Mörser erdrückt hast Merke: Pfeffer gibt man nicht in die Mühle, das machen nur dumme Menschen - und nach Belieben Knoblauch dazu. Gieße die Nudel ab und vermenge das Ganze über leichter Hitze.
Auch wenn man dir erzählt hat, dass Parmesan Käse nicht zu Tunfisch passe, reibst du etwas davon über den Teller. Und isst.

Na du, geht’s besser? neun Kommentare
s Bildle vom rollinger

Ich kenne einen Kellner, der erkennt mich imemr dann wenn ich Tunfischpasta mit
Parmesan bestelle. Er sagt das schmecke nicht. Mir schon.
Ich trink auch kalten Rotwein zu Fisch. Solche Regeln sind in Deutschland
sehr beliebt. Dem Franzosen ist sowas egal, dort habe ich das gar her
mit dem kalten Rotwein. Deutsche leiben es scheinbar Musik zu katalogiesieren
und nach dem was andere wichtige Leute dazu sagen, dann auch gut zu
finden. Filme, Bücher alles. Man kauft nach “Das war schon immer gut”
oder “Das ist grad in den Charts ganz oben”.

Erzählen Sie mir vom Pfeffer. Ich hab den manchmal aus der Mühle und manchmal
aus dem Mörser, was ich grad zur Hand habe. Einen geschmacklichen Unterschied
konnte ich nicht feststellen.


um 11-08-’09 14:48 von rollinger| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

s Bildle vom Ebola

Sicher schmeckt es und man darf auch kalten Rotwein trinken – gerade zu Fisch. Man darf auch Weißwein zu Käse haben, was sehr gut ist – hierzulande aber verpönt ist.

Pfefferkörner muss man brechen, also Mörser. In der Mühle werden die Körner meist gequetscht – außer die Mühle ist neu und die Klingen sehr teuer. Außerdem steht der Pfeffer in der Mühle meist Tagelang rum – sie verlieren an Aroma.
Wenn man gemahlenen Pfeffer beim Kochen verwendet, darf man sich nicht wundern, dass es fade schmeckt – aber viele wissen gar nicht wie gut Pfeffer schmecken kann.

In meinem Internet-Café 1996 kreierte ich ein schönes Getränk, was Frauen gern tranken. Es bestand hauptsächlich aus kalten Rotwein (dazu frische Zitronenscheiben und… Flying-Horse). Das Ding nannten wir Rednox (weil mich damals einige neben Ebola auch Nox nannten – lange Geschichte).



s Bildle vom Frangipani

…die richtige Mühle mit einem Peugeot-Mahlwerk ist hier das Mittel der Wahl für alle diejenigen, die nicht mörsern wollen ;-)


um 12-08-’09 14:35 von Frangipani| | reagiere hierzu

s Bildle vom Ebola

So ein Ding ist bestimmt etwas feines. Es gibt soviel tolles auf der Welt.



s Bildle vom Frangipani

…und oftmals sind die einfachsten Dinge doch die besten!
Kurz zum Thema “zerstoßener Pfeffer”:
Linguine in sehr salzigem Wasser kochen, Butter und Olivenöl in einer Pfanne erwärmen, vom schon trüben Kochwasser einen guten Schöpfer dazugeben, Nudeln samt reichlich gestoßenem schwarzen Pfeffer durch die Marinade ziehen – LECKER!
Wann ist noch mal Feierabend


um 13-08-’09 12:21 von Frangipani| | reagiere hierzu

s Bildle vom Ebola

Und wenn man noch Knoblauch an die Butter gibt (bevor das Olivenöl es küsst), hat man ein perfektes alia e olio. (Ohne das Ding mit Brühe zu verunstalten.)



s Bildle vom rollinger

Bitte nicht von diesem “Mühle mit Peugeotmahlwerk” Quatsch anfangen. Dieses Biolek
Gerede war vor 10 Jahren schon ein running gag.
Markenwahn wohin man sieht.
Also wenn ich mir das technisch überlege. Wo ist der Unterschied zwischen einer stumpfen Klinge und dem stumpfen Mörser? Ich denke die Feuchtigkeit bzw Granulierungshärte
des Pfeffers ist noch mal wichtig.
Grüner Pfeffer ist meiner Beobachtung nach viel weicher als schwarzer Pfeffer.
Unterziehen Sie sich mal einem Blindtest.


um 20-08-’09 15:25 von rollinger| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

s Bildle vom Ebola

hehe Mal jetzt unter uns: Herr Biolek kann nicht kochen. Er richtet Gerichte nach Plan. Das ist wie malen nach Zahlen: Ist die Vorlage gut, kann sich das Ergebnis sehen lassen.





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Tja, so ist da nun mal. Manchmal kommt man nur weiter, wenn man Fragen beantwortet.

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