am Montag 08. August 2011 um 20:43 schrieb Ebola HS:

Auszug Kapitel 12

Das Einfachste in diesem Sinne, ist natürlich Atheist zu sein. Als Atheist, kapselt man sich ab und lebt gelassener. Man muss sich nicht um den Sinn des Glaubens kümmern und versuchen eine Wahrheit daraus zu machen.
Das Einfachste ist, Atheist zu sein. Natürlich nur in Europa. In Saudi-Arabien zum Beispiel, hat man nicht die Freiheit Gott zu leugnen. Man macht das ein Mal, wird ausgepeitscht. Man macht es zwei Mal, wird stärker ausgepeitscht. Beim dritten Mal, bekommt man den Kopf abgeschlagen, während das Volk zusieht. Siehst du, sagen sie dann zum Nebenmann während sie zusehen wie das Blut des Ungläubigen fließt, Gott gibt es doch, hätte er mal geglaubt! Und nachdem sie das sagen rufen sie Allahu akbar.
Stimmt Allahu akbar. Gott ist größer und nicht, wie oft angenommen und übersetzt, Gott ist groß. Allahu akbar, egal was du tust, wen du köpfst, was du glaubst, Gott ist größer, nur begreifen wirst du das nicht indem du Allahu akbar schreist während ein Mensch geköpft wird.
Das Einfachste ist es, Atheist zu werden. Der letzte Atheist – nicht im Sinne des letzten Mohikaners – mit dem ich sprach, erklärte mir, Atheist geworden zu sein, weil er diese Geschichten in der Bibel nicht glauben könne. Das kann nicht sein, diese Wirrwarr-Geschichten, sagte er, Ungeschichten, ich kann nicht an einen Gott glauben wie er in der Bibel beschrieben wird. Na Gott sei Dank, hast du den Koran nicht gelesen, antwortete ich, ansonsten hättest du den Koran dafür verantwortlich gemacht.
Das ist das Problem von vielen – und andere denken nicht darüber nach, und das ist wiederum deren Problem. Man liest die Bibel oder den Koran und nimmt das Ganze wörtlich, nicht sinnlich. 6 Tage, Adam, Eva, Schlange, Noah, Abraham, Lot, Moses etc. wörtlich. So gesehen muss man Atheist werden, wenn man klar bei Verstand ist. Ansonsten gehört man zu den Irren, die lächelnd von Jesus predigen, der für sie gestorben sei, oder zu den die sich TNT um den Bauch schnallen und in die Luft jagen, nachdem sie Allahu akbar gerufen haben.
Das einzig Wörtliche an der Tora, am neuen Testament und dem Koran, ist der Sinn. Der Rest sind Geschichten der Menschen die damals gelebt haben, und es nicht besser umschreiben konnten. Und alle die meinen, die Geschichten seien unwahr, weil's logisch nicht anders sein kann, sind genauso Trottel, wie die wörtlich daran glauben, daran glauben wollen.
Tatsächlich weiß man heute, dass viele beschriebenen Unglaublichkeiten wahr sein könnten. Den brennenden Busch gibt es wirklich. Ein Gewächs, das bevor es seine Samen schleudert, durch chemische Ausscheidungen – ätherische Öle -, etwaige Nachbarpflanzen quasi abfackelt um bessere Chancen auf Nachwuchspflanzen zu haben. Das ist nötig, bei der Wasserknappheit. Jeder Tropfen den eine andere Pflanze trinkt, fehlt dem eigenen Nachwusch.
Die Geschichte um die Teilung des Meers durch Moses, wird seit spätestens 2010 wissenschaftlich für möglich gehalten. Weht ein Wind mit einer bestimmten Geschwindigkeit über das Wasser, entsteht eine Schneise, an einer günstigen Stelle. Solche Stellen fand man am und im Nil und Totem Meer.
Die Auslöschung von Sodom und Gomorrha hätte tatsächlich so geschehen können. Seit – relativ - kurzem weiß man - dank einer sumerischen Tonscheibe dokumentiert - von einem Meteor, der – wie berechnet wurde – über den Alpen explodiert ist. Die dabei ins All geschleuderten Gesteinsbrocken, regneten im südlichen Gebiet des Toten Meers nieder. Eben dort wo Sodom und Gomorrha beschrieben wird.
Man fand sogar in der Nähe eine Kirche, die an einer Höhle gebaut wurde. Der Eingang der Höhle ist beschriftet mit, Ort an dem der heilige Lot Zuflucht fand.
So könnte man weiter machen, und sich wundern.
Nehmen wir an, Gott gibt es wirklich und die Geschichten in den Bibeln (Tora, Koran) seien Wahrheit. Der Mensch könnte die „Taten“ Gottes nicht so akzeptieren. Während der Gläubige akzeptiert dass ein Engel mit seinen Flügeln schlug und das Wasser teilte, versucht der Mensch den Wind zu berechnen, der nötig gewesen ist um das Meer zu teilen. Das ist wie, wenn du ein Beet umgegraben hast, dein Nachbar versucht das Werkzeug und die Kraft zu berechnen, die du dazu gebraucht hast. Und selbst dann wird er nicht glauben, dass du es warst, der umgegraben hat, sondern die Schaufel – wieso sie aber an genau der Stelle das tat, will er nicht wissen.
Wenn der Mensch an Gott denkt, versucht er an Magie zu denken, während Gott – wenn es ihn wirklich gibt -, diese Seite der Realität in Physik badete. Das Wort Gottes ist die Physik, das Gesetz dieses Universums. Und während wir in diesem Meer aus Physik existieren, ist er dahinter. zehn Kommentare
s Bildle vom MatzeLoCal

