am Freitag 05. November 2004 um 17:10 schrieb Ebola:

Grabpoker

JerusalemAuszug Yahoo!: Jerusalem (AP) Die Suche nach einer Grabstätte für Jassir Arafat spiegelt die ganze Tragik und Absurdität des Nahost-Konflikts wider. Israel werde die Bestattung des palästinensischen Präsidenten im Gazastreifen billigen, sagte Justizminister Josef Lapid am Freitag. Der Wunsch Arafats auf eine letzte Ruhestätte in Jerusalem werde jedoch in keinem Fall erfüllt: »Dort sind jüdische Könige begraben, keine arabischen Terroristen.«

Angeschnitten habe ich es heute ja schon einmal: Sollte Israel Arafats Beisetzung in Jerusalem verweigern, sehe ich das als Auslöser einer neuen Terrorwelle in Israel. Zweifelhaft ist, ob eine Schutzmauer das verhindern kann. Darüber sollte Ariel Sharon nachdenken.
Ungeachtet dessen sollte Arafats letzter Wunsch, einfach seiner Person gerecht respektiert werden. Ein bloßes Ablegen des Toten und Poker um den Ort seines Grabes, ist ihm nicht würdig. Ich hoffe dass hier internationales Interesse kund wird. Wenn nicht, zeigt sich, dass Jassir Arafat in den Augen der Weltpolitik nur ein Araber war und mehr nicht. Traurig genug überhaupt daran denken zu müssen.
Ich würde selbiges für Sharon wünschen, wenn er den Wunsch geäußert hätte im Gaza-Streifen beigesetzt zu werden. Ein Kommentar


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