am Dienstag 01. März 2005 um 12:06 schrieb Ebola:

Millionen

http://www.koerber-stiftung.de/ ... /arbeitslose-hofer.jpgAuzug Yahoo!: Berlin/Nürnberg (dpa) - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar auf den neuen Rekord von 5 216 400 Millionen gestiegen. Das waren 179 000 mehr als im Januar und 575 000 mehr als vor einem Jahr, berichtete die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg.
Es gibt ja Menschen, solche auch Politiker, die sich bei diesen Zahlen plötzlich schockiert zeigen. Die Unionsspitze z. B. zeigt mit dem Finger auf die Regierung: Angesichts der Rekordzahl von 5,22 Millionen offiziell gemeldeten Erwerbslosen haben die Spitzen der Opposition die Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung scharf angegriffen. CDU-Chefin Angela Merkel sagte am Dienstag, Bundeskanzler Gerhard Schröder und Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (beide SPD) fehle jede Idee, wie die Lage auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern sei. Dass aber die Union selbst nicht die geringste Ahnung hat, wie das Bemängelte behoben werden könnte, wird hier verschwigen. Wie immer. Seit nunmehr fast einem Jahrzehnt kam seitens der CDU (und CSU) kein konstruktiver Vorschlag zur Arbeitsmarktpolitik - hatte sie doch ganze 16 Jahre Zeit gehabt den Standort Deutschland kaputtzuwirtschaften.

5.216.400 Erwerbslose. Alle mitgezählt. Die Reform greift, hier ist der erste Schritt; das Erkennen des wahren Desasters.

image - http://www.koerber-stiftung.de/ ... elf Kommentare
s Bildle vom wintermute

Da fragt man sich, wer hier überhaupt noch arbeitet – zieht man jetzt nämlich noch Rentner, Kinder und Hausfrauen ab, bleiben wahrscheinlich nicht mehr viele übrig. Dazu kommt, das der Stellenabbau in Deutschland weitergeht. Ich glaube nicht an eine Besserung in den nächsten Jahren.


um 01-03-’05 13:21 von wintermute| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

s Bildle vom AnjaS.

Haha, gerade in der Sparkasse gesichteter Slogan: “Karriere bei uns – damit Sie in den nächsten Jahren hinten sitzen können” Auto-und-Chauffeur-bezogen zwar, aber in dieser Zeit wirklich etwas danebengegriffen.



s Bildle vom vasili

auch in den 5.216.400 sind noch nicht alle mitgezählt, aber ehrlicher als bisherige zahlen ist das ganz dennoch. allerdings klangen auch vierkommairgendwas millionen arbeitslose erschreckend genug, oder?


um 02-03-’05 00:39 von vasili| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

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s Bildle vom Ebola Stimmt. Alle sind es nicht und selbst 4 Millionen sind erschreckend. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass es Abertausende gibt, die Arbeitslos gemeldet sind und nebenher sehr gutes Geld verdienen.

s Bildle vom Michl+Martina

Eben,viele Arbeitslose verdienen nebenher und viele Arbeitssuchende wie Hausfrauen,Rentner sind nicht mitgezählt,schon Wahnsinn irgendwie.


um 02-03-’05 08:48 von Michl+Martina| | reagiere hierzu

s Bildle vom Dabbelju-Di

so einfach kann man sich das nicht machen. Die Politiker wie CDU oder SPD können die Rahmenbedingungen beeinflussen und damit natürlich auch deren Folgen für die Arbeitslosigkeit oder Beschäftigung. Den größten Teil aber haben die Gewerkschaften in den letzten 30 Jahren mit ihren Forderungen nach immer mehr (ob Geld, Urlaub oder weiteren Vergünstigungen) verursacht! Die Lohnnebenkosten sind schlichtweg zu hoch. Schaut einfach mal unsere Nachbarstaaten an. Das Modell Schweden müsste für unsere Politiker und Industrie ebenso eine frühzeitige Warnung gewesen sein!


um 02-03-’05 19:15 von Dabbelju-Di| (E-Mail ) | reagiere hierzu

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s Bildle vom Ebola Hallo W-D, schön dass Du nach langer Zeit wieder Spuren hier hinterlässt.

Hinsichtlich der Gewerkschaften stehe ich uneingeschränkt hinter Deiner Aussage. Man könnte sich fragen, wofür Gewekschaftsfunktionäre «arbeiten». Mir bleibt als Antwort, die Macht des Amtes und nicht die Pflicht zum Arbeiter.



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s Bildle vom vasili die alte mär… natürlich sind gewerkschaften lobbyorganisationen der beschäftigten und damit zwangsläufig weniger am schicksal der arbeitslosen interessiert. gewerkschaften sind der gegenpart zu unternehmerverbänden und dementsprechend genauso asozial. darum geht’s doch aber gar nicht.

in den letzten jahren sind löhne und gehälter inflationsbereinigt gesunken, das ergebnis ist eine gesunkene kaufkraft. daraus und aus einer höheren sparneigung (“angstsparen”) resultiert eine lahmende binnenkonjunktur, und genau die ist es, die arbeitsplätze kostet. (die exportwirtschaft hingegen boomt, obwohl sie wegen ach so unglaublich hoher lohnnebenkosten und wegen des starken euros eigentlich total am boden sein müsste. selbst unionswähler sollten merken, dass hier also ein problem auf der nachfrageseite herrscht, keins auf der angebotsseite).

wir erleben derzeit eine ausgewachsene depression – jeder erwartet, dass alles nur schlimmer wird, und das ganze wird zu einer self-fulfilling prophecy. was fehlt, sind mutige schritte. und nein, langzeitarbeitslose mit hartz IV unters existenzminimum zu katapultieren oder ähnliche schnellschüsse aus der hüfte sind definitiv nicht mutig. mutig wäre, auf den stabilitätspakt und die opposition zu sch****, geld in die hand zu nehmen und schuldenfinanziert die wirtschaft anzukurbeln. es gibt da draussen genug zu tun. und wenn dadurch der euro etwas schwächer wird, ist das ein willkommener nebeneffekt.

p.s.: von fortschreitender technisierung, der dt. einheit, globalisierungstendenzen und anderen faktoren reden wir erst gar nicht.

p.p.s. und ot: ebola, dein kommentarskript zickt ein bisschen, kann das sein? ich brauch derzeit immer vier bis fünf anläufe…


um 03-03-’05 15:22 von vasili| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu

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s Bildle vom Ebola Bezgl. Kommentarskript: Das liegt am Zeitfaktor den ich abfragen lasse. Es kann sein, dass Du daher ein paar Hürden nehmen mußt. Tipp bei langen Kommentaren wäre zuerst die Vorschau …

Ich schraub’ den Faktor etwas höher.



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s Bildle vom vasili o.k., danke. werd’s mal mit der vorschau probieren…
um 03-03-’05 15:44 von vasili| (E-Mail ) (URL) | reagiere hierzu



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