Danke :)

“Das Wort Gottes ist die Physik, das Gesetz dieses Universums”

So ähnlich beschreibe ich es auch in Diskussionen… leider meist erfolglos.. auf etwas geschriebenes zu “schimpfen” ist doch viel einfacher :(


um 08-08-’11 21:39 von MatzeLoCal| (URL) | reagiere hierzu

s Bildle vom Ebola

Locker bleiben und hoffen, dass ihr Hirn irgendwann das richtige Zucker verbrennt. ;-)

Ps. Bitte:)



s Bildle vom alcamo

ja, um im Konjunktiv zu bleiben, es hätte so sein können, aber bewiesen ist nichts …. auch dass es Gott gibt.



alcamo hat darauf reagiert |
s Bildle vom Ebola

Sollte Gott bewiesen werden, ist der Glaube irrelevant. Dann müsste jeder glauben, weil Es ein Factum ist.
Das ist auch das größte Problem der Menschen. Sie versuchen Glaube zu beweisen und versehen den Sinn. Wenn du nur glaubst, was du beweisen kannst, glaubst du nicht – du weißt. Das heißt, du musst dich bekennen – ansonsten bist du ein Idiot.



das ist eine Reaktion auf Ebolas Kommentar
s Bildle vom alcamo nö, so einfach ist das nicht zu beschreiben, bin absolut nicht Deiner Meinung. Und beweisen musst Du Athisten nichts, Du kannst versuchen sie zu überzeugen, aber an Beweisen sind sie nicht interessiert.

s Bildle vom Ebola

Wer wollte denn Atheisten etwas beweisen?
Ich nehme an, du hast da etwas in den falschen Gedankenweg bekommen.
Es “geht” ja darum, dass man nichts beweisen muss, beim Glauben. Gerade die Atheisten stützen sich auf die Beweisfähigkeit Gottes.
Und von einfach. ist in meinem Kommentar nicht die Rede.



s Bildle vom alcamo

nee, das sind die Agnostiker. Die sagen, dass es Gott gibt ist möglich, aber nicht bewiesen. Ein Atheist glaubt an nix, er würde auch an Gott nicht glauben, wenn man ihn ihm beweisen könnte.



s Bildle vom Ebola

Eben ein, wie ich erwähnte, Idiot.
Jemand der trotz Beweis, die Erde ist keine Scheibe, behauptet, sie sei es.



s Bildle vom BassTony

also da muss ich jetzt ein wenig wiedersprechen. Am einfachsten ist es Agnostiker zu sein, denn dieser hält die Existens Gottes prinzipiell für möglich, glaubt nur nicht daran.


um 16-09-’11 17:34 von BassTony| | reagiere hierzu

s Bildle vom rollinger

Also mit dem wörtlich nehmen, da will man mich auc himemr drauf belehren. Wenn ich die Bibel aber nicht wörtlich nehme, kommt wieder einer und sagt “In der Bibel steht wortwörtlich – Du sollst nicht….”

Also welche Stellen muss man nun wörtlich nehmen. Woran unterscheidet man die Stellen die man wörtlich nimmt von den Stellen die man nicht wörtlich nimmt?
Ider ist das immer nur gerade dann wörtlich zu nehmen wenn man den anderen doof belehren will.

“Du sollst nicht lügen” Für mich immer noch das Paradoxon der christlichen Kirche. Diese Aussage ist schon eine Lüge.


um 24-10-’11 09:06 von rollinger| (URL) | reagiere hierzu



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Tja, so ist da nun mal. Manchmal kommt man nur weiter, wenn man Fragen beantwortet.

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